Teufel erweitert sein Audio-Portfolio um einen ziemlich außergewöhnlichen WLAN-Lautsprecher. Der neue IKONIO kombiniert 650 Watt RMS mit gleich zwei integrierten 200-mm-Subwoofern, soll bis auf 19 Hz runterkommen und fällt auf jeden Fall mit seinem bombigen Design auf.
Langweilig sieht der neue Teufel IKONIO* (*Affiliate-Link) definitiv nicht aus. Der Berliner Audiospezialist setzt auf ein offen gestaltetes Gehäuse, bei dem die einzelnen Lautsprecher/Chassis deutlich sichtbar sind. Wer es dezenter mag, kann die Treiber mit den mitgelieferten magnetischen Akustikstoff-Abdeckungen verdecken. Teufel bezeichnet den IKONIO als bislang leistungsstärksten Lautsprecher seiner Home-Streaming-Serie.
Im Inneren arbeitet ein geschlossenes Drei-Wege-System mit drei Hochtönern, drei Mitteltönern und zwei 200 mm großen Subwoofern. Die beiden Tieftöner sitzen sich gegenüber und sollen durch Force Balancing störende Gehäuseschwingungen reduzieren. Acht Class-D-Endstufen treiben die Lautsprecher separat an und liefern zusammen 650 Watt RMS. Kurzzeitig sollen sogar bis zu 2.500 Watt Peak möglich sein.
AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect, TuneIn
Bluetooth
Bluetooth 5.1
TV / Eingänge
Optisch digital, Cinch
Stereo
Zwei IKONIO drahtlos als echtes Stereopaar koppelbar
Bass bis 19 Hz und breite Klangbühne
Dank zwei integrierten Subwoofern überzeugt der Teufel IKONIO in den tiefen Frequenzen. Einen Stereo-Verbund in Kombination mit einem Schallplattenspieler – hier könnte der IKONIO auftrumpfen.
Besonders interessant ist natürlich der versprochene Tiefgang bis 19 Hz. Damit erreicht der IKONIO Frequenzbereiche, für die bei vielen Stereo-Systemen ein zusätzlicher Subwoofer benötigt wird. Erste unabhängige Tests bestätigen, dass der Lautsprecher trotz seines vergleichsweise kompakten Gehäuses ordentlich Tiefbass und erhebliche Reserven mit sich bringt. Für Letztere kommt Teufels Dynamore Ultra zum Einsatz. Dabei werden die seitlich angeordneten Mittel- und Hochtöner genutzt, um die wahrgenommene Stereobühne eines einzelnen IKONIO zu verbreitern. Eine echte Links-rechts-Trennung ersetzt das zwar nicht, zwei Lautsprecher lassen sich aber drahtlos zu einem klassischen Stereopaar verbinden. Die vier 200-mm-Subwoofer erhöhen damit übrigens die Leistung auf bis zu 1.300 Watt RMS.
AirPlay 2, Google Cast und Spotify Connect
Ohne Akustikstoffabdeckung wirkt der Teufel IKONIO WLAN-Lautsprecher fast wie ein Artefakt aus einem Science-Fiction-Blockbuster.
Bei den Komfortfunktionen ist der IKONIO umfangreich ausgestattet. Musik lässt sich über Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect oder TuneIn übertragen. Bluetooth 5.1 (leider nur SBC) steht ebenfalls bereit, Einstellungen und Klangregelung übernimmt die Teufel Home App. Eine Integration in ältere Raumfeld-Systeme ist dagegen nicht möglich. Etwas überraschend fällt die TV-Anbindung aus. Teufel verbaut zwar einen optischen Digitaleingang, verzichtet aber komplett auf HDMI ARC bzw. HDMI eARC. Wer den IKONIO hauptsächlich zum Musikhören kauft, dürfte damit problemlos leben können. Mit einer HDMI-Schnittstelle wäre der IKONIO nahezu perfekt ausgestattet.
Ein einzelner Teufel IKONIO kostet 1.199,99 Euro. Das Stereo-Set mit zwei Lautsprechern wird für 2.279,99 Euro(120 Euro Preisvorteil) angeboten. Zusätzlich gibt es einen passenden Standfuß von König & Meyer für 99,99 Euro. Preislich liegt der IKONIO damit oberhalb vieler klassischer WLAN-Lautsprecher, bietet dafür aber auch ein ungewöhnliches Gesamtpaket. Zwei integrierte Subwoofer, 650 Watt RMS und ein Tiefgang bis 19 Hz findet man in einem einzelnen Streaming-Lautsprecher nicht allzu häufig. Wer dagegen grundsätzlich zwei getrennte Lautsprecher bevorzugt, kann sich auch die bereits vorgestellten Teufel STEREO L 2 ansehen.
Das sagen die ersten Tests:
Die ersten Tests zeichnen insgesamt ein ziemlich klares Bild vom Teufel IKONIO. Besonders häufig gelobt werden der ungewöhnlich tiefe, druckvolle und dennoch kontrollierte Bass sowie die enormen Pegelreserven. Gleichzeitig soll der Lautsprecher nicht einfach nur auf maximale Wucht getrimmt sein, sondern auch Stimmen, Mitten und Höhen ausgewogen wiedergeben. Dynamore Ultra sorgt laut den Testern zudem für eine überraschend breite Klangbühne, auch wenn ein einzelner IKONIO natürlich kein echtes Stereo-Paar ersetzt. Positiv fallen außerdem die einfache Bedienung und die umfangreichen Streaming-Funktionen auf. Die deutlichsten Kritikpunkte betreffen den fehlenden HDMI-ARC/eARC-Anschluss, die eingeschränkte Bluetooth-Unterstützung und den hohen Preis.
Positiv
Negativ
Sehr tiefer, druckvoller Bass
Bass bleibt sauber und kontrolliert
Enorme Pegelreserven
Insgesamt ausgewogener Klang
Breite Klangbühne durch Dynamore Ultra
Gute Sprach- und Stimmwiedergabe
Einfache Einrichtung und gute App
AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect
TCL zerrt Samsung vor Gericht. Man wirft dem Rivalen irreführende Werbung rund um Mini LED vor.
Sowohl Samsung als auch TCL sehen sich selbst als Vorreiter im Bereich für LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Aber: TCL wirft Samsung vor einige Fernsehgeräten mit „Mini LED“ zu bewerben, obwohl diese eigentlich keine echten Mini-LED-TVs seien. Konkret betrifft das die M-Serie des Jahres 2026. Samsung ist sich natürlich keiner Schuld bewusst und bezeichnet die Vorwürfe als haltlos.
Mini LED oder nicht, das ist hier die Frage
TCL erklärt, dass Samsung günstige LCD-TVs ohne Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen als solche vermarktet und damit Kunden in die Irre geführt habe. Zudem habe man damit Konkurrenten, wie eben TCL geschadet, die echte Mini-LED-TVs zu attraktiven Preisen anbieten. Samsung habe keine echten Mini-LED-Modelle zu günstigen Preisen entwickeln können und vermarkte daher die „Fakes“ als Mini LED, um ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis vorzugaukeln.
Der Samsung M80H ist eines der kontrovers diskutierten Modelle.
Samsung winkt angesichts der Vorwürfe ab. Man stehe hinter der Qualität seiner Fernsehgeräte und deren korrekten Produktbeschreibungen. TCL sieht das anders und konstatiert, dass die M-Reihe von Samsung keinen der technischen Vorteile biete, welche mit Mini LED in Verbindung stehen. Es handele sich letzten Endes um neu aufgezogene LCD-Modelle mit Standard-LED-Beleuchtungen. Wer Recht hat, müssen nun die Gerichte klären.
