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Streaming in Deutschland: Apple TV und RTL+ kämpfen sich nach vorne

JustWatch blickt mal wieder auf den Streaming-Markt in Deutschland. Dabei kämpfen sich jetzt Apple TV und RTL+ weiter nach vorne.

Zu beachten ist, dass ihr die Angaben von JustWatch aber mit einiger Vorsicht genießen und keinesfalls verallgemeinern solltet. Denn man erfasst da lediglich Daten der eigenen App-Nutzerschaft. Die Streaming-Marktanteile von JustWatch werden auf der Grundlage der Nutzerinteraktionen auf der hauseigenen Website, im TV und in mobilen Apps berechnet. Dennoch ist das Ganze zumindest ein durchaus interessanter Fingerzeig.

HBO Max erreicht bereits einen Marktanteil von 2 % in Deutschland

Geht es nach den Daten von JustWatch, dann erreicht etwa der Newcomer HBO Max in Deutschland bereits einen Marktanteil von 2 % im Streaming-Segment. Apple TV wiederum verzeichnete zuletzt ein beachtenswertes Wachstum – um 2 Prozentpunkte. Inzwischen liegt der Streaming-Dienst aus Cupertino daher bei 9 %. Doch auch RTL+ konnte um 2 Prozentpunkte wachsen und steht nun bei 5 % Marktanteil.

Laut JustWatch arbeiten sich Apple TV und RTL+ im dt. Streaming-Markt nach vorne.
Laut JustWatch arbeiten sich Apple TV und RTL+ im dt. Streaming-Markt nach vorne.

Im 1. Quartal 2026 sind aber die drei Platzhirsche Amazon Prime Video, Netflix und Disney+ mit Marktanteilen von jeweils 24 %, 24 % und 18 % unerreicht geblieben. Allerdings haben beide Federn gelassen. Im Jahresvergleich hat Prime Video 5 Prozentpunkte verloren, während es bei Netflix 3 Prozentpunkte sind. Deswegen haben wir in Deutschland jetzt eine geteilte Führung.

 WOW bleibt stabil, auch Paramount+ wächst

WOW ist dabei in diesem Quartal im Vergleich mit dem Q1 2025 fast stabil geblieben, während Paramount+ leicht wachsen konnte. Joyn+ wiederum ist unverändert bei seinem Marktanteil von 2 % verblieben. Es bleibt also für das Restjahr 2026 abzuwarten, welche Dynamiken sich noch durch den Newcomer HBO Max am Markt ergeben könnten.

HBO Max steigt als Newcomer in die Streaming-Charts ein.
HBO Max steigt als Newcomer in die Streaming-Charts ein.

Wir rechnen damit, dass es weiterhin viel Angebots-Hopping geben wird. Realistisch gesehen sind die Streaming-Dienste mittlerweile so kostspielig geworden, dass es sich nur in Ausnahmefällen lohnt, sie „nebenbei durchlaufen“ zu lassen. Sinniger ist es für die meisten Zuschauer eher, je nach Interesse mal diesen und mal jenen Anbieter für einen Monat zu abonnieren.

Netflix arbeitet an einem eigenen KI-Assistenten für Smart-TVs

Auch Netflix will auf der KI-Welle reiten. Deswegen bereitet man einen eigenen KI-Sprachassistenten für Smart-TVs vor.

Offenbar will Netflix sich da nicht so gerne auf andere Lösungen wie Google Gemini verlassen und lieber eine eigene KI-Assistenz für die Nutzer entwickeln. Hauptaufgabe dieser Lösung soll es sein, euch bei der Sprachsuche nach Filmen und Serien zu unterstützen. Tatsächlich steht diese Funktion schon jetzt einem kleinen Kreis von Nutzern in den USA zur Verfügung.

So funktioniert die KI-Sprachsuche von Netflix

Der Aufruf der KI-Suchfunktion erfolgt über einen neuen „Ask“-Button in der App für Smart-TVs und Streaming-Player. Da generative KI im Hintergrund werkelt, müsst ihr nicht simpel z. B. nach „Demolition Man“ suchen, sondern könnt auch offene bzw. vage Fragen stellen wie „Ich suche nach etwas, das ich im Hintergrund laufen lassen kann“. Oder ihr fragt nach einem melancholischen Animationsfilm und erhaltet dann passende Filmvorschläge, die Netflix im Angebot hat.

Netflix bereitet eine eigene KI-Suche vor.
Netflix bereitet eine eigene KI-Suche vor.

