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Ohne Werbung keine neuen Fernseher? Die unbequeme Wahrheit über Smart-TVs

Smart-TVs werden günstiger, größer und technisch immer besser – doch wie verdienen dann die Hersteller ihr Geld? Die unbequeme Wahrheit: Ohne Werbung, Empfehlungen und Plattform-Einnahmen auf webOS, Tizen, Vidaa, Google TV & Co. wäre das aktuelle Preisniveau bei Fernsehern kaum zu halten. Wir erklären euch, wieso Werbeeinblendungen auf Smart-TVs Fluch und Segen zugleich sind. 

Hinweis: Wir sind auch keine Fans von Werbung, wir wollten das Thema jedoch einmal so objektiv wie möglich bewerten. Am Ende sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir lieber bezahlbare und moderne TV-Geräte bevorzugen, auch wenn dafür ein paar Empfehlungen ausgespielt werden müssen. Übrigens, so funktioniert auch eine Webseite wie 4kfilme.de. Ohne Werbeeinblendungen können wir die laufenden Kosten der Plattform nicht bewältigen. Also, wenn ihr Artikel wie diesen gut findet, denkt vielleicht darüber nach, euren Adblocker zu deaktivieren oder unsere Webseite auf die Whitelist eures Adblockers zu setzen (Freigabe für Werbung). Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und jetzt viel Spaß mit dem Artikel.

PS: Uns interessiert auch sehr eure Meinung zu diesem Thema, die ihr uns gerne in der Kommentarspalte mitteilen könnt.

Fernseher sind längst nicht mehr nur ein Bildschirm mit Tuner, HDMI-Anschlüssen und ein bisschen Smart-TV-Menü. Sie sind Plattformen. Und genau hier verschiebt sich das Geschäftsmodell der Hersteller. Während sich Kunden über Sponsored Content, App-Empfehlungen, Startbildschirm-Kacheln oder Werbebanner ärgern, rechnen Samsung, LG, Vizio, Hisense, TCL und andere längst anders. Nicht mehr nur der Verkauf des Geräts entscheidet über die Gewinnmarge, sondern das, was nach dem Auspacken passiert. Jede geöffnete App, jedes abgeschlossene Abonnement, jeder FAST-Channel, jede Empfehlung und jede Werbeeinblendung können Umsätze und letztlich Gewinne generieren. Das klingt für Heimkino-Fans erst einmal unangenehm, erklärt aber, warum ein 65-Zoll-Fernseher heute teilweise weniger kostet als früher ein mittelmäßiger 40-Zöller (da muss ich sofort an meinen 100Hz Toshiba Regza mit Full-HD in 40 Zoll denken).

Der TV-Markt ist brutal geworden

TCL hat seine Fernseher-Neuheiten 2026 vorgestellt, mit RGB Mini-LED-TVs, neuen Super Quantum Dot-TVs uvm.
TCL bietet gute Ausstattung, gute Bildqualität und XXL-Displayformate zum kleinen Preis.

Der Preisdruck auf Elektronikhersteller, die TV‑Geräte produzieren, ist enorm geworden. Das trifft vorwiegend auf das LCD-Segment zu, ähnliche Entwicklungen zeichnen sich aber auch schon bei den Premium-Geräten mit OLED-Displaytechnik ab. Chinesische Hersteller wie TCL und Hisense haben den Markt mit großen Diagonalen, aggressiven Preisen und immer besserer Ausstattung massiv unter Druck gesetzt. Diese Entwicklung ist nicht schleichend, sondern hat den TV-Markt binnen weniger Jahre komplett umgekrempelt. TCL und Hisense konnten bereits 2024 zweistellige Marktanteile bei TV-Geräten (weltweit) verbuchen, was natürlich zulasten der Marktposition von Samsung, LG und Co. geht. Und die Konkurrenz aus China wächst in einem stagnierenden Markt noch weiter.

Wird Samsung bald an der Spitze des TV-Marktes entthront?
TCL und Hisense machen namhaften TV-Herstellern wie Samsung und LG das Leben schwer.

Für den Kunden ist das erst einmal fantastisch: mehr Zoll, mehr Helligkeit, mehr Smart-TV-Funktionen für weniger Geld. Für die Hersteller ist es aber ein Problem. Denn die Panelproduktion, Prozessoren (aktuell vor allem auch Arbeitsspeicher), Gehäuse, Logistik, Garantie, Softwarepflege, Marketing und Kundenservice kosten weiterhin Geld. Wenn der Preiskampf die Hardware-Marge auffrisst, muss der Gewinn an anderer Stelle entstehen. Genau deshalb sind Betriebssysteme wie webOS, Tizen OS, Vidaa, Fire TV oder Google TV nicht nur Bedienoberflächen, sondern die neuen Verkaufsflächen der TV-Industrie. Ein Fernseher funktioniert an dieser Stelle eher wie eine Spielekonsole, mit deren Verkauf meist gar keine oder nur geringe Gewinne erwirtschaftet werden, der Großteil des Umsatzes wird dann jedoch mit Verkäufen von Spielen, Abos, digitaler Währung etc. erwirtschaftet.

Wir stellen euch die neuen Hisense RGB Mini LED TVs 2026 (UR8S & UR9S) vor. Mit diesen Modellen greift Hisense ganz klar die OLED Oberklasse an!
Auch Hisense greift mit seinen RGB Mini LED TVs (UR8S & UR9S) in diesem Jahr die Oberklasse an.

