Nach dem aktuellen Fall um den Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel muss man Disney leider unterstellen, die Meinungsfreiheit aktiv zu beschränken. Vorausgegangen war eine Drohung seitens Donald Trump, der dem Sender ABC mit der Entziehung der Sendelizenz gedroht hatte.
Was war passiert? Jimmy Kimmel, einer der größten und bekanntesten Late-Night-Moderatoren, hatte sich in einem vergangenen Monolog kritisch zum Ableben des rechtspopulistischen Aktivisten Charlie Kirk bzw. dessen vermeintlichen Todesschützen geäußert. In diesem warnte er vor der Instrumentalisierung durch die Republikaner, die das Ereignis nutzen, um weiter gegen die Linke und die Demokraten zu hetzen. Derweil deuten viele Hinweise darauf hin, dass der Todesschütze mit Trump und MAGA sympathisierte und ein Waffennarr war. Der ermordete Kirk hatte argumentiert, dass der Tod von jährlich mehreren Hundert Menschen in den USA durch Schusswaffen in Kauf zu nehmen sei, um das Recht auf Waffenbesitz zu schützen. Sozusagen Tod aus den eigenen Reihen.
Donald Trump droht via FCC dem Sender
Diese Kritik gefiel dem US-Präsidenten Donald Trump wohl nicht, weshalb er über die FCC (US-Behörde, die Radio, Fernsehen, Kabel, Satellit usw. reguliert) dem Sender ABC (gehört zu Disney) mit der Entziehung der Senderlizenz gedroht hat. Kurzerhand wurde „Jimmy Kimmel Live“ auf unbestimmte Zeit abgesetzt. Die Programmpause kommt in dieser Konstellation eher einer Entlassung gleich, was ABC natürlich dementiert. Etwas schwach vom Mutterkonzern Disney, vor allem, weil sie aus dieser Entscheidung nicht wirklich Kapital schlagen konnten. Ganz im Gegensatz zu Paramount und Skydance. Diese Unternehmen konnten sich wenigstens ihre Fusion durch das Absetzen der „The Late Night Show with Stephen Colbert“ auf dem Sender CBS „erkaufen“.
Prominente rufen zur Kündigung von Disney+-Abonnements auf
Der Vorfall hat natürlicherweise eine Welle der Entrüstung ausgelöst und nicht nur Privatpersonen, sondern auch Prominente fordern, dass man Disney nicht weiter unterstützen sollte. Es wird unter anderem dazu aufgerufen, sein Disney+-Abonnement zu kündigen, um ein Zeichen zu setzen. Ich bin dieser Bitte, auch durch ein Signal eines guten Freundes, heute nachgekommen:
Ich habe mein Disney+-Abonnement vorerst gekündigt.
Meinungsfreiheit nur, wenn es dem König gefällt
Dass die Regierung Druck auf freie Medien ausübt, ist in diesem Fall mehr als inakzeptabel. Nur weil das Gezeigte nicht dem Narrativ von Donald Trump entspricht, sollten keine Programme eingestellt oder verändert werden müssen. Satire ist ein Sprachrohr, welches nicht angefasst werden darf, sofern die Grenzen des „guten Geschmacks“ nicht überschritten werden. Die USA entwickeln sich immer mehr zu einer Autokratie, und die so hochgelobte Meinungsfreiheit, die wie das Recht auf Waffenbesitz in einem Zusatzartikel der US-Verfassung verankert ist, gilt mittlerweile wohl nur für diejenigen, die wohlwollend über den König sprechen.
Fernseher, die von Panasonic direkt entwickelt, produziert und vertrieben werden, könnte es schon bald nicht mehr geben. Ebenso soll Grundig den TV-Direktvertrieb einstellen. Mehrere inoffizielle Aussagen bestätigen den TV-Ausstieg von Panasonic.
Update: Panasonic hat uns darüber informiert, dass die Auslieferung an die großen Einkaufsverbände und auch an einzelne Partner wie gehabt fortgesetzt werden. Die Verfügbarkeit des aktuellen TV Line-ups ist also gewährleistet. Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert.
Hinweis: Wir haben das Thema nochmals „eröffnet“, da wir von vielen Quellen aus der Branche übereinstimmende Hinweise erhalten haben. Bestätigt ist seitens Panasonic noch nichts.
