Las Vegas, CES 2026: Geekom bringt gleich drei Neuheiten mit auf die Showfläche: einen auf Performance getrimmten Mini-PC und die ersten eigenen Laptop-Modelle. Neben dem A9 Mega (High-Performance für kreative Arbeiten und Gaming) feiern außerdem zwei Ultrabooks Premiere: GeekBook X14 Pro und GeekBook X16 Pro.
Wer am Stand von Geekom auf der CES 2026 im Las Vegas Convention Center vorbeischaut, dem springt zuerst der A9 Mega ins Auge. Optisch erinnert er zwar entfernt an den A9 Max, aber der Vergleich endet im Grunde beim Design. Denn beim Innenleben – und vor allem beim technischen Konzept geht Geekom beim A9 Mega einen deutlich anderen Weg. Auf Kickstarter wurde er bereits als „stärkster Mini-PC der Welt“ betitelt. Und ja, wenn man sich die Eckdaten anschaut, ist diese Ansage zumindest nicht aus der Luft gegriffen.
Komplett neu gedacht: Der Geekom A9 Mega High-Performance-PC

Beim A9 Mega wird auf ein vollständig aus Aluminium gefertigtes Chassis inklusive eines neuen Ansatzes beim Airflow gesetzt. Die Lüftung ist nicht „irgendwo an der Seite“, sondern bewusst über kreisförmig angeordnete Öffnungen an der Unterseite gelöst. Dazu kommen ein duales Turbinen-Lüfterkonzept und ein neu gestaltetes Kupfer-Kühlelement mit groß dimensionierten Kühlrippen. Intern läuft das unter „IceBlast 5.0“ mit dem Ziel, die High-End-Komponenten dauerhaft kühl zu halten.

Und die Hardware hat es entsprechend in sich: Als Basis kommt eine AMD Ryzen AI Max+ zum Einsatz – mit 16 CPU-Kernen, bis zu 32 Threads und bis zu 5,1 GHz Boost. Ergänzt wird das Ganze durch eine Radeon 8060S AI-Grafikeinheit, die eine AI-Performance bis zu 50 TOPS erreichen soll. Damit bewegen wir uns bei CPU/GPU in einer Klasse, die man aktuell eher aus sehr leistungsstarken mobilen Plattformen kennt – nur eben in einem Mini-PC. Wichtig dabei: Mit 140 Watt TDP steht der Plattform auch genug „Strom“ zur Verfügung, um ihre Leistung wirklich auszufahren.
A9 Mega liefert Gaming-Performance einer RTX 3060
Doch damit nicht genug: Geekom kombiniert das System mit 128 GB LPDDR5 (fest verlötet) bei 8.000 MHz, um die Latenzen niedrig und den Datenaustausch zwischen CPU und RAM maximal effizient zu halten. Als Massenspeicher ist eine 2-TB-NVMe-SSD vorgesehen, optional ist ein Upgrade auf bis zu 4 TB möglich. Zusätzlich gibt es zwei M.2 2280 PCIe Gen4 x4-Slots, sodass sich zwei SSDs beispielsweise als RAID 0 oder RAID 1 konfigurieren lassen. Die Zielmarke lautet: Gaming auf RTX-3060-Niveau und bei AI-Workloads wird sogar eine Größenordnung „wie RTX 4070“ in den Raum gestellt. Bereits auf der IFA 2025 konnten wir das System kurz mit Cyberpunk 2077 und Black Myth: Wukong in 1080p mit aktivem Raytracing antesten: Der Eindruck war sehr rund, das Setup lief absolut flüssig.
Das Gesamtpaket wird noch um allerlei Konnektivitätsmöglichkeiten erweitert: fünf USB-3.2-Ports (Typ-A und Typ-C), zwei HDMI 2.1 (48 Gbit/s), zwei USB4 (40 Gbit/s), zwei 2,5-Gbit/s-LAN-Ports sowie Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 sind mit am Start. Windows 11 Pro ist vorinstalliert. Preislich liegt die (hier skizzierte) Konfiguration auf Kickstarter aktuell bei 1.899 Euro.
Neue Laptops: GeekBook X14 Pro und GeekBook X16 Pro

Von „kompakter High-Performance“ geht es direkt zu „maximale Mobilität“: Auf der CES 2026 zeigt Geekom seine ersten eigenen Laptop-Modelle. Die Namen: GeekBook X14 Pro und GeekBook X16 Pro. Die Idee dahinter ist schnell erklärt: zwei Formfaktoren, zwei Display-Ansätze – der Rest ist konsequent auf schlanke, leichte Ultrabooks ausgerichtet.
- GeekBook X14 Pro: 14 Zoll, 2.8K OLED, 999 Gramm, 311 × 215 × 17 mm
- GeekBook X16 Pro: 16 Zoll, 2.5K IPS, 1.299 Gramm, 354 × 249 × 15 mm
Beide Geräte wirken nicht nur kompakt, sie fühlen sich auch wirklich leicht an. Beim Gehäuse setzt man auf Aluminium mit einem Coating, das Fingerabdrücken sichtbar besser unterdrückt. Auch bei der Tastatur passen die Haptik und der Druckpunkt – inklusive Hintergrundbeleuchtung. Das X16 Pro bringt zusätzlich ein Nummernfeld mit, beim X14 Pro war das aufgrund des Formfaktors nicht möglich. Der Bildschirm lässt sich stufenlos verstellen, klappt sauber auf (auch einhändig) und wirkt stabil. Insgesamt erinnert das Niveau eher an Geräte wie eine Dell-XPS-Klasse, nur mit dem Fokus auf möglichst wenig Gewicht.
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Gute Ausstattung, Akku mit wenig Gewicht
Unter der Haube findet man bei den GeekBooks eine von zwei Intel Core Ultra-Optionen wieder: Core Ultra 5 225 oder Core Ultra 9 285H. Dazu kommen 32 GB LPDDR5 (7.500 MHz) sowie eine 1-TB M.2 2280 PCIe Gen4 x4 NVMe-SSD. Beim Akku sind 70 vorgesehen – und weil die Plattformen in diesem Segment typischerweise um 35 Watt aufnehmen, sollte das im Alltag eine solide Laufzeit liefern, ohne das Gewicht nach oben zu treiben.

Bei den Anschlüssen bleibt man bewusst schlank: HDMI 2.0, zwei USB4 Typ-C (40 Gbit/s) und ein kombinierter Kopfhörer-/Mikrofon-Port. Dazu gibt es einen Hardware-Schalter für die Kamera – also wirklich „aus“, nicht nur per Software. Preislich peilt Geekom für beide Modelle aktuell eine Positionierung unter 1.000 Euro an (Richtwert: 999 Euro). Die Differenz zwischen X14 Pro und X16 Pro ergibt sich primär über die Display-Ausstattung. Realistisch ist: Die 999 Euro werden eher für die Ultra-5-Variante gelten, das Modell mit Ultra 9 dürfte darüber liegen.
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