Netflix ist dafür bekannt, seine Inhalte ungern für externe Dienste freizugeben und lieber auf eigene Lösungen zu setzen. Deswegen integriert man seinen Content z. B. auch nicht in Empfehlungssysteme wie etwa am Apple TV. Offenbar will man sich da auch nicht mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Apple Siri oder Google Gemini zusammentun. Lieber bietet man seinen Abonnenten eine eigene Alternative an.

Netflix: KI-Assistent bleibt noch stumm

Auffällig ist, dass Netflix KI-Suche zunächst wohl nur an Geräten mit Google TV verfügbar ist. Obendrein lassen sich zwar Spracheingaben vornehmen, doch die Antworten kommen nur in Textform. Obendrein gibt es noch weitere Einschränkungen. Etwa kann die KI nicht auf eure persönlichen Nutzungsdaten zugreifen. Darauf basierend liefert euch der Algorithmus der Streaming-Plattform ja personalisierte Empfehlungen.

Bittet man jedoch die KI-Suche darum, basierend auf dem eigenen Geschmack Film- oder Serientipps zu liefern, dann erklärt der Assistent aktuell nur, dass er dazu (noch) nicht in der Lage ist. Vermutlich will Netflix vor einer breiteren Verteilung also auch erst den Funktionsumfang aufpumpen.

Dolby Atmos zum Spottpreis? Das sind die AV-Receiver Yamaha RX300A und RX500A

Yamaha bringt mit den RX300A und RX500A zwei neue AV-Receiver für Dolby Atmos auf den Markt. Beide Modelle bieten vollwertiges HDMI 2.1.

Das heißt, dass die Yamaha RX300A und 500A also 4K mit 120 Hz verarbeiten können. Auch auf ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate) und HLG, HDR10 und die dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision müsst ihr keineswegs verzichten. Dazu sind die beiden AV-Receiver eben auch für Dolby Atmos geeignet. Der RX300A kredenzt euch wahlweise bis zu 5.2- oder alternativ 3.2.2-Sound. Beim RX500A sind sogar 7.2- oder 5.2.2-Sound möglich.

Yamaha RX300A und RX500A dienen als Brückenschlag

Yamaha erklärt, dass man die beiden Einstiegsmodelle als Brückenschlag zwischen Soundbars und höherwertigen AVR-Systemen betrachtet. Der RX300A ist dabei im Übrigen das direkte Nachfolgemodell des RX-V385. Beide Receiver übernehmen von den Aventage-Flaggschiffen die Anti Resonance Technology (A.R.T.) Wedge, um Vibrationen zu reduzieren. Auch liegt natürlich jeweils ein Mikrofon zur automatischen Raumkalibrierung bei.

Der Yamaha RX300A verzichtet auf eine Internetverbindung.
Der Yamaha RX300A verzichtet auf eine Internetverbindung.

Ein wichtiger Unterschied: Der Yamaha RX300A verfügt weder über einen Ethernet-Anschluss noch Wi-Fi. Er kann also nicht online gehen. Beides bietet hingegen der RX500A. Deswegen bringt er auch smarte Zusatzfunktionen in Form von Spotify Connect, Qobuz Connect, Tidal Connect, Google Cast und Apple AirPlay 2 mit. Gemeinsam haben beide Receiver die Unterstützung von Bluetooth 5.3 mit Multipoint. So könnt ihr also auch Audio von z. B. eurem Smartphone zuspielen.

Yamaha RX300A und 500A: Bald kommen sie nach Deutschland

Zwar hat Yamaha schon die deutschen Produktseiten der Yamaha RX300A und RX500A online gestellt, die hiesigen Verkaufspreise nennt man dort jedoch noch nicht. In den USA betragen die Preisempfehlungen jeweils 399,95 bzw. 599,95 Euro. Obendrein bietet Yamaha noch ein Bundle an. Dieses enthält sowohl den RX300A als auch ein passendes 5.1-Lautsprechersystem mit kompletter Verkabelung.

In den Handel kommt der Yamaha RX300A bereits im Juni 2026. Im Juli folgt dann das besagte Bundle mit der Bezeichnung YHT-4970U. Im September 2026 wird dann auch der RX500A verfügbar sein. Unten findet ihr nochmals die technischen Eckdaten im Vergleich, sollte eines der beiden Modelle vielleicht für euch spannend sein.