Beitrag: Es gibt seit Jahren Gerüchte darüber, dass Panasonic den TV-Direktvertrieb mit eigener Entwicklung und Produktion einstellen wird. Panasonic hat auch seit längerer Zeit Probleme, im schwierigen TV-Umfeld zu bestehen, da chinesische Unternehmen (TCL & Hisense) doch extrem in den westlichen Markt drücken. Entsprechend wird es immer schwieriger, mit „Wertarbeit“ gegen sehr niedrige Preise zu bestehen. Was wir in den vergangenen Tagen aus mehreren Quellen erfahren haben, die wir hier aber nicht namentlich nennen werden, sieht es wohl fast so aus, als würde Panasonic das Handtuch werfen. Die Marke soll dem TV-Markt jedoch erhalten bleiben.
Als Einstieg ins Thema müssen wir ein Zitat aus einem Interview zwischen markt-intern.de und Panasonic zur IFA 2025 auspacken: „Panasonic gibt das TV-Geschäft nicht auf! Es geht nicht darum, das TV-Geschäft zu beenden. Wir prüfen derzeit alternative Geschäftsmodelle für jede Region. In Europa werden wir das Geschäftsmodell ändern. Das bedeutet aber immer noch, dass Fernseher der Marke Panasonic – nach unseren Vorstellungen – nächstes Jahr und in den kommenden Jahren in Europa zum Verkauf angeboten werden, nur nicht im Rahmen des aktuellen, europäischen Vertriebskonzepts.“. Das hört sich in keiner Weise nach einer Dementierung der Gerüchte an, eher nach einer Bestätigung, was da noch kommen wird.
Jetzt ist vielleicht die letzte Chance, sich den Panasonic Z95B zu sichern – einen der besten TV-Modelle 2025.
Update: Laut Aussage von Panasonic, werden große Einkaufsverbände weiterhin mit allen bestellten TV-Produkten beliefert. Somit sollte es bei keinem namhaften Onlinehändler oder lokalen Elektronikfachhändler zu Einschränkungen bei der Verfügbarkeit kommen. Panasonic wiederholt auch erneut, dass man an einem alternativen Geschäftsmodell arbeite, es hierzu aber noch keine spruchreifen Informationen gibt. Wir können nur hoffen, dass es am Ende zu einer zufriedenstellenden Lösung für alle Beteiligten – vor allem der treuen Kundschaft – kommen wird.
Nach unseren Informationen wird Panasonic die Belieferung größerer Einkaufsverbände vorerst aussetzen. In der Folge dürften die neuen Premium-TVs nicht mehr flächendeckend bei allen bekannten Elektronikhändlern verfügbar sein. Hintergrund könnte ein Wechsel im Vertriebskonzept sein: Denkbar ist, dass künftig ein Drittanbieter TV-Geräte unter der Marke Panasonic vertreibt und man Überschneidungen der Produktlinien vermeiden möchte – oder dass ein klarer Schnitt im Zuge einer möglichen Neuausrichtung bzw. Übernahme des TV-Geschäfts angestrebt wird. In der Gerüchteküche fällt dabei auch der Name TCL, was dem chinesischen Hersteller den Zugang zum europäischen Markt weiter erleichtern würde. Dass Panasonic seinen Markennamen für qualitativ minderwertige Produkte hergeben würde, halten wir jedoch für unwahrscheinlich.
Grundig hat im TV-Markt auch nicht mehr so wirklich Fuß fassen können.
Ähnlich soll es übrigens dem TV-Geschäft von Grundig ergehen, über das TV-Modelle des türkischen Arcelik-Mischkonzerns vertrieben wurden. Grundig ist in Deutschland immer noch eine sehr bekannte Marke, jedoch kann sich das Angebot der Grundig-TV-Modelle derzeit nicht in puncto audiovisueller Qualität, Ausstattung oder Preis mit den großen Anbietern messen. So zumindest unser Eindruck. Hier könnte ebenfalls ein Wechsel oder gar der Ausstieg aus dem TV-Business bevorstehen.
Die nächsten Wochen werden auf jeden Fall spannend und das Thema dürfte den Markt für Unterhaltungselektronik noch für mehrere Wochen bestimmen. Sobald wir Offizielles von Panasonic hören, werden wir natürlich wieder berichten.
Zuletzt aktualisiert am 14. Januar 2026 um 04:22 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 19. Februar 2026 um 01:59 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
TCL hat mit dem X11L sein neues Flaggschiff-Modell mit Mini-LED-Backlight vorgestellt. TCL erfindet mit dem X11L auch eine neue Produktkategorie der „Super Quantum Dot“ Mini-LED-TVs – abgekürzt SQD. Ein perfektes Bilderlebnis mit bis zu 10.000 nits und über 20.000 Dimming-Zonen erwartet uns.
