KEF bringt in Deutschland seine neue Soundbar XIO auf den Markt. Die soll HiFi-Klang ins Heimkino bringen. Das hat allerdings auch seinen Preis.
So kostet die KEF XIO stolze 2.299 Euro. Dabei sind im Lieferumfang weder ein kabelloser Subwoofer noch Rear-Lautsprecher enthalten. Das ist schon eine Hausnummer, bedenkt man, dass ihr z. B. aktuelle Soundbar-Flaggschiffe von Samsung, inklusive Sub und Surround-Speaker, für gut die Hälfte des Preises bekommt. Immerhin: Für 169 Euro könnt ihr euch den Empfänger KW2 RX nachkaufen, der erlaubt es dann, kabellos einen externen Subwoofer nachzurüsten. Ansonsten bleibt als Alternative der kabelgebundene Anschluss eines Subs per Cinch.
KEF XIO legt in Sachen 3D-Sound ordentlich los
Die KEF XIO bietet euch dabei in Sachen 3D-Sound eine besonders breite Unterstützung. Denn neben Dolby Atmos und DTS:X hat die Soundbar auch noch Support für Sonys proprietäres Format 360 Reality Audio im Gepäck. Der Klangriegel setzt auf einen 5.1.2-Aufbau. Somit bietet die Soundbar im Endeffekt fünf Hauptkanäle, einen integrierten Subwoofer und zwei Upfiring-Treiber. Damit der Sound unabhängig von der Aufstellung passt, kommt die Kalibrierungslösung Intelligent Placement Technology (IPT) zum Einsatz.
KEF bringt mit der XIO eine neue Luxus-Soundbar auf den Markt.
Es besteht an der KEF XIO auf Wunsch auch direkter Zugriff auf Streaming-Dienste wie Tidal, Amazon Music, Qobuz, Deezer und mehr. So verwendet der britische Hersteller hier seine bereits bekannte Plattform W2 Wireless als Grundlage. Über die Begleit-App KEF Connect wiederum könnt ihr etwa einen Equalizer zur Klanganpassung verwenden oder aus verschiedenen Modi auswählen. Darunter sind Wiedergabemodi wie ein Nachtmodus mit reduzierter Dynamik oder ein Dialogmodus, der die Stimmen anhebt.
KEF XIO soll auch mit der Haptik punkten
Alternativ lässt sich die KEF XIO freilich auch über die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung steuern. Zu den weiteren Anschlussmöglichkeiten der Soundbar zählen noch HDMI mit eARC und Optical. Dabei will der Klangriegel auch mit dem Design auf sich aufmerksam machen. Denn man verwendet eine Oberplatte aus Aluminium und Stoff mit Spritzwasserschutz.
Die KEF XIO kostet 2.299 Euro.
In Deutschland ist die KEF XIO ab sofort in den beiden Farbvarianten Slate Black und Silver Grey erhältlich. Zunächst können exklusiv myKEF-Mitglieder zuschlagen. Ab 17. Juli 2025 startet dann der breite Verkauf für alle.
Endlich können wir den Amazon Fire TV Stick 4K und Fire TV Stick 4K MAX mit großem Preisvorteil willkommen heißen. Die beliebten Streaming-Player stehen aktuell mit bis zu 51 Prozent Rabatt zum Kauf bereit. Zudem gibt es noch viele weitere Fire TV-Geräte mit bis zu 59 Prozent Rabatt!
Nach einem langen Verkaufsverbot wurden die beliebten Fire TV Streaming-Player endlich wieder ins Angebot von Amazon aufgenommen. Was und jedoch gefehlt hat, war eine große Rabattierung, damit man mit gutem Gewissen zugreifen kann. Und Amazon kommt diesem Wunsch mit den Prime Day Angeboten endlich nach! Die Preise für die Modelle wurden um bis zu 51 Prozent reduziert (gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung). Hoch im Kurs steht derzeit der Amazon Fire TV Stick 4K für 33,99 Euro (-51%) sowie die MAX-Variante mit zusätzlichem Speicherplatz, schnellerem WiFi 6E und erweiterter Fernbedienung für 47,99 Euro (-40%):
Ebenfalls sehr beliebt ist die überarbeitete Variante (neuste Generation) des Amazon Fire TV Cube. Das Modell ist der derzeit leistungsstärkste Fire TV und liefert nicht nur hervorragende Streaming-Funktionalitäten, sondern ersetzt mit seinem integrierten Lautsprecher und Mikrofonen auch ein Echo-Gerät mit integrierter Alexa-Sprachsteuerung. Wer den Sprachassistenten oft und gerne nutzt und diesen schon umfänglich in sein Smart Home integriert hat, sollte sich diese Variante einmal näher ansehen!
Amazon hat auch ein Special zum Prime Day ins Leben gerufen, in dem alle „hauseigenen“ Geräte der Marken „Echo“, „Echo Show“, „Fire HD“, „Fire TV“, „Amazon Kindle“, „Ring“, „Blink“, „Amazon eero“ usw. aufgelistet werden. Sehr praktisch: wenn das Kontingent der Angebote stark begrenzt ist, seht ihr auf einen Blick, wie viel Prozent des Kontingents bereits eingelöst wurde. Vielleicht wollt ihr euch einmal im „Amazon Echo, Fire TV & Co.“-Special umsehen:
Die beliebten Mini PCs der Elektronikherstellers Geekom werden zum Amazon Prime Day mit bis zu 28 Prozent Rabatt angeboten. Wer ein Upgrade fürs Büro oder Heim-PC-Setup sucht, der sollte jetzt zuschlagen! Wir haben alle Rabatte und Preise für euch übersichtlich aufgelistet!
Einerseits ist eine umfängliche Rabattaktion großartig, um den eigenen Geldbeutel zu schonen und mit einem guten Gewissen einkaufen zu können. Jedoch muss man sich erst mal durch die „Qual der Wahl“ kämpfen, bis man das für sich richtige Modell herausgepickt hat. Da stellt sich die Frage, gleich einen High-Performance-Mini-PC wie den Geekom GT1 Mega oder reicht uns eine kompakte und effiziente Variante wie der Geekom Air12 Lite, der für reguläre Büroarbeit, Medienwiedergabe und Internetsurfen absolut ausreicht? Wir lassen euch nicht im Stich und liefern euch eine kleine Leistungseinschätzung sowie eine nach Preisen geordnete Liste aller von Geekom zum Prime Day 2025 angebotene Mini PCs. Lets Go!
Starten wir mit einem Direktlink zum Geekom-Special auf Amazon.de. Wer sich lieber selbst durch die Angebote wühlen möchte, kann dies mit folgender Weiterleitung gerne machen:
Für alle anderen haben wir alle preisreduzierten Geekom Mini PCs in einer Liste übersichtlich nach Rabatt und Endpreisen geordnet. Dazu noch die verwendeten Prozessoren und die Konfiguration aus Arbeitsspeicher und lokalem Speicher:
Geekom Mini-PC-Angebote (Prime Day 2025) geordnet nach Preis:
Klickt auf den Namen des Geekom Mini-PCs um direkt zum Angebot auf Amazon.de zu gelangen!