Technische Daten der Yamaha RX500A und RX300A

Merkmal RX500A RX300A
Channels 7.2 5.2
Decodable Channels 7.1 5.1
Amp Channels 7 5
Output Power 70 W (8 ohms, 20 Hz – 20 kHz, 0.09% THD, 2-ch driven) / 145 W (6 ohms, 1kHz, 10% THD, 1ch driven) 70 W (8 ohms, 20 Hz – 20 kHz, 0.09% THD, 2-ch driven) / 145 W (6 ohms, 1kHz, 10% THD, 1ch driven)
Bi-amp Capable Yes Yes
Surround Sound Decoding Formats Dolby Atmos, Dolby True HD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital, DTS-HD Master Audio, DTS-HD High Resolution, DTS-Express, DTS, DTS-ES Matrix 6.1, DTS-ES Discrete 6.1, DTS 96/24, DTS:X Dolby Atmos, Dolby True HD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital, DTS
Surround Sound Post Decoding Formats Dolby Surround, DTS Neural:X Dolby Surround
Network Decoding Formats MP3, MPEG4-AAC, WMA, WAV, FLAC, Apple Lossless, AIFF –
USB Decoding Formats MP3, MPEG4-AAC, WMA, WAV MP3, MPEG4-AAC, WMA, WAV
HDMI Decoding Formats PCM (8ch max) PCM (8ch max)
Sound Modes Pure Direct, Straight, Movie, All Channel Stereo, 2 Channel Stereo, Music, Night Pure Direct, Straight, Movie, All Channel Stereo, 2 Channel Stereo, Music, Night
Zone B Yes Yes
Room Calibration Room Correction Room Correction
Other Features Dialogue Level, Subwoofer Trim, Extra Bass, Lip Sync Dialogue Level, Subwoofer Trim, Extra Bass, Lip Sync
HDMI 4 Inputs / 1 Output 4 Inputs / 1 Output
HDMI Features HDMI 2.1, 8K 60Hz/4K 120Hz, eARC, ARC, VRR / ALLM / QMS, HDCP 2.3, CEC, Auto Lip Sync, Deep Color, x.v. Color, HD audio playback HDMI 2.1, 8K 60Hz/4K 120Hz, eARC, ARC, VRR / ALLM / QMS, HDCP 2.3, CEC, Auto Lip Sync, Deep Color, x.v. Color, HD audio playback
High Dynamic Range Support HDR, HDR10+, Dolby Vision, Hybrid Log-Gamma HDR, HDR10+, Dolby Vision, Hybrid Log-Gamma
Speaker Output 7 (binding post terminals) 5 (binding post terminals)
Headphone Output 1 1
Subwoofer Pre-outs 2 2
Analog RCA Input 2 2
Optical Input 1 1
Coaxial Input 1 1
USB 1 (Audio File Playback from a Mass Storage Device, Firmware Updates) 1 (Audio File Playback from a Mass Storage Device, Firmware Updates)
FM/AM Tuner Yes / No Yes / No
Bluetooth Yes (Ver. 5.3, Multipoint) Yes (Ver. 5.3, Multipoint)
Streaming Spotify Connect, Qobuz Connect, TIDAL Connect, Google Cast, AirPlay 2, Net Radio, Podcasts –
Wi-Fi / Ethernet Port Yes / Yes –
Power Consumption 260 W 260 W
Standby Power Consumption ≤0.3 W ≤0.3 W
Auto Power Standby Yes Yes
Dimensions (Unit) 434 W x 157 H x 319 D mm; 17-1/8″ W x 6-1/8″ H x 12-1/2″ D 434 W x 157 H x 319 D mm; 17-1/8″ W x 6-1/8″ H x 12-1/2″ D
Dimensions (Package) 525 W x 230 H x 400 D mm; 20-5/8″ W x 9-1/8″ H x 15-3/4″ D 525 W x 230 H x 400D mm; 20-5/8″ W x 9-1/8″ H x 15-3/4″ D
Weight (Unit) 8.0 kg; 17.6 lbs. 7.6 kg; 16.8 lbs.
Weight (Package) 9.4 kg; 20.7 lbs. 9.1 kg; 20.1 lbs.
Audio Connect App – –

Micro LED am Abgrund? Samsung sucht angeblich Abstand

Seit fast zehn Jahren versucht Samsung, Micro LED mit mäßigem Erfolg voranzutreiben. Jetzt sucht der Hersteller angeblich mehr Abstand von der Technologie.

So protzte Samsung etwa bereits 2017 mit deinen Micro-LED-Wänden der Reihe The Wall auf der damaligen CES. Diese bietet man bis heute im professionellen Bereich an. So setzen Filmstudios die riesigen Displays teilweise als Ersatz für Greenscreens ein. Hier gibt es wohl auch keine Veränderungen. Aber: Samsung bietet mehr oder minder im Stillen auch Micro-LED-TV für sehr wohlhabende Privatkunden an. Und da zieht sich der südkoreanische Hersteller wohl zumindest ein Stück weit zurück.