Übrigens: Das dürfte auch einer der Gründe sein, wieso namhafte TV-Hersteller ihre Kunden mittlerweile mit bis zu 7 Jahren Updates auf ihre TV-Betriebssysteme locken. Für den Kunden wirkt dies wie ein Service-Versprechen, das einen gewissen Mehrwert mit sich bringt. Der Hersteller möchte damit ggf. nur gewährleisten, dass die Ausspielungen von Werbung auf allen TV‑Geräten, die in den vergangenen Jahren verkauft wurden, gleich aussehen und sich so die Ausspielfläche für Kunden attraktiver gestaltet.

Vizio zeigt, wohin die Reise geht

Das deutlichste Beispiel liefert Vizio. Der US-Hersteller hat früh offengelegt, wie stark sich das Geschäft vom reinen Geräteverkauf zur Plattform-Monetarisierung verschoben hat. Im Geschäftsbericht 2023 weist Vizio 18,5 Millionen aktive SmartCast-Konten, 20,5 Milliarden SmartCast-Stunden, einen SmartCast-ARPU von 32,48 US-Dollar und einen Platform+-Bruttogewinn von 365 Millionen US-Dollar aus (Platform+ ist die Werbeplattform von Vizio). Gleichzeitig wuchs der Werbeumsatz im Jahresvergleich um 31 Prozent. Das klingt jetzt kompliziert, bedeutet jedoch vereinfacht: Viele Kunden nutzen die TV-Plattform von Vizio aktiv und generieren dadurch jedes Quartal kalkulierbare Umsätze, die zudem weiter steigen. 

Das Hauseigene Betriebssystem der Vizio MQX 4K Fernseher
Das Hauseigene Betriebssystem der Vizio MQX 4K Fernseher

Noch klarer wurde die Lage bei der Übernahme durch Walmart. Walmart kaufte Vizio für 2,3 Milliarden US-Dollar explizit, um das eigene Werbegeschäft auszubauen. Vizio habe mehr als 500 direkte Werbekunden und Werbung mache inzwischen den Großteil des Bruttogewinns des Unternehmens aus. „Vizio Platform Plus“, also die Werbe- und Datensparte, stehe für den gesamten Bruttogewinn des TV-Herstellers. Der Fernseher ist nicht mehr nur das Produkt, das nach einmaligem Verkauf aus den Gedanken des Händlers verschwindet (ausgenommen der Bilanz), sondern er stellt eher die installierte Basis dar, zu der die Nutzer dauerhaft Zugang haben – genau wie bei Spielekonsolen.

Übrigens: Vizio geht mittlerweile dazu über, dass neue TV-Geräte nur mit der Erstellung und Anmeldung in einem Vizio-Account genutzt werden können. Womöglich um Werbekunden noch besser identifizieren zu können.

LG, Samsung und Co. bauen ihre Betriebssysteme zu Medienplattformen aus

Auch LG und Samsung verfolgen längst ähnliche Strategien, wenn auch mit anderer Gewichtung. LG erklärte Anfang 2025, dass das Plattform-Service-Geschäft bis 2030 mehr als verfünffacht werden und perspektivisch 20 Prozent des operativen Gewinns ausmachen soll. Als Beispiel nennt LG ausdrücklich das webOS-basierte Werbe- und Content-Geschäft, das bereits die Umsatzmarke von einer Billion koreanischen Won (ca. 580 Millionen Euro) überschritten habe.

Samsung TV Plus erhält 20 neue FAST-Channels.
Samsung baut seine FAST-Channels „TV Plus“ kontinuierlich aus und setzt dabei auch auf bekannte Marken und Live-Sport externer Anbieter.

Samsung wiederum baut mit Samsung TV Plus eine eigene FAST-Plattform auf (Free Ad-Supported Streaming TV, also kostenloses Fernsehen über das Internet, welches sich über Werbung finanziert), die laut Samsung inzwischen mehr als 100 Millionen monatlich aktive Nutzer erreicht. Samsung beschreibt die Entwicklung selbst als Weg „von Hardware-Wurzeln“ hin zu einer globalen Medienplattform. Parallel vermarktet Samsung Ads die Reichweite aktiver Smart-TVs und proprietäre ACR-Daten, also automatische Inhaltserkennung, um Werbetreibenden Targeting und Messung auf dem großen Bildschirm anzubieten. Und ja, richtig gelesen: Je nachdem, wie ihr euren Fernseher eingestellt habt, kann es sein, dass dieser in regulären Abständen Screenshots von eurem Bildschirm zur Verarbeitung an eine Serverfarm schickt. Und genau an diesem Punkt ist unserer Auffassung nach eine Grenze überschritten. Denn wir können uns nicht vorstellen, dass Kunden umfassend über den Abruf dieser Daten informiert worden sind und diesem auch aktiv zustimmen würden (und ja, mit der Zustimmung der AGBs usw. stimmt man diesen leider meist zu).