Wer eine gewisse Einordnung benötigt, wie leistungsstark die Geräte von Geekom sind, für den haben wir eine einfache Übersicht der Ergebnisse aus dem Geekbench-Benchmark erstellt. Hier seht ihr auf einen Blick, in welche Performance-Kategorie ihr den Mini-PC stecken müsst. Verlinkt haben wir zudem die umfänglichen Reviews der jeweiligen Mini-PCs.
Wenn ihr euch für einen der Geekom Mini PCs entscheidet, achtet darauf, dass ihr auch alle Coupon-Codes aktiviert habt. Bedeutet, der angezeigte Preis gibt ggf. nicht den finalen Aktionspreis wieder. Sollte es einen Coupon-Code geben, dann findet ihr diesen ziemlich am Anfang des Angebots unter dem Preis des Artikels:
Wer den TCL 55C7K Premium QD-Mini-LED-TV mit 55 Zoll aus dem 2025 Line-up auf mediamarkt.de kauft, erhält eine Nintendo Switch (1) gratis geschenkt! Ein absoluter Kauftipp und das noch vor dem Amazon Prime Day.
Es ist fast schon unverschämt, dass der neue TCL C7K 4K-Mini-LED-TV mit 55 Zoll zu einem günstigen Preis von 799 Euro angeboten wird, doch jetzt gibt es sogar noch eine Nintendo Switch (1) Konsole gratis dazu! Man könnte jetzt meinen, dass der TCL C7K aufgrund seines Preises eher ein Modell aus dem mittleren Ausstattungssegment ist. Doch weit gefehlt! Die C7K-Serie bringt die namhaften TV-Hersteller ganz schön ins Schwitzen, da diese nicht nur eine Vollausstattung bei den unterstützten Standards und Features mit sich bringt, sondern auch bei der Bild- und Audioqualität absolut überzeugen kann. Nicht selten fallen derzeit in den Testberichten Stichwörter wie „OLED-Killer“. Jetzt gibt es den 2025 4K-Mini-LED-TV inkl. Nintendo Switch für nur 799 Euro!
Der TCL C7K mit 55 Zoll besitzt ein fortschrittliches Crystal HVA-Panel mit hoher Blickwinkelstabilität und guten Antireflexions-Eigenschaften, 720 Dimming-Zonen von denen jede mit mehreren der neusten Mini-LEDs (Micro-OD 2025) ausgestattet sind und die eine maximale Helligkeit von 2.500 nits auf das Display bringen. Die Kontrastwerte und Farbdarstellung sind überdurchschnittlich gut für ein Modell in dieser Preisklasse und Gamer freuen sich nicht nur über die native 144Hz-Unterstützung, sondern ebenso über den 288Hz-Modus in Full-HD (mit einem PC via HDMI 2.1). Jegliche Signale können vom TCL C7K verarbeitet werden, dank Unterstützung für HLG, HDR10, HDR10+, Dolby Vision IQ, Dolby Atmos, DTS:X, IMAX Enhanced usw. Auch Apple AirPlay 2, Google Chromecast und viele weitere Komfort-Funktionen können über die Google TV-Nutzeroberfläche ausgewählt und angesteuert werden. Hört sich gut an und sieht auch gut aus!
Und dann bekommt ihr sogar noch die Nintendo Switch (1) gratis on top! Egal ob ihr die Nintendo Switch behaltet oder weiter verkauft um den Anschaffungspreis eures TCL C7K in 55 Zoll weiter zu drücken, so ein großartiges TV+Konsolen-Bundle werden wir sicherlich nicht mehr so schnell zu sehen bekommen. Übrigens: das Angebot gilt maximal bis zum 21. Juli 2025 bzw. so lange der Vorrat reicht!
Netflix will die Bildqualität seiner Streams über die Technik „Film Grain Synthesis“ in Kombination mit dem AV1-Codec verbessern. Das Ganze hat aber auch einen Haken.
Zunächst geht es hier speziell um die Streams des Unternehmens auf Basis des effizienten Videocodecs AV1. Den unterstützt nicht jedes Gerät, sodass ihr möglicherweise noch nicht profitieren könnt. Dazu kommt jedoch, dass die „Film Grain Synthesis“ (FGS), welche Netflix nun in der Breite einspannt, kein Allheilmittel ist. Am besten eignet sie sich nämlich für digitale Produktionen mit künstlichem Filmkorn.
Netflix Motto: Erst filtern – dann künstlich wieder hinzufügen
AV1-Videoframe ohne FGS mit einer Bitrate von 8274 kbit/s || Bild: netflixtechblog.com
AV1-Videoframe MIT FGS mit einer Bitrate von nur 2.804 kbit/s || Bild: netflixtechblog.com
Denn bei der Anwendung von FGS wird das natürliche Korn zunächst einmal herausgefiltert, um die Kompression zu vereinfachen. Denn feines Filmkorn, das zudem von Natur aus immer in Bewegung ist, stellt normalerweise hohe Anforderungen an die Komprimierung. Wurde es entfernt, sind deutlich geringere Bitraten möglich. Über einen speziellen Algorithmus fügt man das Filmkorn dann laut Netflix sozusagen bei der Wiedergabe in möglichst naturgetreuer Art und Weise wieder hinzu.
Laut Netflix lohnt sich FGS vor allem bei höheren Auflösungen.
Problem: Echtes Filmkorn ist auch ein Informationsträger und wurde es erst einmal herausgefiltert, fehlen auch üblicherweise feine Details. Diese lassen sich nicht vollständig wieder hinzufügen bzw. simulieren. Daher dürfte sich FGS vor allem für Titel mit digitalem, künstlichem Filmkorn eignen, das primär als visuelles Stilmittel verwendet wird.
Netflix will Geld sparen
Hier seht ihr ganz gut, den originalen AV1-Stream (links), dann das dekodierte Bild ohne Filmkorn, welches die Bitrate reduziert und zuletzt das dekodierte Bild mit hinzugefügtem Filmkorn (AV1 FGS), welches etwas detailreicher als das Ursprungsmaterial ist. || Bild: netflixtechblog.com
Netflix bewirbt Film Grain Synthesis alias FGS zwar vor allem damit, dass die Bildqualität sich dadurch steigern lasse, dürfte aber in Wahrheit eher Einsparungen anvisieren. Denn da FGS niedrigere Bildraten gangbar macht, kann man bares Geld bei der Auslieferung seiner Streams sparen. Immerhin soll Filmkorn laut dem Streaming-Anbieter auch Kompressionsartefakte maskieren, was in der menschlichen Wahrnehmung ebenfalls am Ende für eine höhere Bildqualität sorge.
