Epson bringt mit dem pompös betitelten Lifestudio Grand EH-LS670W einen neuen 4K-Laser-Kurzdistanzbeamer auf den Markt. Dieser soll auch mit Sound von Bose punkten.
Epsons Lifestudio Grand EH-LS670W nutzt dabei Google TV als Plattform, sodass bereits ab Werk ganz ohne Zuspieler eine breite App-Vielfalt gegeben ist. Etwa könnt ihr Streaming-Dienste wie Disney+ aus diesem Grund direkt über den Ultrakurzdistanz-Projektor nutzen. Wie schon angedeutet, hebt der Hersteller aber auch die integrierten und von Bose abgestimmten Lautsprecher hervor.
Epson EH-LS670 wird 3.600 Lumen hell
So stehen die integrierten Speaker immerhin für ein 2.1-Soundsystem mit 20 Watt, was für einen Beamer in jedem Fall überdurchschnittlich ist. Offenbar erlaubt es Epson deswegen auch, den neuen Ultrakurzdistanz-Projektor alternativ auch ohne Videoausgabe als einen Bluetooth-Lautsprecher zu verwenden. Alternativ könnt ihr den Sound aber auch wie gewohnt via HDMI mit eARC übertragen. Dank Google TV ist im Übrigen auch der Google Assistant an Bord.
Zu den Schnittstellen des Epson EH-LS670W gehört auch HDMI eARC.
Der Epson Lifestudio Grand EH-LS670W kann bereits aus nur 30 bis 70 cm Entfernung zur Leinwand sein Bild projizieren – mit 60 bis 120 Zoll Diagonale. Dank seiner Helligkeit von bis zu 3.600 Lumen ist dieser Projektor durchaus auch für hellere Räume geeignet. Es handelt sich hier um ein 3LCD-Modell mit Laser-Lichtquelle, die bis zu 20.000 Stunden durchhalten soll.
Pixel-Shifting „erschummelt“ die 4K-Auflösung
Wie in dieser Preisklasse üblich, so wird der Epson Lifestudio Grand EH-LS670W zwar als 4K-Beamer beworben, erreicht die ultrahohe Auflösung aber nur per Pixel-Shifting. Die native Auflösung liegt vielmehr bei 1.920 x 1.080 Pixeln bei bis zu 240 Hz Bildwiederholrate. In 4K sind wiederum aber nur 60 Hz möglich. Der Beamer ist auch für HLG und HDR10 bereit. Obendrein bietet er Gamern ALLM (Auto Low Latency Mode) an.
Der neue Beamer von Epson arbeitet mit Google TV.
Während des Betriebs wird der Ultrakurzdistanz-Projektor von Epson bis zu 29 dB im normalen Modus laut und verbraucht bis zu 193 Watt. Wer sich mit Einschnitten bei der Bildqualität abfinden kann und den Eco-Modus nutzt, landet bei 20 dB und 103 Watt. Erwähnenswert ist noch, dass dieser Beamer ausdrücklich kein 3D unterstützt. In Deutschland kostet der Epson EH-LS670 2.499,99 Euro und ist wahlweise in den Farben schwarz und weiß erhältlich.
Am Wochenende hat Apple TV die Auswahl seiner preisreduzierten 4K-Filme nochmals drastisch ausgebaut. Darunter viele Titel, die entweder seit längerer Zeit oder zum ersten Mal so günstig angeboten werden! Stöbert euch durch über 340 Filme!
Es lohnt sich auf jeden Fall, einmal die Auswahl preisreduzierter 4K-Filme ab 3.99 Euro durchzusehen. Darin findet ihr viele Titel (vor allem Filmklassiker), mit denen sich Lücken in eurer digitalen Filmsammlung kostengünstig schließen lassen. Darunter z.B. „Nikita“ mit Anne Parillaud und Jean Reno, „Ausser Atem„, der Schwarz-Weiß-Klasisker von 1960, „Die Piratenbraut“ mit Geena Davis, oder das Japan-Drama „RAN„. Es gibt aber auch „frischere“ Filme wie das Action-Drama „November„, den Action-Thriller „Animalia“ oder den Horrorschocker „Apartment 7A„.
Ihr seid auf der Suche nach einem Mini-PC, wisst jedoch nicht, welches Modell zu euch passt? Wir stellen euch fünf beliebte Modelle von Geekom vor, vom günstigen Alleskönner (A5) bis zum Performance-Champion für Kreative und Gaming (A9 Max).
Im nachfolgenden Guide stellen wir euch fünf Topseller des Mini-PC-Herstellers Geekom vor. Dieser hält für fast jede Anforderung den richtigen Mini-PC bereit und kann mit seinem Know-how aus 22 Jahren Firmengeschichte als einer der weltweit größten und bekanntesten Marken im Bereich „Kompakt-Pc“ ganz genau abschätzen, was man wirklich benötigt und welche Features überflüssig sind. Nachfolgend findet ihr fünf Modelle, die in den vergangenen Monaten von sich reden gemacht haben:
PS: Alle Modelle sind mit Windows 11 Pro ausgestattet.