Wenn Hersteller es übertreiben: Werbung mitten im Nutzungserlebnis

Werbung auf der Startseite mag man noch als notwendiges Übel verbuchen, aber wenn der Fernseher im Leerlauf oder pausierten Zustand Leerlauf plötzlich Fullscreen-Anzeigen ausspielt, wird es unangenehm. LG hat mit seinen „Native Screensaver Ads“ genau so ein Format eingeführt: Werbeanzeigen, die erscheinen, bevor der eigentliche Bildschirmschoner startet. Aus Sicht von LG Ad Solutions wird damit ungenutzte Bildschirmzeit zur „Engagement Opportunity“ – das klingt auch nur für die Führungsriege der TV-Hersteller sexy. Aus Sicht vieler Käufer eines teuren OLED-TVs ist es eher die digitale Litfaßsäule im Wohnzimmer. Im schlimmsten Fall bekommen Kunden nicht nur von TV-Herstellern Werbung vorgesetzt, sondern zusätzlich von den Anbietern der Streaming-Apps. So gab es bereits im September 2024 Berichte, nachdem Werbung in pausierten Youtube-Videos ausgespielt wurde.

Das pausierte Video auf Youtube wurde verkleinert, um Platz für einen Werbeblock von Dunkin Donuts zu machen
Das pausierte Video auf Youtube wurde verkleinert, um Platz für einen Werbeblock von Dunkin Donuts zu machen || Bild: X@Roather

Ähnlich fragwürdig sind Pause Ads, wie sie Vizio für WatchFree+ vermarktet hat. Pausiert der Nutzer einen Inhalt, kann ihm statt Standbild plötzlich Werbung präsentiert werden – etwa für Fastfood- oder Handelsmarken wie Dunkin’ Donuts oder Baskin Robbins –, bekannte Fast-Food-Dienstleister aus den USA. Roku hat die Idee sogar per Patent noch weitergedacht: Werbung könnte eingeblendet werden, wenn ein externes HDMI-Signal pausiert wird, also etwa bei einer Konsole, einem Blu-ray-Player oder einem Apple TV. Noch ist das kein flächendeckender Alltag, aber es zeigt die Richtung: Der Fernseher soll nicht nur beim Streaming Geld verdienen, sondern möglichst in jeder Sekunde, in der das Panel eingeschaltet ist.

Ohne Werbung keine neuen TVs?

Die Preise der neuen Fernseher und Soundbars 2025 von Samsung
Was wäre uns lieber, jedes Jahr bezahlbare neue Fernseher, oder Werbefreiheit? Diese Frage beantworten die Elektronikhersteller leider für uns.

Die zugespitzte These lautet: Ohne Werbung keine neuen Fernseher. Ganz so absolut muss man es nicht formulieren, denn Premium-OLEDs, High-End-Micro-LEDs oder professionelle Bildschirme funktionieren weiterhin stärker über Hardware-Margen. Im Volumenmarkt, also genau dort, wo Millionen LCD-, QLED- und Mini-LED-Geräte verkauft werden, sieht die Realität aber anders aus. Wer heute 55, 65 oder 75 Zoll zu Kampfpreisen erwartet, bezahlt nicht nur mit Geld, sondern auch mit Aufmerksamkeit, Nutzungsdaten und einem Smart-TV-System, das nach dem Kauf monetarisiert – also mit Werbung befüllt – wird.

Das ist für Heimkino-Fans keine schöne Entwicklung, aber eine erklärbare. Der Preisverfall bei TV-Hardware, der Druck durch TCL, Hisense und neue Anbieter sowie die steigenden Kosten für Software, Updates und Plattformpflege machen Werbung zu einem festen Bestandteil moderner Fernseher. Wer komplett werbefreie Oberflächen will, müsste vermutlich deutlich höhere Gerätepreise akzeptieren – oder wieder zu externen Zuspielern greifen und die Smart-TV-Funktionen ignorieren. Letztere stellt leider die einzige Option für Endkunden dar, da Hersteller für uns entscheiden und keine „Werbefrei-Option“ für ihre TV‑Geräte anbieten. Würdet ihr nach eurem TV-Kauf einen zusätzlichen Betrag zahlen, damit dieser werbefrei bleibt?

Netflix und waipu.tv starten neue Mega-Rabatte

Netflix und waipu.tv starten mal wieder ein Kombi-Angebot Im Paket könnt ihr beide Dienste mit satten 50 % Rabatt abgreifen.

Das Angebot gilt nicht nur für Neu-, sondern auch für berechtigte Bestandskunden. Für jene besteht dann die Chance, den Tarif Perfect Plus von waipu.tv als Jahrespaket mit Netflix im Tandem für 50 % des regulären Preises zu buchen. So erhaltet ihr via waipu.tv Zugriff auf das lineare Fernsehprogramm und die waiputhek sowie über Netflix natürlich ein reichhaltiges Streaming-Angebot.

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waipu.tv mit Netflix – auch in 4K mit 50 % Rabatt

Der Nachteil der Aktion ist eben, dass ihr euch für volle 12 Monate binden müsst. Außerdem solltet ihr nach Ende der Laufzeit schnellstens kündigen, wenn ihr nicht den regulären Monatspreis zahlen wollt. waipu.tv mit Perfect Plus bietet euch dabei über 300 TV-Sender in Full-HD, darunter mehr als 70 Pay-TV-Kanäle, 150 Stunden Aufnahmespeicher sowie paralleles Streaming auf bis zu vier Geräten. Ergänzt wird das Angebot durch die waiputhek mit über 40.000 On-Demand-Inhalten.

waipu.tv mit Netflix im Tandem gibt es ab 9 Euro im Monat.
waipu.tv mit Netflix im Tandem gibt es ab 9 Euro im Monat.

