Geekom Mini IT13 im Test: Dieser Mini-PC ist ein Effizienz-Champion!

Wir testen für euch den Geekom Mini IT13 Mini-PC. Das besondere? Das System setzt als erster Mini-PC überhaupt auf den performanten Intel Core i9-13800H Prozessor. Wie sich der Geekom Mini IT13 in der täglichen Nutzung schlägt, verraten wir euch hier!

Update: Die neue Firmware-Version 0.16.98 von Geekom reduziert das Lüftergeräusch merklich. Diese steht ab sofort auf der offiziellen Support-Webseite von Geekom zum Download bereit!

Das Firmware-Update für den Mini IT13 findet ihr, wenn ihr den "Windos-Treiber"-Tab ausklappt
Das Firmware-Update für den Mini IT13 findet ihr, wenn ihr den „Windos-Treiber“-Tab ausklappt
Support-Seite auf Geekom.de

Design, Lieferumfang und Aufbau

Kompakt und schick: Der Geekom Mini IT13
Kompakt und schick: Der Geekom Mini IT13 || Bild: Dominic Jahn

Der Geekom Mini IT13 Mini-PC wird in einer schicken Verpackung geliefert, deren Aufmachung uns bereits auf das kleine Performance-Monster einstimmt. Wir entfernen den Deckel und unser Blick fällt direkt auf den in Schaumstoff eingebetteten Mini IT13. Das System präsentiert sich in einem schicken Blauton, der das komplette Rahmen aus Metall und Kunststoff bedeckt. Dem Nutzer wird direkt visuell vermittelt, dass in diesem Gerät hochwertige Komponenten verbaut wurden. Der Geekom Mini IT13 misst gerade einmal 117 x 112 x 50 mm und präsentiert sich damit auf dem Schreibtisch fast schon unauffällig. Dazu kommt noch ein Netzteil, dass 158 x 30 x 62 mm misst und eine gesamte Kabellänge (DC-Kabel + Kaltgerätestecker) von rund 3 Metern mit sich bringt. Das Netzteil verschwindet in der Regel natürlich gut aufgeräumt unter dem Schreibtisch, wodurch der Schein eines extrem kompakten Mini PCs gewahrt wird. Der Geekom Mini IT13 selbst wiegt übrigens 660 Gramm, zusammen mit dem Netzteil sind es knapp über 1kg. Das unterstreicht nochmals den kompakten Charakter des Systems, welches sich dann doch als gut portabel erweist. Die meisten werden den Mini-PC jedoch nur stationär einsetzen und auf dem Schreibtisch oder mittels im Lieferumfang enthaltener VESA-Halterun (100 x 100 mm) auf der Rückseite eines Monitors oder sogar unter dem Schreibtisch anbringen. Wer des Öfteren zusätzliche Peripherie und Speichermedien mit dem Mini IT13 verbinden möchte, der sollte das Modell klassisch unter dem Monitor positionieren.

Der gesamte Lieferumfang des Geekom Mini IT13 Mini-PCs
Der gesamte Lieferumfang des Geekom Mini IT13 Mini-PCs || Bild: Dominic Jahn

Jetzt haben wir bereits den Großteil des Lieferumfangs vorneweg genommen. Neben dem Mini-PC, dem Netzteil samt Kaltgerätestecker und der VESA-Halterung (inkl. Schrauben), gibt es zudem noch eine Gebrauchsanweisung, ein HDMI-Kabel sowie ein Dankeschön des Herstellers in Postkartenformat. Was vielleicht fehlt, wäre noch ein USB-C-Kabel, um sofort die Verbindung zu kompatiblen Bildschirmen herstellen zu können. In der Regel liegen entsprechende Kabelverbindungen jedoch den Monitoren selbst bei, was bedeutet, dass wir eigentlich nicht wirklich etwas am Lieferumfang des Mini IT13 auszusetzen haben.

Der Aufbau des Geekom Mini IT13 ist selbsterklärend und mehr als einfach. Komponenten auspacken, Stromverbindung herstellen, Monitor/TV via USB-C oder HDMI anschließen, Maus und Keyboard verbinden bzw. USB-Dongle anstecken und ggf. Ethernet-Kabel des Routers mit dem System verbinden – fertig! Danach anschalten und direkt in den Installationsprozess von Windows 11 starten. Das Betriebssystem sorgt dafür, dass alle wichtigen Einstellungen inkl. WLAN-Verbindung und System-Updates vorgenommen werden, bevor man auf die Nutzeroberfläche gelangt. Der komplette Aufbau dürfte in unserem Fall nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch genommen haben. Wobei der Großteil auf den Download und die Installation der Windows-Updates zurückgeht.

