MagentaTV ist ein Dienst der Telekom, der auch zahlreiche Streaming-Dienste bündelt. Jetzt bestätigt: RTL+ bleibt bis mindestens 2030 dabei.
Das Gros der Leser dürfte das kaum überraschen: Medial wirbt RTL Deutschland immer wieder damit, dass RTL+ angeblich auf ein rasantes Wachstum komme. Doch Marktbeobachter munkeln, dass ein erheblicher Teil darauf zurückzuführen sei, dass der deutsche Streaming-Dienst eben ohne Aufpreis Bestandteil von MagentaTV der Deutschen Telekom ist. Jedenfalls wird das über viele Jahre so bleiben – eben bis mindestens 2030.
RTL+ und MagentaTV: Kooperation für beide Seiten vorteilhaft
So hält man sich mit jener Formulierung bzw. dem „mindestens“ direkt offen, die Partnerschaft darüber hinauszuverlängern. Denn auch die Deutsche Telekom bzw. MagentaTV profitiert freilich. So kann der Telekommunikationsanbieter seinen Kunden so einen deutlichen Mehrwert bieten. Beide Dienste erhöhen letzten Endes durch die Kooperation die gemeinsame Reichweite. Dabei ist RTL+ Premium ab dem Tarif „MagentaTV Smart Flex“ Teil des Abonnements. In höheren Stufen lässt sich gegen einen Aufpreis sogar das Max-Abo hinzubuchen. Jenes enthält auch Zugriff auf Musikstreaming und Hörbücher.
Separat lässt sich RTL+ ab 5,99 Euro im Monat buchen.
RTL+ lässt sich auch unabhängig von MagentaTV ab 5,99 Euro im Monat buchen. MagentaTV im Bundle mit RTL+ Premium gibt es allerdings schon ab 15 Euro im Monat, sodass sich das Paket durchaus rechnen kann. Zumal auch weitere Streaming-Dienste wie Apple TV+, Disney+ und Netflix zubuchbar sind. MagentaTV selbst bietet Zugriff auf das lineare TV-Programm bzw. über 160 Sender in HD. Der Dienst kann auch ohne einen Festnetztarif der Deutschen Telekom beauftragt werden.
Auch wenn in den Pressemitteilungen gerne maßloser Erfolg suggeriert wird, sind sowohl MagentaTV als auch RTL+ am Markt eher kleine Player, wenn man mit Streaming-Diensten wie Prime Video, Disney+ oder Netflix vergleicht. Insofern ist es natürlich für beide Seiten von Vorteil, die Kooperation fortzuführen.
Wer das Paket bucht, kann RTL+ im Übrigen auch auf weiteren Endgeräten nutzen, es muss also nicht direkt Hardware der Telekom wie der neue Streaming-Stick zum Einsatz kommen. Teil des Angebots ist auch der Zugriff auf die Free-TV-Sender der RTL-Gruppe sowie einige Pay-TV-Kanäle.
Nvidia GeForce Now ist das aktuell vielleicht beste Cloud-Gaming-Angebot. Doch für Neukunden wird der Zugang erschwert.
Nvidia GeForce Now greift im Ultimate-Tarif auf die Leistung einer GeForce RTX 4080 zurück und ermöglicht bis zu 4K-Gaming mit Ray-Tracing und HDR. Framerates von bis zu 240 fps sind möglich. Ein weiterer Vorteil: Der Dienst setzt auf bestehenden Spielesammlungen bei Steam, GOG.com oder sogar dem Game Pass von Microsoft auf. Selbst wenn das Cloud-Gaming-Abo also gekündigt wird, bleiben die Spiele unabhängig davon erhalten und können etwa an einem Gaming-PC weiter genutzt werden. Doch neue Interessenten haben es derzeit schwer.