Obendrein sollen die niedrigeren Bitraten die Anforderungen an eure Internetverbindung senken, sodass ihr, solltet ihr euch an der Grenze befinden, vielleicht eher mal einen 4K-Stream abspielen könnt. Obendrein sollen die Verbindungen stabiler werden, mit weniger Zwischenspeicherungen der audiovisuellen Informationen (Buffering). Wir sind gespannt, ob man wirklich einen positiven Effekt erwarten darf, oder ob Netflix das Angebot erneut „verschlimmbessert“.
HBO Max startet 2026 in Deutschland. Jetzt gibt es mehr Informationen und eine Hiobsbotschaft für den Pay-TV-Anbieter Sky.
Bekannt gewesen ist bereits, dass HBO Max hierzulande wohl direkt mit technischen Maßnahmen gegen das Account- und Passwort-Sharing ins Rennen geschickt wird. Falls ihr im Übrigen wegen der Namensgebung etwas verwirrt seid: Zwischenzeitlich hieß der Streaming-Dienst von Warner Bros. Discovery ja schlicht „Max“, wurde dann aber wiederum zurück in HBO Max umgetauft. 2026 wird die Plattform dann, das ist offiziell bestätigt, in Deutschland launchen. Inzwischen gibt es ein paar neue Details.
HBO Max übernimmt die Deutschlandpremieren
So wird HBO Max in Deutschland „voraussichtlich“ direkt mit einem werbefinanzierten Abo starten. Das haben die Verantwortlichen jedenfalls in dieser Form bestätigt. Einen Free-Tarif wird es hingegen nicht geben. Offen hält man sich auch die Chance, mit anderen Streaming-Anbietern Bundles zu schnüren. In den USA etwa gibt es HBO Max zum Beispiel im Paket mit Disney+. Schlechte Nachrichten gibt es hingegen für den Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland, der ja von der RTL Gruppe übernommen wird.
So sieht die Oberfläche von HBO Max aus.
So soll HBO Max die zentrale Plattform für Inhalte von Warner Bros. Discovery werden und auch die Deutschlandpremieren stemmen. Letzteres hat bisher Sky übernommen und sich über mehrjährige Lizenzen etwa die Premieren von „House of the Dragon“, „The White Lotus“, „The Last of Us“ und mehr gesichert. Damit wird ab 2026 offenbar Schluss sein. So geben Sprecher von Warner Bros. Discovery gar an, dass sich Sky Deutschland mehr auf Sport konzentriere und man da über HBO Max vermutlich noch mehr Zuschauer mit seinen Filmen und Serien erreiche.
HBO Max wähnt sich auf Platz 3 der Streaming-Dienste in Deutschland
Perspektivisch sieht sich HBO Max dann auch schon auf Platz 3 der Streaming-Dienste in Deutschland – hinter Prime Video und Netflix. Das dürfte bei der RTL Gruppe für gereckte Fäuste sorgen, denn jenen Rang möchte man nach der Einverleibung von Sky Deutschland und WOW ebenfalls für sich beanspruchen. Da dürfte also ein spannendes Rennen bevorstehen.
2026 dürfte somit ein aufregendes Jahr für den deutschen Streaming-Markt werden. Man wird sehen, wo sich HBO Max da einreihen kann. Sicherlich wird man auch versuchen, Kunden mit preislich aggressiven Einstiegsangeboten zu locken.
Wer es bisher nicht mitbekommen hat: Paramount+ gewährt ausgewählten Neukunden und Wiederkehrern einen satten Rabatt von 50 Prozent auf die ersten drei Monate! Wer dem Streamingdienst eine Chance geben möchte, sollte sich bis diesen Donnerstag (10. Juli 2025) entscheiden.
Paramount Plus zum halben Preis buchen? Das ist mit der Vorteilsaktion nur noch bis kommenden Donnerstag möglich. Wer noch nie Kunde beim Streamingdienst war oder schon seit längerer Zeit kein aktives Abonnement mehr besitzt, kann die Aktion für sich beanspruchen. Dabei werden die 50 Prozent Rabatt nicht nur auf das Standard-Abonnement gewährt, sondern auch auf die neue Premium-Option mit Unterstützung für 4K, HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos 3D-Sound. Alle weiteren Details findet ihr auf der Hauptseite von Paramount+:
Paramount+ will auch mit einem neuen Basis-Abo mit Werbung locken.
Ausgenommen von der Aktion ist übrigens der werbefinanzierte Tarif, der weiterhin die üblichen 5.99 Euro kostet. Diesen zu wählen würde zudem keinen Sinn ergeben, da man mit der Aktion im Standard-Tarif lediglich 4.99 Euro auf die ersten drei Monate zahlt, dafür kann man zwei parallele Streams (statt nur einen im Werbe-Abo) nutzen und erhält die Downloadoption, um Inhalte offline wiederzugeben, obendrauf. Ein weiterer Hinweis wäre noch wichtig: Wenn ihr die Aktion in Anspruch nehmt, verzichtet ihr auf die kostenlose Testphase von 7 Tagen, die euch bei einer regulären Buchung zur Verfügung steht. Wer sich detailliert über die Preisstruktur und Features bei Paramount+ informieren möchte, dem empfehlen wir unser Special!
Wer sich noch überhaupt nicht an Paramount+ herangetraut hat, sollte sich jetzt trauen. Denn in drei Monaten sollte man es schaffen, den Großteil der sehenswerten Inhalte abzuarbeiten. Und in den kommenden Wochen gibt es sicherlich genug ungemütliche Tage, die zum Bingewatching auf der Couch einladen. Und wer das Abonnement dann rechtzeitig kündigt, läuft auch nicht Gefahr, die regulären Tarife mit 9.99 Euro im Monat für den Standardtarif bzw. 12.99 Euro im Monat für das Premiumabo zu zahlen.
Samsung ist im TV-Bereich aktuell (noch) Marktführer. Doch Hisense und TCL bauen jetzt ausgrechnet im Premium-Bereich Druck auf.
Im 1. Quartal 2025 sind die Auslieferungsmengen hochwertiger TV-Geräte laut den Marktforschern von Counterpoint Research um 44 % angestiegen, wenn man mit dem gleichen Zeitraum 2024 vergleicht. Die Einnahmen sind zugleich um 35 % gewachsen. Profitiert haben davon aber weniger Platzhirsche wie Samsung oder LG und mehr aufstrebende Hersteller wie eben Hisense oder auch TCL. Die Marktanteile dieser chinesischen Hersteller wachsen rasant. Das liegt auch daran, dass sie zu aggressiven Preisen besonders große LCD-TVs jenseits von 75 Zoll Diagonale anbieten.