Nicht der erste Streit zwischen Samsung und TCL
Samsung und TCL liegen nicht das erste Mal miteinander im Clinch. In der Vergangenheit hatte umgekehrt nämlich schon Samsung schwere Vorwürfe gegen TCL erhoben. Vor einigen Jahren warf man dem Rivalen vor, bei QLED-TVs zu mogeln und gar keine echten Quantum Dots zu verwenden. Jetzt hat sich der Spieß in Bezug auf Mini LED sozusagen umgedreht.
TCL fordert nun in den USA, dass Samsung die M-Reihe nicht mehr als „Mini LED“ verkaufen bzw. vermarkten darf. Zudem strebt man nach einer Entschädigungssumme. Bis es dann eine Entscheidung gibt, könnte es jedoch noch Monate, wenn nicht Jahre, dauern. Das richtet sich danach, durch wie viele Instanzen der Rechtsstreit geht.
Sony hat mit dem Bravia 6 einen neuen OLED-TV für das Einstiegssegment vorgestellt. Der Sony Bravia 6 bietet erstmals vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse und richtet sich damit auch gezielt an Gamer. Zum Marktstart sind die Preise allerdings noch vergleichsweise hoch.
Update: Die Sony Bravia 6 OLED-TVs werden bei ersten Onlinehändlern zum Kauf angeboten. Wir haben den Artikel um einen Preisvergleich erweitert.
Fairerweise müssen wir sagen, dass die unverbindlichen Preisempfehlungen der Sony Bravia zum Launch sehr ähnlich ausfallen wie jene der LG OLED B6. Derzeit halten wir das aber noch nicht für allzu interessant. Denn im Handel könnt ihr die LG OLED G5, die Flaggschiffe von 2025, günstiger erwerben. Technisch sind jene natürlich haushoch überlegen. Unsere Empfehlung lautet daher, den Preisverlauf der Sony Bravia 6 vorerst zu beobachten.
Sony Bravia 6: Mit viermal HDMI 2.1
Der Sony Bravia 6 weist jedoch ein Merkmal auf, mit dem er sogar die RGB-Mini-LED-Flaggschiffe Bravia 9 II in die Schranken weist. Denn der neue OLED-TV verfügt endlich über vier vollwertige Ports für HDMI 2.1. Das liegt daran, dass er als Chip den MediaTek Pentonic 800 verwendet. Obendrein unterstützt er für Gamer nicht nur 4K bei 120 Hz und eARC, sondern auch ALLM (Auto Low Latency Mode) sowie VRR (Variable Refresh Rate).
Der Sony Bravia 6 soll es mit den LG OLED B6 aufnehmen.
Der Sony Bravia 6 ist neben HLG und HDR10 auch für Dolby Vision bereit. Zudem beherrscht er in Sachen Audio unter anderem Dolby Atmos und DTS:X. Als Plattform setzt Sony wie üblich Google TV ein. Somit könnt ihr konsequenterweise Features wie Google Cast und natürlich auch den Play Store verwenden. Letzterer hält alle wichtigen Apps wie z. B. für Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix bereit.
Das kosten die neuen OLED-Einstiegs-TVs
Die neuen Sony Bravia 6 kommen mit 48, 55, 65, 77 und sogar 83 Zoll Diagonale in den deutschen Handel. Ab September 2026 werden sie erhältlich sein. Man mutmaßt, dass die ein OLED-SE-Panel von LG Display verwenden. Das ist aber nicht offiziell bestätigt. Da die unverbindlichen Preisempfehlungen erst einmal zu hoch sind, raten wir, die Straßenpreise der nächsten Wochen und Monate genau im Auge zu behalten.
Die Sony Bravia 6 sind ab September 2026 in den folgenden Größen verfügbar:
BRAVIA 6 48″: UVP 1399 Euro
BRAVIA 6 55″: UVP 1499 Euro
BRAVIA 6 65″: UVP 1799 Euro
BRAVIA 6 77″: UVP 2599 Euro
BRAVIA 6 83″: UVP 3299 Euro
Preisvergleich Sony Bravia 6 OLED TV (2026):
*Klickt euch durch die Tabs, um die jeweilige Zollgröße des Sony Bravia 6 aufzurufen:
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Apple TV hat neue 4K-Filme und Vorbesteller ins Programm aufgenommen. Mit „Toy Story 5“ und der Live-Action-Verfilmung von „Vaiana“ lassen sich gleich zwei große Disney-Neuheiten für jeweils 13,99 Euro vorbestellen, während weitere Filme bereits ab 9,99 Euro verfügbar sind.
(Hier geht es direkt zur Auflistung der aktuellen 4K-Neuzugänge). Apple TV wird nicht müde und pflegt sein Film- und Serien-Portfolio durchgängig. Sobald ein Titel digital zur Verfügung steht oder ein 4K-Upgrade erhält, kann man sich fast sicher sein, dass dieser auch in kürzester Zeit auf der Streaming-Plattform bereitgestellt wird. So verwundert es nicht, dass auch die neuesten Heimkino-Premieren von Disney, unter anderem „Toy Story 5“ oder die Live-Action-Verfilmung zu „Vaiana“ schon ihren Weg in die Vorbestellerlisten gefunden haben. Ebenso interessant sind „Minions und Monster„, „Obession: Du sollst mich lieben„, „Supergirl“ und „Nürnberg„, die allesamt schon verfügbar sind und es sich in den Apple TV 4K-Charts in den Top 10 bequem gemacht haben.
Apple TV aktualisiert Filmklassiker mit 4K-Upgrades
Und wie wir es von Apple TV gewohnt sind, wird das Angebot auch stetig qualitativ optimiert. Unter anderem bekamen die Filme „Magnolia“ (Tom Cruise), „28 Days Later“ (Cillian Murphy), „Tage der Finsternis“ (Christopher Lambert) oder „Mars Attacks!“ (Zu viele hochklassige Schauspieler zum aufzählen) ein UHD-Upgrade verpasst. Solltet ihr die Filme bereits besitzen, wird dieses in der Regel kostenlos eingespielt. Ansonsten können die Titel bereits ab supergünstigen 3.99 Euro käuflich erworben werden.
Neue 4K‑Filme auf Apple TV (Vorbesteller & Bestandstitel):
13.99€ – Vorbestellbar
13.99€ – Vorbestellbar
9.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
17.99€ – Vorbestellbar
13.99€ – Verfügbar
17.99€ – Verfügbar
14.99€ – Verfügbar
13.99€ – Verfügbar
11.99€ – Vorbestellbar
3.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
7.99€ – Verfügbar
13.99€ – Vorbestellbar
13.99€ – Verfügbar
11.99€ – Vorbestellbar
17.99€ – Vorbestellbar
11.99€ – Vorbestellbar
12.99€ – Verfügbar
11.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
11.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
4.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
19.99€ – Verfügbar
11.99€ – Verfügbar
3.99€ – Verfügbar
16.99€ – Verfügbar
11.99€ – Verfügbar
13.99€ – Verfügbar
3.99€ – Verfügbar
19.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
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XGIMI bringt mit dem Aura 3 Max und dem Aura 3 Pro gleich zwei neue Ultrakurzdistanz-Projektoren an den Start. Beide Modelle kombinieren RGB-Triple-Laser mit 4K-Wiedergabe bei bis zu 120 Hz, Dolby Vision, IMAX Enhanced und einer doppelten dynamischen Iris.
