Mit dem GEEKOM IT13 2026 Edition bekommt der bekannte Mini-PC eine umfangreiche Neuauflage. Wir haben die stärkere Variante mit Intel Core Ultra 7 356H, 32 GB DDR5-RAM und einer 1 TB großen SSD getestet. Trotz der kompakten Abmessungen bietet der kleine Rechner ordentlich Leistung und kann sogar beim Gaming überraschen.
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GEEKOM bleibt beim IT13 2026 Edition grundsätzlich dem bekannten Konzept treu. Der Mini-PC ist gerade einmal 117 x 112 x 49,2 mm groß und bringt rund 652 Gramm auf die Waage. Damit findet er praktisch auf jedem Schreibtisch einen Platz und lässt sich mit der beiliegenden VESA-Halterung bei Bedarf auch hinter einem Monitor befestigen. Das Gehäuse macht dabei einen hochwertigen und stabilen Eindruck. Gerade im Vergleich zu vielen günstigeren Mini-PCs wirkt der IT13 nicht wie ein möglichst billig zusammengesetzter Kleinstrechner. Visuell ist das Modell vielleicht nicht ganz so frisch, wie die A-Serien mit Vollmetall-Gehäuse, dafür erkennt man die IT-Serie von Geekom sofort wieder.

Bei unserem Testgerät handelt es sich um die stärkere Version des GEEKOM IT13 2026 Edition mit dem neuen Intel Core Ultra 7 356H aus der Panther-Lake-Generation. Der Prozessor besitzt 16 Kerne, die sich auf vier Performance-, acht Efficiency- und vier Low-Power-Efficiency-Kerne verteilen. Insgesamt stehen 16 Threads zur Verfügung. Der maximale Turbo-Takt beträgt 4,7 GHz.
Technische Daten des GEEKOM IT13 2026 Edition
| Komponente | GEEKOM IT13 2026 Edition – Testgerät |
|---|---|
| Prozessor | Intel Core Ultra 7 356H (Panther Lake) |
| CPU-Aufbau | 16 Kerne / 16 Threads (4 P-Cores, 8 E-Cores, 4 Low-Power-E-Cores), bis 4,7 GHz |
| CPU-Cache | 18 MB Intel Smart Cache |
| Grafik | Intel Graphics, 4 Xe-Kerne, bis 2,45 GHz |
| KI-Beschleunigung | integrierte NPU mit bis zu 50 TOPS |
| Arbeitsspeicher | 32 GB DDR5 SO-DIMM, Dual-Channel, aufrüstbar auf bis zu 64 GB |
| SSD | 1 TB M.2 2280 NVMe PCIe 4.0 x4 |
| Speichererweiterung | zusätzlicher M.2-2242-SATA-Steckplatz, bis zu 1 TB |
| USB | 4 × USB 3.2 Gen 2 Typ-A, 2 × USB4 Typ-C mit bis zu 40 Gbit/s |
| Videoausgänge | 2 × HDMI 2.0, Display-Ausgabe zusätzlich über 2 × USB4 |
| Display-Unterstützung | bis zu vier Displays gleichzeitig, 8K-Ausgabe über USB4 möglich |
| Netzwerk | 2,5-Gbit/s-LAN, Wi-Fi 6E (Intel AX211) |
| Bluetooth | Bluetooth 5.4 |
| Weitere Anschlüsse | SD-Kartenleser, 3,5-mm-Audio, Kensington Lock |
| Betriebssystem | Windows 11 Pro |
| Abmessungen | 117 × 112 × 49,2 mm |
| Gewicht | ca. 652 Gramm |
| Netzteil | 120 Watt (19 V / 6,32 A) |
| Garantie | 3 Jahre |
GEEKOM IT13 mit 32 GB DDR5-RAM
Dazu kommen bei unserer Konfiguration 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher, die im Dual-Channel-Betrieb arbeiten. Das ist durchaus erwähnenswert, denn 32 GB sind gerade bei Komplettsystemen längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Viele Hersteller bieten ihre Rechner auch in höheren Preisklassen weiterhin standardmäßig mit 16 GB an. Gerade bei aufwendigeren Anwendungen, vielen gleichzeitig geöffneten Browser-Tabs, Bildbearbeitung oder Videoschnitt sind die zusätzlichen Reserven angenehm. Der Arbeitsspeicher ist zudem nicht fest verlötet und kann laut GEEKOM auf bis zu 64 GB erweitert werden. Auch beim Speicher wird nicht gespart. Unsere Variante besitzt eine 1 TB große PCIe-4.0-SSD. Einen zusätzlichen M.2-2242-SATA-Steckplatz gibt es ebenfalls. Damit lässt sich der interne Speicher später noch erweitern.
Viele Anschlüsse, aber nicht ganz perfekt

