Netflix verabschiedet sich von einer PlayStation-Spielekonsole – und zwar bereits Anfang März 2026. Keine Angst, es ist nicht die PS5.
Vielmehr wird die Sony PlayStation 3 nach dem 2. März 2026 auf Netflix verzichten müssen. Der Streaming-Dienst verabschiedet sich nach jenem Stichtag von der inzwischen gut 20 Jahre (!) alten Retro-Konsole. Wer eine PS4 oder PS5 besitzt, muss sich also entsprechend keine Sorgen machen. Auf beiden Plattformen bleibt Netflix nämlich wie gehabt nutzbar. Auch wenn man sich darüber streiten kann, ob das empfehlenswert ist.
PlayStation 3 hat wichtige Franchises begründet
So sind Spielekonsolen aus unserer Sicht für Videostreaming eher mäßig geeignet. So verbrauchen sie nicht nur deutlich mehr Strom als dedizierte Player wie z. B. die Amazon Fire TV Sticks, sondern erzeugen natürlich auch eine höhere Betriebslautstärke. Dazu kommt, dass ihnen auch Funktionen fehlen – etwa die Möglichkeit, dynamische HDR-Formate wie HDR10+ oder Dolby Vision zu nutzen. Das trifft natürlich besonders stark auf die in die Jahre gekommene PlayStation 3 zu.
Die PlayStation 3 kam 2006 auf den Markt. Sie erregte zunächst vor allem durch ihren damals exorbitanten Launch-Preis Aufmerksamkeit. In Deutschland startete die Konsole mit etwas Verspätung 2007 ab 599 Euro. Dabei liefen die Games damals zunächst schlechter als an der bereits erhältlichen und günstigeren Xbox 360, weil Sony sich für eine vertrackte Architektur rund um den Cell-Prozessor entschieden hatte. Entwickler soll das damals geradezu zum Wahnsinn getrieben haben.
Im Nachhinein wurde die PS3 zum Erfolg
Allerdings legte die Ära der PlayStation 3 den Grundstein für Franchises wie „Uncharted“ oder auch „The Last of Us“. Zudem kauften viele Heimkino-Enthusiasten damals die Konsole, weil sie zum Launch einer der besten Blu-ray-Player gewesen ist. Das damals neue HD-Format ging mit der PlayStation 3 Hand in Hand.
Dass sich Netflix nun von der Konsole verabschiedet, dürfte die Community verschmerzen können. Wir nehmen nicht an, dass die PS3 noch in vielen Haushalten im aktiven Dienst steht, schon gar nicht fürs Streaming. Letzte Bestandsnutzer erhalten mit günstigen Streaming-Playern wie den Amazon Fire TV Sticks oder höherwertigen Modellen wie dem Apple TV 4K ausreichend Alternativen.
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Ja schade eigentlich.
Eine PS5 könnte, mit den richtigen Apps und Passthrough, locker Geräte toppen, wie Nvidia Shield Pro, Apple TV, Waipu TV Box.
Aber Sony scheint das nicht zu interessieren. Somit bleibt es bei mittelklassigem Pay TV Streaming.
Und Microsoft macht es mit der Xbox auch nicht besser.