Im TV-Line-up 2025/2026 ist der X11L als Highlight-Modell neben den neuen RGB-Mini-LED-TVs definiert.
In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen den großen TV-Herstellern Samsung und TCL. Es geht primär darum, wann ein Fernseher mit Quantum-Dot (QD) beworben werden darf. Dabei geht es doch sehr ins technische Detail. Wir finden, sofern die technischen Gegebenheiten für eine hochwertige Farbdarstellung durch Quantum-Dot-Materialien nicht gegeben sind, ist die Kritik von Samsung auch berechtigt. Betroffen vom Streit sind aber eher die günstigen Einstiegsmodelle von TCL, sofern wir das richtig entschlüsselt haben. Jetzt schlägt TCL im Premium-Segment zurück, mit dem X11L SQD-Mini-LED-TV mit „Super Quantum Dot“-Farbverarbeitung.
TCL X11L: Bis zu 10.000 nits / 100% BT.2020
TCL X11L: Bis zu 10.000 nits und 100 Prozent des BT.2020 Farbraums.
Wir hatten euch ja bereits die Q10M Ultra und Q9M RGB-Mini-LED-TVs vorgestellt. Jetzt geht es um die Speerspitze der Mini-LED-TVs mit regulären blauen Mini-LEDs, die aber nicht weniger beeindruckende Werte abliefert. Der X11L SQD – Super-Quantum-Dot-Mini-LED-TV – wurde mit 75 Zoll, 85 Zoll und 98 Zoll angekündigt und soll mit bis zu 10.000 nits Spitzenhelligkeit und einer Farbraum-Abdeckung von 100% BT.2020 aufwarten können. Wer einen aktuellen Vergleich benötigt, der X11L wird wohl den X11K beerben. Zudem ist das Modell bislang nur für den chinesischen Markt angekündigt worden. Für die westliche Welt erwarten wir eine Vorstellung zur CES 2026 in Las Vegas.
Mini-LED neu gedacht: Eine Gefahr für OLED
Das Highlight des TVs stellt das neue Mini-LED-Backlight mit bis zu 20.736 Dimming-Zonen (98-Zoll-Variante) dar. Dieses wurde von Grund auf neu gedacht und verbessert und besteht aus sechs „Komponenten“, die sich – kombiniert mit hochwertigem Quantum-Dot-Material zu einem SQD-Display zusammenfügen.
Die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung des TCL X11L SQD-Fernsehers setzt sich aus sechs „Bausteinen“ zusammen.
Da hätten wir zum einen effizientere LED-Chipsätze und die neueste Generation von Mikrolinsen mit starker Lichtbündelung. Über diesen Linsen ist dann nochmals eine „Pylonen-Säule“ angebracht, mit der die Lichtverteilung gleichmäßig und ohne Schatten verläuft. Das Ganze mit minimalem Abstand zwischen den Mini-LEDs und den LC-Schichten, was TCL als OD Zero (Optical Distance Zero) vermarktet. Zuletzt noch ein selbstentwickelter Algorithmus, um die extrem hohe Anzahl von Dimming-Zonen zu steuern, und zum Schluss die HVA-Displaytechnologie für stabile Blickwinkel und geringe Reflexionen.
Die Pylonen-Säulen über den Mini-LED-Linsen sorgen für eine gleichmäßige und schattenfreie Lichtverteilung für eine punktgenaue Helligkeitssteuerung des X11L Mini-LED-TV
Das neue Mini-LED-Backlight des TCL X11L soll Blooming und Halo-Effekt so gut wie komplett eliminieren.
Reaktionsschnelle Schaltzeiten der Mini-LED-Zonen, eine 26-bit Helligkeitssteuerung und eine SDR-zu-HDR-Konvertierung bilden die perfekte Basis für hochwertige Bilddarstellungen.
