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So viel wie ein Kleinwagen: Dieser 4K-Blu-ray-Player kostet 12.000 Dollar

Ein 4K-Blu-ray-Player zum Preis eines Kleinwagens? Der Magnetar ULTIMA ist in den USA für 12.000 US-Dollar in den Handel gestartet. Das kompromisslose Referenzmodell richtet sich an Heimkino-Enthusiasten, denen selbst die bereits hochpreisigen UDP800 MKII und UDP900 MKII nicht exklusiv genug sind.

Zur CEDIA 2026 macht Magnetar aus dem bereits gezeigten ULTIMA nun ein lieferbares Produkt. In Nordamerika wird der Universal-Player ab sofort über autorisierte Händler angeboten. Technisch basiert er auf Magnetars MKII-Plattform und spielt neben 4K Ultra HD Blu-ray und Blu-ray auch DVD, CD, SACD sowie DVD-Audio ab. Dateien lassen sich zudem per USB und Netzwerk zuspielen. Dolby Vision und HDR10+ werden ebenfalls unterstützt – ist bei diesem Preis auch selbstverständlich.

Magnetar ULTIMA setzt auf separate Stromversorgung mit BYD-Technik

Der enorme Aufpreis steckt weniger in zusätzlichen Videoformaten als in der Konstruktion. Magnetar setzt auf eine aufwendige, batterieunterstützte DC-Stromversorgung mit Lithium-Komponenten von BYD. Kritische Bereiche des Players sollen dadurch besser von Netzstörungen und elektrischen Schwankungen isoliert werden.

Wer sich fragt, was die untere Komponente des Magnetar Ultima ist, dabei handelt es sich um die separate Stromversorgung mit BYD-Lithium-Technik.
Wer sich fragt, was die untere Komponente des Magnetar Ultima ist, dabei handelt es sich um die separate Stromversorgung mit BYD-Lithium-Technik.

Hinzu kommt eine „synchronisierte Taktarchitektur“ mit einer zentralen 10-MHz-Referenz (Aha!). Magnetar verspricht dadurch geringeres Phasenrauschen, stabilere Signalübertragung und eine möglichst präzise Wiedergabe. Auch das massiv verstärkte Gehäuse und die intern voneinander getrennten Baugruppen sollen Vibrationen und Störeinflüsse reduzieren. Ob sich daraus gegenüber günstigeren Playern tatsächlich seh- oder hörbare Vorteile ergeben, muss sich erst einmal in Tests beweisen. Wir vermuten, dass der Vorteil gar nicht so groß ausfallen kann, dass man den Kaufpreis des Magnetar ULTIMA rechtfertigen könnte.

In Europa werden bereits 12.990 Euro aufgerufen

Auch das Anschluss-Terminal des Magnetar Ultima wirkt absolut sauber verarbeitet.
Auch das Anschluss-Terminal des Magnetar Ultima wirkt absolut sauber verarbeitet.

Auch in Europa taucht der Magnetar ULTIMA bereits im Handel auf. Der belgische Anbieter Technology Factory listet den ULTIMA für 12.990 Euro inklusive 21 Prozent Mehrwertsteuer und nennt eine Lieferzeit von rund einem Monat. Einen Preis oder Termin für Deutschland gibt es bislang bisher nicht. Zum Vergleich: Auch die deutlich günstigeren Magnetar UDP800 MKII und UDP900 MKII spielen neben 4K Ultra HD Blu-Rays alle geläufigen Disc-Formate (inkl. DVD-Audio und SACD) ab und unterstützen Dolby Vision sowie HDR10+. Beim ULTIMA bezahlt man daher primär für den extremen konstruktiven Aufwand – und für den Anspruch, einen der wohl luxuriösesten Disc-Player am Markt zu besitzen.

Wer sich nach den ganzen Dramen im Streamingmarkt (Disney+ verliert Qualitätsfeatures, Netflix wird teuer usw.) nach einem bezahlbaren 4K Blu-ray-Player umsehen möchte, der sollte vielleicht unser Special besuchen!

Hisense S5120Q(W): Ultraschlanke Dolby-Atmos-Soundbar mit 640 Watt und Devialet-Tuning

Die Hisense S5120Q und ihre weiße Schwestermodell S5120QW wollen kräftigen Heimkino-Sound liefern, ohne das Wohnzimmer mit großen Lautsprechern zu dominieren. Die besonders schlanke 5.1.2-Soundbar kombiniert 640 Watt Leistung mit Dolby Atmos, DTS:X, einem kabellosen Subwoofer und einer Klangabstimmung von Devialet.

Hinweis: Wem die Modellbezeichnung oder das Design der Soundbar-Kombo bekannt vorkommt, der irrt sich nicht. Das Modell wurde bereits 2025 angekündigt, hat sich jedoch verzögert. Dafür wurden die Spezifikationen des Systems im Nachgang verbessert.

Soundbars sind die einfachste Möglichkeit, den eher durchschnittlichen Klang integrierter TV-Lautsprecher aufzuwerten. Wer einen guten Klang möchte, muss jedoch damit leben, einen etwas größeren Klangriegel stetig vor dem TV stehen zu haben. Hisense schlägt mit der S5120Q einen etwas anderen Weg ein. Das Modell wurde bewusst besonders flach gehalten und soll sich dadurch unauffälliger vor einem Fernseher, auf einem Lowboard oder an der Wand unterbringen lassen. Neben der schwarzen S5120Q gibt es mit der S5120QW erstmals auch eine weiße Ausführung. Gerade vor hellen Wänden oder in entsprechend eingerichteten Wohnräumen dürfte sie deutlich weniger wie klassische Heimkino-Technik wirken. Trotz des kompakten Formfaktors möchte Hisense bei Ausstattung und Klangqualität nicht sparen.

Hisense S5120Q setzt auf 5.1.2 und Devialet-Tuning

Extrem schlank und doch klangstark? Die Hisense S5120Q(W) Ultra Slim Dolby Atmos Soundbar mit Subwoofer soll nicht nur akustisch, sondern auch visuell Aktzente setzen.
Extrem schlank und doch klangstark? Die Hisense S5120Q(W) Ultra Slim Dolby Atmos Soundbar mit Subwoofer soll nicht nur akustisch, sondern auch visuell Aktzente setzen.

Im Inneren arbeitet ein 5.1.2-Kanal-System mit insgesamt elf Lautsprechern bzw. Treibern. Zehn davon sitzen in der Soundbar, während der elfte zum mitgelieferten kabellosen Subwoofer gehört. Unter anderem kommen seitlich abstrahlende sowie nach oben gerichtete Up-Firing-Treiber zum Einsatz. Letztere sind für die beiden Höhenkanäle zuständig und kommen bei Dolby Atmos und DTS:X zum Einsatz. Separate Rear-Lautsprecher gehören allerdings nicht zum Lieferumfang. Das dürfte gerade Nutzer freuen, die möglichst wenig zusätzliche Lautsprecher und Kabel im Wohnzimmer verteilen möchten.

Die maximale Systemleistung liegt laut Hisense inzwischen bei 640 Watt. Für den Bass sorgt ein kabelloser Subwoofer mit einem 6,5 Zoll großen Tieftöner. Interessant ist außerdem die Zusammenarbeit mit Devialet. Die S5120Q ist laut Hisense die erste Soundbar des Herstellers, deren Klang vollständig gemeinsam mit dem französischen Audiospezialisten abgestimmt wurde. Dazu gesellt sich noch eine Hi-Res-Audio-Zertifizierung On-Top.

Raumkalibrierung soll Aufstellung erleichtern

Die Hisense S512Q(W) samt Subwoofer wirken bei dieser Wandmontage deutlich unauffälliger, als so manche Soundbar der Mitbewerber.
Die Hisense S512Q(W) samt Subwoofer wirken bei dieser Wandmontage deutlich unauffälliger, als so manche Soundbar der Mitbewerber.

Zum Lifestyle-Ansatz passt auch, dass die Soundbar bei der Positionierung vergleichsweise unkompliziert bleiben soll. Hisense integriert dafür das sogenannte Room-Fitting-Tuning. Dabei handelt es sich um eine automatische Raumkalibrierung die die Klangwiedergabe an die akustischen Bedingungen des Raums anpasst. Wer einen kompatiblen Hisense-Fernseher besitzt, kann zudem Hi-Concerto nutzen. Dabei werden die Lautsprecher des Fernsehers gemeinsam mit der Soundbar genutzt (ähnlich Q-Symphony von Samsung oder WOW Orchestra von LG), anstatt die TV-Lautsprecher bei angeschlossener Soundbar komplett abzuschalten. Über EZ Play 3.0 lassen sich zudem verschiedene Soundbar-Einstellungen zudem direkt mit der Fernbedienung eines kompatiblen Hisense-TVs steuern.

Hisense S5120Q / S5120QW Ausstattung
Soundsystem 5.1.2 Kanäle
Leistung bis zu 640 Watt
Lautsprecher/Treiber 11 insgesamt, davon 10 in der Soundbar
Subwoofer kabellos, 6,5 Zoll
3D-Audio Dolby Atmos, DTS:X
Klangabstimmung Tuned by Devialet
Raumkorrektur Room Fitting Tuning
TV-Integration Hi-Concerto, EZ Play 3.0
HDMI HDMI-Eingang + HDMI eARC
Gaming 4K/120-Hz-Passthrough
Streaming AirPlay 2, Spotify Connect, Bluetooth 5.4
App Hisense ConnectLife
Farben Schwarz (S5120Q), Weiß (S5120QW)

Auch 4K mit 120 Hz kann durchgeschleift werden

Hisense hat die Anschlüsse inzwischen ebenfalls genauer spezifiziert. Neben dem HDMI-Ausgang mit eARC besitzt die Soundbar einen zusätzlichen HDMI‑Eingang. Darüber lassen sich Videosignale mit 4K und 120 Hz durchschleifen. Das ist primär für Spieler interessant, die beispielsweise eine PlayStation 5, Xbox Series X oder einen Gaming-PC direkt an die Soundbar anschließen möchten. Dazu kommt ein analoger 3,5-mm-Eingang. Für Musik stehen wiederum Apple AirPlay 2, Spotify Connect und Bluetooth 5.4 bereit.