Der Geekom A5 Mini-PC (2025-Edition) erweist sich als effizienter und leiser Bürobegleiter mit Windows 11 Pro
Ab 379 Euro (mit Rabattcode): Der A5 ist dein solider Einstieg in die Mini-PC-Welt: leise, kompakt, 8K-fähig und dank Wi-Fi 6 und 2.5 Gbit/s-LAN alltagstauglich vernetzt. Mit Ryzen 7 5825U bekommst du genug Reserven für Büro, Internet, Streaming und Fotos sortieren. Mit 16 GB Arbeitsspeicher (kann auf 64 GB aufgestockt werden) läuft der Mini-PC auch nicht so schnell in eine Performance-Sackgasse und die vergleichsweise flogge NVMe-SSD-Festplatte lässt ältere Desktop-PCs oder Notebooks weit hinter sich. Und wie bei allen Geekom Mini-PCs ist die Auswahl an Anschlussmöglichkeiten sehr vielfältig. Wer einen zuverlässigen, preiswerten Familien-/Home-Office-Rechner sucht, liegt hier goldrichtig:
Der Geekom A7 Mini-PC mit AMD Ryzen R9, DDR5-Arbeitsspeicher und 2TB SSD-Festplatte überzeugt auf der ganzen Linie.
Ab 720 Euro (mit Rabattcode): Für Nutzer, die mehr Tempo beim Multitasking und in Kreativ-Apps wollen, ohne auf Desktop-Wuchtigkeit zu setzen: Der A7 kombiniert Ryzen 9 7940HS mit der integrierten Radeon 780M, 32 GB Dual-Channel-DDR5, Wi-Fi 6E und eine blitzschnelle NVMe-SSD mit satten 2 TB-Speicher. Über HDMI 2.0 und USB 4.0 (Typ-C) können bis zu vier Displays mit 4K/8K parallel genutzt werden – ideal für Fotobearbeitung, Coding oder produktive Multi-Monitor-Setups. Empfehlung für Power-User, die ein kompaktes, ruhiges Arbeitstier suchen.
Der IceBlast 1.5 Lüfter hält den Geekom A8 auch heißen Umgebungstemperaturen kühl
Ab 550 Euro (mit Rabattcode): Wenn du viel mit Medien arbeitest, ist der A8 der Sweet-Spot aus Leistung und Format: 4-nm-Ryzen-CPUs (R7-8745HS oder R9 8945HS), schnelle Dual-Channel-RAM-Bestückung (32 GB) und vielfältige Anschlüsse schaffen ein flinkes System für Content-Creators im Mini-Gehäuse. Kreative überzeugt der A8 mit starker Alltags-Performance und breiter Anschlussausstattung. Und mit wahlweise 1 TB oder 2 TB NVMe-SSD ist auch bereits ab Werk viel Platz, um Projekte lokal auf dem A8 Mini-PC bearbeiten zu können. Und mit seinem dedizierten AI-Chip (NPU) mit 39 TOPS lassen sich KI-Modelle auch lokal nutzen.
Geekom IT13 – Das Intel-Workstation-Kästchen für Multi-Monitor-Setups
Half-Life 2 auf dem geekom IT13 mit hohen Bildeinstellungen auf einem 2440p-Display
Ab 636 Euro (mit Rabattcode): Bevorzugst du Intel-Quick-Sync, starke Single-Core-Leistung und USB 4.0 (Typ-C) im Mini-Formfaktor, empfiehlt sich der IT13 (2025 Edition) mit Core i9-13900HK. Iris Xe, Wi-Fi 6E, umfangreiche Anschlüsse machen ihn zur kompakten Schaltzentrale für Office-Pros, Entwickler, oder Content-Creators mit Quick-Sync-Vorteilen. Und mit 32 GB DDR4-RAM und wahlweise 1 TB oder 2 TB Speicher, ist man bereits in der Grundkonfiguration mehr als gut ausgestattet. Unser Tipp für alle, die maximale Produktivität auf wenig Platz und im Intel-Ökosystem suchen.
Geekom A9 Max – Das kompakte Powerhouse für Kreative & Gamer
Das stabile Metallgehäuse und die größeren Abmessungen des Geekom A9 Max machen den Mini PC zum Hingucker.
Ab 999 Euro (Gratis Tastatur): Der A9 Max ist das Performance-Flaggschiff: Ryzen AI 9 HX 370 liefert satte CPU-Power und bis zu 80 TOPS KI-Beschleunigung, die Radeon 890M schiebt 3D- und GPU-Workloads kräftig an. Bis zu 128 GB DDR5, zwei M.2-Slots (bis 8 TB), Wi-Fi 7 und USB4 runden das Paket ab. Und ganz neu, der A9 Max verfügt erstmals über zwei HDMI 2.1-Anschlüsse. Empfehlung für Creator, Indie-Dev und 1080p/1440p-Gaming, die möglichst viel Leistung in einem erstaunlich kleinen Chassis wollen – mit klarer Zukunftsperspektive dank KI-Beschleunigung.
Streaming-Dienste sind durch die Bank weg teurer geworden. Studien zeigen: Die Abonnenten reagieren mit erhöhter Kündigungs- und Wechselbereitschaft.
So haben die beiden deutschen Hochschulen TH Köln und Bauhaus-Uni Weimar eine gemeinsame Studie zum Thema Streaming durchgeführt. Sie stellen fest, dass die Hochphase des Wachstums mittlerweile vorbei ist. Die Kunden reagieren auf die höheren Kosten damit, dass sie schneller ihr Abo kündigen und Anbieter-Hopping betreiben. Öfter als in der Vergangenheit abonnieren sie einzelne Dienste nur monatsweise, um zwischen den Plattformen zu wechseln, je nachdem, was sie aktuell interessiert.