Bislang stand bei der neuen Aura-Generation vor allem der XGIMI Aura 3 Max im Mittelpunkt. Auf der inzwischen freigeschalteten deutschen Reservierungsseite für die Aura-3-Serie lässt sich neben dem Spitzenmodell jedoch auch ein Aura 3 Pro auswählen. XGIMI positioniert diesen als etwas niedriger angesiedelte Variante und hält sich bei den technischen Daten leider noch bedeckt. Ein direkter Vergleich zwischen den beiden Aura-Modellen ist somit derzeit nicht möglich. Beide Ultrakurzdistanz-Projektoren nutzen einen RGB-Triple-Laser und verarbeiten 4K-Signale mit bis zu 120 Hz. Dolby Vision, IMAX Enhanced, die doppelte dynamische Iris und eine Hardwarelösung zur Reduzierung des möglichen Regenbogeneffekts (RBE) sind ebenfalls dabei.
Aura 3 Max mit 5.700 ISO-Lumen und 4K bei 120 Hz
Der XGIMI Aura 3 Max unterstützt 120 Hz bei 4K-Auflösung und schafft bis zu 5.700 ISO-Lumen.
Beim Aura 3 Max liegen bereits deutlich mehr technische Daten vor. XGIMI nennt für das Spitzenmodell eine Lichtleistung von bis zu 5.700 ISO-Lumen sowie einen nativen Kontrast von bis zu 8.000:1. Das sind erst einmal Herstellerangaben, die sich in einem Test bestätigen müssen. Auf dem Papier wären 5.700 ISO-Lumen und 8.000:1 für einen UST-Projektor aber beachtlich. Gerade beim Kontrast wird interessant sein, wie sich die neue Dual Dynamic Iris in der Praxis verhält. Dabei arbeiten zwei optische Irisblenden zusammen, um die Lichtmenge abhängig vom Bildinhalt zu regulieren.
Bei der eigentlichen Bilddarstellung bleibt XGIMI der DLP-Technik treu. Die 4K-UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten entsteht weiterhin per XPR-Pixelshifting. Neu ist allerdings, dass diese 4K-Darstellung nun mit bis zu 120 Hz erfolgen kann. Dafür verbaut XGIMI zwei DLPC-8545-Controller, welche die Bildsignale parallel verarbeiten. Der Hersteller spricht in diesem Zusammenhang selbst von „native 4K 120Hz“. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass im Projektor plötzlich ein nativer 4K-DLP-Chip arbeitet. Die 4K-Auflösung entsteht also weiterhin per Pixelshifting, die Ausgabe erfolgt jedoch tatsächlich mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz.
Auf der Rückseite des XGIMI Aura 3 Max erkennt man unter anderem drei HDMI-2.1-Anschlüsse.
Für die Zuspielung stehen drei HDMI-Anschlüsse bereit. Nach den bislang vorliegenden technischen Daten handelt es sich bei allen drei um HDMI-2.1-Eingänge, die 4K-Signale mit bis zu 120 Hz verarbeiten können. HDMI 2 übernimmt zusätzlich die eARC-Funktion. Damit könnten beispielsweise eine Spielekonsole und ein Gaming-PC gleichzeitig mit 4K/120 Hz angeschlossen bleiben. Da es in der Vergangenheit aber immer wieder zu Verwirrungen um die Bezeichnung HDMI 2.1 gekommen ist – eine entsprechend bezeichnete Schnittstelle kann durchaus auch nur 4K@60Hz verarbeiten – sollte man die Angabe noch mit etwas Vorsicht genießen.
Für Gamer kommen VRR und ALLM sowie Dolby Vision Gaming hinzu. Bei Full-HD-Auflösung sollen sogar bis zu 240 Hz möglich sein. Die von XGIMI beworbene Reaktionszeit von nur einer Millisekunde gilt allerdings für den Betrieb mit 1.080p und 240 Hz und sollte nicht einfach auf 4K/120 Hz übertragen werden. Wir vermuten, dass man beim Projektor bei einem Input-Lag von um die 5 ms landen dürfte.
120 Zoll aus rund 20 Zentimetern Entfernung
Beeindruckend: Mit minimalem Abstand zur Leinwand schafft der XGIMI Aura 3 Max ein Bild mit 120 Zoll Diagonale.
Auch bei der Aufstellung hat XGIMI gegenüber dem Vorgänger nachgebessert. Das Projektionsverhältnis sinkt auf 0,163:1. Damit lässt sich eine Bilddiagonale von 120 Zoll bereits aus ungefähr 20 Zentimetern Abstand zur Projektionsfläche realisieren. Maximal sollen bis zu 200 Zoll möglich sein. Bei einem UST-Projektor macht sich das im Alltag durchaus bemerkbar: Weniger Abstand zur Leinwand bedeutet auch, dass das Lowboard nicht so weit in den Raum ragen muss. Zudem besitzt der Aura 3 Max ja auch eine gewisse Tiefe.
Der Aura 3 Max erhält außerdem ein 80 Watt starkes Harman-Kardon-Soundsystem. Vier Lautsprecher mit jeweils 20 Watt sollen eine separate Soundlösung zumindest bei weniger anspruchsvollen Installationen überflüssig machen. Dolby Atmos und DTS Virtual:X werden unterstützt. Als Smart-TV-Plattform setzt XGIMI auf Google TV, Netflix ist offiziell integriert. HDR10+, HLG, Filmmaker Mode und die Wiedergabe von 3D-Inhalten gehören ebenfalls zum Funktionsumfang.
XGIMI Aura 3 Pro übernimmt viele Funktionen des Max
Wir vermuten, dass sich das Design des XGIMI Aura 3 Pro stark am Aura 3 Max orientiert.
Zum Aura 3 Pro hat XGIMI bislang deutlich weniger verraten. Dass es sich dabei nicht nur um eine abweichende regionale Modellbezeichnung handelt, zeigt bereits die deutsche Reservierungsseite: Aura 3 Max und Aura 3 Pro können dort getrennt ausgewählt werden und werden von XGIMI als „Ultimate Performance“ beziehungsweise „Premium Performance“ geführt.
Bei der Bildtechnik übernimmt der Aura 3 Pro allerdings viele Merkmale des Max. XGIMI bestätigt auch für den Aura 3 Pro RGB-Triple-Laser, 4K-Wiedergabe mit 120 Hz, die Dual Dynamic Iris, Dolby Vision, IMAX Enhanced und den X-VISION-Bildprozessor. Auch die Technologie zur Reduzierung des Regenbogeneffekts ist Bestandteil der Ausstattung. Wir vermuten, dass XGIMI wie bereits bei seinen Horizon-20-Modellen einfach mehrere Geräte mit unterschiedlichen Licht- und Kontrastwerten anbietet.
Reservierung in Deutschland für 50 Euro
Der XGIMI Aura 3 Max 4K-120Hz-Laser-UST-Projektor in der Detailansicht.
Seit dem 1. September 2026 nimmt XGIMI auch über seinen deutschen Online-Shop Reservierungen für Aura 3 Max und Aura 3 Pro entgegen. Dafür werden 50 Euro fällig. Dabei handelt es sich ausdrücklich bisher nicht um den Kauf des Projektors, sondern um eine vollständig erstattbare Reservierungsgebühr. Wer anschließend auf Kickstarter bestellt und dieselbe E-Mail-Adresse verwendet, soll Zugang zu einem vergünstigten VIP-Preis sowie weiteren Aktionsvorteilen erhalten.
