„James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ verschiebt sich wegen Coronavirus (UPDATE)

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Der Kinostart von
Der Kinostart von "James Bond: Keine Zeit zu sterben" verschiebt sich leider auf November 2020

Der Kinostart des Kino-Blockbusters „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ verschiebt sich auf November 2020. Universal nennt die Ausbreitung des Coronavirus als Grund. 


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Update I: Nach der Verschiebung des 25. James Bond Films ist nun auch der Termin für den deutschen Kinostart bekannt gegeben worden. Voraussichtlich am 12. November 2020 startet das Action-Spektakel mit Daniel Craig in der Hauptrolle. Allein die Verschiebung um mehrere Monate soll MGM laut einem Bericht der Variety bis zu 50 Millionen US-Dollar gekostet haben, darin z.B. Marketingausgaben die bereits getätigt wurden, um den neuen Film zu bewerben.

Originalmeldung: Die Premiere des 25. James Bond Films wurde in den USA auf den 25. November 2020 und Großbritannien auf den 12. November 2020 verlegt. Ursprünglich sollte der letzte Bond-Film mit Daniel Craig Anfang April in die Kinos kommen. Verständlicherweise verschiebt MGM und Universal den Starttermin, da der Titel zu diesem Zeitpunkt keine Chance hätte, ein gutes Ergebnis an den Kinokassen einzufahren. Zu groß ist mittlerweile die Angst vor der Ansteckung mit dem Coronavirus. Kinobetreiber scheinen bereits jetzt die Auswirkungen der andauernden Berichterstattung zu spüren. In erster Linie bewegen MGM und Universal natürlich finanzielle Interessen. Auf der anderen Seite bergen voll belegte Kinosäle sicherlich ein gewisses Risiko, dass sich der Virus noch weiter ausbreitet. Nicht umsonst werden bereits unzählige Messen, Konzerte und öffentliche Veranstaltungen abgesagt.

Über den offiziellen Twitter-Account der James Bond-Marke wurde die Verschiebung kommuniziert. Übersetzt heißt es dort: „MGM, Universal und die Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli gaben heute bekannt, dass nach sorgfältiger Prüfung und gründlicher Bewertung des globalen Kinomarktes die Veröffentlichung von NO TIME TO DIE auf November 2020 verschoben wird.“. Ich denke wir können uns alle sicher sein, dass James Bond 25 ein Riesenhit im Kino wird. Und sollte sich die Lage um den Coronavirus etwas beruhigt haben, treffen wir uns eben im November 2020 im Kino.

JAMES BOND 007: Keine Zeit Zu Sterben Trailer German Deutsch (2020)

James Bond 4K Blu-ray erst 2021

Mit der Verschiebung von „James Bond: No Time To Die“ auf November 2020 gibt es jedoch auch die Gewissheit. Dass wir in diesem Jahr nicht mehr mit der physischen Veröffentlichung auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray rechnen können. Die Disc-Version wird dann wohl erst im Frühjahr 2021 in den Handel gelangen. Die Vorgaben des Kinomasters liefern perfekte Voraussetzungen für die 4K Blu-ray. Das analoge und digitale Filmmaterial wurde in ein Digital Intermediate in 4K Auflösung (Kinomaster) mit Dolby Vision HDR überführt. An der Soundfront hat MGM auch nicht gespart. Der englische Originalton liegt in DTS:X, Auro 11.1 und Dolby Atmos vor. Und das ganze Action-Spektakel soll ganze 163 Minuten laufen =)

Wir „ernähren“ uns bis dahin von der Vorfreude auf den Filmtitel und stimmen uns mit dem offiziellen Soundtrack, gesungen von Billie Eilish, auf „James Bond: No Time To Die“ ein.

Billie Eilish - No Time To Die (Audio)

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11 KOMMENTARE

  1. Ungewöhnliche Titelmelodie. Die Bonds mit Daniel Craig sind ja immer für eine Überraschung gut. 🙂
    Aber mal ehrlich. Die verschieben den Film um acht Monate?!?! Ich finde das irgendwie komplett übertreiben. Es muss doch viel früher möglich sein, die Gefahr von Großveranstaltungen einzuschätzen.
    Wenn das mit vielen Filmen passiert, könnte das Kinos als Unterhaltungsform echt schwer schädigen. Wo soll ich dann Filme für mein Heimkino casten? Bei Filmen sind die Streaming Services noch nicht so weit.

    • Wenn du beobachtest wie rasant sich gerade der Virus in Italien und auch in Deutschland ausbreitet, dann ist das definitiv nicht möglich zu skalieren. Wenn jetzt z.B. zwei auf der LG Roadshow infiziert waren und diese alle Fernbedienungen der TVs, Kühlschränke, Zangen am Buffet usw. angefasst haben, dann rechne dir aus, wie viele Leute sich potenziell angesteckt haben könnten. Sollte das Virus im Sommer nicht ausgebremst werden, dann ist Kino einfach nicht drin…

      • Mir ist klar, dass das jetzt egozentrisch von mir ist, aber mal abgesehen von der Sorge um das Wohl anderer Menschen wäre es wirklich sehr schlecht für das Kino an sich, wenn man da jetzt global ein halbes Jahr oder mehr nicht mehr hinkönnte. Das könnte die Kinofilmindustrie als Ganze erledigen, wenn es stimmt, was die Betreiber über ihre Situation im letzten Jahrzehnt sagen.
        Die Welt würde IMHO einen bedeutenden Teil einer extrem interessanten Kunstform verlieren.

        Hat die LG-Roadshow denn uneingeschränkt stattgefunden?

    • Sollte jeden interessieren, der sich in einem Ausbreitungsgebiet befindet, außer du bist natürlich irgendwo in der Karibik am Strand… Es kommt nämlich nicht darauf an, ob man es für sich selbst als gefährlich empfindet, gefährlich wird es für Dritte, für kleine Kinder, Leute mit Vorerkrankungen oder ältere Menschen. Man hat gegenüber anderen ja auch eine gewisse Verantwortung.

      • Stand Grippe jetzt -> Tote 202, Coronavirus in Deutschland -> 0 Tote. Influenza 2017-2018 -> 25.100 Tote alleine in Deutschland.

          • Es geht ja nicht darum nichts dagegen zu unternehmen, aber diese absolut übertriebene Panikmache, ist definitiv absoluter Quatsch! Eine gesunde Vorsicht ist angesagt, mehr auch nicht, denn diese Krankheit verläuft für fast alle relativ harmlos, viele merken überhaupt nicht dass sie erkrankt sind. Aber leider verkauft Vernunft & gesunder Menschenverstand keine Zeitungen und generiert Klicks…..

          • Sagen wir mal so: Ein verschobener 007-Film ist natürlich kein echtes Problem. Auch ein paar weitere Filme wären nur ein Ärgernis. Aber das Ganze ist Teil der Symptome eines größeren Problems: Die Überreaktion führt, vor allem in China, zum Zusammenbruch einer Wirtschaft, von deren Versorgungsketten die ganze Welt abhängig ist, z. T. auch bei Waren, die gegen den Virus helfen würden, wie z. B. Atemmasken. Solche Versorgungsengpässe können durch alle möglichen Ereignisketten auch Menschenleben kosten. Wer weiß, ob so tatsächlich mehr gerettet werden als sterben? Der Informationsfluss ist ja auch eingeschränkt, wenn Journalisten sich in den betroffenen Gebieten nicht frei bewegen können. Darum bin ich der Meinung, dass zumindest Länder wie China und vielleicht auch Italien gefährlich überreagieren.

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