Weniger Bildqualität zum gleichen Preis:? Französische Verbraucherschützer gehen gegen Disney+ vor. Sie verlangen die Rückkehr gestrichener Premium-Funktionen oder einen niedrigeren Preis sowie einen Ausgleich für betroffene Kunden.
Die Organisation QueChoisir Ensemble hat Disney offiziell aufgefordert, die fehlenden Funktionen wieder anzubieten oder den Preis zu senken. Das teilten die Verbraucherschützer am 23. September 2026 mit. Eine Klage wurde damit noch nicht eingereicht. Der Vorwurf ist ganz klar. HDR und Dolby Vision HDR (sowie weitere Funktionen) fehlen, während der Premium-Tarif in Frankreich weiterhin zum alten Preis von 15,99 Euro monatlich angeboten bzw. berechnet wird.
Premium bezahlen, weniger bekommen?
Disney+ hat in den vergangenen Monaten einen Großteil seiner Qualitätsfeatures im Premium-Abonnement gestrichen.
Hinter den Einschränkungen steht der Patentstreit mit InterDigital. Auch 4K war zeitweise verschwunden und kehrte über den Codec VP9 nur auf kompatiblen Geräten zurück (auch in Deutschland). Die Verbraucherschützer fordern neben einer Wiederherstellung der Leistungen oder Preissenkung eine angemessene Entschädigung. Zudem soll Disney betroffene Kunden klar informieren und irreführende Angebotsdarstellungen unterlassen. Einzelne Kunden hätten nach Beschwerden bereits einen Ausgleich erhalten, eine allgemeine, feste Regelung sei jedoch nicht erkennbar.
Aus unserer Sicht könnte der Vorstoß auch Verbraucherschützer in Deutschland und anderen europäischen Ländern dazu animieren, ähnliche Ausgleiche von Disney zu fordern. Hierzulande sieht das BGB bei mangelhaften digitalen Produkten unter bestimmten Voraussetzungen unter anderem Nachbesserung und Preisminderung vor. Da 4K, HDR, Dolby Vision, 3D, Apple Airplay bereits seit Jahren Teil des Premium-Abonnements waren und damit auch geworben wurde, dürfte man schon eine gewisse Verbindung zwischen den Leistungsversprechen und dem erhöhten Abonnementpreis herstellen können.
Sky Deutschland hat seine Neuheiten für Fernsehen und Streaming im Oktober 2026 enthüllt. Mit dabei: „Der Super Mario Galaxy Film“.
Das ist natürlich ein potenzielles Highlight für Jung und Alt. Schließlich soll „Der Super Mario Galaxy Film“ sowohl Retro-Gamer ansprechen, die mit Mario, Luigi, Bowser und Co. aufgewachsen sind, als auch jüngere Spieler, die den Charakter aus neueren Titeln kennen – oder vielleicht sogar erst durch die Filme kennenlernen. Freilich kommen natürlich noch viele weitere Inhalte dazu.
Sky Deutschland greift auch in den Katalog von RTL
Wie in den vergangenen Monaten, so bedient sich Sky dabei auch für sein Pay-TV-Angebot sowie seinen Streaming-Dienst WOW beim frischgebackenen Mutterkonzern RTL. Beispielsweise zeigt man ab dem 10. Oktober weitere Staffeln der deutschen Actionserie „Alarm für Cobra 11“. Es kommen nämlich die Staffeln 14 bis 27 zu Sky Deutschland und WOW. Das ist also eine geballte Flut von Episoden.
Wer es etwas internationaler mag, kann sich beispielsweise die Crime-Serie „Numb3rs – Die Logik des Verbrechens“ vormerken. Ab dem 15. Oktober 2026 gibt es da bei Sky und WOW nämlich alle sechs Staffeln zu sehen. Ansonsten dominieren bei den Serien gefühlt aber zahlreiche, weitere deutschsprachige Inhalte. Beispielsweise sind da auch die Staffeln 1-3 der Serie „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi“ oder „Dünentod – Ein Nordsee-Krimi“ mit sogar vier Staffeln zu nennen.
Traditionell startet Sky Deutschland im Oktober auch passende Sender zu Halloween. Das ist auch in diesem Jahr der Fall. Da gibt es sogar in Form der Pop-up-Sender Sky Cinema Spooky (ab 19.10.2026) und Sky Cinema Halloween (ab 26.10.2026) Gruseln im Doppelpack. Zeigen will man dort natürlich Filme, die zum mittlerweile auch in Deutschland eingewanderten Feiertag passen, der vor allem in den USA sehr populär ist – auch wenn er eigentlich irische Wurzeln hat.
