Blindtest 4K vs. 8K: Zuschauer sehen (fast) keinen Unterschied

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8K Augenwischerei
Ist 8K nur Augenwischerei?
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Warner Bros. hat eine aufwändige Studie zum Thema 8K durchgeführt. Das Ergebnis dürfte Hersteller wie LG und Samsung jedoch ernüchtern: Denn die Zuschauer nehmen meistens keinen Unterschied zwischen 4K und 8K wahr.


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Warner Bros. hat die Studie aber nicht im Alleingang durchgeführt. Da es sich um einen sehr aufwändigen Double-Blind-Test mit wissenschaftlichem Anspruch gehandelt hat, arbeitete man für die Untersuchung mit Amazon Prime Video, Pixar, LG und sogar der American Society of Cinematographers (ASC) zusammen. Mit 4K sind dabei im Rahmen der Studie 3.840 x 2.160 Pixel gemeint. 8K meint in diesem Zusammenhang 7.680 x 4.320 Pixel – eben die Auflösungen, welche derzeit von erhältlichen 8K-TVs verwendet werden.

Wie ging man vor? Nun, man bereitete zehn Clips in nativem 8K von jeweils 10 Sekunden Länge vor. Die Clips wurden unkomprimiert gezeigt. Pixar renderte dafür sogar Ausschnitte aus den beiden Filmen „Merida“ und „Das große Krabbeln“ erneut nativ in 8K. Alle sieben Videos wurden zudem mit HDR10 codiert. Alle genannten Clips bot man zudem auch in 4K an. Man führte beide Versionen des gleichen Filmausschnitts, also einmal in 4K und einmal in nativem 8K an einem OLED-TV, dem LG 88Z9 mit 8K-Auflösung den Probanden vor. Damit kein Upscaling ins Bild eingreifen konnte, und um HDMI-Probleme zu verhindern, legte man die 4K-Videos quasi in 8K-Containern ab, sodass sie am TV wie natives 8K-Material ohne weitere Eingriffe behandelt wurden.

Der LG OLED88Z9 diente zur Vorführung des 8K-Materials
Der LG OLED88Z9 diente zur Vorführung des 8K-Materials

Für die unkomprimierte Übertragung musste man dabei ein sehr leistungsfähiges PC-System verwenden. So arbeitete man mit einer Bitrate von 3 GByte pro Sekunde – gigantisch also. Dafür entschied man sich, um auszuschließen, dass der 8K-Bildeindruck möglicherweise durch zu hohe Kompression beeinträchtigt würde. 139 Studienteilnehmer, 5 pro Sitzung a 30 Minuten, konnten die Clips nun mustern. Man platzierte die Teilnehmer dabei auch in verschiedenen Sitzabständen, um diesen Einfluss zu untersuchen.

Teilnehmer wussten nicht, ob sie 4K oder 8K sehen

Den Studienteilnehmern wurde natürlich nicht mitgeteilt, wann sie ein 4K- und wann sie jeweils ein 8K-Video sehen. Man zeigte auch einer Kontrollgruppe wiederholt nur die 4K-Videos, um sich statistisch abzusichern. Die Befragten sollten dann jeweils angeben, ob sie Version A oder Version B eines Clips „etwas besser“, „besser“, „viel besser“ oder als „gleichwertig“ empfunden hätten. Insgesamt zeigte man die 10-sekündigen 4K- und 8K-Clips dabei zur Absicherung in 21 unterschiedlichen Abfolgen.

Man ging sogar so exakt vor, dass die Sehkraft der einzelnen Testteilnehmer zuvor erfasst worden war. Auch das geschah, um Störvariablen auszuschließen. Denn wenn jemand eigentlich eine Brille bräuchte und quasi von Haus aus unscharf sieht, dann wäre klar, dass diese Person Probleme haben wird 4K von 8K zu unterscheiden. Doch was sind denn nun die Ergebnisse der aufwändigen Studie gewesen?

TCL bietet QLED mit 8K an
Auch TCL bietet QLED mit 8K an

Nun im Durchschnitt beurteilten die Studienteilnehmer die 8K-Versionen am häufigsten als entweder gleichwertig oder nur als minimal besser als die 4K-Varianten. Es war aber auch zu erkennen, dass die Art des Materials einen großen Einfluss hat. Denn die Probanden nahmen größere Unterschiede bei Naturaufnahmen von Stacey Spears wahr. Das dürfte daran liegen, dass derartige Dokumentationen oft sehr viele, kleine feine Details durch Makroaufnahmen zeigen.