Bei den Anschlüssen ist der GEEKOM IT13 grundsätzlich sehr gut ausgestattet. Die Core-Ultra-7-Version besitzt vier USB-A-Anschlüsse mit USB 3.2 Gen 2 sowie zwei USB4-Ports mit bis zu 40 Gbit/s. Dazu kommen zwei HDMI-2.0-Ausgänge, ein SD-Kartenleser, 2,5-Gbit-LAN und ein 3,5-mm-Audioanschluss. WLAN wird über Wi-Fi 6E realisiert, Bluetooth steht in Version 5.4 zur Verfügung. Bis zu vier Displays können gleichzeitig betrieben werden.

Ganz ohne Wünsche bleibt die Anschlussausstattung trotzdem nicht. Einen DisplayPort-Ausgang würden wir bei einem leistungsfähigeren Mini-PC weiterhin gerne sehen. Bildsignale lassen sich zwar auch über USB4 ausgeben, ein klassischer DisplayPort wäre bei vielen Desktop-Monitoren trotzdem praktisch. Außerdem wäre inzwischen ein USB-C-Anschluss auf der Vorderseite angebracht. Gerade für externe SSDs, Smartphones oder andere Geräte wäre das im Alltag deutlich bequemer, als immer auf die Rückseite greifen zu müssen.
Schnelle SSD mit über 6.000 MB/s

Dass die verbaute SSD ordentlich arbeitet, zeigt unser CrystalDiskMark-Test. Beim Lesen erreichten wir knapp über 6.000 MB/s, beim Schreiben waren es rund 5.200 MB/s. Auch die für den Alltag wichtigeren zufälligen Zugriffe bewegen sich auf einem guten Niveau.

| CrystalDiskMark 9 | Lesen | Schreiben |
| SEQ1M Q8T1 | 6.023,60 MB/s | 5.192,36 MB/s |
| SEQ1M Q1T1 | 5.163,29 MB/s | 5.204,74 MB/s |
| RND4K Q32T1 | 760,66 MB/s | 678,14 MB/s |
| RND4K Q1T1 | 68,58 MB/s | 203,92 MB/s |
Windows 11 Pro startet entsprechend schnell und auch Programme öffnen sich ohne nennenswerte Wartezeiten. Im normalen Alltag vermittelt der IT13 ohnehin nicht das Gefühl, dass man mit einem Mini-PC arbeitet.
PCMark 10: Mehr als genug Leistung für den Alltag
Das zeigt sich ebenfalls beim PCMark 10. Hier erreichte unser GEEKOM IT13 2026 Edition insgesamt 8.008 Punkte. Besonders gut fällt mit 15.127 Punkten der Productivity-Bereich aus. Für Office-Arbeiten, große Tabellen, Browser-Anwendungen und alltägliches Multitasking bietet der Mini-PC damit mehr als ausreichend Reserven.
| PCMark 10 | Ergebnis |
| Gesamt | 8.008 Punkte |
| Essentials | 9.394 Punkte |
| Productivity | 15.127 Punkte |
| Digital Content Creation | 9.806 Punkte |
| Photo Editing | 16.102 Punkte |
| Video Editing | 6.738 Punkte |
Der Core Ultra 7 356H verfügt außerdem über eine integrierte NPU mit bis zu 50 TOPS. Entsprechend können dafür optimierte KI-Anwendungen bestimmte Berechnungen direkt über die NPU abwickeln. Die integrierte Intel Graphics besitzt vier Xe-Kerne und unterstützt unter anderem DirectX 12 Ultimate, Raytracing sowie AV1-Encoding und -Decoding.
Geekbench 7: Performance-Modus bringt nur wenig mehr

