TEST: XGIMI Aura 4K Ultrakurzdistanz-Laserprojektor – Heimkino im Wohnzimmer

Wir haben den XGIMI Aura 4K Ultrakurzdistanz-Laserprojektor ausführlich für euch getestet. Kann das All-in-One-System wirklich einen Fernseher ersetzen und empfiehlt sich der Aura auch fürs Heimkino?

Auf den ersten Blick möchte man den Xgimi Aura sofort in ein dunkles Keller-Heimkino stellen, da das Gerät mit seinem Preispunkt, den Maßen und dem Design sich dort auf jeden Fall wohlfühlen würde. Konzipiert wurde das Gerät jedoch für hellere Umgebungen, dem Wohnzimmer oder einem Hobbyraum. Das All-In-One-System soll dabei nicht weniger sein, als ein Ersatz für einen Fernseher, der seit Jahrzehnten den Entertainment-Mittelpunkt in der Wohnung bildet. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich des Xgimi Aura)

Und genau unter dieser Prämisse haben wir den Xgimi Aura getestet. In unserem Wohnzimmer-Kino wurde diese Schönheit aufgestellt. Das Design ist ansprechend und fügt sich mit seinem grau-silbernen Chassis in so ziemlich jede Ausstattung eines Wohnzimmers ein. Unter der Leinwand platziert schafft es der Ultrakurzdistanz-Beamer, neudeutsch auch LaserTV genannt, ein möglichst großes Bild aus sehr kurzer Entfernung, zu einem erschwinglichen Preis zu liefern. Erschwinglich, aber nur, wenn man bereits über eine gute Leinwand im Wohnzimmer verfügt. Wenn nicht, müssen diese Kosten natürlich auf den Kaufpreis aufgerechnet werden.

Installation und Inbetriebnahme

Was für Voraussetzungen benötigt der Aura, um ein möglichst gutes Bild zu erzeugen? Im Idealfall eine Leinwand, die speziell für die Ultrakurzdistanz Projektoren ausgelegt ist. Es handelt sich dabei um eine Hochkontrastleinwand mit einer Art Sägezahnmuster, die das Licht von unten in eine gerade umlenkt und weiß reflektiert. Licht, welches von oben auf die Leinwand trifft, wird zum Teil absorbiert. Dadurch erhält man ein kontrastreicheres Bild mit besseren Schwarzwerten, dies ist gerade wichtig, wenn man die Räumlichkeiten nicht ganz abdunkeln möchte. Diese Leinwände werden mit ALR für Ambient Light Rejection abgekürzt. 

Schönes, hochwertiges Design des Xgimi Aura 4K-UST-Projektors
Schönes, hochwertiges Design des Xgimi Aura 4K-UST-Projektors

Unter der Leinwand sollte entsprechend ein Lowboard oder TV-Board stehen, auf dem der Xgimi Aura Platz nehmen kann. Denn im Gegensatz zu regulären Projektionssystemen, schafft es der UST-Projektor aus nur wenigen Zentimetern Entfernung Projektionsgrößen von 60 bis zu 150 Zoll an die Leinwand zu werfen. Empfohlen werden von Xgimi jedoch maximal 80-120 Zoll, da es sonst zu nicht korrigierbaren Objektiv-Verzerrungen kommen kann. Es dürfte den meisten einleuchten, dass das System für eine 80 Zoll-Projektion nur wenig Sinn ergibt. Da kann man auch gleich zu einem 75 Zoll Fernseher greifen, erhält ein besseres Bild und spart dazu noch Geld. Richtig interessant wird es bei 90-120 Zoll. Hier kommt schon richtig Kinofeeling auf und der Projektor spielt im Vergleich zu einem TV-Gerät bei diesen Zollgrößen seinen Preis-Leistungs-Vorteil voll aus.

