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Samsung erhöht Spitzenhelligkeit seiner QD-OLED-TVs 2025 um bis zu 30 Prozent auf 4.000 nits

Samsung Display gibt erste Details zu den neuen QD-OLED Fernseher 2025 bekannt. Die Premium-Serie S95F soll demnach in der 77 Zoll-Variante eine Spitzenhelligkeit von bis zu 4.000 nits bieten.

Die Schlacht um die Spitzenhelligkeit im OLED-Segment geht in die nächste Runde. LG und Samsung bringen ihre neuen Modelle an die Startlinie und wollen mit neuen Spitzenhelligkeiten die unentschlossene Käuferschaft für ihre Produkte begeistern. Samsung legt vor und kommuniziert einen maximalen Helligkeitswert von 4.000 nits für seinen 77 Zoll QD-OLED Fernseher 2025, der die Modellbezeichnung S95F tragen wird. Dabei beruft sich das Unternehmen auf die kombinierte Helligkeitsmessung des roten, grünen und blauen Lichts, da Samsungs QD-OLED-Technologie eine reine RGB-Matrix ohne zusätzliche weiße OLED-Pixel nutzt (WOLED). Der neue Spitzenwert übertrifft damit die hellsten OLED-Fernseher von Samsung aus dem Vorjahr um bis zu 30 Prozent.

Der Samsung S95F 4K QD-OLED TV soll eine bis zu 30% höhere Spitzenhelligkeit und ein mattes Finish besitzen
Der Samsung S95F 4K QD-OLED TV soll eine bis zu 30% höhere Spitzenhelligkeit und ein mattes Finish besitzen || Bild: Samsung Display

Setzt Samsung Display auf PHOLED?

Wie genau dieser Helligkeitszuwachs zustande kommt, ist seitens Samsung Display nicht kommuniziert worden. Es wird gemunkelt, dass das Display um einen zusätzlichen PHOLED-Layer erweitert wurde, der das Display noch effizienter macht. Dies ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch weder bestätigt noch dementiert worden. Es ist auch wichtig anzumerken, dass dieser Helligkeitswert nur beim 77 Zoll-Modell und nur in einem winzigen Messberreich realisiert werden kann. Ob auch die anderen QD-OLED-Modelle mit 55 und 65 Zoll ähnliche Helligkeitszuwächse vorweisen können, wird sich erst im Laufe der nächsten Tage herausstellen. Denn nur, wenn ca. 2-3% des Displays ein weißes Bild zeigen, sollen die 4.000 nits messbar sein. Sobald der Messbereich vergrößert wird, fällt die Helligkeit bei OLED und QD-OLED-Displays deutlich ab, wie die nachfolgende Messstatistik aktueller LCD- und OLED-Modelle deutlich zeigt:

Maximale Helligkeit gemessen in Abhängigkeit der dargestellten Bildgröße (Grün: Premium LCD TVs, Blau: OLED und QD-OLED TVs).
Maximale Helligkeit gemessen in Abhängigkeit der dargestellten Bildgröße (Grün: Premium LCD TVs, Blau: OLED und QD-OLED TVs).

Die hohen Helligkeitswerte können demnach nur bis zu einem Messbereich von 10% gehalten werden. Bei einer Darstellung mit 25 Prozent fällt die Helligkeit deutlich ab, in der Regel um 50 Prozent und mehr. Und bei einer vollflächigen Bilddarstellung bleibt von den ehemaligen Spitzenwerten nur ein Fragment zurück. Die Werte bewegen sich meistens zwischen 200 und 300 nits. Dieses Phänomen ist nicht nur bei Samsungs Modellen zu beobachten, sondern auch bei den WOLED-Geräten von LG. Zudem können die hohen Spitzenhelligkeiten in regulären Testszenarien mit kalibrierten Geräten meist nicht repliziert werden, egal ob sie von Samsung oder ihrem Mitbewerber LG stammen.

Die weiße Fläche zeigt den Messbereich, in dem Samsungs 77 Zoll QD-OLED-TV die Spitzenhelligkeit von 4.000 nits erreicht. Bei größeren Darstellungen fällt die Spitzenhelligkeit dann deutlich ab
Die weiße Fläche zeigt den Messbereich, in dem Samsungs 77 Zoll QD-OLED-TV die Spitzenhelligkeit von 4.000 nits erreicht. Bei größeren Darstellungen fällt die Spitzenhelligkeit deutlich ab.

