Roku bringt erstmals in Europa eigene Beamer auf den Markt

Roku hat 2025 bereits in den USA erste Projektoren auf den Markt gebracht. Erstmals startet man damit nun auch in Europa durch.

Bevor ihr euch in Deutschland nach den Smart-Projektoren von Roku umschaut, gibt es jedoch einen Dämpfer. Bislang hat der Hersteller diese nur für Großbritannien bestätigt. Das mag auch daran liegen, dass Roku nach einigen Anläufen in Deutschland nicht recht Fuss fassen konnte. So ist das Unternehmen zwar in Kanada, Mexiko und den USA die Nummer 1 der Streaming-Plattformen, in Deutschland aber nur eine kleine Nummer.

Roku hat sich Aurzen und Sharp als Partner auserkoren

Roku stellt die Beamer jedoch nicht selbst her, sondern setzt auf die Marken Aurzen und Sharp als Partner. Konkret handelt es sich da um die Modelle H272 und D1R. Beide Beamer verwenden Roku OS als Plattform. Entsprechend bringen sie die wichtigsten Streaming-Apps mit. Technisch gesehen handelt es sich jedoch um Einstiegsmodelle, die beide nur mit 1080p-Auflösung arbeiten. Zumal auch die Helligkeit eher zu wünschen übrig lässt.

Auch in den USA arbeitet Roku mit Aurzen für Projektoren zusammen.
Auch in den USA arbeitet Roku mit Aurzen für Projektoren zusammen.

So erreicht der Aurzen D1R immerhin noch eine Helligkeit von 280 ANSI-Lumen, während der Sharp H272 bei nur 200 ANSI-Lumen verbleibt. Als Vergleich: Der kürzlich von uns ausprobierte Dangbei DBOX02 Pro bietet beispielsweise satte 2.000 Lumen. Die beiden Roku-Modelle sind also wirklich nur für extrem gut abgedunkelte Räume geeignet.

Chancen für Deutschland?

Der Aurzen D1R erreicht maximal 100 Zoll Projektionsdiagonale, während Sharps Pendant bis zu 120 Zoll bewältigt. In der schieren Größe könnte ihr also klassische TVs locker ausstechen. Rechnet aber eben nicht mit Bildqualität, die mit hochwertigen Smart-TVs vergleichbar ist. Auch Lautsprecher sind im Übrigen in beiden Fällen an Bord. Der D1R verwendet integrierte Speaker mit 5 Watt, während es beim H272 von Sharp nur magere 3 Watt sind. Beide Beamer unterstützen Dolby Audio, jedoch kein Dolby Atmos.

Die beiden Beamer mit Roku OS erleichtern die Aufstellung durch Autofokus und automatische Keystone-Korrektur. Zu ihren Schnittstellen zählen HDMI, Bluetooth, Wi-Fi und sogar Apple AirPlay 2. Preise hat Roku noch keine genannt In Großbritannien sollen die beiden Projektoren wohl Anfang Juni 2026 in den Handel kommen – passend zur Fußball-WM.

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QuelleRoku
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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