In unserem Test haben wir uns für 100 Zoll entschieden. Hier steht der Aura gerade einmal 20,9 cm mit der Gehäuserückseite von der Leinwand entfernt. Für eine Projektion mit 150 Zoll, müssen 49,3 cm Platz zwischen dem Projektor und der Leinwand bleiben. Es müsste noch erwähnt werden, dass sich mit unterschiedlichen Diagonalen auch die Höhe, gemessen von der Unterseite des Projektors bis zur Unterkante Leinwand etwas verändert. Hier müsste man dann entweder die Leinwand (optimal, wer eine mechanische Leinwand besitzt, die sich auf- und absenken lässt) oder den Projektor bzw. dessen Unterlage optimieren. Wir reden hier jedoch von nur wenigen Zentimetern.

Der Projektor muss mittig vor der Leinwand platziert und kann über die 8-Punkt-Keystone-Korrektur perfekt angepasst werden. Auf der Fernbedienung befindet sich zudem ein extra Knopf, mit dem die Bildschärfe automatisch korrigiert wird. Alles in allem stellt sich der 4K-UST-Laser-Projektor so gut wie selbst ein. Der Anschluss an den Strom bzw. der Anschluss diverser Signalquellen könnte einfacher nicht sein.

Die Technik des Xgimi Aura 4K-UST-Laser-Projektors

Auf der technischen Seite besitzt der Aura ein 0,47 Zoll großen DMD von Texas Instruments mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, dies entspricht der Ultra HD Spezifikation. Allerdings wie bei DLP-Projektoren gängig, wird die Auflösung durch sogenanntes Shifting erzielt. Durch schnelles verschieben der Pixel durch sogenannte Microspiegeln, erhält der Nutzer den Eindruck, als halte es sich um ein natives 4K-Bild. Der Detailgewinn gegenüber eines nativen Full-HD-Projektors ist auch nicht von der Hand zu weisen. Diese Technik liefert uns also 3.840 x 2.160 Bildpunkte auf der Leinwand, nativ löst der Chip jedoch nur mit 1.920 x 1.080 auf. Das Pixel-Shifting liefert uns aber auch einen großen Vorteil. Die Helligkeitsausbeute durch die Laser-Lichtquelle ist weitaus höher, als bei einem nativem 4K-System.

Denn die Besonderheit beim XGIMI Aura ist dessen Laser-Engine, die zum Einsatz kommt.  ALPD-Laser, wobei ALPD für Advanced Laser Phosphor Display steht, ist eine Mischung aus Phosphor-Farbfilter und blauem Laser. Das System soll Vorteile wie eine erhöhte Helligkeitsausbeute, eine hohe Farbraumabdeckung und natürlich eine lange Laufzeit bieten. Angegeben wird die Lebensdauer der Laserengine wie bei vielen Laserprojektoren mit 20000h. Das sind umgerechnet 13 Jahre bei 4Stunden schauen am Tag. Also bevor der Laser seinen Dienst verweigert, wird wohl eher eine andere Komponente des Projektors den Geist aufgeben.

Alle Anschlüsse inkl. HDMI 2.0b und USB 2.0 befinden sich auf der Rückseite des Xgimi Aura
Alle Anschlüsse inkl. HDMI 2.0b und USB 2.0 befinden sich auf der Rückseite des Xgimi Aura

Der 4K Laser-Projektor zeigt sich auch sehr Anschluss-freudig. Auf der Rückseite finden wir drei HDMI 2.0b-Anschlüsse (einer mit eARC), zwei USB 2.0, ein Audio-Klinkenstecker (3.5mm Ausgang), ein optisch-digitaler Audioausgang, sowie einen Ethernet-Anschluss vor. Ein zusätzlicher USB-C-Anschluss dient als reiner Service-Ausgang. Nicht sichtbar, aber dennoch vorhanden, das integrierte DualBAnd WiFi mit 2.4 oder 5 GHz (802.11 a/b/g/n/ac) und Bluetooth 5.0 (z.B. für die Fernbedienung).