Geekom Mini IT13 – Die technischen Daten:

Gehen wir vom eher „groben“ Design etwas mehr ins Detail. Genauer gesagt, widmen wir uns einmal umfänglich den technischen Fähigkeiten des Geekom Mini IT13. Denn was für das Auge verborgen bleibt, macht diesen Mini-PC eigentlich aus. Was das Modell für viele so attraktiv macht, ist definitiv der Prozessor, der bislang in noch keinem anderen Mini-PC zum Einsatz gekommen ist. Der Intel Core i9-13990H-Prozessor präsentiert sich nämlich als absolutes Arbeitstier mit seinen insgesamt 14 Prozessorkernen, die sich in 6 Perfomance- und 8 Effizienz-Kerne aufteilen. Mit der Verarbeitung von bis zu 20 Threads gleichzeitig, eine Multicore-Taktung von 4.8 GHz (Performance-Kerne) und einer kurzzeitigen Single-Core-Taktung von bis zu 5.4 GHz, dürfte der Mini-PC den meisten Arbeitsanwendungen gewachsen sein. Dem starken Prozessor stehen insgesamt 32GB DRR4-3200MHz Dual-Channel-RAM zur Seite. Hierbei handelt es sich um zwei Ram-Riegel von LEXAR (LD4AS016G-H3200GNH2G5ST). Der Arbeitsspeicher lässt sich auf bis zu 64GB aufrüsten. Viele sehen in diesem Bauteil eher einen Flaschenhals und verweisen darauf, dass andere Systeme schon des Öfteren auf DDR5 setzen. Wenigstens ist mit 32 GB ausreichend Arbeitsspeicher vorhanden, denn auf diesen greift nicht nur das System mit der CPU zu, sondern auch die integrierte XE-Grafikeinheit, die mit bis zu 1.5 GHz taktet.

Im Inneren des Mini IT13 gibt es zusätzliche Steckplätze für Speichererweiterungen (M.2 SSD / 2.5 Zoll SSD). Hier lässt sich auch der RAM ggf. erweitertn (auf maximal 64GB)
Im Inneren des Mini IT13 gibt es zusätzliche Steckplätze für Speichererweiterungen (M.2 SSD / 2.5 Zoll SSD). Hier lässt sich auch der RAM ggf. erweitertn (auf maximal 64GB) || Bild: Dominic Jahn

Dazu gesellt sich noch eine 2 TB M.2 2280 PCIe Gen 4 x4 SSD (ebenfalls von Lexar), was auch das Maximum an diesem Festplatten-Steckplatz abbildet. Zusätzlich lässt sich der interne Speicher noch um eine M.2 2242 SATA SSD mit bis zu 1TB sowie einer 2.5 Zoll-SATA-Festplatte mit bis zu 2TB aufrüsten. Beide Steckplätze werden dem Nutzer offenbart, sobald man vier Schrauben an der Unterseite (Gummifüße) des Geekom Mini IT13 löst. Zudem ist noch ein Intel WiFi 6e Modul verbaut, welches die Bandbreiten von 2.4 GHz und 5GHZ verdoppelt und so für eine noch schnellere Verbindung sorgt. Geekom verspricht ein bis zu 3x schnelleres Wi-Fi, das auch in Umgebungen mit hoher Gerätebelastung (4x Kapazität) seinen Dienst problemlos fortführt. Zudem soll die Latenz bis zu 75 Prozent geringer ausfallen. Zuletzt hätten wir dann noch Bluetooth 5.2. Nochmals die Spezifikationen des Geekom Mini IT13 zusammengefasst:

Prozessor: Intel i9-13900H
Prozessorkerne: 14 (6 Performance / 8 Effizienz)
Threads-Anzahl: Maximal 20
Maximale Taktung: 5.4 GHz (Single) / 4.8 GHz (Multi)
Arbeitsspeicher: 32GB DDR4-3200MHz Dual Channel (2 x 16GB)
GPU: Intel XE mit 96 EUs / max. 1.5 GHz
Speicher: 2 TB M.2 2280 PCIe 4 x4 SSD (Lexar)
Speichererweiterung: 1 TB M.2 2242 SATA | 2 TB 2.5 Zoll SATA | USB
Wi-Fi: WiFi 6E AX211
Bluetooth: 5.2

