ARD und ZDF sparen zukünftig am Programm – drei Sender schließen

ARD und ZDF wollen geforderte Sparmaßnahmen umsetzen. Deswegen stampfen sie drei Sender ein.

Hier zeigt sich durchaus wieder ein interessantes Verständnis der öffentlich-rechtlichen Sender, die bei Forderungen nach Sparmaßnahmen und Reformen, stets nur mit dem Finger auf drohende Einschnitte beim Programm zeigen. Dass es auch bei Doppelstrukturen in der Verwaltung, den exorbitanten Gehältern in der Führungsetage, die selbst den Bundeskanzler übertreffen, oder ausufernden digitalen Aktivitäten Potenziale gäbe, ignoriert man lieber. Bald wollen ARD und ZDF jedenfalls drei Sender einstellen.

ARD und ZDF: Diese drei Sender müssen weichen

So wird man zum 31.12.2026 die drei linearen Kanäle ARD alpha, tagesschau24 und ONE einstellen. Damit will man den Forderungen aus dem Reformstaatsvertrag gerecht werden. Parallel will man in Zukunft verstärkt jüngere Zielgruppen anvisieren und seine digitalen Aktivitäten weiter ausbauen. Die Rede ist vom Aufbau starker Angebotsmarken im digitalen Raum sowie auch von einer besseren Nutzung seiner linearen Reichweite.

Weder ARD und ZDF noch Arte wollen vor 2028 4K-Sender aufbauen.
Weder ARD und ZDF noch Arte wollen vor 2028 4K-Sender aufbauen.

Obendein wollen ARD und ZDF ihre Kooperation intensivieren. Dazu gehört auch, dass drei Programme zukünftig unter gemeinsamem Dach betrieben werden. Sie erhalten daher jeweils den Namenszusatz „von ARD und ZDF“, Betroffen sind davon der Nachrichtensender phoenix, neo für junge Erwachsene und schließlich info, ein linearer Dokumentationskanal.

ARD und ZDF verweisen auf bisherige Erfolge

Mit viel Eigenlob verweisen ARD und ZDF dabei auf bisherige gemeinsame Angebote wie arte, 3sat, funk, KiKA oder die Zusammenarbeit im Sport. Trotz der engeren Zusammenarbeit sollen ARD und ZDF dabei eigenständige, redaktionelle Profile behalten und in ihren Beiträgen schärfen. In den kommenden Monaten will man dann im Rahmen gemeinsamer Arbeitsgruppen die weitere Ausgestaltung der Programmplanungen, Abstimmungsprozesse, Workflows bis hin zum Probebetrieb vorbereiten.

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QuelleARD
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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