Der neue Mini-Beamer Hisense C3 geht auf Kundenfang. Locken will man unter anderem mit 4K, HDR10+ und Dolby Vision.
Der Hisense C3 ist aber gegenüber der bereits erhältlichen C2-Reihe mehr ein Schritt zur Seite als nach vorne. Denn die Modelle C2 Pro und C2 Ultra bleiben technisch vorne. Beispielsweise erreicht der C3 eine Helligkeit von 2.500 ANSI-Lumen, die C2 Pro und C2 Ultra kommen aber sogar auf jeweils 2.600 bzw. 3.000 ANSI-Lumen. Dafür kann der C3 den regulären C2 weitgehend ausstechen und kommt zu einem attraktiveren Preis auf den Markt.
Hisense C3: Das hat der Mini-Beamer technisch auf dem Kasten
Dabei hatte Hisense den C3 auch schon im letzten Jahr auf der IFA 2025 im Gepäck, bringt ihn aber jetzt in Deutschland offiziell auf den Markt. In China ist er schon seit einer Weile zu haben. Vorbildlich gibt man sich in Bezug auf die HDR-Standards. Denn der Mini-Beamer unterstützt sowohl HLG und HDR10 als auch die dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision. Freilich bleibt es aber dabei, dass HDR bei Beamern nicht mit der Darstellung an TV-Geräten vergleichbar ist, da eben nicht einzelne Bildbereiche effizient gedimmt werden können.

Mit Vorsicht genießen solltet ihr daher auch die beworbene 4K-Auflösung, welche natürlich nicht nativ, sondern durch Pixel-Shifting zustande kommt. Und auch die Farbraumabdeckung von BT.2020 mit 110 % ist etwas, das ihr in der Praxis nur unter absoluten Idealbedingungen erleben werdet. Dafür kann der Hisense C3 Diagonalen von bis zu 300 Zoll erzeugen und bietet einen nativen Kontrast von 2.000:1.
Mit Triple-Laser-Lichtquelle
Der Hisense C3 nutzt eine Triple-Laser-Lichtquelle als Basis. Für die flexiblere Aufstellung könnt ihr seinen Schwenk- und Neigekopf auch um 90 Grad drehen und so das Bild an die Decke werfen. Ebenfalls beherrscht der Mini-Projektor optischen Zoom im Bereich 1,0 bis 1,3. Dazu kann er dank Auto-Fokus das Bild stets scharf halten. Die weiteren Techniken Auto Magic AI Adjusting 2.0, Seamless Auto Keystone Correction, Auto Screen Fit und Auto Obstacle Avoidance helfen bei der Aufstellung.
Auch 3D beherrscht der Hisense C3, allerdings im DLP-Verfahren, das eine Shutter-Brille voraussetzt. Ebenfalls sind Lautsprecher mit 10 Watt und Abstimmung von JBL integriert. Diese unterstützen auch DTS Virtual X, was eben die Zertifizierung nach IMAX Enhanced mitgewährleistet. Zu den Schnittstellen zählt auch zweimal HDMI 2.1 – auch mit ALLM (Auto Low Latency Mode).
Hisense verwendet für den C3 VIDAA U9 als Betriebssystem, sodass viele Streaming-Apps ohne externe Zuspieler nutzbar sind. Kostenpunkt? Der Hisense C3 kann ab sofort für 1.699 in Deutschland erworben werden.
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