Totgesagte leben länger: Nvidia hat für seine Shield TV just das Experience Upgrade 9.2.2 veröffentlicht.
Nvidia hat sich von seinem Streaming-Player weitgehend abgewandt. Das große Geld verdient das Unternehmen nämlich inzwischen mit KI-Chips. Parallel ist man natürlich weiterhin führender Hersteller von Grafikkarten wie den aktuellen GeForce RTX 50. Dennoch hat man nun für seine betagte Shield TV ein Upgrade auf die Shield Experience 9.2.2 veröffentlicht. Erhofft euch allerdings keine zu großen Neuerungen.
Nvidia Shield TV ist immer noch ein solider Streaming-Player
So bleibt die Nvidia Shield TV in Sachen Software weiterhin beim längst veralteten Android TV 11 stehen. Allerdings behebt die Shield Experience 9.2.2 einen Bug, der beim Streaming-Dienst Disney+ zu Problemen mit der Audiowiedergabe führen konnte. Das vorherige Update, 9.2.1, war übrigens vor ca. einem halben Jahr, nämlich im Mai 2025, erschienen.

Zudem führt Nvidia an der Shield TV einen kleinen Soundeffekt ein, der das Koppeln einer Fernbedienung oder eines Controllers klar signalisieren soll. Generell soll es auch weitere Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen geben. Besitzern des Streaming-Players sollte die neue Firmware automatisch angeboten werden.
Nvidia Shield TV: Kommt noch eine neue Generation?
Ob Nvidia noch Interesse daran hat, eine neue Generation der Shield TV zu entwickeln, ist derzeit fraglich. Dieses Jahr wäre eigentlich die beste Gelegenheit gewesen, denn mit der Nintendo Switch 2 nutzt ein frisches Gerät einen Tegra-Chip. So hatten auch bisherige Shield-Modelle ihren Prozessor im Wesentlichen mit der ersten Switch gemeinsam. Doch Hoffnungen auf eine Nvidia Shield TV 2 sind bislang enttäuscht worden.

Die erste Nvidia Shield TV kam bereits 2015 auf den Markt. In den Jahren 2017 und 2019 folgten dann neue Varianten. Seitdem ist es um die Streaming-Player still geblieben. Neue Hardware hat Nvidia seitdem nicht mehr veröffentlicht.
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Neben der Waipu TV Box und dem Apple TV Streamer, immer noch einer der besten Android Player auf dem Markt.
Etwas zweckendfremdet, mit USB Hub und externen Festplatten ist es auch ein guter und vor allem günstiger NAS Ersatz. Durch Freigabe der Laufwerke kann ich von jedem PC im Netzwerk 24/7 auf die Festplatten der Shield zugreifen.
Die externen Festplatten gehen solange man sie nicht nutzt in den Standby und warten auf Zugriff.
Des Weiteren hat die Shield noch immer eine Alleinstellung beim 64 Bit Android System.
Die Shield ist ein auch eher als eine Gaming Konsole konzipiert worden, hohe CPU/GPU Performance, die oft bei dem normalen Apps garnicht gebraucht wirkt, meist dümplen die meisten Sachen bei kaum mehr als 20% Auslastung rum.
Die 64 Bit bringen der Shield aber nichts, die Apps sind alle in 32 Bit, und selbst wenn alles auf 64 Bit umgestellt wird, mehr als 4GB Ram können ja auch nicht addressiert werden, da nur 4 GB Ram hat^^.
Und wirklich profitieren könnte sie auch nicht von 64 Bit, da sie immer noch auf AndroidTV 11 limitert ist. Erst ab Android 16 /AndrodiTV 16 gibt es ein wirklichen Vorteil wenn eine 64-Bit-Architektur ein 64-Bit-Kernel und eine 64-Bit-App sich nicht ausbremsen. Dabei sollten aber alle Geräte wirklich davon auch profitieren wollen, auch mehr als 4 GB Ram haben.
Sieht man ja auch bei den Smartphones, 6 (+) GB Ram sind bei bei Android 16 ja fast schon die Regel, welche mit 4GB Ram eine Seltenheit. Die AndroidTV OS TVs oder Mediaplayer mit mehr als 6 GB Ram oder mehr, kann man an einer Hand abzählen
Das war vielleicht früher mal so, also meine Apps sind arm64-v8a (64-bit) Versionen.
Sogar Google hat die Anforderungen an App-Entwickler massiv verschärft. Seit August 2019 müssen alle neuen und aktualisierten Apps im Play Store eine 64-bit-Version (arm64-v8a) enthalten, wenn sie nativen Code nutzen. 32-bit-Support darf zwar noch enthalten sein, aber 64-bit ist Pflicht.
Bei den Apps widerspreche ich auch: Die üblichen Apps sind inzwischen alle 64bit! Ein wesentlicher Vorteil entsteht dann, wenn die 32 bit Version eingestellt wird und die jeweilige App nur noch als 64 bit erhältlich ist. Dann kann ich mit der Shield weiterhin die neuste Version nutzen.
Obs einen wirklichen Vorteil bringt, würde ich logisch/theoretisch genauso beantworten wie du. Alltagsbeobachtung jedoch: Shield Pro hat 64 bit, Shield TV hat 32 bit und eigentlich nur minimal schwächere Hardware. Wie ja schon der erste Kommentar festgestellt hat, ist die Pro für Gaming ausgelegt, und bei TV Streaming nicht ansatzweise ausgelastet. Die Shield TV sollte also für alles rund um Streaming (lokal wie Internet) völlig ausreichen. Ich hatte beide Varianten, und die TV war mit den gleichen Apps deutlich träger. Abstürze, Wartezeiten (gefühlt: timeouts) lagen über Monate hinweg an der Tagesordnung. Pro: Keine Probleme, alles rasend schnell.
Ich sehe aktuell keinen Android Player, der die Kombination aus 4K / Dolby Vision/ Atmos / lokales Netzwerk / Internet Streaming / Anpassung an Bilder pro Sekunde der Quelle genauso reibungslos hinbekommt. Apple TV ist für mich keine Option, da fehlen mir Kodi, Jellyfin und der dream Player TV for Fritz!Box. Ich bin für jeden Tipp dankbar, glaube aber es gibt aktuell immer noch keine wirkliche Alternative. Der Google Streamer war meine Hoffnung, hat sich aber bei den Tonformaten als ungeeignet erwiesen.