Hisense S5120Q soll 499 Euro kosten

Hisense nennt für die S5120Q und S5120QW mittlerweile einen europäischen Preis von 499 Euro. Der Marktstart ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. In Frankreich ist von Oktober 2026 die Rede. Eine deutsche Produktseite oder eine verbindliche Ankündigung für den hiesigen Handel gibt es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings bisher nicht. Wir rechnen angesichts des kommunizierten Europreises und der Präsentation auf der IFA 2026 jedoch damit, dass die Soundbar auch nach Deutschland kommt.

4K mit echten 120 Hz: JMGO IRIS Ultra Max Laser-Heimkinoprojektor kommt zur IFA 2026 (Update)

JMGO bringt mit dem IRIS Ultra Max einen neuen 4K-DLP-Projektor mit 120 Hz auf den Markt. Das neue Flaggschiff soll 4K UHD tatsächlich mit voller 120-Hz-Bildwiederholrate darstellen. Mittlerweile hat JMGO nicht nur die finalen technischen Daten bestätigt, sondern mit dem IRIS Ultra auch ein günstigeres Schwestermodell vorgestellt.

Update: Wir haben den Beitrag überarbeitet und unter anderem technische Daten mit den offiziellen Angaben verglichen bzw. korrigiert, sofern nötig. Zudem gibt es bereits Details zur Verfügbarkeit und Preise.

JMGO hat den IRIS Ultra Max inzwischen offiziell vorgestellt und auch den europäischen Vorverkauf gestartet. Der Hersteller bezeichnet das Gerät als weltweit ersten 4K@120Hz-Projektor mit vollständiger Signalverarbeitung. Das bedeutet: Die komplette Signalkette soll mit 3.840 × 2.160 Pixeln und 120 Hz arbeiten – vom HDMI-Eingang bis zur eigentlichen Bildausgabe. Der IRIS Ultra Max wird während der Vorbestellphase für 2.999 Euro angeboten. Regulär nennt JMGO 3.499 Euro.

Neu ist außerdem der JMGO IRIS Ultra. Er übernimmt einen großen Teil der Technik des Flaggschiffs, fällt mit 4.500 ISO-Lumen und 7.000:1 nativem Kontrast aber etwas schwächer aus. Der Vorbestellerpreis liegt bei 1.999 Euro statt später 2.499 Euro. Eine Übersicht über beide Modelle findet ihr auch auf der offiziellen IRIS-Produktseite von JMGO.

4K mit echten 120 Hz – für Gamer äußerst spannend!

Die Front des JMGO Iris Ultra Max Laser-Heimkinoprojektors. Daneben liegt die Fernbedienung.
Die Front des JMGO Iris Ultra Max Laser-Heimkinoprojektors. Daneben liegt die Fernbedienung. || Youtube: Captain Koala

Der für mich interessanteste Punkt ist ganz klar die Bildwiederholrate. Viele aktuelle DLP-Projektoren werben zwar mit 120 oder sogar 240 Hz, erreichen diese Werte aber nur bei reduzierter Full-HD-Auflösung. Beim IRIS Ultra Max soll dagegen die komplette Signalkette mit 3.840 × 2.160 Pixeln und 120 Hz arbeiten – vom Eingang bis zur Bildausgabe. Diese durchgängige 4K/120-Hz-Verarbeitung bewirbt JMGO inzwischen auch ausdrücklich.

Von „nativem 4K“ würde ich bei einem 0,47-Zoll-DLP allerdings weiterhin nicht sprechen. Das vollständige UHD-Bild entsteht über die bei DLP-Projektoren übliche Pixel-Shifting-Technik. Entscheidend ist vielmehr, dass diese 4K-Darstellung jetzt tatsächlich 120-mal pro Sekunde erfolgen kann. Bei einem kompakten Single-Chip-DLP ist das bislang eine Seltenheit.

Für Filme benötigt man diese Bildrate nur sehr selten. Beim Gaming sieht die Sache schon anders aus. Gerade ein leistungsfähiger PC kann 4K mit deutlich mehr als 60 Bildern pro Sekunde liefern. Auch PlayStation 5 und Xbox Series X unterstützen bei ausgewählten Spielen 120-Hz-Modi, wenngleich dort natürlich nicht jedes Spiel gleichzeitig natives 4K und 120 fps erreicht. Übrigens verfügt auch die Switch 2 bei bestimmten Spielen über einen 120Hz-Modus, jedoch mit reduzierter Auflösung.

4K mit 120 Hz ist inzwischen offiziell bestätigt

Der JMGO Iris Ultra Max (rechts das Schwestergerät N5S Ultra Max aus China) ist deutlich erkennbar an seinem Frontdesign, das an Damaskusstahl erinnert.
Der JMGO Iris Ultra Max (rechts das Schwestergerät N5S Ultra Max aus China) ist deutlich erkennbar an seinem Frontdesign, das an Damaskusstahl erinnert.

Ein Blick nach China hatte uns vor der offiziellen Präsentation bereits einen ziemlich guten Vorgeschmack geliefert. Dort verkauft JMGO seit Mai 2026 den N5S Ultra Max, dessen technische Basis in mehreren Punkten eng mit der neuen internationalen IRIS-Serie verwandt ist. Mittlerweile müssen wir die Ausstattung des IRIS Ultra Max allerdings nicht mehr vom chinesischen Modell ableiten, denn JMGO hat die entscheidenden Komponenten offiziell bestätigt.

Dass die ungewöhnliche 4K/120-Hz-Technik grundsätzlich funktioniert, hatte bereits ein ausführlicher chinesischer Praxistest auf Zhihu gezeigt. Dort wurde ein 4K/120-Hz-Signal mit einem externen Player überprüft. Beim internationalen IRIS Ultra und IRIS Ultra Max gehört die durchgängige 4K/120-Hz-Verarbeitung nun ausdrücklich zur offiziellen Ausstattung.

Die HDMI-Anschlüsse des JMGO Iris Ultra Max Laser-Heimkinoprojektors.
Beim finalen JMGO IRIS Ultra Max stehen zwei HDMI-2.1-Eingänge zur Verfügung, die beide 4K-Signale mit 120 Hz unterstützen. || Youtube: Captain Koala

Im Inneren arbeitet dafür eine ungewöhnliche Kombination aus mehreren Chips. JMGO nennt für den IRIS Ultra Max und den IRIS Ultra den MediaTek MT9679 als SoC. Hinzu kommen zwei DLPC8545-Controller sowie ein 0,47-Zoll-DMD. Genau diese Architektur soll die vollständige Verarbeitung und Ausgabe von 4K mit 120 Hz ermöglichen. Unterstützt werden außerdem VRR, 4K/120-Hz-MEMC und Dolby Vision bei 4K mit 120 Hz. JMGO bewirbt im Gaming-Modus eine HDMI-Eingabeverzögerung von nur 1 ms. Diesen Herstellerwert werden unabhängige Messungen allerdings noch bestätigen müssen.

Übrigens: Solltet ihr in den kommenden Tagen und Wochen mehr über dieses Modell lesen und euch nicht sicher sein, ob tatsächlich der JMGO Iris Ultra Max beziehungsweise das chinesische Schwestermodell N5S Ultra Max gemeint ist, hilft ein Blick auf die Front. Die Beschichtung um Linse und Sensoren erinnert etwas an Damaskusstahl oder einen Ölfilm auf Wasser und ist ziemlich auffällig.

120 Hz sollen auch den Rainbow-Effekt reduzieren

Die höhere Bildwiederholrate könnte nicht nur Spielern zugutekommen. JMGO nutzt die schnellere Ansteuerung beim IRIS Ultra und IRIS Ultra Max gleichzeitig, um den bei Single-Chip-DLPs bekannten Rainbow-Effekt bzw. RBE zu reduzieren. Die entsprechende Anti-RBE-Technik ist inzwischen offiziell für beide Projektoren bestätigt.

Die Rückseite des JMGO Iris Ultra Max
Die Rückseite des JMGO Iris Ultra Max || Youtube: Captain Koala

Im chinesischen Praxistest war der Effekt selbst bei maximaler Helligkeit und weißen Bildinhalten nur noch schwer einzufangen. Der Grund dafür ist nachvollziehbar: Rot, Grün und Blau werden durch die schnellere Ansteuerung in kürzeren Abständen dargestellt. JMGO spricht beim internationalen IRIS inzwischen ausdrücklich von einer hardwarebasierten Anti-RBE-Technologie, die ohne zusätzliche Geräuschentwicklung arbeiten soll.

Triple-Laser, 6.500 ISO-Lumen und eine doppelte Iris

Bei der Lichtquelle müssen wir inzwischen ebenfalls nicht mehr spekulieren. Beide IRIS-Modelle setzen auf einen RGB-Triple-Laser. Für den IRIS Ultra Max nennt JMGO stolze 6.500 ISO-Lumen, während der günstigere IRIS Ultra 4.500 ISO-Lumen erreichen soll. Beide Angaben sind Herstellerwerte und müssen sich entsprechend noch in unabhängigen Messungen beweisen.