Nvidia GeForce Now: Kostenloser Basis-Tarif ist gesperrt
Beispielsweise steht der kostenlose Basis-Tarif Neukunden derzeit gar nicht mehr offen. Zusätzlich gibt es keinerlei Tagespässe mehr. Das Abonnement für einen Monat von GeForce Now wiederum gibt es derzeit nur im Ultimate-Tarif. Für den Performance-Tarif ist es als „ausverkauft“ gekennzeichnet. Immerhin: Das 6-Monats-Abo lässt sich derzeit sowohl im Performance- als auch im Ultimate-Tarif ohne Einschränkungen buchen.
Nvidia GeForce Now bietet derzeit viele Abo-Optionen nicht mehr an.
Eine offizielle Begründung für die eingeschränkte Verfügbarkeit der jeweiligen Abonnements hat Nvidia nicht genannt. Es ist aber anzunehmen, dass man die hauseigenen Server nicht ans Limit bringen will, damit alle Bestandskunden weiterhin ein einwandfreies Erlebnis genießen können. Doch auch eine andere Erklärung ist durchaus denkbar.
Nvidia GeForce Now: Umstellung auf die GeForce RTX 50?
So könnt es auch sein, dass Nvidia hinter den Kulissen bereits daran arbeitet, die Hardware-Basis zu modernisieren. Schließlich hat man im Rahmen der CES 2025 gerade erst die neuen Grafikkarten der Reihe GeForce RTX 50 vorgestellt. Mittelfristig dürfte da die GeForce RTX 5080 wohl die bisherige RTX 4080 in den Rigs von GeForce Now ersetzen.
Wer im Übrigen Interesse an GeForce Now hat, kann sich zumindest benachrichtigen lassen, sobald die aktuell ausgebuchten Abonnements wieder verfügbar sind.
TCL CSOT hat auf der CES 2025 seine ersten RGB-OLED-Displays gezeigt. Diese sollen es mit den WOLED- und QD-OLED-Panels von Samsung Display und LG Display aufnehmen.
TCL CSOT, eine Tochterfirma von TCL, ist da in den letzten Jahren gut vorangekommen. Zuächst sollen die hauseigenen OLED-Panels aus dem Inkjet-Verfahren allerdings nicht in Fernsehgeräten, sondern in Monitoren werkeln. Auf der CES 2025 hat man da beispielsweise ein Exemplar mit 27 Zoll Diagonale, 120 Hz Bildwiederholrate und 4K-Auflösung präsentiert. So liegt der Fokus dann auch zunächst, wie erwartet, auf PC-Bildschirmen sowie Notebooks.
RGB OLED: Helligkeiten müssen sich noch verbessern
Im direkten Vergleich mit den WOLED von LG Display sowie den QD-OLED von Samsung Display haben die RGB-OLED von TCL CSOT offenbar eigene Vor- und Nachteile. Da keine zusätzlichen weißen Subpixel wie bei den WOLED genutzt werden und auch keine Pixel-Anordnung im Dreieck wie bei den QD-OLED, gibt es etwa keine störenden Konturen um Texte. Allerdings lässt die Spitzenhelligkeit von 600 Nits noch etwas zu wünschen übrig. Da sind LG Display und Samsung Display bereits weiter.
TCL will es mit seiner RGB-OLED-Technik mit WOLED und QD-OLED aufnehmen.
Laut TCL sollen die RGB OLED 80 % des Farbraums Rec.2020 abdecken, was mit QD-OLED vergleichbar ist. Die Monitore nutzen allerdings, wie auch viele andere OLED-Pendants, eine matte Beschichtung gegen Spiegelungen und Reflexionen. Das mindert allerdings die wahrgenommenen Kontraste etwas.
TCL CSOT könnte Preisdruck im OLED-Markt aufbauen
Für Kunden ist nun die wohl größte Hoffnung, dass TCL CSOT mit seinen eigenen OLED-Panels langfristig Druck am Markt aufbaut. So könnte dies einerseits dazu führen, dass sich LG Display und Samsung Display technisch noch mehr ranhalten müssen, um ihre Führungspositionen zu halten. Der Innovationsdruck wächst also eindeutig.
Ein RGB-OLED-Display von TCL CSOT für Notebooks.
