Google TV: Kinderprofile starten

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Google TV lässt euch bald Kinder-Profile einrichten.
Google TV lässt euch bald Kinder-Profile einrichten.

Google TV erhält eine neue Option: Kinderprofile. In den USA startet die Neuerung bereits. In den kommenden Monaten soll sie auch Deutschland erreichen.

Über die Kinderprofile wird es möglich sein, dass Eltern für ihre Zöglinge nur ausgewählte Apps und Inhalte freigeben. Außerdem erscheinen dann natürlich für die Kids auch nur passende, familienfreundliche Empfehlungen. Zusätzlich stehen für die Kinder spezielle Themes bereit, welche die Oberfläche mit Illustrationen und Animationen aufpeppen. Alles soll eben kinderfreundlich und visuell angepasst sein.

Parallel könnt ihr eure eigenen Profile dann über eine PIN sichern, sodass die Kinder nicht bei Langeweile oder aus Versehen in eurem Konto plötzlich nach „The Walking Dead“ stöbern. Ihr habt dann auch die Chance für euere Kinder Bildschirmzeiten festzulegen – etwa wenn sie nicht länger als 2 Stunden am Tag Streaming-Apps nutzen sollen. Auch das Angeben einer Uhrzeit ist möglich, in der quasi im Kinderzimmer das Licht ausgehen soll.

Google TV erlaubt das Festlegen von Bildschirmzeiten.
Google TV erlaubt das Festlegen von Bildschirmzeiten.

Nutzbar ist dafür die Family-Link-App. Damit lassen sich die Kinderprofile für Google TV mit Android und Chrome OS gleichschalten. Wenn ihr ein Kinderprofil unter Google TV anlegt, dann könnt ihr ein bestehendes Google-Konto für Kinder verknüpfen oder einfach ein Profil mit dem Namen und dem Alter neu anlegen. Zurück noch einmal kurz zu den Bildschirmzeiten: Neigen sich diese dem Ende zu, erfolgen dreimal Hinweise, damit die Chance besteht rechtzeitig die Sendung auszuknipsen. Danach ist dann Schicht im Schacht. Eltern haben aber die Möglichkeit die Bildschirmzeit auch spontan zu verlängern.

Google TV: Kinderprofile folgen in Europa etwas später

Eltern in den USA erhalten noch im März 2021 Zugriff auf die neuen Kinderprofile für Google TV. In Europa und damit auch Deutschland solle es laut dem Unternehmen in den nächsten Monaten losgehen. Ist natürlich eine praktische Sache, dass sich dadurch zentral in der Oberfläche ein eigenes Profil für Kids anlegen und auch über die Family-Link-App verwalten lässt.

QUELLEGoogle Blog
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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