Als integrierte Soundanlage begrüßen uns vier 15 Watt Lautsprecher, die sich gekonnt hinter Akustikstoff verstecken. Unterstützt wird übrigens DTS-HD und Dolby Digital Plus. Eine native Verarbeitung von Dolby Atmos und DTS:X ist nicht möglich. Dafür können die 3D-Soundformate via eARC (enhanced Audio Return Channel), an eine externe Soundanlage übertragen werden.

Wer immer noch eine beachtliche Auswahl an 3D-Filmen in seiner Sammlung hat, wird sich freuen, dass der Xgimi Aura das dreidimensionale Bildformat auch verarbeiten und wiedergeben kann! Eine kompatible Shutter-Brille ist hier Voraussetzung!

Android TV Betriebssystem:

Als Betriebssystem setzt der Xgimi Aura auf Android TV. Dadurch stehen einem auch fast alle Apps zur Verfügung, die man so kennt und liebt wie: Amazon Prime, Netflix, Disney+ usw. Beim Versuch Videos von Netflix wiederzugeben, kam es zum Testzeitpunkt zu einem Wiedergabefehler. Xgimi ist informiert und versucht den Fehler zu beheben. Amazon Prime funktioniert dafür einwandfrei und das auch in UHD. Es ist also nicht unbedingt notwendig einen externen Zuspieler, wie einen Fire TV, Apple TV oder Nvidia Shield oder ein Apple TV zu kaufen. Ihr habt eigentlich alles an Board, was ihr benötigt. Mit dem Gerät lassen sich über einen Mediaplayer auch Musik- und Videodateien aus dem Heimnetzwerk wiedergeben. Vom Smartphone oder Tablets können Inhalte via Chromecast oder Apple Airplay auf das Gerät übertragen werden.

Das Betriebsgeräusch:

Durch das große Gehäuse ist es möglich, die Wärme sehr viel besser abzuführen, als das in kleinen Gehäusen der Fall wäre. Daher kommt der Aura laut Hersteller auf einen Rauschpegel von unter 32db auf einen Meter Abstand. Durch die unkontrollierte Testumgebung konnten wir keine zuverlässige Messung machen, da einmal der Kühlschrank angesprungen ist, die Wanduhr getickt hat oder die Kinder getrampelt haben. Was man bestätigen kann, ist das sehr leise Lüftergeräusch, welches wirklich nicht ins Gewicht fällt.

Der Lüfter des Xgimi Aura ist hörbar, aber nicht störend laut
Der Lüfter des Xgimi Aura ist hörbar, aber nicht störend laut

Die spektrale Zusammensetzung findet hauptsächlich im oberen Grundtonbereich statt. Stellt ihr allerdings den Projektor auf hohe Leistung, um die maximale Lichtausbeute zu generieren, springt der Lüfter dann hörbar an. Das Geräusch ist wie immer nicht sonderlich angenehm, dennoch gehört der Xgimi zu den leiseren Vertretern seiner Klasse.

Mit Zuspielung von Musik, Filmsound oder Effekten beim Gaming verabschiedet sich das Lüftergeräusch in den Hintergrund und ist einfach nicht mehr wahrnehmbar.

Fernbedienung

Die Fernbedienung des Xgimi Aura ist haptisch und von der Verarbeitung her ein Hochgenuss.
Die Fernbedienung des Xgimi Aura ist haptisch und von der Verarbeitung her ein Hochgenuss.

Die Fernbedienung ist formschön und haptisch ein Genuss. Auf ihr findet wir einen Powerbutton, die Taste für die Projektorschnelleinstellungen, eine Google Assistent Taste, ein Steuerkreuz, eine zurück und Bildmenütaste. Den Homebutton, laut und leise und eine zusätzliche Taste für die Schärfe-Kalibrierung. Lobenswert muss man hier hervorheben, dass die Fernbedienung ein separates Mikrofon besitzt, um den Google Assistent damit zu füttern. Hier könnten sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden, was noch zum vollkommenen Glück in der Dunkelheit fehlt, ist eine Hintergrundbeleuchtung. Die Stromversorgung findet mittels 2 AAA Batterien statt.