Spannenderweise kam es im Rahmen des Tests aber auch oft dazu, dass die 4K-Versionen als besser eingestuft wurden. Die Urheber der Studie erklären das damit, dass die Teilnehmer in solchen Fällen vermutlich keinen Unterschied sehen konnten und einfach geraten haben.

8K: Die Auflösung bringt nur marginale Verbesserungen

Am Ende musste man attestieren, dass die Studie zu dem Ergebnis gekommen ist, dass der Sprung von 4K zu 8K unter normalen Bedingungen, wie sie in typischen Wohnzimmern herrschen, kaum bis keinen Vorteil für den Zuschauer bringt. Allerdings spielen auch die Inhalte eine große Roll, was sich daran gezeigt hat, dass den Zuschauern bei den Naturaufnahmen im Test ein größerer Unterschied zwischen 4K und 8K aufgefallen ist, als beu allen anderen Clips. Auch die individuelle Sehkraft und der Sitzabstand spielen aber eine enorme Rolle.

Was bei der Studie offen bleiben muss: Die Thematik OLED vs. LCD wurde nicht untersucht. So ist zwar unwahrscheinlich aber nicht unmöglich, dass die Ergebnisse an einem LC-Display mit 8K-Auflösung abgewichen hätten. Für die Studios ergibt sich aus der Studie aber der Hinweis, dass die Erstellung von nativem 8K-Material sich nur selten lohnen dürfte, wenn man die aktuell hohen Kosten bedenkt. Für Zuschauer kristallisiert sich heraus, dass 8K vielleicht „nice to have“ ist, aber keinen Quantensprung ermöglichen wird.

QUELLETechHive
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

24 KOMMENTARE

  1. Endlich haben auch diejenigen die Chance, die geringe Sinnhaftigkeit von 8K im Wohnzimmer einzusehen, denen das scheinbar immer noch nicht selbst aufgefallen ist.

    Jawohl, bringt 4k zur Perfektion (= bringt einmal was zu Ende)!

  2. Grundsätzlich ein interessanter Test. Das Ergebnis wundert mich nicht wirklich, da vermutlich der größte wahrnehmbare Unterschied im HDR liegen würde, was hier ja nicht zum Tragen kommen konnte. Ein schon quasi glattes treppenstufenfreies Bild noch weiter zu glätten muß das ungeschulte Auge überfordern. Die Sehgewohnheiten haben sich seit der Einführung von HD auch angepasst.

    Fazit: 4K ist für zu Hause auch auf großer Leinwand vermutlich sichtbar nicht mehr zu steigern, möchte man nicht direkt vor dem Display sitzen. Im Kino kann es aber noch eine sinnvolle Ergänzung werden in der Zukunft und vielleicht die Tiefenwirkung so erheblich verbessern.
    Ich würde in diesem Zusammenhang nicht sagen, das der Industrie sonst nichts mehr einfällt. Sicher das Rad ist bereits erfunden, jedoch ist die Pixelerhöhung für bestimmte Anwendungen ein echter Fortschritt.

  3. Für den Test hätte man ein natives 8K Bild mit einem nativem 4K Bild vergleichen müssen. Natives 8K Material sieht nun mal nicht deutlich schlechter aus wenn man es auf 4K runterskaliert und auf einem 8K Display wiedergibt. Vermutlich würde man zu einem ähnlichen Ergebnis kommen wenn man natives 4K Material und runtersklaiertes 4K auf einem 4K Display vergleicht.

  4. Man hätte den Test auch anders ausgehen lassen können, wenn man einen 4K OLED gegen einen 8K QLED hätte antreten lassen. Dann hätte 4K plötzlich alle Tests gewonnen…

  5. Ich denke 8k ergibt nur sinn bei echt großen TVs/leinwänden aka LED Displays für Stadien oder so aber für den heimgebrauch ist 8k denke ich nur augenwischerei.
    ein ordentlicher gut ausgereifter 4k TV ist 1. günstiger und bringt die „selbe“ qualität an bild hervor wie ein 8k TV der vlt das doppelte kostet, weil 8k drauf steht

  6. Immer mehr kristallisiert sich heraus, das 8k für den Privat User Mist ist, was ich schon vor über 2 Jahren in meinen YouTube Videos sagte.
    siehe Video https://www.youtube.com/watch?v=h2-BdDM2tI4

    Trotzdem steckt die Industrie alle Energie in 8k, völlig an der REALITÄT vorbei!