Bestätigt ist ebenfalls das namensgebende Dual Iris System. Dabei wird der Lichtstrom über zwei physische Blenden mit insgesamt 15 Lamellen reguliert – sechs in der einen und neun in der zweiten Iris. Der Blendenbereich reicht von F2.0 bis F7.0 und lässt sich in sechs Stufen einstellen. Für den IRIS Ultra Max nennt JMGO einen nativen Kontrast von bis zu 10.000:1, beim IRIS Ultra sind es 7.000:1. Gerade bei einem derart hellen Triple-Laser-DLP ist das interessant, denn an Lichtleistung mangelt es in dieser Geräteklasse inzwischen selten. Beim Schwarzwert sieht es häufig anders aus.

Die Optik des JMGO Iris Ultra Max Laser-Heimkinoprojektors.
Die Optik des JMGO Iris Ultra Max ermöglicht optischen Zoom und umfangreichen Lens Shift. || Youtube: Captain Koala

Zusätzlich bewirbt JMGO seine AI Dynamic Black Level Technology, kurz AI DBL. Dabei soll der Projektor einzelne Bildbereiche von Frame zu Frame analysieren und die Lichtausgabe entsprechend anpassen. Der Farbraum wird bei beiden Varianten mit 110 Prozent BT.2020 angegeben, die Farbabweichung soll bei Delta E ≤ 0,7 liegen.

Optischer Zoom und Lens Shift statt digitaler Korrektur

Auch bei der Aufstellung sind die technischen Daten jetzt bestätigt. Sowohl IRIS Ultra als auch IRIS Ultra Max bieten einen optischen Zoombereich mit einem Projektionsverhältnis von 0,88:1 bis 1,7:1. Dazu kommt ein umfangreicher physischer Lens Shift mit bis zu ±130 Prozent vertikal und ±53 Prozent horizontal. Das Bild lässt sich damit verschieben und in der Größe verändern, ohne dafür auf eine digitale Trapezkorrektur zurückgreifen zu müssen.

Gerade bei einem Projektor dieser Preisklasse finde ich das fast genauso wichtig wie automatische Bildkorrekturen. Wer eine feste Leinwand besitzt, möchte schließlich möglichst alle Pixel und die komplette Lichtleistung nutzen und das Bild nicht digital verkleinern, nur weil der Projektor nicht exakt mittig vor der Leinwand stehen kann.

Eine weitere Besonderheit ist der bereits von anderen JMGO-Modellen bekannte Gimbal-Aufbau. Beim IRIS Ultra Max spricht JMGO von einem „Smart Gimbal Motion“-System mit bis zu ±150 Prozent vertikaler und ±360 Grad horizontaler Bewegung. Beim IRIS Ultra nennt der Hersteller ±160 Prozent vertikal und ebenfalls ±360 Grad horizontal. Bilddiagonalen sind bei beiden Projektoren zwischen 40 und 300 Zoll vorgesehen.

IRIS Ultra Max oder IRIS Ultra: Wo liegen die Unterschiede?

Die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Projektoren lassen sich ziemlich schnell zusammenfassen. Für den IRIS Ultra Max verlangt JMGO zum Start 1.000 Euro mehr. Dafür steigen die Helligkeit von 4.500 auf 6.500 ISO-Lumen und der native Kontrast von 7.000:1 auf 10.000:1. Außerdem besitzt das Flaggschiff 4 statt 3 GB Arbeitsspeicher.

Bei der für Gamer besonders interessanten Technik muss man mit dem günstigeren IRIS Ultra dagegen kaum Abstriche machen. 4K mit 120 Hz, VRR, 120-Hz-MEMC, Dolby Vision mit 4K/120 Hz, zwei DLPC8545, der MT9679, zwei HDMI-2.1-Eingänge sowie optischer Zoom und Lens Shift gibt es bei beiden Modellen. Auch 64 GB interner Speicher, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, 3D und DTS:X sind identisch.

Die technischen Daten des JMGO IRIS Ultra Max

Damit liegen für den internationalen IRIS Ultra Max inzwischen folgende technische Daten vor:

  • Auflösung: 4K UHD / 3.840 × 2.160 Pixel
  • Bildwiederholrate: 4K UHD mit 120 Hz
  • DMD: 0,47 Zoll
  • DLP-Steuerung: 2 × DLPC8545
  • Prozessor: MediaTek MT9679
  • Lichtquelle: RGB-Triple-Laser / MALC 6.0
  • Helligkeit: bis zu 6.500 ISO-Lumen
  • Kontrast: bis zu 10.000:1 nativ
  • Farbraum: 110 Prozent BT.2020
  • Farbgenauigkeit: Delta E ≤ 0,7
  • Blende: Dual-Iris-System mit 6+9 Lamellen, F2.0 bis F7.0
  • Optischer Zoom: ca. 1,93-fach
  • Projektionsverhältnis: 0,88:1 bis 1,7:1
  • Lens Shift: ±130 Prozent vertikal und ±53 Prozent horizontal
  • Bildgröße: 40 bis 300 Zoll
  • HDR: Dolby Vision inklusive 4K/120-Hz-Verarbeitung
  • Gaming: VRR, 4K/120-Hz-MEMC und beworbene HDMI-Latenz von 1 ms
  • 3D: wird unterstützt
  • Audio: Dolby Audio und DTS:X
  • Anschlüsse: 2 × HDMI 2.1 mit 4K/120 Hz und ARC/CEC, 1 × USB 3.0, 1 × 3,5-mm-Audio
  • WLAN / Bluetooth: Wi-Fi 6 / Bluetooth 5.4
  • Betriebssystem: Google TV 5.0
  • Speicher: 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher
  • Lautsprecher: 2 × 12,5 Watt
  • Betriebsgeräusch: ≤26 dB
  • Leistungsaufnahme: 300 Watt
  • Abmessungen: 308 × 230 × 274 mm
  • Gewicht: 7 kg

„Weltweit erster 4K@120Hz-Projektor mit vollständiger Signalverarbeitung“

Bei einer Formulierung von JMGO sollte man trotzdem etwas genauer hinschauen. Der Hersteller bezeichnet den IRIS Ultra Max inzwischen als „world’s first 4K@120Hz projector with full signal processing“. Projektoren, die 4K mit 120 Hz entgegennehmen und darstellen können, gibt es unter anderem von Epson und JVC schon länger. JMGO bezieht sich mit seinem Anspruch daher ausdrücklich auf die von Eingang bis Ausgabe durchgängige 4K/120-Hz-Architektur des kompakten Smart-DLP-Projektors.

Unabhängig von solchen Marketingformulierungen bleibt die technische Entwicklung interessant. Gerade in der kompakteren Lifestyle- und Single-Chip-DLP-Klasse musste man sich bislang meistens entscheiden: 4K mit 60 Hz oder 1080p mit deutlich höherer Bildrate. Beim IRIS Ultra Max und IRIS Ultra soll diese Einschränkung wegfallen.

IRIS Ultra Max startet für 2.999 Euro

Auch beim Preis gibt es inzwischen keine Spekulationen mehr. Der europäische Vorverkauf für die IRIS-Serie ist am 4. September 2026 gestartet und läuft laut JMGO bis zum 18. Oktober. Der JMGO IRIS Ultra Max kostet während dieser Phase 2.999 Euro, als späteren Preis nennt der Hersteller 3.499 Euro. Beim IRIS Ultra sind es zunächst 1.999 statt 2.499 Euro. Die auf der europäischen JMGO-Webseite genannten Preise enthalten bereits die Mehrwertsteuer. Damit ist vor allem der günstigere IRIS Ultra interessant. Für 1.000 Euro weniger bekommt man weiterhin die komplette 4K/120-Hz-Signalkette, zwei HDMI-2.1-Eingänge, VRR, Dolby Vision, optischen Zoom und Lens Shift. Der Max legt dafür bei Helligkeit, Kontrast und Arbeitsspeicher nach.

Spannend ist auch der Vergleich mit dem AWOL LuxVision. Der konkurrierende 4K/120-Hz-Projektor soll 5.999 Euro kosten und arbeitet als Ultrakurzdistanzmodell. JMGO beansprucht für den nur halb so teuren IRIS Ultra Max mit 6.500 ISO-Lumen sogar eine höhere Lichtleistung. Ein direkter Vergleich der Herstellerwerte ersetzt natürlich noch keinen Test.

Der Versand des IRIS Ultra Max soll am 19. Oktober 2026 beginnen, beim IRIS Ultra nennt JMGO den 26. Oktober 2026. Während des Vorverkaufs legt der Hersteller wahlweise einen Bodenständer oder eine Deckenhalterung, zwei aktive 3D-Brillen und ein 8K-HDMI-Kabel kostenlos bei. Damit haben sich einige der offenen Fragen aus unserem ursprünglichen Vorbericht inzwischen geklärt. Besonders interessant bleibt die Kombination aus 4K mit 120 Hz, 6.500 ISO-Lumen, Dual Iris, umfangreichem Lens Shift und zwei vollwertigen HDMI-2.1-Eingängen. Jetzt bleibt vor allem abzuwarten, wie sich Helligkeit, Kontrast und der beworbene 1-ms-Input-Lag in unabhängigen Messungen schlagen.

4K Blu-ray Neuheiten KW 36/2026: Minority Report, 28 Days Later & Captain America

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Die 4K Blu-ray-Neuheiten der KW 36/2026 bringen einige richtig starke Katalogtitel zusammen. Minority Report, 28 Days Later und Edward mit den Scherenhänden bekommen neue UHD-Auswertungen, Wie ein wilder Stier erscheint in zwei limitierten Mediabooks und mit Captain America: Brave New World sowie In the Grey gibt es auch neuere Filme.