Dazu gesellen sich noch eine schnelle Ansteuerung des Mini-LED-Backlights und eine 26-Bit-Helligkeitssteuerung, um auch feinste Details in dunklen und hellen Bildbereichen darstellen zu können. Zuletzt soll dank einer neuen SDR-zu-HDR-Konvertierung auch Bildmaterial mit einer geringen Qualität (lineares Fernsehen, SD/HD-Streams) auf der fortschrittlichen TV-Technik glänzen. Übrigens: Die Anzahl der Dimming-Zonen wird in Abhängigkeit von der Displaygröße angepasst, damit der Bildeindruck auf allen Modellen des X11L gleich bleibt:
Die komplette Übersicht aller Features des TCL X11L SQD-Mini-LED-TVs
Für die Verarbeitung aller Prozesse sowie die punktgenaue Ansteuerung der Mini-LED-Backlights zeigt sich der Mediatek 9655+-Prozessor verantwortlich (Pentonic 800). Damit wäre das Modell auch Dolby Vision 2-kompatibel. Das Plus hinter der Modellbezeichnung 9655 könnte einen Hinweis darauf bieten, dass ein zusätzlicher Prozessor den Pentonic 800 bei seiner Arbeit unterstützt. Vor allem die 24-bit-Helligkeitssteuerung für bis zu 20.736 Dimming-Zonen dürfte dem System einiges abverlangen. Beim Gaming muss der Prozessor dagegen „nur“ das Videosignal nativ durchschleifen und unterstützt 4K-Videosignale mit bis zu 144 Hz, bei Full-HD-Zuspielung sogar mit bis zu 288 Hz.
Alles was Rang und Namen hat, findet sich im Umfang der Features und Standards wieder. Da hätten wir HLG, HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, Dolby Atmos, Dolby Atmos Flex Connect, Dolby Vision Gaming, AMD FreeSync Premium Pro, sowie HDR10+ Gaming. Der Filmmaker Modus ist ebenso mit von der Partie wie auch IMAX Enhanced. Für die westlichen Märkte dürfte TCL zudem wieder auf Google TV setzen.
Bang & Olufsen-Sound inkl.
Eine hochwertige Audioanlage von Bang & Olufsen rundet das Gesamtpaket ab.
Für die Akustik zeigen sich erneut die Audio-Partner von Bang & Olufsen verantwortlich. Wir haben leider keine verlässlichen Angaben zur genauen Ausstattung und Klangleistung herausfinden können, man darf jedoch davon ausgehen, dass sich das System auf dem Niveau des Vorgängers bewegt. Ein 6.2.2-System mit um die 100 Watt wäre somit möglich. Man muss jedoch beachten, dass das Panel gerade einmal 2 cm in der Tiefe misst. Somit wird die integrierte Audioanlage auch keine Wunder vollbringen können, jedoch eine gute Out-of-the-Box-Klangwiedergabe bieten.
Nur 2 cm dick mit „Galaxy-Glitzer“ auf der Rückseite
Auch was das Design der Premium-Modellreihe anbelangt, hat sich TCL etwas einfallen lassen. Was bei TCL sicherlich immer eine Schwachstelle war, ist das Design bzw. die Auswahl der Materialien. Das ist auch absolut okay, da viele vorrangig eine gute Bild- und Audioqualität für kleines Geld möchten. Beim X11L SQD-Mini-LED-TV könnte man aber auch erstmals Kunden überzeugen, die viel Wert auf eine gute Verarbeitung legen. Es beginnt bei der Rückseite, die jetzt lichtreflektierende Elemente in den Kunststoff eingearbeitet hat, wobei man sich hier von den Weltraumfotografien ferner Galaxien hat inspirieren lassen. Der TV dürfte sich somit frei stehend sehr schick präsentieren.
Auch beim Design soll der TCL X11L überzeugen
Für eine Wandinstallation ist der TCL X11L auch mehr als geeignet. Der Bildschirm misst trotz seiner fortschrittlichen Bildtechnik gerade einmal 2 cm in der Tiefe. Und das Display kommt auch komplett ohne Displayrahmen aus und so wird das Panel lediglich von einem Metallrahmen eingefasst. Zuletzt haben wir dann noch Designelemente, hinter denen sich das Audiosystem von Bang & Olufsen versteckt. Alles zusammen liefert uns doch einen sehr hochwertigen Eindruck.
Preise und Größen des TCL X11L SQD-Mini-LED-TV
Verfügbare Größen und Preise der TCL X11L SQD-Mini-LED-TVs
Wie bei den RGB-Mini-LED-TV von TCL, muss man die Preise mit absoluter Vorsicht genießen. Jedem sollte bewusst sein, dass man einen Premium-TV mit angeblicher Referenz-Bildqualität, hochwertigem Audiosystem und schickem Design nicht für 2.400 Euro in 75 Zoll erhält. Wir möchten euch aber vollumfänglich alle Details zu den neuen TV-Modellen liefern, weshalb ihr nachfolgend das Preisgefüge des TCL X11L für den chinesischen Markt findet:
TCL feiert die Premiere seiner ersten RGB-Mini-LED-Fernseher in China. Die Modellreihen Q10M Ultra und Q9M wurden in Größen zwischen 65 und 115 Zoll vorgestellt und liefern mit ihren bis zu 16.884 Dimming-Zonen bis zu 9.000 nits.
