Virtual Reality wird ebenfalls teurer: Preiserhöhung für die Meta Quest 3|3S

Die Speicherkrise lässt nicht nur die Preise der Playstation 5 steigen. Auch das Eintauchen in virtuelle Realitäten wird kostspieliger.

Kürzlich hat Sony ja die Hiobsbotschaft verkündet: Alle Modellvarianten der PlayStation 5, inklusive der PS5 Pro, sind 100 Euro teurer geworden. Verursacher ist laut den Japanern die aktuelle Speicherkrise. Befeuert durch den KI-Hype, sind Lieferengpässe bei RAM und Speicherplatz entstanden. Auch viele andere Hersteller haben deswegen bereits entweder die Verkaufspreise erhöht, Hardware abgespeckt oder sogar Produktreihen eingestellt. Jetzt trifft es die Meta Quest 3 und Meta Quest 3S.

Preiserhöhung für die beiden VR-Headsets Meta Quest 3|3S

Konkret steigt der Preis der Meta Quest 3 mit 512 GByte Speicherplatz von bislang 549,99 Euro auf nunmehr 619,99 Euro. Hingegen erhöht sich die Preisempfehlung der Meta Quest 3S mit 128 GByte Kapazität von 329,99 auf 359,99 Euro. Ebenfalls kostet dessen Ausführung mit 256 GByte Speicherplatz fortan statt 439,99 jetzt 469,99 Euro. Einzige Linderung: Die Preiserhöhungen gelten erst ab dem 19. April 2026 und spiegeln sich derzeit noch nicht bei den Händlern wider. Wer schnell ist, kann also noch zu den älteren und günstigeren Preisempfehlungen zuschlagen.

Die Meta Quest 3 kostet 549,99 Euro.
Die Meta Quest 3 kostete bisher 549,99 Euro.

Wenigstens bleiben die Preise für das Zubehör der Meta Quest 3 konstant, an denen ändert sich nichts. Meta zieht als Begründung für die Preiserhöhungen seiner VR-Headsets dann auch offiziell die Speicherkrise und die gestiegenen Preise für Komponenten heran. Von außen ist allerdings stets schwer zu beurteilen, inwiefern die Preiserhöhungen dies angemessen widerspiegeln oder eventuell auch die Margen erhöht werden.

Auch der Markt für Fernsehgeräte ist betroffen

Dabei sind aktuell alle Produkte mit RAM und Speicherplatz von einer Verteuerung betroffen. Spannend wird 2026 sein, ob auch Smart-TVs deswegen z. B. weniger oft in Angeboten landen oder gar über die Zeit in ihren Verkaufspreisen steigen. Denn Fernsehgeräte waren in den letzten Jahren ein Sonderfall. Statt steigende Preise aufzuweisen, wie z. B. bei Spielekonsolen, Grafikkarten oder RAM, sind die Verkaufspreise stattdessen tatsächlich gefallen.

Transparenz: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn ihr auf diese klickt, werdet ihr direkt zum jeweiligen Anbieter weitergeleitet. Falls ihr einen Kauf tätigt, bekommen wir eine geringe Provision. Für euch bleibt der Preis unverändert. Vielen Dank für eure Unterstützung!

QuelleMeta
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
Teilen ist geil! Spread the word!
Beliebte Specials:
Beliebte Specials:
Neueste Beiträge
Beliebte 4K Blu-rays
Ratgeber
Mehr Beiträge

Schreib einen Kommentar und teile deine Meinung!

Bitte trage deinen Kommentar ein
Bitte trage deinen Namen hier ein

ABONNIERT UNSEREN KOSTENLOSEN NEWSLETTER

Die Kommentare werden moderiert. Wir bemühen uns um eine schnelle Freischaltung! Die Kommentarregeln findest du HIER!

Anzeige
Beliebte Beiträge