Es ist schön zu sehen, dass Unternehmen wie Samsung und LG ihre Displaytechnologien weiter vorantreiben. Eines der größten Mankos, die die OLED und QD-OLED-Displaytechnologie mit sich bringt – die geringe Spitzenhelligkeit bei großflächigen Darstellungen – wird und kann in absehbarer Zeit nicht behoben werden. In dieser Kategorie glänzen die LCD und QLED-Fernseher mit Mini-LED-Backlight.

Um das Thema QD-OLED noch abzuschließen, gibt es noch ein paar Details zur neuen Monitor-Generation. 2025 soll eine noch höhere Pixeldichte für Geräte mit 27, 31.5 und 49 Zoll erreicht werden, um eine exzellente Bildqualität für kreative Arbeiten und Gaming abzuliefern. So wurde bereits ein 27 Zoll-Modell mit 4K Auflösung und 240Hz, sowie ein 27 Zoll-Modell mit 500Hz angekündigt – beide mit QD-OLED-Displaytechnologie von Samsung Display.

Mehr News von der CES 2025 aus Las Vegas:

Hisense L9Q: Neuer Laser-TV zeigt sich auf der CES 2025

Im Rahmen der CES 2025 zeigt Hisense einen neuen Laser-TV: den L9Q. Dabei sind mit diesem Projektor Diagonalen von bis zu 150 Zoll möglich.

Richtig gelesen: Auch wenn die Bezeichnung „Laser-TV“ natürlich an Fernsehgeräte denken lässt, so handelt es sich hier mitnichten um einen TV. Vielmehr stecken hinter den Laser-TVs eigentlich Ultrakurzdistanzprojektoren. Das gilt also natürlich auch für den Hisense L9Q. Dabei setzt der Hersteller auf eine Triple-Laser-Licht-Engine (TriChroma), mit der man 110 % des Farbraums BT.2020 abdecken könne.

Hisense L9Q erreicht bis zu 5.000 Lumen

Auch bei der Helligkeit soll der neue Hisense L9Q punkten, denn er erreicht bis zu 5.000 Lumen. Auch liefert er laut Hersteller einen Kontrast von 5.000:1. Ausgeliefert wird der Laser-TV von Hisense mit einer passenden Leinwand mit Ambient Light Rejection (ALR). Hier können Käufer aus den Größen 100, 110, 120, 136 und 150 Zoll wählen.

Dank Auto Screen Alignment und manueller Keystone-Korrektur soll es auch ein Leichtes sein, die Leinwand zu wechseln. In den Hisense L9Q ist auch ein Sound-System im Aufbau 6.2.2 integriert. Dabei unterstützt man für den Klang neben Dolby Atmos auch DTS Virtual X. Via eARC könnt ihr natürlich auch externe Lautsprecher, AVRs und Soundbars verbinden.

Preis des Hisense L9Q ist noch offen

Optisch soll der Hisense L9Q mit seinem Décor-Panel aus schwarzem Walnussholz überzeugen. Als Betriebssystem dient dabei zur Abwechslung nicht das hauseigene System VIDAA, sondern Android TV mit der Oberfläche Google TV. Daher besteht auch ohne externe Quellen Zugriff auf etliche Streaming-Apps wie YouTube, Prime Video und viele mehr. Außerdem kann der Google Assistant direkt genutzt werden. Kompatibilität zu Amazon Alexa und Apple HomeKit besteht ebenfalls. Zu den Schnittstellen zählen unter anderem HDMI 2.1 und Wi-Fi 6E.

Erste Einblicke in die technischen Fähigkeiten des Hisense L9Q will der Hersteller im Rahmen der CES 2025 gewähren. Vielleicht nennt das Unternehmen dann ja auch den Preis und / oder einen groben Erscheinungszeitraum. Denn dazu schweigt sich die erste Pressemitteilung bedauerlicherweise noch aus.

Apple Vision Pro: Produktion des Mixed-Reality-Headsets angeblich beendet

Die Apple Vision Pro soll in den Verkaufszahlen hinter Apples Erwartungen liegen. Deswegen sei die Produktion bereits beendet worden.