Neben der oben beschriebenen Konfiguration gibt es den Mini IT13 von Geekom übrigens noch in zwei weiteren Varianten:

  • Intel i5-13500H 16GB RAM + 512GB SSD
  • Intel i7-13700H 32GB RAM + 1TB SSD

Anschlüsse

Frontanschlüsse des Geekom Mini IT13: USB 3.2 Gen2 + Audio-Buchse (3.5mm)
Frontanschlüsse des Geekom Mini IT13: USB 3.2 Gen2 + Audio-Buchse (3.5mm) || Bild: Dominic Jahn

Kommen wir zu den Anschlüssen. Hier gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Denn der Geekom Mini IT13 stellt die wichtigsten Schnittstellen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. An der Front begrüßen uns zwei USB 3.2 Gen2 Buchsen mit bis zu 10 Gbit/s sowie eine kombinierte Audio-Buchse für Line-Out, Mikrofon und Kopfhörer. Seitlich überrascht das Modell mit einem SD-Karten-Leser, während auf der gegenüberliegenden-Seite ein Anschluss für ein Kensington-Schloss integriert wurde.

Anschlüsse auf der Rückseite des Geekom Mini IT13: HDMI 2.0, USB 4 mit Displayport, USB 3.2, 2.5Gbit LAN uvm.
Anschlüsse auf der Rückseite des Geekom Mini IT13: HDMI 2.0, USB 4 mit Displayport, USB 3.2, 2.5Gbit LAN uvm. || Bild: Dominic Jahn

Auf der Rückseite geht es Anschluss-technisch mal so richtig zur Sache. Da hätten wir einmal DC-Eingang für das 150 Watt-Netzteil, zwei HDMI 2.0-Anschlüsse in voller Größe, zwei USB-C 4.0-Ports mit Unterstützung für Thunderbolt und DisplayPort (maximal 8K@30Hz oder 4K@120Hz), einen weiteren USB 3.2 Gen2-Anschluss (10 Gbit/s max.), einen USB 2.0-Port sowie ein 2.5 Gbit LAN/Ethernet-Port. Was vielleicht fehlt, ist ein reiner Display-Port-Ausgang in der neusten Version (1.4) oder ein zweiter LAN-Anschluss. Diese „Wünsche“ würden jedoch nur ganz wenige Nutzungs-Szenarien bedienen und somit attestieren wir dem Mini-PC eine „Vollausstattung“ im Anschluss-Segment, mit dem sich unter anderem vier Monitore gleichzeitig betreiben lassen. Noch einmal zusammengefasst:

  • 3x USB 3.2 Gen 2 (2 vorn / 1 hinten)
  • 2x HDMI 2.0
  • 2x USB-C 4.0 (mit Thunderbolt und DisplayPort)
  • 1x USB 2.0
  • 1x 2.5Gbit LAN/Ethernet
  • 1x SD-Karten-Leser
  • 1x 3.5 Audio-Buchse (Line-In, Mikrofon, Kopfhörer)
  • 1x Kensington-Lock
  • 1x DC-Eingang

Der Lüfter

Wir müssen, bevor wir zum Praxisteil kommen, nochmal über den Lüfter des Geekom Mini IT13 reden. Dieser ist zu laut, Punkt! Dieser Umstand wurde bei vielen anderen Tests bemängelt und war zum Teil sogar ein Ausschlusskriterium für diesen Mini-PC. Und auch wir empfinden das Lüftergeräusch als zu laut, und nicht nur das, das Geräusch veränderte sich auch nicht. Egal, ob Hochlast oder Leerlauf, der Lüfter arbeitete wie verrückt und frei auf dem Schreibtisch stehend würden wir dieses Gerät wohl verbannen. Auch über das Bios-Menü (was uns fast keine Einstellungsmöglichkeiten liefert) lässt sich das Verhalten des Lüfters nicht beeinflussen. Die Einstellung des „Fan-Mode“ mit „Quiet“, „Normal“ oder „Performance“ brachte auch keine Verbesserung.

Das Lüfterkonzept des Geekom Mini IT13 kühlt die CPU/GPU effektiv, ist in den Werkseinstellungen jedoch zu laut!
Das Lüfterkonzept des Geekom Mini IT13 kühlt die CPU/GPU effektiv, ist in den Werkseinstellungen jedoch zu laut!