Interessant ist die Lüftersteuerung im BIOS. Dort lässt sich unter anderem ein Performance-Modus auswählen. In diesem Betrieb arbeitet unser IT13 mit einem PL1 von 50 Watt und einem PL2 von 65 Watt. Große Leistungsunterschiede konnten wir dadurch allerdings nicht feststellen. Im normalen Betrieb erreichten wir bei Geekbench 7 einen Single-Core-Wert von 2.485 Punkten sowie einen Multi-Core-Wert von 16.309 Punkten. Mit aktivierter Performance-Einstellung stiegen die Ergebnisse lediglich auf 2.503 und 16.652 Punkte.
| Geekbench 7 | Standard | Performance |
| Single-Core | 2.485 | 2.503 |
| Multi-Core | 16.309 | 16.652 |
Damit reden wir von gerade einmal rund 0,7 Prozent zusätzlicher Single-Core-Leistung und gut zwei Prozent beim Multi-Core-Test. Wer nicht dauerhaft die letzten Prozentpunkte aus dem Rechner herausholen möchte, muss den Performance-Modus also nicht unbedingt aktivieren.
Auch unter Last angenehm
Positiv überrascht hat uns dabei die Geräuschentwicklung. Natürlich ist der GEEKOM IT13 nicht lautlos. Sobald Prozessor und Grafik stärker belastet werden, macht sich der Lüfter bemerkbar. Selbst während unserer Benchmarks blieb das Geräusch aber auf einem angenehmen Niveau. Auch zwischen der normalen Lüftersteuerung und dem Performance-Modus konnten wir subjektiv keinen wirklich großen Unterschied feststellen. Bei normalen Office-Arbeiten, beim Surfen oder bei der Medienwiedergabe arbeitet der Mini-PC entsprechend zurückhaltend.
Gerade bei einem Gerät dieser Größe ist das nicht unwichtig. Viel Leistung auf kleinem Raum bringt schließlich wenig, wenn der Lüfter bereits beim Öffnen mehrerer Browser-Tabs dauerhaft hochdreht. Dieses Problem hatten wir beim IT13 nicht.
Kingdom Come: Deliverance 2 mit 40 bis 55 fps
Noch interessanter wird es beim Gaming. Natürlich ersetzt die integrierte Intel-Grafik des GEEKOM IT13 2026 Edition keine richtige Gaming-Grafikkarte. Für einen Mini-PC dieser Größe kann das System aber erstaunlich viel. Wir haben unter anderem „Kingdom Come: Deliverance 2“ ausprobiert. Mit niedrigen Grafikeinstellungen und einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln bewegte sich das Spiel bei uns überwiegend zwischen 40 und 55 Bildern pro Sekunde. Damit ließ sich der Titel ordentlich spielen.
Wer einen Mini-PC zum Spielen sucht, sollte seine Erwartungen trotzdem richtig einordnen. 4K-Auflösung, maximale Details und aktuelle AAA-Spiele sind nicht das eigentliche Einsatzgebiet des IT13. Reduziert man jedoch Auflösung und Details etwas, ist inzwischen deutlich mehr möglich, als man einer integrierten Grafik noch vor einigen Jahren zugetraut hätte. Zusätzlich kann Intels XeSS-Technologie helfen. Unterstützte Spiele können über das KI-gestützte Upscaling mit geringerer interner Auflösung berechnet und anschließend hochskaliert werden. XeSS 2 bringt bei kompatiblen Titeln zudem Frame-Generation mit. Gerade bei grafisch aufwendigeren Spielen kann das für den IT13 interessant sein.
Noch weniger Gedanken muss man sich bei Indie-, Strategie- oder Casual-Spielen machen. Es gibt tausende Titel mit deutlich geringeren Anforderungen, die auf dem IT13 problemlos laufen. Wer also neben der Arbeit ab und zu spielen möchte, braucht nicht automatisch einen deutlich größeren Gaming-PC.
Bis zu vier Displays und USB4
Auf der anderen Seite gehören die beiden USB4-Anschlüsse klar zu den Stärken des IT13. Neben schnellen externen Datenträgern lassen sich darüber auch Displays und entsprechende Dockingstationen betreiben. GEEKOM nennt für USB4 eine Datenrate von bis zu 40 Gbit/s und unterstützt darüber sogar externe GPUs. Für einen festen Arbeitsplatz kann der Mini-PC deshalb problemlos zum Zentrum eines größeren Setups werden. Tastatur, Maus, mehrere Displays, Netzwerk und zusätzliche Laufwerke lassen sich anschließen, ohne dass der kleine Rechner gleich an seine Grenzen stößt.
Niedriger Stromverbrauch
Eine weitere Stärke dieser Geräteklasse bleibt der Stromverbrauch. Im Leerlauf haben wir beim GEEKOM IT13 ungefähr 15 Watt gemessen. Beim normalen Arbeiten, Surfen und bei der Medienwiedergabe bewegte sich die Leistungsaufnahme häufig im Bereich von etwa 25 bis 35 Watt. Selbst unter hoher Last und mit angeschlossener Peripherie kamen wir beim GEEKOM IT13 auf maximal 83 Watt. Wer keinen großen Desktop-PC mit entsprechend höherer Leistungsaufnahme benötigt, bekommt damit einen ziemlich sparsamen Arbeitsplatzrechner.
GEEKOM IT13 2026 Edition im Test-Fazit