Disney+, Paramount+ und WOW werden besonders gerne gekündigt
Das veränderte Kundenverhalten führt dazu, dass Streaming-Anbieter umdenken müssen. Wichtiger als neue Kunden zu gewinnen, wird es, alte überhaupt zu behalten. Denn aufgrund der erhöhten Preise tendieren die Abonnenten dazu, ihre Abos seltener „durchlaufen“ zu lassen und sich stattdessen kurzfristiger zu binden. Besonders stark davon bertoffen sind Disney+, Paramount+ und WOW.
Kurzfristige Streaming-Abos werden immer mehr zum Trend.
In der Untersuchung der beiden Hochschulen etwa wurden 1.030 Nutzer von Streaming-Diensten aus Deutschland befragt. 32 % haben angegeben, dass sie WOW kündigen wollen. Im Falle von Paramount+ und Disney+ waren es jeweils 22 bzw. 21 %. Die durchschnittliche Kündigungsabsicht liegt laut Studie im Durchschnitt Anbieter-übergreifend bei rund elf Prozent. Ebenfalls untersucht wurden noch die Streaming-Dienste Amazon Prime Video, Netflix, RTL+ sowie Joyn+. Am niedrigsten war die Kündigungsbereitschaft der Nutzer von Prime Video und Netflix, der beiden führenden Anbieter.
Kunden zeigen immer weniger Interesse an neuen Abos
Dabei haben die Befragten im Durchschnitt 2,4 Streaming-Dienste abonniert und zahlen maximal 28 Euro im Monat für ihre Dienste. Wer dann ein neues Abo abschließt, was immer unwahrscheinlicher wird, kündigt im Falle des Falles eher ein bereits bestehendes parallel. Das liegt auch daran, dass die Nutzungsdauer konstant bleibt – bei einem neuen Abschluss, wird also ein bisheriger Dienst tendenziell überflüssig.
Dass Prime Video und Netflix von der höchsten Kundentreue profitieren, könnte damit zusammenhängen, dass die Nutzer diese Dienste oft bereits besonders lange verwenden. 80 % der Prime-Video-Nutzer haben den Dienst bereits seit mehr als zwei Jahren abonniert. Im Fall von Netflix sind es immerhin 65 %.
61 % der Abonnenten wechseln dabei gerne die Streaming-Abos. Als Hauptmotiv für Kündigungen und Wechselspiele erweist sich der Preis. 57 % der Befragten haben etwa schon wegen Rabatten ein Abo abgeschlossen. 37 % haben schon wegen Preiserhöhungen bestehende Dienste gekündigt.
Walt Disney veröffentlicht die Heimkino-Hits „Master and Commander“ sowie „Königreich der Himmel“ im Dezember 2025 als Standard 4K Blu-ray. Sehr lobenswert, nachdem die limitierten Steelbook-Varianten mittlerweile zu horrenden Preisen angeboten werden.
Euch ist die Aufmachung der Filme egal, ihr wollt diese lediglich in bestmöglicher Qualität genießen? Dann dürft ihr euch über die geplanten Standard-Varianten zu „Master and Commander „und „Königreich der Himmel“ freuen. Beide Titel konnten bereits in limitierten Steelbook-Varianten (Amazon/Leonine-Exklusiv) bestellt werden, mittlerweile werden die Sammlereditionen jedoch für mehr als das Doppelte auf diversen Onlineplattformen angeboten. Und da nicht jeder dazu bereit ist, 60+ Euro für einen Film zu zahlen, könnt ihr euch mit den Standard-Varianten ganz schön etwas sparen:
Die Standardvarianten der Filme erscheinen beide am 05. Dezember 2025 im Handel. Master and Commander präsentiert sich auf der UHD Blu-ray mit 4K-Auflösung, HDR10 und Dolby Vision. Die deutsche Sprachausgabe liegt als Dolby Digital 5.1 ab, der englische Originalton überzeugt mit Dolby Atmos 3D-Sound. Königreich der Himmel hat die fast identische Ausstattung, mit der Ausnahme, dass die deutsche Synchronisation mit DTS-HD HR 5.1 angeboten wird. Mehr 4K-Neuzugänge und Vorbesteller findest du in unserer 4K Blu-ray Komplettliste!
Fernsehgeräte ab 80 Zoll Diagonale erfreuen sich wachsender Beliebtheit – und dieser Trend dürfte sich in den kommenden Jahren noch verschärfen.
Zumindest nehmen das die Marktforscher von Omdia Research an. Sie sagen voraus, dass die Auslieferungsmengen von TV-Geräten ab 80 Zoll Diagonale zwischen 2025 und 2029 um satte 44 % anwachsen werden. Das ist noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass sie dem TV-Markt insgesamt nur ein minimales Wachstum im einstelligen Bereich prognostizieren. Als Triebfedern sieht man dabei verschiedene Faktoren an.
RGB Mini LED soll rasant günstiger werden
So nimmt man bei Omdia an, dass es vor allem große LCD-TVs sein werden, die ein Wachstum erleben. Denn derartige Modelle mit Mini LED bzw. RGB Mini LED werden immer günstiger. Aktuell kommen die ersten Bildschirme mit RGB Mini LED auf den Markt und sind noch sehr kostspielig. Doch die Marktforscher rechnen damit, dass die Preise, ähnlich wie zuvor beim regulären Mini LED, schnell fallen werden. OLED-Displays in so großen Formaten sind hingegen immer noch sehr teuer.