Doch Rettung naht. Es gibt eine neue Firmware-Version 0.16.98, die wir von Geekom zugesandt bekommen haben. Diese wird auf einen kleineren USB-Stick gepackt (damit man diesen FAT32 formatieren kann), PC neu gestartet und dieser USB-Stick wird über das Bootmenü (F7) ausgewählt. Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, fertig. Und was sollen wir sagen, der Lüfter WAR mal ein Problem. Das Gerät läuft einmal hörbar an und verbleibt in einem für die jeweilige Arbeit angemessenen Geräuschpegel. Büroarbeit, Internet, Photoshop etc. war alles gut nutzbar, ohne dass wir uns vom Lüftergeräusch gestört gefühlt hätten. Wir haben den Hersteller nochmals angeschrieben und wollten wissen, ob die Firmware bald allen Nutzern zur Verfügung gestellt wird und wenn nein, wieso nur auf Anfrage? Kurzgefasst: Das Lüfterproblem lässt sich beheben!

Geekom Mini IT13 in der Praxis: Desktop und Arbeit

Wir starten etwas langweilig in den Praxisteil, aber wir denken, dass man dann besser versteht, wofür dieser Mini-PC konzipiert ist und worin deren Stärken liegen. Das Netzteil liefert maximal 115 Watt, wobei die Grenze für die Leistungsaufnahme des Prozessors auf 80 Watt beschränkt ist. Bedeutet, man wird nicht die komplette Stromleistung des Prozessors zuführen können, was auch okay ist, denn so bleibt noch Puffer für z.B. das Laden von externen Geräten via USB-C etc.

Werte der Leistungsaufnahme des Intel i9-13900H
Werte der Leistungsaufnahme des Intel i9-13900H

Die 80 Watt stellen dabei den PL2-Wert dar, also eine Aufnahme der Stromleistung, die nur über einen bestimmten Zeitraum erlaubt ist, im Fall des verbauten Prozessors hält im Bestfall um die 30 Sekunden an. So können z.B. mehrere Performance-Kerne zusammen eine leistungshungrige Aufgabe lösen. Bedeutet jedoch, der Prozessor kann nur kurzzeitig Vollgas geben und senkt dann die Stromaufnahme auf 35 Watt ab (PL1). Nicht wie vom Hersteller vorgegeben 45 Watt, was für das Modell absolut okay wäre. Wieso sich Geekom zu diesem Schritt entschieden hat, wissen wir leider nicht. Vielleicht hat es etwas mit dem thermischen Design des Mini IT13 zu tun.

Mini IT13 Mini-PC mit i9-13900H auf geekom.de

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Super-effizientes Single-Core-Arbeitstier!

So und was heißt denn das alles? Zum einen heißt es, dass wir für diese Infos ganz schön tief graben und uns auch erst einmal wieder mit den Besonderheiten eines solchen Prozessors auseinandersetzen mussten. Noch wichtiger ist jedoch, was diese Konfiguration für den Nutzer bedeutet. Der Geekbench-Benchmark verdeutlicht relativ gut, was der Mini IT13 so kann und wie diese oben zusammengefassten Werte dessen Performance beeinflussen. Für Single-Core-Anwendungen, was einen Großteil der Programme und Games sein dürften, liefert der Mini IT13 einen großartigen Wert und man sieht, dass der Multicore-Score nicht, wie man vermuten würde, weit darüber liegt. Denn, allen 16 Kernen stehen eben nur maximal 80 Watt zur Verfügung und wenn ein einzelner Kern mit 35 Watt „ausgereizt“ liefert der für die meisten Arbeiten viel bessere Ergebnisse.

Geekbench Geekom Mini IT13 Single- bzw. Multicore-Messung
Geekbench Geekom Mini IT13 Single- bzw. Multicore-Messung

Der Mini-PC zeigt sich für die meisten Anwendungsbereiche extremst effizient und wenn man bedenkt, dass die Hardware 95% der Zeit nur 35 Watt verbraucht, dann muss man sich von diesem Gerät einfach nur begeistert zeigen. Und begeistern kann das Gerät wirklich, egal ob langweilige Officeanwendungen, Online-Recherchen mit 40 offenen Tabs im Chrome Browser, oder der gelegentliche Sprung in Adobe Photoshop oder in Videoschnittprogramme wie Premiere Pro, waren gar kein Problem. Nie hatten wir das Gefühl, dass das Gerät an seine Grenzen stößt, sofern man jetzt nicht seine Arbeit mit 100%iger Geschwindigkeit fortführen möchte, während im Hintergrund ein Video enkodiert wird. Das liegt sicherlich auch daran, dass eine extrem flotte M2.SSD verbaut wurde. Und mit 2TB hat man genug schnellen Speicherplatz ab Werk, mit dem sich auch Projekte mit größerem Datenumfang stemmen lassen.