Dazu kommt eben der Zugriff auf Netflix mit all seinen Lizenztiteln und Eigenproduktionen von „Stranger Things“ über „Bridgerton“ bis hin zu „One Piece“. Ein Vorteil an der aktuellen, gemeinsamen Aktion mit waipu.tv. Ihr könnt Netflix in verschiedenen Varianten auswählen. So ist auch das Premium-Abo mit 4K-Auflösung, Dolby Atmos und Dolby Vision mit von der Partie.

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Das kosten waipu.tv und Netflix im Tandem

Hier sind noch einmal die Aktionspreise für euch im Überblick:

  • Das Perfect Plus mit Netflix Standard mit Werbung Jahrespaket ist für 9,00 Euro statt 17,99 Euro im Monat erhältlich.
  • Das Perfect Plus mit Netflix Standard Jahrespaket kostet 13,74 Euro statt 27,49 Euro monatlich.
  • Das Perfect Plus mit Netflix Premium Jahrespaket gibt es für 16,74 Euro statt 33,49 Euro im Monat.

Alle Angebote gelten für die ersten zwölf Monate im Jahrespaket und beinhalten eine Ersparnis von bis zu 50 Prozent. Nach Ende der Mindestvertragslaufzeit gehen die Pakete in ein monatlich kündbares Abo über.

Skandalfilm „Sweet Movie“ erscheint in drei streng limitierten 4K Mediabook-Varianten

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„Sweet Movie“ ist Teil der Criterion Collection und erscheint in einer restaurierten Fassung in drei limitierten 4K Blu-ray Mediabook-Varianten. Wer sich den Skandalfilm von 1974 nicht entgehen lassen möchte, sollte nicht allzu lange mit seiner Vorbestellung warten.

Sweet Movie gehört zu einer internationalen Produktion aus Frankreich, Westdeutschland und Kanada und gehört noch immer zu den umstrittensten Werken der 1970er Jahre. Zwei lose verknüpfte Episoden erzählen von gesellschaftlicher Unterdrückung, Konsum und Macht. Das Ganze wird großzügig mit sexuellen Szenen und erotischer Energie ausgeschmückt, um maximale Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Camera Obscura bringt den Film jetzt in drei 4K Blu-ray Mediabook-Varianten in den Handel, die streng auf 666 (Version A), 500 (Version B) und 333 Exemplare (Version 3) limitiert sind. Somit gilt: Wenn weg – dann weg! (Releasetermin: 20. Juni 2026)

"Sweet Movie" erscheint als restaurierte Fassung auf 4K Blu-ray in drei streng limitierten Mediabook-Varianten.
„Sweet Movie“ erscheint als restaurierte Fassung auf 4K Blu-ray in drei streng limitierten Mediabook-Varianten.
<strong>Klicken!</strong> Sweet Movie 4K Blu-ray (Mediabook A) auf JPC.de Klicken! Sweet Movie 4K Blu-ray (Mediabook A) auf JPC.de <strong>Klicken!</strong> Sweet Movie 4K Blu-ray (Mediabook B) auf JPC.de Klicken! Sweet Movie 4K Blu-ray (Mediabook B) auf JPC.de <strong>Klicken!</strong> Sweet Movie 4K Blu-ray (Mediabook C) auf JPC.de Klicken! Sweet Movie 4K Blu-ray (Mediabook C) auf JPC.de

Die schicken Mediabooks enthalten jeweils eine HD Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray die jeweils die restaurierte Fassung des Films enthalten. Dazu gesellen sich unzählige Bonusinhalte, die größtenteils auf der HD Blu-ray abliegen dürften. Die 4K Ultra HD-Variante präsentiert sich im 1.66:1 Bildverhältnis mit 23,98 fps und erweitertem Farbraum (BT.2020) und Dynamikumfang (HDR). Bei dem bildgewaltigen Kunstwerk muss man sich bei den Tonspuren mit einem LPCM 2.0 (Mono)-Soundmix in Deutsch und Englisch begnügen. Die Laufzeit von „Sweet Movie“ beträgt 98 Minuten.

 

Tandem OLED: LG Display zeigt bereits die 3. Generation

LG Display hebt Tandem OLED auf die nächste Stufe. Die nunmehr 3. Generation erhöht die Lebensdauer und verbessert die Effizienz.

Allerdings gibt es da einen entscheidenden Faktor: LG Display trennt mittlerweile seine Flaggschiff-Panels in „Tandem OLED“ (Autos, Notebooks, Tablets) und „Tandem WOLED“ (Monitore, Smart-TVs). Die 3. Generation der Tandem OLED ist also in der aktuellen Form nicht für Fernsehgeräte gedacht. Das wäre wohl auch etwas zu schnell gewesen. Schließlich kommt der LG G6 mit einem Tandem-WOLED-Panel der 2. Generation gerade erst auf den Markt.

Tandem OLED: Effizienter und langlebiger

Laut LG Display sind die neuen Tandem OLEDs der 3. Generation um ca. 18 % effizienter als die direkten Vorgängermodelle. Das kann in Notebooks und Tablets also die Akkulaufzeit erheblich verlängern. Zusätzlich kommen sie auf die mehr als doppelte Lebenszeit. Allerdings ist zu bedenken, dass die neuen Bildschirme im allerersten Schritt für Autos vorgesehen sind. Dafür soll die Massenproduktion noch in diesem Jahr anlaufen. Erst danach will man an den IT-Sektor denken.