Auch für Sammler ist einiges dabei. Neben den beiden Covervarianten von Wie ein wilder Stier erscheint The Fast and the Furious zum 25. Jubiläum in einer weiteren Edition. Dazu kommt mit White Star ein deutscher Film von Roland Klick, den Subkultur Entertainment neu auflegt.

Alle 4K Blu-ray Neuheiten der Woche:

03.09.2026:

04.09.2026:

31.08.2026:

28 Days Later (2002): Danny Boyles Horrorfilm als limitierte 4K-Ausgabe

28 Days Later 4K Blu-ray Steelbook
28 Days Later 4K Blu-ray Steelbook

28 Days Later hat Anfang der 2000er einen gewaltigen Einfluss auf moderne Zombie- und Infiziertenfilme gehabt. Cillian Murphy wacht als Jim aus dem Koma auf und findet ein menschenleeres London vor. Die Bilder vom verlassenen Piccadilly Circus gehören längst zu den bekanntesten Szenen des Films. Technisch ist die 4K-Veröffentlichung ein Sonderfall. Große Teile von „28 Days Later“ wurden damals bewusst mit digitalen MiniDV-Kameras gedreht. Die geringe Auflösung gehört damit fest zum Look des Films und eine UHD kann daraus natürlich kein gestochen scharfes modernes 4K-Bild machen.

Sony bzw. Plaion bringt den Film als limitiertes Steelbook. Enthalten sind außerdem Featurettes, geschnittene Szenen und ein alternatives Ende. Für Fans dürfte deshalb weniger die reine Auflösung als vielmehr die neue physische Ausgabe den Ausschlag geben. 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, 1.85:1, 113 Minuten, DTS-HD MA 5.1 (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch).

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Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 02:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wie ein wilder Stier (1980): Scorsese und De Niro im limitierten 3-Disc-Mediabook

Wie ein wilder Stier 4K Ultra HD Blu-ray Mediabook
Wie ein wilder Stier 4K Ultra HD Blu-ray Mediabook

Filmklassiker der Woche: Wie ein wilder Stier (OT: Raging Bull) gehört zu Martin Scorseses wichtigsten Filmen und brachte Robert De Niro seinen zweiten Oscar. Im Mittelpunkt steht Boxer Jake LaMotta – allerdings weniger als gefeierter Sportheld, sondern als aggressiver, eifersüchtiger und zunehmend selbstzerstörerischer Mann. Capelight legt sich bei der deutschen Edition ordentlich ins Zeug. Der Film steckt zusammen mit der Blu-ray und einer zusätzlichen Bonus-Blu-ray in einem limitierten 3-Disc-Mediabook. Dazu gibt es ein 24-seitiges Booklet und eine ganze Reihe älterer und neuerer Extras, darunter mehrere Audiokommentare und Dokumentationen.

Die schwarzweiße 4K-Fassung unterstützt Dolby Vision und HDR10. Angeboten werden Cover A und Cover B. Das ist eine dieser Veröffentlichungen, bei denen nicht nur der Film selbst, sondern auch die Edition einen Blick wert ist. Cover B gibt es übrigens exklusiv über den Capelight-Shop.

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Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 02:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Wie ein wilder Stier 4K Blu-ray (Mediabook B) im Capelight-Shop Wie ein wilder Stier 4K Blu-ray (Mediabook B) im Capelight-Shop

The Fast and the Furious (2001): 25th Anniversary Edition

Das schicke 4K Blu-ray Steelbook zum 25. Jubiläum von "The Fast And The Furious"
Das schicke 4K Blu-ray Steelbook zum 25. Jubiläum von „The Fast And The Furious“

The Fast and the Furious bekommt zum 25. Geburtstag eine weitere 4K-Ausgabe. Inhaltlich bleibt der erste Teil ohnehin ein interessanter Blick zurück auf eine Reihe, die einmal mit illegalen Straßenrennen, DVD-Player-Diebstählen und getunten Importautos angefangen hat. Diese 25th Anniversary Edition ist vor allem für Käufer interessant, denen die größere Ultimate Collector’s Edition zu viel des Guten war. Wichtig! Diese Edition ist mit einem deutschen Dolby Atmos-Soundmix ausgestattet. 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, 2.35:1, 107 Min., Dolby Atmos (Deutsch & Englisch). 

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Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 22:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Minority Report (2002): Spielberg und Tom Cruise erstmals in 4K

Minority Report im 4K Blu-ray Standard Keep-Case
Minority Report im 4K Blu-ray Standard Keep-Case

Highlight: Steven Spielbergs Minority Report ist nach über 20 Jahren immer noch erstaunlich aktuell. Tom Cruise spielt John Anderton, den Chef einer Polizeieinheit, die Menschen festnimmt, bevor diese einen Mord begehen können. Möglich machen das drei sogenannte Precogs, die zukünftige Verbrechen vorhersagen. Das System scheint perfekt – bis Anderton selbst als zukünftiger Mörder auftaucht.

Spielberg macht daraus weit mehr als einen gewöhnlichen Science-Fiction-Thriller. Minority Report beschäftigt sich mit Überwachung, personalisierter Werbung, Gesichtserkennung, Datenschutz und der Frage, ob ein Mensch für etwas bestraft werden darf, das er noch gar nicht getan hat. Vieles davon wirkt heute sogar näher an der Realität als beim Kinostart 2002.

Für die UHD wurde der Film in nativem 4K umgesetzt und bekommt HDR10 sowie Dolby Vision. 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, 2.40:1, 145 min., Dolby Digital 5.1 (Deutsch), DTS-HD MA 5.1 (Englisch). 

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Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 02:02 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Edward mit den Scherenhänden (1990): Tim Burtons Klassiker auf 4K UHD

Edward mit den Scherenhänden 4K Blu-ray Standard
Edward mit den Scherenhänden 4K Blu-ray Standard

Edward mit den Scherenhänden gehört zu den Filmen, bei denen Tim Burtons Handschrift praktisch in jeder Einstellung steckt. Johnny Depp spielt Edward, einen künstlich erschaffenen jungen Mann, dessen Schöpfer stirbt, bevor er ihm richtige Hände geben kann. Als er aus seinem düsteren Schloss in eine merikanische Vorstadt geholt wird, dauert es nicht lange, bis aus Faszination Misstrauen wird. Gerade der Gegensatz zwischen Edwards dunkler Welt und den gepflegten Vorgärten macht den Film optisch bis heute besonders. Die UHD wird als native 4K-Auswertung geführt und unterstützt HDR10 und Dolby Vision. Dazu kommt englischer Dolby-Atmos-Ton, die deutsche Synchronisation liegt in DTS 5.1 vor. 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, 1.85:1, DTS 5.1 (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch). 

Und dann wäre da natürlich noch Danny Elfmans Musik. Für mich gehört die Kombination aus Burtons Bildern und Elfmans Soundtrack bis heute zu den stärksten Arbeiten der beiden. Wir haben euch übrigens noch das bereits erhältliche 4K Blu-ray Steelbook in die Auswahl aufgenommen:

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Captain America: Brave New World (2025): Jetzt auch regulär auf 4K Blu-ray

Captain America - Brave New World 4K Blu-ray Standard
Captain America – Brave New World 4K Blu-ray Standard

Captain America: Brave New World stellt endgültig Anthony Mackies Sam Wilson als neuen Captain America ins Zentrum. Nach einem Treffen mit US-Präsident Thaddeus Ross, gespielt von Harrison Ford, gerät Sam in eine internationale Verschwörung. Ganz neu ist die UHD nicht. Der Film wurde bereits als 4K-Steelbook veröffentlicht; nun folgt eine normale 4K Ultra HD Blu-ray im Standardgehäuse. Wer auf das Steelbook verzichten konnte, bekommt damit die unkompliziertere Variante. 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, 2.39:1, 118 Min., Dolby Digital 7.1 Plus (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch). 

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In the Grey (2026): Guy Ritchie mit Jake Gyllenhaal und Henry Cavill

Guy Ritchies "In The Grey" auf 4K Ultra HD Blu-ray kaufen
Guy Ritchies „In The Grey“ auf 4K Ultra HD Blu-ray kaufen

Guy Ritchie versammelt für In the Grey unter anderem Jake Gyllenhaal, Henry Cavill, Eiza González und Rosamund Pike. Gyllenhaal, Cavill und González spielen Mitglieder eines Teams, das dort eingesetzt wird, wo offizielle Wege nicht mehr besonders hilfreich sind. Der Auftrag führt sie auf eine streng bewachte Privatinsel. Dort sollen sie eine Milliarde Dollar zurückholen, die ein mächtiger Despot unterschlagen hat. Das klingt ziemlich genau nach dem Terrain, auf dem Ritchie sich wohlfühlt: Gauner, Spezialisten, viel Geld und ein Plan, bei dem garantiert nicht alles so läuft wie vorgesehen.

Die deutsche UHD erscheint zusammen mit der Blu-ray als 2-Disc-Set. LEONINE nennt eine Laufzeit von rund 97 Minuten und DTS-HD Master Audio 5.1 für Deutsch und Englisch. 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, 2.39:1, 97 Min., DTS-HD MA 5.1 (Deutsch & Englisch). 