Samsung führt, verliert aber Marktanteile
Aktuell bleibt Samsung zwar führend, doch Hisense und TCL wachsen besonders stark und jagen den Südkoreanern Marktanteile ab. So konnten die beiden chinesische Anbieter ihre Auslieferungsmengen im 1. Quartal 2025 im Vergleich mit dem 1. Quartal 2024 nahezu verdoppeln. Dazu muss man sagen, dass große Teile des Wachstums dann aber auch auf den Heimatmarkt in China zurückzuführen sind, wo die Regierung den Kauf neuer TVs mit Zuschüssen unterstützt hat.
Hisense und TCL wachsen aktuell besonders stark.
Auch bei den Einnahmen konnten Hisense und TCL sich im 1. Quartal 2025 deutlich steigern – um jeweils 87 bzw. 74 %. Im Premium-TV-Markt hält Hisense inzwischen einen Marktanteil von 20 %, während TCL auf 19 % kommt. Neben Samsung hat dabei auch LG Marktanteile verloren. Beide Marken fokussieren sich derzeit mehr und mehr auf OLED-TV. Die chinesischen Anbieter kontern dies nicht mit technischer Überlegenheit, sondern einem Fokus auf übergroße Smart-TVs zu recht aggressiven Preisen, was wieder einige Kunden zu LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen verlockt hat.
Mini LED liegt vor OLED
Im Ergebnis erreichen LCD-TVs mit Mini LED im Premium-Markt höhere Einnahmen als OLED-TVs. Denn am Ende entscheiden sich viele Kunden, haben sie zum identischen Preis die Wahl, statt für einen technisch überlegenen OLED-TV doch für einen größeren LCD-TV mit Mini LED. Größe sticht hier also Qualität aus. Erstmals seit vielen Jahrzehnten steht Samsung deswegen derartig unter Druck, dass die chinesischen Rivalen möglicherweise die Führung im TV-Markt übernehmen könnten.
Der Markt für Fernsehgeräte floriert immer noch.
Da die Kunden offenbar immer größere Fernsehgeräte wünschen, punkten Hisense und TCL da aktuell mit ihren Angeboten. Es bleibt abzuwarten, wie sich der TV-Markt da in den nächsten Monaten noch entwickeln wird.
Wir haben den Geekom IT15 Mini AI PC für euch getestet und beantworten offene Fragen zur Performance im Büro und beim Gaming sowie zur Effizienz und Ausstattung. Wie gut sich der Geekom IT15 im Test geschlagen hat, lest ihr hier!
Kurz nach der Anlieferung des Geekom IT15 ging es auch gleich ans auszupacken und der ersten visuellen Inspektion. Wie von Geekom gewohnt ist die Hardware gut verpackt und dank passgenauer Schaumstoff-Form kann das Gerät auch während des Versands nicht verrutschen oder anstoßen. Wir hatten zumindest bei noch keinem Modell von Geekom einen Schaden zu beklagen. Obwohl wir es hier mit einem „Intel-Powerhouse“ zu tun haben, gehen die Maße des Geekom IT15 nicht über die typischen Abmessungen der Schwestergeräte hinaus. Mit 117 x 112 x 49 mm (inkl. Gummifüßen) präsentiert sich der Mini-PC kompakt und unscheinbar auf dem Schreibtisch. Wer den Mini-PC mit auf Reisen nehmen möchte, muss 595 Grammfür die Haupteinheit und ca. 400 Gramm für das Netzteil im Gepäck einplanen. Dem Modell sollte unterwegs eigentlich so gut wie nichts passieren können, wie das nachfolgende Werbevideo von Geekom eindrucksvoll zeigt. Ihr könnt den IT15 von einem Auto überfahren lassen, mit einem Baseballschläger traktieren, abfackeln und auch gerne in den Wäschetrockner stecken. Nur jegliche Feuchtigkeit sollte vermieden werden ;):
Wir müssen gestehen, uns ist an keinem unserer Mini-PCs auch nur ansatzweise etwas Ähnliches zugestoßen wie dem Geekom IT15 aus dem Video. Ich finde auch nicht, dass die Message zu diesem Produkt passt. Da hätte man lieber die Daten des ebenfalls von Geekom durchgeführten Langzeittests präsentieren sollen, von denen wir uns weitaus beeindruckter zeigen. Das Gehäuse wird nämlich mit einer CNC-Fräse komplett aus Metall gefertigt und hält äußerlichen Einflüssen mit einem Druck von bis zu 200 kg stand. Das System wurde auch extremen Temperaturen von -20° C bis 50° C ausgesetzt (120 Stunden) und einem 90-minütigen Vibrationstest. Weiterhin gab es einen EMI-Strahlentest mit 30 MHz bis 1 GHz und einen 330-stündigen Stabilitätstest. Zuletzt wurden die USB-Steckverbindungen über 15.000 Mal genutzt, um deren fortlaufende Funktion zu bestätigen. Alle diese Strapazen soll der Mini-PC ohne Beschädigungen überstanden haben.
Der Geekom IT15 präsentiert sich auf dem Schreibtisch in einem matten Schwarz, welches die farblichen Highlights wie den Power-Button und die USB-A 3.2-Gen-Anschlüsse an der Front gut zur Geltung bringt. Die Anschlüsse und Lüfterausgänge sind perfekt eingefasst und Spaltmaße oder eine unsaubere Verarbeitung sucht man bei diesem Mini-PC vergeblich. Den Anspruch, den Kunden an diese Hardware setzen, schafft Geekom perfekt in ihre Designsprache einzuarbeiten. Nur zeigt sich die Oberfläche des Geekom IT15 etwas empfindlicher gegenüber Fingerabdrücken. Doch nichts, was man nicht mit einem Hygienetuch beseitigen könnte.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Geekom IT15 Mini AI PC (2025)
Der Lieferumfang des Geekom IT15 Mini-PC ist auch schnell abgehandelt. Die IT-Profis beschränken sich auf die wichtigsten Komponenten und legen auch nur das in die Verpackung, was der Kunde wirklich gebrauchen kann. Neben dem Mini-PC und dem 120 Watt-Netzteil gibt es noch ein HDMI 2.0-Kabel sowie eine VESA-Halterungsamt Schrauben, mit der man den Mini-PC z.b. hinter einem Monitor befestigen kann. Dann hätten wir noch eine kleine Grußkarte und eine gefaltete Bedienungsanleitung, die den Lieferumfang abschließen. Also keine überflüssigen Komponenten, die am Ende nur im Müll oder der Schublade landen:
Geekom IT15 Mini-PC
Netzteil samt Kaltgerätestecker (120 Watt)
VESA-Halterung samt Schrauben
HDMI 2.0-Kabel (1 Meter)
Bedienungsanleitung
Dankeskarte
Technische Spezifikationen
Der Geekom IT15 ist mit einem der stärksten und modernsten mobilen Intel-Prozessoren ausgestattet
Widmen wir uns der Hardware und welche Performance-Reserven diese für uns bereithält. Unser Testmuster erreichte uns mit der Maximalkonfiguration, wie sie von Geekom angeboten wird. Es gibt übrigens nur zwei Ausstattungsvarianten, zwischen denen ihr euch entscheiden dürft:
Geekom IT15 Mini AI PC mit Intel Core Ultra 9 285H, 32GB DDR5 RAM, 2 TB SSD (unser Testgerät)
Geekom IT15 Mini AI PC mit Intel Core Ultra 5 225H, 32GB DDR5 RAM, 1 TB SSD
Unser Geekom IT15 Mini AI PC stützt sich somit auf einen Intel Core Ultra 9 285H-Prozessor mit 16-Rechenkernen und maximal 22 Threads, die mit einem Takt zwischen 3.7 GHz und 5.4 GHz arbeiten. Bei der integrierten Grafikeinheit handelt es sich um einen Intel Arc XC LPG Plus A140T-Chip, der Unterstützung für XeSS2 KI-Upscaling und Raytracing mit sich bringt. Spiele, die für XeSS und XeSS2 optimiert wurden, liefern überdurchschnittliche Bildwiederholungsraten auf dieser doch sehr kompakt bemessenen Hardware. Die TPD-Werte für den Prozessor werden von Geekom mit 45 Watt angegeben, die Werte aus der Hardwareinfo betragen PL1: 33 Watt und PL2: 64 Watt.