    Vielleicht kann GROBI TV Patrick Schappert der Industrie nochmal näher bringen, das es sinnvoller wäre, die native 4k Kette von Produktion bis zum Endkunden auszubauen, vor allem
    im BROADCAST Bereich!

    Es wäre interessant zu wissen, welche Kabel bei dieser Studie zum Einsatz kamen um die 3Gbit/sec (!) in 8k zu übertragen. Finde es krass, das PIXAR dazu extra 10 Sekunden in 8k gerendert hat incl. HDR!

    Welch Verschwendung von Resourcen, wenn man in 8k investiert.

    Wie blöd muss man(n) sein, das die Industrie gar nicht merkt, das der Endkunde eigentlich gar kein Verlangen nach 8k hat. Zumindest für die Leute, die Hirn haben und auch so Techniken wie 4k vs. 8k hinterfragen.

    Übrigens: Es gibt noch Leute, die immer noch den visuellen Unterschied zwischen HD und 4k anzweifeln. Diese Diskussion brauchen wir nicht mehr aufmachen.

    4k ist besser, selbst wenn es nur „hochskaliert“ wurde. JA, 4k macht Sinn und ist auch noch in einem Bereich, wo die Daten handlebar sind in einem vernünftigen Rahmen.

    8k ist technische Utopie für den Snob und Privatuser bzw. Spinnerei der Industrie, die leider so verzweifelt ist, weil diese nicht mehr weiß, was diese noch an NEUHEITEN bringen soll.

    Der WAHNSINN geht also weiter….

    Wenn ich Eure Posts so lese, macht es mir Hoffnung, denn die meisten von Euch sind eher gegen 8k….Gut so!

    • Es sind nich 3 Gigabit/s, sonder 3 Gigabyte/s. Dafür reicht ein ganz normales HDMI 2.1 Kabel aus, denn das schafft 48 Gigabit/s. 3 Gigabyte/s x 8 = 24 Gigabit/s, also ist noch reichlich Luft nach oben 😉

  7. An sich würde die minimale Glättung aber dann ja eher dafür sprechen, dass 8K als besser hätte empfunden müssen, was aber ja nicht passiert ist. Da haben ja Industrievertreter diverser großer Firmen mitgemacht, ich denke, so wie sich der ganze Versuch liest, wollte man da schon sehr genau vorgehen. Die meisten Studien die Firmen so machen, lesen sich recht einseitig, ich finde hier ist man echt möglichst exakt vorgegangen :-).

  8. Meiner Erfahrung nach kann man auf einem Panel zwischen 40 und 50 Zoll bei ca. 2m Abstand den Unterschied zwischen 2K und 4K ziemlich gut erkennen. Man darf aber nicht viel weiter weggehen. Beim selben Sitzabstand könnte man theoretisch also auch noch bei 80-100 Zoll den Unterschied zwischen 4K und 8K erkennen. Das Problem ist nur, dass das Panel dann das ganze Blickfeld mehr als ausfüllen würde, so dass man den Film oder sonstigen Inhalt nicht mehr ganz im Blick hätte. Also kann 8K eigentlich nicht sehr praxistauglich sein.

  9. Wohl gemerkt stand bei der Entfernung zum Fernseher im Original Artikel 2m …
    Die Probanden sind also mehr oder weniger direkt vorm Fernseher gesessen. Klar die Sitzabstände variieren sehr stark im Wohnzimmer, doch 4 m oder mehr sind auch ganz schnell möglich (welcher armer Schlucker kauft sich ein Monster Fernseher für seine kleine Bude? Wohl eher Wohlhabende mit sehr großen Wohnzimmern).
    8K hätte also in natura noch viel schlechtere Karten als im Test, erkannt zu werden. Hab auch nichts anderes vermutet, mit 4K hat man auflösungstechnisch wirklich das Maß der Dinge.

