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Philips Hue Bridge Pro und Partnerschaft mit Sonos zur IFA 2025 enthüllt

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Signify hat auf der IFA 2025 seine neue Philips Hue Bridge Pro und die günstigen Hue Essential-Lampen vorgestellt. Obendrein kooperiert man enger mit Sonos.

Die brandneue Philips Hue Bridge Pro soll technisch ordentlich auftrumpfen. Laut dem Hersteller Signify liefert der integrierte Chip bis zu fünfmal mehr Leistung als jener der bisherigen Bridge. Obendrein ist der verbaute Speicher ca. 15-mal so groß. In der Praxis soll deswegen in Kombination mit der höherwertigen Bridge das gesamte System daheim flotter reagieren.

Die Evolution der Philips Hue Bridge: (von rechts) Hue Bridge Generation One, Hue Bridge, Hue Bridge Pro
Die Evolution der Philips Hue Bridge: (von rechts) Hue Bridge Generation One, Hue Bridge, Hue Bridge Pro || Bild: Dominic Jahn

Philips Hue Bridge Pro bietet neue Funktionen

Obendrein ermöglicht die Philips Hue Bridge Pro neue Funktionen. Eine davon nennt sich Motion Aware. Dabei werden Veränderungen in den Signalen der Lampen und Leuchtmittel erkannt. Somit werden im Grunde alle Produkte von Hue in eurem Smart Home gleichzeitig zu Bewegungsmeldern. Feine Sache, wenn ihr mal abwesend seid. Das erinnert an ähnliche Techniken, die auch Signifys Marke WiZ nutzt.

Die Philips Hue Bridge Pro lässt sich mit bis zu 150 Leuchtmitteln verbinden.
Die Philips Hue Bridge Pro lässt sich mit bis zu 150 Leuchtmitteln und 50 Schaltern verbinden. || Bild: Dominic Jahn

Die Philips Hue Bridge Pro ist zudem besser für größere Haushalte geeignet. Denn sie erlaubt die Verbindung mit nun bis zu 150 Lampen / Leuchtmitteln und 50 Schaltern sowie Sensoren. Als technische Basis dient hier der neue Hue Chip Pro. Dabei sollen sich bei einem Wechsel von der alten Bridge zum neuen Pro-Modell mit wenigen Klicks alle bisherigen Einstellungen übertragen lassen. Die neue Hue Bridge Pro kostet dabei 89,99 Euro.

Philips Hue Essential als neuer Einstieg in das Hue-System

Die Hue Essentials Lampen bieten einen günstigen Einstieg in das Hue-Ökosystem.
Die Hue Essentials Lampen bieten einen günstigen Einstieg in das Hue-Ökosystem. || Bild: Dominic Jahn

Neben der neuen Hue Bridge Pro hat Signify die frische Marke Hue Essential vorgestellt. Das sind günstigere Lampen und Leuchtmittel, welche jetzt den Einstieg in das Ökosystem vereinfachen sollen. Technisch specken sie allerdings ab und decken weniger Farben bzw. einen eingeschränkteren Weißbereich ab. Die Produkte lassen sich entweder per Bluetooth oder über eine Hue Bridge steuern.

Die Hue-Lampen und Systeme lassen sich jetzt auch über die Sonos Voice Control steuern.
Die Hue-Lampen und Systeme lassen sich jetzt auch über die Sonos Voice Control steuern. || Bild: Dominic Jahn

Vorab hatte Sonos es schon ausgeplaudert, nun ist es offiziell bestätigt: Durch eine gemeinsame Partnerschaft lassen sich die Lampen und Leuchtmittel aus dem Hue-Ökosystem bald via Sonos Voice Control fernsteuern. Zudem wirbt Signify dafür, dass der hauseigene KI-Assistent jetzt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung steht. Er kann euch etwa helfen, Lichtszenen automatisch, basierend auf eurem Nutzungsverhalten, zu erstellen bzw. optimieren.

Philips OLED+950: Zur IFA 2025 enthüllt man endlich die offiziellen Preise

Philips hat endlich die Preise seiner TV-Flaggschiffe der Reihe OLED+950 enthüllt. Diese Modelle bieten vierseitiges Ambilight.

Damit hat man natürlich ein Alleinstellungsmerkmal in petto, denn die Ambilight-Beleuchtung hat so ihre Fans. Sie passt sich stets den jeweiligen Bildinhalten an und sorgt so für einen sanften Übergang zur Raumumgebung. Ein weiterer Pluspunkt der Philips OLED+950: Sie bringen neben HLG und HDR10 auch die beiden dynamischen Standards HDR10+ und Dolby Vision mit. Letzteres steht aber bisher nicht in der neuen Generation Dolby Vision 2 zur Verfügung.

Philips OLED+950 mit RGB-Tandem-Panel und 3.700 Nits

Die Philips OLED+950 setzen als neue Flaggschiffe der Marke auf RGB-Tandem-Panels von LG Display. Daher erreichen sie erhöhte Spitzenhelligkeiten von bis zu 3.700 Nits. Zudem profitieren sie von einer verbesserten Farbwiedergabe, weniger Reflexionen und einer erhöhten Effizienz. Dabei setzt man auf die P5 Dual Engine der 9. Generation als technische Basis. Als Smart-TV-Plattform fungiert Google TV. Somit lassen sich aus dem Play Store etliche Apps für z. B. Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und mehr beziehen.

Mit vierseitigem Ambilight machen die Philips OLED+950 im Heimkino etwas her.
Mit vierseitigem Ambilight machen die Philips OLED+950 im Heimkino etwas her.