Blitzschnelle M2.SSD

Benchmark M.2 SSD-Festplatte des Geekom Mini IT13
Benchmark M.2 SSD-Festplatte des Geekom Mini IT13

Auch mit mehreren angeschlossenen Displays zeigt sich der Geekom Mini IT13 performant und flott. Und nochmals, die Effizienz dieses Mini-PCs ist wirklich nicht zu toppen, zumindest nicht, wenn man die Leistungsaufnahme in Watt der tatsächlichen Leistung entgegenstellt. Für einen „Workstation-PC“ lässt sich so sicherlich über Jahre hinweg richtig viel Geld an Stromkosten sparen.

Doch was kann der kompakte Mini-PC eigentlich nicht? Für GPU-hungrige Anwendungen wie CAD, Blender etc. ist das System nicht konzipiert. Hier fehlt es einfach an Grafikpower, denn die GPU muss sich die 35 Watt mit der CPU teilen und ist auch sonst nicht so flott, als dass sie Renderings in Echtzeit in Programmen ohne Bildruckler wiedergeben könnte. Irgendwo sind dann doch die Genzen erreicht. Lockern könnte man diese Grenze wiederum mit einer externen Grafikkarte, die man mittels USB-C mit dem Computer verbindet. Jedoch ist dies dann nicht als perfekte Gesamtlösung zu betrachten, sondern eher als Workaround. Denn für solche Anwendungen muss dann doch eher ein klassischer Desktop-PC oder Laptop mit dedizierter Grafikeinheit her.

Mini IT13: Gaming

Und da kommen wir dann auch gleich zum naheliegenden, nächsten Einsatzbereich: Gaming. Ja, man kann am Geekom Mini IT13 zocken, je nach Spiel sogar ganz gut. Wer jedoch die neusten AAA-Titel mit Next-Generation-Grafik zocken möchte, der hat sich die falsche Hardware ausgesucht. Fortnite, Minecraft, Rocket League, League of Legends… so etwas könnt ihr in mittleren oder niedrigen Grafikeinstellungen gut zocken, sogar mit Framerates jenseits der 60 FPS. Es gibt jedoch keine Stellschrauben, mit denen sich das Gerät zum Gamer-PC umwandeln lässt. Wenn irgendwann das Cloud-Gaming richtig gut funktioniert, dann ist auf dem Mini IT13 auch Cyberpunk 2077 oder GTA 6 sicherlich kein Problem, aber bis dahin, wird es sicherlich noch etwas dauern. Und für diesen Anschaffungspreis holt man sich als Gaming-System dann doch eher eine PlayStation 5 oder Xbox Series X.

Testfazit: Geekom Mini IT13:

Im Test: Der Geekom Mini IT13 Mini-PC mit Intel i9-13900H CPU
Im Test: Der Geekom Mini IT13 Mini-PC mit Intel i9-13900H CPU
Mini IT13 Mini-PC mit i9-13900H auf geekom.de

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Wir zeigen uns absolut begeistert vom Mini-PC Geekom Mini IT13. Denn wenn man das Entertainment-Segment „Gaming“ außenvor lässt, präsentiert sich das System als eines der stärksten Mini-PCs am Markt. Vor allem die Effizienz, welches der PC an den Tag legt, ist derzeit wohl ungeschlagen, dank seiner hervorragenden Single-Core-Performance. Bildbearbeitung, Videoschnitt, Office, Browsing, Onlinevideos, Musikwiedergabe… alles kein Problem für den Mini IT13, selbst wenn mehrere Programme parallel laufen. Gaming ist auf dem System möglich, man muss sich hier jedoch auf die etwas „grafikoptimierten“ Titel beschränken. CS2, LOL, Minecraft etc. laufen problemlos, anspruchsvolle Games funktionieren dagegen nur via Cloud-Gaming.

Das Gerät sieht ansprechend aus, hat hochwertige Komponenten verbaut und liefert genug Arbeits- und Festplattenspeicher, um so ziemlich jeden Desktop-Jockey zufriedenzustellen. Auch die Auswahl und Anzahl der Anschlüsse sind perfekt gewählt und so können wir uns den Mini IT13 in so vielen Einsatzszenarien vorstellen. Mit den Preisreduzierungen der letzten Wochen, fällt es Interessierten sicherlich immer schwerer, nicht zum performanten i9-13900H zu greifen. Klar, die Intel i5 und i7-Prozessoren sind günstiger, dafür hat man mit dem größten Modell im Bestfall für viele Jahre ausgesorgt, was das Thema stationärer Arbeits- und Entertainment-PC anbelangt.