Hisense, Samsung, Sony und TCL wollen mit RGB Mini LED locken.
Omdia sagt voraus, dass die TV-Auslieferungsmengen 2025 bei ca. 209 Mio. Geräten liegen dürften. Für 2029 rechnet man mit 211 Mio. Exemplaren. Doch gleichzeitig sollen die Auslieferungsmengen von Smart-TVs mit mindestens 80 Zoll Diagonale von 9 Mio. (2025) auf 13 Mio. (2029) ansteigen. Prozentual wäre das ein erhebliches Wachstum, allerdings bliebe der Anteil am Gesamtmarkt natürlich relativ klein.
Große TVs sind vor allem in den USA und China gefragt
Ebenfalls zu beachten ist, dass die übergroßen TV-Geräte primär in den USA (28 %) und China (54 %) gefragt sind, wo das Gros der Fernseher dieser Größenordnung landet, wenn man auf die prozentualen Anteile blickt. Auch sind solche Vorhersagen immer mit etwas Vorsicht zu genießen, schließlich können unerwartete Entwicklungen den TV-Markt aufwirbeln.
Große TV-Diagonalen erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Wir sind jedenfalls gespannt, ob Omdia Research mit seinen Prognosen recht behalten wird.
LG hat mit dem Easy TV einen spannenden Smart-TV vorgestellt. Der soll nämlich vor allem für Senioren das Leben ganz easy machen.
So erklärt LG, dass ca. 70 % der Anfragen an den Kundendienst, die von älteren Menschen stammen, sich um Probleme mit der Bedienung ihrer Smart-TVs drehen. Dazu kommt, dass das Durchschnittsalter in vielen Industrienationen immer höher wird. Es gibt also immer prozentual gesehen immer mehr alte Menschen. Entsprechend reagiert man auf die Rückmeldungen bzw. den Bedarf mit seinem Easy TV.
LG Easy TV basiert auf dem QNED Evo QNED85A
Technisch ist der LG Easy TV kein völlig neues Modell. Vielmehr basiert der 4K-Fernseher auf dem bereits erhältlichen LCD-TV QNED Evo QNED85A mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Allerdings hat LG das Betriebssystem stark angepasst. Ein neuer Homescreen fokussiert sich auf 5 Kernfunktionen sowie wenige beliebte Apps. Die aufgeräumteren Kacheln garniert man mit größerer und besser lesbarer Schrift.
Auch Video-Telefonate sind am LG Easy TV möglich.
Direkt in den LG Easy TV ist auch eine Webcam integriert. Sie soll es älteren Menschen erleichtern, mit der Familie Videotelefonate zu führen. Obendrein bietet der Smart-TV eine Erinnerungsfunktion, die mit Pop-ups an die Einnahme wichtiger Medikamente oder einfach das Füttern der Haustiere oder Gießen der Balkonpflanzen erinnern kann. Und es gibt noch weitere Kniffe.
Karaoke-Funktion und Notfall-Button sind an Bord
So treffen beim LG Easy TV Schutzmechanismen auf Spiel und Spaß. Etwa gibt es auf der angepassten Fernbedienung eine Hilfe-Taste für Notfälle, die schnell Kontakte benachrichtigen kann. Wiederum kann die Remote mit ihrem integrierten Mikrofon aber nicht nur eine KI-Sprachsteuerung aufrufen, sondern auch als kabelloses Karaoke-Mikrofon dienen. Das nennt man wohl vielseitig. Auch eine Hintergrundbeleuchtung darf da nicht fehlen.
Auch die Fernbedienung ist für Senioren angepasst.
Sieht man sich die Bilder an, dann hätte LG die Fernbedienung aber sicherlich noch etwas minimalistischer gestalten können. Im Übrigen will LG auch die Bildmodi es Easy TV für Senioren optimiert haben – etwa mit verbesserter Helligkeit, Sättigung und Schärfe. Auch eine Dialoganhebung ist offenbar ab Werk aktiv.
In Südkorea kostet der LG Easy TV mit 65 Zoll Diagonale umgerechnet ca. 1.700 Euro. Mit 75 Zoll steigt der Preis dann auf 2.350 Euro. Der Hersteller hält sich eine Veröffentlichung in weiteren Regionen offen, sollte der Fernseher für Senioren im Heimatland den richtigen Nerv treffen.
Amazon hält am Dienstag ein Event ab. Man rechnet damit, dass es große Neuigkeiten zur Plattform Fire TV geben dürfte.
So hatten wir ja schon darüber berichtet, dass Amazon für den Herbst 2025 sowohl neue Streaming-Player als auch neue Smart-TVs mit Fire TV vorstellen dürfte. Der 30. September 2025 ist da der Stichtag, an welchem das nächste Event stattfinden wird. Doch inzwischen heißt es, dass an jenem Tag auch das gesamte technische Fundament von Fire TV umgestürzt werden könnte.