Die weiteren Neuheiten im Fernsehen und Streaming bei Sky Deutschland und WOW im Oktober 2026 könnt ihr unten in den Listen finden. Wie immer, so wünschen wir natürlich viel Spaß beim Streaming – und in diesem Fall vielleicht auch beim Gruseln!
Serien, Shows und Dokumentationen
Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi S1-3 (1.10.)
Welche Serien gehören zu den besten des 21. Jahrhunderts? Die New York Times hat genau diese Frage beantwortet und eine Top 100 zusammengestellt. An der Spitze dürften viele Serienfans zumindest teilweise zustimmen, weiter hinten gibt es aber einige echte Überraschungen.
Den ersten Platz sichert sich „Breaking Bad„, gefolgt von „The Wire“ und „Mad Men„. Auf den weiteren Positionen landen „Succession„, „Fleabag“ und „Game of Thrones„. Wer direkt durch das komplette Ranking stöbern möchte, findet hier die Top 100 der besten Serien des 21. Jahrhunderts. Dass ausgerechnet „Breaking Bad“ ganz oben steht, passt auch aus technischer Sicht gut zu unserer Seite. Die Serie gehörte nämlich zu den ersten Produktionen, die Netflix komplett in 4K Ultra HD angeboten hat. Und das war bereits 2014, als alle 65 Folgen in 4K Ultra HD auf Netflix abrufbar waren. Andere Streaminganbieter schaffen es nicht einmal im Jahr 2026, Filme und Serien in 4K an seine Abonnenten auszuliefern, auch wenn diese dafür zahlen (wir blicken in deine Richtung, Disney+).
Viele Publikumslieblinge schaffen es nicht einmal in die Top 50
Interessant wird es vor allem abseits der Spitzenplätze. „Better Call Saul„, für viele Zuschauer mindestens auf Augenhöhe mit „Breaking Bad“, erreicht beispielsweise nur Rang 27. Die gefeierte Apple-Serie „Severance“ landet auf Platz 30, während „Stranger Things“ gerade einmal Rang 53 erreicht. Noch deutlicher wird es bei einigen der größten Serienhits der vergangenen Jahre. „Ozark“ findet sich erst auf Platz 68, „Modern Family“ auf Rang 77 und „Dexter“ sogar nur auf Position 88. „Dr. House“ schafft es gerade noch auf Platz 95. Auch „Squid Game“ dürfte mit Rang 72 nicht im Sinne der vieler Fans sein.
Dafür stehen Produktionen wie „The Office„, „Chernobyl“ (erscheint bald auf 4K UHD Blu-ray), „The Crown„, „Lost„, „Black Mirror“ oder „Band of Brothers“ vergleichsweise weit vorn. Neben klassischen Serien berücksichtigt das Ranking zudem Miniserien, Reality-Formate und Dokumentationen wie „Planet Earth„. Natürlich bleibt eine solche Bestenliste immer Geschmackssache. Die Liste dürfte aber für viele die optimale Basis darstellen, um sich dem ein oder anderen Top-Titel zu widmen.
