Amazon will bald einen Fix ausrollen, der das gestörte Sideloading durch Download-Apps wieder korrigieren soll. Absicht sei das Ganze nicht gewesen.
Hintergrund: Ein Update für die Amazon Fire TV sorgte auch bei älteren Streaming-Sticks temporär dafür, dass plötzlich Sideloading über Downloads-Apps gestört gewesen ist. Konkret führte der Bug dazu, dass in den Einstellungen der Fire-TV-Geräte die Liste mit Apps, die wiederum selbst per Sideloading andere Apps installieren konnte, leer blieb. Das verhinerte, dass man ihnen die notwendigen Berechtigungen erteilen konnte. An neueren Modellen mit Vega OS im Hintergrund ist das Ganze sowieso ein anderes Thema, denn da ist Sideloading durch „Normalsterbliche“ bedauerlicherweise nicht mehr vorgesehen. Lediglich Entwickler können sich noch dafür freischalten lassen.
Sideloading-Hürden an den Fire TV Sticks waren ein Versehen
Entsprechend vermuteten auch viele Besitzer der älteren Fire-TV-Modelle, dass Amazon nun schlichtweg die Daumenschrauben anziehen wollte. Doch das Ganze war eher ein Fehler als Absicht. Genau das teilt jedenfalls Amazon mit und hat einen Fix in Aussicht gestellt. Der aktuelle Fehler führt dazu, dass Downloader-Apps, die selbst weitere Apps herunterladen können, ihre Funktionen, wie oben beschrieben, nicht korrekt ausführen konnten.

Der Bug schlägt sich in den Fire-TV-Einstellungen nieder, sodass keine Downloader-Apps mehr mit entsprechenden Zugriffsrechten zu versehen gewesen sind. Vermutlich wird Amazon nun in den kommenden Wochen im Hintergrund ein kleineres Update ausrollen, um das Problem zu beheben. Ein größeres OS-Update ist wahrscheinlich nicht notwendig. Es könnte reichen, einzelne Systemkomponenten zu aktualisieren.
Sideloading ist eine Nische
In der Tech-Bubble neigt man dabei natürlich dazu, die Bedeutung des Sideloadings zu überschätzen. Während wir diese Option an den Fire TV Sticks immer geschätzt haben, dürfte sie für das Gros der Käufer kaum eine Bedeutung haben. Entsprechend konnte Amazon das Thema ja auch unter Vega OS relativ sang- und klanglos für das Gros der User abhaken.
Öffentlich begründet man diesen Schritt mit Urheberrechts- und Sicherheitsbedenken. In Communities wird aber immer wieder der Gedanke geäußert, dass es mehr darum gehen könnte, alternative Launcher auszuschließen, welche die Werbung ausblenden.
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