Es werde Licht: Hisense kündigt Mini-LED-TV mit 10.000 Nits an

Hisense will neue Rekode aufstellen: 2024 will man einen Mini-LED-TV mit satten 10.000 Nits Spitzenhelligkeit veröffentlichen.

Der Hisense 110UX ULED X soll im Detail erst auf der CES 2024 im Januar in Las Vegas vorgestellt werden. Einige Spezifikationen des LCD-Fernsehers mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung kennen wir aber jetzt schon. Dazu zählt die Tatsache, dass der übergroße TV mit 110 Zoll Diagonale eben auf eine beeindruckende Spitzenhelligkeit von 10.000 Nits kommen soll. Dies ist sonst nur bei Bildschirmen für den professionellen Bereich üblich.

So erreichen aktuelle OLED-TVs der Oberklasse maximal ca. 2.200 Nits, während Premium-LCDs von etwa TCL bei 5.000 Nits stehen – was schon eher die Ausnahme ist. 10.000 Nits sind also eine beeindruckende Ansage. Punkten soll der Hisense 110UX aber auch mit einem ungewöhnlichen Audiosystem, das in der auf dem Artikelbild zu sehenden Konsole steckt, welche zum Lieferumfang gehört.

Der Hisense 100U7KQ nutzt 100 Zoll Diagonale.
Der Hisense 100U7KQ nutzt 100 Zoll Diagonale.

Übergroße TVs sind Hisense im Übrigen nicht fremd, denn auch der 100U7KQ kommt z. B. auf 100 Zoll Diagonake. Der neue 110UX hat aber technisch weit mehr auf dem Kasten. So will der Hersteller auf verbesserte Quantum Dots setzen und mit speziellen Beschichtungen sowohl Reflexionen als auch Spiegelungen minimieren. Die rund 40.000 Dimming-Zonen sollen zudem eine filigran ansteuerbare Beleuchtung ermöglichen.

Hisense 110UX: Der Preis ist noch unbekannt

Mit OLED-TVs und ihrem pixelgenauen Dimming wird man damit zwar nicht mithalten können, dennoch ist das schon imposant. Zumal Hisense auch eine Abdeckung des Farbraums BT.2020 zu 95 % verspricht. Zur Auflösung des brandneuen Hisense 110UX schweigt der Anbieter noch. Wir rechnen allerdings mit 4K. 8K-TVs bleiben eine Nische, zumal die neuen Auflagen in der EU den Vertrieb nochmals erschweren.

Der Hisense 110UX sollte neben HDR10 auch Dolby Vision unterstützen. Ob der TV am Ende aber auch in Europa erscheinen wird, ist derzeit offen. Klar ist wohl nur, dass der Fernseher mit 10.000 Nits Helligkeit und der angesprochenen Ausstattung kein Schnäppchen werden dürfte.

André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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11 Kommentare
  1. Immer diese schwachsinnigen Kommentare, manchmal könnte man meinen ihr lebt in dunkelen Kellern, und habt kein Licht von Lampen, was denkt ihr denn wie hell diese leuchten? Werdet ihr von eurer Deckenbeleuchtung gebäunt oder laut zuhause mit Sonnenbrille rum wenn ihr in einem Zimmer Licht anschaltet ???

    Dese Helligkeiten gibt es nur bei kleinen punktuellen Flächen für wenige Sekunden, zB wenn jemand im Film mit einer Taschenlampe rumfuchtelt und den Zuschauer anleuchtet, oder im Hintergrund rigendwelche Lampen leuchten, dass macht den Eindruck nur realistischer.

    • Die leuchten sicherlich nicht mit 10.000 Lux. Selbst punktuell kleine Flächen mit dieser Lichtstärke sind extrem ungesund, wenn man da „rein schaut“. Wohnzimmer-Lampen geben irgendwas um die 400 Lux, im
      Idealfall, wenn es richtig hell sein soll, aus. Eine Taschenlampe ist auch nicht so hell. Natürlich kommt es darauf an, ob das Master diese hohe Lichtstärke auch überhaupt bereitstellt. Sollte sowas tatsächlich heller sein, als es in Wirklichkeit ist, was für einen Sinn soll das denn haben?

      • Bitte lest euch etwas in die physikalischen Grundlagen zur „Leuchtdichte“ ein (ggf. einfach über Wiki).
        Denn die Einheit „nit“ (oder besser cd/m2) bezieht sich nämlich darauf. Auf Wiki findest du z.B. auch ein paar Beispielwerte, um verschiedene alltägliche Lichtquellen in Relation zueinander besser einzuordnen. Und mit 10000 nits sind wir da grob erst am Anfang das Auge zu überfordern (natürlich quellen- und situationsabhängig).

        • Wie dem auch sei: Mein 800 nits Fernseher ist bei sehr hellen Bereichen oder „kleinen“ Spitzen schon hell zu sein. Der 1500 Samsung ja noch viel mehr ergo sind selbst 5000 „brutal“ hell und unzumutbar. Höchstens noch wenn man bei Sonneneinstrahlung HDR schaut. Aber 10000? …

          • Natürlich empfindet das jeder nach seinen alltäglichen Gewohnheiten halt anders.
            Was aber noch gut zu wissen ist, dass die nit-Skala und die Empfindlichkeit/Wahrnehmung der Augen nicht direkt proportional sind.
            Ich bin jedenfalls ein Verfechter für höhere nit-Zahlen. Mein TV geht bei HDR an die 3000 nits ran und fühle mich nicht überfordert und nehme höhere Werte in Zukunft gerne an.

            • Wieso anmaßend? Ich habe nur geschrieben, wie ich das mit meinen eigenen Augen sehe und empfinde. Hab mich nur auf dein „brutal“ und „unzumutbar“ bezogen und dass das in keiner Weise bei mir der Fall ist. Mehr auch nicht.
              Und dass die Gesundheit in diesem Punkt leiden würde, wäre mir auch neu, selbst bei 10000 nits. Da ist die wohl generelle Sitzposition dabei viel gesundheitsschädlicher. Wenn ich in der freien Natur unterwegs bin, dann bekomme ich ein Vielfaches von dem ab, was ein TV heute und in erreichbarer Zukunft in der Lage ist zu machen.
              Zu dem sprechen wir hier immer noch von der Spitzenhelligkeit bei HDR-Content.
              Wie auch immer, jeder kann den TV kaufen, den er möchte und den Content so ansehen, wie er möchte.

            • Na gut, da bin ich nun raus. Das was man draußen „abbekommt“ ist nicht vergleichbar, was man in einem möglicherweise dunklen Raum ertragen muss, mit Helligkeitsspitzen, die der sowieso schon vergrößerten Pupille in dunklen Räumen oder nicht so hellen Räumen wie draußen, nichts Gutes tun. Mit einem OLED benötigt man solche Spitzen überhaupt nicht, aber das führt wieder zu weit.

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