  10. Mit dem Test zeigt sich eindeutig, dass es sicht lohnt und nicht wirtschaftlich ist in 8K Content zu investieren für TV-Sender, Streaming Dienste, BlueRay Assoziationen usw. 4K reicht vollkommen aus. 8K lohnt sich eventl. bei riesigen Bildgrößen von 5 Metern und mehr. Also größer als in einem Heimkino i.d.R. installiert wird.
    Damit dürfte sich das 8K Thema denke ich, was den Content an geht tot laufen. Wer gibt gerne Geld für Sachen aus, die keinen Mehrwert bringen aber viel Geld kosten.
    Die Datenraten sind bei 8K einfach auch sehr hoch.
    Es währe besser, 4K auszureitzen und fertig.
    Ein Test zwischen 50p bzw. 60p und 100p bzw. 120p währe noch interessant für Sportübertragungen und Spiele. Währe interessant wie hoch eigentlich wirklich der Gewinn bei der HFR 100/120 währe.
    Danach ließe sich auch beurteilen, ob die HFR100/120 Sinn ergibt z.B. bei Fußballübertragungen und der Formel 1 wie auch Spielen über Konsolen.

    • Volle Zustimmung. 8K sollte für maximales visuelles Erlebnis in IMAX (Naturfilme), und Premium Kino eine Sache sein. Somit wäre auch eine sinnvolle Abstufung und Berechtigung der Technik etabliert.
      Für zu Hause kann in 4K dann gerne noch mit HDR, FPS, experimentiert werden!

  11. Naja, moment mal.
    Scheinbar haben die ja sowohl die 4K Videos, als auch die 8K Videos an einem
    88Z9 getestet. Was ja im Umkehrschluss ebenfalls bedeutet, dass die 4K Videos ja spätestens vom TV ebenfalls in 8K hochskaliert worden sind.

    Im Endeffekt hat man also Natives 8K vs. hochskaliertes 4K verglichen. Und je nach Qualität des Algorithmus, könne die Ergebnisse von einem Upscale tatsächlich ganz gut sein. Im Endeffekt hat man jetzt also maximal den Algorithmus von dem 88Z9 getestet, der das Bild hochskaliert. Und scheinbar hat der den Test also bestanden. Das könnte auch erklären, wieso manche Leute das „4K“ Bild besser fanden. Teilweise wird ja noch etwas nachgeschärft usw.. Soll ja Leute geben, die auf den Look stehen.

    Dementsprechend wäre es eigentlich wesentlich sinnvoller gewesen 4K auf einem 4K TV abzuspielen und 8K auf einem 8K TV. Dann hätte man wirklich einen nativen Vergleich. Dann müsste man halt nur beide TVs in der gleichen Größe nehmen.

    • Die 4K wurden nicht hochskaliert: Man legte sie in einen 8K-Container. Das machte man, um sowohl das Upscaling durch den TV zu unterbinden als auch HDMI-Umschaltprobleme zu verhindern.

      Aber gute Anmerkung, ich ergänze die Info :-).

      Mit unterschiedlichen TVs wäre der Test wieder Mist gewesen, da man dann als weitere Variable die Qualität der verschiedenen Fernseher getestet hätte – was man ja nicht wollte.

      • Trotzdem werden ja gleich viele Bildpunkte dargestellt. Es werden ja nicht einfach nur 3.840 x 2.160 Pixel angesprochen,sondern trotzdem 7.680 x 4.320 Pixel. Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler?

        • Ja, aber das Ausgangsmaterial ist nur 4K, daran ändert sich nix.

          Im Detail lief es so: Man nahm natives 8K-Material. Das behielt man so und zeigte es nativ am TV.

          Das native 8K-Material wurde dann zu 4K runterskaliert und in einen 8K-Container gelegt quasi, damit es am TV nicht verändert wird. Da werden alle Pixel angesprochen, aber am Material wird nix verändert. Es wird also nichts geschärft oder umberechnet.