Fire TV: Weg von Android, hin zu Linux
Aktuell basiert Fire TV grundlegend nämlich noch auf Googles Android als Software-Fundament. Amazon hat die Plattform allerdings nahezu bis zur Unkenntlichkeit angepasst. Doch mittlerweile will man sich ganz davon lösen und lieber auf das Linux-basierte Vega OS im Hintergrund setzen. Angeblich könnte Amazon genau jenen Wechsel dann auch schon am nächsten Dienstag offiziell einläuten.
Mit dem Echo Show 5 (3. Generation) testet Amazon sein neues Vega OS-Betriebssystem am Kunden aus
Die Hintergründe sind vielfältig. Zum einen möchte Amazon eben weg von Android und unabhängiger in der Weiterentwicklung seiner eigenen Plattform werden. Denn Vega OS soll nicht nur für die Fire-TV-Geräte, sondern z. B. auch für die Fire-Tablets und die Smart-Speaker und Smart-Displays des Unternehmens den Software-Unterbau stellen. Das ist bei einigen Geräten gar bereits der Fall. Etwa nutzt der Echo Show 5 der 3. Generation bereits im Stillen Vega OS. Zum anderen soll Vega OS es langfristig auch Entwicklern einfacher machen. Allerdings wird der Wechsel wohl anfangs eher Mehrarbeit verursachen.
Vega OS kommt wohl nicht für bereits erhältliche Fire-TV-Geräte
Es heißt nämlich, dass Amazon Vega OS nicht nachträglich auf bereits veröffentlichte Geräte bringen werde. Zudem sollen Partner wie Panasonic anfangs noch die Wahl haben, und auch das Android-basierte Fire TV weiterhin nutzen dürfen. App-Entwickler müssen also im Endeffekt zunächst zwei Plattformen von Amazon bedienen.
Amazon entwickelt einen OS-Konkurrenten zu iOS und Android: Codename Vega
Klar ist, dass Vega OS noch 2025 erscheinen soll. Denn das hatte Amazon selbst versehentlich in einer mittlerweile abgeänderten Stellenanzeige verraten. Jetzt darf man gespannt sein, ob der Hersteller wirklich schon Dienstag Nägel mit Köpfen macht.
Netflix hat seine neuen Filme, Serien und mehr für Oktober 2025 bestätigt. Mit dabei ist die vierte Staffel zur Fantasy-Serie „The Witcher“.
Die Serie basiert zwar auf den Buchvorlagen, ist aber natürlich aufgrund des Hypes um die Games entstanden. Spieler können aber auch bei „Splinter Cell: Deathwatch“ einen Blick riskieren. Dabei handelt es sich jedoch um eine Animationsserie. Wer es zugleich real wie gruselig mag, schaut vielleicht bei „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ herein. Doch auch mit neuen Lizenztiteln will Netflix euch locken
Netflix zeigt „Lucifer“ ab Oktober 2025
Beispielsweise zeigt euch Netflix im Oktober 2025 die komplette Serie „Lucifer“. Diese basiert lose auf den Comics von Neil Gaiman. Die Comics spielen im selben Universum wie „The Sandman“, im Falle der Serie ist das jedoch nicht der Fall. Jüngere Zuschauer finden wiederum vielleicht an „Die drei ??? und der Karpatenhund“ Gefallen. Für diese hat Netflix allerdings im nächsten Monat beispielsweise auch noch „Dr. Seuss’s Horton!“ im Programm.
Ansonsten sind die Neuzugänge recht gemischt und was man da als Highlight verseht, hängt sehr von der individuellen Perspektive ab. Reality-Fans kommen z. B. mit „Love is Blind“ und der mittlerweile 9. Staffel des Formats auf ihre Kosten. Wer eher auf Dokumentationen sehnsüchtig gewartet hat, kann sich beispielsweise „Mob War: Philadelphia vs. The Mafia“ und andere Produktionen vormerken.
Netflix könnte bald die Preise erhöhen
Netflix ist immer noch Marktführer im Streaming-Mark und könnte bald die Preise erhöhen. So hat Disney+ gerade erst die Monats- und Jahres-Abos im Preis angehoben. Netflix hatte zuletzt im April 2024 in Deutschland die Preise angepasst. Da könnte man also jederzeit weiter nachlegen. Zu befürchten ist, dass dann auch das günstige Einstiegsabonnement mit Werbung, das derzeit nur 4,99 Euro im Monat kostet, im Preis steigen könnt.
Bis es so weit ist, findet ihr unten zunächst die Tabellen mit den Streaming-Neuheiten im Oktober 2025 bei Netflix. Wir hoffen natürlich, dass da etwas dabei ist, was euren Geschmack trifft. So oder so wünschen wir euch jedenfalls viel Spaß beim Gucken der neuen Filme, Serie, Dokumentationen und mehr!