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Der GEEKOM IT13 2026 Edition hinterlässt in unserer getesteten Core-Ultra-7-Konfiguration einen sehr guten Eindruck. Der Intel Core Ultra 7 356H bietet reichlich Leistung für den Alltag und auch deutlich anspruchsvollere Aufgaben. Dazu kommen 32 GB DDR5-RAM, eine schnelle 1-TB-SSD, USB4, 2,5-Gbit-LAN und genügend Möglichkeiten, den Rechner später noch zu erweitern. Besonders interessant ist, wie viel inzwischen auch bei der Grafikleistung möglich ist. Der IT13 ist sicherlich kein Gaming-PC, aktuelle Spiele müssen aber längst nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mit angepassten Einstellungen waren selbst Titel wie „Kingdom Come: Deliverance 2“ überraschend gut spielbar. Für weniger anspruchsvolle Spiele reicht die Leistung ohnehin problemlos.
Verbesserungspotenzial sehen wir hauptsächlich bei den Anschlüssen. Ein echter DisplayPort sowie ein USB-C-Port auf der Vorderseite würden die Ausstattung noch abrunden. Viel mehr gibt es im Alltag jedoch nicht zu kritisieren. Verarbeitung, Leistung, Geräuschentwicklung und Stromverbrauch passen gut zusammen. Dazu sind die 32 GB RAM gerade in Zeiten hoher Speicherpreise ein Pluspunkt, den man bei vielen Konkurrenten inzwischen nicht mehr selbstverständlich bekommt.
Drei Jahre Garantie auf den GEEKOM IT13 2026 Edition
GEEKOM gewährt auf den IT13 eine dreijährige eingeschränkte Garantie ab Kaufdatum. Das ist gerade bei einem kompakten Komplettsystem erfreulich, bei dem sich nicht jedes Bauteil so einfach austauschen lässt wie bei einem klassischen Desktop-PC. RAM und SSD bleiben dagegen zugänglich und können bei Bedarf später aufgerüstet werden. Die drei Jahre Garantie runden damit den insgesamt guten Eindruck des GEEKOM IT13 2026 Edition sinnvoll ab.