Oberseite des Geekom IT15 Mini-PCs
Die Unterseite des Geekom IT15 Mini-PCs
Der Arbeitsspeicher ist mit 32GB großzügig bemessen, kann jedoch auf Wunsch auf bis zu 64 GB erweitert werden. In unserem Testgerät verrichten zwei DDR5-5600, 1.1V CL46 SO-Dimm-Speicherriegel von Crucial mit jeweils 16 GB ihre Arbeit (Modell: CT16G56C46S5.M8D1). Ebenfalls von Crucial ist der verbaute 2 TB P3 Plus M.2 2280 NVMe PCIe Gen4 x4 SSD-Speicher (Modell: CT2000P3PSSD8H). Als kombiniertes Bluetooth 5.4 + WiFi 7-Modul kommt ein Intel BE200 zum Einsatz, das Bandbreiten mit 2.4 GHz, 5GHz und 6GHz unterstützt und eine maximale Geschwindigkeit von 5.8 Gbit/s erreichen soll (320 MHz, 4096 QAM). Als Betriebssystem ist Windows 11 Pro (64-Bit) vorinstalliert. Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf das kompakte Netzteil, das uns eine maximale Leistung von 120 Watt bei 19V liefert.
Alles in allem liest sich die Konfiguration wie eine Vollausstattung, was bei einem so kompakten Mini-PC möglich ist. Hier haben wir die wichtigsten Daten noch einmal aufgelistet:
Intel Core Ultra 9 285H-Prozessor mit 16-Rechenkernen und maximal 22 Threads
Gut erreichbar: Die USB 3.2-Anschlüsse (Typ-A) und der kombinierte Mikrofon-Kopfhörer-Anschluss (3.5mm Klinke) an der Front des Geekom IT15
Bei den Anschlüssen liefert uns Geekom wieder einmal alles, was die Arbeit in einem modernen Workstation-Setup vereinfacht. An der Front befinden sich zwei USB-A 3.2-Anschlüsse sowie ein kombinierter 3.5mm Stereo-Anschluss für Kopfhörer, Mikrofon oder Headset. Damit sind die Anschlüsse für die Basis-Peripherie (Maus, Tastatur, Kopfhörer) schon einmal gut erreichbar. An der Seite begrüßt und zudem ein SD-Kartenleser 4.0 der sicher von kreativen Köpfen geschätzt wird.
Der SD-Kartenleser an der Seite ist im Mini-PC-Markt eher exotisch, aber sicherlich nicht weniger beliebt bei kreativen Köpfen (Geekom IT15)
Auf der Rückseite befindet sich der Großteil der Anschlüsse. Da hätten wir zum einen den DC-Eingang für die Stromversorgung, zwei USB-C 4.0-Anschlüsse mit DisplayPort-Alt-Unterstützung von denen einer Power Delivery (PC) mit bis zu 100 Watt unterstützt. Der zweite USB-C-Anschluss liefert immerhin 15 Watt (5V 3A) um z.B. Smartphones und Co. zu laden. Die Anschlüsse sind mit ihrer Bandbreite von 40 Gbit/s dazu konzipiert, hochauflösende Bildschirme mit hohen Bildwiederholungsraten zu versorgen, z.B. zwei 4K-Displays mit bis zu 120Hz. Dazu gesellen sich zwei HDMI 2.0-Ports, die 4K-Videosignale mit bis zu 60Hz unterstützen (oder 1440p mit 144Hz / 1080p mit 240Hz). Insgesamt lassen sich also vier Displays mit dem Geekom IT15 parallel nutzen. Zwischen den Displayanschlüssen findet ein 2.5 Gbit LAN/Ethernet-Port Platz. Zwei weitere USB-A 3.2 und USB-A 2.0-Anschlüsse ermöglichen die Verbindung zusätzlicher Peripherie wie Mikrofone, Drucker, Speicherlösungen etc. Als letzten „Anschluss“ außerhalb des Gehäuses muss das Kensington-Schloss Erwähnung finden, damit der Mini-PC auch in Büroumgebungen, zu denen jeder freien Zugang hat, sicher aufgestellt werden kann.
Auf der Rückseite befindet sich der Großteil der physischen Anschlussmöglichkeiten des Geekom IT15 inkl. 2x USB-C, 2x HDMI 2.0, 2.5 Gbit-LAN uvm.
Weitere physische Anschlüsse finden wir im Inneren des Geekom IT15 Mini AI PC. An diese gelangt man, wenn man die vier Schrauben an den Gummifüßen löst. Diese lassen sich übrigens nicht komplett herausdrehen. Also keine Panik, wenn die Schraube durchdreht. Im Inneren begrüßt uns ein M.2 2280 NVMe PCIe Gen4 x4 SSD-Port, der in unserem Fall bereits maximal mit einem 2 TB-Speicher von Crucial bestückt ist. Zusätzlich gibt es noch einen freien M.2 2242 SATA III SSD-Steckplatz, über den sich das System mit bis zu 2 TB erweitern lässt. Komischerweise gibt es in der Bedienungsanleitung noch einen Hinweis auf die Erweiterbarkeit mit einer regulären 3.5 Zoll SSD-Festplatte. Der dafür benötigte Einschub befindet sich noch auf der Abdeckung an der Unterseite. Es ist anscheinend weiterhin möglich, eine 3.5-Zoll-Festplatte zu installieren, der dafür benötigte 4-Pin-Adapter auf der Platine ist vorhanden und frei. Da ist aber für die meisten sicherlich kein Muss, da die internen 2 TB, der zusätzliche M.2 SATA III-Steckplatz sowie die USB-Anschlüsse genug Möglichkeiten bieten, den Speicher zu erweitern. Als Letztes haben wir zwei Steckplätze für den DDR5-Speicher, die bereits mit zwei Riegeln von Crucial mit insgesamt 32 GB vorbelegt sind. Maximal sind 64 GB möglich.