Bildqualität

Der Gammaverlauf ist schon vor der ersten Einstellung hervorragend. Der Projektor deckt den REC709 Farbraum vollkommen ab. Durch den blauen Laser schießt der Projektor bei der Blaudarstellung allerdings deutlich übers Ziel hinaus. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass die Helligkeit bei Laserprojektoren durch den Blauüberschuss erzeugt wird. Vor der Kalibrierung kamen wir auf gute 130 Nits und nach der Kalibrierung auf 120 Nits welche von der Leinwand zurückgeworfen wurden.

Gemessene Werte im Film-Modus und nach unserer Kalibrierung beim Xgimi Aura
Gemessene Werte im Film-Modus und nach unserer Kalibrierung beim Xgimi Aura

Wer jetzt Panik hat, dass dieser Wert viel zu gering ist, die 120-130 Nits werden großflächig auf einer 100 Zoll Leinwand angezeigt. Messen wir direkt den Helligkeits-Output auf einem kleinen Feld, kommen wir gut und gerne auf um die 2.000 Nits, der Leistungs-Modus schafft kurzweilig die versprochenen 2.500 Nits bereitzustellen. In diesem Modus scheint es jedoch so, als würde der Projektor mit zunehmender Temperatur seine Leistung etwas drosseln. Schaltet man den Leistungsmodus an, nimmt die Helligkeit auch nur durch den nochmals zunehmenden Blauüberschuss zu. Also mehr Helligkeit, jedoch ungenauere Farbdarstellungen.

Bildeindruck Xgimi Aura 4K Laser-UST-Projektor
Im abgedunkelten Raum erhalten wir einen perfekten Bildeindruck vom Xgimi Aura 4K Laser-UST-Projektor

Die Farben sind satt und die Leuchtkraft intensiv. Der Schwarzwert ist für ein DLP Gerät richtig gut. Die Maximalhelligkeit könnte im Wohnzimmer allerdings noch etwas heller sein, oft würde dies jedoch auf Kosten des Schwarzwertes gehen. Der Bildeindruck bei kompletter Abdunklung ist stimmig. Es ist aber möglich bei Restlicht, Halbverschattung oder Dekolicht zu schauen. Die Einstellmöglichkeiten für eine Kalibrierung sind allerdings sehr begrenzt, man kann eigentlich nur die Farbtemperatur grob einstellen. Hier wäre definitiv ein Color Management sinnvoll, gerade bei grauen Leinwänden. Die Farbtemperatur konnten wir auch mit eingeschränkten Einstellungsmöglichkeiten fast perfekt auf 6500K justieren.

Zwischenbildberechnung

Bei der Zwischenbildberechnung stehen uns drei Modi zur Auswahl: Schwach, Mittel und Stark. Etwas schade: bereits auf Schwach zeigen sich erste Artefakte. Auf der Einstellung Mittel sieht das Bild sehr flüssig aus, ohne zu sehr in einen Soap-Opera-Look abzudriften. Die Artefakte nehmen nur leicht zu. Bei schnellen Kameraschwenks ist die Berechnung subjektiv gesehen nicht zu gebrauchen.

Selbst wenn wird die Zwischenbildberechnung auf Stark setzen, verändert sich im Vergleich zu „Mittel“ nur wenig. Die Abstände zwischen den Stufen bleibt eher gering und der von vielen bemängelte Soap-Opera-Effekt, tritt in keiner der Stufen ein. Die Artefakte nehmen jedoch von Stufe zu Stufe etwas zu. Hier müsste Xgimi auf jeden Fall nochmals nachbessern. Puristen, die eh die native Bildwiederholungsrate bevorzugen, können diesen leicht negativen Punkt komplett ignorieren.