Und schreibt uns doch gerne in die Kommentare, welche Serie eurer Auffassung nach einen Platz in den Top 100 verdient hätte =)
Die 100 besten Serien des 21. Jahrhunderts laut New York Times
Titel
Apple TV
Prime Video
1. Breaking Bad (2008–2013)
2. The Wire (2002–2008)
3. Mad Men (2007–2015)
4. Succession (2018–2023)
5. Fleabag (2016–2019)
6. Game of Thrones (2011–2019)
7. Veep (2012–2019)
8. 30 Rock (2006–2013)
9. Curb Your Enthusiasm (2000–2024)
10. Atlanta (2016–2022)
11. The Office (U.S.) (2005–2013)
12. Arrested Development (2003–2019)
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13. Girls (2012–2017)
14. Friday Night Lights (2006–2011)
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15. Six Feet Under (2001–2005)
16. The Office (U.K.) (2001–2003)
17. The Americans (2013–2018)
18. I May Destroy You (2020)
19. Chernobyl (2019)
20. The Crown (2016–2023)
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21. The White Lotus (2021–heute)
22. Lost (2004–2010)
–
23. The Comeback (2005–2026)
24. Deadwood (2004–2006)
25. The Leftovers (2014–2017)
26. Black Mirror (2011–heute)
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–
27. Better Call Saul (2015–2022)
28. Band of Brothers (2001)
29. Key & Peele (2012–2015)
30. Severance (2022–heute)
31. Survivor (2000–heute)
–
–
32. Andor (2022–2025)
–
–
33. Enlightened (2011–2013)
34. Schitt’s Creek (2015–2020)
35. True Detective (Season 1) (2014)
36. The Pitt (2025–heute)
–
37. Battlestar Galactica (2005–2009)
38. Homeland (2011–2020)
39. Watchmen (2019)
40. Adolescence (2025)
–
–
41. Louie (2010–2015)
–
–
42. Hacks (2021–2026)
43. Peaky Blinders (2013–2022)
–
44. BoJack Horseman (2014–2020)
–
–
45. Happy Valley (2014–2023)
46. Broad City (2014–2019)
47. Twin Peaks: The Return (2017)
48. House of Cards (2013–2018)
49. Normal People (2020)
50. Parks and Recreation (2009–2015)
51. The Good Place (2016–2020)
52. Downton Abbey (2010–2015)
53. Stranger Things (2016–2025)
–
–
54. The Bureau (2015–2020)
55. Insecure (2016–2021)
56. Nathan for You (2013–2017)
57. I Think You Should Leave (2019–heute)
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–
58. Chappelle’s Show (2003–2006)
–
–
59. PEN15 (2019–2021)
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–
60. Peep Show (2003–2015)
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–
61. RuPaul’s Drag Race (2009–heute)
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62. Slow Horses (2022–heute)
63. The Thick of It (2005–2012)
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64. Anthony Bourdain: Parts Unknown (2013–2018)
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65. Mare of Easttown (2021)
66. The Rehearsal (2022–heute)
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67. The Handmaid’s Tale (2017–2025)
68. Ozark (2017–2022)
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–
69. Anthony Bourdain: No Reservations (2005–2012)
–
–
70. The Shield (2002–2008)
71. Beef (Season 1) (2023)
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–
72. Squid Game (2021–2025)
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73. Barry (2018–2023)
74. The Bear (2022–2026)
–
–
75. Ted Lasso (2020–heute)
76. Somebody Somewhere (2022–2024)
–
77. Modern Family (2009–2020)
78. It’s Always Sunny in Philadelphia (2005–heute)
Wer sein TV-Audio aufrüsten möchte, bekommt bei MediaMarkt derzeit mehrere Bose-Lösungen günstiger. Besonders interessant ist die Aktion für Besitzer oder Käufer der neuen Bose Lifestyle Ultra Soundbar: Die passenden Lifestyle Ultra Speaker lassen sich zu einem kabellosen Surround-System ausbauen und werden aktuell deutlich unter der UVP angeboten.
Die neuen Bose Lifestyle Ultra Soundbars sorgen für akustischen Genuss im Heimkino.
Die Bose Lifestyle Ultra Soundbar bildet die Spitze des aktuellen Soundbar-Angebots des Herstellers. MediaMarkt führt das Modell derzeit sowohl in Schwarz als auch in Weiß für jeweils 999,95 Euro. Einen direkten Preisnachlass gibt es bei der Soundbar damit zwar nicht, interessant wird es aber beim Ausbau des Systems. Die 2026 vorgestellte Soundbar unterstützt unter anderem Dolby Atmos und arbeitet mit nach oben sowie seitlich abstrahlenden Lautsprechern. Musik kann über Bluetooth, WLAN, AirPlay oder Google Cast zugespielt werden. Wichtiger für Heimkino-Nutzer ist jedoch, dass Bose die neue Lifestyle-Serie deutlich flexibler aufgebaut hat als seine bisherigen Soundbar-Systeme.
Bose Lifestyle Ultra Subwoofer für den nötigen Tiefgang
Mehr Tiefgang: Die Bose Ultra Lifestyle Ultra Subwoofer.
Im gleichen Zug muss man gleich den neuen Bose Lifestyle Ultra Subwoofer erwähnen. Ein separater Subwoofer behebt eine der größten Schwächen vieler TV-Audiosysteme und Soundbars mit integriertem Bass. Für wirklich tiefe Frequenzen und spürbaren Druck fehlt schlicht das nötige Volumen. Der Lifestyle Ultra Subwoofer übernimmt genau diesen Bereich und lässt sich kabellos mit der Lifestyle Ultra Soundbar verbinden.
Bose Lifestyle Ultra Speaker werden zu kabellosen Rear-Lautsprechern
Die Bose Lifestyle Ultra Lautsprecher unterstützen nicht nur die Surround-Ebene, sondern auch die Höhenkanäle für Dolby Atmos!