Serien
Titel
Startdatum
Alphamännchen
02.10.2025
Monster: Die Geschichte von Ed Gein
03.10.2025
Boots
09.10.2025
Diplomatische Beziehungen: Staffel 3
16.10.2025
Das Monster von Florenz
22.10.2025
Nobody Wants This: Staffel 2
23.10.2025
The Witcher: Season 4
30.10.2025
RIV4LRIES
01.10.2025
Love Is Blind: Staffel 9
01.10.2025
The Game: You Never Play Alone
02.10.2025
Frischer Wind
03.10.2025
Animalisch
03.10.2025
Genie, Make a Wish
03.10.2025
Ranma1/2: Staffel 2
04.10.2025
Ist das Kuchen? Halloween
08.10.2025
Néro
08.10.2025
The Resurrected
09.10.2025
Kurukshetra: The Great War of Mahabharata
09.10.2025
Altes Geld, Neue Liebe
10.10.2025
Typhoon Family
11.10.2025
Splinter Cell: Deathwatch
14.10.2025
Niemand sah uns gehen
15.10.2025
Romantics Anonymous
16.10.2025
Rabo de Peixe: Staffel 2
17.10.2025
The Dream Life of Mr. Kim
25.10.2025
Die Legende
27.10.2025
Physical: Asia
28.10.2025
Selling Sunset: Staffel 9
29.10.2025
Die Herrscher des Glücks
29.10.2025
Son of a Donkey
30.10.2025
Amsterdam Empire
30.10.2025
Atemlos: Staffel 2
31.10.2025
Rhythm + Flow: Nouvelle École: Staffel 4
31.10.2025
Bad Influencer
31.10.2025
Filme
Titel
Startdatum
Steve
03.10.2025
Caramelo
08.10.2025
The Woman in Cabin 10
10.10.2025
Limpia – Schwimm zu mir
10.10.2025
Everybody Loves Me When I’m Dead
14.10.2025
Furioza 2
15.10.2025
The Time That Remains
16.10.2025
Kämpferin im Untergrund
17.10.2025
Good News
17.10.2025
27 Nächte
17.10.2025
The Elixir
23.10.2025
A HOUSE OF DYNAMITE
24.10.2025
Ballad of a Small Player
29.10.2025
Dokumentationen
Titel
Startdatum
Rockstar: Duki, from the end of the world
02.10.2025
Rhythm + Flow: Nouvelle École – und dann?
03.10.2025
True Haunting – Wahre Horrorgeschichten
07.10.2025
Victoria Beckham
09.10.2025
Mein Vater, der BTK-Killer
10.10.2025
The Perfect Neighbor – Ein Gesetz und seine Folgen
Geekom hat seinem Topseller-Mini-PC IT13 ein Upgrade verpasst. Wir testen für euch die 2025-Edition des Geekom IT13 mit Intel Core i9-13900HK-Prozessor, einer schnelleren SSD und Windows 11 Pro. Kann der Mini-PC seinen Bestseller-Status behalten?
Der Geekom IT13 2025-Edition ist wie alle seine Schwestermodelle in einer stabilen Umverpackung untergebracht und wird zusätzlich durch die Schaumstoffeinlagen geschützt. Beim Auspacken erwartet uns ein Wiedersehen nach dem Motto: „Getroffen und gleich wiedererkannt“. Denn der IT13 in der überarbeiteten Variante gleicht dem Vorgänger bis aufs letzte Detail. Minimale Unterschiede kann man nur ausmachen, wenn man die Geräte direkt nebeneinander vergleicht.
Die Schaumstoffverpackung schützt den Geekom IT15 Mini-PC vor grober Behandlung durch die Versandspezialisten.
Entsprechend dürfen sich Interessierte des IT13 2025-Edition auf ein simples Design im NUC-Format mit einer hellblauen Farbgebung einstellen. Die Maße sind mit 117 x 112 x 49 mm als kompakt zu definieren, ebenso das Gesamtgewicht, welches inkl. Netzteil unter einem Kilo bleibt. Das Netzteil dürfte auch die größte Änderung beim Design mit sich bringen. Dieses ist deutlich geschrumpft, behält jedoch die 120 Watt Spitzenleistung bei und macht die neue Variante zu einem angenehmeren Reisebegleiter.
Der Lieferumfang
Der Lieferumfang des Geekom IT13 2025-Edition ist typisch für den Mini-PC-Hersteller.
Der Lieferumfang ist Geekom-typisch und beinhaltet auch nur, was man wirklich benötigt. Neben dem Mini PC als Hauptkomponente und dem kompakten Netzteil samt Kaltgerätestecker, gibt es noch eine VESA-Halterung für die Installation hinter einem Monitor bzw. unter dem Schreibtisch, dazu passende Schrauben, eine Kurzanleitung und eine Dankeskarte. Zuletzt noch ein HDMI 2.0-Kabel mit 1 Meter Länge – das wars.
1 x Mini IT13 Mini-PC
1 x VESA-Halterung
1 x Netzadapter
1 x HDMI-Kabel
1 x Bedienungsanleitung
1 x Dankeskarte
Technische Daten und Ausstattung
Das Innenleben des Geekom IT13 2025-Edition
Der Vorgänger Geekom Mini IT13 war noch mit einem Intel Core i9-13900H ausgestattet, der in der 2025-Version jetzt durch einen Intel Core i9-13900HK ersetzt wurde. 14 Rechenkerne, 20 Threads und 24 MB L3-Cache klingen mehr als vertraut. Ebenso die Intel Iris XE Grafikeinheit. Lediglich der Maximaltakt – der jedoch nur wenige Sekunden gehalten werden kann – hat sich auf 5.4 GHz erhöht. Beim Arbeitsspeicher handelt es sich weiterhin um DDR4 mit zwei SODIMM-Modulen die zusammen 32 GB bereitstellen (Wooposit WPBH32D416SWA-16G). Der Arbeitsspeicher kann auf maximal 64 GB erweitert werden. Ein Upgrade auf DDR5 wäre möglich gewesen, wird aufgrund der Änderung an der Platine wohl nicht vorgenommen worden sein. Als Grafikeinheit steht die integrierte Iris XE Graphics mit 96 Execution Units bereit.