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White Star (1983): Dennis Hopper in Roland Klicks Musikfilm

White Star (1983) in zwei 4K Blu-ray Digipack-Varianten
White Star (1983) in zwei 4K Blu-ray Digipack-Varianten

White Star ist Nummer 23 der Edition Deutsche Vita von Subkultur Entertainment. Dennis Hopper spielt den abgehalfterten Musikmanager Kenneth Barlow, der mit allen Mitteln versucht, einen jungen Musiker zum neuen Star aufzubauen. Dass er dafür zunehmend Grenzen überschreitet, gehört zum Kern des Films. Roland Klicks White Star ist kein typischer Musikfilm und schon gar keine harmlose Geschichte über den Weg zum Ruhm. Hopper spielt Barlow mit einer Energie, bei der man nie ganz weiß, wann die nächste Eskalation kommt.

Die neue Veröffentlichung basiert auf einem neuen 4K-Transfer und erscheint in zwei Covervarianten. Zum Bonusmaterial gehören unter anderem ein Audiokommentar von Roland Klick, ein Interview, der Kinotrailer, eine Bildergalerie und ein Booklet. 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, 1.66:1, 92 Min., DTS-HD MA 1.0 Mono. 

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Alle 4K Blu-ray-Neuheiten der vergangenen Wochen:

Hisense zeigt neue TV-Technologie: LCD ohne Farbfilter soll bis zu 360 Hz schaffen

Hisense hat auf der IFA 2026 mit Field Sequential Display (FSD) eine neue LCD-Technik ohne klassische Farbfilter vorgestellt. Durch die zeitlich nacheinander ausgegebenen roten, grünen und blauen Bildanteile soll das Display heller, farbreiner und sparsamer arbeiten – bei einer Bildfrequenz von bis zu 360 Hz.

Das klingt zunächst nach einem ziemlich großen Sprung für die LCD‑Technik. Als fertigen Fernseher sollte man Hisense FSD allerdings noch nicht betrachten. Die neue Technologie hat derzeit sicherlich eher den Prototypenstatus inne. Entsprechend kommuniziert der Hersteller  bislang weder eine Modellbezeichnung noch Bildschirmgröße, Auflösung, Anschlüsse oder einen möglichen Marktstart. Wir sind jedoch gespannt, wie sich das Field Sequential Display im Vergleich zu RGB‑Mini-LED, Mini-LED und OLED schlägt.

Hisense FSD erzeugt Farben ohne klassische Farbfilter

Bei einem herkömmlichen LCD besteht jeder Bildpunkt aus roten, grünen und blauen Subpixeln. Das Licht der Hintergrundbeleuchtung muss dafür mehrere Schichten und entsprechende Farbfilter durchlaufen. Diese lassen jeweils nur den benötigten Teil des Lichtspektrums durch. Auf diesem Weg geht leider immer ein Teil der Gesamthelligkeit verloren. Die Field Sequential Display Technology verfolgt einen anderen Ansatz. Die roten, grünen und blauen Bildinformationen werden nicht dauerhaft nebeneinander dargestellt, sondern sehr schnell nacheinander ausgegeben. Über die Hintergrundbeleuchtung wird also zunächst eine roter, anschließend ein grüner und danach ein blauer Bildanteil erzeugt. Durch die hohe Geschwindigkeit sollen die einzelnen Farbfelder für das menschliche Auge zu einem vollständigen Farbbild verschmelzen.

Merkmal Klassischer LCD Hisense FSD
Farberzeugung RGB-Subpixel mit Farbfiltern Rot, Grün und Blau zeitlich nacheinander
Farbfilter Erforderlich Entfallen
Lichtausbeute Lichtverluste durch Filter Potenziell höhere Lichtausbeute
Bildfrequenz Abhängig vom eingesetzten Panel
(max. 4K@165 Hz bzw. 1080p@288Hz)
Laut Hisense bis zu 360 Hz
(Auflösung nicht bekannt)

Weil die Farbfilter entfallen, soll mehr Licht beim Betrachter ankommen. Hisense verspricht deshalb eine höhere Helligkeit, reinere Farben und eine bessere Energieeffizienz als bei herkömmlichen LCD‑Panels. Leider gibt es diesbezüglich noch keinerlei Messwerte oder Vergleiche mit etablierten LCD-TV-Technologien.

360 Hz bedeuten nicht automatisch 4K-Gaming mit 360 Bildern pro Sekunde

Hisense stellt auf der IFA 2026 natürlich wieder seine Laser TVs aka 4K-Laser-UST-Projektoren prominent zur Schau.
Hisense stellt auf der IFA 2026 natürlich wieder seine Laser TVs auch bekannt als 4K-Laser-UST-Projektoren prominent zur Schau.

Die hohe Frequenz dürfte bei Hisense FSD nicht allein als Gaming-Merkmal gedacht sein. Da Rot, Grün und Blau nacheinander dargestellt werden, muss der Wechsel besonders schnell erfolgen. Andernfalls könnten bei Bewegungen oder schnellen Blickwechseln kurzzeitig einzelne Farbsäume auftreten, ähnlich wie der Regenbogeneffekt bei DLP‑Projektoren. Offen bleibt zudem, worauf sich die von Hisense kommunizierten 360 Hz genau beziehen. Gemeint sein könnten entweder 360 vollständige Farbbilder oder 360 einzelne Farbfelder pro Sekunde. Wir würden eher darauf tippen, dass die 360 Hz die Farbfelder pro Sekunde wiedergeben. Somit würden vollständige Bilder mit 120 Hz auf dem Display wiedergegeben werden. Zudem gibt es derzeit noch keine Integration von HDMI 2.2, welche bei voller 4K-Auflösung mehr als 165 Hz schafft.

Noch keine Alternative zu OLED oder RGB Mini LED

Trotz des Verzichts auf Farbfilter bleibt FSD grundsätzlich eine LCD-Technik mit Hintergrundbeleuchtung. Perfektes Schwarz ergibt sich dadurch nicht automatisch. Kontrast, Schwarzwert und mögliche Lichthöfe hängen weiterhin vom Panel, der Ansteuerung und der Art der Hintergrundbeleuchtung ab. Auch von Hisenses bereits erhältlicher RGB-Mini-LED-Technik unterscheidet sich das Konzept. RGB‑Mini-LED arbeitet mit getrennt steuerbaren roten, grünen und blauen LEDs in der Hintergrundbeleuchtung, behält jedoch weiterhin ein LCD-Panel mit Farbfiltern bei. Bei FSD soll die zeitlich getrennte Ausgabe der Grundfarben genau diese Filter überflüssig machen.

Ob daraus tatsächlich eine konkurrenzfähige Alternative zu OLED und RGB Mini LED entsteht, wird die Zukunft zeigen. Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob die Displaytechnologie auch zeitnah in marktfähige Produkte überführt wird. Sobald wir weitere Details sowie erste Bilder und Videos der neuen Technik finden, werden wir darüber berichten.

Über 600 Filme für 99 Cent: Prime Video startet riesige Leihfilm-Aktion

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Amazon Prime Video hat eine neue 99-Cent-Aktion gestartet: Mehr als 600 Filme lassen sich derzeit für jeweils nur 0,99 Euro ausleihen, darunter zahlreiche Titel in 4K UHD. Wir haben uns durch das riesige Angebot gearbeitet und unter anderem „Der Super Mario Galaxy Film“, „Mickey 17“ und „Parasite“ als 4K-Versionen für euch herausgefiltert.

Die Aktion richtet sich ausschließlich an Prime-Mitglieder. Wichtig ist bei Filmen, die in mehreren Qualitätsstufen angeboten werden, dass ihr auch tatsächlich die UHD- bzw. 4K-Version auswählt. Nach dem Ausleihen habt ihr 30 Tage Zeit, die Wiedergabe zu starten. Sobald der Film einmal gestartet wurde, bleiben anschließend 48 Stunden, in denen ihr ihn beliebig oft ansehen könnt. Wird ein ausgeliehener Titel innerhalb der 30 Tage nicht gestartet, verschwindet er wieder aus der Mediathek.

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4K-Filme für 99 Cent bei Prime Video

Einen eigenen Filter für 4K UHD bietet Prime Video leider weiterhin nicht an. Entsprechend müsst ihr euch im schlimmsten Fall durch mehr als 600 Einträge kämpfen und bei interessanten Filmen jeweils prüfen, ob Amazon auch eine UHD-Version für 99 Cent anbietet. Genau diese Arbeit haben wir euch zumindest teilweise abgenommen. Nachfolgend findet ihr eine Auswahl an Titeln, die zum Zeitpunkt unserer Prüfung in 4K UHD für jeweils 0,99 Euro ausgeliehen werden konnten.

Neben „Der Super Mario Galaxy Film“ finden sich beispielsweise „The Housemaid – Wenn sie wüsste„, „Mickey 17„, „Therapie für Wikinger„, „Parasite„, „Extrawurst“ und weitere Filme in der Aktion. Es gibt noch deutlich mehr 4K-Titel, allerdings macht Amazon deren Suche unnötig umständlich (es gibt keinen Filter für 4K-UHD-Titel).

Die ersten Zeilen der Filmauswahl der 99-Cent-Aktion beherbergen meist schon die größten Heimkino-Highlights.
Die ersten Zeilen der Filmauswahl der 99-Cent-Aktion beherbergen meist schon die größten Heimkino-Highlights.
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Über 600 Filme – aber nicht alles sind große Heimkino-Hits

Die Zahl von mehr als 600 Filmen klingt zunächst beeindruckender, als das Angebot am Ende tatsächlich ausfällt. Ein großer Teil der Liste besteht aus Produktionen, die ursprünglich aus den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender stammen oder eher in die Kategorie TV-Film fallen. Dazu kommen zahlreiche B- und C-Titel, mit denen Prime Video die Aktionsliste sichtbar in die Länge zieht.