Die Preise von Aura 3 Max und Aura 3 Pro will XGIMI am 3. September 2026 bekannt geben. Die eigentliche Kickstarter-Kampagne startet am 20. Oktober. Mit der Auslieferung der ersten Geräte rechnet der Hersteller ab Dezember, wobei die Bestellungen in der Reihenfolge der Kickstarter-Unterstützer abgearbeitet werden sollen.
4K mit 120 Hz wird zum großen Projektoren-Thema 2026
120-Hz-Projektoren sind wohl DAS neue Thema im Heimkino-Segment. Mit dem XGIMI Aura 3 Max (links), dem AWOL LuxVision (oben rechts) und dem JMGO IRIS Ultra Max (unten rechts) haben wir schon drei neue Kandidaten in kürzester Zeit vorgestellt bekommen.
120 Hz scheint sich 2026 zu einem der großen Themen im Heimkino-Projektoren-Segment zu entwickeln. Lange waren hohe Bildraten bei DLP-Beamern zwar nichts Ungewöhnliches, 120 oder 240 Hz standen dann aber meist nur bei einer auf Full HD reduzierten Auflösung zur Verfügung. Bei mehreren neuen Modellen soll diese Einschränkung nun wegfallen.
Erst vor wenigen Tagen hatten wir über den JMGO IRIS Ultra Max mit 4K und echten 120 Hz berichtet. Auch hier kommen zwei DLPC-8545-Controller zum Einsatz, damit die 4K-Darstellung tatsächlich 120-mal pro Sekunde aktualisiert werden kann. Das chinesische Schwestermodell N5S Ultra Max hat bereits gezeigt, dass die Technik grundsätzlich funktioniert. Mit dem AWOL LuxVision wurde inzwischen noch ein weiterer Ultrakurzdistanz-Projektor mit 4K und 120 Hz angekündigt. AWOL kombiniert die hohe Bildrate ebenfalls mit HDMI 2.1, VRR und ALLM und will darüber hinaus bis zu 5.500 ISO-Lumen erreichen. Dazu kommt bei diesem Modell ein für UST-Projektoren ungewöhnlicher optischer Bildversatz.
Mit XGIMI, JMGO und AWOL haben innerhalb kurzer Zeit gleich drei Hersteller entsprechende Geräte angekündigt. 4K/120 Hz dürfte damit bei höherklassigen Projektoren deutlich häufiger werden. Vielleicht sogar schon überfällig, dass man mit der 120Hz-„Integration“ auch mehr in Richtung der Gamer abzielt.
Im Heimkino wird es heller und stimmungsvoller: Signify hat auf der IFA 2026 neue Philips-Hue-Produkte fürs Heimkino vorgestellt.
Dabei hat auch die zuvor bereits durchgesickerte Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K das Licht der Welt erblickt. Im direkten Vergleich mit der 8K-Version bietet sie aber nur noch einen statt vier HDMI-Eingänge. Zudem muss sie auf Unterstützung für 4K bei 120 Hz verzichten, was sie wohl für Gamer ins Aus schießt. Dafür fällt allerdings auch der Preis deutlich. Könnte also eine sinnvolle Lösung für Anwender sein, die z. B. nur einen UHD Blu-ray Player oder einen Streaming-Player verbinden möchten.
Philips Hue Play Screen Sync: Die frische Alternative
Die Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K erfüllt den Zweck, eure smarte Beleuchtung mit dem TV-Bild bzw. dessen Farben zu synchronisieren. Dafür greift sie die im HDMI-Videosignal enthaltenen Farbinformationen zwischendrin ab. Anschließend könnt ihr die Farben mit smarten Hue-Lampen und -Leuchtmitteln synchronisieren – wie z. B. den kürzlich von uns getesteten Hue Play Floor und Table Lamps.
Ein Nachteil: Die Synchronisation der Farben funktioniert eben nur mit via HDMI angeschlossenen Geräten. Das ist ein Gegensatz zu z. B. der Hue TV Sync App, welche wiederum auf die integrierten Smart-TV-Apps beschränkt ist. Für alle Quellen geeignet ist hingegen die neue Philips Hue Play Screen Sync. Dabei handelt es sich um eine Kamera, die ebenfalls schon vorher durchgesickert war.
Die Philips Hue Play Screen Sync wird oben auf den TV gesteckt.
Die Philips Hue Play Screen Sync wird, ähnlich wie vergleichbare Lösungen von Govee, oben auf den TV aufgesteckt. Sie greift dann mit einer Fisheye-Kamera die Farbinformationen ab, sodass auch hier eine Synchronisierung mit eurer Hue-Beleuchtung möglich ist. Da wollen wir aber ehrlich sein: Solche Kamera-Lösungen sind optisch extrem störend und aus unserer Sicht daher eher unschöne Lösungen.
Neue Möglichkeiten – auch ohne Hue Bridge
Obendrein führt man die Option ein, die Hue-Beleuchtung ohne eine Hue Bridge mit dem TV zu synchronisieren. Der Hue Play Gradient Lightstrip kann nämlich über Bluetooth direkt mit der Hue Play HDMI Sync Box 4K oder Philips Hue Play Screen Sync verbunden werden. Allerdings ist das mehr eine Notlösung. Erst in Verbindung mit einer Hue Bridge oder Bridge Pro kann die Lichtsynchronisation um bis zu zehn zusätzliche Beleuchtungsprodukte erweitert werden.
Signify bzw. Philips Hue bringt zeitgleich auch noch zwei neue TV-Lightstrips auf den Markt. Die Philips Hue Play Gradient Lightstrip und Lightstrip Pro lassen sich für verschiedene TV-Größen zuschneiden. Zum ersten Mal wird das Portfolio auch eine Version umfassen, die für Fernsehgeräte mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu 100 Zoll ausgelegt ist.
Die Preise der neuen Geräte sehen dabei folgendermaßen aus:
Philips Hue Play Screen Sync – verfügbar ab 3. September 2026; ab 119,99 Euro/120 CHF, Sets mit TV-Lightstrips folgen in ausgewählten Märkten.
Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K – verfügbar ab 3. September 2026; ab 149,99 Euro/150 CHF, Sets mit TV-Lightstrips folgen in ausgewählten Märkten.
Philips Hue Play Gradient Lightstrip und Philips Hue Play Gradient Lightstrip Pro – verfügbar ab 3. September 2026; ab 99,99 Euro/100 CHF.
Adam Wingards neuer Action-Horror „Onslaught“ lässt genetisch veränderte Supersoldaten von der Leine. Die A24-Produktion lässt sich jetzt auch in Deutschland auf 4K Blu-ray im Steelbook und Mediabook vorbestellen.
Wer seine Action gerne etwas härter und mit einer ordentlichen Portion Horror serviert bekommt, sollte sich einmal den Trailer zu „Onslaught“ (weiter unten) gönnen. Für den neuen Film von Regisseur Adam Wingard, der zuvor unter anderem bei „Godzilla vs. Kong“, „Godzilla x Kong: The New Empire“ und „You’re Next“ Regie führte, stehen jetzt die ersten deutschen Heimkino-Veröffentlichungen zur Vorbestellung bereit. Der Release ist nach aktuellem Stand für den 17. Dezember 2026 geplant. Man hat die Wahl zwischen der 4K UHD Blu-ray die als limitierte Varianten im Steelbook und Mediabook zur Preorder bereitstehen. Zudem kann der Titel auch als reguläre Blu-ray und DVD geordert werden.
