Der Xgimi Titan Noir Max ist der neue, auf der CES 2026 vorgestellte 4K-Projektor der ein kompromissloses Heimkinoerlebnis abliefern soll. Ausgestattet mit einem RGB-Triple-Laser, dem neuen Dual-Iris-System und 5.000 ISO-Lumen Maximalhelligkeit soll der Projektor dort glänzen, wo andere schwächeln: Schwarzwert, Bildtiefe, Tonemapping und Farbpräzision.
Schon die offiziell kommunizierten Eckdaten lesen sich wie eine klare Kampfansage an die obere Heimkino-Klasse. Die etwas geläufigeren Begriffe sind hier sicherlich Dolby Vision, IMAX Enhanced, HDR10+ und der Filmmaker Mode. Doch auch abgesehen von diesen „Buzzwords“ hat der XGIMI Titan Noir Max so einiges zu bieten. Erst wenn man sich so richtig in die technischen Details reinliest, merkt man, wo Xgimi mit seiner Titan-Serie hin möchte, deren erstes Modell auf der IFA 2025 seine Premiere feierte.

Im Kern möchte XGIMI mit dem Titan Noir Max die vielversprechende Projektionsplattform für den privaten Endkunden attraktiv machen. Das möchte der Elektronikhersteller durch sein neu gedachtes 360° Designkonzept erreichen. Während der Xgimi Titan noch ganz klar auf professionelle Anwendungen abzielt (auch in puncto Formfaktor und Design), fühlt sich der Xgimi Titan Noir Max eher im professionellen Heim- oder Wohnzimmerkino zuhause. Also Premium-Ausstattung in einem anspruchsvollen, kompakten Formfaktor. Doch was ist eigentlich alles im Chassis untergebracht? Die Antwort: gar nicht mal so wenig!
RGB-Triple-Laser sorgt für hohe Farbpräzision und 5.000 ISO-Lumen

XGIMI setzt auf einen RGB-Triple-Laser der eine Spitzenhelligkeit von bis zu 5.000 ISO-Lumen ermöglicht und eine Farbpräzision von Delta E unter 0.8 erreichen soll. Ambitionierte Werte, die man auf Anhieb sicherlich nicht direkt auf die Leinwand bringt, aber mit etwas Kalibrierung sicherlich ein optimales Heimkinobild herausarbeiten kann. Die Lichtreserven stimmen uns schon einmal positiv, dass das System auch bei hellen Umgebungen gut wirken kann. Die hohe Spitzenhelligkeit ist übrigens auch auf die neue SST DMD-Struktur des Projektionschips (von Texas Instruments) zurückzuführen.

Vor allem bei der Darstellung von HDR-Inhalten mit HLG, HDR10, HDR10+ oder Dolby Vision sind Projektionssysteme mit einer hohen Helligkeit klar im Vorteil. Jedoch bringt einem die hohe Lichtausbeute nicht viel, wenn diese nicht in einem breiten Kontrast „eingebettet“ werden kann. Dafür sorgt das nächste Hardware-Feature des Xgimi Titan Noir Max.
Xgimi Titan Noir Max: 4K-Projektor mit neuem Dual Iris-System

Ein weiteres, zentrales Verkaufsargument ist nämlich das Dual Iris System. Dieses soll den nativen Kontrast des XGIMI auf 10.000:1 anheben, während die dynamische Kontrastdarstellung sogar auf 1.000.000:1 ansteigt. Daraus dürften sich ein besserer Schwarzwert und mehr Schattendetails in dunklen Szenen herausarbeiten lassen, während sich Spitzenlichter deutlich von der Umgebung abheben. Wie gut das Ganze wirklich wirkt, werden wir erst erfahren, wenn wir den Projektor selbst in Augenschein genommen haben.