Andererseits steigt natürlich durch einen dritten, großen OLED-Hersteller womöglich auch der Preisdruck. Da muss man aber natürlich abwarten. Denn zunächst liefert TCL CSOT ja eben nur Panels für Monitore und Notebooks – noch nicht für TVs. Das steht zwar auch bereits auf der Agenda, soll aber noch Zeit benötigen.
Apple TV hat zum Start in die neue Woche seine Auswahl reduzierter Filme und Filmsammlungen in 4K Ultra HD-Qualität erweitert. Auch dem kürzlich verstorbenen Regisseur David Lynch wird Tribut gezollt.
Apple TV hat sich wieder einmal um seine Film-Schnäppchen gekümmert. Bedeutet, noch mehr Filmsammlungen und Einzeltitel können ab sofort für kleines Geld über den Apple TV-Shop gekauft werden. So wird z.B. das Angebot der „Christopher Nolan Collection“ mit 8 Filmen um ein paar 2-Film-Sammlungen zu „Aquaman“, „Dune“ und „Mad Max“ erweitert. Mehrere Neuzugänge konnten wir auch bei den reduzierten Filmen für je 3.99 Euro identifizieren. Ebenso gibt es neue reduzierte Filme für je nur 5.99 Euro. In dieser Preiskategorie warten auch ein paar Titel des kürzlich verstorbenen Regisseurs „David Lynch“ auf euch. Zwei seiner bekanntesten Filme „Lost Highway“ und „Mulholland Drive“ erhielten sogar erst kürzlich ein Upgrade auf 4K Ultra HD. Mit diesen beiden Filmen, sowie mit „Twin Peaks„, „A Straight Story“ oder „Der Elefantenmensch“ darf man gerne nochmal in die Welt des genialen Regisseurs abtauchen.
Wer in der Auswahl reduzierter 4K-Titel auf Apple TV nichts findet, wird vielleicht bei den Neuzugängen fündig. Dort haben wir die aktuellen Charts sowie auf 4K Ultra HD aktualisierte Titel und Neuheiten aufgelistet. Derzeit steht z.B. das HBO-Original „Caddo Lake„, „Gladiator 2“ und „The Substance“ mit Demi Moore hoch im Kurs. Abonniert auch gerne unseren kostenlosen Apple TV-Themennewsletter, der euch über Neuzugänge und reduzierte Filme und Bundles in hochauflösendem 4K informiert:
LG hat kürzlich damit begonnen, webOS 24 auch für seine OLED-TVs aus dem Jahr 2022 zu verteilen. Ab sofort kommt auch der B2 an die Reihe.
Zuvor hatten explizit nur die höher eingeordneten Modelle LG OLED C2 und G2 aus dem Jahr 2022 webOS 24 als Upgrade erhalten. Der südkoreanische Hersteller hatte Ende 2022 die Verteilung eingeleitet. Im Vorjahr hatte man bereits den Sprung von webOS 22 auf webOS 23 gewagt. Dies ist Teil der neuen Update-Strategie des Unternehmens.
LG hievt neue webOS-Versionen auch auf ältere Smart-TVs
So handhabte es LG jahrelang so, dass die aktuellste webOS-Version auch nur den jeweils neuesten TV-Modellen vorbehalten blieb. Seit 2024 jedoch versorgt man rückwirkend auch das bereits bestehende Line-up mit dem neueren Betriebssystem. Was LG natürlich im Marketing als verbesserten Kundenservice bewirbt, hat allerdings eigentlich wohl ganz andere Hintergründe. So geht es vielmehr darum, Werbepartnern eine einheitlichere Plattform zum Ausspielen ihrer Anzeigen zu liefern. Denn das ist mittlerweile ein wichtiger Faktor.
Der LG OLED B2 aus dem Jahr 2022 erhält jetzt webOS 24.
So kalkulieren die TV-Hersteller inzwischen fest damit, auch nach dem eigentlichen TV-Verkauf durch Werbung direkt im Betriebssystem sowie in FAST-Angeboten wie den LG Channels oder Samsung TV Plus zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Dies dürfte also der zentrale Grund sein, aus dem dem LG seine Update-Strategie angepasst hat. Zeitgleich hat im Übrigen auch Samsung seine diesbezügliche Vorgehensweise überarbeitet.