Onslaught auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD vorbestellen:
*Klicke auf die Tabs, um deine favorisierte Variante zu finden:
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:56 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Hinter „Onslaught“ steckt das Independent-Studio A24, das sich in den vergangenen Jahren mit Filmen wie „Everything Everywhere All at Once“, „Civil War“ oder „The Backrooms“ einen Namen gemacht hat. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Celeste, gespielt von Adria Arjona. Die ehemalige Army-Scharfschützin lebt mit ihrer Tochter zurückgezogen in einem Wohnwagenpark, als ein geheimes militärisches Experiment völlig aus dem Ruder läuft. Eine Gruppe genetisch veränderter Supersoldaten kann entkommen und zieht anschließend eine blutige Spur durch das amerikanische Hinterland.
Celeste bleibt damit kaum eine andere Wahl, als ihre militärische Vergangenheit wieder hervorzuholen und sich den wesentlich stärkeren Gegnern entgegenzustellen, um ihre Tochter zu beschützen. Gleichzeitig versucht eine bewaffnete Einheit, die außer Kontrolle geratenen Kampfmaschinen wieder einzufangen. Ein klassisches Wochenende in den USA eben…
Technische Details der 4K Blu-ray bisher nicht bekannt
Bei den technischen Spezifikationen der deutschen UHD-Veröffentlichung hält sich das Filmstudio leider noch zurück. Die Chancen, dass „Onslaught“ mit einem 4K-Master mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 und/oder Dolby Vision) aufwarten kann, stehen ziemlich hoch. Beim Ton wird man sich womöglich mit einem Surround-Mix im DTS-HD MA 5.1-Format arrangieren dürfen.
Für Sammler gibt es damit zumindest schon einmal zwei interessante Ausgaben zur Auswahl. Sowohl das limitierte 4K-Steelbook als auch das Mediabook mit 4K UHD und Blu-ray werden aktuell für jeweils 34,99 Euro zur Vorbestellung angeboten. Die normale Blu-ray liegt bei 18,99 Euro, die DVD bei 14,99 Euro (Stand: 03. September 2026).
Samsung lässt sein QD-OLED-Flaggschiff S99H neu auferstehen. Die kommende HiFi-Version erinnert an Geräte von Bang & Olufsen.
Neu ist dieser Kniff von Canvas nicht: Wegen der Designähnlichkeiten hat Bang & Olufsen den dänischen Landesgenossen schon mit einem Rechtsstreit gedroht. Die neue Variante des QD-OLED-TVs S99H dürfte die Spannungen zwischen den Unternehmen nur weiter anheizen. Denn auch hier sind die Gemeinsamkeiten mit dem typischen Stil von Bang & Olufsen wohl selbst für Laien unverkennbar.
Samsung HiFi S99H: Mit einer Premium-Soundbar
Technisch gesehen ist der S98H, zumindest in Bezug auf das Bild und die zentralen Funktionen, identisch geblieben. Neu ist allerdings eine Soundbar, die sich im unteren Holzpaneel versteckt. Hier haben Käufer die Wahl, ob sie sich für eine integrierte Soundbar von Canvas mit 1.000 oder sogar gleich 1.500 Watt entscheiden. Die Klangriegel setzen dabei auf die 3D-Audio-Verarbeitung von Baach.
Der HiFi S99H erinnert an Designs von Bang & Olufsen.
Canvas und Samsung hatten schon vorher für derartige TV-Sonderauflagen kooperiert und setzen ihre Zusammenarbeit mit dem HiFi S99H fort. Es gibt den Smart-TV mit aufgewerteter Ästhetik in dieser Form bereits auf der IFA 2026 in Berlin zu sehen. Dabei bietet man ab Oktober 2026 Varianten mit 55, 65, 77 und 83 Zoll zum Kauf an.
Preise für Design-Fetischisten
Es besteht dabei die Wahl aus Varianten mit einem Bodenständer oder alternativ einer Wandaufhängung. Gegen einen Aufpreis gibt es auch einen drehbaren Bodenständer für noch mehr Flexibilität. Die Verkaufspreise haben sich wiederum gewaschen. Denn auch wenn die deutschen Preise noch nicht bekannt sind, kann man sie sich anhand der US-Angaben gut ausrechnen.
So verlangen Canvas und Samsung für den HiFi S99H mit 55 Zoll Diagonale bereits 7.999 US-Dollar – mehr als dreimal so viel wie für die Standardversion. Letzten Endes ist diese Abwandlung des QD-OLED-TVs also wohl in erster Linie für Design-Fetischisten gedacht.
Warum der Samsung S99H die passende Basis ist
Ganz abwegig ist die Kombination aus Luxus-Design und Samsung S99H allerdings nicht. Schließlich bildet der Fernseher die teschnisch beste Basis für die Audiolösung. Das QD-OLED-Flaggschiff hat sich 2026 in mehreren Tests und Bestenlisten an die Spitze gesetzt und gewann unter anderem das TV-Shootout von Value Electronics. Dort setzte sich der S99H (US-Modellbezeichnung S95H) deutlich gegen den Sony Bravia 8 II und LG G6 durch. Wie wir bereits ausführlich berichtet haben, zählt der Samsung S99H damit zu den besten OLED-Fernsehern des Modelljahres 2026. Wer also ohnehin ein besonders exklusives TV-Möbel mit aufwendiger HiFi-Lösung sucht, bekommt hier zumindest auch bei der eigentlichen Bildqualität eine passende technische Grundlage.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 23:59 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:58 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:58 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:58 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Google hat den Preis seines Google TV Streamers in den USA mit einem Schlag um 50 Prozent erhöht. Aus 99,99 US-Dollar werden 149,99 US-Dollar und das bei technisch unveränderter Hardware. Die Preiserhöhung könnte auch nach Europa respektive Deutschland kommen. Sollte man jetzt zuschlagen?
Es ist doch immer das Gleiche. Erst vor wenigen Tagen hatte Amazon die Preise seiner Fire-TV-Geräte zunächst in den USA angehoben. Kurz darauf folgte die entsprechende Preiserhöhung in Deutschland, die beim Fire TV Stick 4K Max und Fire TV Cube jeweils bei fast 44 Prozent lag. Ob Google einen ähnlichen Weg einschlägt, ist derzeit vollkommen offen. Wir vermuten jedoch, dass eine Preissteigerung in Kürze kommuniziert werden könnte. Eines dürfte fast sicher sein: Viel günstiger wird der Google TV Streamer sicherlich nicht.
Google TV Streamer kostet in den USA plötzlich 50 Prozent mehr
Google hat den US-Preis des Google TV Streamers (4K) zum Ende August 2026 von 99,99 auf 149,99 US-Dollar angehoben. Leider verbirgt sich hinter dem Preisaufschlag kein Hardware-Refresh oder ein neues Modell mit zusätzlichem Speicher oder schnellerer Hardware. Der Streaming-Player hat immer noch den gleichen Lieferumfang mit 4 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internem Speicher. Gegenüber 9to5Google begründet Google die Preisanpassung mit gestiegenen Komponentenkosten (Überraschung!). Dabei betrifft die Anpassung in den USA nicht nur den TV Streamer, sondern auch mehrere Nest-Kameras und Türklingeln.
Der Aufschlag beim Google TV Streamer fällt mit 50 Prozent allerdings besonders kräftig aus. Für ein Gerät, das inzwischen rund zwei Jahre auf dem Markt ist, dürfte dieser Preisanstieg nicht gerade auf Verständnis bei den Käufern stoßen. Womöglich geht diese Preiserhöhung im Gewusel um steigende Lebensmittel- und Spritpreise in den USA unter.
