Samsung hat eine neue Variante seines Onyx Cinema LED Displays vorgestellt. Diese beherrscht 4K bei 120 Hz und ist satte 14 Meter breit.
Samsung Onyx ist ein System für Kinos, das wir in der Vergangenheit schon aufgegriffen hatten. Dahinter verbergen sich Cinema LED Displays. Der Hersteller hebt vor allem die technischen Vorteile gegenüber klassischen Projektoren hervor. Letztere können im Kino im Wesentlichen nicht mehr mit Heimkinos mithalten. Denn aktuelle OLED-Flaggschiffe etwa liefern bessere Kontraste und Schwarzwerte sowie eine filigranere HDR-Darstellung als jeder Projektor es könnte. Genau da setzt Samsung jedoch wieder mit Onyx an.
Samsung Onyx: Für ein immersives Kinoerlebnis
Denn die Cinema LED Displays bieten ebenfalls perfekte Kontrast- und Schwarzwerte. Zudem beherrschen sie 4K bei 120 Hz. Sie sind also per se nicht nur für Kinovorführungen, sondern auch für Sportübertragungen, Gaming-Events oder Firmenpräsentationen bestens geeignet. Das neueste Modell mit 14 m Breite ergänzt bereits erhältliche Versionen mit 5 und 10 m. Weiterhin gibt es eine Spitzenhelligkeit von 300 Nits. Klingt wenig, ist aber sechsmal so hoch wie bei gängigen Kinosystemen.

Samsung betont zudem, dass die Onyx Cinema LED Displays ihr Farbvolumen auch bei maximaler Helligkeit noch voll darstellen können. Zudem sind sie sowohl für Darstellungen im breiten Format 2,39:1 geeignet als auch für das „flache“ 1,85:1. Ebenfalls ist die modulare Erweiterung durch zusätzliche LED-Blöcke möglich. Diese werden an den Seiten und am unteren Bereich ergänzt, um die Breite von 14 auf 20 m zu erhöhen.
Samsung Onyx: Schleppende Verbreitung
Klingt alles hervorragend, zumal die Onyx-Screens eben auch HDR beherrschen. Dennoch breiten sich die Cinema-LED-Displays von Samsung jedoch nur langsam aus. Ihr könnt es euch denken, das liegt an den hohen Installationskosten, denn Kinosäle müssen natürlich für die Bildschirme umfassend umgerüstet werden. Öffentlich nennt Samsung keine Preise, aber „günstig“ werden diese High-End-Bildschirme keineswegs sein.
Und die von der Corona-Krise gebeutelte Kinobranche dürfte solche enormen Investitionen eher vorsichtig angehen, da sie sich erst über viele Jahre wieder amortisieren.
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Testet es einfach! Es gibt ja schon ein paar Kinos mit dieser ‚Leinwand‘. Ich war in Esslingen und war begeistert, das Bild, der Kontrast und die Farben sind ÜBERRAGEND!! Ich war mir nach meinem Besuch sicher dass das die klassische Leinwand ablösen wird, wenn es nicht so teuer wäre…
Implementiert Samsung wenigstens dort Dolby Vision oder sparen sie weiter an den Lizenskosten? Dieser Formatkrieg HDR10(+) vs. DV ist so nervig als Kunde.
Ich frage mich, wo man da die Lautsprecher platziert, um eine korrekte Ortung zu haben, weil akustisch transparent wie eine Kinoleinwand kann das System nicht sein.
Oben + unten.
Den Platz haben die meisten Kinos gar nicht. Da nimmt die Leinwand/das Bild schon nahezu die komplette Wand ein und eine Verkleinerung der Bildfläche werden die bestimmt nicht mitmachen. Zu mal auch gerade die Tieftöner/Subs ihren Platz brauchen. Das geht dann, wie mit den Front-Lautsprechern, nur hinter der Leinwand.
Ich war neugierig und hab mal versucht die KI auszuquetschen, sie schreibt:
Samsung und HARMAN/JBL setzen bei diesen Dimensionen primär auf das „Dual-Speaker-Konzept“ (oben und unten). Das ist notwendig, weil der physikalische Abstand von der Oberkante bis zur Bildmitte bei 14 Metern Breite (und entsprechender Höhe) zu groß wird, um ihn rein über Software-Algorithmen von oben „herunterzuziehen“.