Samsung bietet weiterhin MicroLEDs LEDs an, lagert aber die Fertigung aus

So will Samsung offenbar keine Micro-LED-TVs mehr selbst produzieren. Stattdessen soll die Panel-Fertigung an externe Partner übertragen werden. Beibehalten will man aber den endgültigen Zusammenbau und die Qualitätskontrolle. Einige Analysten nehmen aber an, dass dieser Schritt nur der erste sein könnte, bevor sich Samsung gänzlich von Micro-LED-TVs für Privatkunden verabschiedet.

Samsung ist im Bereich Micro LED vorne mit dabei.
Samsung ist im Bereich Micro LED vorne mit dabei.

Eine der Ursachen sollen die verschwindend geringen Absatzzahlen sein. Man munkelt, Samsung habe jährlich gerade einmal 100 Exemplare der Micro-LED-TVs verkauft. Angesichts der Preise jenseits der 100.000 Euro ist das aber wohl auch nicht so wahnsinnig überraschend. Dazu kommt, dass sich auch klassische TV-Diagonalen mit Micro LED nur mit modularem Aufbau realisieren lassen. Das bedeutet, jeder Fernseher besteht im Grunde aus mehreren Display-Bausteinen, zwischen denen es bei genauerem Hinsehen kleine Lücken gibt. Anders als bei LCDs und OLEDs lassen sich also keine einheitlichen Panels in einer bestimmten Größe fertigen.

Micro LED ist nicht mit Micro RGB zu verwechseln

Wichtig: Verwechselt Micro LED nicht mit Micro RGB. Während Micro LED tatsächlich für eine eigenständige Display-Technik steht, nutzt Samsung Micro RGB als Marke, um seine LCD-TVs mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen zu vermarkten. Parallel arbeitet Samsung im Übrigen auch an anderen Lösungen wie EL-QD. Das sind „echte“ Quantum-Dot-Displays, die ebenfalls ohne die LCD-Basis auskommen können.

Samsung Display zeigt neue EL-QD-Displays.
Samsung Display zeigt neue EL-QD-Displays.

Was aus Micro LED wird, muss die Zeit zeigen. Zuletzt konnte zumindest TCL die Kosten für entsprechende Bildschirme ein wenig drücken. Doch weiterhin sind Smart-TVs auf Basis der Technik weit entfernt davon, für die breite Masse erschwinglich zu werden.

„Nürnberg“ jetzt im limitierten 4K Blu-ray Steelbook zum Bestpreis auf Amazon vorbestellen! (Update)

Das limitierte 4K Steelbook zum Historienfilm „Nürnberg“ erfreut sich hoher Beliebtheit bei Filmfans. Jetzt kann der Titel wieder als 4K Blu-ray Steelbook auf Amazon vorbestellt werden und das noch zum Bestpreis (unter 30 Euro). 

Update: Leider hat Amazon den Preis wieder nach oben korrigiert. In unserem Preisvergleich am Ende des Beitrags kannst du schnell erkennen, ob das limitierte 4K‑Steelbook derzeit günstiger zu bekommen ist.

Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und es werden die Nürnberger Prozesse für die Kriegsverbrecher aus Hitlers Führungsriege vorbereitet. Ein Psychiater soll dabei die Angeklagten, darunter auch Hermann Göring, Hitlers Nummer 2, untersuchen und unterliegt mit der Zeit dessen Charme und wird zunehmend besessen davon, das Böse hinter der Idee des Tausendjährigen Reichs zu verstehen. Der Film basiert auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ und wird unter anderem von Russell Crowe (Hermann Göring), Rami Malek (Douglas Kelley) und Colin Hanks (Gustave Gilbert) zum Leben erweckt. Amazon bietet euch die limitierte 4K Blu-ray im schicken Steelbook derzeit für nur 27,91 Euro zur Vorbestellung an – Bestpreis!

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Andere Händler haben ihr Kontingent derzeit zum größten Teil bereits erschöpft. Wir haben euch aber trotzdem unseren Preisvergleich nochmals angehängt, in den aktuelle Angebote einlaufen:

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Zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2026 um 15:15 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Philips Smart Lighting sorgt für Stimmung im Heimkino: WiZ HDMI Sync Box 2.1 vorgestellt

Sorgt für frischen Wind im Heimkino: Philips Smart Lighting (connected by WiZ) bietet eine neue HDMI Sync Box 2.1 an – endlich auch für 4K mit 120 Hz.