Bevor wir tief in die Ausstattungsdetails der fortschrittlichen RGB-Mini-LED-Fernseher von TCL eintauchen, ein kurzer Hinweis: Die neuen Modelle wurden erst kürzlich für den chinesischen Markt angekündigt. Eine Vorstellung für andere Märkte ist bisher nicht erfolgt. Wir spekulieren aber darauf, dass TCL zur CES 2026 in Las Vegas die Premium-Modelle auch für die westliche Welt ankündigen wird. In diesem Beitrag bekommt ihr schon einmal einen guten ersten Überblick, was euch im kommenden Jahr im Premium-Segment von TCL erwartet:
TCL Q10M Ultra: RGB-Mini-LED-Flaggschiff
Das 2026-Highlight: TCL Q10M Ultra 4K RGB-Mini-LED-TV
Was TCL auf seiner Online-Präsentation aufgefahren hat, macht bereits jetzt Lust auf die TV-Neuheiten 2026. Das neue Vorzeigemodell hört auf den Namen „Q10M Ultra“ und dient als Aushängeschild für TCLs Einstieg in das frische RGB-Mini-LED-Segment. Der Premium-TV ist in 85 Zoll, 98 Zoll und 115 Zoll erhältlich und ist mit den neuen RGB-Mini-LEDs mit roten, blauen und grünen Subpixeln ausgestattet. Die Präsentation des TV-Herstellers suggeriert zudem, dass die Subpixel nochmals unterteilt werden und so bis zu vier Helligkeitsstufen für jede Farbe bieten.
Der Farbraum des Q10M Ultra übertrifft den BT.2020-Standard. Das Farbvolumen wird bis zu 91.3 Porzent abgedeckt.
Eine fortschrittliche 120-Bit-Helligkeitssteuerung soll den maximal 16.848 Dimming-Zonen bis zu 9.000 Spitzenhelligkeit entlocken und zusammen mit den QD-Materialien 100 Prozent des BT.2020-Farbraums abdecken. Das BT.2020 Farbvolumen hingegen wird zu 91.3 Prozent wiedergegeben, was alle bisherigen TV-Geräte „überstrahlt“. Laut Hersteller liefert der TCL Q10M Ultra einen nativen Kontrast von 7.000:1 und mit der punktgenauen Helligkeitssteuerung sollen negative Bildeffekte wie „Blooming“ der Vergangenheit angehören. Dazu gesellt sich noch die neueste Generation der WHVA Pro Anti-Reflexionsbeschichtung, die lediglich 0.5% des einfallenden Lichts zurückwerfen soll.
Mediatek Pentonic 800 ermöglicht 4 x HDMI 2.1
Blooming und Halo-Effekte sollen mit bis zu 16.800 Dimming-Zonen der Vergangenheit angehören
Ein Mediatek 9655+ Prozessor (Pentonic 800) ist für die Verarbeitung aller Prozesse und Schnittstellen verantwortlich. Das fortschrittliche SoC (System on a Chip) erlaubt auch die Integration von vier HDMI 2.1-Schnittstellen und ist in der Lage, neueste Standards wie z.B. Dolby Vision 2 umzusetzen. Das „+“ hinter der Mediatek-Bezeichnung 9655 könnte darauf hindeuten, dass TCL einen zusätzlichen separaten Chipsatz für die Bildbearbeitung in den Q10M Ultra integriert.
Von Dolby Vision IQ bis Dolby Atmos Flex Connect
Die komplette Feature-Übersicht des TCL Q10M Ultra 4K RGB-Mini-LED-TVs
Allein was die Bildqualität anbelangt, dürfte der Q10M Ultra neue Maßstäbe setzen. Aber auch was die weitere Ausstattung und Audioqualität anbelangt, zieht TCL alle Register. Für den westlichen Markt wird TCL sicherlich wieder auf Google TV setzen und einen vollumfänglichen Feature-Umfang bieten. Mit dabei sind HLG, HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, Dolby Atmos, Dolby Atmos FlexConnect, IMAX Enhanced, HDR10+ Gaming, Dolby Vision Gaming, der Filmmaker Mode uvm. Begleitet wird der TV von einem ausladenden Soundsystem von Bang & Olufsen und mit USB 3.0 und WiFi 6 behebt der Hersteller kleinere Mankos der Vorgängermodelle.