Mit ihrem Preis von 3.999,99 Euro ist die Apple Vision Pro ohnehin nur etwas für sehr gut betuchte VR-Enthusiasten. Für Gelegenheitsnutzer dürften sich eher deutlich günstigere und breiter unterstütze Modelle wie die Meta Quest 3 empfehlen. Apple soll jedenfalls anfangs intern mit Verkaufszahlen von rund 1 Mio. Exemplaren kalkuliert haben. Mittlerweile habe der Hersteller aus Cupertino seine Hoffnungen jedoch auf etwa die halbe Menge abgesenkt.

Apple Vision Pro: Produktionsstopp wegen voller Lager

Apple soll dabei bereits Ende des Sommers 2024 die Produktionsmengen wegen voller Lager abgesenkt haben. So stellte das Unternehmen fest, dass die Lagerbestände immer größer wurden und letzten Endes mittlerweile ein Volumen erreicht haben, das wohl für den restlichen Lebenszyklus der Apple Vision Pro ausreichen sollte. Gründe für die mangelnde Nachfrage gibt es mutmaßlich viele.

Zum einen wäre da eben der hohe Preis, der direkt viele Kaufinteressenten aussiebt. Zum anderen gibt es zu wenige exklusive Inhalte, welche den Kaufbetrag rechtfertigen könnten. VR-Kracher wie „Half-Life: Alyx“, „Assassin’s Creed: Nexus VR“ oder „Metro Awakening“ glänzen nämlich auf der Apple Vision Pro nur durch Abwesenheit. Und die exklusiven 4K-Videoinhalte in 3D mit Dolby Vision konnten offenbar zu wenige Enthusiasten locken.

Virtual Reality bleibt eine Nische

Luxshare etwa, ein Zulieferer für die Apple Vision Pro, soll seit November 2024 keine Mixed-Reality-Headsets mehr für Apple fertigen. Zuvor setzte das Unternehmen täglich etwa 1.000 Exemplare zusammen. Sollte die Nachfrage allerdings unerwartet doch noch ansteigen, könnte die Produktion wieder hochgefahren werden. Derzeit sieht es jedoch nicht danach aus.

Die Apple Vision Pro könnte bald die Sense-Controller der PS VR2 unterstützen.
Die Apple Vision Pro könnte bald die Sense-Controller der PS VR2 unterstützen.

Apple soll auch ein neues VR-Headset entwickeln, dazu gibt es jedoch nur widersprüchliche Gerüchte. Einige Quellen behaupten, aufgrund der enttäuschenden Verkaufszahlen der Vision Pro lege Apple die Priorität aktuell auf die Entwicklung eines kostengünstigeren Ablegers. Andere Quellen konstatieren genau das Gegenteil, nämlich dass Apple es aufgegeben habe, an einer vergünstigten Version zu tüfteln und stattdessen an einem vollwertigen Nachfolger arbeiten.

Es gibt auch noch andere Leaker, laut denen Apple an einem kleineren Refresh der Apple Vision Pro arbeite. Diese neue Variante könnte technisch nur geringe Mehrwerte bieten und vor allem Details wie den Tragekomfort verbessern.

VESA DisplayHDR und ClearMR: Standards ab sofort mit neuen Stufen

Die VESA erweitert seine Zertifizierungsprogramme ClearMR und DisplayHDR um höhere Stufen. Damit wird man auch neuen OLED-Technologien gerecht.

So haben wir ja bereits über die beiden Standards DisplayHDR und ClearMR berichtet. Sowohl LCD- als auch OLED-Displays können in verschiedenen Stufen zertifiziert werden. Diese bescheinigen den Bildschirmen dann besonders hochwertige HDR-Möglichkeiten bzw. eine hohe Bewegungsschärfe. Doch je moderner die Display-Technologien werden, desto mehr Screens erreichen die höchsten Stufen. Daher führt die VESA für beide Zertifizierungen neue Top-Einstufungen ein.