Zwischen diesen Einträgen verstecken sich aber durchaus einige interessante Kinofilme, neuere Produktionen und bekannte Katalogtitel. Gerade für 99 Cent kann man aus der Aktion deshalb wieder einige gute Filme herausziehen – und wer einen 4K-Fernseher oder Projektor besitzt, sollte vor dem Ausleihen unbedingt prüfen, ob auch die UHD-Version zum Aktionspreis angeboten wird.

4K-Filmauswahl innerhalb der 99-Cent-Aktion:

 

Teufel Cinebar Pro 2 und Ultima 2: Neue Dolby-Atmos-Soundbars ab 699 Euro

Teufel hat auf der IFA 2026 in Berlin mit der Cinebar Pro 2 und Cinebar Ultima 2 zwei neue Soundbars mit Dolby Atmos und DTS:X vorgestellt. Das Topmodell Cinebar Pro 2 tritt als 5.1.2-Soundsystem mit Upfiring-Lautsprechern und kabellosem Subwoofer an, während die günstigere Cinebar Ultima 2 als erweiterbare Standalone-Soundbar startet.

Endlich widmet sich Teufel mit seinen Soundbars den etablierten 3D-Sound-Standards. Die Berliner Audiospezialisten waren hier doch recht zurückhaltend und setzten vorwiegend auf ihre Technik „Dynamore Ultra“. Auch diese kommt weiterhin zum Einsatz, wird jedoch um die etablierten 3D-Sounformate Dolby Atmos und DTS:X erweitert. Das dürfte auch bereits eines der Highlight-Features der neuen Soundbars Teufel Cinebar Pro 2 und Cinebar Ultima 2 sein. Somit bekommen die vorherigen Klangriegel des Anbieters mit Dolby Atmos, die Cinebar 11 und Cinebar 22, nun Gesellschaft.

Teufel deckt mit den beiden Neuvorstellungen allerdings unterschiedliche Preis- und Leistungsklassen ab. Während die Cinebar Pro 2 als umfangreich ausgestattetes 5.1.2-System inklusive Subwoofer antritt, ist die Cinebar Ultima 2 mit 699,99 Euro deutlich günstiger und zunächst als eigenständige Soundbar ausgelegt. Beide Systeme lassen sich später um weitere kabellose Lautsprecher erweitern. Wer also zunächst mit einer Soundbar starten möchte, muss sich nicht zwangsläufig dauerhaft auf dieses Setup beschränken.

Das ist die Teufel Cinebar Pro 2

Die Teufel Cinebar Pro 2 enthält im Lieferumfang einen kabellosen Subwoofer.
Die Teufel Cinebar Pro 2 enthält im Lieferumfang einen kabellosen Subwoofer.

Die Cinebar Pro 2 ist dabei ein 5.1.2-System, bestehend aus der Soundbar an sich sowie dem kabellosen Subwoofer T10 Mk2 im Lieferumfang. Kabellose Rear-Lautsprecher aus dem Sortiment des Anbieters lassen sich bei Bedarf nachrüsten. Durch die beiden integrierten Upfiring-Treiber soll echter Sound von oben kommen. Obendrein unterstützt der Klangriegel auch Zusatzfunktionen wie Apple AirPlay 2 und Google Cast.

Gerade die dedizierten Höhenkanäle sind dabei interessant. Während Dynamore Ultra weiterhin für eine möglichst breite räumliche Darstellung zuständig ist, können die nach oben abstrahlenden Lautsprecher die Höheninformationen von Dolby-Atmos- und DTS:X-Tonspuren physisch in Richtung Decke schicken. Über entsprechende Reflexionen soll der Klang anschließend von oben am Hörplatz ankommen.

Die Teufel Cinebar Pro 2 kann ins Netzwerk eingebunden und dann über die App Teufel Home ferngesteuert werden. Vorne seht ihr ein gut sichtbares Frontdisplay. Dieses zeigt euch Informationen zur Audioquelle, zur Lautstärke und zum Tonformat an. Die Soundbar kommt in den Farben Schwarz und Weiß im 4. Quartal 2026 auf den Markt. Sie wird 1.299 Euro kosten.

Damit ist die Cinebar Pro 2 klar als das höherwertige der beiden neuen Systeme positioniert. Neben Dolby Atmos und DTS:X sprechen dafür insbesondere der bereits mitgelieferte Subwoofer, die Streaming-Funktionen sowie die Steuerung über die Teufel Home App. Wer später auch noch Rear-Lautsprecher ergänzt, kann das zunächst kompakte System zudem schrittweise zu einer umfangreicheren Heimkino-Lösung ausbauen.

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Das ist die Teufel Cinebar Ultima 2

Die Cinebar Ultima 2 kommt mit abnehmbarer Frontabdeckung.
Die Cinebar Ultima 2 kommt mit abnehmbarer Frontabdeckung.

Als Ergänzung erscheint auch noch die Teufel Cinebar Ultima 2. Sie liefert 380 Watt Spitzenleistung und ebenfalls Dolby Atmos, DTS:X und Dynamore Ultra. Verzichten müsst ihr jedoch auf das Frontdisplay und die App‑Steuerung. Zudem handelt es sich hier um eine Standalone-Soundbar ohne Subwoofer im Lieferumfang. Kabellose Modelle von Teufel, auch Rear-Speaker, lassen sich jedoch zum System hinzufügen.

Damit dürfte die Cinebar Ultima 2 speziell für diejenigen interessant sein, die zunächst möglichst viel Klang aus einem einzelnen Gehäuse herausholen möchten. Der Preis liegt schließlich rund 600 Euro unterhalb der Cinebar Pro 2. Gleichzeitig bleibt die Option erhalten, später etwa einen kabellosen Subwoofer oder Rear-Lautsprecher nachzurüsten.

Sowohl die Teufel Cinebar Pro 2 als auch die Ultima 2 unterstützen HDMI 2.1. Bei dem zuletzt genannten Modell erhältst du durch das abnehmbare Frontgitter optischen Spielraum. In den Handel kommt die Teufel Cinebar Ultima 2 dabei ab dem 4. Quartal 2026 zum Preis von 699,99 Euro.

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Teufel nutzt die IFA 2026 damit für eine größere Auffrischung seines Audio-Portfolios. Erst kürzlich hatten wir euch bereits den Teufel IKONIO vorgestellt, einen neuen WLAN-Lautsprecher mit 650 Watt und zwei integrierten Subwoofern. Mit den Cinebar Pro 2 und Cinebar Ultima 2 bekommt nun auch das Heimkino-Sortiment prominenten Zuwachs. Vor allem die stärkere Hinwendung zu Dolby Atmos und DTS:X dürfte dabei viele Heimkino-Fans freuen.

Disney+: Nach 4K, HDR und Dolby Vision verabschiedet sich die nächste Funktion

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Disney+ hat bereits HDR und Dolby Vision als Features verloren. 4K funktioniert ebenfalls nur noch auf wenigen Geräten. Und schon geht aktuell eine weitere Funktion verloren.

Disney+ ist als Streaming-Dienst in den letzten Monaten für anspruchsvolle Nutzer deutlich unattraktiver geworden. Nachdem zunächst Dolby Vision weggefallen ist, verabschiedeten sich später auch noch die 4K-Auflösung sowie allgemein HDR. Später kehrte 4K über einen Umweg zwar zurück, jedoch nur auf ausgewählten Geräten, welche den Codec VP9 unterstützen. Zumal bereits wieder das Entschwinden droht. Doch vorher hat es noch eine andere Funktion getroffen.

Disney+ verletzt weitere Patente von InterDigital

So hat das Einheitliche Patentgericht (UPC) bzw. die Düsseldorfer Lokalkammer entschieden, dass The Walt Disney Company bzw. deren Streaming-Dienst Disney+ weitere Patente von InterDigital verletzt. Genau wegen eines Streits um Patente bzw. Lizenzgebühren hat die Plattform bereits HDR, Dolby Vision und teilweise 4K gestrichen – was natürlich das Premium-Abo massiv entwertet.

Jetzt hat sich herausgestellt, dass Disney+ weitere Patente verletzt, welche sich um die geräteübergreifende Videowiedergabe drehen. Das führt dazu, dass der Streaming-Dienst abrupt nicht mehr in Kombination mit einem Chromecast von Google läuft. Denn die Bedienung vom Smartphone ist nicht mehr möglich. Wer das dennoch versucht, erblickt lediglich die Fehlermeldung „Streaming über Chromecast ist in deinem Herkunftsland nicht verfügbar“.

Sticheleien gegen Disney

InterDigital wirft The Walt Disney Company vor, den Rechtsstreit auf dem Rücken der eigenen Kunden auszutragen. Statt ordnungsgemäß Lizenzgebühren zu zahlen, streiche man für seine eigene Kundschaft lieber schrittweise Funktionen, ohne transparent darüber aufzuklären oder die Geprellten zu entschädigen. Ginge es nach InterDigital, wäre das alles vermeidbar gewesen, würde der Konzern sich rechtlich akkurat verhalten. Sei es, wie es ist: Disney+ büßt eine weitere Funktion ein und ist damit für Besitzer eines älteren Google Chromecast nicht mehr benutzbar. Bleibt zu hoffen, dass nicht bald noch mehr Einschnitte folgen.

AWOL LuxVision: Ultrakurzdistanzprojektor trumpft mit 4K, 120 Hz und hellen 6.000 ISO-Lumen auf (Update)

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AWOL Vision bringt zur IFA 2026 mit dem LuxVision einen neuen Ultrakurzdistanzprojektor nach Berlin, der technisch weit über die bisherigen Laser-TVs des Herstellers hinausgehen soll. Neben 4K mit 120 Hz und einem RGB-Triple-Laser stehen 6.000 ISO-Lumen sowie eine für UST-Projektoren ungewöhnliche optische Bildverschiebung im Mittelpunkt.