LG Display packt bereits die Tandem OLED der 3. Generation aus.
LG Display packt bereits die Tandem OLED der 3. Generation aus.

Die neuen Tandem OLED werden 1.200 Nits hell, was aber nicht für die absolute Spitzenhelligkeit steht. Da sie im ersten Schritt in Fahrzeugen stecken werden und z. B. in Cockpits bzw. für Armaturenbretter zum Einsatz kommen. Das wirkt nur logisch: In Autos setzt LG Display bereits seit 2019 Tandem-OLED-Displays ein. Mobile Endgeräte und Smart-TVs stellte man deutlich später auf die Technik um.

P-OLED für Roboter und weitere Neuheiten

Im Rahmen der SID Display Week 2026 hat LG Display neben seinen neuen Tandem OLEDs der 3. Generation auch weitere Neuheiten präsentiert. Darunter sind etwa die neuen P-OLEDs für Roboter oder ein Panel für Gaming-Monitore mit 27 Zoll Diagonale, das bis zu 720 Hz Bildwiederholrate ermöglicht. Auch einen Curved-Monitor mit satten 39 Zoll und 5K-Auflösung hatte man im Gepäck. Ebenfalls mit 5K: Ein weiterer OLED-Monitor mit 27 Zoll Diagonale.

Für Notebooks zeigte LG Display einen Tandem-OLED-Bildschirm mit 16 Zoll Diagonale. Last but not least präsentierte man ein Panel mit 57 Zoll, das in Fahrzeugen sozusagen die gesamte Front vom Fahrer bis zum Beifahrer abdecken kann. Passagiere könnte man wiederum mit einem Slidable-OLED mit 32 Zoll versorgen. Dieser Screen kann dann in die Fahrzeugdecke wieder eingefahren werden.

LG C5 OLED im MediaMarkt-Deal: Bis zu 62% Rabatt auf einen der beliebtesten OLED-TVs 2025

MediaMarkt reduziert den LG C5 OLED-TV / LG C57 aktuell um bis zu 62 Prozent und macht damit eines der beliebtesten OLED-Modelle aus dem Vorjahr zum spannenden Upgrade-Kandidaten. Gerade weil sich Technikpreise in der aktuellen globalen Situation nur schwer vorhersagen lassen, könnte sich der Einstieg in den LG C5 mit 4K OLED, Dolby Vision, Dolby Atmos und 4x HDMI 2.1 jetzt besonders lohnen.

Der LG C5 OLED genauer gesagt der LG C57 gehört zu den beliebtesten OLED-TVs aus dem Vorjahr und rückt durch die aktuelle MediaMarkt-Aktion jetzt besonders stark in den Fokus. Für viele Käufer ist genau das der ideale Zeitpunkt für ein Upgrade, denn hochwertige OLED-TVs mit starker Ausstattung und großem Markennamen bleiben selten dauerhaft so aggressiv reduziert. Gleichzeitig ist vollkommen offen, wie sich die Preise in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln. Die aktuelle globale Lage sorgt in vielen Bereichen für Unsicherheit, und auch bei Technikprodukten sind steigende Preise jederzeit möglich. Wer also schon länger mit einem neuen LG OLED-TV liebäugelt, bekommt mit dem LG C5 ein begehrtes Vorjahresmodell, das nicht nur wegen des Rabatts, sondern auch wegen seiner Beliebtheit besonders interessant ist.

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LG C5 liefert TV, Streaming und Gaming auf hohem Niveau!

Beim Funktionsumfang liefert der LG C5 OLED-TV genau das, was viele Käufer heute erwarten: 4K OLED evo, starke Kontraste, moderne HDR-Unterstützung mit Dolby Vision, satter Klang mit Dolby Atmos, Filmmaker Mode für Filme und Serien sowie gleich vier HDMI-2.1-Anschlüsse für maximale Flexibilität. Dazu kommen VRR, ALLM und eARC, womit der TV sowohl für Heimkino-Fans als auch für Gamer eine starke Wahl bleibt. Egal, ob PS5, Xbox Series X oder High-End-PC: Der LG C5 ist auf aktuelle Anforderungen ausgelegt und verbindet starke Technik mit einem Preis, der in dieser Form besonders viel Upgrade-Potenzial bietet.

Die Preise der Bestseller-OLED-TVs wurden drastisch reduziert! Der Verkauf erfolgt nur solange der Vorrat reicht!
Die Preise der Bestseller-OLED-TVs wurden drastisch reduziert! Der Verkauf erfolgt nur solange der Vorrat reicht!

Übrigens: Das beste Preis-/Flächen-Verhältnis (also Kosten pro Quadratzentimeter Displayfläche) erhaltet ihr beim 55 Zoll-Modell (139 cm), ganz knapp dahinter das Modell mit 65 Zoll (165 cm). Lediglich beim 42-Zoll-Modell kippt das Verhältnis etwas. Hier zahlt man um die 30 % mehr für die Bildschirmfläche im Vergleich zu den anderen Größen. Dafür investiert man in diesen außergewöhnlich kompakten Formfaktor, z. B. um sich mit geringem Abstand vor den OLED‑TV setzen zu können (Gaming etc.). Hier findet ihr alle wichtigen Links zur OLED-Aktion inkl. Aktionsgeräten:

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HBO Max verabschiedet sich von Millionen Amazon Fire TVs

HBO Max hat sich unvermittelt von Millionen von Amazon Fire TVs verabschiedet. Was steckt genau dahinter?