In Deutschland kostet der Google TV Streamer weiterhin 119 Euro (UVP)
Der Google TV Streamer Streaming-Player wird teurer. Der Grund dafür liegt in den gestiegenen Kosten für die technischen Komponenten, vor allem dem Arbeitsspeicher.
Es ist erfreulich zu sehen, dass diese Preiserhöhung noch nicht in Deutschland angekommen ist. Im deutschen Google Store wird der Google TV Streamer weiterhin für 119 Euro angeboten. Das entspricht auch dem Preis, den Google bereits bei der Vorstellung des Chromecast-Nachfolgers im August 2024 angekündigt hatte. Interessanter sind jedoch die Straßenpreise. Dort lässt sich der Google TV Streamer momentan bereits ab rund 99 bis 100 Euro finden. Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, sich einen (oder einen weiteren) Google TV Streamer anzuschaffen, für den könnte jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sein.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 23:16 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sind die Preiserhöhungen gerechtfertigt?
Grundsätzlich kann man die Preissteigerungen bei Hardwareprodukten kritisch sehen. Ob beliebte Streaming-Player wie Fire TV, Apple TV 4K oder Google TV Streamer tatsächlich in diesem Umfang teurer werden müssen, wissen am Ende wohl nur die Verantwortlichen in den Unternehmen. Zumindest liegt der Verdacht nahe, dass gestiegene Material- und Komponentenpreise nicht der einzige Grund für die höheren Verkaufspreise sind. Ganz unbeteiligt sind Konzerne wie Google, Amazon und Apple an dieser Entwicklung zudem nicht. Der massive Ausbau von KI-Infrastrukturen und Hyperscale-Rechenzentren (großes Thema in den USA) treibt die Nachfrage nach Speicherchips, Prozessoren und anderen Komponenten in die Höhe und trägt damit selbst zu steigenden Hardwarekosten bei. Abgewälzt werden diese erhöhten Kosten dann direkt auf den Endverbraucher. Fair?
Streaming ist teurer, komplizierter und werbelastiger geworden – doch Apple TV hält erstaunlich viele Versprechen des „Goldenen Streamingzeitalters“ ein. Der Dienst bietet weiterhin einen Gratis-Testzeitraum, werbefreie Inhalte, 4K HDR, Dolby Vision, Dolby Atmos, hochwertige Originalinhalte und offenbar oft auch höhere Bitraten als die Konkurrenz. Wir zeigen euch 10 Vorteile, die Apple TV heute überraschend attraktiv machen.
Apple TV: 10 Vorteile die andere Streamingdienste längst gestrichen haben
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Streaming ist längst nicht mehr das, was es einmal war. Was früher fast jeder Anbieter ganz selbstverständlich im Abo angeboten hat, wird heute immer öfter gestrichen, eingeschränkt oder hinter teureren Tarifstufen versteckt. Werbung? Gibt es inzwischen auch bei Bezahl-Abos. 4K HDR? Nicht mehr überall inklusive. Und Qualitätsfeatures, weshalb man sich überhaupt erst für „Premium-Abonnements“ entschieden hat, werden einfach gestrichen (siehe Disney+ und Dolby Vision). Und das Ganze lässt sich in der Regel auch nicht mehr kostenlos testen.
Genau deshalb lohnt sich ein genauerer Blick auf Apple TV. Der Streamingdienst von Apple wirkt in einigen Punkten fast schon wie ein Relikt aus dem goldenen Streaming-Zeitalter. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil die meisten Versprechen und Vorteile, die das Streaming mit sich brachte, für Apple TV immer noch selbstverständlich fortgeführt werden. Wir haben euch 10 Vorteile aufgelistet, wieso ihr den Streamingdienst auf jeden Fall mal eine Chance geben solltet:
1. Apple TV lässt sich noch kostenlos testen
Apple TV lässt sich ohne Verpflichtung 7 Tage lang kostenlos testen.
Ganz klar der stärkste Punkt gleich zum Beginn. Apple TV bietet weiterhin einen kostenlosen Testzeitraum an. Neue Abonnenten können den Service aktuell 7 Tage gratis ausprobieren, vorausgesetzt, der Testzeitraum wurde noch nicht unter dem jeweiligen Apple-Konto bzw. E-Mail-Konto in Anspruch genommen. Danach werden 9,99 Euro pro Monat fällig. Wer ein neues Apple-Gerät kauft, bekommt unter bestimmten Voraussetzungen sogar drei Monate Apple TV kostenlos spendiert.
Das klingt nicht allzu spektakulär, bis man dann merkt, wie andere Unternehmen versuchen, das letzte Quäntchen Umsatz aus ihren Kunden zu pressen. Da wirkt der Testzeitraum nicht mehr wie ein kleines Gimmick, sondern eher wie ein dicker Bonus. Zudem schafft der Testzeitraum auch ein gewisses Vertrauen. Denn wer von seinen Inhalten überzeugt ist, kann diese auch für einen kurzen Zeitraum gratis zur Verfügung stellen.
Bei anderen großen Streaminganbietern wie Disney+, Netflix sind die kostenlosen Testzeiträume übrigens schon vor Monaten eingestampft worden. Wobei Netflix z.B. derzeit wieder damit experimentiert. Aber hier kann man sich ebenfalls nicht darauf verlassen, dass man überhaupt in den Genuss des Gratiszeitraums kommt.
Diese kostenlosen Testzeiträume gibt es bei Apple TV
Angebot
Testzeitraum / Vorteil
Neue Abonnenten
7 Tage kostenlos, danach 9,99 Euro pro Monat
Kauf eines neuen Apple-Geräts
3 Monate kostenlos, wenn das Angebot innerhalb von 90 Tagen eingelöst wird,
danach 9,99 Euro im Monat
Apple One
1 Monat kostenlos für Dienste, die man bis jetzt nicht nutzt
Studierende mit Apple Music Student
Apple TV ist zusätzlich enthalten, solange die Voraussetzungen erfüllt sind
(Stand: August 2026)
2. Hochwertige Eigenproduktionen statt Masse um jeden Preis
Apple TV stützt sich mittlerweile auf einen stattlichen Film- und Serienkatalog. Die Auswahl fühlt sich besonders hochwertig an.
Apple TV setzt nicht auf die größte Masse an Inhalten, sondern auf vergleichsweise hochwertige Eigenproduktionen. Der Dienst ist damit weniger eine riesige digitale Videothek und mehr ein kuratierter Streaminganbieter mit klarem Fokus auf Originals.
Serien wie „Ted Lasso“, „Silo“, „Severance“, „Foundation“, „For All Mankind“ oder „The Morning Show“ zeigen ziemlich gut, wohin die Reise geht. Apple versucht nicht, jeden Tag den Katalog mit möglichst viel Füllmaterial aufzublähen. Stattdessen stehen Produktionen im Mittelpunkt, die oft hochwertig produziert, prominent besetzt und technisch stark umgesetzt sind.
Dabei stützt sich Apple TV nicht allein auf große Namen wie Jason Momoa, Tom Hanks oder Jennifer Aniston und hofft, dass die Filmprojekte funktionieren. Eines der prominentesten Beispiele dürfte „F1 – Der Film“ mit Brad Pitt sein, der auch im Kino hervorragend funktioniert hat und seitdem auch auf Apple TV nicht mehr aus der Topliste wegzudenken ist.
Auf Apple TV könnt ihr den Heimkinohit „F1 – Der Film“ streamen.