Update: Wir haben einige technische Details korrigiert und mit der offiziellen Kommunikation abgeglichen. Z.B. liefert der UST-Projektor wohl bis zu 6.000 ISO-Lumen
Der AWOL LuxVision in Kürze:

  • 4K UHD mit 120 Hz: Hohe Bildwiederholrate für Filme und Gaming, ergänzt um VRR und ALLM.
  • RGB-Triple-Laser: 6.000 ISO-Lumen Helligkeit und 110 % Abdeckung des Rec.2020-Farbraums.
  • Optischer Lens-Shift: Vertikale optische Bildverschiebung mit einem Offset-Bereich von 142 bis 152 Prozent.
  • 0,18:1 Ultrakurzdistanz: Sehr kurze Projektionsdistanz mit Bilddiagonalen von bis zu 200 Zoll.
  • Umfangreiche HDR-Ausstattung: Dolby Vision, HDR10+, IMAX Enhanced, Filmmaker Mode sowie Dynamic Tone Mapping.
  • Gaming-Ausstattung: Drei HDMI-2.1-Anschlüsse, DisplayPort, VRR, ALLM, Dolby Vision Gaming und laut Hersteller ein Input-Lag von nur 1 ms.
  • 3D & Multi-View: Unterstützt stereoskopisches 3D sowie die gleichzeitige Darstellung von bis zu vier Bildquellen.

AWOL bezeichnet den LuxVision als weltweit ersten 4K-120-Hz-UST-Projektor mit optischem Lens-Shift. Dabei ist ausgerechnet diese Funktion womöglich interessanter als die werbewirksame Kombination aus 4K und 120 Hz. Ultrakurzdistanzprojektoren reagieren bei der Aufstellung ausgesprochen empfindlich: Schon wenige Millimeter, um die das Gerät auf dem Lowboard verschoben wird, können die Position des Bildes an der Leinwand deutlich verändern. Beim LuxVision soll sich die Projektion dagegen innerhalb eines vertikalen Offset-Bereichs von 142 bis 152 Prozent optisch verschieben lassen. Eine digitale Skalierung oder Trapezkorrektur wäre für kleinere Anpassungen damit im Idealfall nicht mehr notwendig.

Gerade bei fest installierten UST-Leinwänden könnte das einen echten Vorteil bringen. Normalerweise müssen Projektor, Möbel und Leinwandhöhe sehr exakt aufeinander abgestimmt werden. Passt beispielsweise die Höhe eines vorhandenen Lowboards nicht ganz, bleibt häufig nur das Verschieben des Projektors oder eine digitale Bildkorrektur. AWOL kombiniert den optischen Lens-Shift zudem mit einem sehr kurzen Projektionsverhältnis von 0,18:1. Der LuxVision kann dadurch auch sehr große Bilddiagonalen erzeugen, ohne ungewöhnlich weit von der Wand entfernt stehen zu müssen. Bis zu 200 Zoll sollen möglich sein.

6.000 ISO-Lumen und RGB-Triple-Laser

Der AWOL LuxVision kann bis zu 200 Zoll Diagonale erzeugen.
Der AWOL LuxVision kann bis zu 200 Zoll Diagonale erzeugen.

Auch abseits der flexiblen Aufstellung fährt AWOL technisch einiges auf. Die Lichtquelle basiert auf einem RGB-Triple-Laser-System, bei dem die Grundfarben Rot, Grün und Blau direkt durch separate Laser erzeugt werden. Eine zusätzliche Phosphor-Farberzeugung ist damit nicht notwendig. Für den LuxVision werden 6.000 ISO-Lumen angegeben. Das wäre selbst für einen leistungsstarken Ultrakurzdistanzprojektor ein ausgesprochen hoher Wert und würde gleichzeitig genügend Reserven für größere Leinwände und Räume mit Restlicht versprechen.

Wie immer sollte man solche Herstellerangaben allerdings nicht mit der Helligkeit gleichsetzen, die später in einem möglichst akkurat abgestimmten Film-Modus tatsächlich zur Verfügung steht. Interessanter wird daher sein, wie viele Lumen nach einer korrekten Einstellung von Weißpunkt und Farben übrig bleiben. Trotzdem zeigt der Wert, wo AWOL den LuxVision positionieren möchte: Das neue Modell soll die bestehende Aetherion-Serie als neues Flaggschiff ergänzen und eine neue Premiumklasse besetzen.

Der RGB-Laser ermöglicht laut AWOL zudem eine Abdeckung von 110 Prozent des Rec.2020-Farbraums. Auch hier gilt: Ein besonders großer Farbraum allein sorgt noch nicht automatisch für eine bessere Bildqualität. Entscheidend sind eine präzise Farbdarstellung und ein sauberes Tracking innerhalb der verschiedenen HDR-Farbräume.

Für den Schwarzwert und Kontrast kombiniert AWOL eine 7-stufig arbeitende dynamische Iris mit der eigenen EBL-Technologie (Enhanced Black Level). Dazu kommt Dynamic Tone Mapping, das HDR-Inhalte laufend analysieren und die Helligkeitsverteilung an die Möglichkeiten des Projektors anpassen soll. Gerade bei einem derart hellen UST dürfte interessant werden, ob AWOL die hohe Lichtleistung auch mit einem überzeugenden Schwarzwert verbinden kann. Einen finalen Wert für den nativen Kontrast hat der Hersteller bislang nicht genannt.

Unterstützt werden unter anderem HDR10+, Dolby Vision, IMAX Enhanced und der Filmmaker Mode. Für die Weitergabe beziehungsweise Verarbeitung entsprechender Tonsignale werden außerdem Dolby Atmos und DTS:X unterstützt.

AWOL LuxVision: Ein Ultrakurzdistanzbeamer für Gamer?

Die dynamische Iris mit 7 Stufen und die Enhanced Black Level-Technologie des AWOL LuxVision soll den 4K-Laser-UST-Projektor ganz weit nach oben in den Bestenlisten bringen.
Die dynamische Iris mit 7 Stufen und die Enhanced Black Level-Technologie des AWOL LuxVision soll den 4K-Laser-UST-Projektor ganz weit nach oben in den Bestenlisten bringen.

Mindestens genauso ungewöhnlich ist die Gaming-Ausstattung. Während viele aktuelle 4K-Projektoren hohe Bildraten nur bei reduzierter Auflösung ermöglichen, soll der LuxVision 4K UHD tatsächlich mit bis zu 120 Hz verarbeiten können. Für Besitzer einer PlayStation 5, Xbox Series X oder eines leistungsfähigen Gaming-PCs wäre das ein deutlicher Fortschritt gegenüber den verbreiteten 4K-60-Hz-UST-Modellen.

Dazu kommen VRR (Variable Refresh Rate) zur Synchronisation der Bildrate sowie ALLM (Auto Low Latency Mode), mit dem kompatible Zuspieler automatisch den verzögerungsarmen Spielemodus aktivieren können. Auch Dolby Vision Gaming wird unterstützt. AWOL nennt außerdem einen Input-Lag von lediglich 1 Millisekunde. Bei welcher Auflösung und Bildwiederholrate dieser Bestwert erreicht wird, ist allerdings entscheidend. Ob tatsächlich auch bei 4K und 120 Hz eine ähnlich niedrige Verzögerung möglich ist, werden erst unabhängige Messungen zeigen.

Für externe Zuspieler stehen dabei drei HDMI-2.1-Anschlüsse sowie ein DisplayPort bereit. Interessant ist die 120-Hz-Wiedergabe nicht ausschließlich für Spiele. Auch klassisches 24p-Filmmaterial lässt sich sauber innerhalb eines 120-Hz-Signals darstellen, da jedes einzelne Filmframe exakt fünfmal ausgegeben werden kann. Damit ergibt sich eine gleichmäßige 5:5-Kadenz und kein 3:2-Pulldown, der zu Mikrorucklern führen kann.

Mit echten 120Hz möchte der AWOL LuxVision nicht nur Gamer ansprechen, sondern auch Heimkinofans, die eine perfekte Zwischenbildberechnung suchen.
Mit echten 120Hz möchte der AWOL LuxVision nicht nur Gamer ansprechen, sondern auch Heimkinofans, die eine perfekte Zwischenbildberechnung suchen.

Der Ultrakurzdistanzprojektor unterstützt zudem weiterhin stereoskopisches 3D. Gerade in Kombination mit den hohen Helligkeitsreserven könnte das interessant sein, da bei aktivem 3D durch die Shutter-Brillen ein erheblicher Teil der wahrgenommenen Bildhelligkeit verloren geht. Während praktisch alle TV-Hersteller 3D schon vor Jahren aufgegeben haben, hält sich die Technik im Projektorenbereich weiterhin.

Optischer Lens-Shift könnte die spannendste Neuerung sein

Mit dem umfänglichen Optical-Shift könnte sich der AWOL LuxVision einen deutlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern rausarbeiten.
Mit dem umfänglichen Optical-Shift könnte sich der AWOL LuxVision einen deutlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern rausarbeiten.

Die eigentliche Besonderheit bleibt jedoch die Optik. AWOL setzt beim LuxVision auf einen vertikalen optischen Lens-Shift. Das Grundprinzip ist mit einem klassischen Lens-Shift vergleichbar: Statt das fertig erzeugte Bild anschließend digital zu verkleinern oder zu verschieben, wird die Position bereits auf optischem Weg angepasst. Der vertikale Offset lässt sich dabei innerhalb eines Bereichs von 142 bis 152 Prozent verändern. Laut AWOL bleibt dabei die volle 4K-Detailschärfe erhalten.