Größen und Preise des TCL Q10M Ultra.
Die Preise für die TCL Q10M Ultra 4K RGB-Mini-LED-Fernseher sind auch bereits kommuniziert worden. Diese gelten jedoch nur für den chinesischen Markt und sollten wegen Zöllen, Umrechenkursen, Aufschlägen für andere Märkte usw. mit absoluter Vorsicht genossen werden:
Der TCL Q9M 4K RGB-Mini-LED TV ist in Größen zwischen 65 Zoll und 98 Zoll erhältlich.
Der TCL Q9M ist der kleine Bruder des Q10M Ultra und soll Endkunden einen günstigen Einstieg in die neue Displaytechnologie liefern. Ebenfalls ausgestattet mit einem 4K-RGB-Mini-LED-Display, muss man jedoch ein paar Einsparungen in Kauf nehmen. Wobei: Vergleicht man die Ausstattung und Spezifikationen mit geläufigen TV-Modellen, befinden wir uns hier immer noch im Premium-Segment.
Nativer Kontrast von 7000:1 – 2.000 nits Spitzenhelligkeit
Das dargestellte BT.2020 Farbvolumen ist beim Q9M mit 87 Prozent immer noch extrem hoch!
Die Q9M-Modelle sind mit 65 Zoll, 75 Zoll, 85 Zoll und 98 Zoll erhältlich und sollen bis zu 2.880 Dimming-Zonen besitzen. Die Maximalhelligkeit reduziert sich auf 2.000 nits, der native Kontrast bleibt jedoch mit 7.000:1 auf einem sehr hohen Niveau. Der BT.2020-Farbraum wird zu 100 Prozent abgedeckt, das Farbvolumen liegt bei immer noch stolzen 87 Prozent. Bei den unterstützten Features und Standards bietet die Serie ebenfalls Vollausstattung und wird zudem mit einem 2.1.2-Soundsystem von Bang & Olufsen begleitet. Dank des Mediatek 9665+ SoC ist das Modell ebenfalls mit 4 x HDMI 2.1 und WiFi 6 ausgestattet und verarbeitet 4K-Videosignale mit bis zu 144Hz (288Hz bei Full-HD). Für Gamer stehen AMD FreeSync Premium Pro, ALLM, HDMI-VRR usw. bereit.
Die komplette Feature-Übersicht des TCL Q9M 4K RGB-Mini-LED-TVs
Die umgerechneten Preise klingen leider zu gut, um wahr zu sein. Hier darf man in Deutschland mindestens vom Doppelten ausgehen. Die 65-Zoll-Variante wird nämlich bereits für umgerechnet 960 Euro angeboten. Wir sind gespannt, wann TCL die Modelle für den europäischen Markt ankündigt.
Nils von FM-Audio Germany hat sich, womöglich auch auf unsere Empfehlung hin, für einen TCL C8K (Q8C) für sein neues „Referenz-Wohnzimmerkino“ entschieden und zeigt sich in seinem Testvideo mehr als begeistert. Wir teilen das Testvideo gerne mit euch, welches zum größten Teil mit den Erfahrungen aus unserem Testbericht deckt.
Im Video geht Nils im Detail auf den Funktionsumfang, die Einrichtung, Anschlüsse sowie die Bild- und Audioqualität des C8K-Fernsehers ein, welcher baugleich zum Q8C-Modell ist, welches über namhafte Onlineshops verkauft wird. Wer möchte, darf sich nicht nur das Video genehmigen, sondern FM-Audio auch gerne ein Abonnement, Like und oder Gruß in den Kommentaren dalassen.
Zuletzt aktualisiert am 10. August 2026 um 20:17 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 10. August 2026 um 20:33 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 5. August 2026 um 14:17 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 10. August 2026 um 20:17 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
TCL CSOT investiert umgerechnet rund 3,83 Mrd. US-Dollar in die OLED-Fertigung. So baut man in China eine neue Fabrik auf. Die „gedruckten“ OLED-Displays sollen nicht nur günstiger sein, sondern auch in größeren Mengen produziert werden können.
TCL CSOT will sich von den WOLED-Panels von LG Display und den QD-OLED von Samsung Display abheben, indem man auf das Inkjet-Herstellungsverfahren setzt. Dabei werden die OLED-Panels quasi „gedruckt“. Das soll nicht nur die Produktionskosten senken, sondern auch zu effizienteren OLED-Displays mit verbesserter Farbwiedergabe führen. Allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis TCL CSOT damit tatsächlich im großen Stil loslegen kann.