Mittlerweile kann Apple TV auch auf einen wirklich großartigen Kader an Filmen, Serien, Dokumentationen zurückblicken, und sogar Live-Sport-Events haben es mittlerweile ins Programm des Streaminganbieters geschafft. Wer noch nie Apple TV ausprobiert hat, wird am Anfang erst einmal positiv überrascht sein, wie viel „Material“ bereits vorhanden ist. Dabei sollte man mit einem offenen Geist an die Plattform herangehen. Denn wer große Marken und bekannte Film-Franchises von Netflix, Prime Video und Co. gewöhnt ist, wird sich bei Apple TV im ersten Moment erst einmal verloren fühlen. Denn auf dieser Plattform versucht man eben, etwas Neues, Frisches zu erschaffen und nicht mit den Lorbeeren der Vergangenheit Abonnenten zu gewinnen. Übrigens, wer es „ganz genau“ wissen möchte: Apple TV hat derzeit über 100 Filme und über 210 Serien (viele mit mehreren Staffeln) im Angebot.
3. Exklusive Inhalte, die es nicht überall gibt
Ja, Apple TV leiht den ein oder anderen Titel schon einmal an einen externen Streaminganbieter aus. Das ist jedoch nicht die Regel, sondern eher eine Ausnahme. Um der Plattform und den Filmen genug Aufmerksamkeit zu bieten, schaffen es auch einige Produktionen ins Kino, damit diese auch auf der großen Leinwand genossen werden können. Doch grundsätzlich muss man das Angebot als „exklusiv“ beschreiben. Vieles, was man hier zu sehen bekommt, wird Apple TV auch nie verlassen. Und das macht auch einen gewissen Reiz aus. Wer genug Mut beweist, sich neuen Formaten und Erzählungen zu stellen, der wird auf Apple TV auf jeden Fall abgeholt!
4. Apple TV bleibt werbefrei
Die Serie Ted Lasso hat den Fußball in den USA größer gemacht. Und niemand möchte vor oder vielleicht sogar in der Mitte der Folgen einen Werbeblock aufgezwungen bekommen.
Wer für Apple TV zahlt, bekommt die Apple Originals ohne Werbung. Auch das war früher einmal das Grundversprechen vieler Streamingdienste: Man bezahlt monatlich einen Betrag und wird dafür nicht mit Werbeunterbrechungen genervt. Inzwischen ist das nicht mehr selbstverständlich. Prime Video hat Werbung in das reguläre Angebot integriert, Disney+ bietet eigene Tarife mit Werbung an und auch Netflix fährt schon länger zweigleisig. Wer keine Werbung möchte, muss bei vielen Diensten genauer auf den Tarif achten oder mehr bezahlen. Apple TV ist hier angenehm einfach. Es gibt keinen günstigeren Werbetarif und keinen teureren „wirklich werbefrei“-Tarif. Das Abo ist werbefrei. Punkt.
5. 4K HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos ohne Premium-Aufpreis
Qualitätsfeatures wie 4K UHD, HDR, Dolby Vision und/oder Dolby Atmos sind auf Apple TV eher Pflicht als Ausnahme – und das ohne Aufpreis.
Gerade für Heimkino-Fans ist das einer der wichtigsten Vorteile: Apple TV bietet hochwertige Bild- und Tonformate ohne zusätzlichen Premium-Aufpreis. 4K HDR, Dolby Vision HDR, HDR10+ und Dolby Atmos gehören bei unterstützten Inhalten zum normalen Nutzungserlebnis – und das für 9.99 Euro im Monat.
Bei anderen Anbietern sieht das inzwischen deutlich komplizierter aus. Netflix bindet 4K an den Premium-Tarif. Disney+ bietet 4K UHD, HDR und Dolby Atmos ebenfalls nur im Premium-Abo und hat mittlerweile Dolby Vision gestrichen. Prime Video hat in den vergangenen Jahren ebenfalls gezeigt, dass Bild- und Tonfeatures nicht mehr zwingend als selbstverständlich betrachtet werden. Und wer die Premium-Features nutzen möchte, muss bei anderen Anbietern zudem tiefer in die Tasche greifen (bis zu 19.99 Euro monatlich bei Netflix).
Und jetzt kommt der Kicker: Wie viele Filme und Serien auf Netflix, Prime Video, Disney+ und Co. besitzen eine deutsche Dolby Atmos-Tonspur? Die Antwort darauf ist in der Regel „Nicht viele“ oder „gar keine“. Bedeutet: Dolby Atmos wird als prominentes Feature aufgelistet, steht jedoch meist nur in der englischen Originalsprache bereit. Nicht so bei Apple TV. Hier wird nicht nur der Originalton, sondern größtenteils auch die deutsche Synchronisation mit Dolby Atmos ausgeliefert. Ein Mega-Vorteil für diejenigen, die viel Geld in ihr 3D-Soundsystem investiert haben.
Schon zum Start von Apple TV konnten die höheren Bitraten bestätigt werden (Bild: FlatpanelsHD).
Ein Punkt, der im Alltag schnell übersehen wird: Apple TV liefert nicht nur 4K, HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos ohne Premium-Aufpreis, sondern scheint seine Streams oft auch mit einer höheren Datenrate auszuliefern als viele Konkurrenten. Und genau das kann für die wahrgenommene Bildqualität entscheidend sein. Denn 4K ist nicht gleich 4K. Ein stark komprimierter 4K-Stream kann auf dem Papier beeindruckend klingen, auf einem großen OLED, Mini-LED-TV oder Projektor aber trotzdem sichtbar an Zeichnung, Feinheit und Stabilität verlieren. Bandbreite kostet Geld. Je stärker ein Anbieter seine Streams komprimiert, desto weniger Daten müssen übertragen werden. Das spart dem Dienst bares Geld, kann beim Zuschauer aber zu weicherem Bild, sichtbaren Kompressionsartefakten, schlechteren Farbverläufen oder weniger Detailtiefe führen.
What Hi-Fi? verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Netflix, Disney+ und Prime Video im Schnitt etwa zwischen 10 und 25 Mbit/s liegen sollen, während Apple TV eher im Bereich von 25 bis 40 Mbit/s unterwegs ist. Das sind natürlich keine festen Werte für jeden einzelnen Titel, jedes Gerät und jede Verbindung. Aber es erklärt ziemlich gut, warum Apple-TV-Streams auf hochwertigen Displays oft so sauber, ruhig und knackig wirken.
Gerade Heimkino-Fans kennen den Unterschied: Mehr Bitrate bedeutet nicht automatisch perfekte Qualität, aber sie gibt dem Codec mehr Spielraum. Feine Filmkörnung, dunkle Szenen, schnelle Bewegungen, Nebel, Wasser, Feuer oder großflächige Farbverläufe profitieren davon besonders. Genau dort trennt sich ein ordentlicher Stream von einem wirklich guten Stream.
Und ja, natürlich kommt auch Apple TV nicht an eine gute 4K Blu-ray heran. Dafür fehlt am Ende dann doch noch einiges an Datenrate. Im Streaming-Vergleich gehört Apple TV aber zu den Diensten, bei denen man das Gefühl hat, dass Qualität nicht bis zum letzten Mbit/s zusammengespart wird. Für 4Kfilme.de-Leser ist das vermutlich einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
7. Günstiger und ohne Abo-Dschungel
Premium-Abos (Videostreaming) im Preisvergleich: Apple TV ist teils deutlich günstiger als Netflix, Disney+ oder Prime Video.