Für Gamer bringen die Philips OLED+950 neben ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) auch noch 4K bei Bildwiederholraten von bis zu 144 Hz über HDMI 2.1 mit. Obendrein ist ein 2.1-Soundsystem mit 70 Watt integriert. Dabei können die OLED-Flaggschiffe neben Dolby Atmos auch DTS:X verarbeiten. Letzteres ist an aktuellen Smart-TVs von LG ja bedauerlicherweise nicht mehr möglich.

Das sind die Preise der Philips OLED+950

Die Philips OLED+950 kommen im Verlauf des Septembers 2025 in den deutschen Handel. Es gibt zwei Varianten. So kostet das Modell mit 65 Zoll Diagonale 4.199 Euro (UVP). Wer 77 Zoll Diagonale wünscht, soll 6.199 Euro (UVP) zahlen. Damit liegt man erst einmal über Konkurrenzmodellen wie dem bereits seit einer Weile erhältlichen LG OLED G5.

Deswegen bietet es sich an, den Verlauf der Straßenpreise des Philips OLED+950 zu beobachten. Da wird es sicherlich schnell zu Deals und Angeboten kommen.

Preisvergleich Philips OLED950 Premium OLED TV:

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Zuletzt aktualisiert am 10. August 2026 um 20:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 18. Juli 2026 um 16:58 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Magnetar stellt zwei neue Ultra HD Blu-ray Player vor

Magnetar hat gleich zwei neue Ultra HD Blu-ray Player vorgestellt. Die beiden Disc-Abspielgeräte haben es preislich jedoch in sich.

So zählen die beiden Player von Magnetar zur Serie MKII. Viel Auswahl habt ihr bedauerlicherweise im Bereich der UHD Blu-ray Player nicht mehr. Anbieter wie Samsung und LG haben dieses Segmet längst verlassen. Selbst Premium-Anbieter wie Reavon haben den Markt für Discs aufgegeben. Magnetar ist dabei ein Hersteller aus Hongkong, der euch nun mit den beiden Modellen UDP900MKII und UDP800MKII locken will.

Magnetar als Erbe von Oppo?

Die neuen Modelle Magnetar UDP900MKII und UDP800MKII ähneln im Design den bereits erhältlichen Modellen UDP900 und UDP800 sollen aber laut dem Hersteller hinter den Kulissen einige Optimierungen bieten. Dabei ist der Anbieter noch recht frisch am Markt. So wurde Magnetar nämlich erst 2020 gegründet. Abseits von Ultra HD Blu-ray spielen die neuen Player auch DVDs, Blu-rays, CDs, Super Audio-CD und Medien von verbundenen Netzwerk-Medien ab.

Der neue Magnetar UDP900MKII.
Der neue Magnetar UDP900MKII.

Die neuen Ultra HD Blu-ray Player bieten neue Anschlüsse für USB 3.0 und frische Gehäuse aus Aluminium, welche Vibrationen und Schall des Laufwerks noch besser dämpfen sollen. Für die Audioverarbeitung bietet der UDP900MKII Dual-ESS9038PRO-DACs mit TMDS-Retiming auf dem dedizierten HDMI-Audio-Port im Jitter auszumerzen und eine klare Wiedergabe zu gewährleisten. Auch Unterstützung für Roon Ready ist gegeben.

Magnetar UDP800MKII ist etwas „erschwinglicher“

Der Magnetar UDP800MKII speckt technisch ab in Sachen Audio- und Videoverarbeitung, ist aber weiterhin Roon Ready. Die Auslieferung der beiden Ultra HD Blu-ray Player soll dabei im 4. Quartal 2025 beginnen. Preislich müsst ihr euch hier allerdings warm anziehen. So kostet bereits der UDP800MKII lockere 1.799,99 US-Dollar. Für das Flaggschiff UDP900MKII fallen schließlich stolze 3.299,99 US-Dollar an. Da überlegt man sich sicherlich gut seinen Kauf.

„Crocodile Dundee 1+2“ jetzt mit Dolby Atmos auf 4K UHD Blu-ray vorbestellen

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Die restaurierten Fassungen der Filmklassiker „Crocodile Dundee 1+2“ können ab sofort auf 4K UHD Blu-ray vorbestellt werden. Der Filmklassiker präsentiert sich ganz neu, inkl. HDR10, Dolby Vision HDR und deutschem Dolby Atmos 3D-Sound!

Crocodile Dundee I + II gehört für mich definitiv zu TV-Kindheitserinnerungen. Wenn einer der beiden Filme in der Fernsehzeitschrift stand, war klar, was zur Prime Time (20:15 Uhr) läuft – vorausgesetzt, es gab keinen Film/Show welche die Eltern lieber anschauen wollten. Die Ankündigung der 4K UHD Blu-rays ist für uns definitiv eine Überraschung – wohl auch, da diese von dem eher unbekannten Vertrieb Winkler Film umgesetzt wird. Die Standard-Varianten der 4K Blu-rays können bereits bei JPC.de vorbestellt werden. Releasetermin ist der 13. November 2025:

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Was die Ausstattung von Crocodile Dundee I+II angeht, gibt es auch Positives zu vermelden. Ein neues 4K-Master wurde mit HDR10 und Dolby Vision HDR angereichert und dürfte den einstigen Straßenfeger in der bislang besten Qualität darstellen. Die deutsche und englische Synchronisation wurden dagegen mit Dolby Atmos 3D-Sound aufgewertet. Parallel lässt sich der Titel auch mit DTS-HD MA 5.1 oder DTS-HD MA 2.0 wiedergeben. Dolby Atmos ist hier sicherlich eher als Gimmick zu sehen, da wir uns nicht vorstellen können, dass der Film durch Dolby Atmos großartig profitiert. Aber wir lassen uns gerne vom Gegenteil überzeugen.