LG OLED B2: Das Einstiegsmodell von 2022
Dabei ist der LG OLED B2 das Einstiegsmodell aus dem Jahr 2022 und schließt somit den Kreis. Dabei hat LG natürlich auch schon neue TV-Modelle für 2025 vorgestellt. Die neuen LG OLED evo G5 und M5 verabschieden sich von der MLA-Technologie und setzen stattdessen auf neuartige 4-Stack- bzw. RGB-Tandem-Panels dadurch erreichen sie jetzt gesteigerte Helligkeiten von bis zu 4.000 Nits. Auch die Farbwiedergabe soll sich verbessert haben.
Die 99 Cent-Aktion von Amazon Prime Video läuft noch heute den ganzen Tag. Leiht euch ausgewählte Filme in SD, HD und 4K UltraHD-Qualität für je nur 99 Cent aus!
Ich muss gestehen, ich habe meine Benachrichtigung zur 99-Cent-Aktion erst am Sonntag (heute) am späten Nachmittag erhalten. Entsprechend ein kleines Sorry in die Runde, dass wir euch nicht früher informiert haben – es lag ausnahmsweise nicht an uns. Dafür haben wir aus der überschaubaren Auswahl an Filmen alle Titel in 4K Ultra HD (zum Teil mit HDR) für euch herausgefiltert. Hoch im Kurs sind laut Auflistung „Horzion“ mit und von Kevin Costner, „Nur noch ein einziges Mal“ mit Blake Lively oder der Weltkriegs-Slasher „Sisu“.
Auf der CES 2025 verliert das Segment der Unterhaltungselektronik immer mehr an Relevanz. Ein Paradebeispiel für die Entwicklung der Messe liefert der Stand von Sony.
Fernseher, Kopfhörer, Soundbars, Projektoren, Media-Player waren vor mehreren Jahren DIE Highlights auf der Technik-Messe CES (Consumer Electronics Show). In den vergangenen Jahren hat sich der Schwerpunkt der Unternehmen jedoch stark verschoben. Dabei entfernen sich immer mehr Unternehmen weg von der klassischen Unterhaltungselektronik, hin zu den neuen Fokus-Themen „User Experience“, „AI“, „Mobilität“ und „Robotik“. Der Messestand von Sony schafft es, im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern, nicht einmal diese Transformation einzufangen.
Statt die Vorteile der PS5 Pro hervorzuheben, wird das Spiel Lego Horizon Adventures gezeigt
Bereits die Pressemitteilung von Sony, die die Teilnahme des japanischen Elektronikkonzerns auf der CES 2025 ankündigte, liest sich nicht gerade spannend. Das finden übrigens nicht nur wir, sondern auch andere Kollegen aus der Branche. Der beigefügte Lageplan offeriert auch so gut wie keine Highlights für private Anwender. Es wirkt fast so, als hätte Sony versucht, die Fläche irgendwie zu füllen. Entsprechend leer war es auch am Stand von Sony kurz nach der Eröffnung der CES.
PlayStation 5 Pro? Fehlanzeige!
Während auf der Bühne ein Promoter versucht, die wenigen Besucher näher an die Bühne zu locken, um Sonys „Vision für kreatives Entertainment“ an den Mann/Frau zu bringen, sehen wir uns weiter nach „versteckten Highlights“ um. Oben sehr ihr die PlayStation 5-Sektion, die die Kooperation mit Lego hervorhebt. In unseren Augen auch eine verpasste Chance, die Vorteile der kürzlich gestarteten PlayStation 5 Pro nochmals hervorzuheben. Stattdessen wird das Spiel samt Lego-Sets gezeigt. Zudem wird ein erster Blick auf das Musikvideo von „mxmtoon“ mit dem Titel „Post-post apocalyptic dance party“ gewährt – sozusagen der Titel-Track des Spiels. Damit wäre die PS5-Welt bereits abgearbeitet.