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Dominic Jahn
Dominic Jahn
Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse
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17 Kommentare
  1. Moin,
    wie sieht es eigentlich mit solchen Mini-PC aus, wenn man diesen 24h/7 laufen lässt?
    Ich könnte mir diesen Super als Smarthome Server vorstellen. Mit Proxmox Virtuelle Gäste laufen lassen, von iobroker, Homematic, emby etc.
    Oder ratet ihr zu solchen Sachen lieber davon ab, die 24h laufen?

    • Eine sehr gute Frage. Ich vermute, dass die Hardware das schon schafft, aber 35 Watt auf Dauer ist dann doch nicht wenig. Vor allem, wenn es für diesen Einsatzzweck Geräte gibt, die weitaus
      weniger Strom verbrauchen. Weshalb ist davon abraten würde, ist eher, dass der Mini IT13 damit wohl unterfordert ist, oder wie siehst du das? Da gibt es kleinere Konfigurationen, die vielleicht besser passen, auch von Geekom.

  2. Hallo zusammen . Hier ist die Antwort von Geekom bezüglich dem lauten Lüfter +
    den Link wo ihr die Zip Datei für den Lüfter herunterladen könnt.

    Guten Tag!
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
    Wir haben drei Lüftermodi für Kunden mit unterschiedlichen Bedürfnissen entwickelt: Leiser Modus/Normaler Modus/Leistungsmodus. Unsere Techniker haben bereits werkseitig die am besten geeignete Windgeschwindigkeit (Normalmodus) eingestellt. Sie können den Einstellungsmodus im BIOS an Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen (drücken und halten Sie „F7“, wenn Sie den Computer einschalten). Wenn Sie nicht viele Programme ausführen, können Sie den „Silent Mode“ wählen; wenn Sie viele Programme ausführen müssen, wählen Sie bitte: „Leistungsmodus“. Es gibt keinen Balanceakt zwischen Leistung und
    Stille, Sie müssen sich für das eine oder das andere entscheiden.
    Darüber hinaus hat unsere technische Abteilung vor kurzem eine neue Version von BIOS+EC optimiert, hauptsächlich für Kunden, die einen niedrigeren Dezibelwert des Lüfters benötigen. Sie können die Datei hier herunterladen, um sie zu aktualisieren:
    https://www.mediafire.com/file_premium/819ntzgetzmduqo/IT12_13_auto_Flash_EC_0.20.zip/file
    Könnten Sie es bitte zuerst ausprobieren?
    Mit freundlichen Grüßen
    Mina

    Ich hoffe ich konnte euch alle damit helfen. Gruß

  3. Ein nettes und sehr wissenswertes Kommentar
    Ich habe das Gerät bereits 3wochen habe aber noch nicht viel damit gearbeitet. Aber bis jetzt bin ich zufrieden .
    Ich suche ein Videobearrbeitungssoftware was nicht allzu teuer ist
    vieleicht kannst du mir was empfehlen.
    Sehr lieben Dank
    Deepak

    • Davinci Resolve ist in der Basis-Version kostenlos. Und die Studio-Variante (ist glaube ich eine Lifetime-Lizenz) kostet nur 345 Euro. Das ist für so eine Software wirklich nicht viel.

  4. ich hab die Kiste hier… ohne Firmware Update ist wirklich zu laut danach hört man den blauen Kasten viel weniger. hinter den großen TV ist der Kasten wirklich nicht mehr zu hören.

      • Gerne. Ich schätze eure Arbeit sehr. Ich bin selbst Technikbegeistert solange ich denken kann. Hatte auch mal überlegt so etwas auch beruflich zu machen, wenn dann in einem großen Technikmarkt in einer Großstadt oder so.

          • Eine schöne und angenehme Vorstellung für mich 😀 🙂
            Ich werde eventuell darauf zurückkommen Dominic. Ist gerade beruflich noch ein bisschen was in Arbeit und möcht da noch schauen, was dabei herauskommt. Denn es wenn es klappt, die Ausbidung dafür erstmal viel Zeit in Anspruch nehmen wird.
            Liebe Grüße und einen schönen 3. Advent euch allen

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