So hat Warner Bros. Discovery die Mindestanforderungen zur Verwendung von HBO Max kürzlich angepasst. Jetzt ist mindestens ein Fire TV mit Fire OS 6 oder neuer notwendig. Zuvor durften Smart-TVs und Streaming-Player auch noch Fire OS 5 verwenden. Damit ist nunmehr Schluss und HBO Max stellt die Unterstützung sang- und klanglos ein. Eine Begründung für diesen Schritt liegt öffentlich nicht vor.

Amazon Fire TV: Fire OS 5 ist noch weit verbreitet

Dabei werkelt Fire OS 5 zwar schon seit 2015 auf Geräten, ist aber dennoch noch weit verbreitet. Denn entsprechende Streaming-Sticks sind beispielsweise bis 2020 verkauft worden. Somit dürfte es noch Millionen von Haushalten geben, die HBO Max über Devices mit Fire OS 5 genutzt haben. Diesen bleibt jetzt nur, entweder auf den Streaming-Dienst zu verzichten oder zu einem neueren Gerät zu wechseln.

Der neue Amazon Fire TV Stick HD 2026 ist da.
Der neue Amazon Fire TV Stick HD 2026 ist da.

Problem: Amazon versorgt seine Geräte zwar regelmäßig mit Aktualisierungen, verteilt aber traditionell keine Upgrades von einer Fire-OS-Version zur nächsten. Inzwischen ist man da im Übrigen bereits bei Fire OS 8 angekommen. Letzteres basiert auf Vega OS, wechselt also komplett das technische Fundament aus. Da hat man sich von Android verabschiedet. Das bringt Stärken, wie erhöhte Performance genauso mit wie Schwächen – etwa das Streichen des Sideloadings.

Amazon und HBO Max schweigen

Etwas überraschend ist, dass HBO Max sich so plötzlich von den Fire-TV-Geräten mit Fire OS 5 verabschiedet hat. Schließlich waren die Geräte auch zuvor in der Lage, den Streaming-Dienst reibungslos zu verwenden. Eine Hardware-Limitierung sollte also eigentlich nicht vorliegen. Amazon könnte natürlich mit einem Upgrade des Betriebssystems Abhilfe schaffen. Wir rechnen aber eher damit, dass der Online-Gigant sich wünschen wird, dass die Kunden ihre Player austauschen.

Wählt aus über 3.000 Artikeln: 25 Prozent Rabatt beim Kauf von 3 Filmen (DVD, Blu-ray & 4K Ultra HD)

JPC.de hat seine Medien-Aktion „25 Prozent Rabatt beim Kauf von 3 Artikeln“ nochmals deutlich ausgeweitet. Mittlerweile könnt ihr aus über 3.000 Filmen auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD-Disc wählen und spart an der Kasse ein Viertel des Preises. Ihr dürft auch gerne mehr Aktionsartikel in den Warenkorb legen, Hauptsache, die Gesamtanzahl lässt sich durch drei teilen. 

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Eigentlich gibt es nicht mehr viel zu erzählen. JPC.de hat die Auswahl an Aktionstiteln mittlerweile auf satte 3.050 Produkte ausgeweitet, darunter über 2.000 DVDs, mehr als 1.050 Blu-rays und es sind auch über 75 4K Ultra HD Blu-rays mit am Start. Wenn ihr 3 Aktionsartikel in den Warenkorb legt (oder 6, 9, 12, 15 usw.) werden euch automatisch 25 Prozent an der Kasse abgezogen. Sehr praktisch, da der Rabatt auf den gesamten Warenkorb angewendet wird, ist es egal, wenn die Artikel unterschiedliche Preise haben. Ein Ablaufdatum für die Aktion wurde bislang nicht kommuniziert. Hier geht es zur Aktionsseite:

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Extrem praktisch sind vor allem die umfänglichen Filteroptionen im JPC-Shop. Hier könnt ihr nach Medium, Genres, Herstellungsländern, Aufnahmejahren, FSK-Freigabe und Veröffentlichungszeitraum filtern und bekommt so eine perfekt auf eure Bedürfnisse abgestimmte Artikelliste präsentiert. Am Ende möchten wir euch nur noch einen Hinweis mit auf den Weg geben. Achtet im Warenkorb darauf, dass ihr auch wirklich 3 oder eine durch drei teilbare Menge an Aktionsartikeln mit an die digitale Kasse nehmt. Der Rabatt wird auch nicht gewährt, wenn ihr z.B. zwei Aktionsartikel und einen regulären Artikel im Warenkorb liegen habt.

Autokino mal anders: E-Auto nutzt seine Scheinwerfer als Beamer

Huawei rollt das Autokino neu auf. Es hat ein E-Auto vorgestellt, das seine Scheinwerfer als Beamer einsetzen kann.