VESA DisplayHDR True Black 1000 für die besten OLED-Displays

Neu ist da etwa DisplayHDR True Black 1000. Diese Einstufung bleibt den hellsten OLED-Bildschirmen vorbehalten. War bisher DisplayHDR True Black 600 das höchste der Gefühle, so ist es jetzt also die 1000er-Stufe. Diese bringt höhere Anforderungen mit sich – etwa eine Helligkeit von bis zu 1.000 Nits. Die kompletten Leistungsanforderungen für die einzelnen DisplayHDR-Stufen lassen sich dabei dieser Tabelle entnehmen.

MSI zaubert neue QD-OLED-Monitore aus dem Hut.
MSI zaubert neue QD-OLED-Monitore aus dem Hut.

Wiederum soll die neue Maximalstufe von VESA ClearMR, ClearMR 2100 den reaktionsschnellsten OLED-Bildschirmen gerecht werden – etwa den neuen Panels mit 480 oder 500 Hz. Diese stecken in kommenden Monitoren von z. B. Asus oder auch MSI. Im Rahmen der CES 2025 will die VESA dabei auch neue Geräte demonstrieren, welche die höchsten Anforderungsprofile erfüllen und sich so von der Masse abheben.

Neu sind auch weitere ClearMR-Einstufungen

ClearMR ist von der VESA aber auch um die Einstufungen ClearMR 15000 sowie ClearMR 18000 erweitert worden, die sich unter ClearMR 21000 einordnen. Alle entsprechenden Anforderungen könnt ihr in diesem Fall in dieser Tabelle nachprüfen. Hersteller wie Gigabyte, Asus, LG und MSI haben die neuen Stufen bereits gelobt, die sie mit neuen Produkten dann auch direkt für sich beanspruchen wollen.

Zu beachten ist, dass VESA ClearMR und DisplayHDR nur für Monitore verwendet werden. Im Grunde handelt es sich da in nicht nur um technische Prüfverfahren, sondern auch Marketing-Instrumente. Denn die Einstufungen haben vor allem den Zweck, Kunden eine schnelle Einschätzung der HDR- und Bewegungsschärfe-Fähigkeiten der jeweiligen Displays zu ermöglichen.

Voxx International verkauft Onkyo, Klipsch und Integra zum Schnäppchenpreis

Die Voxx International Corporation verkauft seine Premium-Audio-Marken Onkyo, Klipsch und Integra. Den Zuschlag sicherte sich die Gentex Corporation, ein Premium-Zulieferer für die Autoindustrie. 

Erst vor ein paar Wochen machten Änderungen um die Marken Denon, Marantz und Co. die Runde, welche von der Audio-Community mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurden. Laut Muttergesellschaft soll das Schiff wieder auf Kurs gebracht werden, die umfänglichen Kündigungen und der Unmut der Elektronikhändler sprechen jedoch eine andere Sprache. Jetzt folgt mit dem Verkauf der bekannten Audio-Marken Onkyo, Klipsch und Integra der nächste Hammer.

Onkyo, Klipsch und Integra wechseln Besitzer zum „Schnäppchenpreis“

Die Gentex Corporation – Ein Innovationsträger und Zulieferer für die Autoindustrie – möchte die verbleibenden Anteile der drei Marken übernehmen, die noch von der VOXX International Corporation gehalten werden. Der Verkauf der Marken soll im ersten Quartal 2025 über die Bühne gehen und das für einen Gesamtwert von nicht einmal 200 Millionen US-Dollar. Wenn man bedenkt, dass VOXX 2011 Klipsch für rund 166 Millionen US-Dollar erworben hatte (inflationsbereinigt ca. 232 Millionen US-Dollar), zeigt dieser Schritt doch ganz deutlich, in welcher Misere sich Hifi- und Heimkino-Sparte befindet.

Neues Logo – neues Glück?

Das neue Onkyo Logo lässt etwas mehr Platz zwischen den Buchstaben.
Das neue Onkyo Logo lässt etwas mehr Platz zwischen den Buchstaben.

Wie Gentex die Marken verwertet, wird sich zeigen. Onkyo, Klipsch und Integra sind vielen Endverbrauchern definitiv ein Begriff und allein wenn diese Namen in Verbindung mit einem Produkt genannt werden, lässt sich damit doch ein gewisser Qualitätsanspruch assoziieren. Bleibt zu hoffen, dass die Namen nicht zu Zombiemarken verkommen, also bekannte Begriffe, die mit dem eigentlichen Unternehmen und Qualität nicht mehr viel gemein haben, sondern zu umsatzsteigernden Zwecken auf Produkte „gedruckt“ werden.