Das klingt zunächst nach einem Detail, kann bei einem Ultrakurzdistanzprojektor aber viel ausmachen. UST-Systeme projizieren das Bild in einem extrem steilen Winkel nach oben. Dadurch reagieren sie erheblich empfindlicher auf Änderungen der Geräteposition als normale Long-Throw-Projektoren. Ein paar Zentimeter zu weit vorn oder hinten können bereits darüber entscheiden, ob das Bild sauber auf eine vorhandene 120-Zoll-Leinwand passt. Genau hier könnte der begrenzte optische Verstellbereich des LuxVision die Installation deutlich vereinfachen.

Zusätzlich stehen Autofokus, automatische Trapezkorrektur, eine automatische Leinwandausrichtung und eine Hinderniserkennung bereit. Wer höchste Bildqualität erreichen möchte, sollte digitale Geometriekorrekturen allerdings weiterhin möglichst sparsam einsetzen. Sie sind bequem, verändern aber das eigentliche Bildraster. Der optische Lens-Shift könnte deshalb gerade für aufwendigere Installationen die wesentlich elegantere Lösung sein.

AWOL hat nach eigenen Angaben auch die eigentliche Optik überarbeitet. Für Teile der Linsenbeschichtung kommt ein Magnetron-Sputtering-Verfahren zum Einsatz, mit dem unter anderem interne Reflexionen reduziert werden sollen. Hinzu kommen eine motorisierte Objektivabdeckung sowie ein streulichtfreies Objektiv. Gerade bei einer UST-Konstruktion sind Schärfe und Fokus bis in die äußersten Bildecken eine Herausforderung. Umso interessanter wird sein, ob die Schärfe auch dann über die komplette Bildfläche stabil bleibt, wenn der optische Lens-Shift genutzt wird.

Anti-RBE II, Multi-View und individualisierbares Gehäuse

Die Highlight-Features und Design-Optionen (Farbe & Materialien) des AWOL LuxVision
Die Highlight-Features und Design-Optionen (Farbe & Materialien) des AWOL LuxVision

Der LuxVision verwendet außerdem AWOLs Anti-RBE-Technologie der zweiten Generation. Sie soll den bei Single-Chip-DLP-Projektoren möglichen Regenbogeneffekt reduzieren. AWOL kombiniert dafür einen optimierten, formatübergreifenden Algorithmus mit einer TÜV-zertifizierten Reduzierung schädlichen Lichts. Wie stark Zuschauer den Regenbogeneffekt wahrnehmen, ist sehr individuell. Besonders bei hellen Objekten vor dunklem Hintergrund können empfindliche Personen kurze rote, grüne und blaue Farbsäume erkennen.

Eine weitere interessante Funktion ist Multi-View. Der LuxVision soll über 4-Kanal-HDMI-Multiview bis zu vier Bildquellen gleichzeitig auf der Projektionsfläche darstellen können. Auf einem 120-, 150- oder sogar 200-Zoll-Bild ergeben sich dafür durchaus sinnvolle Anwendungen – etwa mehrere gleichzeitig laufende Sportübertragungen oder verschiedene Gaming- und Informationsquellen.

Auch beim Gehäuse geht AWOL einen ungewöhnlichen Weg. Statt nur ein oder zwei feste Farbvarianten anzubieten, soll sich der LuxVision über unterschiedliche Farben, Materialien und Oberflächen an den Wohnraum anpassen lassen. Zu den bislang gezeigten Varianten gehören unter anderem gebürstetes Metall, Holzoberflächen wie Eiche oder Walnuss, Carbon, Leder und Steinoptik. Gerade bei einem UST-Projektor ist das nicht ganz unwichtig: Anders als ein klassischer Heimkinobeamer verschwindet ein Laser-TV normalerweise nicht an der Decke, sondern steht dauerhaft sichtbar im Wohnzimmer.

AWOL Vision LuxVision mit Metallgehäuse.
Hier seht ihr den AWOL LuxVision mit einem komplett auf Metall getrimmten Design. Kunden sollen zwischen verschiedenen Farben, Materialien und Oberflächen wählen können, um den Heimkino-Projektor an den eigenen Wohnraum anzupassen.

4K mit 120 Hz bestätigt, DMD-Details bleiben offen

Bei der 4K-Angabe sollte man allerdings unterscheiden zwischen der ausgegebenen UHD-Auflösung und der nativen Auflösung des verwendeten DLP-Chips. AWOL hat die endgültige DMD-Konfiguration des LuxVision bislang nicht im Detail kommuniziert. Bestätigt wird inzwischen jedoch ausdrücklich, dass der Projektor 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde verarbeitet. Auch beim Einsatz des vertikalen optischen Lens-Shifts soll die volle 4K-Detailschärfe erhalten bleiben.

Ob die UHD-Auflösung nativ auf dem verwendeten DMD anliegt oder über schnelles Pixel-Shifting beziehungsweise Texas Instruments XPR-Technologie erzeugt wird, geht aus den bislang veröffentlichten offiziellen Angaben nicht eindeutig hervor. Eine konkrete Aussage zur nativen Auflösung des verwendeten DLP-Chips wäre daher derzeit verfrüht. Spannend bleibt damit vor allem, wie AWOL die Kombination aus 4K-Auflösung und 120 Hz technisch umgesetzt hat.

AWOL LuxVision: Preis und Marktstart

Der AWOL LuxVision soll voraussichtlich ab Oktober 2026 in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 5.999 Euro. Damit positioniert AWOL sein neues UST-Flaggschiff erwartungsgemäß klar im Premiumsegment.

Auf der IFA 2026 in Berlin lässt sich der LuxVision bei AWOL Vision in Halle 22 am Stand 113 begutachten. Gerade der optische Lens-Shift dürfte dabei einen genaueren Blick wert sein. Wenn AWOL damit tatsächlich eine optische Korrektur der Bildposition ermöglicht, ohne Schärfe oder Auflösung sichtbar zu beeinträchtigen, wäre das für die alltägliche Installation eines Ultrakurzdistanzprojektors möglicherweise die spannendere Neuerung als die nächste Rekordzahl bei Helligkeit oder Bildwiederholrate.

Preiserhöhung bei Netflix: Streamingdienst knackt die 20 Euro-Hürde mit seinem Premium-Abo

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Netflix hat die Preise in Deutschland erhöht. Besonders hart hat es das werbefinanzierte Abo getroffen. Aber auch Standard- und Premium-Kunden werden stärker zur Kasse gebeten! Erstmals knackt ein Streamingdienst die 20 Euro-Abo-Hürde!

Grundsätzlich ist die Preiserhöhung beim Streamingdienst keine Überraschung. Denn man hatte in den USA bereits im Frühjahr die monatlichen Kosten angehoben. Mit etwas Verspätung trifft es also jetzt Deutschland. Alle Abos verteuern sich dabei gleichmäßig um 2 Euro im Monat. Das mag sich zunächst für manchen Leser nach wenig anhören, ist aber prozentual gesehen teilweise ein Hammer.

Netflix: Standard-Abo mit Werbung steigt um 40 % im Preis

Das Standard-Abo mit Werbung etwa kostet ab sofort in Deutschland statt 4,99 nunmehr 6,99 Euro im Monat. Das entspricht einer Preiserhöhung um ca. 40 %! Wiederum verteuert sich Standard ohne Werbung von 13,99 auf ab sofort 15,99 Euro im Monat. Das höchste der Gefühle, der Premium-Tarif, kostet jetzt statt 19,99 vielmehr 21,99 Euro im Monat. Dies ist das einzige Abo, das 4K-Auflösung, HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos bietet.

So viel kostet Netflix jetzt in Deutschland (September 2026).
So viel kostet Netflix jetzt in Deutschland (September 2026).

Damit jedoch nicht genug, denn auch das Sharing wird teurer. Das Hinzufügen zusätzlicher Mitglieder außerhalb des eigenen Haushalts kostet im werbefinanzierten Tarif fortan statt 3,99 nunmehr 4,99 Euro. In den anderen beiden Abos sollt ihr zukünftig für haushaltsfremdes Sharing statt 4,99 eher 5,99 Euro im Monat zahlen.

Auch Kombi-Abos werden teurer

Mancher Leser wähnt sich eventuell in Sicherheit, weil er ein Kombi-Abo von MagentaTV nutzt. Das gibt es ja vergünstigte Paketpreise. Doch auch da solltet ihr aufpassen. Denn ab dem 1. November 2026 erhöhen sich auch da die monatlichen Preise für Netflix als zubuchbare Option um jeweils 2 Euro im Monat. Sie spiegeln damit also exakt die Preiserhöhungen des Streamingdienstes wider.

Einige Linderung: Neukunden bietet Netflix inzwischen wieder eine kostenlose Probephase von 30 Tagen an. Stammkunden dürfte das aber wohl nur ein schwacher Trost sein.

Braucht Netflix die Preiserhöhung überhaupt?

Die jüngste Preiserhöhung lässt sich zumindest nicht mit schlechten Geschäftszahlen begründen. Netflix wächst weiterhin zweistellig, erzielt Milliardenüberschüsse und erwartet für 2026 eine operative Marge von über 30 Prozent. Allein im zweiten Quartal kaufte das Unternehmen zudem eigene Aktien im Wert von 4,7 Milliarden US-Dollar zurück. Die höheren Abo-Preise erscheinen damit weniger als wirtschaftliche Notwendigkeit denn als Teil der Strategie, den Umsatz pro Kunde weiter zu steigern. Die Börse reagierte auf jeden Fall schon einmal Positiv auf die Preiserhöhungen.