Google TV erhält zahlreiche neue Funktionen. Es ist wohl keine Überraschung, dass dabei auch wieder KI kräftig im Spiel ist.
Google TV ist ein wenig ins Abseits geraten: Philips setzt etwa nun bevorzugt auf Titan OS und der aufstrebende Hersteller Hisense kocht mit VIDAA ebenfalls sein eigenes Süppchen. So rechnen Marktforscher damit, dass Google TV innerhalb der nächsten Jahre deutlich Marktanteile verlieren könnte. Doch man will im Spiel bleiben und hat deswegen nun zahlreiche Neuerungen für die Plattform vorgestellt.
Google TV springt voll auf den KI-Hypetrain auf
Beispielsweise hievt Google sein KI-Bildmodell Nano Banana auf Smart-TVs. Damit könnt ihr neue Bilder generieren oder Fotos bearbeiten, um z. B. Hintergründe auszutauschen. Dies funktioniert über einen speziellen Gemini-Tab. Der KI-Videogenerator Veo hingegen erlaubt es euch, aus statischen Bildern sogar Animationen zu erstellen. Zu erwähnen ist aber, dass diese beiden Features im ersten Schritt nur in den USA auf kompatiblen Fernsehern von TCL starten.
Neu ist auch die Option, Google Fotos per Spracheingabe zu durchsuchen. Auch dies läuft über Gemini. Zusätzlich erhält die Foto-Plattform eine KI-Remix-Funktion. So könnt ihr Aufnahmen etwa in ein neues Gewand hüllen – im Stil einer Ölmalerei, von Wasserfarben und mehr. Dazu gesellt sich die Chance, aus Alben bei Google Fotos im Handumdrehen Diashows zu generieren, die ihr euch dann bequem am Smart-TV ansehen könnt. Die Remix-Funktion erreicht dabei ebenfalls zuerst nur US-TVs, die dynamischen Diashows kommen aber auch zeitgleich nach Europa.
Vertikale Videos kommen auf den Homescreen
Des einen Freud, des anderen Leid: Google TV hievt zudem vertikale Videos in Form der YouTube Shorts auf den Homescreen. Wer sich dieses Format freiwillig auf dem Smart-TV antut, wissen wir zwar nicht, doch Google will es offenbar auch am großen Bildschirm durchboxen. So wird auf dem Homescreen bald ein dedizierter Bereich mit Short-Empfehlungen prangen. Zunächst startet dieses „Feature“ im Sommer in den USA. Wir werden es eher nicht vermissen, es sollte dennoch langfristig auch in Europa aufschlagen.
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