Daneben findet sich ein kleiner Bereich für die Kooperation des im Jahr 2025 erscheinenden Animationsfilms „Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba Infinity Castle“, der auf dem bekannten Manga beruht und die Film-Trilogie starten soll. Auch wenn es einige Hardcore-Fans da draußen gibt, die dem Titel entgegenfiebern, ist das Thema dann doch eher als Nische zu bezeichnen.
The Last for Us: Prototyp für Freizeitparks?
Noch am spannendsten war sicherlich das „Immersive Entertainment Erlebnis“ um die Marke „The Last of Us“. Sony hat ein interaktives Szenario mit Sony Crystal LED-Panels erschaffen, bei dem man sich wie bei einem Rail-Shooter durch eine Horde von Clicker ballern konnte. Dabei wurde das haptische Feedback der Waffen mit visuellen Elementen aus dem Franchise, dreidimensionalem Sound und sogar Gerüchen kombiniert. Das Ganze war aber nicht viel mehr als eine Studie, die verdeutlichen soll, wie man seine Marken standortbezogen vermarkten kann. Das Vehikel, das eine solche Erfahrung im privaten Umfeld hätte umsetzen können – die PlayStation VR2 VR-Brille – hat Sony Interactive Entertainment mittlerweile abgeschrieben.
Virtuelle Lösungen für professionelle Produktionen
Mit PXO Akira wurde eine Lösung für die virtuelle Produktion mit Fahrzeugen gezeigt
Sony hatte auch noch zwei Lösungen für die Produktion virtueller Inhalte mit im Gepäck. Zum einen PXO Akira (siehe Bild), ein Verarbeitungssystem für Fahrzeuge, mit dem es Produktionsteams einfach gemacht werden soll, realistische Aufnahmen in Fahrzeugen zu erzeugen – und das in der Sicherheit des eigenen Studios. Zusätzlich wurde noch „XYN“ präsentiert, bei dem es sich im weitesten Sinn um eine Motion-Caption-Lösung handelt. Zudem lassen sich damit auch reale Objekte in photorealistische 3D-Assets verwandeln.
Wenn man bedenkt, dass rund einen Monat nach der CES die ISE ihre Tore öffnet – die weltweit größte Messe für Technik und Systemintegration für die audiovisuelle Industrie – muss man sich schon fragen, wieso Sony so viel Platz für diese extrem spezialisierten Themen hergibt.
Auch das E-Auto Afeela war wieder mit am Start. Der Sony-Honda-Hybrid soll 2025 endlich in den Verkauf gehen.
Den Rest der Halle hat Sony ausladend seiner E-Auto-Kooperation mit Honda gewidmet. Ein erster Prototyp wurde von Sony bereits auf der CES 2020 vorgestellt (nachfolgendes Bild). Seit 2022 arbeitet Sony wohl zusammen mit dem Autobauer Honda um die Vision von Sony endlich Wirklichkeit werden zu lassen. Das E-Auto kann seit Januar 2025 für umgerechnet 89.999 Euro im US-Bundesstaat Kalifornien vorbestellt werden. Im Rest der USA erst ab Ende 2025. Übrigens reiht sich der Afeela sofort in die Top 10 der teuersten E-Autos ein, nebst Modellen von Porsche, Audio und BMW.
Goodbye good old CES
Auf der CES 2020 hatte Sony der Unterhaltungselektronik noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Messehalle von Sony war für uns immer ein Pflichtbesuch auf der CES. Nicht nur der Messestand selbst, auch die Pressekonferenz am Vorabend der Eröffnung, war immer für ein paar Highlights gut (man erinnere sich an die „spektakuläre“ Enthüllung des PS5-Logos). Man hatte immer das Gefühl, die ausgestellten Produkte und Dienste sind für Endverbraucher konzipiert und man konnte sich bereits über zukünftige Produkte aus den Bereichen Bild und Ton informieren. Jetzt wirkt der Messeaufbau von Sony eher wie eine Besenkammer, in der alles abgestellt wird, was man nicht braucht oder nicht sehen möchte – schade.
Der Regisseur David Lynch ist in dieser Woche verstorben. Er war vor allem für seinen bizarren bis absurden Stil weltbekannt.