Die verbauten Module für den NVMe-SSD-Speicher (Lexar) und den DDR4-Arbeitsspeicher (Wooposit)
An dieser Stelle machen wir noch einen kleinen Abstecher ins BIOS der Geekom IT13 2025-Edition. Denn hier können wir den Leistungsmodus von „Normal“ auf „Performance“ umstellen. So können wir die Prozessorleistung von 35 Watt (PL1), 55 Watt (PL2) und 63 Watt (PL4) auf 44 Watt (PL1), 64 Watt (PL2) und 80 Watt (PL4) erhöhen. Diese Änderung bringt uns am Ende ca. 10 Prozent mehr Leistung, die wir gerne mitnehmen. Damit hätten wir dann auch die maximalen Leistungsaufnahmen besprochen.
Das kombinierte WLAN-Bluetooth-Modul versteckt sich hinter der NVMe-SSD
In der uns zur Verfügung gestellten Testvariante war eine NVMe-SSD von Lexar mit 1 TB-Speicher verbaut (LNQ7A1X001T-HNNNG). Es gibt noch eine Variante mit 2 TB die entsprechend etwas teurer ist. Als kombiniertes Netzwerk-Modul kommt ein AW-XB591NF für WiFi 6E und Bluetooth 5.2 zum Einsatz.
Größe
117 mm x 112 mm x 49.2 mm
Gewicht
652 g
CPU
Intel® Core i9-13900HK (14 Kerne, 20 Threads, 24 MB L3-Cache, bis zu 5,4 GHz)
Grafikprozessor (GPU)
Intel Iris Xe Grafik
Arbeitsspeicher
Dual-channel SODIMM RAM, unterstützt bis zu 64 GB
Datenspeicher
1 TB M.2 2280 NVMe PCIe Gen 4.0 x4 SSD, unterstützt bis zu 2 TB
Die Anschlüsse: USB-C und WiFi 6E
Der Großteil der Anschlüsse befindet sich auf der Rückseite des Geekom IT13 Mini-PCs (2025-Edition)
WiFi 6E und Bluetooth 5.2 hatten wir bereits erwähnt, wie schaut es dagegen bei den physischen Anschlüssen aus? Hier bekommt man wie gewohnt eine extrem breite Auswahl an Anschlussmöglichkeiten, mit denen sich nicht nur bis zu vier Displays parallel betreiben lassen, sondern auch mehrere Peripheriegeräte parallel nutzen lassen. Für die visuelle Ausgabe stehen zwei USB 4.0-Anschlüsse (Tpy-C) mit 40 Gibt/s und DisplayPort-Alt-Modus, sowie zwei HDMI 2.0-Ports mit jeweils 18 Gbit/s bereit. Diese finden wir natürlich auf der Rückseite wieder. Ebenfalls auf der Rückseite ein USB 3.2-Anschluss (Typ-A 10 Gbit/s), ein USB 2.0-Anschluss (Typ-A) und ein 2.5 Gbit/s LAN-/Ethernet-Port.
Frontabbildung mit zwei USB 3.2-Anschlüssen und einem Mikrofon-Kopfhörer-Klinkenstecker
Das Kensington-Lock auf der rechten Seite
Auf der linken Seite begrüßt uns der IT13 Mini-PC it einem SD-Kartenleser
An der Vorderseite des Mini-PCs befinden sich zwei weitere USB 3.2-Anschlüsse mit 10 Gbit/s und ein kombinierter Mikrofon-Kopfhörer-Steckplatz (3.5mm Klinkenstecker). An den Seiten finden wir zudem einen Anschluss für ein Kensington-Lock sowie einen SD-Kartenleser.
Im Inneren des Mini-PCs finden wir noch den mit der 1 TB-SSD vorbelegten M.2 2280-Anschluss (maximal 2 TB), sowie einen M.2 2242 SATA-SSD-Steckplatz (maximal 1 TB) vor. Zudem ein Steckplatz für eine reguläre 2.5 Zoll Festplatte (maximal 2 TB)
3 x USB 3.2 Gen 2 Anschlüsse
1 x USB 2.0 Anschluss
2 x USB4 Anschlüsse
1 x SD-Kartenleser
1 x Lautsprecher (3,5mm Klinke)
1 x 2.5GbE LAN Anschluss
2 x HDMI 2.0 Anschlüsse
1 x Stromanschluss
1 x Ein-/Aus-Taste
1 x M.2 2280 NVMe PCIe Gen 4.0 x4 SSD, unterstützt bis zu 2TB
1x M.2 2242 SATA SSD-Steckplatz, erweiterbar auf bis zu 1TB
1 x 2,5″ SATA HDD (7mm) Steckplatz, erweiterbar auf bis zu 2TB
Leistungsaufnahme und Lüfter
Im Leerlauf begnügt sich die 2025-Edition des Geekom Mini IT13 mit rund 15–18 W, unter Volllast messen wir etwa 59 W. Kurze Spitzen von über 70 Watt sind eher selten und meist nur wenige Sekunden vorhanden. Positiv fällt die Lüftersteuerung auf: Bei geringer Last bleibt der Mini-PC akustisch praktisch unsichtbar, nur mit dem Ohr am Gehäuse ist ein leises Rauschen wahrnehmbar. Erst wenn der Prozessor länger gefordert wird, zieht die Kühlung an – kurzzeitig bis etwa 44 dB(A) am Gerät, um sich anschließend bei ungefähr 38 dB(A) einzupendeln (aus 40 cm Entfernung). Letztlich ist der Lüfter im Alltag oft nicht hörbar und das Regelverhalten stimmig, auch wenn er unter Dauerlast erwartungsgemäß lauter wird.