Passend zur Lifestyle Ultra Soundbar gibt es die neuen Bose Lifestyle Ultra Speaker. Ein Lautsprecher lässt sich zunächst ganz normal als WLAN- und Bluetooth-Speaker verwenden. Mit einem zweiten Exemplar ist ein Stereo-Paar möglich. Noch interessanter ist allerdings die Kombination mit der Soundbar. Zwei Lifestyle Ultra Speaker können als Surround-Lautsprecher hinter dem Hörplatz eingesetzt werden. Wer zusätzlich den Lifestyle Ultra Subwoofer ergänzt, kann daraus ein komplettes Bose-Heimkino aufbauen. Bose selbst nennt für diese Konfiguration ein 7.1.4-System.
Genau bei diesen Lautsprechern greift derzeit auch der deutlichere Preisvorteil. MediaMarkt verlangt 299 Euro statt 349,95 Euro UVP pro Stück. Da für den Surround-Betrieb zwei Lautsprecher benötigt werden, kostet das Rear-Paar somit 598 Euro statt regulär 699,90 Euro. Die Ersparnis liegt bei 101,90 Euro. Schwarz und Weiß werden zum gleichen Preis angeboten. Wichtig ist allerdings die Kompatibilität: Als Rear-Lautsprecher lassen sich die Lifestyle Ultra Speaker nur mit der Lifestyle Ultra Soundbar einsetzen.
Wer gar nicht erst in die neue Lifestyle-Serie einsteigen möchte, findet bei MediaMarkt eine deutlich günstigere Alternative. Die Bose Smart Soundbar kostet aktuell 449,99 Euro statt 549,95 Euro UVP und ist damit rund 100 Euro günstiger.
Auch sie unterstützt Dolby Atmos und Bose TrueSpace, fällt aber deutlich kompakter und preiswerter aus als die Lifestyle Ultra. Gerade für kleinere Wohnzimmer oder für Nutzer, die zunächst nur den TV-Ton verbessern möchten, dürfte sie damit die interessantere Wahl sein.
Noch günstiger geht es mit dem Bose TV Speaker. Das kompakte Modell wird bei MediaMarkt für 209,99 Euro statt 299,95 Euro UVP angeboten. Das entspricht einem Preisnachlass von rund 30 Prozent.
Der TV Speaker ist weniger als Heimkino-Lösung gedacht, sondern soll vor allem eine unkomplizierte Verbesserung gegenüber den eingebauten TV-Lautsprechern liefern. Er wird per HDMI ARC oder optischem Kabel mit dem Fernseher verbunden und unterstützt zusätzlich Bluetooth. Damit richtet er sich vor allem an Nutzer, denen eine ausgewachsene Dolby-Atmos-Soundbar schlicht zu viel ist.
Neben den genannten Heimkino-Produkten umfasst die aktuelle Bose-Aktion bei MediaMarkt insgesamt 20 Artikel. Darunter befinden sich außerdem Kopfhörer sowie verschiedene mobile SoundLink-Lautsprecher.
Wer hätte das gedacht: Ein neuer Ultra HD Blu-ray Player kommt auf den Markt. Es kommt noch besser, denn es handelt sich um ein Multi-Region-Gerät!
Für Ultra HD Blu-rays ist das nur so semi-relevant. Denn es gibt hier nur Einzelfälle, die auf Regionssperren sitzen – vorwiegend Anime-Titel aus den USA. Allerdings ist ein Vorteil des Laser Blu-BD4K-384, dass er wegen seiner Multi-Region-Unterstützung eben auch DVDs und Blu-rays aus aller Herren Länder abspielt. Und da sind Regionalcodes noch verbreitet. Freilich ist der Player auch für die Wiedergabe von HDR10 und Dolby Vision sowie Dolby Atmos vollkommen bereit. HDR10+ unterstützt er jedoch nicht.
Bedauerlicherweise kommt der UHD Blu-ray Player Laser Blu-BD4K-384 nur in Australien auf den Markt. Dort ist die Marke nämlich zu Hause. Auch der Preis ist nicht zu vernachlässigen und entspricht rund 500 australischen Dollar. Umgerechnet sind das ca. 308 Euro. Die Auslieferung des Geräts wird ab dem 30. November 2026 beginnen. Zu bedenken ist noch, dass Laser in Australien keine Premium-, sondern eher eine Einstiegsmarke ist. Grob vergleichbar vielleicht mit dem, was man hierzulande z. B. von Medion erwartet.