Die erste „Änderung“, die im Rahmen der Übernahme umgesetzt wurde, wird sicherlich nur wenig Einfluss auf die Entwicklung der Marken haben. Onkyo hat nämlich seine neue „Logo-Itentität“ vorgestellt, die jetzt etwas mehr Platz zwischen den Buchstaben bietet. Angeblich möchte man damit „die Änderungen in der Vergangenheit, neue Möglichkeiten und Stabilität für die Zukunft“ kommunizieren. Wir bezweifeln, dass der Endkunde das genau so auffassen wird.

QD-OLED auf der CES 2025: MSI bringt neue Gaming-Monitore mit bis zu 500 Hz

MSI stellt auf der CES 2025 zwei frische QD-OLED-Monitore vor. Sie nutzen die neuesten Panels von Samsung Display.

Solltet ihr dabei ein Déjà-vu erleben, dann liegt ihr richtig: Die beiden neuen QD-OLEDs mit 27 Zoll Diagonale sind technisch extrem nahe an den just vorgestellten Pendants von Asus. Ursache ist, dass beide Hersteller hier eben auf die gleichen Panels von Samsung Display zurückgreifen. MSI wirbt jedoch als Alleinstellungsmerkmal mit seinem „exklusiven AI Navigator“. Am Ende sind damit aus unserer Sicht aber auch nur Standardfunktionen umschrieben, die man marketingwirksam als „KI-Menü“ umschreibt. Letzten Endes könnt ihr etwa aus speziellen Bildeinstellungen für etwa Shooter oder Rollenspiele wählen – alles nichts Neues.

MSI MPG 272URX QD-OLED: 4K-Monitor mit 240 Hz

Der neue Monitor MSI MPG 272URX QD-OLED ist da an sich interessanter. Er löst mit 4K, also 3.840 x 2.160 Pixeln, auf und erreicht 240 Hz Bildwiederholrate. Ihm steht der MPG 272QR QD-OLED X50 zur Seite. Dieser Monitor reduziert zwar die Auflösung auf 1440p, erhöht aber gleichzeitig die Bildwiederholrate auf stolze 500 Hz. Beide Monitore setzen auf kompakte 27 Zoll Diagonale und DisplayPort 2.1a (UHBR20) als Schnittstelle. Auch Nvidia G-Sync als VRR-Technik ist beiden Monitoren gemeinsam. OLED-typisch beträgt die Reaktionszeit nur 0,03 ms (GtG).

Der MSI MPG 272QR QD-OLED X50 wird zusätzlich damit beworben, dass er nach VESA DisplayHDR True Black 500 sowie VESA ClearMR 21000 zertifiziert worden ist. Er sollte somit eine gute HDR-Darstellung sowie exzellente Bewegungsschärfe aufweisen. Fast als Randnotiz erwähnt MSI auch noch den MPG 322URX QD-OLED mit 32 Zoll, 4K-Auflösung und 240 Hz sowie Nvidia G-Sync. Auch hier sind DisplayPort 2.1a (UHBR20) und eine Reaktionszeit von 0,03 ms (GtG) genannt.

MSI MPG 274URDFW E16M: Mini-LED-Monitor mit 1.152 Dimming-Zonen

MSI denkt jedoch auch an den LCD-Bereich und zeigt auf der CES 2025 den neuen MPG 274URDFW E16M mit einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 1.152 Dimming-Zonen. Hier ist eine Auflösung von 4K bei 160 Hz drin. Dank Dual-Modus könnt ihr aber auch die Auflösung auf 1080p reduzieren und dann mit 320 Hz ans Werk gehen. Insofern gewinnt ihr Flexibilität.

Der MSI MPG 274URDFW E16M ist ein LCD-Monitor mit Mini LED.
Der MSI MPG 274URDFW E16M ist ein LCD-Monitor mit Mini LED.