Geekom IT13 2025-Edition im Praxistest (+Benchmarks)
Geekbenchmark-Ergebnisse im „Normal“-Leistungsmodus des Geekom IT13
Geekbenchmark-Ergebnisse im „Performance“-Leistungsmodus des Geekom IT13
Beginnen wir mit dem Geekbenchmark, um das Modell besser einordnen zu können. Im BIOS haben wir schon den Performance-Modus aktiviert, der uns ca. 10-14% mehr Leistung liefert. Damit landet das Modell auf dem Niveau eines Geekom XT13 PRO und setzt sich so im oberen Viertel der von uns getesteten Geekom Mini-PCs fest. Subjektiv reicht diese Leistung für die alltäglichen Arbeiten, kombiniert mit Grafikverarbeitung und Multitasking, absolut aus. Auch das Schneiden von Videos in 4K-Qualität klappt auf dem Geekom IT13 Mini-PC ohne Probleme, sofern man es mit den Effekten und der Bitrate des Videomaterials nicht übertreibt (verarbeitet und gerendert wurden 4K-Inhalte mit 50fps und 100 Mbit/s).
Über 6.000 MB/s Leserate erreicht die Lexar NVMe-SSD
Der flotte SSD-Speicher unterstützt hier hervorragend, wobei der DDR4-Arbeitsspeicher sicherlich für die ein oder andere Verzögerung sorgt. Das Gesamtniveau bleibt aber flott. Ottonormalverbraucher, primär diejenigen, die den Geekom IT13 2025-Edition als Upgrade zu einer in die Jahre gekommenen Hardware anschaffen, werden vom Leistungsboost hellauf begeistert sein. Allein das Starten des Systems binnen weniger Sekunden freut uns jedes Mal.
Single-Core-Wertung im Cinebench 2024 des Geekom IT13 (2025)
Multi-Core-Wertung im Cinebench 2024 des Geekom IT13 (2025)
Der Cinebench 2024 zeigt nochmals, dass man auch kreative Arbeiten dem Geekom IT13 (2025) überlassen kann, sofern eine Multicore-Unterstützung gegeben ist. Die Single-Core-Wertung ist auch ganz gut, hier wartet man sich bei bestimmten Aufgaben dann doch einen Wolf.
Gaming
Half-Life 2 auf dem Geekom IT13 mit hohen Bildeinstellungen auf einem 2440p-Display.
Und wer möchte, darf den Geekom IT13 (2025) auch gerne zum Gaming nutzen. Vorausgesetzt, ihr haltet euch von aktuellen, grafikhungrigen AAA-Titeln fern. Spiele wie das hier gezeigte Half-Life 2 mit maximalen Einstellungen (bis auf die Kantenglättung) laufen solide mit um die 60 fps. Auch Spiele wie Counter Strike 2 auf mittleren Einstellungen mit 1080p liefern spielbare Framerates. Sobald die Spielewelt etwas größer wird oder mehrere Gegner und Explosionen berechnet werden müssen, können die Framerates schon einmal einsacken. Für gelegentliches Gaming geeignet, primär für ältere Games wie Half-Life 2 oder Fallout 3/4. Auch für Cloud-Gaming eignet sich das System dank 2.5 Gbit/s LAN-Schnittstelle sehr gut.
Die 2025-Edition des Geekom IT13 ist nicht das Upgrade, welches man sich von einer „Hardware-Revision“ erwartet. Es wirkt für uns eher wie eine Aktualisierung, da die Produktion des alten i9-13900H ggf. ausläuft oder einfach nur teurer als die hier verbaute i9-13900HK-Variante ist. Was die Gesamtleistung anbelangt, können wir keine großen Sprünge beobachten. Wenn überhaupt, liegt der Geschwindigkeitsvorteil im Bereich zwischen 5 bis 10 Prozent. Positiv überrascht hat uns dagegen die flottere NVMe-SSD die mit Leseraten von über 6.000 MB/s aufwarten kann. Wir waren zudem von der guten Lüftersteuerung bei der alltäglichen Arbeit positiv überrascht und wissen noch, dass der Lüfter beim Vorgänger eine Schwachstelle darstellte.
Für alle, die bisher nicht mit den Vorgängerversionen in Kontakt gekommen sind, ist der obige Vergleich eigentlich irrelevant. Was als „Mini-PC-Neuling“ zu bemängeln wäre, ist, dass der Preis sich nicht „weiterentwickelt“ hat. Denn vergleichbare AMD-Varianten von Geekom wie der Geekom A8 haben einen ähnlichen Preispunkt, liefern aber weitaus mehr Performance. Man muss beim Geekom IT13 2025-Edition schon etwas Liebe zur Intel-Plattform verspüren, um sich innerhalb des Mini-PC-Angebotes nicht anderweitig umzusehen. Der Mini-PC kann aber wieder interessant werden, wenn entsprechende Rabattaktionen angeboten werden.