Zu den bekanntesten Werken von David Lynch zählen die Fernsehserie „Twin Peaks“ sowie die Filme „The Elephant Man“ und „Lost Highway“. Lynch steckte allerdings auch als Regisseur hinter der ersten Verfilmung von „Dune“ aus den 1980er-Jahren. Seinen letzten Langfilm legte Lynch 2006 mit „Inland Empire“ vor. Anschließend veröffentlichte er beispielsweise einen abgedrehten Kurzfilm mit einem sprechenden Affen bei Netflix und lieferte im Netz seine eigene Version eines regelmäßigen Wetterberichts.
Lynch galt als Meister des Skurrilen
David Lynch verweigerte sich den meisten Hollywood-Normen. Viele seiner Filme verzichten auf eine konventionelle Erzählstruktur. Musterbeispiele dafür sind Filme wie „Lost Highway“ und „Mulholland Drive“, die gerne in einem Atemzug genannt werden. Beide sind auch auf Ultra HD Blu-ray in 4K verfügbar. Sein vielleicht konventionellstes Werk ist vermutlich „The Straight Story“, der auf einer wahren Geschichte basiert, aber ebenfalls von seinen Fans positiv aufgenommen worden ist.
Frühe Erfolge feierte Lynch etwa mit „The Elephant Man“ mit einem jungen Anthony Hopkins sowie John Hurt in den Hauptrollen. Zuletzt war ein Revival seiner erfolgreichen Serie „Twin Peaks“ sein größtes Projekt der letzten Jahre. 78 Jahre ist der Regisseur alt geworden. Lynch hat auch mit Schauspielern wie Bill Pullman, Naomi Watts, Kyle MacLachlan und mehr im Zuge seiner Karriere kooperiert.
Tod nach langer Krankheit
David Lynch litt seit Jahren an einem Lungenemphysem, welches zuletzt dafür sorgte, dass er sein Haus nicht mehr verließ. Es dürfte die Folge seines Kettenrauchens gewesen sein, denn der Regisseur war seit seiner Kindheit starker Raucher. Im Grunde sind alle seiner Filme erinnerungswürdig, denn man darf auch den Thriller „Blue Velvet“ genauso wenig vergessen wie etwa „Wild at Heart“. Andere Filmemacher wie Steven Spielberg haben Lynch nach seinem Tod bereits Tribut gezollt und ihn als außergewöhnlichen Filmemacher hervorgehoben, der immer seinen eigenen Weg gegangen ist.
Auch Humor bewies Lynch immer wieder und übernahm etwa eine Sprechrolle in der animierten Comedy-Serie „The Cleveland Show“ von Seth MacFarlane. Aus unserer Sicht wird David Lynch der Welt dauerhaft im Gedächtnis bleiben und sein eigenwilliger Stil sicherlich weiter junge Filmemacher inspirieren. Wir werden seinen exzentrischen Weltblick und seine Werke vermissen.
Apple rollt aktuell ein kleines Update für seine Streaming-Player aus. Entsprechend trudelt tvOS 18.2.1 aktuell an den Apple TV 4K ein.
Bevor ihr euch Hoffnungen auf viele neue Funktionen macht: Die neue Firmware tvOS 18.2.1 ist, wie der minimale Versionssprung signalisiert, nur ein kleines Update. Blickt man in die Release-Notes, dann wird dort auch nur auf eine einzige Veränderung verwiesen. Demnach soll die Aktualisierung einen Fehler bei der Datensynchronisierung zwischen mehreren Geräten beheben. Und das war es im Grunde auch schon.
Apple tvOS 18.2.1: So erhaltet ihr die Aktualisierung
Die letzte größere Aktualisierung bleibt damit zunächst tvOS 18.2. Mit jenem Update hatte der Hersteller unter anderem Support für das breitere Bildformat 21:9 eingeführt. Wollt ihr die neueste Version beziehen, dann wechselt einfach zu dem Bereich „Einstellungen“. Dort wählt ihr den Unterbereich „System“ und anschließend „Software-Updates“. Jetzt könnt ihr auch schon manuell die Update-Suche anstoßen. tvOS 18.2.1 sollte bereits gefunden werden. Die neue Firmware läuft unter dem Build „22K160“.