Bedauerlicherweise nennt MSI zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Preise oder Erscheinungsdaten für seine neuen Monitore. Vielleicht erfahren wir da ja nächste Woche direkt auf der CES 2025 mehr

Streaming-Player: Malware „BadBox“ infiziert fast 200.000 Geräte mit Android

Streaming-Player mit Android haben weiterhin ein Sicherheitsproblem: Fast 200.000 Geräte sollen mit der Malware BadBox infiziert sein.

Zur Beruhigung für nervöse Leser: Solange ihr Streaming-Player von bekannten Marken gekauft habt, habt ihr nichts zu befürchten. Denn hier geht es explizit um günstige Boxen mit Android, die nicht offiziell von Google zertifiziert worden sind. Daher sind sie auch nicht durch Play Protect geschützt. Auch nutzen die betroffenen Boxen in der Regel nicht das explizit für Streaming-Geräte vorgesehene Android TV, sondern das reguläre Android.

BadBox: Betroffen sind vor allem günstige Android-Boxen aus China

Im Ergebnis erinnern wir also in diesem Beitrag gerne wieder daran, dass ihr euch vor No-Name-Streaming-Playern zum Schnäppchenpreis hüten solltet. Denn es ist ja nicht das erste Mal, dass derlei Android-Geräte, welche meist von chinesischen Anbietern stammen, durch Malware-Infektionen auffallen. So basiert auch BadBox auf der Malware-Gruppe namens Triada, die schon mehrfach für Schlagzeilen gesorgt hat.

Dabei muss man den Herstellern selbst keine böse Absicht unterstellen. Vielmehr erfolgen die Malware-Infektionen wohl in der Regel innerhalb der Zuliefererkette. Es wird dann eine kompromittierte Firmware vorinstalliert. Sinn und Zweck des Ganzen? In der Regel wird im Hintergrund Werbebetrug vollzogen und eure Box dafür im Hintergrund eingespannt. Die Android-Boxen werden also für Bot-Netzwerke verwendet, um allerlei Cyber-Betrug zu begehen. Aber auch eure persönlichen Daten sind dann natürlich in Gefahr.

BadBox ist ein alter Bekannter für Android-Nutzer

BadBox an sich ist keine neue Entdeckung. Die Malware geistert seit April 2023 umher. Zwischenzeitlich nahm man an, dass das Problem sich erledigt hätte. Doch inzwischen feiert BadBox vielmehr ein Comeback. Letzten Endes könnt ihr dem ganzen Trubel entgehen, indem ihr trotz verlockender Preise günstige Android-Boxen lieber meidet und euch anderweitig versorgt.

Paramount+ versorgt die unterschiedlichen Devices - vom Amazon Fire TV Stick 4K über die Nvidia Shield TV bis hin zum Apple TV 4K.
Die Amazon Fire TV Sticks sind beliebte Streaming-Player

Wollt ihr Android TV nutzen, gibt es da ja beispielsweise den Google TV Streamer. Alternativ sind die Amazon Fire TV Sticks günstige Streaming-Player, bei denen ihr allerdings mit ziemlich aggressiver Werbung leben müsst. Wer etwas mehr Geld ausgeben mag, kann z. B. zum Apple TV 4K greifen, der weitgehend auf Werbung verzichtet.

4 Ultra HD Blu-rays für nur 50 Euro: Amazon startet große Medien-Aktion mit über 200 Filmen

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Amazon hat eine neue Medienaktion mit über 200 Filmen auf 4K Ultra HD Blu-ray gestartet. Wer vier Aktionstitel auf 4K UHD Blu-ray in den Warenkorb legt, zahlt an der Kasse nur 50 Euro (12.50 Euro pro Titel). 

Eine großartige Aktion, mit der sich die heimische Filmsammlung für kleines Geld aufstocken lässt. Amazon.de hat über 200 Filmtitel in die Auswahl aufgenommen, welche innerhalb der Aktion dann jeweils nur 12.50 Euro kosten. Ihr müsst lediglich vier Aktionstitel in euren Warenkorb legen und an der Kasse wird der Gesamtbetrag auf 50 Euro reduziert. Den Vorgang könnt ihr natürlich so oft wiederholen, wie ihr wollt bzw. gleich eine durch vier teilbare Menge an Filmen in den Warenkorb legen. Die Aktion gilt noch bis zum 05. Januar 2025:

