LG Display & Deutsche Bahn: Transparente OLED-Displays für ÖPNV und Fernverkehr

LG Display stellt auf der InnoTrans 2022 transparente OLED-Lösungen für Nah- und Fernverkehr vorgestellt. Dafür kooperiert man auch mit der Deutschen Bahn.

So hat die Deutsche Bahn bereits einen Konzeptzug mit transparenten OLED-Displays von LG Display ausgestattet. Auf der InnoTrans 202, einer Messe für Verkehrstechnik, die bis 23. September 2022 in Berlin stattfindet, zeigt LG Display seine Lösungen. In vielen asiatischen Ländern kommen sie bereits für beispielsweise U-Bahnen zum Einsatz. Für diese speziellen Displays verwendet LG Display spezielles Glas des israelischen Herstellers Gauzy, das besonders widerstandsfähig sein soll.

Die transparenten OLED-Bildschirme sollen sich so in Zugfenster integrieren lassen, die dann für die Fahrgäste Nachrichten, Wettervorhersagen, aber auch Werbung anzeigen können. Schalte man die Funktion Suspended Particle Device zu, könnten aber 99 % des Lichts blockiert werden. Vorgestellt hat LG Display aber auch ein sogenanntes „Smart Digital Information Desk“, das einen Bahninformationsschalter aufwerten kann.

LG Display hat vielfältige OLED-Lösungen für den Personenverkehr vorgestellt.
LG Display hat vielfältige OLED-Lösungen für den Personenverkehr vorgestellt.

LG Display zeigt zudem in Berlin das „Show Window“ mit vier 55-Zoll-Transparent-OLEDs, die in einem 2×2-Quadrat angeordnet sind. Damit können Texte, Bilder und Videoinhalte vor Produkten eingeblendet werden, um eine Plattform für den Einsatz in Unternehmen zu schaffen, die sich z. B. für die Entwicklung von Begrüßungstafeln, Fotobereichen oder interaktiven Anzeigeflächen eignet.

Transparente OLED-Displays: In absehbarer Zeit auch in deutschen Zügen

Züge in etwa Japan und China nutzen bereits die transparenten OLED-Lösungen von LG Display. Nun will man in Nordamerika und Europa expandieren. LG Display sieht aber auch viel Potenzial für seine transparenten OLEDs im Einzelhandel, im Büro, in der Inneneinrichtung und im Bereich Design.

Transparente OLEDs können etwa Fenster in der U-Bahn aufwerten.
Transparente OLEDs können etwa Fenster in der U-Bahn aufwerten.

Wir werden sehen, wann die Deutsche Bahn da über Konzeptzüge hinausgeht und die transparenten OLED-Bildschirme breiter einsetzt. Vielleicht preschen da ja auch noch einige regionale Verkehrsverbünde voran.

André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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5 Kommentare
  1. Tagesschau vom 16.07.2054:

    „Der erste Zug der Deutschen Bahn mit den modernen ins Fenster integrierten OLED Displays wurde soeben feierlich von Kanzlerin Luisa Neubauer eingeweiht, und damit schalten wir nach Berlin zu unserer Reporterin Jessy-Chantal Freckmann“

    „Die Menge tobt, es ist ein ganz besonderer Moment für Deutschland. Der der zu Unrecht oft als rückständig betrachtete Schienenverkehr, auf den Deutschland ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Staaten noch immer setzt, wird durch neuartige OLED Bildschirme in den Fenstern modernisiert, so eine Pressesprecherin der Deutschen Bahn.
    Es hagelt jedoch auch teils heftige Kritik an der Firmenpolitik, China und die USA etwa, setzen seit einigen Jahrzehnten auf auf deutlich energieeffiziente Gleiter.
    Man wolle jedoch, so der Pressesprecher der Deutschen Bahn, kein unnötiges Geld in unausgereifte Technologien investieren“.

    „Und damit zum Sport, der FC Audi München hat zum insgesamt 42ten mal in Folge den Meistertitel geholt, Trainer Thomas Müller…“

      • Dann aber auch an den richtigen Stellen aufstocken
        In den letzten zwei Wochen fühle ich micht schon richtig gegängelt, täglich wird kontrolliert. Morgens sau kalt, muss stehen weil die Sitzplätze belegt sind, dann dauert es keine 3 min und da quetschen sich zwei Kontrolleure durch die engen Massen, muss jedesmal meine Handschuhe ausziehen, auf gefühlten 20cm² meinen Rucksack zwischen die Beine klemmen, den Geldbeutel mit Fahrkarte rauskrammen und dabei aufpassen dass man nicht umgerämpelt wird. In den letzten 5 Jahren wurde ich höchsten alle zwei Wochen mal kontrolliert, musste deutlich weniger stehen und die Züge waren pünktlicher.

    • Vollkommen richtig. Stellwerke, Pünktlichkeit,Taktung (S-Bahn gehört auch zur DB) b, Personal wurde schon erwähnt….Und aus dem Fenster ohne iwas darf man wohl nicht mehr schauen, oder? Nun wird einem noch beim Blick aus dem Fenster aufgezwungen, was man sehen soll. Dann lieber mit dem Auto fahren :))) So sehe ich was ich will :))

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