Integriertes Soundsystem von Harman Kardon

Der Aura besitzt 4 eingebaute Lautsprecher der Firma Harman Kardon. Harman Kardon wurde 2017 von Samsung Electronics übernommen. Die Klangqualität ist für ein Ultrakurzdistanzprojektor wirklich superb und weist Flachbildfernseher, aufgrund des Volumens und der direkten Ausrichtung nach vorn, in ihre Schranken.  Die Lautsprecher besitzen eine Leistung von insgesamt 60W und brauchen sich auch vor einfachen Soundbars nicht zu verstecken. Bei unserem Versuch, die Maximallautstärke auszureizen, erzielten die Lautsprecher einen Schalldruckpegel von ungefähr 90 Dezibel. Die Lautsprecher blieben dabei größtenteils ohne wahrnehmbare Verzerrungen, allerdings ist der Lautstärke-Sprung von mittlerer Stellung zu Maximalpegel eher gering.

Die Soundprogramme:

Der Modus Film hat im Vergleich zu den dreien den höchsten Ausgangspegel, der Frequenzgang unterscheidet sich zu Musik allerdings nicht sehr viel. Musik und Film kommen sehr ausgeglichen und neutral daher. Der Tiefgang der kompakten Lautsprecher ist recht überraschend und fällt positiv ins Gewicht. Der Modus Sport konzentriert sich mehr auf die Mitten und kappt die Höhen etwas ab. Die Soundverarbeitung unterstützt Dolby sowie DTS Soundformate. Ihr könnt zusätzlich noch einen DTS Sound Modus aktivieren, welcher dann etwas mehr Räumlichkeit bieten soll.

Bei der Umschaltung von HDMI Eingängen ist es selten vorgenommen, dass der Ton komplett stumm geschaltet war. Eine Abhilfe konnte leider nur noch ein Neustart schaffen. Sonstige HDMI Handshake-Probleme konnten wir keine feststellen, der Projektor ändert auf Wunsch auch auf neu eingeschaltete Quellen, was wir sehr komfortabel finden.

Gaming

Gaming Xgimi Aura 4K UST Laser Projektor
Auch beim Gaming macht der Xgimi Aura eine gute Figur

Wer bei Multiplayer-Games kompetitiv in den höchsten Liegen mitspielt, der findet im Xgimi Aura leider kein Gerät vor, mit dem man seine Performance halten, oder gar verbessern könnte. Hier gibt es einfach viel bessere TV- und Monitor-Lösungen, die einen minimalen Input-Lag gewährleisten.

Nicht falsch verstehen. Der Xgimi Aura ist auf jeden Fall Spiel-tauglich. Jedoch nicht auf dem absoluten Profi-Level. Alle, die als Fortgeschrittener oder auf normalem Niveau online oder im Singleplayer zocken, können sich über einen Input-Lag von nur 37.6ms im Spielmodus nicht beschweren. Absolut spielbar und die Verzögerung fällt wirklich nicht auf. Minimale Abstriche beim Input-Lag werden mit einer komplett anderen Immersion in die Spielewelt belohnt. Gran Turismo 7, Fifa usw. machen auf einer so großen Bildfläche fast doppelt so viel Spaß, selbst wenn sich inhaltlich nichts ändert. Vor allem mit Freunden ist das Spielen auf einer großen Leinwand weitaus angenehmer, als auf einem TV-Gerät mit durchschnittlicher Größe (55-65 Zoll).

Was wir noch anmerken möchten: der Input Lag bei 4K und 60fps fällt gering aus, scheint jedoch im Laufe des Betriebs leicht anzusteigen. Womöglich wegen der Erwärmung der Elektronik. Den maximalen Wert, den wir nach einer längeren Gaming-Session gemessen haben, ist 52ms. Also immer noch sehr gut. Von den anderen Bildmodi sollte beim Gaming jedoch Abstand genommen werden. Hier steigt der Input Lag gerne auf 170ms und mehr.