Im Inneren ist noch ein SSD M.2 2242-Anschluss (SATA III) für Speicher mit bis zu 2 TB unbesetzt.
Bleibt uns eigentlich nur noch die drahtlosen Kommunikationswege des Geekom IT15 Mini AI PC abzuhandeln. Da hätten wir zum einen Bluetooth 5.4, einer der aktuellsten Standards für die drahtlose Kommunikationstechnologie. Und zuletzt ein Modul, das den aktuellsten WiFi 7-Standard unterstützt und laut Geekom für ultraschnelle Geschwindigkeiten und hohe Bandbreiten für drahtlose Übertragungen sorgen soll. Ich denke, bei dieser Auswahl gibt es nicht viel zu bemängeln. Nochmals alle Anschlüsse zusammengefasst:
1 x SSD M.2 2280 (NVMe x4 Gen 4), bis zu 2 TB (vorbelegt mit 2 TB)
1 x SSD M.2 2242 (SATA III), bis zu 2 TB
2 x DDR5 (SO-DIMM), bis zu 64 GB (vorbelegt mit 32 GB)
2 x USB 3.2 Gen 2 Typ-A
1 x USB 3.2 Gen 2 Typ-A mit S5-Stromversorgung
1 x USB 2.0 Typ-A
2 × USB-C 4.0 (40 Gbit/s), einer davon mit PD-Eingang (100 Watt)
1 × 3,5-mm-Stereo-Kopfhöreranschluss
1 × 2,5 Gbit LAN/Ethernet RJ45
2 x HDMI 2.0
1 x DC-Eingang
1 x Powerbutton
1 x SD-Kartenleser 4.0
1 x Kensington-Lock
Praxis-Performance + Benchmarks
Nach der initialen Einrichtung von Windows 11 Pro ging es für uns erst einmal ins BIOS des Geekom IT15 Mini AI PC. Hier gibt es für uns jedoch nicht viel zum Einstellen, zumindest nichts, was uns in den nachfolgenden Stunden helfen könnte, die Performance und/oder z.B. die Lüfterkonfiguration positiv zu beeinflussen. Also nochmals regulär gebootet, um die bekanntesten Benchmarks über das noch frisch aufgesetzte System laufen zu lassen.
Starker Benchmark-Wert: Der IT15 liefert über 3.000 Punkte im Geekbench und über 15.000 Punkte bei der Multicore-Bewertung.
Starten wir mit dem allseits beliebten Geekbench der die Single- und Multi-Core-Performance des Systems misst und einen ersten Gradmesser liefert, wohin die Reise geht. Und das erste Ergebnis kann sich bereits mehr als sehen lassen. Mit einem Single-Core-Wert von 3.002 und einem Multi-Core-Score von 15.375 liegt der Geekom IT15 bereits auf dem Niveau einer AMD Ryzen 7 7700X Desktop-CPU oder eines Intel Core i9-14900HX – ebenfalls eine Desktop-CPU. Auch im Vergleich zu den von uns bislang getesteten Mini-PCs setzt sich das Modell direkt an die Spitze und kann auch erstmals einen Single-Core Wert von über 3.000 Punkten abliefern. Anbei die Werte und Verlinkungen zu den bisherigen Tests:
Danach haben wir mit dem CrystalDiskMark die verbaute CrucialP3 Plus M.2 2280 NVMe PCIe Gen4 x4 SSD mit 2TB getestet. Und auch hier bekommen wir Werte geliefert, die die stetige Entwicklung im Bereich Speicherriegel perfekt wiedergeben. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei ca. 5.040 MB/s und die Schreibgeschwindigkeit bei 4.770 MB/s. Ebenfalls ein Bestwert, bezogen auf die von uns getesteten Mini-PCs. Mit diesem Wert ordnet sich der Geekom IT15 definitiv in den Top 10 der im Handel erhältlichen Mini-PCs ein.
Der Crystaldiskmark liefert uns ebenfalls bestwerte mit über 5.000 MB/s beim Lesen und satten 4.770 MB/s beim Schreiben von Daten.
Dass es sich hierbei nicht um isolierte oder wenig repräsentative Messwerte handelt, untermauern wir mit einem Single- und Multicore-Test im Cinebench 2024 der ebenfalls sehr gerne für die Einordnung der Prozessorleistung herangezogen wird. Und was sollen wir sagen, im Single-Core-Score setzt sich der Geekom IT15 etwas über das Niveau der Apple M1 Max und M1 Ultra-Prozessoren. Bei der Multicore-Performance landen wir bei 850 Punkten (wobei es wohl schon Messungen mit rund 1.000 Punkten gegeben hat), was das System über einer AMD Ryzen 7 5800X Desktop-CPU platziert.
Die Single-Core-Messung im Cinebench 2024 mit dem Geekom IT15 Mini AI PC
Die Multi-Core-Messung im Cinebench 2024 mit dem Geekom IT15 Mini AI PC
Wir denken, mit diesen Benchmarks bekommt man bereits einen guten Einblick darüber, was das System mit dem mobilen Intel 9 Ultra-Prozessor leisten kann. In unserem Test hat uns der Geekom IT15 Mini AI PC auch ganze zwei Wochen bei unserer alltäglichen Arbeit begleitet, die aus normalen Bürotätigkeiten, browserbasierten Arbeiten sowie kreativen Aufgaben bestand (Bild- und Videobearbeitung). Zu keinem Zeitpunkt hatten wir das Gefühl, dass der Mini-PC an die Grenzen seiner Belastbarkeit kam. Selbst bei der Videobearbeitung von 4K-Quellmaterial mit 50fps war der Arbeitsablauf dank des leistungsstarken Prozessors und der großen Arbeitsspeicher-Reserven frei von Rucklern und Wartezeiten. Das Exportieren der 4K-Videos hat schon ein paar Minuten in Anspruch genommen, kleinere Videos waren jedoch in wenigen Minuten durchgerendert und bereit zum Verteilen.
Man sollte sich vor dem Kauf schon im Klaren sein, wie stark der Intel Ultra 9-Prozessor sowie dessen Grafikeinheit sind. Wer nur auf der Suche nach einem starken Mini-PC für reguläre Büroarbeiten, nicht allzu anspruchsvolle Programme und Webbrowsing ist, der findet im Portfolio von Geekom definitiv passendere Geräte, die günstiger sind, beim Multitasking aber absolut überzeugen. Man sollte dem Geekom IT Mini AI PC auf jeden Fall etwas mehr zutrauen, wie z.B. kreative Arbeiten mit Bildern und Videos, das Verarbeiten großer Datenmengen oder eine Gaming-Session zwischendurch!
