Android TV 13 ist verfügbar

Google hat Android TV 13 für Smart-TVs und Mediaplayer freigegeben. Allerdings gibt es da für Nutzer noch einen Haken.

Android 13 für Fernsehgeräte und Mediaplayer oder besser gesagt Android TV 13 ist nun verfügbar. Google hat die finale Version des Betriebssystems freigegeben. Auch Google TV als Launcher setzt dabei auf Android TV auf. Wer sich wundert: Ja, Android 13 für mobile Endgeräte steht schon seit einigen Monaten zur Verfügung. Es ist üblich, dass der Ableger fürs Heimkino etwas später nachrückt.

Laut Google fügt Android 13 nicht nur Verbesserungen bei der Performance und Benutzerfreundlichkeit hinzu, sondern erhöht auch die Kompatibilität zu noch mehr Hardware. Zudem erhalten Hersteller mehr Spielraum, um die Software für sich bzw. ihre Kunden anzupassen. Als eine der Neuerungen nennt Google etwa die Chance für Apps, das Audio-Set-up des Nutzers zu analysieren, um vor der Erstellung des passenden Audiotracks die entsprechenden Anpassungen anhand der unterstützten Formate vorzunehmen.

Android TV 13 muss erst durch Partner adoptiert werden.

Spannend: Android TV 13 soll Nutzern die Möglichkeit geben, bei kompatiblen HDMI-Zuspielern selbst die präferierte Auflösung und Bildwiederholrate auszuwählen. Außerdem will Google Optimierungen bei der Energieverwaltung im Low-Power-Standby vorgenommen haben. Um den Datenschutz und die Privatsphäre zu verbessern, gibt es auch aktualisierte Nutzereinstellungen für in Fernbedienungen verbaute Mikrofone und den Zugriff durch den Google Assistant.

Android TV 13 wird sich erst langsam ausbreiten

Benutzer können auch systemweite Standard-Einstellungen anlegen, um Audiobeschreibungen in Apps zu aktivieren. Das ist eine sinnvolle Erweiterung der Barrierefreiheit für Gehörlose und Schwerhörige. Eine neue API für Tastatur-Layouts schaltet bei Anschluss externer Hardware-Keyboards die Möglichkeit frei, unterschiedliche Sprachen-Layouts zu verwenden. Zusätzlich soll sich die Handhabe veränderter HDMI-Stadien verbessert haben. Mehr über die Neuerungen in Android TV 13 hatten wir auch bereits in diesem Beitrag zusammengefasst.

Google hat bereits Factory Images von Android TV 13 unter dem Quelllink freigegeben. Sie sind aber nur für Entwickler mit dem Developer Kit ADT-3 geeignet. Es ist aber auch möglich, in die Plattform über den Android-Emulator für TVs hereinzuschauen. Auch das ist aber mehr etwas für Entwickler. Alle anderen müssen nun ausharren, bis die Hersteller ihres jeweiligen Fernsehers oder Mediaplayers sich entscheiden, ein Upgrade auf Android TV 13 zu entwickeln bzw. zu veröffentlichen.

QuelleGoogle
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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4 Kommentare
  1. Mich interessiert, wann Android TV 13 für Google eigenen Android TV Dongle frei gegeben wird. Ich hoffe, dass Google dafür nicht ewig braucht.

  2. „Android TV 13 soll Nutzern die Möglichkeit geben, bei kompatiblen HDMI-Zuspielern selbst die präferierte Auflösung und Bildwiederholrate auszuwählen.“
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstehe, was damit gemeint ist, aber hat das was damit zu tun, ob sich Geräte mit Android TV, wie z. B. Shield TV, dann automatisch die Bildfrequenz des Quellmaterials ausgeben können? „(D)ie präferierte Auflösung und Bildwiederholrate“ kann (bzw. muss) man beim Shield TV für die Ausgabe auch beim 2019er Modell schon voreinstellen.
    Sorry, wenn ich das schon wieder frage, aber das ist das Einzige, was ich beim Shield TV wirklich vermisse.

    • Ich weiß jetzt nicht genau, wie du das meinst, aber meine Schield TV Pro 2019 macht das bzw. die genutzten Apps machen das. Ich habe UHD-Auflösung mit 60Hz standardmäßig ausgewählt und wenn jetzt über eine App eine Video-Datei mit meinetwegen 23,976Hz abgespielt wird, schaltet die Shield um und am TV zeigt mir der Eingang auch diese Frequenz an (allerdings auf 24Hz gerundet). Wobei ich die Shield ausschießlich für Kodi nutze.

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