Im letzten Jahr hatte Philips Smart Lighting (connected by WiZ) bereits eine HDMI Sync Box veröffentlicht, allerdings nur mit HDMI 2.0. Die neue Version ist jetzt auch für HDMI 2.1 bereit. Folgerichtig unterstützt sie jetzt endlich auch 8K bei 60 Hz und 4K bei 120 Hz. Das dürfte vor allem Gamer freuen. So handelt es sich bei dieser Box um eine günstigere Alternative zur Philips Hue Play HDMI-Sync Box 8K.

WiZ HDMI Sync Box 2.1 ist bald erhältlich

Zu beachten ist jedoch, dass die Philips Hue Play HDMI-Sync Box 8K und die neue WiZ HDMI Sync Box 2.1 auch in gänzlich unterschiedlichen Ökosystemen unterwegs sind. Zwar steckt hinter beiden Lösungen das Unternehmen Signify, doch die Systeme sind nicht zueinander kompatibel. Denn Philips Hue setzt für die Vernetzung auf den Smart-Home-Standard Zigbee, während WiZ mit Wi-Fi arbeitet. Zur Steuerung benötigt ihr daher in diesem Fall dann auch die WiZ Connected App.

Die neue HDMI Sync Box 2.1 synchronisiert die Farben des TV-Bildes mit smarter Beleuchtung.
Die neue HDMI Sync Box 2.1 synchronisiert die Farben des TV-Bildes mit smarter Beleuchtung.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Ihr schließt einen Zuspieler an die HDMI Sync Box 2.1 an, welche das Bild zum TV durchschleift. Parallel wertet die kleine Kiste das Bildsignal aus und passt dann die Farben eurer smarten Beleuchtung entsprechend an. Feine Sache: Im Lieferumfang liegt auch schon ein Lightstrip bei. Letzterer ist optimiert worden, sodass er jetzt auch kalt- und warmweiße Effekte darstellen kann. Er wird an allen vier Seiten eures Fernsehers befestigt und nutzt 60 LEDs pro Meter.

Philips Smart Lighting (connected by WiZ) bringt noch weitere Produkte

Ergänzend zur neuen HDMI Sync Box 2.1 erscheinen auch noch neue Lampen und Lightstrips. Dazu zählen etwa die Gradient-Stehleuchte und Light Bars für fließende Farbverläufe. Dazu gesellen sich mehrere LED-Streifen für mehrfarbige Effekte und unterschiedliche Varianten wie RGBIC, Neon und mehr.

Die neuen Lightstrips ergänzen die HDMI Sync Box 2.1.
Die neuen Lightstrips ergänzen die HDMI Sync Box 2.1.

Zum Launch gibt es dabei eine Aktion mit MediaMarkt. Dort kann die Philips Smart Lighting HDMI Sync Box 2.1 vom 15. bis 31. Mai 2026 mit einem TV-Lightstrip für 55- bis 65 Zoll große Fernsehgeräte schon vor dem breiteren Launch gekauft werden. Sie kostet im Rahmen der Aktion zudem 10 Euro weniger – 139,99 statt der regulären 149,99 Euro.

Verfügbarkeit in DACH (UVP inkl. MwSt.):

HDMI Sync Box 2.0 (ab Juni 2026)

  • Für 40‘‘ – 55‘‘ TVs UVP: EUR 89,99 EUR / CHF 90
  • Für 55” – 65” TVs UVP: EUR 109,99 Euro / CHF 110
  • Für 75” – 85” TVs UVP: EUR 129,99 Euro / CHF 130

HDMI Sync Box 2.1 (ab Juni 2026)

  • Für 55” – 65” TVs UVP: EUR 149,99 Euro / CHF 150
  • Für 75” – 85” TVs UVP: EUR 169,99 Euro / CHF 170

Gradient Stehleuchte (ab Juni 2026)

  • UVP: EUR 94,99 Euro / CHF 95

Doppelpack Gradient Light Bars (ab Juni 2026)

  • UVP: EUR 64,99 / CHF 65

LED-Leuchtstreifen (ab Juni 2026)

  • RGB, RGBIC und RGBICWW Varianten, 3 bis 20 Meter, UVP: ab EUR 21,99 / CHF 22
  • Neon Flex Lightstrip, 5 bis 10 Meter, UVP: ab EUR 89,99 / CHF 90

Tischleuchte Squire, verfügbar in Schwarz und Weiß (ab Juni 2026)

  • UVP: EUR 39,99 / CHF 40

Loewe We. SEE: Kompakte 4K-TVs mit 32 Zoll und FALD vorgestellt

Loewe hat offenbar Gefallen an kompakten Smart-TVs gefunden. So bringt man unter seiner Marke We. SEE zwei neue Modelle auf den Markt.