Der Laser Blu-BD4K-384 steht für einen Multi-Region-UHD-Blu-ray-Player.
Der Laser Blu-BD4K-384 geht entsprechend auch technische Kompromisse ein. Beispielsweise fehlt ihm nicht nur HDR10+, er verfügt auch nicht über Wi-Fi. Netzwerkverbindungen müsst ihr also per Ethernet-Kabel herstellen. Zudem gibt es keine zwei, wie bei anderen Modellen üblich, sondern nur einen HDMI-Port. Analog ist nur der Anschluss von Stereo-Audio möglich.
Lohnt sich ein Import?
Wer nach einem neuen UHD Blu-ray Player mit Multi-Region-Unterstützung sucht, kann den Laser Blu-BD4K-384 ja einmal ins Auge fassen. Der Import dürfte bald über diverse australische Shops möglich sein. Denkt aber daran, dass zum genannten Verkaufspreis dann auch noch Versandkosten, Einfuhrumsatzsteuern sowie Zollgebühren obendrauf kommen.
Die Multimedia-Software Kodi steht inzwischen in der neuen Version 22 (RC) zur Verfügung. Es handelt sich also um einen offiziellen Release Candidate.
Das heißt im Klartext, dass die Entwicklung an Kodi 22 sich langsam dem Ende zuneigt. Jetzt kann die Community den Release Candidate zu Kodi 22 auf Herz und Nieren prüfen. Allerdings handelt es sich hier um den RC1, also den ersten Kandidaten für die finale Veröffentlichung. Gut möglich, dass je nach Rückmeldungen aus der Community anschließend noch ein RC2 mit weiteren Fehlerbehebungen folgen wird.
Kodi ist auf so gut wie allen Systemen vertreten
Die mächtige Multimedia-Software Kodi richtet sich an Menschen, die über eine umfangreiche, lokale Mediensammlung verfügen. Das können Audiodateien, Videos oder auch Spiele sein. Nun steht eben die Version 22.0 (RC1) zur Verfügung. Zunächst findet ihr diese via GitHub, die offizielle Website bietet aktuell noch die Beta 2 an. Der Codename von Kodi 22 lautet auch „Piers“. Derzeit tüftelt das Team vor allem an weiteren Fehlerbehebungen.
Kodi 22 ging erst Anfang September 2026 mit der Beta 2 an den Start.
So findet ihr dann auch im unten als Quelle verlinkten Changelog zahlreiche Korrekturen. Beispielsweise wurden Abstürze während der laufenden Wiedergabe behoben. Zudem gibt es nun Support für HDR-Overlays inklusive UHD PGS-Untertiteln, die auch in der Farbdarstellung verbessert worden sind. Bezüglich Discs gibt es laut den Entwicklern nun eine verbesserte Playlist-Erkennung bei Blu-rays.
Auch mit Gaming-Verbesserungen
Beachtlich: Erst Anfang September 2026 erschien die Beta 2 zu Kodi 22. Nun hat man bereits den Release Candidate 1 veröffentlicht. Enthalten sind z. B. auch Optimierungen im Gaming-Bereich. Dazu zählen im RetroPlayer eine integrierte Cheat-Engine und mehr. Zudem soll die Performance sich deutlich verbessern, sodass es zu weniger Rucklern kommt.
Wer sich Kodi 22 im RC1 nun schnell installieren will, sollte bedenken: Es handelt sich zwar um einen Release Candidate, doch bis zur finalen Version werden sicherlich noch weitere Fehler behoben. Wer also auf eine stabile Version Wert legt, wartet vielleicht noch etwas ab. Der RC1 der Multimedia-Software richtet sich noch an besonders experimentierfreudige User.
JBL hat gleich vier neue Soundbars fürs Heimkino vorgestellt. Gemeinsam haben sie alle die Unterstützung von Dolby Audio und Auracast sowie einen dedizierten Center-Speaker.
Konkret handelt es sich um die Modelle JBL Cinema SB510MK2, Cinema SB550MK2, Cinema SB580MK2 und schließlich Cinema SB595MK2. Während das zuletzt genannte Flaggschiff als einziges Upfiring-Treiber integriert und deswegen 3.1.2-Sound bietet, stehen die anderen drei Klangriegel bei 3.1-Klang. Auch unterstützt die JBL Cinema SV595MK2 deswegen als einziges Modell echtes Dolby Atmos. Allerdings kann auch die SB580MK2 das immersive Format zumindest verarbeiten. Die SB510MK2 und SB510MK2 beschränken sich auf Dolby Audio. Und es gibt noch andere Unterschiede.
