Amazon verpasst Hollywood einen Schuss vor den Bug. So will man KI einsetzen, um die Film- und Serienproduktion zu beschleunigen.
Allerdings sollen Menschen weiterhin bei jedem kreativen Schritt mit an Bord sein. Dennoch dürfte mit weniger Arbeit für Menschen und somit langfristig mit Stellenstreichungen zu rechnen sein. Denn es geht natürlich nicht nur darum, die Produktionsdauer zu senken, sondern auch darum, Kosten zu sparen. Bereits ab März 2026 will Amazon intern bei seinen Studios erste, geschlossene Betatests durchführen. Pikant ist auch, dass an der KI-Initiative zunächst vor allem Techniker und Forscher mitarbeiten.
KI soll die Produktionsbudgets bei Prime Video und MGM senken
Was genau Amazon da mit künstlicher Intelligenz vorhat, bleibt aktuell aber noch recht vage. Man verweist auf die steigenden Kosten für kreative Projekte, die man durch KI senken wolle. Gleichzeitig wolle man menschliche Kreativität keinesfalls ersetzen. So betont der Konzern, sicherlich auch um aktuelle Partner aus Hollywood in Sicherheit zu wiegen, dass Autoren, Regisseure, Schauspieler und Charakterdesigner weiterhin in jeden kreativen Schritt eingebunden werden.
Amazon hat in den vergangenen Monaten bereits 30.000 Stellen abgebaut, um Prozesse zu verschlanken – auch mit der Unterstützung von KI. Auch bei Prime Video wurde da die Schere angesetzt. Zusammenarbeiten soll Amazons KI-Studio im Übrigen z. B. mit dem Produzenten Robert Stromberg („Maleficent“) sowie dem Schauspieler und Unternehmer Kunal Nayyar und dessen Firma Good Karma Productions. Auch der ehemalige Pixar- und ILM-Mitarbeiter Colin Brady ist an Bord.
KI kann mühsame Handarbeit vereinfachen
Amazon hat mit dem Regisseur Jon Erwin etwa bereits erfolgreich KI für die Serie „House of David“ verwendet. So hat man damit die Schlachtszenen aufgepeppt und konnte sich viel mühsame Handarbeit sparen. Solche Raffinessen dürften in Zukunft immer wichtiger für die Branche werden und vor allem die Postproduktion stark beschleunigen. Zulasten der Qualität? Wir werden es sehen.
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Wie wäre es einfach mal damit, die Anzahl der Inhalte zu REDUZIEREN!!!
Man suggeriert doch sogar mit wechselnden Covers, dass noch mehr Material existieren würde.
Wo kämen wir dahin, wenn wir statt Quantität wieder Wert auf Qualität legen würden. Dann könnte man sich auch diese ganzen tollen Rubriken „weil gestern schlechtes Wetter war, der Kühlschrank leer ist und Du im Himmel ist Jahrmarkt geschaut hast“ sparen können. Das geht doch nicht!