Honor hat einen neuen Beamer vorgestellt. Wie bei Smartphones und TVs, so soll auch hier KI ins Spiel kommen.
Honor ist hierzulande sicherlich eher für seine Smartphones und Tablets bekannt. Früher gehörte die Marke zu Huawei, ist inzwischen jedoch ein eigenständiges Unternehmen. Für den chinesischen Markt hat man nun den Honor AI Projector Air aus dem Hut gezaubert. Es handelt sich offenbar um den ersten Beamer des Unternehmens, sodass bei Erfolg noch weitere Modelle folgen könnten. Für das Debüt beschränkt man sich allerdings auf 1080p als Auflösung und eine überschaubare Helligkeit von 280 CVIA-Lumen.
Honor sieht seinen ersten Projektor als mobile Lösung
Letzten Endes eignet sich der Honor AI Projector Air aufgrund seiner Spezifikationen vor allem für sehr gut abgedunkelte Räume. Er kann Diagonalen von bis zu 160 Zoll erzeugen und beherrscht einen Kontrast von 2.500:1. Zudem ist ein kleiner Lautsprecher mit 5 Watt integriert. Mit 1 GByte RAM und 32 GByte Speicherplatz verbleibt man weiterhin im Einstiegsbereich. Im Lieferumfang liegt auch eine Fernbedienung bei und für kabellose Verbindungen setzt man auf Bluetooth 5.0 und Wi-Fi 6.

Über die Begleit-App des Honor AI Projector Air kommen dann die KI-Funktionen ins Spiel, in China über DeepSeek. Punkten soll das Gerät aber auch mit seinem flexiblen Gimbal-Ständer, der etwa die Neigung um bis zu 160 Grad erlaubt. Der Ständer kann zudem auch als Tragegriff dienen oder helfen, den Beamer zusammenzuklappen, sodass er schmaler als viele Bücher wird. Zum Anschluss von Zuspielern darf auch HDMI nicht fehlen.
Gestenfunktionen stechen aus der Masse hervor
Interessant sind dann auch noch die KI-Gestenfunktionen des Honor AI Projector Air. So können die Menüs flotter bedient werden. Dazu kommt eine Art spezieller Stylus, der verwendet werden kann, um direkt auf der Projektionsfläche Spiele oder andere interaktive Anwendungen zu bedienen.

Falls ihr noch nicht ganz so beeindruckt von der Technik des Honor AI Projector Air seid, dann überzeugt euch eventuell der Preis. Denn der Beamer kostet in China umgerechnet gerade einmal 61 Euro. In Europa würde der Preis zwar aufgrund höherer Steuern und Abgaben abweichen, könnte aber dennoch sicherlich einige Kunden anlocken. Mal sehen, ob Honor sich zu einer weltweiten Veröffentlichung entschließt.
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