Mehr Beiträge zum Thema „4K UHD Blu-ray“:

Geekom A9 Max im Test: Mini-PC mit HDMI 2.1 rockt AI und Cyberpunk 2077 mit 60fps

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Wir testen für euch den neuen Geekom A9 Max Mini-PC mit superschnellem AMD Ryzen AI 9 HX 370-Prozessor, der nicht nur lokale AI-Programme befeuert, sondern auch 60 FPS bei Cyberpunk 2077 schafft. Was der leistungsstarke Mini-PC mit HDMI 2.1 und Windows 11 Pro noch alles so kann, verrät euch unsere Review!

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Unboxing und Design: Stabil!

Geekom zeigt sich beim Verpackungsdesign des A9 Max mehr als bescheiden. Es könnte aber auch sein, dass uns unser Testmuster in einer nicht finalen Verpackung erreicht hat. Denn mit dem Wissen, was der Mini-PC alles zu bieten hat, finden wir die Aufmachung der Verpackung als geradezu „schüchtern“. Die Hardware, die sich uns nach dem Auspacken präsentiert, kann auf jeden fall überzeugen. Der A9 Max ist mit einem stabilen Metallgehäuse ausgestattet, welches laut Herstellerangaben bis zu 200 kg Druck aushalten soll. Wir haben uns aber trotzdem nicht getraut, uns einmal auf den Mini-PC zu stellen und glauben einfach mal der Marketingaussage des Herstellers. Was uns sofort auffällt, ist, dass der A9 Max – getreu seines Namens – etwas größer ausfällt als seine Schwestergeräte. Mit den Abmessungen 135 x 132 x 46 mm (Breite x Tiefe x Höhe) und einem Gewicht von über 650 Gramm liefert uns der Mini-PC auch haptisch bereits einen wertigen Eindruck.

Das stabile Metallgehäuse und die größeren Abmessungen des Geekom A9 Max machen den Mini PC zum Hingucker.
Das stabile Metallgehäuse und die größeren Abmessungen des Geekom A9 Max machen den Mini PC zum Hingucker.

Auffällig ist zudem die XL-Auswahl an Anschlüssen, wie den vier USB 3.2-Ports (Typ A) an der Front, den USB-C und HDMI-Anschlüssen auf der Rückseite, den zwei 2.5 Gbit/s LAN-Ports uvm. Den genauen Umfang und die Auswahl der Verbindungsmöglichkeiten werden wir jedoch unter dem Punkt „Die Anschlüsse“ im Detail besprechen. Das Metallgehäuse ist komplett geschlossen und wird nur von den Luftauslässen und den Anschlüssen an der Front und Seite unterbrochen. Die rückseitigen Anschlüsse sind in dunklem Kunststoff eingefasst, ebenso die Unterseite des Geekom A9 Max, der mit vier stabilen Standfüßen aufwarten kann. Bei der Sichtung des Testmusters haben wir keinerlei Spaltmaße oder Verarbeitungsfehler feststellen können. Hier hat Geekom wieder ganze Arbeit geleistet.

Der Lieferumfang

Der Lieferumfang des Geekom A9 Max: Aufs nötigste beschränkt.
Der Lieferumfang des Geekom A9 Max: Aufs nötigste beschränkt.

Der Lieferumfang ist erneut Geekom-typisch. Neben dem eigentlichen Mini-PC und dem 120-Watt-Netzteil legt uns Geekom noch eine VESA-Halterung samt Schrauben und ein HDMI-Kabel bei. Mehr benötigen wir und die Endkunden sicherlich nicht. Wir hatten schon einmal angemerkt, dass Geekom ggf. noch ein USB-C-Kabel beilegen könnte, da sich der Verbindungsstandard im Monitorsegment weiter etabliert. Das Fehlen dieses ist aber auf keinen Fall ein Dealbreaker für uns.

Technische Daten und Ausstattung

Wer ans Innenleben des Geekom A9 Max gelangen möchte, sollte die Bluetooth- und WLAN-Antennen abschrauben, um die Verbindungen nicht zu beschädigen/lösen.
Wer ans Innenleben des Geekom A9 Max gelangen möchte, sollte die Bluetooth- und WLAN-Antennen abschrauben, um die Verbindungen nicht zu beschädigen/lösen.

Die technischen Daten des Geekom A9 Max lesen sich wie das „Who is who“ der Mini-PC-Elite. Das Herzstück bildet ein AMD Ryzen AI 9 HX 370 Prozessor mit 12 Rechenkernen, 24 Threads und einer maximalen Taktrate von 5.1 GHz (24 MB L3 Cache). Dieser wurde in 4 nm gefertigt und gehört zu einem der modernsten und stärksten Mobilprozessoren von AMD. Der CPU steht eine AMD Radeon 890M-Grafikeinheit zur Seite (16 CUs + RDNA 3.5) die mit AMD FidelityFX Super Resolution (FSR) beim Gaming punkten soll. Abgerundet wird das KI-Flaggschiff durch eine neurale Prozessoreinheit (NPU) die z.B. AI-Modelle lokal mit bis zu 50 TOPS verarbeiten kann. Kombiniert mit der CPU/GPU sollen sich bis zu 80 TOPS erreichen lassen.

Der DDR5 Speicherriegel (2x 16 GB) von Wooposit und die Lexar NVMe SSD mit 2 TB
Der DDR5 Speicherriegel (2x 16 GB) von Wooposit und die Lexar NVMe SSD mit 2 TB

Dazu gesellen sich 32 GB DDR5 SODIMM-Arbeitsspeicher mit einer Taktrate von 5.600 MHz, der bis auf 128 GB erweitert werden kann. Abschließend hätten wir dann noch eine schnelle NVMe SSD-Speicherkarte (M.2 2280 PCIe Gen 4 x 4) die mit 2 TB vorbelegt ist und auf bis zu 4 TB aufgewertet werden kann. Und wie es sich für ein neues PC-Sytem gehört, hat dieses bereits Windows 11 Pro vorinstalliert und wird somit noch für viele Jahre mit Funktions- und Sicherheitsupdates versorgt.