Gaming:
Denn wie gut der mobile High-Performance-Prozessor wirklich funktioniert, kann man am besten vorführen, wenn man das System mit ein paar Spielen befeuert. Im Gegensatz zu den bislang von uns getesteten Mini-PCs von Geekom hat der IT15 Mini AI PC in unseren Augen den bislang größten Performance-Schritt bei Videospielen gemacht. Einen großen Anteil daran hat natürlich der Intel ARC XC LPG Plus A140T-Prozessor mit XeSS2 XS Super Sampling-Technologie. Letztere zielt nämlich darauf ab, die Leistung in Spielen dank XeSS Super Resolution Upscaling, XeSS Frame Generation und Xe Low Latency zu verbessern. Und mittlerweile scheinen auch immer mehr Spiele die Alternative zu NVIDIASs DLSS und AMDs FSR zu unterstützen! Doch selbst ohne diese Unterstützung schafft es die Hardware bei den meisten Games, spielbare Bildwiederholungsraten auf den Monitor zu zaubern, sofern wir es bei der Auflösung und/oder den Qualitätseinstellungen nicht übertreiben.
Beim Benchmark PCMark Night Raid für mobile Systeme schafft der Geekom IT15 über 30.500 Punkte!
Für die erste Einordnung haben wir zwei 3D-Mark Benchmarks über das System laufen lassen. Im Night Raid Benchmark, der für mobile Systeme ausgelegt ist, lieferte uns der Geekom IT15 einen Wert von 30.885 Punkten. Wer sich etwas in die Vergleichslisten der Mini-PCs reinliest, wird merken, dass unser Modell einen hervorragenden Wert abliefert. Ein ähnliches Niveau schafft z.B. auch der Geekom GT1 Mega.
Der PCMark Benchmark Steel Nomad Light liefert eine gute Einschätzung, was der Geekom IT15 bei regulären PC-Games abliefern kann.
Wir wollten den Mini-PC auch einmal mit einem regulären Gaming-Benchmark quälen, der eigentlich für Desktop-PCs mit dedizierter Grafikkarte konzipiert wurde. Und selbst hier konnte das System auf einem 1440p-Display einen nicht allzu schlechten Wert vorweisen, bedenkt man, dass es sich hier um eine mobile CPU/GPU-Lösung handelt. Viele Spiele dürften sich damit mit niedrigen/mittleren Einstellungen in 1080p gut spielen lassen. Und dass das wirklich der Fall ist, haben wir mit Kingdom Come Deliverance 2 und Forza 5 Horizon testen können:
Kingdom Come Deliverance 2 läuft, eingestellt auf niedrigen Details, mit um die 40 fps auf dem Geekom IT15
Bei Forza 5 Horizon erhalten wir zwischen 50 und 60fps mit aufgehübschter Grafik dank XeSS2
Bei beiden Spielen konnten wir dem Mini-PC spielbare Framerates entlocken. Klar, Kingdome Come Deliverance 2 hat auch Szenen, bei denen der Geekom IT15 in die Knie gehen wird, aber wir müssen gestehen, die visuelle Präsentation auf dem Mini-PC war auch trotz niedriger Details recht schick anzusehen. Bei Forza 5 Horizon konnten die Framerates gut über 50fps gehalten werden, auch durch die Intel XeSS2-Technologie. Diese findet in immer mehr Premium-Games Anwendung und erweitert den Pool an Games, die bereits XeSS1 unterstützen (über 200 Titel). Eine Gaming-Session zwischendurch ist mit dem Geekom IT15 somit kein Problem.
Leistungsaufnahme und Effizienz
Eine geringe Leistungsaufnahme (Stromzufuhr) stellt ebenfalls ein Schlüssel-Feature der kompakten Mini-PCs dar. Während große Desktop-PCs auch gerne einmal im Leerlauf zwischen 50 und 100 Watt aus der Steckdose ziehen, verbraucht ein Mini-PC in der Regel nicht mehr als 100 Watt unter Volllast. Und wir sind uns sehr sicher, dass sich die tägliche Nutzung des Geekom IT15 nicht merklich auf die Höhe der Stromrechnung auswirkt. Im Idle-Modus verbraucht unser Testsample um die 8 Watt, bei regulären Arbeiten sind es zwischen 15 und 30 Watt, welche stetig gezogen werden. Die Top-Werte beim Rendern von Videos oder Gaming haben wir mit 90 Watt gemessen, wobei der Wert sich noch um ein paar Watt erhöhen könnte, sollte noch zusätzliche Peripherie am Geekom IT15 angeschlossen sein, die zusätzlichen Strom verlangen. Mehr als die 120 Watt des Netzteils sind dann aber ohnehin nicht drin. Bei der Effizienz gibt es von uns einen Daumen nach oben!
Was uns nicht so gut gefallen hat: Der Lüfter
Der Geekom IT 15 hat wie so ziemlich jedes PC-System auch Mankos, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Eines vorneweg, wir haben jetzt nichts gefunden, was für uns ein Dealbreaker für die Kaufentscheidung darstellen könnte.
Wir haben eigentlich nur zwei Dinge, die wir ansprechen möchten, weil wir denken, dass Geekom in Zukunft mit einem etwas abgeänderten Design diese Punkte adressieren könnte. Im Prinzip geht es nur um die Lüftung/Kühlung des Systems, welches zum einen die Leistung des Systems bei hoher Last drosselt und zum anderen die Lautstärke des Lüfters doch merklich nach oben treibt. Denn der Prozessor erreichte bei den Benchmarks gerne Temperaturen von um die 100 °C, woraufhin dann auch das Thermal-Throttling der CPU/GPU greift und die Stromzufuhr reduziert wird. Dadurch reduziert sich die Leistung, bis sich der Temperaturwert wieder normalisiert. Bei Volllast heult der Lüfter auch leider hörbar auf, was bei einer Installation hinter einem Monitor oder unter einem Schreibtisch weniger ins Gewicht fällt, jedoch ohne Umgebungsgeräusche, Musik oder die Zuhilfenahme von Kopfhörern doch stören kann.
Unter Vollast ist der Lüfter des Geekom IT15 definitiv hörbar. Der hier angegebene Wert stellt jedoch fast den Höchstwert dar, den wir messen konnten. Bei regulärer Nutzung bleibt das System angenehm leise.
Bei regulären Arbeiten und Multitasking-Aufgaben des Büros bleibt der Lüfter jedoch angenehm leise. Selbst bei kreativen Arbeiten mit Adobe Photoshop oder Adobe Premiere Pro kommt der Lüfter nur selten zum Einsatz. Wir wissen jedoch, dass so mancher Laptop/Ultrabook ein ähnliches Verhalten an den Tag legt, teilweise sogar noch schlimmer. Mini PCs von Mitbewerbern (leider nur wenige) lösen das Problem pragmatisch und einfach. Das Höhenmaß Ihres Mini-PCs erweitert, um den Lüfter mit einem leistungsfähigen Kühlkörper zu unterstützen. Das trägt vielleicht 2 cm bei der Höhe auf, was die meisten Nutzer nicht interessieren dürfte. Dafür sind die Geräte auch unter Volllast flüsterleise und können die Performance des mobilen Prozessors fast immer voll ausnutzen. Vielleicht wäre ein optimiertes Lüfter-Kühlkörper-Konzept der nächste Schritt für Geekom.