Huawei bezeichnet dies als XPixel-Technologie. Im Rahmen der Beijing Auto Show 2026 in China hat man diese ungewöhnliche Technik erneut präsentiert. So hatte der Hersteller schon in der Vergangenheit damit geliebäugelt. Die Projektor-Technik für Fahrzeuge kann für euch Filme, Serien oder andere Videos auf eine Leinwand werfen.

Huawei nutzt eine neue Generation der Technologie

Grundsätzlich ist dieser Kniff, wie erwähnt, nicht völlig neu. Huawei hat Vorgängerversionen der neuen XPixel-Generation bereits für andere E-Fahrzeuge genutzt. Die neue Variante unterstützt jetzt eine vollfarbige Darstellung und wird erstmals im Aito M9, einem E-SUV, am Markt zum Einsatz kommen. Bedauerlicherweise bleiben diese speziellen Autokino-Projektoren damit dem chinesischen Markt vorbehalten.

Huaweis Projektions-Kniff für Autos wirkt sehr spannend.
Huaweis Projektions-Kniff für Autos wirkt sehr spannend.

Bedauerlicherweise lässt Huawei viele technische Einzelheiten offen – etwa wie stark diese Art der Projektion den Akku belastet. Auch hat der Hersteller sich nicht zur abgegebenen Helligkeit, dem abgedeckten Farbraum oder der Bildauflösung geäußert. Somit sollte man den schmucken Werbevideos und -bildern da nicht zu viel Vertrauen schenken.

Gimmick oder Mehrwert?

Tatsächlich sollte man sich wohl auch fragen, wie oft man so eine Autokino-Möglichkeit im Alltag wirklich nutzen würde? Wir können uns vorstellen, dass so ein Feature für Camper tatsächlich ein Mehrwert sein könnte, für die meisten Fahrer aber wohl am Ende ein Gimmick bleiben dürfte. Am Ende probiert man die Beamer-Funktion der Scheinwerfer also vermutlich einmal aus, findet sie ganz witzig und hakt sie dann doch eher als kleinen Gag am Rande ab.

Oder wie seht ihr das? Könntet ihr euch vorstellen, so eine Projektor-Funktion eures Autos regelmäßig zu verwenden? Oder ist das für euch eher ein Partygag, der in der Praxis keine Relevanz hätte?

Hisense bzw. VIDAA greift zur Werbeoffensive auf dem Homescreen

Hisense bzw. VIDAA baut die Werbung mit einer erweiterten Partnerschaft aus. Dabei geht es auch um die Vorherrschaft auf dem Homescreen.

Hinter VIDAA steckt im Namen von Hisense mittlerweile eine Tochterfirma namens V. In Europa konnte man zuletzt deutlich Marktanteile hinzugewinnen und damit besonders LG und webOS unter Druck setzen. Noch in diesem Jahr könnte Hisense damit in den Smart-TV-Plattform-Marktanteilen einen Rang nach vorne rücken. Damit sich das auch in finanziellem Erfolg niederschlägt, baut man die bestehende Werbekooperation mit Rakuten TV aus – auch und vor allem auf dem Homescreen.

VIDAA: Mehr Werbung auf dem Homescreen?

Diese Kooperation betrifft speziell den europäischen Markt und auch Deutschland. So will man offenbar Synergieeffekte erzielen. Denn einerseits ist Rakuten TV Teil des FAST-Ökosystems von VIDAA, also des werbefinanzierten, linearen Streaming-Angebots der Plattform. Andererseits erweitert man die langjährige Partnerschaft, sodass Rakuten TV auch Werbelösungen innerhalb des VIDAA-Ökosystems bereitstellen kann. Das schließt die gesamte TV-Oberfläche, einschließlich des Homescreens, ein.

Hisense hat in VIDAA mit sehr aggressiver Werbung experimentiert.
Hisense hat in VIDAA mit sehr aggressiver Werbung experimentiert.

Hisense bzw. V strebt also danach, noch effizienter mit Werbung direkt im Betriebssystem Geld zu verdienen. Kürzlich sorgte man da ja für Negativschlagzeilen, weil der Hersteller damit experimentierte, beim HDMI-Eingangswechsel zunächst nicht überspringbare Werbespots zu zeigen.

Werbung nimmt an Smart-TVs immer mehr Raum ein

Letzten Endes nimmt Werbung, direkt in die Smart-TV-Oberflächen integriert, immer mehr Raum ein. Das macht weder vor VIDAA halt, noch vor webOS, Tizen und Co. Für Werbetreibende sind Anzeigen und Spots, direkt in die Systemoberfläche eingearbeitet, besonders interessant. Denn dadurch können sie auch zahlungskräftige Kunden erreichen, die nur werbefreie Streaming-Dienste verwenden.

Euer Ausweg? Ihr habt weiterhin die Chance, euren jeweiligen Smart-TV nur für Updates ins Netz zu schicken. Die restliche Zeit könnt ihr einen externen Streaming-Player nutzen, um die Werbung zu minimieren. Da bietet sich z. B. der Apple TV 4K an.

4K Ultra HD Blu-ray: Diese Top-Serien gibt es in Deutschland nicht auf Disc

Serien sind auf 4K Ultra HD Blu-ray Mangelware. Wer ins Ausland blickt, entdeckt zumindest ein reichhaltigeres Angebot als hierzulande.