Die Anschlüsse: USB-C und HDMI 2.1

Vier USB 3.2 Gen 2 Anschlüsse (Typ A), ein kombinierter Mikrofon-Kopfhörer-Anschluss (3.5 mm Klinke) und der Power-Button an der Front
Vier USB 3.2 Gen 2 Anschlüsse (Typ A), ein kombinierter Mikrofon-Kopfhörer-Anschluss (3.5 mm Klinke) und der Power-Button an der Front

Kommen wir zu einem der weiteren Highlights. Denn wer sich in der Mini-PC-Szene auskennt, wird von der Ausstattung des Geekom A9 Max sicherlich beeindruckt sein. Starten wir an der Front des Mini‑PCs, die uns mit vier USB 3.2 Gen 2-Anschlüssen (Typ A) versorgt. Einer davon ist „Always On“ und liefert uns auch dann Strom, sollte der PC ausgeschaltet sein. Daneben haben wir einen kombinierten Ausgang für Mikrofon und Kopfhörer (ggf. Headset) und den Power-Button. So kann man neben der kabelgebundenen Hauptperipherie (Maus + Tastatur) auch noch weitere Geräte und Speichermedien ganz einfach verbinden.

An den Seiten finden wir ein Kensington-Lock für die „diebstahlsichere“ Nutzung z.B in Freiraumbüros und einen SD-Karten-Slot (4.0) wieder. Beide sind perfekt ins Lüftergitter eingelassen. Auf der Rückseite des Geekom A9 Max wird es dann so richtig interessant.

XL-Auswahl an Anschlüssen auf der Rückseite des Geekom A9 Max inkl. USB-C (40 Gbit/s), 2 x HDMI 2.1 und 2 x 2.5 Gbit/s LAN
XL-Auswahl an Anschlüssen auf der Rückseite des Geekom A9 Max inkl. USB-C (40 Gbit/s), 2 x HDMI 2.1 und 2 x 2.5 Gbit/s LAN.

Beginnen wir mit den beiden USB 4.0 Typ-C-Anschlüssen, die beide eine Bandbreite von 40 Gbit/s sowie DP-Alt-Mode unterstützen. An beiden Ports lassen sich somit 4K-Displays mit hohen Bildwiederholungsraten oder gar 8K-Monitore anschließen. Einer der USB 4.0 Typ-C-Ports ist sogar PowerDelivery-In-fähig, was bedeutet, dass mit einer entsprechenden USB-C-Stromquelle der Mini-PC betrieben werden kann. Gleich unter den jeweiligen USB 4.0-Ports gibt es zwei HDMI 2.1-Anschlüsse, was für Geekom eine Neuheit darstellt. Normalerweise waren die Mini PCs nur mit HDMI 2.0-Ports ausgestattet. Kompatible Monitore und Fernseher können somit mit 4K-Videosignalen mit bis zu 144 Hz angesteuert werden. Insgesamt lassen sich vier Displays parallel mit dem Mini-PC verbinden.

Die beiden 2.5 Gbit/s LAN-/Ethernet-Ports erlauben Bastlern, den A9 Max nicht nur in ein Netzwerk einzubinden, sondern gff. auch als Gateway oder als Firewall für das bestehende Netzwerk zu nutzen. Abgerundet wird die „Anschluss-Orgie“ mit zwei USB-Anschlüssen (3.2 Typ A + 2.0 Typ A) und dem regulären Stromanschluss mit 19 V für das Netzteil. Wir möchten aber nicht die drahtlose Konnektivität vergessen. Hier unterstützt der PC mit WiFi 7 und Bluetooth 5.4 neueste Standards.

Leistungsaufnahme und Lüfter

Ganz an den Lüfter des Geekom A9 Max wollten wir uns nicht vorarbeiten, da hierfür auch Fassungen für die Schrauben entfernt werden müssten.
Ganz an den Lüfter des Geekom A9 Max wollten wir uns nicht vorarbeiten, da hierfür auch Fassungen für die Schrauben entfernt werden müssten.

Für Geekom stellt der A9 Max definitiv eine Konfiguration dar, die der Hersteller so bisher nicht ansatzweise umgesetzt hat. Die etwas größeren Maße, das Metallgehäuse und die darauf angepasste Größe des IceBlast 2.0-Kühlsystems mit Heatpipes und Platten aus Kupfer ergeben ein ganz eigenes „Ökosystem“. Und so verwundert es uns nicht, dass die Lüftersteuerung des Mini‑PCs bis jetzt nicht ganz optimal läuft. Denn der Lüfter wird gelegentlich hörbar laut, unter Volllast ohnehin. Das Komische daran ist, dass der Lüfter auch an Stellen aufheult, an denen das System eigentlich nicht unter hoher Last steht. Wir verwenden hier bewusst „aufheult“, da der Lüfter sich meist binnen weniger Sekunden beruhigt und dann auch gerne für mehrere Minuten/Stunden gar nichts mehr von sich hören lässt.

Der IceBlast 2.0-Lüfter des Geekom A9 Max sorgt für einen Kühlen CPU/GPU/NPU
Der IceBlast 2.0-Lüfter des Geekom A9 Max sorgt für einen Kühlen CPU/GPU/NPU

Da Geekom mithilfe der Tester und der Community sicherlich fleißig Feedback für sein neues Produkt sammelt und es sich beim A9 Max zudem um einen High-Performance-Mini-PC handelt, gehen wir schwer davon aus, dass wir hier zeitnah mittels Firmware-Update eine besser nachvollziehbare Lüftersteuerung nachgeschoben bekommen. Wir werden unser Feedback zum Lüfter auf jeden Fall gesondert zu Geekom schicken.