OLED-Werk von TCL CSOT muss erst noch gebaut werden
So soll der Bau des neuen Werls zur OLED-Fertigung mit Techniken der 8.6-Generation in Guangzhou erst im November 2025 beginnen und rund zwei Jahre dauern. Dabei wird TCL CSOT nicht alleine dafür verantwortlich sein. So hat auch die chinesische Regierung ihre Hände im Spiel. Mehrere, staatliche Unternehmen haben zu diesem Zweck nämlich ein gemeinsames Joint-Venture mit TCL CSOT ins Leben gerufen.
Die Erstinstallation des TCL C7K geht flott von der Hand und ist einfach erklärt + illustriert
Am Ende sollen monatlich 22.500 Glassubstrate in dem kommenden Werk verarbeitet werde, die 2.290 x 2.620 mm messen. Wir hatten ja in der Vergangenheit schon darüber berichtet, dass TCL CSOT anstrebt, ein großer OLED-Player zu werden, der es mit LG Display und Samsung Display aufnehmen will.
TCL nimmt sich nach Mini LED auch OLED vor
Der Mutterkonzern TCL ist einer der Pioniere im Bereich LCD mit Mini LED gewesen. Das nächste Ziel ist es nun, im Premium-Segment mit OLED-TVs aufzuholen. Hier haben die südkoreanischen Rivalen aktuell aber noch einen technischen Vorsprung, den sie auch halten möchten. Für Kunden ist der zunehmende Konkurrenzkampf natürlich begrüßenswert, könnte er doch zu Preissenkungen im Bereich der OLED-TVs führen.
In den vergangenen 2 Wochen gab es mehrere Film-Updates im Bereich 4K Ultra HD auf Apple TV. Ganz frisch hinzugekommen ist z.B. der jüngste Marvel-Film „The Fantastic 4 – First Steps„, das 4K-Upgrade für „Hellboy – The Crooked Man„, der Horrorschocker „When Evil Lurks„, „Nobody 2“ mit Bob Odenkirk oder die Heavy Metal-Mockumentary „Die Jungs von Spinal Tap„. Auch das Nischenangebot an 3D-Filmen für die Apple Vision Pro wurde um einige interessante Titel erweitert, unter anderem die Neuverfilmung von „Lilo & Stitch„, Marvels „Thunderbolts“ oder den jüngsten Kinoerfolg von DC-Comics: „Superman„. Schaut euch gerne einmal die nachfolgende Auflistung der neusten Film-Highlights durch. Wer nicht bereit ist, über 7 Euro für digitale Filme zu bezahlen, den dürfen wir auf unser Schnäppchen-Special verweisen, in dem wir 4K-Filme ab 3.99 Euro (Kaufpreis) aufgelistet haben.
AV1 hat sich zwar nur schleppend verbreitet, doch schon Ende 2025 soll AV2 folgen. Ob der Videocodec dieses Mal eine schnellere Adoption erreicht?
Dass es inzwischen einen Nachfolger gibt, ist aber eigentlich keine Überraschung. Immerhin wurde AV1 von der verantwortlichen Alliance for Open Media bereits 2018 vorgestellt. Zwischendurch hatte es allerdings auch etwas Ärger gegeben, da die Wettbewerbshüter die Lizenzbedingungen zwischenzeitlich kritisch gemustert hatten. Am Ende stufte man aber doch alles als korrekt ein. Jedenfalls soll der offizielle Nachfolger, der Videocodec AV1, noch vor Ende 2025 im Detail vorgestellt werden.
AV2 verspricht nochmals verbesserte Effizienz
AV2 soll laut einer Mitteilung der Alliance for Open Media eine noch bessere Kompressionsleistung bieten. Zudem soll der Videocodec sich nicht nur fürs Videostreaming, sondern auch für Augmented und Virtual Reality eignen. Neu ist zudem eine Splitscreen-Unterstützung, die es vereinfachen soll, parallel Inhalte aus verschiedenen Quellen zu übertragen.
Der Vorgänger AV1 hat sich nur schleppend verbreitet. Immer noch unterstützen viele Smart-TVs und Streaming-Player den Codec gar nicht. Die Adoption hat aber langsam Fahrt aufgenommen. Anfangs scheiterte die Verbreitung an verhältnismäßig hohen Anforderungen an die Hardware. Viele Streaming-Dienste wie Netflix haben inzwischen ihren Katalog auf optionales AV1 umgestellt und auch Nvidia nutzt diesen Codec z. B. fürs Cloud-Gaming. Auch Google nutzt AV1 zum Beispiel als Option für seine Videoplattform YouTube.
