Star-Regisseur aus Hollywood fliegt mit KI-Serie kräftig auf die Nase

KI-Slop ist mittlerweile ein großes Problem in sozialen Netzwerken. Uncool, dass sich nun auch noch der Star-Regisseur Darren Aronofsky gewissermaßen daran beteiligt.

Darren Aronofsky ist ein renommierter Filmemacher aus den USA, der für Werke wie „Black Swan“, „The Whale“ oder auch „Requiem for a Dream“ bekannt geworden ist. Primordial Soup wiederum ist ein KI-Filmstudio, das der Regisseur selbst aus der Taufe gehoben hat. Ziel soll es sein, in neue erzählerische und visuelle Bereiche vorzudringen. Da kommt dann die in Kooperation mit dem Time-Magazine entstandene Webserie „On This Day… 1776“ ins Spiel. Doch bei Kritikern kommt diese gar nicht gut an.

KI-Serie erntet Kritik: Nur mehr KI-Slop?

Die erste Episode von „On This Day… 1776“ steht kostenlos via YouTube zur Verfügung. Die Folgen sollen durch Kurzfilme skizzieren, was am Tag der US-Revolution vor rund 250 Jahren geschehen ist. Dabei nutzt man KI zur Kreiierung der fotorealistischen Landschaften sowie zur Nachbildung historischer Persönlichkeiten wie George Washington, Thomas Paine, und Benjamin Franklin.

Dabei haben allerdings Menschen die Drehbücher geschrieben und die Charaktere synchronisiert. Alles ist also nicht einzig und allein per KI entstanden. Dennoch sind die Kritiken bislang vernichtend. Allerdings will Primordial Soup wohl dennoch innerhalb dieses Jahres weitere Episoden veröffentlichen, die in der Qualität dank sich weiterentwickelnder KI-Tools dann auch steigen sollen.

Mensch und Maschine können auch Schlechtes erschaffen

Laut der Produktionsfirma von Aronofsky ist die historische Serie vor allem ein Experiment. Während KI vor allem die visuellen Elemente generiert, sind Menschen auch noch für die Musik, den Schnitt, die Tonabmischungen sowie z. B. für die Farbkorrektur verantwortlich. Allerdings soll es immer noch sehr lange dauern, über Prompts genau die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, selbst wenn man die internen KI-Tools mit Storyboards füttert. Wochenlange Versuche sind wohl eher die Regel als die Ausnahme.

So ist es immer noch schwierig, die KI-Modelle zu exakt den bewegten Bildern zu bewegen, die man sich wünscht, teilen die Verantwortlichen mit. Teilweise sei das immer noch beim realen Filmdreh eigentlich, wo man vielleicht nur eine Lampe drehen müsse, als bei der KI. Deswegen hat man sich auch bewusst für kurze Videos entschieden, in denen es leichter fällt, konsistent zu bleiben.

Sind solche Videos die Zukunft? Das muss die Zeit zeigen. Aktuell sind die Ergebnisse noch arg verbesserungswürdig – das muss aber natürlich nicht so bleiben.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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