Bei der Leistungsaufnahme haben wir bei unserem Test im Leerlauf um die 28 Watt gemessen, im Normalbetrieb ca. 50 Watt. Der Spitzenverbrauch lag mit angeschlossener Peripherie kurzzeitig bei 93 Watt, jedoch nur für wenige Sekunden und nur bei extrem rechenintensiven Aufgaben. Da das Netzteil maximal 120 Watt an den Mini-PC liefert, kann man sich auf jeden Fall sicher sein, dass dieser Wert auch nicht überschritten wird.

Geekom A9 Max im Praxistest (+Benchmarks)

Wir starten in unseren Praxistest mit unserer Benchmark-Trilogie bestehend aus Geekbenchmark, Crystaldiskbenchmark und Cinebench 2024. Allein anhand dieser Zahlen lässt sich die Gesamtperformance sehr gut einschätzen. Als Erstes bemühen wir den Geekbenchmark und sofort setzt sich das Modell ganz weit nach oben an die Vergleichsliste der Geekom-Modelle. Das Modell erreicht aus dem Stand einen Single-Core-Wert von 2.953 und einen Multi-Core-Wert von 15.180. Aktuell lieferte bislang nur der Geekom IT15 MINI AI einen minimal besseren Wert. Wir vermuten jedoch, dass der A9 Max das Gerät in Bezug auf AI-Performance und Gaming schlagen kann.

Geekbenchmark-Eregebnisse für den Geekom A9 Max in der Single- und Multi-Core-Bewertung
Geekbenchmark-Eregebnisse für den Geekom A9 Max in der Single- und Multi-Core-Bewertung
Modell / Geekbench-Score Single-Core Multi-Core
Geekom IT15 Mini AI 3.002 15.375
Geekom A9 Max 2.953 15.180
Geekom XT13 Pro 2.235 10.826
Geekom IT12 Mini 2.349 9.258
Geekom GT1 Mega 2.605 13.728
Geekom GT13 Pro 2.357 10.883
Geekom A8 Ryzen R9 2.690 13.612
Geekom A7 Ryzen R9 2.561 13.124
Geekom A6 Ryzen 7 2.006 10.072
Geekom A5 Ryzen 5 (2025) 1.897 6.404

Gehen wir über in den Cinebench 2024. Hier zeigt sich erst recht, was der AMD Ryzen AI 9 HX 370 Prozessor zu leisten vermag. So platziert der Benchmark den Mini PC in der Single-Core-Bewertung über einem Apple A1 Max, was schon eine Ansage ist. Beim Multicore-Score zeigt sich, was die Mobilprozessoren für eine Entwicklung hingelegt haben. So kann sich das System mit einem Wert von 1.185 weit vor einem ehemaligen Top-CPU wie dem AMD Ryzen 7 5800X einordnen, welcher wohlgemerkt eine Desktop-CPU ist.

Zuletzt wagen wir noch einen Blick auf die integrierte NVMe-SSD von Lexar mit 2 TB-Speicherkapazität. Denn auch wenn der Prozessor und der DDR5-Arbeitsspeicher flott Hand-in-Hand arbeiten, würde eine langsame SSD für kreative Arbeiten definitiv als Nadelöhr fungieren. Und auch in dieser Kategorie können wir Entwarnung geben. Die SSD gehört mit Leseraten von 6.230 MB/s und Schreibraten von 5.490 MB/s definitiv zu den flotteren Kalibern.

Die Crystaldiskmark-Benchmark Ergebnisse für den Geekom A9 Max Mini PC
Die Crystaldiskmark-Benchmark Ergebnisse für den Geekom A9 Max Mini PC

Mit diesen Werten lässt es sich sehr gut arbeiten. Wir hatten mit dem Geekom A9 Max leider nur die Möglichkeit, diesen eine Woche lang in unsere täglichen Arbeitsabläufe einzubinden. Ansonsten sind es meist 2 bis 4 Wochen. Doch in Hinblick auf die Vorbereitungen für die IFA 2025 war die Auslastung dafür in der Woche mehr als üppig. Wir hatten auch die Möglichkeit, ein externes Videoprojekt zu bearbeiten, um das System beim Videoschnitt bewerten zu können. Gearbeitet wurde mit Adobe Premiere Pro und wir hatten bei der Verarbeitung und dem Schnitt von 4K-Material mit 50 Vollbildern und Bitraten von 90 Mbit überhaupt keine Probleme, das Projekt umzusetzen/abzuschließen. Auch wenn wir hier nur in einer unterstützenden Position tätig waren: Videoschnitt ist mit dem Geekom A9 Max kein Problem. Der tägliche Ausflug in den Adobe Photoshop, Outlook, Chrome und Co. (alles parallel) macht die Arbeit zu einem Spaziergang. Wenn einmal etwas zäher läuft, muss man den Fehler schon bei sich selbst suchen, denn der A9 Max arbeitet alles weg.

Eure tägliche Arbeit geht über die tägliche Bearbeitung von E-Mails, Excel und Word hinaus? Ihr nutzt Programme zum Videoschnitt, zur Grafikbearbeitung oder CAD? Dann seht euch mit dem A9 Max ein starker Partner zur Seite.

Gaming-Schwergewicht dank FSR

Kommen wir zu den spaßigen Seiten des Lebens. Ob Medienwiedergabe oder Gaming, der Geekom A9 Max behält dank seiner starken Hardware inkl. modernen Verbindungsstandards (USB 4.0 / Typ-C + HDMI 2.1) auch im Bereich Entertainment die Oberhand. Klar kann das System jetzt nicht mit einem top ausgestatteten Desktop-PC mithalten, was das System abliefert, wäre aber vor 5 Jahren nahezu undenkbar gewesen. Als erste Leistungswertung haben wir den 3D Mark angeschmissen und einmal den Time Spy-Benchmark durchlaufen lassen. Mit einem Wert von 3.800 Punkten (Gut) sollen Spiele wie Battlefield V in den Ultra-Settings auf unserem 1.440p-Monitor mit über 40 FPS laufen. Spiele wie Fortnite dürften hier sicherlich die 100 FPS knacken.