Zuletzt noch einen Hinweis zur WiFi-Verbindung. Man darf sich hier von WiFi 7 nicht blenden lassen, da das verbaute Modul und die Maße des Mini-PCs gewisse Grenzen setzen. Die meisten werden ohnehin maximal noch mit einem WiFi 5- oder WiFi 6-Netzwerk arbeiten, und somit dürfte es schwer werden, die maximale Bandbreite des Standards auszunutzen. In unserem Test haben wir den Geekom IT15 via WiFi und Ethernet-LAN genutzt. Wir waren im Allgemeinen mit der WiFi-Performance sehr zufrieden. So konnten wir uns z.B. ohne Probleme mit dem WLAN-Extender im Obergeschoss verbinden, obwohl dazwischen zwei Wände und eine Bodenplatte liegen. Die schnellere Verbindung erhaltet ihr aber definitiv über das 2.5 Gbit-Ethernet. Vielleicht wäre eine externe (optionale) Antenne für zukünftige Modelle von Geekom noch eine gute Verbesserung für zukünftige Modelle.
Mit dem IT15 liefert Geekom seinen bislang schlagkräftigsten Mini PC – und der macht seinem Ruf völlig verdient alle Ehre. Schon beim Auspacken fällt auf: Hier wackelt nichts, alles sitzt passgenau in einem CNC-gefrästen Vollmetall-Gehäuse, das mehr wegsteckt, als man ihm je zumuten wird. Auf dem Schreibtisch nimmt der Kleine kaum Platz ein, wirkt mit seinem mattschwarzen Finish aber seriös genug fürs Büro. Geekom ist von der Langlebigkeit seines Systems übrigens so überzeugt, dass der Hersteller 3 Jahre Vollgarantie auf den Geekom IT15 gewährt!
Im Arbeitsalltag überzeugt der IT15 mit einer Performance, die man sonst eher von deutlich größeren Systemen kennt: 4K-Videoschnitt, aufwendige Bildbearbeitung und gewaltige Browser-Tab-Sammlungen meistert er, als wäre es Routine. Wer nach Feierabend noch ein paar Runden zocken möchte, freut sich über spielbare Framerates in Full-HD und 1440p. Das Intel Arc-Innenleben und Intels XeSS2-Technologie machen es möglich.
Anschlüsse hat der Geekom IT15 ebenfalls mehr als genug und allein mit den zwei USB-C 4.0-Ports, den zwei HDMI 2.0-Anschlüssen und den drei USB 3.2-Verbindungen (Typ-A) kommt man sehr gut zurecht. Bluetooth 5.4, WiFi 7 und 2.5-Gbit-LAN sorgen dagegen für eine bestmögliche Konnektivität. Nachteile gibt es eigentlich nur einen: Unter Dauerlast dreht der Lüfter hörbar auf, und bei sehr langen Render-Jobs bremst das Thermal-Limit die Höchstleistung etwas ein. Im normalen Office-Betrieb bleibt das System hingegen leise und effizient, was sich auch positiv auf die Stromrechnung auswirkt.
Wer lediglich Mails schreibt, findet im Geekom-Portfolio günstigere Alternativen. Wer dagegen einen mobilen Kraftwürfel sucht, der produktive Aufgaben mit links erledigt, ab-und-zu zockt und dabei handgepäcktauglich bleibt, liegt mit dem IT15 absolut richtig – solange man mit gelegentlichem Lüfterrauschen leben kann.
Es gibt Veränderungen bei Samsung SmartThings und Sonos. Damit die Integration erhalten bleibt, müssen viele Nutzer rechtzeitig aktiv werden.
Nein, weder Samsung noch Sonos ziehen bei der Integration plötzlich den Stecker. Doch aufgrund neuer EU-Vorgaben gibt es möglicherweise für euch Handlungsbedarf. Das trifft in dem Fall zu, dass ihr Samsungs Smart-Home-Schaltzentrale SmartThings verwendet, um Geräte von Sonos fernzusteuern. Allerdings müsst ihr speziell dann aktiv werden, wenn ihr euch für die Authentifizierung über die Sonos-App angemeldet habt. Denn da liegt der neue Stolperstein.
So erhaltet ihr die Verknüpfung von SmartThings und Sonos
Letzten Endes sieht es so aus, dass Sonos wegen neuer EU-Regularien eine Möglichkeit nutzt, damit Drittanbieter-Apps eine Authentifizierung benötigen. Das soll für mehr Sicherheit sorgen. Nicht betroffen seid ihr, wenn ihr noch die alte Sonos-S1-App verwendet. Ebenfalls stillhalten könnt ihr, wenn ihr die neuere Sonos-App verwendet, aber nicht das Opt-in beim neuen Authentifizierungsmechanismus durchgeführt habt.
Samsung schlüsselt auf, unter welchen Umständen ihr handeln müsst.
Doch nun zum Szenario, in dem ihr aktiv werden müsst: Habt ihr in der aktuellen Sonos-App die Authentifizierung aktiviert, dann müsst ihr jetzt eure Konten von Sonos und Samsung SmartThings verknüpfen. Versäumt ihr das, dann läuft erst einmal nichts mehr, bis ihr jenen Schritt erledigt habt. Solange die Verknüpfung nicht durchgeführt worden ist, erinnert euch die Sonos-App aber immerhin mit einer Benachrichtigung daran.
Das ist wichtig für Besitzer älterer SmartThings Hubs
Samsung warnt dabei ausdrücklich Besitzer älterer SmartThings Hubs, die bereits das Ende ihres Lebenszyklus / das End of Life (EOL) erreicht haben. Hier solltet ihr ausdrücklich nicht das Opt-in in die Authentifizierung bei Sonos vornehmen. Denn das wird dazu führen, dass die Integration nicht wieder hergestellt werden kann.
Um im Falle eines Falles eure Sonos- und SmartThings-Konten zu verknüpfen, öffnet ihr eure SmartThings-App und loggt euch in euer Konto ein. Dann tippt ihr auf das +-Zeichen im oberen, rechten Bildschirmrand. Wählt jetzt „Gerät hinzufügen“. Sucht jetzt nach Sonos über die Suchleiste und wählt die Option „Konto verknüpfen“ aus. Anschließend tragt ihr die Daten des zu verknüpfenden Kontos ein. Im letzten Schritt autorisiert ihr jetzt den Zugriff von SmartThings auf eure Sonos-Geräte und Kontoinformationen.