Passend dazu soll XGIMI auf ein erweitertes Dynamic Tone Mapping zurückgreifen – welches Helligkeitsdetails in Abhängigkeit von den Fähigkeiten des Projektors optimal interpretiert. Denn die HDR-Standards sind in der Regel auf Displays ausgelegt und nicht auf Projektionssysteme, und so sehen HDR-Darstellungen doch sehr schnell unnatürlich, überzogen oder, das andere Extrem, langweilig aus.
„Verlustfreie Optik“ mit 2x Zoom und großzügigem Lens-Shift

Damit ein Projektor nicht nur im Datenblatt gewinnt, muss er sich sauber installieren lassen. Der Titan Noir Max bietet 2x optischen Zoom, eine Throw-Ratio von 1.0–2.0:1 sowie einen sehr großzügigen Lens Shift mit +/- 130% vertikal und +/- 50% horizontal. Diese Werte legen nahe, dass sich der Xgimi Titan Noir Max relativ flexibel an die Gegebenheiten des Raums anpassen lässt. Das einzige, was wir derzeit im Datenblatt des Projektors vermissen, ist eine Trapezkorrektur (Keystone-Correction). Wir werden sehen, ob Xgimi diesbezüglich auch eine Lösung in den 4K-RGB-Laser-Projektor eingearbeitet hat.

XGIMI spricht zudem von einer verlustfreien Optik, was vor allem in Kombination mit 4K relevant ist: Denn sobald die Optik nicht mitspielt, verpufft der Detailvorteil auf großen Leinwänden doch sehr schnell. Oft haben Systeme auch mit Unschärfen an den Rändern der Projektion zu kämpfen. Wir sind auf jeden Fall guter Dinge, dass XGIMI die Gesamtleistung des Projektors nicht aufs Spiel setzt, weil man auf eine minderwertige Optik setzt. In Summe wirkt die Ausrichtung eindeutig: Der Titan Noir Max soll nicht nur ein schickes Gerät für das Wohnzimmer sein, sondern ein Projektor, den man auch ernsthaft in ein Heimkino-Setup einplanen kann.
XGIMI Titan Noir Max – Preis und Verfügbarkeit

Preise und Verfügbarkeiten wurden im Rahmen der CES 2026-Präsentation nicht genannt. Wir vermuten, dass der XGIMI Titan Noir Max erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 in den Handel gelangt. Ggf. wird auch erst zu diesem Zeitpunkt der finale Preis genannt, denn die Chipskrise wird auch die Preisgestaltung von Heimkinosystemen beeinflussen.
Technische Spezifikationen Xgimi Titan Noir Max
| Features: | Detail: |
| Produktname | Xgimi Titan Noir Max (Titan Noir Max Serie) |
| Auflösung | 4K |
| Lichtquelle | RGB Triple Laser |
| Spitzenhelligkeit | 5.000 ISO-Lumen |
| Kontrast (nativ) | 10.000:1 |
| Kontrast (dynamisch) | Bis zu 1.000.000:1 (Dual Iris System) |
| Iris-System | Dual Iris System |
| HDR/Video-Standards | Dolby Vision, HDR10+, IMAX Enhanced, Filmmaker Mode |
| Tonemapping | Dynamic Tone Mapping |
| 3D | 3D-Unterstützung |
| Farbpräzision | Delta E < 0,8 |
| Optik | Verlustfreie Optik |
| Zoom | 2x optischer Zoom |
| Throw Ratio | 1.0–2.0:1 |
| Lens Shift | +/- 130% vertikal, +/- 50% horizontal |
| Audio | Sound by Harman Kardon, DTS Virtual:X |
| SoC/Plattform | MediaTek MT9681 |
| Bildwiederholrate | Bis zu 240 Hz (laut SoC) |
| DMD/Chip-Architektur | Brandneue SST DMD Struktur / SST-DMD |
| Design | 360° Design-Konzept |
| Preis | Noch nicht genannt |
| Marktstart | Noch nicht genannt (Vorstellung für 2026) |
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Allein eine Überschrift „RGB-Triple-Laser sorgt für hohe Farbpräzision“ zeigt, dass das Marketing keine Ahnung hat wovon es redet. Der RGB-Laser sorgt höchstens für einen größmöglichen Farbraum. Mit korrekten Farben hat das aber überhaupt nichts zu tun.
Aber wenn der Delta-E-Wert in den Messungen unter 1 liegt, sagt das dann nicht aus, dass die Farben korrekt dargestellt werden?
Naja hat er diese auch wirklich? Oder nur erstmal auf dem Datenblatt?
Der Wert sagt schon was über die Farben aus. Aber zu welchem Preis? Die Helligkeit wird er damit, zum Beispiel, nicht mehr erreichen.
Wird ein aber so suggeriert.