Über 3.800 Punkte im 3D Mark Benchmark "Time Spy" für den Geekom A9 Max
Über 3.800 Punkte im 3D Mark Benchmark „Time Spy“ für den Geekom A9 Max

Selbst haben wir uns dann mit Counter-Strike 2 und Cyberpunk 2077 über die Gaming-Fähigkeiten des Mini-PCs überzeugen lassen. Und mit Bildeinstellungen, die zwischen Mittel und Hoch lagen, konnten wir mit unserem Monitor mit 2.560 x 1.400 Bildpunkten über 50 fps erreichen. Mit zusätzlichen Optimierungen darf man sich sicher sein, dass wir durchgehend die 60 FPS auf den Bildschirm bekommen.

Um die Grenzen auszutesten, haben wir einmal Cyberpunk 2077 installiert. Kann ein mobiler Prozessor einen der Hardware-hungrigsten Titel der vergangenen Jahre gut darstellen? Gut ist dabei vielleicht übertrieben, doch wir haben es geschafft, mit mittleren Qualitätseinstellungen und mit FSR Performance Bildwiederholungsraten zwischen 40 und 60 FPS auf einem 1080p-Bild zu erreichen. Klar liefert uns die Frame-Generation auch immer mal wieder Bildartefakte, aber man muss sich hier dann doch mehr oder weniger beeindruckt zeigen. Casual Gaming und AAA-Spiele mit reduzierten Grafikeinstellungen sind auf dem A9 Max nicht unmöglich und ein netter Zeitvertreib.

In Cyberpunk 2077 erhalten wir auf mittleren Qualitätseinstellungen (1080p) und aktivierten FSR Bildraten von bis zu 60 FPS
In Cyberpunk 2077 erhalten wir auf mittleren Qualitätseinstellungen (1080p) und aktivierten FSR Bildraten von bis zu 60 FPS

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Der Geekom A9 Max zeigt sich in unserem Test als echter High-Performer unter den Mini-PCs. Das stabile Metallgehäuse, die üppige Auswahl an Anschlüssen (inkl. HDMI 2.1 und USB 4.0) sowie die Kombination aus Ryzen AI 9 HX 370, 32 GB DDR5 RAM und 2 TB SSD machen ihn zu einem Kraftpaket für Office, Kreativarbeit und Gaming. Besonders beeindruckt hat uns, wie mühelos er sowohl 4K-Videoschnitt als auch moderne Spiele wie Cyberpunk 2077 in spielbaren Bildraten stemmt.

Nicht ganz optimal ist aktuell die Lüftersteuerung, die sich mitunter unnötig lautstark bemerkbar macht – hier dürfte aber ein Firmware-Update Abhilfe schaffen. Davon abgesehen liefert der A9 Max ein Gesamtpaket, das für Power-User, Kreative und ambitionierte Gamer gleichermaßen interessant ist. Wer einen kompakten PC mit zukunftssicherer Ausstattung sucht, findet hier einen starken Partner, der sich vor größeren Systemen nicht verstecken muss.

Marshall Heston 60 + Sub 200: Neue Soundbar bietet Dolby Atmos für 599 Euro

Marshall bringt mit der Heston 60 eine neue Soundbar auf den Markt. Diese bietet für 3D-Sound sowohl Dolby Atmos als auch DTS:X.

Allerdings solltet ihr nicht zu euphorisch werden: Formal entspricht die Marshall Heston 60 nämlich nur einem 5.1-Aufbau. Das heißt, der Klangriegel kann zwar 3D-Sound verarbeiten, ohne Upfiring-Treiber werden sich die Mehrwerte aber in Grenzen halten. Dafür kann die Soundbar aber mit anderen Qualitäten punkten. Etwa spiegelt sie Marshalls musikalische Wurzeln wider, denn sie beherrscht Spotify Connect und Tidal Connect. Und auch Apple AirPlay 2 und Google Cast stehen fürs Casting bereit.

Marshall Heston 60 ist für kleinere Räume gedacht

Die Marshall Heston 60 ist im Gegensatz zum großen Bruder Heston 120 eher für kleinere Räume gedacht. Es handelt sich also um ein Mittelklasse-Modell. Im Lieferumfang fehlen sowohl Rear-Lautsprecher als auch ein Subwoofer. Zu den Schnittstellen der Soundbar zählen kabellos Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 sowie die Anschlüsse HDMI mit eARC, AUX-In (3,5 mm), RCA Mono (Sub-Out) und USB-C.

Die Marshall Heston 60 ist mit dem optionalen Sub 200 kombinierbar.
Die Marshall Heston 60 ist mit dem optionalen Sub 200 kombinierbar.

An der Oberseite der Marshall Heston 60 sitzt ein Bedienpanel, über das ihr Lautstärke, Quellen, eigene Presets und auch die Klangmodi wechseln könnt. In Bezug auf letztere kredenzt die Soundbar Musik, Film, Sprache und auch einen Nachtmodus mit reduzierter Dynamik für die Abendstunden. Auch sind zwei Mikrofone für eine automatische Raumkalibrierung integriert.

Marshall Heston Sub 200 als optionale Begleitung

Die Soundbar Marshall Heston 60 misst 730 x 124 x 68 mm und wiegt 2,76 kg. Damit sollte sie unter den meisten TVs problemlos Platz finden. Die Soundbar kommt in den Farben Schwarz und Cream zum Preis von 599 Euro in den Handel. In den gleichen Farbvarianten gibt es dann auch den optionalen Subwoofer Heston Sub 200. Dieser bietet 236 Watt Leistung und kann kabellos mit der Soundbar verbunden werden – auch mit der Heston 120.