          • Hallo, diesen Test halte ich jedenfalls für nicht aussagekräftig, da die Pixel des 4K-Materials einfach in der Bildbreite und der Höhe verdoppelt wurden. Man hätte wirklich 2 gleich große OLED oder LCD-TVs nehmen müssen, die in der Qualität beide in der jeweiligen Auflösung an der Spitze stehen. So ist der Test nicht in Ordnung! Wenn man z.B. ein Foto aus einer Spiegelreflex-Kamera mit z.B. 36 Megapixeln auf einem richtigen 4K-TV und anschl. auf einen 8K-TV anschaut, sieht man einen gewaltigen Schärfeunterschied. Habe ich selber im Dezember 2018 in einem Mediamarkt ausprobiert! Ich habe ein Poster direkt über meinem 65 Zoll 4K-OLED hängen. Das Poster hat absolut genau die gleiche Größe wie die Fläche meines 65 Zöllers. Wenn man das Poster und dann das 4K-Bild direkt neben bzw. untereinander anschaut, so fällt einem sofort eines auf! Die Schärfe auf dem Poster ist wesentlich höher. Das 4K-Bild auf dem TV punktet nur mit besserer Helligkeit und Kontrast. Die Schärfe allerdings ist eindeutig auf dem Poster höher. Auf dem 8K-TV von Samsung habe ich mir dann das gleiche Bild im Media-Markt nochmal angesehen und es hatte absolut die gleiche Auflösung wie mein Poster zu Hause. Das hat man an den winzig kleinen Schriften sehen können, die auf diesem Bild vorhanden sind. Diese winzigen Schriften sind auf dem 4k OLED leider wesentlich unschärfer bzw. fast nicht mehr zu lesen. Die Auflösung meiner DSLM-Kamera wurde also Pixel für Pixel in voller Schärfe dargestellt. So wie hier finde ich diesen Test nicht in Ordnung! Außerdem waren die Videos auf dem Samsung unheimlich ruhig, besser als auf allen von mir bisher je gesehen TVs gewesen, einschl. OLEDs.

            • Hast du den Vergleich und das beachsichtigte Ziel dessen auch nur ansatzweise verstanden? Deinem Geschreibsel nach nämlich nicht.

            • Zum einen kannst du Standbilder nicht mit Bewegtbild vergleichen – das ist immer ein extremer Unterschied. Zum anderen sollte in dem Test ja gar nicht untersucht werden, ob es zwischen 4K und 8K einen Qualitätsunterschied gibt – natürlich gibt es den.

              Die Frage war, ob die Zuschauer aber bei gängigen Sitzabtsänden wirklich einen Unterschied bei der Filmwiedergabe bemerken – und zumindest in diesem Test war das nicht der Fall.

      • Theoretich müsste doch aber selbst das als Skalierung betrachtet werden. Außer die haben das UHD Bild nur auf 1/4 des Bildes angezeigt. Was ja auszuschließen ist. Dann wäre ja aber definitiv nichts skaliert.
        Von daher gehe ich mal davon aus, dass die dann durch den 8K Contrainer das so machen konnten, dass 1 Pixel einfach auf 4 Pixel gelegt wurde.

        Wäre das aber nicht auch eine Skalierung? Zumindest mein UHD Panasonic TV bezeichnet die Einstellung „1080p: Punkt auf 4 Punkt“ als Skalierung. Soweit ich das sehe, wird dann tatsächlich auch nichts weiter gemacht, als einen FHD Pixel auf 4 UHD Pixel zu legen. (also kein Edge Enhancement usw.). Trotzdem sieht man dem Bild dann aber an, dass es skaliert wurde (da typische Skalierungsartefakte, unscharfe Kanten etc.). Aber immerhin kann man so dann wohl sicherstellen, dass da keine „AI“ usw. das Bild weiter angepasst haben.

        • Ich denke so ergibt das Sinn und ich kann ein 4K Bild nativ auf einem 8K Display darstellen. Das wäre in meiner Definition aber auch kein skalieren. Es werden ja „nur“ die Pixel vergrößert um auf eine 4K Auflösung zu kommen und somit ist die Vergleichbarkeit hergestellt.

          • Jo, anders kann man es für so einen Test eben nicht machen. Ganz genau lief es so ab: „The 4K clips were “upscaled” back to 8K using the Nuke cubic filter, which basically duplicates each pixel four times with just a bit of smoothing so the final image is effectively 4K within an 8K “container.”“.

            • Dass da etwas geglättet wurde, macht es dann tatsächlich nicht so schön. Aber wie du schon sagtest. Mit unterschiedlichen TVs gäbe es auch was zu Meckern.
              Irgendeinen Tod stirbt man also immer. ¯\_(ツ)_/¯
              Ich hätte aber wohl dennoch einen 4K und einen 8K OLED TV bevorzugt, die man vorher dann kalibriert hätte, damit das Bild so gleich ist wie möglich.
              Zumal es ja auch eher um die Auflösung ging. Würde da jetzt einfach mal die These aufstellen, dass leicht unterschiedliche Farben weniger relevant wären, als mögliche eine Datei, die hin und her skaliert wurde.

              Aber nun denn ¯\_(ツ)_/¯

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