JBL will unkomplizierte Heimkino-Lösungen bieten
Laut JBL richten sich die Soundbars der Reihe JBL Cinema SB an Hörer, die im Heimkino unkomplizierten Sound wünschen und auch auf Bluetooth wert legen. Denn die neuen Modelle unterstützen erstmals SurroundPlay. Darüber könnt ihr kompatible Speaker von JBL als kabellose Surround-Lautsprecher einbinden. Dies funktioniert allerdings zum Launch nur mit einem einzigen Modell, dem Flip 7.
Die neuen Soundbars von JBL entsprechen der Einstiegs- bis Mittelklasse.
Dabei bietet die JBL SB595MK2 440 Watt und enthält im Lieferumfang auch einen kabellosen 6,5-Zoll Subwoofer. Beides trifft auch auf die JBL SB580MK2 zu, die aber eben auf die beiden Upfiring-Treiber verzichten muss. Die JBL SB550MK2 erreicht 360 Watt und verkleinert den Subwoofer auf 5,25 Zoll. Der SB510MK2 liegt dann kein externer Subwoofer mehr bei und die Leistung schrumpft auf 200 Watt.
Das kosten die neuen Soundbars von JBL
Zudem bieten nur die beiden Modelle JBL SB580MK2 und SB595MK2 Unterstützung für HDMI-In und eARC. Die anderen beiden Modelle stecken bei ARC fest. Bluetooth mit Auracast beherrschen jedoch alle der Soundbars. Einige nutzen zudem ein klappbares Design, welches aber vor allem beim Transport hilft. Denn diese Klangriegel können zu einer U-Form gebogen werden.
Die technischen Daten der neuen JBL Cinema SB im Vergleich.
Die vier Soundbars kosten jeweils 199,99 (SB510MK2), 249,99 (SB550MK2), 349,99 (SB580MK2) bzw. 449,99 Euro (SB595MK2). Alle Modelle sind ab dem 1. Oktober 2026 in Deutschland erhältlich.
Die Nvidia Shield TV Pro ist derzeit kaum noch erhältlich. In den USA sind die Lager bei den großen Händlern leer und auch in Deutschland sieht es inzwischen nicht besser aus. Lässt Nvidia seinen beliebten Heimkino-Streaming-Player nach sieben Jahren einfach sterben?
Wer aktuell eine Nvidia Shield TV Pro kaufen möchte, dürfte sich wundern. Der Streaming-Player ist bei den großen US-Händlern praktisch überall ausverkauft. AFTVnews hat sich die aktuelle Situation genauer angesehen und stellt die Frage in den Raum, ob Nvidia die Produktion der Shield TV Pro eingestellt haben könnte. Und die Liefersituation betrifft nicht nur die USA. Auch in Deutschland sind die regulären Kontingente bei Amazon, MediaMarkt, Saturn, Expert, Otto und weiteren bekannten Händlern erschöpft. Vereinzelt finden sich noch Geräte über Marktplatz-Händler, jedoch zu teils unverschämten Preisen. Selbst für gebrauchte Player, werden derzeit Neupreise verlangt.
Naht das Ende oder gibt es endlich einen Nachfolger? Denn bereits vor einigen Monaten verschwand die günstigere Nvidia Shield TV (rundes Design) aus den Onlineshops. Damals verwies Nvidia noch darauf, dass zumindest die Shield TV Pro weiterhin erhältlich sei. Nun scheint auch dieses Modell aus den Lagern zu verschwinden.
Nvidia Shield TV Pro ist mittlerweile sieben Jahre alt
Den Refresh des Nvidia Shield TV Streaming-Player (nicht Pro) gibt es bereits seit mehreren Wochen nicht mehr zu kaufen.
Ein Ende der aktuellen Generation wäre zumindest keine große Überraschung. Die Nvidia Shield TV Pro kam bereits 2019 auf den Markt und basiert auf dem Tegra X1+. Für einen Streaming-Player ist das beinahe eine Ewigkeit. Trotzdem besitzt die Shield TV Pro bis heute eine extrem treue Fangemeinde, weil das Gerät Funktionen im Heimkino bietet, die bei anderen Streaming-Playern nicht selbstverständlich sind. Dazu zählen Dolby Vision und Dolby Atmos sowie die Ausgabe von Dolby TrueHD, DTS-HD und DTS:X per Passthrough. Plex Media Server, Gigabit-LAN, zwei USB-Anschlüsse und die KI-gestützte 4K-Hochskalierung gehören ebenfalls zur Ausstattung. An anderen Stellen merkt man der Hardware ihr Alter mittlerweile aber an. HDMI 2.1 fehlt ebenso wie AV1-Decoding und HDR10+.