Der Marshall Heston Sub 200 sorgt für Bass-Power.
Der Marshall Heston Sub 200 sorgt für Bass-Power.

Für den Heston Sub 200 ruft Marshall einen Preis von 499 Euro aus. Sowohl die Soundbar als auch der Subwoofer sind ab dem 23. September 2025 in Deutschland zu haben. Der Hersteller bietet auch direkt Bundles zum Preis von 1.098 Euro an. Gegenüber dem Einzelkauf spart man somit aber leider nichts.

„Tron“ und „Tron: Legacy“ schon bald auf 4K Ultra HD Blu-ray im Steelbook

Disney bringt bereits am 16. September 2025 die beiden Science-Fiction-Filme „Tron“ und „Tron: Legacy“ in 4K auf den Markt – auch als UHD Blu-rays im Steelbook.

Am 16. September 2025 erscheinen die beiden Filme „Tron“ (1982) und „Tron: Legacy“ (2010) erstmals in 4K Ultra HD. Die beiden Science-Fiction-Titel sollen sowohl den Streaming-Dienst Disney+, digitale Verkaufsplattformen wie Apple TV (ehemals iTunes) als auch das physische Medium Ultra HD Blu-ray beehren. So sind für die Vereinigten Staaten bereits zwei Steelbooks angekündigt worden.

„Tron“ und „Tron: Legacy“: Technische Spezifikationen sind noch offen

Zur genauen Technik fehlen allerdings noch Angaben. Bekannt ist, dass die beiden Filme in 4K Ultra HD vorliegen sollen. Wir rechnen damit, dass Teil 1 in nativem 4K vorliegen sollte, da der Film auf analogem 65-mm-Film gedreht worden ist. Teil 2 dürfte wohl an ein 2K-Digital-Intermediate gebunden sein und daher ein Upscale darstellen. Beide Filme werden nach aktuellem Wissensstand auf Ultra HD Blu-ray HDR10 verwenden und den Originalton in Dolby Atmos bieten.

So sehen die beiden "Tron"-Steelbooks von Disney aus.
So sehen die beiden „Tron“-Steelbooks von Disney aus.

Die Streaming-Fassungen werden auch Dolby Vision bieten, ob das bei den Discs der Fall sein wird, ist offen. Nachdem Disney jahrelang seine Ultra HD Blu-rays nur mit HDR10 bestückt hatte, setzte man zuletzt auch Dolby Vision ein. Dass die beiden Filme „Tron“ und „Tron: Legacy“ jetzt in 4K auf den Markt kommen, ist natürlich kein Zufall. Vielmehr wappnet man sich damit für den Kinostart von „Tron: Ares“ im Oktober 2025.

Kommen die „Tron“-Filme in 4K nach Deutschland?

Zunächst hat Disney die Ultra HD Blu-rays bzw. Steelbooks zu „Tron“ und „Tron: Legacy“ nur für die USA angekündigt. Wir rechnen aber damit, dass beide Titel auch in Deutschland erscheinen werden. Hier solltet ihr den Händler eures Vertrauens beobachten, denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Steelbooks zeitnah ausverkauft sein könnten.

"Tron: Legacy" macht im Steelbook eine gute Figur.
„Tron: Legacy“ macht im Steelbook eine gute Figur.

In Deutschland vertreibt Leonine mittlerweile im Auftrag von Disney die Filme des Studios im Heimkino. Denkbar ist, dass wir einige Wochen länger auf „Tron“ und „Tron:Legacy“ in 4K auf Disc warten müssen. Digital könnte die Umstellung wiederum zeitgleich erfolgen. Wer die Filme etwa bei Apple TV erworben hat, sollte automatisch ein kostenloses Upgrade von der HD- zur 4K-Version erhalten.

"Tron" dürfte in 4K beim Bild beeindrucken.
„Tron“ dürfte in 4K beim Bild beeindrucken.

Wer sich jedenfalls vorm Start von „Tron: Ares“ passend einstimmen möchte, kann ja einen Blick auf die Steelbooks werfen. Ungeduldige können natürlich auch nach Vorbestellungsmöglichkeiten der Importe Ausschau halten. Diese werden die deutsche Synchronisation allerdings nicht mitbringen.

Dolby Vision 2 mischt die IFA 2025 auf: HDR-Standard der nächsten Generation

Dolby hat auf der IFA 2025 überraschend einen neuen HDR-Standard vorgestellt: Dolby Vision 2. Dabei geht es dieses Mal um mehr, als nur Farben, Kontrast und Helligkeit.

Übersicht:

  • Dolby Vision 2 mit KI-Power: Der neue HDR-Standard setzt auf „Content Intelligence“, eine KI-gestützte Suite, die Bilddetails wie mit „Precision Black“ in dunklen Szenen verbessert.
  • Erweiterung von Dolby Vision IQ: Dolby Vision 2 nutzt Umgebungslichtsensoren und neue Referenzdaten für eine präzisere Bilddarstellung – eine Weiterentwicklung von Dolby Vision IQ.
  • Authentic Motion für flüssige Bilder: Mit „Authentic Motion“ wird Zwischenbildberechnung szenenbasiert optimiert, ohne den ungeliebten Seifenopern-Effekt zu erzeugen.
  • Zwei Versionen – Basis & Max: Dolby Vision 2 Max ist für High-End-TVs reserviert, während die Basisversion auch auf günstigeren Geräten läuft – mit eingeschränktem Funktionsumfang.
  • Abwärtskompatibilität & Zukunftsausblick: Inhalte der ersten Generation bleiben kompatibel, neue Features aber nur für aktuelle Geräte. Einsatz auf Discs bleibt offen, Qualitätsunterschiede durch FEL/MEL dürften künftig stärker ins Gewicht fallen.

