Der neue CEO der The Walt Disney Company hat große Pläne für Disney+. Die Streaming-App soll zu etwas Neuem mutieren.
Der Nachfolger von Bob Iger an der Konzernspitze, Josh D’Amaro, will Disney+ von einem reinen Streaming-Dienst zu einer Art Mischung aus digitalem Einkaufszentrum und Social Network umwandeln. Laut dem Manager sei Disney+ „das immersive, interaktive und digitale Zentrum der Firma“. Er zieht dabei auch Vergleiche zu den Vergnügungsparks des Unternehmens.
Disney+ soll möglichst viele Synergieeffekte nutzen
So würden die Menschen in die Parks von Disney gehen, um dort die Marken des Unternehmens zu erleben, aber gleichzeitig auch essen, trinken und Merchandise kaufen. Disney+ soll dies quasi ins Digitale übertragen. Offenbar kann sich D’Amaro da so einiges vorstellen. Tatsächlich klingt es nicht abwegig, dass sich z. B. eine Familie einen Film bei Disney+ ansieht und anschließend z. B. Spielzeug oder anderweitiges Merchandise kaufen möchte.

Ob dieser Plan aber bei den Kunden gut ankommen wird, ist eine andere Frage. Der rasch wieder geschasste CEO Bob Chapek, Nachfolger und Vorgänger von Bob Iger in einem, strebte z. B. auch ein Abo ähnlich Amazon Prime an. Dieses sollte neben dem Zugang zu Streaming-Content auch weitere Boni beinhalten. Daraus wurde nie etwas. Und auch ein Deal mit OpenAI rund um die Video-KI Sora hat sich in Luft aufgelöst. Denn das Tool ist eingestampft worden.
Disney+ als Schnittstelle zu den Fans?
Laut D’Amaro sei Disney+ die wichtigste Schnittstelle zu den Fans des Unternehmens. Deswegen müsse die Fans mittendrin zwischen Streaming von Filmen und Serien, Übertragungen von Sportereignissen, Games aber auch weiteren Erlebnissen wie Besuchen bei Disney World stehen.
Ob die Abonnenten von Disney+ sich das wünschen bzw. da mitziehen, muss sich erst noch zeigen. Wir sind da einigermaßen skeptisch.
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Nur anbei. Disney + bietet neuerdings HDR 10+. Habe wieder aboniert für 11.99 Euro pro Monat für 6 Monate Premium. War überrascht das es jetzt HDR 10 + gibt. Schaue über die App von meinem Samsung TV. Schaut mal nach.
Tja zu früh gefreut. Ist seid Heute wieder weg. HDR komplett verschwunden. Man ist die Bude unfähig.
Die können machen was sie wollen, schert mich nicht, solange man weiterhin auch pures Streaming bekommt und nicht für irgend welche Sozialen Fan Shop Netzwerke mit zahlen muss.
Es gibt sicher Disney Fans für die sowas was wäre.
Leider hat sich aber Disney+ schon längst inhaltlich vom alten Disney Channel entfernt. Da liefen bis vor wenigen Jahren noch ständig schöne, einfache Free-TV Premieren von Komödien, Liebesfilmen, Familienfilmen,… leichte Kost, Masse, aber nicht zu billig. Das hat mir gefallen und sowas gibt es nun bei Disney+ praktisch gar nicht, was Nachschub angeht.
Braucht kein Mensch. Weder Disney+, noch das z. T. desaströs verarbeitete und aussehende Merchandise.
Stimme ich zuuuuu !
Kein Dolby Atmos,kein IMAX Sound noch IMAXmBildformat auf 4k UHD Bluray’s von Disney !!!
Kein Kauf ! Disney + immer noch ohne Dolby Vision ! Gehts noch frecher ?!
Mfg MP74
Klingt für mich vom Business-Standpunkt her nicht abwegig.
Der Genuss eines Filmes hat zumindest auf mich eine ähnliche Wirkung, wie die eines Rides z.B. im Disneyland.
Es ist (wenn es gut gemacht ist) ein immersives Erlebnis, das einen kurzzeitig in eine andere Welt entführt.
Und wenn es vorbei ist, habe zumindest ich (der auch durchaus Merch-Fan ist) nicht selten das innere Bedürfnis, irgendetwas davon „mitzunehmen“.
Aus genau diesem Grund hat mittlerweile fast jeder bessere Vergnügungspark hinter dem Ride einen Merch-Shop, durch den man als Besucher des Rides anschließend gelotst wird, wenn man noch „im Delirium“ und damit in Kauflaune ist.
Warum sollte das bei einem Film nicht genauso funktionieren?
Warum muss man da erst mühsam selber auf diversen Fremdseiten nach Merch suchen, wenn einem danach ist?
Frage mich prinzipiell eh, warum das nicht auch Kinos so machen, da dürfte der logistische und lagertechnische Aufwand bei ständig wechselnden Filme aber wahrscheinlich so hoch sein, dass die Kosten da am Ende den Gewinn mindestens wieder auffressen…
Die Idee finde ich jedenfalls gut – und schließlich wird ja niemand gezwungen, etwas zu kaufen.
Das hört sich wirklich schrecklich an.