Ein weiterer Punkt, der im direkten Vergleich schnell untergeht: Apple TV ist bei der gebotenen Ausstattung erstaunlich attraktiv bepreist. Für 9,99 Euro pro Monat gibt es werbefreie Apple Originals, Familienfreigabe, Downloads, 4K HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos bei unterstützten Inhalten und Geräten. Man muss dafür keinen teureren Premium-Tarif buchen und auch nicht erst herausfinden, welche Qualitätsstufe im gewählten Abo überhaupt freigeschaltet wird.
Bei anderen Streamingdiensten sieht das inzwischen deutlich komplizierter aus. Netflix verlangt für 4K Ultra HD und HDR das Premium-Abo. Disney+ koppelt 4K UHD, HDR und Dolby Atmos ebenfalls an das Premium-Paket (bietet derzeit jedoch nur 4K ohne HDR und Dolby Vision). Prime Video ist zwar günstiger, enthält im regulären Abo aber Werbung; wer darauf verzichten möchte, zahlt zusätzlich. Genau hier wirkt Apple TV fast altmodisch – aber im positiven Sinne.
Streamingdienst
Preis für vergleichbare Premium-Ausstattung
4K / HDR / Dolby Atmos
Werbung
Apple TV
9,99 Euro pro Monat
bei unterstützten Inhalten/Geräten inklusive
Apple Originals werbefrei
Netflix
19,99 Euro pro Monat im Premium-Abo
nur im Premium-Abo
werbefrei nur in den teureren Tarifen
Disney+
15,99 Euro im Monat / 159,99 Euro im Jahresabo
nur im Premium-Abo
abhängig vom gewählten Tarif
Prime Video
8,99 Euro pro Monat plus 2,99 Euro für weitgehend werbefreies Streaming
abhängig von Inhalt und Gerät
regulär mit Werbung, werbefrei gegen Aufpreis
Natürlich entscheidet am Ende nicht nur der Preis, sondern auch der Katalog. Wer möglichst viel Masse möchte, bekommt diese bei Netflix, Disney+ oder Prime Video. Wer aber Wert auf ein übersichtliches Abo mit werbefreien Originals, 4K/HDR-Unterstützung, Dolby Vision, Dolby Atmos, Familienfreigabe und Downloads legt, bekommt bei Apple TV ein sehr starkes Gesamtpaket.
Apple TV macht es an dieser Stelle angenehm simpel: Ein Abo, ein Preis, volle Ausstattung.
8. Familienfreigabe ist inklusive
Die Familienfreigabe von Apple Funktioniert nicht nur für Fotos, Videos, Kalender usw., sondern auch für das Apple TV-Abonnement.
Apple TV lässt sich über die Familienfreigabe mit bis zu fünf weiteren Familienmitgliedern teilen. Damit können insgesamt bis zu sechs Personen den Dienst nutzen, ohne dass Apple daraus eine komplizierte Zusatzmitglieds-Logik macht. Auch das fühlt sich inzwischen fast ungewohnt fair an. Netflix hat das Teilen außerhalb des eigenen Haushalts stark eingeschränkt und bietet Zusatzmitglieder nur gegen Aufpreis an. Bei Apple bleibt die Familienfreigabe dagegen ein fester Bestandteil des Ökosystems.
Natürlich ist auch hier Apples eigene Welt der entscheidende Rahmen. Wer ohnehin iPhone, iPad, Mac oder Apple TV 4K nutzt, profitiert am meisten. Trotzdem bleibt die Familienfreigabe ein Vorteil, den andere Anbieter längst stärker monetarisieren.
9. Offline-Downloads bleiben möglich
Der Download von Filmen und Serien-Episoden ist bei Apple TV Teil des Angebotes.
Apple TV erlaubt weiterhin Offline-Downloads. Laut Apple lassen sich Serien, Filme und andere unterstützte Inhalte auf iPhone, iPad, Mac, Windows-PC und Apple Vision Pro herunterladen. Damit können Inhalte unterwegs angesehen werden, auch wenn gerade kein WLAN verfügbar ist. Auf Apple TV 4K, Smart-TVs und anderen Streaminggeräten stehen dagegen nur Streams zur Verfügung. Für Reisen, Bahnfahrten, Flüge oder den Urlaub ist die Download-Funktion nach wie vor extrem praktisch. Auch Downloads waren früher ein Standardversprechen vieler Streamingdienste. Heute sind sie bei einigen Anbietern stärker an Tarife, Geräteanzahl oder technische Einschränkungen gekoppelt. Apple hält das Feature vergleichsweise unkompliziert.
Wer seine Lieblingsserie vor der Fahrt lädt, muss sich unterwegs nicht mit Funklöchern, Datenvolumen oder instabilem Hotel-WLAN herumschlagen. Gerade bei 4K- und HDR-Inhalten ist das ein echter Komfortgewinn.
10. Kaufen und Leihen bleibt in der Apple-TV-App möglich
Über den Apple TV-Store könnt ihr auf eine extrem breite Auswahl an Filmen und Serien zugreifen. Diese stehen zum digitalen Kauf und meist auch zum Ausleihen bereit.
Dieser Punkt betrifft nicht direkt Apple TV als Abo, sondern die Apple-TV-App als Plattform. Trotzdem ist er wichtig: Apple bietet weiterhin die Möglichkeit, Filme digital zu kaufen oder zu leihen. Wer also nicht auf wechselnde Abo-Kataloge angewiesen sein möchte, kann Inhalte dauerhaft zur eigenen Mediathek hinzufügen. Und wer unsere Webseite des Öfteren besucht, weiß, dass Apple TV nicht nur eine sehr gut gepflegte Auswahl an Filmen und Serien besitzt, sondern diese auch immer wieder zu sehr günstigen Preisen anbietet. Unser Special „4K Filme ab 3.99 Euro (Kaufpreis) auf Apple TV“ ist der beste Beweis dafür.
Das ist ein Unterschied zu reinen Streamingdiensten. Bei Netflix, Disney+ oder Prime Video entscheidet am Ende der Anbieter, welche Inhalte im Abo bleiben und welche wieder verschwinden. In der Apple-TV-App gibt es dagegen zusätzlich den klassischen digitalen Store.
Gerade für Filmfans ist das interessant. Wer bestimmte Titel besitzen möchte, statt nur darauf zu hoffen, dass sie irgendwann wieder in einem Abo auftauchen, bekommt bei Apple weiterhin eine zentrale Anlaufstelle für Kauf- und Leihfilme.
Und wie es der Zufall will, haben wir auf 4kfilme.de zwei Apple TV-Specials ins Leben gerufen, die zum einen die 4K-Neuheiten inkl. Charts sowie die preisreduzierten 4K-Filme immer aktuell abbilden:
Apple TV verbleibt vorerst im goldenen Streaming-Zeitalter
Apple TV ist nicht der Streamingdienst mit dem größten Katalog. Das sollte man ganz klar sagen. Wer maximale Auswahl sucht, wird bei Netflix, Prime Video oder Disney+ vermutlich mehr Masse finden.
Dafür bietet Apple TV etwas anderes: ein vergleichsweise klares, hochwertiges und unkompliziertes Streaming-Erlebnis. Kostenlos testen, werbefrei schauen, 4K HDR und Dolby Atmos ohne Premium-Aufpreis nutzen, Inhalte offline laden und das Abo über die Familienfreigabe teilen – viele dieser Punkte waren früher selbstverständlich. Heute sind sie echte Argumente geworden.
Genau deshalb könnte Apple TV für viele Nutzer einen zweiten Blick wert sein. Nicht, weil Apple das Streaming neu erfindet. Sondern weil der Dienst an einigen Stellen noch so funktioniert, wie Streaming ursprünglich einmal gedacht war.