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Wenn ihr auf den obigen Link klickt, gelangt ihr zur Artikelansicht einer der Aktionstitel. Von dort aus gelangt ihr über die Weiterleitung „Weitere Artikel“ zum Gesamtangebot:

Um zur kompletten Auswahl der Aktionstitel zu gelangen müsst ihr auf den Link "Weitere Artikel" (roter Kasten) klicken
Um zur kompletten Auswahl der Aktionstitel zu gelangen müsst ihr auf den Link „Weitere Artikel“ (roter Kasten) klicken

Die Filmauswahl der „4 für 50 Euro“-Aktion ist jetzt nicht gespickt mit neuesten Filmen, beim Stöbern entdeckt man dann doch ein paar Titel, die erst in diesem Jahr in den Handel gekommen sind. Ansonsten gibt es doch eine extrem breite Auswahl an hochwertiger Unterhaltung, darunter viele zeitlose Klassiker und audiovisuell aufwendig inszenierte Geschichten. Eine kleine Auswahl haben wir euch noch in diesen Beitrag gepackt:

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Top 20 Film-Bestseller aus der „4 für 50 Euro“-Aktion

Samsung und Google auf der CES 2025 mit Eclipsa Audio als Konkurrenz für Dolby Atmos

Samsung und Google stellen zur CES 2025 ein neues Audioformat als Konkurrenz für Dolby Atmos vor: Eclipsa Audio.

Dahinter verbirgt sich aber nichts völlig Neues, sondern das bereits 2023 angedeutete Immersive Audio Model and Formats (IAMF). Eigentlich rechneten Google und Samsung damit, noch 2024 erste kompatible Geräte und Inhalte auf den Markt zu bringen. Wie wir heute wissen, ist das aber gescheitert. Jetzt setzt man 2025 zu einem neuen Anlauf an – unter einer neuen Bezeichnung: Eclipsa Audio.

Eclipsa Audio tritt gegen Auro-3D, Dolby Atmos und DTS:X an

Weiterhin geht es um ein 3D-Klangformat, das verschiedene Basisfundamente vereinen soll. So soll Eclipsa Audio etwa personalisierten Sound ermöglichen. Beispielsweise könntet ihr bei einem Fußballspiel den Kommentar als Klangobjekt mehr in den Vordergrund rücken. Obendrein bietet das Format Höhenkanäle und verfügt über eine KI-basierte Audioanalyse, die je nach Szene ebenfalls bestimmte Klangelemente automatisch betonen kann. Partner will man hier damit locken, dass Eclipsa Audio im Gegensatz zu etwa Dolby Atmos und DTS:X keine Lizenzgebühren kostet und Open-Source ist.

Die IAMF-Technologie analysiert die Audioquelle und so lassen sich die Soundeinstellungen auch an die persönlichen Vorlieben anpassen
Die IAMF-Technologie analysiert die Audioquelle und so lassen sich die Soundeinstellungen auch an die persönlichen Vorlieben anpassen

Entwickelt hat man IAMF bzw. nunmehr Eclipsa Audio bereits seit 2020. Ein Verbündeter ist da auch die Alliance for Open Media (AOM). Letztere steckt auch hinter dem Videocodec AV1. Zu den Mitgliedern zählen beispielsweise Amazon, Microsoft und Netflix. Allerdings haben sich bislang eben nur Google und Samsung zu dem frischen Tonformat bekannt. So erklärt Samsung, man werde Eclipsa Audio mit seinem gesamten TV-Line-up des Jahres 2025 unterstützen – von den Crystal UHD bis hin zu den Neo QLED 8K.

Eclipsa Audio hält bei YouTube Einzug

Google trägt wiederum seinen Teil bei, indem man Creators bei YouTube die Chance anbietet, Audiospuren mit Eclipsa Audio hochzuladen. Zum Abspielen werden dann aber eben auch kompatible Endgeräte erforderlich sein – die im ersten Schritt ausschließlich von Samsung stammen. Auch einige Soundbars des Jahres 2025 sollen etwa kompatibel sein. Gemeinsam mit der Telecommunications Technology Association (TTA) wollen Google und Samsung zudem ein Zertifizierungsprogramm für das Audioformat etablieren, sodass interessierte Partner ihre Geräte einstufen lassen können.

Samsung will zudem langfristig Eclipsa Audio auch in Smartphones und Tablets sowie am liebsten auch im Gaming-Segment etablieren. Ob das gelingen wird, sollte man aber erst abwarten. HDR10+ wollte man etwa auch gerne in Spielen unterbringen und hat da keine nennenswerten Erfolge erreicht. Potenzial gibt es immerhin, weil Eclipsa Audio wohl auch per Update noch auf bereits verfügbare Hardware gehievt werden könnte. Aber da fehlen noch Ankündigungen zu konkreten Geräten.

Am Ende wird es sicherlich schwierig, mit Eclipsa Audio gegen Dolby Atmos anzukommen. Wir konnten ja beobachten, wie etwa auch schon HDR10+ gegenüber Dolby Vision in die Nische abgerutscht ist.

LG PF600U auf der CES 2025: 3-in-1-Projektor ist auch eine Lampe und ein Lautsprecher

LG bringt zur CES 2025 mit dem PF600U einen besonderen Beamer auf den Markt. Denn das 3-in-1-Gerät steht auch für einen Lautsprecher und eine Lampe.

Im Endeffekt sollt ihr also mit dem LG PF600U drei Geräte zum Preis von einem erhalten. Wobei letzterer noch nicht kommuniziert worden ist. Auch zum Erscheinungsdatum schweigt der Hersteller bislang. Vielleicht spricht man da im Rahmen der CES 2025 noch genauer über den Beamer. Letzterer kann jedenfalls nicht nur im Heimkino Diagonalen von bis zu 120 Zoll erzeugen, sondern auch als Bluetooth-Lautsprecher sowie LED-Stimmungslicht fungieren.

LG PF600U nutzt webOS als Betriebssystem

Wohl keine Überraschung: der LG PF600U verwendet webOS als Betriebssystem. Dadurch besteht dann auch ohne externe Zuspieler, welche via HDMI und USB-C verbunden werden können, bereits Zugriff auf Streaming-Dienste. Wie ihr anhand der Beamer schon erkennen könnt, ist das Design des 3-in-Geräts im Stil einer Stehlampe gehalten. Die Auflösung des Beamers beträgt 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD), während die Helligkeit bei 300 ANSI-Lumen steht. Letzteres reicht nur für gut abgedunkelte Räume aus.

Der LG PF600U kann auch als Stimmungslicht herhalten.
Der LG PF600U kann auch als Stimmungslicht herhalten.

LG gibt an, dass der LG PF600U auch HDR unterstütze. Technologiebedingt ist das bei Beamern aber immer so eine Sache und nicht mit hochwertigen TV-Geräten vergleichbar. Stereo-Lautsprecher sind ebenfalls integriert. Die besagte LED-Leuchte beherrscht neun Farben und fünf Helligkeitsstufen. Der Projektionskopf ist im Übrigen um 110° neigbar und in Kombination mit automatischer Bildanpassung soll die Aufstellung flexibel sein.

LG CineBeam S: Ultrakurzdistanzbeamer mit 4K

Ebenfalls auf der CES 2025 gibt es auch noch den Ultrakurzdistanzbeamer CineBeam S zu sehen. Dieser soll mit 4K auflösen, erschummelt sich jenes aber durch Pixel-Shifting. Er erreicht 500 ANSI-Lumen als Helligkeit und ist abermals für HDR gerüstet. Obendrein soll er laut LG 154 Prozent des DCI-P3-Farbraums abdecken. Auch Dolby Atmos beherrscht dieser Projektor. Hier sind bei geringem Wandabstand Diagonalen von 40 bis 100 Zoll möglich.

Der LG CineBeam S arbeitet mit 4K-Auflösung.
Der LG CineBeam S arbeitet mit 4K-Auflösung.

Als Betriebssystem dient auch beim LG CineBeam S erneut webOS. Features wie Auto Screen Adjustment, Wall Color Adjustment und Screen Scaling/Shifting sollen die flexible Aufstellung erlauben. Als Schnittstellen sind auch hier HDMI und USB-C genannt. Mal sehen, wann der südkoreanische Hersteller und den Preis verrät. In diesem Bezug wird die CES 2025 sicherlich noch spannend, auch im Hinblick auf neue OLED-TVs.