Dazu passt, dass Loewe erst vor wenigen Wochen zwei kompaktere Fernsehgeräte der Marke vega vorgestellt hatte. Diese ergänzt man nun durch seine We.-SEE-Modelle. Die beiden neuen Smart-TVs kommen auf 32 bzw. 43 Zoll Diagonale. Üblicherweise bekommt man in jenen Größen vor allem Einstiegsmodelle mit mauen, technischen Daten. Die neuen LCD-Fernseher von Loewe bieten aber tatsächlich eine Hintergrundbeleuchtung mit Full-Array-Local-Dimming (FALD).

Loewe setzt auch auf Dolby Vision IQ

Die neuen Loewe We. See mit 32 und 43 Zoll Diagonale unterstützen neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision IQ für das Bild. Zudem hat der deutsche Hersteller aus Kronach lobenswerterweise sogar die Anzahl der Dimming-Zonen transparent genannt. 260 sind es beim 32-Zoller und 390 Zonen bei der Version mit 43 Zoll Diagonale. Die beiden Fernsehgeräte integrieren auch Triple-Tuner.

Die neuen We. SEE bieten euch drei HDMI-Ports, zwei davon sind für HDMI 2.1 bereit. Einer davon dürfte aber in vielen Haushalten direkt für eARC draufgehen. An den anderen könnt ihr auch PCs und Spielekonsolen mit ALLM, VRR und 4K bei 120 Hz anschließen. Als Plattform der Fernsehgeräte dient dabei Loewe os9, das auf VIDAA von Hisense basiert. Es deckt nicht nur die wichtigsten Streaming-Apps wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix ab, sondern ist auch für Apple AirPlay 2 und den offenen Smart-Home-Standard Matter bereit.

Das kosten die neuen We. SEE von Loewe

Den neuen We. SEE mit 32 bzw. 43 Zoll Diagonale liegt auch eine Bluetooth-Remote bei. So kann für die Sprachsteuerung via VIDAA Voice oder auch Amazon Alexa Verwendung finden. Loewe hebt zudem hervor, dass in die Smart-TVs auch eine Front-Firing-Soundbar mit 60 Watt integriert ist. Sie unterstützt auch Dolby Atmos und kann durch externe Lösungen wie den klang sub1 erweitert werden. Im Übrigen sollen die Smart-TVs auch mit einem Gehäuserahmen aus Aluminium und einem Metall-Tischfuß optisch wie haptisch punkten.

Eckdaten nochmal im Überblick:

  • FALD Direct LED 4K Ultra HD LCD-Panels mit HDR und Dolby Vision IQ
  • Bis zu 390 Dimmzonen (43″) und 260 Zonen (32″)
  • Loewe-Chassis SL832 mit Dual-Channel-Technologie und Twin-Triple-Tuner
  • HDMI 2.1, eARC, ALLM und VRR mit bis zu 120 Hz
  • Loewe os9 mit VIDAA App Store und den wichtigsten Streaming-Diensten
  • Kompatibilität mit Apple AirPlay, Miracast und Matter
  • Integrierte 60-Watt-Front-Firing-Soundbar mit Dolby Atmos
  • Cloud-Gaming-Unterstützung über Blacknut und Boosteroid
  • Aluminiumrahmen und massivem Metallfuß

Unverbindliche Preisempfehlung:

  • Loewe We. SEE LCD DC 43”: 1.399 Euro
  • Loewe We. SEE LCD DC 32”: 1.199 Euro

Kurios: Fernseherkarton beschert Samsung Millionenklage

Ein simpler Fernsehkarton sorgt für einen Eklat: Samsung sieht sich mit einer Schadensersatzforderung in Höhe von 15 Mio. US-Dollar konfrontiert.

Update (15.05.2026):

Inzwischen hat Samsung uns folgende Stellungnahme übermittelt:

„Das Bild von Dua Lipa wurde im Jahr 2025 verwendet, um Inhalte von Drittpartnern darzustellen, die auf Samsung TVs verfügbar sind. Ursprünglich wurde das Bild von einem Content-Partner für den kostenlosen Streaming-Dienst Samsung TV Plus bereitgestellt. Die Nutzung erfolgte erst, nachdem der Content-Partner ausdrücklich zugesichert hatte, dass sämtliche hierfür erforderlichen Rechte eingeholt worden seien – einschließlich der Nutzung auf Verkaufsverpackungen.

