Micro LED werden günstiger: TCL drückt die Preise

Micro LED ist eine Display-Technik der nächsten Generation. Endlich sinken die Preise für entsprechende Smart-TVs deutlich!

Wer jetzt hofft, demnächst im Elektronikmarkt einen Micro-LED-TV zum Schnäppchenpreis mit nach Hause zu nehmen, den müssen wir jedoch direkt wieder bremsen. In den letzten Jahren hat unter anderem Samsung erste Micro-LED-TVs für Privatkunden angeboten. Diese haben zu Preisen ab ca. 100.000 Euro den Besitzer gewechselt. Das unterbietet TCL mit seinem neuen Max163M zwar deutlich, sprengt aber weiterhin den Geldbeutel typischer Haushalte.

TCL Max163M: Micro LED startet ab rund 32.000 Euro

So kostet der TCL Max163M mit 163 Zoll Diagonale umgerechnet etwa 32.000 Euro. Es gibt auch eine Pro-Version, welche in erster Linie die Bildwiederholrate auf 120 Hz erhöht, die umgerechnet rund 44.000 Euro kostet. Die Technik der Smart-TVs mit Micro LED kann sich sehen lassen. So erreichen die Geräte Helligkeiten von bis zu 10.000 Nits und operieren mit 22-bit Farbtiefe.

Die Micro LED von TCL weisen beeindruckende, technische Daten auf.
Die Micro LED von TCL weisen beeindruckende, technische Daten auf.

Die neuen TCL Max163M decken den Farbraum BT.2020 zu 100 % ab. Zu beachten istr, dass diese Fernsehgeräte immer noch erhebliche Nachteile für Privatkunden haben – nicht nur den Preis. Etwa nennt der Hersteller ein Gewicht von 190 kg. Auch der Stromverbrauch dürfte nicht gerade von schlechten Eltern sein. Zur weiteren Ausstattung zählen im Übrigen eine Quad-Core-CPU, 4 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz. Es stehen auch vier vollwertige Ports für HDMI 2.1 zur Verfügung. Für HDMI 2.2 ist es noch zu früh, da der Standard erst Mitte 2025 finalisiert wurde.

Micro LED hat Konkurrenz bekommen

Wir möchten betonen, dass Micro LED nicht die einzige Display-Technologie der Zukunft ist. Beispielsweise hat Samsung Display gerade die Weiterentwicklung von QNED wieder aufgenommen. Generell bietet Micro LED, wie OLED-TVs, pixelgenaues Dimming. Man setzt aber auf anorganische Materialien, was Burn-in verhindert und höhere Lebensdauern und Spitzenhelligkeiten gewährleistet. Im Grunde kombiniert man also die Stärken von LCD und OLED, aber ohne die jeweiligen Schwächen.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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3 Kommentare
    • Die Micro-LED-Displays haben meist einen modularen Aufbau. Also Stück für Stück in die Wohnung tragen und wie Lego zusammenbauen =)

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