Preisvergleich und Preisentwicklung

XGIMI Aura 4K UHD Ultrakurzdistanz-Laserprojektor, Android TV™, 2400 ANSI-Lumen, integrierte 60 W Harman Kardon Lautsprecher, HDR10 und Heimkino-Bildqualität
Preis: 2.399,00 €
(Stand von: 5. December 2022 12:00 - Details
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Zuletzt aktualisiert am 5. Dezember 2022 um 07:33 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die von Xgimi veranschlagte unverbindliche Preisempfehlung für den Aura 4K-Laser-UST-Projektor liegt bei 2.799 Euro. Es gibt noch einige Online-Shops, die sich auch noch an diese Empfehlung halten. Wer unseren Preisvergleich bemüht, findet den XGIMI Aura gerne mit Rabatten von 300-500 Euro in namhaften Online-Shops. Sehr zur Freude interessierter Kunden, denn das gesparte Geld kann man dann in eine hochwertige ALR-Leinwand investieren, die für ein optimales Bildergebnis in helleren Räumen unabdingbar ist.

XGIMI Aura Testfazit:

Mit dem Aura hat Xgimi ein klasse Gerät für Leute auf den Markt gebracht, die einen Ersatz für einen Fernseher suchen. Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem sehr hohen Niveau, die Bedienung ist durchdacht und die Soundqualität hervorragend für ein Gerät dieser Art. Die Bildqualität, kann mit einem TV-Gerät der gleichen Preiskategorie nicht in allen Punkten mithalten (maximale Helligkeit). Dafür liefert der XGIMI Aura Ultrakurzdistanz-Laserprojektor im abgedunkelten Wohnzimmer echtes Heimkinofeeling mit einer Bilddiagonalen von bis zu 150 Zoll (3 Meter 81 Zentimeter – wir empfehlen jedoch maximal 120 Zoll – ca 3 Meter). Auch in einem eigens dafür eingerichteten Heimkinoraum können wir uns den XGIMI Aura perfekt vorstellen. Zudem muss man sich bei der Laser-Lichtquelle keine Gedanken über deren Lebensdauer machen. 20.000 Stunden sind genug, um mehr als 10 Jahre Spaß mit dem Gerät zu haben.

Der einzige negative Punkt, der vielleicht wirklich für den ein oder anderen Nutzer ins Gewicht fällt, ist die schlechte Zwischenbildberechnung. Hier könnte Xgimi ggf. noch via Update nachhelfen. Wer die Inhalte in der nativen Bildwiederholungsrate darstellt, z.B. 24 Vollbilder bei Filmen oder 60 Vollbilder bei Games, wird nie etwas von diesem Nachteil erfahren. Kleinere Software-Bugs werden hoffentlich ebenfalls via Firmware-Update korrigiert. Für einen Nachfolgen wünschen wir uns zudem noch ein paar Nits mehr Helligkeit. Zudem sollte man zusätzliche Kosten für eine ALR-Leinwand (Ambient Light Rejection) einplanen. 

Pro

+ Bilddarstellung auf hohem Niveau
+ Komplette rec.709 Farbraum-Abdeckung
+ Geringes Betriebsgeräusch
+ Kraftvoller Klang der eingebauten Lautsprecher
+ Vielfältige Anschlussmöglichkeiten
+ Hoher Bedienkomfort (Sprachsteuerung und automatische Quellenwahl hervorragend)
+ Einschaltzeit von unter 15 Sekunden
+ Fernbedienung liegt gut in der Hand und ist wertig verarbeitet
+ Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

Zwischenbildberechnung muss optimiert werden
ALR-Leinwand zwingend notwendig für ein optimales Bildergebnis
Helligkeitsausbeute nach Kalibrierung nicht ideal für sehr helle Räume
Kleinere Bugs in der Software

XGIMI AURA Test im Video

Nils Hitschke
Nils Hitschke
Nils kann nicht nur Lautsprecher perfekt einmessen, er baut sie auch von Grund auf selbst planen und bauen. Das kommt ihm natürlich in seinem Heimkino sehr gelegen > Skyline Four

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