Samsung hat großen Respekt vor Dua Lipa sowie vor dem geistigen
Eigentum aller Künstler*innen. Samsung sucht aktiv den Austausch mit
Dua Lipa und ihrem Team und ist offen für eine konstruktive Lösung.“

Originalartikel:

Worum geht es da genau? Nun, Samsung hatte 2025 auf die Kartons seiner Fernsehgeräte der Reihe Crystal UHD U7900F einen Screenshot des Tizen-Homescreens gedruckt. Im zentralen Banner prangt dabei ein Bild der Popsängerin Dua Lipa. Letztere hat nach eigenen Angaben aber nie ein Einverständnis zur Nutzung des Fotos gegeben. Laut ihren Anwälten hält sie alle Rechte an diesem Bild und hätte Samsungs Verwendung niemals genehmigt.

Dua Lipa will gegen Samsung vor Gericht ziehen

Laut der offiziellen Klageschrift, habe die Popsängerin den Elektronikriesen im Vorfeld bereits kontaktiert und zur Einstellung der Verwendung des Bildes aufgefordert. Genau dies sei aber trotz mehrfacher Kontaktaufnahmen ausgeblieben. Deswegen müsse man jetzt den Rechtsweg beschreiten. Das verwendete Bild soll dabei nach einem Konzert entstanden sein. Samsung hätte sich nach Auffassung der Anwälte von Dua Lipa für die Verwendung die ausdrückliche Zustimmung der Künstlerin einholen müssen.

Beim Rechtsstreit geht es um diesen unscheinbar wirkenden TV-Karton.
Beim Rechtsstreit geht es um diesen unscheinbar wirkenden TV-Karton. | Bild: US-Klagegeschr. 2:26-cv-05019

Da keine Einsicht seitens Samsung erfolgt ist, fordert man nun vor Gericht 15 Mio. US-Dollar Schadensersatz. Man unterstellt dem südkoreanischen Hersteller eine Urheber- und Markenrechtsverletzung. Und wie reagiert der Hersteller? Der hat sich öffentlich noch nicht zu der Klage geäußert. Vermutlich glühen da aktuell erst einmal die Köpfe in der Rechtsabteilung.

Außergerichtliche Einigung ist wahrscheinlich

Wir rechnen jedoch damit, dass das Gerichtsverfahren wohl schnell wieder vom Tisch sein dürfte. Vermutlich wollte Samsung die Geschichte ohne öffentliches Aufsehen aussitzen und wird nun recht schnell zu einer außergerichtlichen Einigung bereit sein. Anschließend werden sich Dua Lipa und der Elektronikriese vermutlich noch einmal gegenseitig auf die Schulter klopfen und das war es dann.

Sollte euch Dua Lipa wider Erwarten kein Begriff sein: Die Popsängerin wurde z. B. durch Hits wie „Houdini“ international bekannt.

Sharp greift mit neuen QLED-TVs an – ab 549 Euro

Sharp bringt neue QLED-TVs der Reihe JM6000 nach Deutschland. Diese setzen auf TiVo OS als Plattform.

Die neuen Sharp JM6000 ordnen sich technisch klar ins Einstiegssegment ein. So bieten sie zwar HDMI 2.1, allerdings offenbar nur mit eARC. Denn zu ALLM (Auto Low Latency Mode) sowie VRR (Variable Refresh Rate) bzw. 4K bei 120 Hz schweigt der Hersteller. Daher gehen wir von 60-Hz-Panels aus. Immerhin sind Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe an Bord, sodass wir eben von QLEDs sprechen.

Sharp JM6000: Mit Lautsprechern von Harman/Kardon

Die integrierten Lautsprecher der Sharp JM6000 stammen von Harman/Kardon. Sie unterstützen auch Dolby Atmos. Für das Bild ist im Übrigen neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision an Bord. Fürs Streaming unterstützen diese LCD-Fernseher auch den effizienten AV1-Videocodec von Haus aus. TiVo OS soll eine breite App-Vielfalt garantieren, zählt aber natürlich auch zu den Smart-TV-Plattformen die eifrig Nutzungsdaten zusammenraffen und Werbung integrieren.

Die Schnittstellen der Sharp JM6000.
Die Schnittstellen der Sharp JM6000.