Kommt vielleicht doch eine neue Nvidia Shield TV?
Die Shield TV Pro ist auch in Deutschland weitestgehend ausverkauft.
Ganz abschreiben sollte man die Shield-Familie trotzdem noch nicht. Erst Anfang 2026 hatte sich Nvidia ausführlich zur Zukunft des Streaming-Players geäußert. Andrew Bell, Senior Vice President of Hardware Engineering bei Nvidia, erklärte, dass das Unternehmen intern weiterhin mit neuen Shield-Konzepten experimentiere. Als mögliche Verbesserungen für eine neue Generation wurden unter anderem AV1-Decoding, HDR10+ und die Unterstützung neuerer Dolby-Vision-Profile genannt. Eine neue Shield TV wurde dabei allerdings ausdrücklich nicht angekündigt.
Interessant ist primär eine weitere Aussage. Nvidia hatte Anfang des Jahres noch erklärt, dass man keine Pläne habe, die Produktion der Shield TV zeitnah einzustellen. Die aktuelle Liefersituation spricht jedoch eine andere Sprache. Natürlich bedeuten erschöpfte Kontingente im Handel noch nicht automatisch, dass eine neue Nvidia Shield TV vor der Tür steht. Lieferprobleme oder eine weitere Charge der bisherigen Shield TV Pro sind genauso denkbar (ggf. mit einem saftigen Aufpreis?). Entweder Nvidia verabschiedet sich langsam von seiner inzwischen sieben Jahre alten Hardware, oder hinter den Kulissen bewegt sich tatsächlich etwas.
Was denkt ihr? Wird sich Nvidia ein klein wenig seiner Aufmerksamkeit von AI/KI entbehren können, um sich auch mal wieder den Kunden zu widmen, die das Unternehmen überhaupt so groß gemacht haben? Oder ist eine solche Hardware vielleicht mittlerweile einfach zu nischig? Zudem könnte Nvidia darauf warten, was Apple ggf. noch in diesem Jahr ankündigt.
Amazon plant einen neuen Fire TV Stick 4K. Inzwischen sind bereits Bilder des Streaming-Players sowie von dessen Fernbedienung durchgesickert.
Der Launch des neuen Modells könnte sogar noch diese Woche anstehen, wenn man auf die Vergangenheit blickt. 2025 etwa stellte Amazon am 30. September 2025 frische Streaming-Player vor. Vielleicht will man mit dem Amazon Fire TV Stick 4K (2026) seiner Linie treu bleiben? Während wir im Übrigen zur Technik kaum etwas wissen, kennen wir jetzt zumindest das Design.
Der Amazon Fire TV Stick 4K (2026) gestaltet den Home-Button neu
Prägnant ist etwa der umgestaltete Home-Button. Die farbige Taste kann offenbar jetzt Animationen anzeigen und verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung. Auf der Remote sehen wir ansonsten gewohnte Kurzwahltasten für Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und YouTube. Es gibt jedoch auch neue Buttons für etwa die Einstellungen und persönliche Favoriten.
Der Fire TV Stick 4K der nächsten Generation klopft an.
Obendrein wirkt der Fire TV Stick 4K (2026) weniger abgerundet. Das Design ist also etwas kantiger bzw. rechteckiger. Wie gehabt, findet der Stick dabei in einem der HDMI-Anschlüsse am Fernseher seinen Platz. Zur Technik, also etwa dem integrierten Chip sowie RAM- und Speichermenge, ist aber noch nichts bekannt.
Was wird der neue Amazon Fire TV Stick 4K (2026) kosten?
Offen ist noch der Verkaufspreis des Amazon Fire TV Stick 4K (2026), der aber angesichts der Speicherkrise oberhalb der Vorgängermodelle liegen dürfte. Letztere hatte Amazon zudem auch erst kürzlich verteuert. Eventuell könnte die Rolle von Alexa noch wachsen. Denn die Taste zur Aktivierung der Sprachassistentin ist nun nach ganz oben rechts gewandert. Amazon hofft vermutlich, dass sie dadurch noch besser erreichbar wird.
Zur Technik des Amazon Fire TV Stick (4K) ist noch alles offen.
