Netflix verdoppelt die Werbeeinnahmen und liebäugelt mit interaktiven Anzeigen

Netflix hat 2025 insgesamt rund 1,5 Mrd. US-Dollar mit Werbung verdient. Jetzt hat man auch neue Arten von Anzeigen im Auge.

Damit konnte Netflix seine Einnahmen mit Werbung im letzten Jahr gegenüber 2024 mehr als verdoppeln. Kein Wunder also, dass der Appetit geweckt ist. Und man rechnet mit weiteren Rekorden So könnten die Werbeeinnahmen 2026 sogar auf über 3 Mrd. US-Dollar klettern. wie der Co-CEO Greg Peters gegenüber Investoren bestätigt hat. Der Manager spricht von „massiven Chancen“. Derzeit bietet Netflix einen werbefinanzierten Standard-Tarif in Deutschland ab 4,99 Euro im Monat an.

Netflix erreicht mit Werbung mehr als 94 Mio. Haushalte

Nach eigenen Angaben erreicht Netflix monatlich mit seinem werbefinanzierten Tarif über 94 Mio. Haushalte. Das macht es natürlich für Werbetreibende sehr attraktiv, Spots zu schalten. Dabei will der Streaming-Dienst 2026 seinen Partnern weiter entgegenkommen. So sollen etwa einerseits interaktive Anzeigen geplant sein und andererseits spezielle KI-Werbung. Diese könnte dann wohl nahtlos mit den Filmen und Serien von Netflix verschmelzen.

Das schlüsselt man noch nicht genauer auf, aber gemeint ist wohl, dass ihr beispielsweise eine Szene in „Stranger Things“ anseht und dank KI-Anpassung springt dann z. B. plötzlich Käpt’n Iglo aus dem Gebüsch und preist seine Fischstäbchen an, weil dank der künstlichen Intelligenz so ein direkter Übergang zur Werbung möglich wird. Das kann auch für weniger Brüche zwischen dem eigentlichen Content und der Werbung sorgen.

Netflix erreicht inzwischen 325 Mio. Abonnenten

Der Streamin-Dienst gibt an, dass man weltweit inzwischen 325 Mio. Abonnenten erreicht. In Zukunft könnten es noch deutlich mehr werden, wenn man die Übernahme von Warner Bros. Discovery abschließt. Denn dann erhielte man auch Zugriff auf den aktuell noch unabhängigen Streaming-Dienst HBO Max. Und es darf als höchst ungewiss gelten, dass Netflix auf Dauer zwei separate Streaming-Plattformen betreiben dürfte.

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QuelleNetflix
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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4 Kommentare
  1. Nach deiner Rechnung zahlt der Premium-Kunde dann 36 Euro., denn er muss ja auch die höheren Produktkosten zahlen. Ob man die 16 Euro nun am Ende mit einrechnet oder nicht, am Ende zahlt man 15 Euro weniger und guckt sich dann ein wenig Werbung an. Abgesehen davon, dass es genug Leute gibt, die sich nur die 5 Euro leisten können. Also eher unsympathisch, diese Kunden alle als dumm zu bezeichnen.

    • Hast Du die Rechnung nicht verstanden? Man zahlt eben nicht nur 5€. Der Betrag wird nur aufgeteilt, nämlich auf steigende Produktkosten wegen der benötigten Werbebudgets und den Abo-Kosten. Und ja, wer das nicht verstehen will, den bezeichne ich nicht als hyper intelligent.

  2. Im Durchschnitt erhält Netflix also pro Werbe-Account 16€ von der Werbeindustrie. In Summe mit den 4,99€ also 21€ je Account. Wie ich schon zuvor vermutet hatte, verdient Netflix mit den Werbeaccounts mehr Geld, als mit den Premium-Abos. Nicht umsonst hat ja auch Amazon einfach auf Werbe-Abos umgestellt. Die Nicht-Werbeabos dürften den Anbietern ein Dorn im Auge sein und eigentlich nur noch als Alibi fungieren.

    Und die Abonennten? Die 16€ je Werbeaccount werden von den Werbetreibenden in Ihre Produkte mit einkalkuliert und so zahlt der Werbekunde eigentlich 21€ für sein Werbe-Abo, muss sich dabei Werbung anschauen, bekommt nur FullHD und 2 Streams.

    Herzlichen Glückwunsch Netflix! Besser kann man es nicht machen!
    Und wer bekommt wohl den Vollpfosten für den dümmsten Konsumenten? Richtig, der Netflix-Werbeaccount-Abonnent! Will der nur leider nicht begreifen.

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