„Avatar 2“ könnte mit brillenloser 3D-Technik ins Kino kommen

3D-Kino ganz ohne Brille? James Cameron setzt für die Fortsetzung seines Science-Fiction-Epos „Avatar 2“ angeblich auf die Autostereoskopie-Technik. Die Technik setzt aber eine spezielle Kombination aus Leinwand & Projektor voraus.

„Avatar – Aufbruch nach Pandora“ brachte 2009 die Kinokassen zum klingeln. Maßgeblich für den Erfolg verantwortlich, war die Einführung der digitalen 3D-Technik, von der auch heute noch viele Filme profitieren. Laut aktuellen Zahlen kommt jeder vierte Film in 3D in die Kinos, Tendenz steigend. Regisseur James Cameron ist dafür bekannt, modernste Produktions- und Filmtechniken anzuwenden und so verwundert es nicht, dass die Vorbereitungen des zweiten Teiles so viel Zeit in Anspruch nimmt. Ein Grund hierfür ist sicherlich die rasante Entwicklung im Kino und privaten Unterhaltungssektor. Themen wie 4K, HDR, HFR usw. werden auch von Filmemachern aufgegriffen.

Projektoren erstmals hell genug für brillenloses 3D

Und jemand wie Cameron wird sich sicher nur mit dem Besten zufrieden geben. Seine neuste Vision ist lt. „Inquisitr“ die Einführung von brillenlosem 3D in Kinosälen. Dabei arbeitet Cameron eng mit Projektorhersteller Christie zusammen. Das Prinzip von 3D-Filmen ohne Brillen mit Parallaxbarrieren ist nicht neu, scheiterte aber meist an der technischen Umsetzung. Unter anderem waren die Projektoren bislang nicht hell genug, um ein zufriedenstellendes Bild abzuliefern. Zudem soll sich, wie bei der Polifilter-Technik, die Auflösung des Bildmaterials verringern. Um eine detailreiches Bild zu ermöglichen, müsste das Ausgangsmaterial somit sehr hoch aufgelöst sein.

Avatar - Aufbruch nach Pandora 3D
  • Dieser Artikel hat Deutsche Sprache und Untertitel.
  • Sigourney Weaver, Stephen Lang, Michelle Rodriguez (Schauspieler)
  • James Cameron (Regisseur)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Cameron präferiert neue „Cinema 3D“-Technik

Cameron hat sich angeblich bereits für eine Technik entschieden. Die von einem internationalem Forscherteam entwickelte „Cinema 3D“ Methode soll der Favorit des Filmemachers sein. Die Vorführung wir aber sicherlich nur in ausgewählten Kinosälen stattfinden, die mit speziellen Projektoren und einer Streifenmasken-Leinwand ausgestattet werden müssten. In den restlichen Kinos wird „Avatar 2“ sicherlich mit regulärer Stereoskopie-Technik gezeigt, welche natürlich eine Polifilter-Brille voraussetzt.

Via: heise.de

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Dominic Jahn
Dominic Jahn
Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse
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2 Kommentare
  1. Interessante Nachricht, technisch geseheh 🙂
    3D im Kino kommt für mich aber überhaupt nicht mehr in Frage. Ich hätte gerne ‚Avatar‘ und ‚Hugo Cabret‘ im Kino in 3D gesehen, leider aber verpasst.
    Bei allen Produktionen die ich gesehen habe: Mäßiger Effekt, irgendwie immer ein schlechtes Bild und teurere Kinokarten.
    Mag sein, dass es besser geht (als ich es bisher erlebt habe), aber ohne 3D fehlt mir persönlich nichts.

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