AV2 dürfte auch auf angepasste Hardware angewiesen sein
Vermutlich wird es aber auch eine ganze Weile dauern, bis AV2 sich ausbreiten kann. Auch der neue Videocodec dürfte wohl spezielle Hardware benötigen und die Anforderungen an die Kompatibilität gegenüber AV1 noch erhöhen. Zu hinter dem Videocodec steckenden Alliance for Open Media gehören im Übrigen Hersteller wie Apple, Google, Nvidia, Samsung, Amazon, Microsoft oder auch Netflix.
Amazon hat eine interessante Filmauswahl auf 4K Ultra HD Blu-ray mit Sofortrabatten versehen. Diese werden direkt an der Kasse angezeigt und abgezogen. Zudem läuft noch die „3 Artikel kaufen – 25% sparen“-Aktion auf ausgewählte DVDs, Blu-rays und 4K UHD Discs.
Eine neue Rabattaktion läuft derzeit auf Amazon.de. Anstatt die Preise der Filme auf 4K UHD Blu-ray direkt zu reduzieren, erhält man den Rabatt erst an der Kasse automatisch abgezogen. Für den ein oder anderen Schnäppchenjäger lohnt sich ggf. die Aktion. Unter den Titeln befinden sich auch viele Neuheiten der vergangenen Wochen sowie Filmammlungen.
Die Höhe des Sofortrabatts wird direkt in der Artikelbeschreibung der Filme angezeigt.
Parallel läuft noch die „3 Artikel kaufen – 25% sparen“-Aktion auf ausgewählte DVDs, Blu-rays und 4K UHD Discs. Wer durch diese Auswahl stöbern möchte, spart sich auf jeden Fall ein Viertel des Kaufpreises, unabhängig davon, wie die einzelnen Filme eingepreist wurden.
Die neue Philips Hue Bridge ist bereits im Handel erhältlich. Doch sie hat auch einen Nachteil: Sie ist nicht zu den Fernsehgeräten der gleichen Marke kompatibel.
Dazu muss man etwas ausholen. Denn die Marke Philips Hue gehört dem Anbieter Signify. Wiederum werden die Smart-TVs der Marke Philips von TP Vision angeboten. Es handelt sich also um zwei getrennte Anbieter. Doch seit dem Jahr 2011 ist es grundsätzlich möglich, Philips-TVs mit Ambilight-Beleuchtung ins Hue-System zu integrieren. Bis 2014 wurde dazu eine gesonderte App namens „Ambilight+Hue“ bzw. „New Ambilight+Hue“ benötigt. Ab 2014 gelang das Ganze dann auch ohne die spezielle App. Doch 2023 hat man diese Funktion generell begraben.
Hue und Ambilight: Was ist der Stand der Dinge?
Die letzten Smart-TVs von Philips, welche eine Verzahnung von Ambilight und Hue erlaubt haben, stammen aus dem Modelljahr 2022. Anschließend gab man das ganze auf. Stattdessen setzt Signify unabhängig von TP Vision z. B. auf seine HDMI Sync Box sowie eine kostenpflichtige App für Fernsehgeräte von LG und Samsung. Die neue Hue Bridge Pro ist ausdrücklich nicht mehr zur Verzahnung von Ambilight-TVs mit Hue kompatibel. Wer dies also nutzt, sollte seine bisherige Hue-Bridge beibehalten.
Die neuen Philips 4K Ambilight Fernseher machen optisch etwas her.
Das Signify die Kompatibilität noch nachträglich herstellen könnte, darf man wohl als ausgeschlossen betrachten. Und auch TP Vision dürfte kaum für seine älteren TV-Modelle von 2022 oder älter noch entsprechende Updates verteilen. Somit raten wir zum Abwägen, sollte im Haushalt eine entsprechende Kombination aus Geräten Verwendung finden.
Ambilight vs. Hue: Was ist besser?
Direkt am Smart-TV ist Ambilight dabei im Übrigen das bessere System, da es reaktionsschneller läuft. Anschließend wäre die kostspielige HDMI Sync Box von Signify eine gute Lösung, die allerdings die integrierten Smart-TV-Apps nicht berücksichtigt. Es gibt aber auch Konkurrenzprodukte, wie etwa die Lösungen von Govee, die allerdings mit einer recht unschönen Kamera. Dennoch sind diese vielleicht für manchen Sparfuchs eine gangbare Alternative.