Die ersten Bilder des kommenden Fire TV Stick 4K (2026) konnte WinFuture ergattern. Bleibt zu hoffen, dass bald eine offizielle Ankündigung von Amazon folgt.
Tom Cruise glaubt trotz KI und Streaming weiterhin an die Zukunft des Kinos. Für den Hollywoodstar können Technik und Algorithmen eines nicht ersetzen: menschliche Kreativität und echtes Filmhandwerk.
Tom Cruise gehört seit Jahren zu den prominentesten Verfechtern des klassischen Kinoerlebnisses. Bei einem „BAFTA: A Life in Pictures„-Event in London hat der Schauspieler und Produzent nun ausführlich darüber gesprochen, welche Rolle Künstliche Intelligenz, moderne Kameratechnik und traditionelle Produktionsmethoden künftig in Hollywood spielen könnten.
Dass KI beim Filmemachen Einzug halten wird, stellt Cruise dabei gar nicht infrage. Für ihn bedeutet diese Entwicklung aber keineswegs, dass menschliche Kreativität überflüssig wird. „Es gibt nichts Vergleichbares zum Menschen„, erklärte der „Mission: Impossible“-Star. Entscheidend seien die Leidenschaft und die handwerklichen Fähigkeiten der Menschen, die gemeinsam einen Film erschaffen. Cruise brachte seine Haltung schließlich auf einen einfachen Punkt: „Menschen wollen echte Dinge sehen.„ Dass gerade das Kino weiterhin Menschen zusammenbringe, sei für ihn ein Beleg dafür.
Tom Cruise will analoges Filmmaterial nicht aufgeben
Interessant sind Cruises Aussagen auch aus technischer Sicht. Trotz der enormen Fortschritte bei digitalen Kameras, hohen Auflösungen und HDR möchte er klassisches Filmmaterial noch lange nicht abschreiben. Als Beispiel nannte Cruise Michael Manns „Collateral“ aus dem Jahr 2004. Die damals noch vergleichsweise junge Digitaltechnik passte seiner Ansicht nach perfekt zum nächtlichen Look des Films. Heute seien digitale Kameras technisch erheblich weiter. Trotzdem müsse die Technik immer dem gewünschten Bild und der Stimmung einer Szene passen.
„Ich glaube nicht, dass wir Film jetzt wirklich aufgeben sollten„, sagte Cruise mit Blick auf analoges Filmmaterial. Damit sind ausdrücklich Filmrollen bzw. Zelluloid und nicht physische Medien wie Blu-ray oder 4K UHD gemeint.
Auch ältere Objektive haben für den Schauspieler weiterhin ihren Reiz. Cruise verwies unter anderem auf handgefertigte anamorphotische Objektive aus früheren Jahrzehnten, mit denen sich ein spezieller Look erzeugen lässt. Moderne Kameras und selbst IMAX-Technik allein würden dagegen noch kein gutes Bild garantieren. Kameraführung, Bildkomposition und Inszenierung müssten weiterhin von Menschen beherrscht werden.
Kino bleibt für Tom Cruise eine eigene Kunstform
Dabei richtet sich Tom Cruise nicht grundsätzlich gegen Streaming. Angebote von Netflix und Co. hätten ihre Berechtigung und würden ebenfalls Arbeitsplätze und neue Möglichkeiten schaffen. Das gemeinsame Kinoerlebnis sieht er jedoch als eine eigene Kunstform. Gerade das gemeinsame Erleben eines Films vor einer großen Leinwand lasse sich für Cruise nicht einfach durch andere Formen der Unterhaltung ersetzen. Bei Filmen gehe es letztlich um menschliche Verbindungen, sowohl zwischen den Filmschaffenden als auch zwischen den Zuschauern.
Auch die BAFTA hebt bei ihrer Zusammenfassung des Abends Cruises Fokus auf Zusammenarbeit und Filmhandwerk hervor. Filme würden nicht von Einzelpersonen geschaffen, sondern von vielen Menschen, die gemeinsam daran arbeiten, eine Geschichte für ein Publikum zum Leben zu erwecken. Damit bleibt sich Tom Cruise treu. Der Schauspieler ist nicht nur für aufwendige praktische Stunts bekannt (siehe oben das Video zum legendären Cliff-Stunt), sondern setzt sich seit Jahren öffentlich für das Kino und klassische Formen der Filmproduktion ein. Neue Technik lehnt er dabei keineswegs ab. Sie soll für ihn aber ein Werkzeug bleiben und nicht den Menschen ersetzen.