Die Apple TV 4K erhalten tvOS 18.2.1.
Das nächste große Update für die Apple TV 4K soll tvOS 18.3 darstellen. Derzeit rechnet man damit, dass es Ende Januar 2025 in die Verteilung gehen sollte. Möglicherweise bringt es Support für die Verwaltung von Saugrobotern über die Home-App mit.
Apple TV 4K: Neue Generation in Vorbereitung
Im Übrigen sprechen Gerüchte davon, dass 2025 ein neuer Apple TV 4K der 4. Generation erscheinen soll. Allerdings ist zu den technischen Spezifikationen noch alles offen. Freilich sollte der Hersteller auf einen frischen Chip setzen. Mit welchen Funktionen man auf Kundenfang gehen könnte, wissen wir aber aktuell noch gar nicht. Vage steht im Raum, dass die Smart-Home-Features weiter ausgebaut werden könnten.
Der Apple TV 4K ist besonders bei denjenigen beliebt, welche sich von der Werbeoffensive in TV-Betriebssystemen und bei Konkurrenzprodukten wie den Amazon Fire TV Sticks abgeschreckt fühlen. Denn tvOS verzichtet weitgehend auf Werbung.
Die auf 500 Exemplare limitierte 4K-Schuber-Box zu „Police Story 1-3“ (Supercop) mit Jackie Chan ist mit rund 139,99 Euro nicht gerade günstig, aber trotzdem hoch im Kurs bei 4K-Freunden.
In den Verkaufscharts des Medienhändlers jpc.de sticht derzeit ein Titel ganz deutlich hervor. Die auf 500 Exemplare limitierte (durchnummeriert) Edition der „Police Story 1-3“-Box. Diese kostet schlappe 139.99 Euro, was vielen Kunden anscheinend egal ist. Wichtiger ist es ihnen wohl, eine einzigartige Edition der Action-Trilogie in ihre Filmsammlung aufnehmen zu können. Wir können das zum Teil gut nachvollziehen, ist der Nostalgie-Faktor bei den klassischen Jackie Chan-Filmen doch sehr hoch. Und bis es die ersten Titel der restaurierten 4K-Fassungen in den Handel geschafft haben, sind ganz schön viele Jahre ins Lang gegangen:
Wer sich für die Filme interessiert, für den haben wir noch ein paar technische Details parat: Die Schuber-Box beinhaltet die drei Police Story-Filme (Supercop in Deutschland) jeweils auf 4K UHD Blu-ray und Standard Blu-ray. Die akustische Verarbeitung präsentiert sich in deutscher und kantonesischer Sprache jeweils mit DTS-HD MA 5.1 und DTS-HD MA 2.0. Im Gegensatz zu vielen anderen 4K-Restaurationen liegen die Filme nur in SDR (Standard Dynamic Range) auf der UHD Blu-ray ab.
Weitere Film-Highlights: Nosferatu, Panic Room, Wicked…
Wer sich von dieser Edition nicht begeistert zeigt, für den haben wir noch ein paar Vorschläge aus den Verkaufscharts von jpc.de. Da hätten wir z.B. den Horrorklassiker „The Changeling – Das Grauen“ von 1980, welcher in zwei Mediabook-Varianten angeboten wird, oder das limitierte 4K Blu-ray Steelbook zu „Panic Room“ mit Jodie Foster in der Hauptrolle. Ebenfalls sehr beliebt die Neuzugänge „Wicked“ mit Ariana Grande und Cynthia Erivo, sowie der Horror-Thriller „Heretic“ mit Hugh Grant. Die Neuinterpretation von „Nosferatu“ mit Bill Skarsgard sowie die Western-Klassiker „Leichen pflastern seinen Weg“ und „High – Noon – Zwölf Uhr Mittags“ stehen ebenfalls hoch im Kurs. Wir haben euch die 4K Blu-rays nachfolgend verlinkt: