Der Horror-Kriegsfilm „Operation: Overlord“ erscheint erneut auf 4K Ultra HD Blu-ray in einer limitierten Steelbook-Variante. Diese ist Amazon-exklusiv und kann auch nur in deren Shop vorbestellt werden. Die Sonderedition soll am 31. Juli 2026 erscheinen.
Zombies und Nazis: keine gute Kombination, wenn man gerade als amerikanischer Fallschirmjäger in der Normandie gelandet ist. Doch die Soldaten in „Operation: Overlord“ haben wohl keine andere Wahl. Paramount Pictures schickt die tapferen Freiheitskämpfer erneut auf das Schlachtfeld der Normandie, auf dem sie Zombies und andere Missgestalten eines geheimen Nazi-Programms begegnen. Unsere Gesamtwertung für den Film lag übrigens bei 83 Prozent, bei dem der Dolby Atmos-Soundtrack extrem positiv hervorstach!
Das limitierte 4K Blu-ray Steelbook erscheint mit einem schicken Aufdruck und einem besonderen Inlay. Die 4K Ultra HD Blu-ray präsentiert sich mit einem 4K-Master mit HDR10 und Dolby Vision HDR sowie erweitertem BT.2020-Farbraum. Die deutsche und englische Sprachausgabe sind jeweils in Dolby Atmos 3D-Sound abrufbar.
Roku hat 2025 bereits in den USA erste Projektoren auf den Markt gebracht. Erstmals startet man damit nun auch in Europa durch.
Bevor ihr euch in Deutschland nach den Smart-Projektoren von Roku umschaut, gibt es jedoch einen Dämpfer. Bislang hat der Hersteller diese nur für Großbritannien bestätigt. Das mag auch daran liegen, dass Roku nach einigen Anläufen in Deutschland nicht recht Fuss fassen konnte. So ist das Unternehmen zwar in Kanada, Mexiko und den USA die Nummer 1 der Streaming-Plattformen, in Deutschland aber nur eine kleine Nummer.
Roku hat sich Aurzen und Sharp als Partner auserkoren
Roku stellt die Beamer jedoch nicht selbst her, sondern setzt auf die Marken Aurzen und Sharp als Partner. Konkret handelt es sich da um die Modelle H272 und D1R. Beide Beamer verwenden Roku OS als Plattform. Entsprechend bringen sie die wichtigsten Streaming-Apps mit. Technisch gesehen handelt es sich jedoch um Einstiegsmodelle, die beide nur mit 1080p-Auflösung arbeiten. Zumal auch die Helligkeit eher zu wünschen übrig lässt.
Auch in den USA arbeitet Roku mit Aurzen für Projektoren zusammen.
So erreicht der Aurzen D1R immerhin noch eine Helligkeit von 280 ANSI-Lumen, während der Sharp H272 bei nur 200 ANSI-Lumen verbleibt. Als Vergleich: Der kürzlich von uns ausprobierte Dangbei DBOX02 Pro bietet beispielsweise satte 2.000 Lumen. Die beiden Roku-Modelle sind also wirklich nur für extrem gut abgedunkelte Räume geeignet.
Chancen für Deutschland?
Der Aurzen D1R erreicht maximal 100 Zoll Projektionsdiagonale, während Sharps Pendant bis zu 120 Zoll bewältigt. In der schieren Größe könnte ihr also klassische TVs locker ausstechen. Rechnet aber eben nicht mit Bildqualität, die mit hochwertigen Smart-TVs vergleichbar ist. Auch Lautsprecher sind im Übrigen in beiden Fällen an Bord. Der D1R verwendet integrierte Speaker mit 5 Watt, während es beim H272 von Sharp nur magere 3 Watt sind. Beide Beamer unterstützen Dolby Audio, jedoch kein Dolby Atmos.
Die beiden Beamer mit Roku OS erleichtern die Aufstellung durch Autofokus und automatische Keystone-Korrektur. Zu ihren Schnittstellen zählen HDMI, Bluetooth, Wi-Fi und sogar Apple AirPlay 2. Preise hat Roku noch keine genannt In Großbritannien sollen die beiden Projektoren wohl Anfang Juni 2026 in den Handel kommen – passend zur Fußball-WM.
Derzeit gibt es Probleme mit dem Google Chromecast der 1. Generation. Offenbar hat dieser das Ende seiner Lebenszeit erreicht.
Auffällig ist in diesem Fall, dass unabhängig voneinander viele Nutzer darüber klagen, dass ihr Google Chromecast der 1. Generation den Dienst versagt. Wichtig zu wissen: Dieser Streaming-Player ist vor 13 Jahren (!) auf den Markt gekommen und läuft im Grunde ohne eigene Apps und verfügt noch nicht einmal über eine Fernbedienung. Alles läuft über euer Smartphone bzw. Google Cast. Doch genau da hakt es urplötzlich.
Chromecast: Casting funktioniert nur noch sporadisch
So berichten Betroffene, dass das Casting in Kombination mit Apps wie z. B. HBO Max oder auch Googles hauseigener Plattform YouTube nicht mehr funktioniere. Der Chromecast der 1. Generation werde schlichtweg nicht mehr als auswählbares Gerät gefunden. Teilweise klappt das Ganze wohl noch mit Disney+, doch auch hier variieren die Rückmeldungen. Woran die Misere liegt? Darüber kann man aktuell nur spekulieren.
Der Chromecast mit Google TV ist ein deutlich neueres Modell.
Wer jetzt auf einen Fix von Google hofft, sollte seinen Optimismus schnell begraben. Denn Google hat bereits 2023 offiziell den Support für den Chromecast der 1. Generation beendet. Die Nutzer mutmaßen, die Probleme könnten an fehlenden Sicherheits-Updates liegen, doch was wirklich dahintersteckt, ist sehr schwer zu sagen.
Chromecast: Die Marke liegt bereits auf dem Google-Friedhof
Google selbst hat die Marke Chromecast bereits auf den berüchtigten Google-Friedhof gelegt, auf dem es sich z. B. auch schon Stadia gemütlich gemacht hat. So nennt man seine Casting-Technologie inzwischen (wieder) Google Cast. Und die Streaming-Player des Herstellers werden als Google TV Streamer vermarktet.
Freilich kann man einwenden, dass Nutzer eines 13 Jahre alten Streaming-Geräts durchaus einmal ein Upgrade vornehmen könnten. Das wird sich wohl auch Google insgeheim denken. Alternativen gibt es ja auch von anderen Herstellern – wie z. B. die Amazon Fire TV Sticks oder für Anspruchsvollere den Apple TV 4K.
Apple TV liefert uns in dieser Woche einen großartigen Mix aus Heimkino-Premieren und reduzierten Filmen ab 3,99 Euro. Freut euch auf beste Unterhaltung mit „Der Astronaut: Project Hail Mary“, „Der Super Mario Galaxy Film“ oder gönnt euch Top-Titel wie „Monkey Man“ oder „Primitive War“ für kleines Geld!
Wir haben euch die interessantesten Neuheiten und Neuzugänge auf Apple TV sowie reduzierte 4K-Filme ab 3,99 Euro in unseren Specials zusammengefasst. Über die nachfolgenden Banner könnt ihr euch einen Eindruck darüber verschaffen, ob sich unter dem Titel etwas Passendes für euch versteckt. Ein Klick auf den jeweiligen Banner oder den darunter liegenden Link bringt euch direkt zu den jeweiligen Angeboten.
PS: Diese Aufstellung könnt ihr euch auch unkompliziert und aktuell über unseren kostenlosen Apple TV-Newsletter zusenden lassen:
4K Neuzugänge, Vorbesteller & Premieren auf Apple TV:
Kabelkunden aufgepasst: Vodafone tauscht 400.000 veraltete TV-Receiver aus. Möglicherweise seid auch ihr betroffen.
Um welche TV-Receiver geht es denn? Nun, laut Vodafone solltet ihr aktuell aufhorchen, wenn ihr noch ein Modell z. B. der Reihen GigaTV.Net, Giga Cable Box 1 oder Horizon im Einsatz habt. Diese wird der Kabelanbieter austauschen. Dabei winkt euch ein Upgrade, denn der Telekommunikationsanbieter will euch die neueste Receiver-Generation GigaTV Home zur Verfügung stellen. Wichtig: Der Austausch erfolgt aus logistischen Gründen schrittweise. Ihr werdet also benachrichtigt, sobald ihr an der Reihe seid.
Vodafone nimmt sich bis Ende 2027 Zeit
Bevor ihr euren TV-Receiver nun einpackt und bereits versandfertig verstaut: Der Austausch der Geräte wird sich eine ganze Weile hinziehen. „Schrittweise“ heißt hier nämlich tatsächlich: bis Ende 2027. Es ist natürlich möglich, dass euch Vodafone schon in absehbarer Zeit auf den Austausch hinweist. Ebenso kann es euch aber auch widerfahren, dass es noch über ein Jahr dauert. Immerhin: GigaTV Home, was euch ja als neues Gerät winkt, vereint TV-Sender, Streaming-Dienste, Mediatheken und Video-on-Demand auf einer Plattform – für Kabel oder Internet.
GigaTV Home Sound erhält bald externe Lautsprecher als Option.
Dazu hat Vodafone angekündigt, dass man ab Mitte Juni 2026 auch noch eine Erweiterung für seine Box GigaTV Home Sound anbieten wird. Diese Streaming-Box integriert Speaker von Bang & Olufsen und unterstützt Dolby Atmos. Doch in Verbindung mit externen, kabellosen Lautsprechern will Vodafone noch mehr Kinoflair ins Wohnzimmer bringen. Die kommenden Erweiterungsboxen will man später noch im Detail präsentieren. Auch sie wurden von den dänischen Audiospezialisten von Bang & Olufsen optimiert.
Fernsehen: Zunehmend setzen die Haushalte aufs Internet
Vodafone muss dabei immer stärker um seine Kunden kämpfen. Schließlich ist bereits 2024 das Nebenkostenprivileg entfallen. Vermieter dürfen seitdem die Kosten für den Kabelanschluss nicht mehr über die Betriebskosten der Miete abrechnen. Dadurch sind viele Kabelverträge gekündigt worden. Da gibt es zum einen einige Haushalte, die sich dem linearen Fernsehprogramm gänzlich entzogen haben. Andere wiederum bevorzugen andere Optionen wie OTT-Angebote von Zattoo und Co. Kein Wunder also, dass man Bestandskunden wenigstens technisch auf den neuesten Stand bringen möchte.
Plaion Pictures hält ein exklusives 4K Blu-ray Steelbook für euch bereit! Zum 45. Kinojubiläum wird der Kulti-Klassiker „Tanz der Teufel“ (1981) nochmals in einer schicken Steelbook-Variante aufgelegt. Ab sofort vorbestellbar mit Release am 09. Juli 2026 – nur solange der Vorrat reicht.
„Tanz der Teufel“ (1981) wurde schon einmal 2021 als Standard 4K Blu-ray in den Handel gebracht. Zum 45-jährigen Jubiläum hat sich Plaion Pictures jedoch etwas Besonderes einfallen lassen. Der Film erscheint in einem schicken Steelbook mit dem ikonischen Cover und dem englischen Originaltitel „The Evil Dead“. Diese Edition kann nur über den Plaion-Shop vorbestellt werden. Wenn das Kontingent erschöpft ist, wird es somit schwer, an eine der Editionen zu gelangen. Nachfolgend der Link zum Vorbesteller-Angebot:
Die schicke Sammleredition beinhaltet die restaurierte Fassung des Films in 4K Ultra HD-Qualität, HDR10, Dolby Vision HDR (Bildverhältnis 1.33:1) und erweitertem BT.2020-Farbraum. Dazu gesellt sich ein DTS-HD MA 5.1-Soundmix in Deutsch und Englisch. Dazu gesellen sich Bonusmaterial wie Audiokommentare von Regisseur Sam Raimi oder Hauptdarsteller Bruce Campbell, ein paar Featurettes, TV-Spots, Make-Up-Tests, Easter Eggs uvm.
Technische Details „Tanz der Teufel“ 4K Blu-ray Steelbook:
Tanz der Teufel 4K Blu-ray Steelbook zum 45-jährigen Jubiläum
Netflix hat seine Neuzugänge für den Juni 2026 bestätigt. Unter anderem gibt es einige von „Der Herr der Ringe“ zu sehen.
So nimmt Netflix nicht nur alle drei Kinofilme von Peter Jackson in seinen Katalog auf, auch der Animationsfilm “ Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“ stößt hinzu. Hier kann man auch erkennen, dass sich der Streaming-Dienst weiterhin starke Lizenztitel sichert. Für Sitcom-Fans gibt es da beispielsweise auch gute Nachrichten Die Serie „King of Queens“ mit Kevin James in der Hauptrolle stößt ebenfalls mit allen 9 Staffeln bereits am 4. Juni 2026 zu Netflix.
Netflix setzt „Avatar: Der Herr der Elemente“ fort
Auch die Realfilm-Umsetzung von „Avatar: Der Herr der Elemente“ geht in eine zweite Runde. Bei Fans der Animationsserie kam die Serie von Netflix eher mäßig an, sie konnte jedoch ein breiteres Publikum erreichen. Bei den Dokumentationen widmet man sich unter anderem „Poldi“. Damit ist (leider?) nicht der Drache aus „Hallo Spencer“ gemeint, sondern der deutsche Ex-Fußballer Lukas Podolski.
Unter den Lizenztiteln sind im Übrigen auch „Rocky Balboa“ sowie „Creed III: Rocky’s Legacy“, welche Fans des klassischen Underdogs bestimmt erfreuen dürften. Wer auf rotzigen Humor aus deutschen Landen steht, könnte wiederum Gefallen an Bullys „Das Kanu des Manitu“ finden. Dabei handelt es sich freilich um die Fortsetzung von „Der Schuh des Manitu“.
Netflix: Naht die nächste Preiserhöhung?
Wir raten euch, Netflix aktuell noch zu genießen. In den USA hat der Streaming-Dienst vor einigen Wochen die Preise erhöht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Plattform im Jahresverlauf auch in Deutschland wieder zuschlagen wird. Zumal man sich aktuell mit vielen deutschen Synchronsprechern streitet. Dabei geht es um KI-Klauseln, zu denen es da sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Deswegen haben sich viele prominente Sprecher, etwa Santiago Ziesmer (SpongeBob Schwammkopf) geweigert, neue Verträge mit dem Streaming-Dienst abzuschließen.
Unten findet ihr jedenfalls die Tabellen mit den Neuzugängen bei Netflix im Juni 2026. Wir hoffen wie immer, dass auch für euch etwas dabei ist. So wünschen wir im nächsten Monat: Viel Spaß beim Streaming!
Netflix: Die neuen Serien im Juni 2026
Titel / Serie
Startdatum
Night Shift For Cuties
04.06.2026
The Witness
04.06.2026
Outlast: The Jungle
10.06.2026
The Rest is Football
10.06.2026
The Polygamist
12.06.2026
Dallas Cowboys Cheerleaders: Ein amerikanischer Traum Staffel 3
16.06.2026
Harlan Cobens Nur Für Dein Leben
18.06.2026
Avatar – Der Herr der Elemente: Staffel 2
25.06.2026
Teach You a Lesson
05.06.2026
Die Geschichte meiner Familie: Staffel 2
10.06.2026
Viral Hit
11.06.2026
The Evil Lawyer
11.06.2026
Süße Magnolien: Staffel 5
11.06.2026
Urteilsverlust
12.06.2026
Oasis
19.06.2026
Várzea: Wo Fußball geboren wird
20.06.2026
Rhythm + Flow: Italien: Staffel 3
22.06.2026
Ein anderes Selbst: Staffel 3
24.06.2026
The American Experiment
24.06.2026
BAKI-DOU: The Invincible Samurai: Staffel 1 Teil 2
Google TV bekommt bald eine neue Bewegungssteuerung, die Smart-TVs komfortabler bedienbar machen soll – und dabei auffällig stark an die LG Magic Remote von LG erinnert.
In einem Beitrag für Entwickler erklärt Google bereits vor der tatsächlichen Einführung, wie das Ganze funktionieren soll. Demnach wird es für euch möglich sein, mit kompatiblen Pointer-Fernbedienungen einen Cursor auf dem Bildschirm zu steuern. Mit euren Handbewegungen verschiebt ihr den Cursor auf dem Bildschirm. Im Klartext soll es also exakt so laufen wie bei der LG Magic Remote, welche auch wir sehr schätzen.
Google TV mit Pointer-Steuerung: Warum das Ganze?
Google hat Android TV und Google TV lange nicht mehr mit gravierenden Neuerungen versehen – sieht man von der Integration vermehrter AI‑Slops und Werbeoffensiven einmal ab. Doch die Steuerung im Stil einer Wii Remote bzw. der LG Magic Remote wäre eine Innovation, die bestimmt viele Nutzer begrüßen werden. Denn dadurch lassen sich komplexere Menüs und Einstellungen tatsächlich deutlich flotter bedienen. Zudem punktet eine Bewegungssteuerung doch ganz deutlich bei der Eingabe von Passwörtern, Suchbegriffen uvm.
Allerdings gibt es noch einen kleinen Haken. Zwar wird Google die Kompatibilität zu Pointer-Fernbedienungen in Android TV bzw. Google TV verankern, doch dann obliegt es den einzelnen Partnerherstellern wie Philips, TCL und Co., ob sie wirklich auf diese Möglichkeit zurückgreifen. Zudem müssen die App-Entwickler diese Option ebenfalls aktiv einbinden. Ansonsten werdet ihr bestenfalls die Systemoberfläche über Bewegungen steuern können, nicht aber z. B. Streaming-Apps wie Netflix.
Google TV gerät unter Zugzwang
Dass Google sich ausgerechnet jetzt an mehr Innovationen für sein Smart-TV-Betriebssystem wagt, dürfte kein Zufall sein. Etwa gräbt Hisense mit VIDAA nämlich derzeit Google TV und Android Marktanteile ab. Und die Marke Philips setzt jetzt lieber auf die eigene Plattform Titan OS, auch bei ihren Flaggschiffen. Um die verbleibenden Partner bei Laune zu halten und Kunden Kaufargumente zu liefern, muss man sich demnach etwas einfallen lassen. Dazu zählt auch die neue Pointer-Steuerung im Stil der LG Magic Remote.
Es gibt eine neue Option für Satellitennutzer. HD+ Free liefert als neues Basisangebot mehr Komfort zum Nulltarif.
Eigentlich sind die Tarife von HD+ bisher für Satellitennutzer nur dann interessant, wenn sie das deutsche Privatfernsehen in HD empfangen möchten. Denn grundlegend hat das Satellitenfernsehen ja den Vorteil, dass ihr nach einmaliger Anschaffung einer Anlage kostenlos fernsehen könnt. Dadurch fehlen allerdings Komfortfunktionen wie z. B. das Pausieren oder der Neustart laufender Sendungen, wie sie z. B. beim Kabelfernsehen oder OTT-Anbietern wie Zattoo und waipu.tv nutzbar sind. Genau da setzt das neue Angebot HD+ Free an.
HD+ Free steht über die gewohnte HD+-App zur Verfügung
So war bisher das Problem, dass auch Satellitenkunden die Komfortfunktionen erhalten konnten, aber eben nur dann, wenn sie auch für einen kostenpflichtigen Tarif bei HD+ gezahlt haben. Wer das Privatfernsehen nicht in HD sehen wollte, aber die Komfortfunktionen geschätzt hätte, blieb außen vor. HD+ Free schließt diese Lücke. Der HD-Empfang von RTL, ProSieben, Sat.1 und anderen Privatsendern ist darüber nicht möglich. Allerdings halten Features wie das Pausieren oder der Neustart von TV-Sendungen Einzug.
HD+ bietet auch schon einen eigenen IPTV-Streaming-Stick an.
Ebenfalls gewährt euch die Oberfläche der App Zugriff auf über 80.000 Inhalte aus den Mediatheken. Zu beachten ist, dass all das aber dann nicht über den Satellitenempfang läuft, sondern bei euch eine laufende Internetverbindung voraussetzt. Im Klartext werben die Verantwortlichen dann auch, dass HD+ Free die Reichweite und Sendervielfalt des Satellitenfernsehens mit den Vorzügen der hybriden HD+-Plattform vereine.
Erst anfixen, dann abkassieren?
Laut dem Anbieter werde HD+ Free dauerhaft kostenlos sein, das würden wir aber beobachten. Möglich, dass man da später noch auf Monetarisierungsoptionen zurückgreifen wird. Allerdings dürfte man den kostenlosen Basistarif wohl auch als „Einstiegsdroge“ einsetzen wollen. Vermutlich gibt es da die Hoffnung, dass diejenigen, welche zuerst in der Gratis-Version einsteigen, später dann hoffentlich auch einen kostenpflichtigen Tarif wie HD+ Classic oder HD+ Premium buchen.
Genau darum geht es auch, denn es ist die Rede davon, Hemmschwellen gegenüber HD+ abzubauen. Dabei kostet HD+ Classic z. B. 6,99 Euro im Monat, während es Premium für 9,99 Euro im Monat gibt. Nutzer von HD+ Free können das Classic-Angebot zunächst sechs Monate kostenlos testen, bevor sie sich entscheiden können, im Free-Abo zu bleiben oder den Geldbeutel zu öffnen.
DALI Vega will nicht weniger, als eine klassische Hi-Fi-Anlage in einer einzigen Box ersetzen. Zehn Treiber, 400 Watt Leistung, BluOS, HDMI und ein Preis von 2.999 Euro klingen ambitioniert – doch kann ein einzelner Lautsprecher wirklich echtes Stereo-Feeling liefern?
Damit wagt sich der dänische Hersteller also in einen neuen Bereich vor. Vega ist nämlich eine einzelne Box, die euch quasi alles bieten soll, was euer Herz oder besser gesagt Ohr begehrt. Ihr könnt diese kompakte Lösung nicht nur frei aufstellen, sondern auch horizontal oder vertikal gedreht an die Wand hängen. Der Klang wird automatisch abgestimmt. Dali verspricht über seine All-in-One-Lösung besten HiFi-Sound, ganz ohne die technische Komplexität traditioneller Systeme.
Eine Box statt Hi-Fi-Anlage?
Der spannendste Punkt ist nicht allein die Ausstattung, sondern das Versprechen dahinter: Vega soll ein vollwertiges Musikerlebnis aus einem einzigen Gehäuse liefern. Genau hier wird es interessant, denn echter Stereo-Klang lebt normalerweise von Abstand, räumlicher Trennung und zwei klar positionierten Lautsprechern. DALI versucht, diese Einschränkung mit eigener Signalverarbeitung zu umgehen. Die Technik Adaptive Stereo Enhancement, kurz ASE, soll eine breitere Klangbühne erzeugen, obwohl Vega formal nur aus einer einzelnen Einheit besteht. Das Audiosignal wird dafür in Echtzeit analysiert, um einen natürlicheren Panorama-Effekt zu erzeugen.
DALI Vega integriert zehn Treiber und 400 Watt Leistung
Dalis neue All-in-One-Lösung soll alle Bedürfnisse abdecken.
Dabei integriert Vega gleich zehn Audiotreiber im Gehäuse. Diese wurden speziell für dieses Modell entwickelt und kombinieren 25 mm große Soft-Dome-Tweeter, Bass-Midrange-Treiber in Back-to-Back-Anordnungen und Passivradiatoren. In der kompakten Kiste steckt zudem auch ein 400-Watt-Verstärker, der über acht Kanäle 50 Watt liefern kann. Allerdings sind solchen Bauformen natürlich dennoch physikalisch Grenzen gesetzt. Da kommt dann die proprietäre Technik Adaptive Stereo Enhancement (ASE) ins Spiel. Letztere soll eine breitere Bühne generieren, auch wenn sie formal nur einen einzelnen Lautsprecher als Einheit verwendet.
Neben ASE nutzt DALI auch Adaptive Orientation Adjustment, kurz AOA. Diese Funktion erkennt, ob Vega horizontal oder vertikal positioniert wurde, und passt die Wiedergabe entsprechend an. Damit soll der Lautsprecher flexibel im Wohnzimmer, an der Wand oder auf einem Möbelstück funktionieren. Gerade diese Flexibilität dürfte ein zentraler Vorteil gegenüber klassischen Hi-Fi-Systemen sein. Vega richtet sich offenbar an Nutzer, die hochwertigen Klang suchen, aber keine separate Anlage mit Verstärker, Kabeln und zwei großen Lautsprechern aufbauen möchten.
BluOS, HDMI, AirPlay 2 und Tidal Connect
Dali setzt für Vega auf BluOS als Plattform. Das erlaubt die Vernetzung mit allerlei Streaming-Diensten und Internetradioanbietern. Auch die Multiroom-Integration und Hi-Res-Wireless-Streaming ist so möglich. Zudem stehen unter anderem Apple AirPlay 2, Spotify Connect und Tidal Connect bereit. Zu den Schnittstellen zählen ansonsten neben Wi-Fi und HDMI auch Optical, USB, Bluetooth und analoge Anschlüsse.
Dalis Vega soll ein Rundum-Sound-Paket abliefern.
Die Bedienung erfolgt im Übrigen über ein integriertes OLED-Display, ein haptisches Lautstärkerad, eine Fernbedienung und die BluOS-App. Vega von Dali kommt mit wahlweise dunkler und natürlicher Eiche als echtem Holz-Finish in den Handel. Als weitere Materialien setzt der Hersteller Akustikstoff und Aluminium ein.
Preis und Marktstart: DALI Vega kostet 2.999 Euro
Bedient wird Vega über ein integriertes OLED-Display, ein haptisches Lautstärkerad, eine Fernbedienung und die BluOS-App. Beim Design setzt DALI auf echtes Holz-Finish in dunkler oder natürlicher Eiche, Akustikstoff und Aluminium. Der Marktstart erfolgt ab September 2026 in ausgewählten Regionen. Ab Oktober bzw. November 2026 soll der breitere internationale Launch folgen. In der EU liegt der Preis bei 2.999 Euro.
Erste Einschätzung: Spannendes Konzept mit hohem Anspruch
DALI Vega ist kein gewöhnlicher Bluetooth-Lautsprecher und auch keine klassische Soundbar. Das Produkt zielt eher auf Nutzer, die möglichst wenig Technik sichtbar im Raum haben wollen, aber trotzdem Wert auf hochwertigen Klang, Streaming-Komfort und edles Design legen. Ob Vega tatsächlich eine gute Stereoanlage ersetzen kann, bleibt ohne Hörtest offen. Das Konzept ist aber spannend: Eine einzelne Box mit zehn Treibern, automatischer Klangkorrektur, BluOS und HDMI dürfte vor allem für moderne Wohnzimmer interessant sein, in denen klassische Hi-Fi-Komponenten keinen Platz mehr finden.