Zu den weiteren Schnittstellen der Sharp JM6000 zählen neben HDMI 2.1 mit eARC auch noch Wi-Fi, Ethernet, Opcical, SAT-In, RF-In, 3,5-mm-Audio, CI-Card, USB 2.0 und Bluetooth. Die Fernsehgeräte von Sharp sind ab sofort in Deutschland zu haben.

Das kosten die Smart-TVs der JM6000-Serie

Schaut man sich die Preisempfehlungen an, dann sind diese aus unserer Sicht jedoch deutlich zu hoch gegriffen. Denn für jene Summen bekommt man von Konkurrenten wie Hisense oder TCL bereits Modelle mit deutlich besserer Ausstattung – etwa Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Wir gehen aber davon aus, dass die Straßenpreise der Sharp JM6000 schnell fallen werden. Vermutlich wird man sie primär in diversen Supermarkt- und Discounter-Angebotsprospekten vorfinden.

  • Sharp JM6000 (43-Zoll-Größe) für 549,00€ UVP
  • Sharp JM6000 (50-Zoll-Größe) für 749,00€ UVP
  • Sharp JM6000 (55-Zoll-Größe) für 849,00€ UVP
  • Sharp JM6000 (65-Zoll-Größe) für 949,00€ UVP

„Aliens“ in 3D? James Cameron will seinen Sci-Fi-Klassiker neu erlebbar machen

3D im Heimkino ist tot oder stellt zumindest eine Nischenanwendung dar. Anders sieht das Regisseur James Cameron, der in 3D ein überlegenes Format für die Erlebbarkeit von Filmen sieht. Cameron versucht jetzt, einen seiner größten Erfolge – „Aliens“ – in das 3D-Format zu übertragen. 

So löste der renommierte Regisseur von Klassikern wie „Aliens“, „Terminator 2“ oder auch „Titanic“ im Jahr 2009 mit „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ qgewissermaßenim Alleingang einen neuen 3D-Hype aus. Lange hielt dieser allerdings nicht an. Inzwischen bringt kein großer Hersteller mehr 3D-Fernsehgeräte auf den Markt. Blu-ray 3D ist zur Mini-Nische geworden und Beamer sind inzwischen die Wiedergabegeräte der Wahl. Doch auch wenn die verbleibenden 3D-Anhänger sich in einem auserwählten Kreis bewegen, zählt sich James Cameron voll dazu.

3D sorgt für mehr Immersion

So gibt der Regisseur in einem Interview mit Letterboxd an, dass er sehr gerne seinen Science-Fiction-Klassiker „Aliens“ zu 3D konvertieren würde. Zuletzt hat er mit der Popsängerin Billie Eilish deren Konzertfilm „Billie Eilish – Hit Me Hard and Soft: The Tour (Live in 3D)“ in stereoskopischem 3D umgesetzt. Und natürlich sind auch die nächsten Fortsetzungen seiner Filmreihe „Avatar“ wieder dreidimensional angelegt.

Tatsächlich ist James Cameron ein Regisseur, von dem alle Filme aus dem 21. Jahrhundert auch in 3D vorliegen. Dabei gibt der Filmemacher zu, bereits Fan von alten 3D-Filmen gewesen zu sein, für die man anno dazumal noch die klassischen roten und grünen 3D-Pappbrillen benötigte. Dabei erklärt Cameron, dass Menschen eben ihre Umwelt dreidimensional wahrnehmen. So wie 3D-Sound also näher an der natürlichen, menschlichen Wahrnehmung liege, gelte das auch für 3D-Videos. Es handele sich schlichtweg um ein überlegenes Format.

Hohe Bildraten sind oft der Schlüssel

Dabei äußert Cameron auch Bedenken hinsichtlich 24p als Bildrate. Für 3D sei dies in einigen Szenen völlig in Ordnung; es gebe aber auch Szenarien, in denen man für eine einwandfreie Darstellung um z. B. 48 fps nicht herumkomme. Inzwischen gibt es zusätzlich auch Tools, wie TrueCut Motion, die dennoch den klassischen Film-Look beibehalten können.

Beobachten wir das Kino, dann starten immer noch viele Filme in 3D. Im Heimkino sieht es hingegen immer düsterer aus, denn das Interesse der Hersteller und Kunden fehlt schlichtweg. Einen neuen Anlauf dürfte es wohl für 3D dort erst geben, wenn autostereoskopische Displays ausgereift und günstig genug sind. Dann könnte man dreidimensional fernsehen, ohne eine Brille nutzen zu müssen.