Anders als bei Filmen möchten wir aber betonen, dass es bei Serien oft selbst in den USA und Großbritannien nur marginal besser aussieht, als in Deutschland. Selbst eine beliebte Serie wie „Cobra Kai“ hat es etwa in den Vereinigten Staaten nur zu einem Blu-ray-Set gebracht. Wir stellen euch in diesem Beitrag jedoch fünf lohnenswerte UHD Blu-ray Sets zu Serien vor, die wir auch auf dem deutschen Markt gerne gesehen hätten.

Bedauerlicherweise ist dabei ein Trend zu erkennen: Selbst im Ausland passiert es leider, dass die erste Staffel einer Serie auf UHD Blu-ray erscheint, dann aber bereits wieder Sense ist. So geschehen zum Beispiel mit dem BBC-Hit „Sherlock“.

The Sandman

Auch „The Sandman“ von Netflix bzw. Warner Bros. reiht sich da ein. In Deutschland ist nicht einmal eine DVD oder Blu-ray erhältlich. In den Vereinigten Staaten gibt es zumindest Season 1 auf Ultra HD Blu-ray mit Dolby Vision und Dolby Atmos. Staffel 2 hingegen wurde dort niemals nachgereicht. Es sieht auch nicht so aus, als würde da noch etwas folgen.

Das ist schade, denn die Serie steht beim Streaming-Dienst Netflix komplett in 4K zur Verfügung. Doch die Season 1 erstrahlt bereits aufgrund der vielen dunklen Szenen dieser Fantasy-Serie dank höherer Bitraten auf Disc in einem ganz anderen Licht. Schade, dass es wohl bei der unvollständigen Veröffentlichung bleiben wird.

Castle Rock

Da schließt sich im Übrigen „Castle Rock“ nahtlos an. Staffel 1 ist in den USA auf einer referenzwürdigen Ultra HD Blu-ray erschienen. Offenbar blieben die Verkaufszahlen der Stephen-King-Verfilmung jedoch hinter den Erwartungen zurück. Season 2 ist zwar noch auf Disc erschienen, allerdings lediglich als schnöde 1080p-Blu-ray.

"Castle Rock" gibt es nur in den USA auf 4K Ultra HD Blu-ray.
„Castle Rock“ gibt es nur in den USA auf 4K Ultra HD Blu-ray.

Auch in den USA ist die UHD Blu-ray inzwischen „out of print“, allerdings auf dem Gebrauchtmarkt noch zu bekommen. Schade, dass mit dieser wirklich guten Horror- und Mystery-Serie auf physischen Medien so stiefmütterlich umgesprungen worden ist.

Stranger Things

Bei „Stranger Things“ gibt es auf 4K Ultra HD Blu-ray ein unerwartetes Happy-End. Erschienen zunächst exklusiv die ersten beiden Staffeln in den USA als Sets über die Handelskette Target, so folgten danach keinerlei weitere Staffeln mehr. Kürzlich hat jedoch der britische Vertrieb Arrow eine Komplettbox vorgestellt. Diese enthält alle Staffeln der Mystery-Serie von Netflix in bester Bild- und Tonqualität.

Deutsche Tonspuren liegen nicht vor und da Arrow in Deutschland nicht aktiv ist, sollte man sich keine ernsthaften Hoffnungen auf einen deutschen Release machen. Wer „Stranger Things“ hierzulande also in 4K genießen möchte, bleibt auf Netflix angewiesen – oder muss zu einem Import mit dem Originalton greifen.

Seinfeld

„Seinfeld“ ist ein Comedy-Klassiker. Netflix hat die Serie auch bereits hierzulande in 4K gestreamt, allerdings nur die missratene 16:9-Fasssung. Da hier oben und unten Bild abgeschnitten worden ist, funktionieren, ähnlich wie bei der Breitbildfassung von „Die Simpsons“, vereinzelt Gags nicht mehr. In den Vereinigten Staaten gibt es die Serie jedoch im Originalformat 4:3 auf Ultra HD Blu-ray.

"Seinfeld" gibt es nur in den USA auf 4K Ultra HD Blu-ray.
„Seinfeld“ gibt es nur in den USA auf 4K Ultra HD Blu-ray.

Eine deutsche Veröffentlichung kann man jedoch als ausgeschlossen betrachten. So genießt „Seinfeld“ zwar in den USA Kultstatus, konnte aber in Europa nie eine vergleichbare Fangemeinde erreichen. Deutschen Fans der Serie wird also nur der Import, ohne deutsche Tonspur, bleiben.

Chernobyl

Die Serie „Chernobyl“ ist in Deutschland zwar auf Blu-ray zu haben, nicht aber in der sehr guten 4K-Fassung mit Dolby Vision. Diese gibt es z. B. als US-Import. Auch wenn es sich dabei um ein Upscale handelt, ist vor allem die HDR-Umsetzung wirklich gelungen. Das düstere Material profitiert sehr von dem erhöhten Dynamikumfang.

Warum gibt es hierzulande keine UHD-Version? Das mag an den unterschiedlichen Vertrieben liegen. Hat in den USA Warner Bros. die Rechte, so ist es hierzulande Polyband. Deswegen steht hierzulande dann auch keine 4K-Fassung an. Schade, denn die oft bildgewaltige Serie hätte die beste Bild- und Tonqualität absolut verdient.

Welche Serien würdet ihr denn gerne auf 4K Ultra HD Blu-ray ausgewertet sehen?