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Details zu Multiplayer, Games & Accounts auf Google Stadia

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Ist Googles Stadia Games Streaming Service die Zukunft der interaktiven Unterhaltung?
Ist Googles Stadia Games Streaming Service die Zukunft der interaktiven Unterhaltung?

Es gibt neue Details zum Game-Streaming-Service „Google Stadia“, unter anderem zum Multiplayer, Games, Account-Verwaltung und zur Unterstützung von Geräten.


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Die Webseite 9to5google.com hat ein paar interessante Updates in den Google Stadia FAQs (Frequently Asked Questions) gefunden. Eine der wichtigsten Fragen überhaupt, ist womöglich die Verfügbarkeit der Spiele. Was passiert, wenn ein Publisher sein Portfolio oder einzelne Titel von der Plattform abziehen möchte? Da man die Spiele nicht mehr physisch besitzt, besteht immer ein Risiko, dass die Inhalte von einem Tag auf den anderen nicht mehr zur Verfügung stehen. Laut Google müssen sich die Nutzer darüber keine Gedanken machen.

Sollte ein Titel von Google Stadia entfernt werden, kann dieser von den Käufern immer noch gespielt werden. Das Spiel wird jedoch nicht mehr über den Stadia-Store angeboten. Es bleibt jedoch offen, ob Google durchgehend Server für Multiplayer-Partien zur Verfügung stellt. Zudem lässt sich das Unternehmen eine Hintertüre offen: „Außerhalb unvorhergesehener Umstände werden zuvor gekaufte Titel auf Stadia zum spielen verfügbar bleiben.“. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass Titel aus der Sammlung des Spieler verschwinden, z.B. bei Rechtsstreitigkeiten.

„Local“ Multiplayer mit bis zu 4 Spielern

Google äußert sich auch zu den Multiplayer-Funktionalitäten von Stadia. Lokale Multiplayer-Partien können mit bis zu 4 Spielern über einen Stadia-Account ausgefochten werden. Der 8-Spieler-Modus der FIFA und PES-Spiele fällt somit erst einmal flach. Es bleibt jedoch offen, ob diese Funktion nur mit Stadia Controllern genutzt werden kann, oder ob auch Controller von Drittherstellern genutzt werden können.

Google Stadia soll sich ab Herbst 2019 auf so ziemlich jedem Bildschirm nutzen lassen. 

Der Stadia Controller kann fest mit dem Computer, Smartphone oder Tablet via USB-C verkabelt werden. Ob dies einen geringeren Input-Lag ermöglicht, werden erste Tests zeigen. Ansonsten nutzt der Controller die WiFi-Verbindung um die Eingaben des Spielers zu übermitteln. Bluetooth kann nicht für eine direkte Verbindung genutzt werden, lediglich um den Controller mit kompatibler Hardware zu verbinden.

In Zukunft mit VR-Unterstützung?

Leider gibt es noch keine neuen Informationen zur Unterstützung mobiler Geräte. Bislang ist der Game-Streaming-Service nur für das Pixel 3, Pixel 3a, Pixel 3 und Pixel 3XL sowie Tablets mit Chrome OS vorgesehen. Über iOS und Android Geräte können nur Spiele über den Stadia-Store gekauft und der Spieler-Account verwaltet werden. Ein interessanter Zusatz betrifft Virtual Reality Brillen. Google schreibt in den FAQs, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Neuigkeiten bezüglich einer VR-Unterstützung gibt – noch nicht.

Spielentwickler Google Stadia Plattform
Namhafte Spieleentwickler und große Game-Studios wie EA, Ubisoft, Bethesda oder Bungie sind mit an Bord

Die letzte Info betrifft den Spieler-Account und wie dieser mit den Spielen verknüpft wird. Was viele freuen dürfte, für Google Stadia müssen wir nicht unsere offiziellen Gmail-Andressen nutzen. Der Account bzw. die Spiele können mit jeder Email-Adresse verknüpft werden. Lediglich der Code mit dem das Spiel eingelöst werden kann, wird auf die Andresse des Google Accounts geschickt. Danach kann der Code auf n00bpwner@yahoo.de oder was auch immer aktiviert werden. Damit ist es auch möglich, Codes für Freunde und Familienmitglieder zu ordern.

Stadia startet Herbst 2019

Google Stadia soll im Herbst 2019 in Belgien, Finnland, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Holland, Norwegen, Spanien, Schweden, Großbrittanien und den USA starten. Stadia wird 2020 auf weitere Märkte ausgeweitet. Ein Google-Account und Stadia-Controller (69 US-Dollar) reichen jedoch nicht aus um den Game-Streaming-Service nutzen zu können. Die Spiele müssen wie physische Titel einzeln gekauft werden. Dabei sollen die Preise sich an den geläufigen Preisen orientieren.

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