HDR der nächsten Generation beginnt heute

Keine Überraschung: Dolby springt nämlich auf den Hypetrain rund um künstliche Intelligenz (KI) auf. Man überschreibt das mit „Content Intelligence“. Über diese Suite von Funktionen soll die Darstellung mit der Hilfe von Dolby Vision 2 auf das nächste Level gehievt werden. Als Beispiel nennt man die Funktion „Precision Black“. Die soll in besonders dunklen Bildbereichen für mehr Details sorgen.

Dolby Vision 2 baut auf Dolby Vision IQ auf

Im Grunde baut Dolby Vision 2 dabei in vielen Punkten auf Dolby Vision IQ auf, geht aber einige Schritte weiter. Etwa nutzt man auch hier Sensoren, um das Umgebungslicht zu erkennen und das Bild entsprechend anzupassen. Allerdings kombiniert man das mit neuen Referenzdaten zum Quellmaterial, um eine originalgetreuere und knackigere Darstellung zu gewährleisten.

Hisense ist mit seinen RGB-Mini-LED-TVs der erste Partner für Dolby Vision 2.
Hisense ist mit seinen RGB-Mini-LED-TVs der erste Partner für Dolby Vision 2.

Generell soll Dolby Vision 2 eure Umgebung, die Inhalte selbst und eure Gerätekette berücksichtigen, um das beste Bild auf den Screen zu zaubern. Dolby erklärt, dass man deswegen auch das sogenannte „bi-direktionale Tonemapping“ einführe. Dieses könne die Fähigkeiten moderner Premium-TVs besser berücksichtigen. Kreative haben damit mehr Optionen, um neue High-End-Fernsehgeräte voll auszunutzen. Ihr sollt als Ergebnis, vorausgesetzt ihr besitzt entsprechende Modelle, in den Genuss von verbesserten Kontrasten, Farben und Co. kommen.

Dolby Vision 2 schnappt sich die Zwischenbildberechnung

Erste Partner für Dolby Vision 2 ist auf Seiten der Hersteller Hisense mit seinen Premium-Fernsehgeräten mit RGB Mini LED. Zudem hat man den französischen Anbieter Canal+ für sich gewonnen. Wir rechnen damit, dass auch weitere Hersteller wie LG, Philips und Sony den neuen HDR-Standard einsetzen werden. Zudem dürften auch Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. sicherlich bald mit Ankündigungen glänzen.

Dabei macht Dolby Vision 2 einen völlig neuen Schritt und geht über die reine HDR-Darstellung hinaus. Hier kommt nämlich die Funktion Authentic Motion ins Spiel. Das ist eine Form der Zwischenbildberechnung, welche durch die Kreativen mit Metadaten gesteuert werden kann. So kann von Szene zu Szene bzw. Aufnahme zu Aufnahme eine Optimierung erfolgen. Auf diese Weise soll eine flüssige Darstellung erreich werden – ganz ohne den bei Puristen verhassten Seifenopern-Effekt. Wie gut das wirklich funktioniert, muss aber die Zeit zeigen.

Dolby Vision 2 Max ist für High-End-TVs reserviert

Neu ist auch die Einführung von zwei getrennten Abstufungen. Dolby Vision 2 Max steht für den vollen Funktionsumfang der neuen Generation. Diese Stufe wird für High-End-Fernsehgeräte reserviert sein. Die Basisversion, Dolby Vision 2 (ohne Max), kann auch auf TV-Geräten der Einstiegs- und Mittelklasse Verwendung finden. Sie soll immer noch eine erhöhte Bildqualität bieten, umfasst aber nicht alle Features. Zu den ganz exakten Abgrenzungen nennt der Hersteller aber leider noch keine Details.

Dolby Vision 2 ist abwärtskompatibel zur ersten Generation. Fernsehgeräte, die Dolby Vision 2 unterstützen, können also automatisch auch Inhalte mit der ersten Generation wiedergeben. Umgekehrt laufen Inhalte mit dem neuen Standard auch auf älteren TVs – dann aber nur mit den Kernfunktionen, wie man auch von der ersten Version kennt. Die neuen Features wie Authentic Motion, Precision Black oder das bi-direktionale Tonemapping bleiben den neuesten Geräten vorbehalten.

Anmerkung von uns: Es ist offen, ob Dolby Vision 2 nur fürs Streaming eingesetzt werden soll oder möglicherweise auch auf Ultra HD Blu-rays eingebunden wird. Auch gibt es bei Dolby Vision grundsätzlich unterschiedliche Varianten in Form von FEL (Full Enhancement Layer) und MEL (Minimum Enhancement Layer), sodass es schon jetzt enorme Qualitätsunterschiede gibt. Das wird sich in Zukunft verschärfen, sodass wir sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen sind.

Acer bringt seinen ersten Streaming-Player mit 4K und Google TV

Streaming-Player mit Google TV gibt es inzwischen von verschiedenen Herstellern. Jetzt will auch das Unternehmen Acer erstmals mitmischen.

Die Acer 4K UHD Google TV Box erscheint allerdings im ersten Schritt weder in den USA noch in Europa, sondern in Südafrika. Allerdings ist natürlich möglich, dass der Streaming-Player später auch noch unsere Breitengrade erreicht. Immerhin ist Acer hier ja ein Newcomer und könnte sich an unterschiedlichen Strategien versuchen. In Südafrika kostet die kleine Kiste umgerechnet ca. 70 Euro.

Acer 4K UHD Google TV Box knausert beim RAM

Die Acer 4K UHD Google TV Box bringt bei den Schnittstellen ein überraschend vielseitiges Aufgebot mit. Denn es stehen ein Ethernet-Port, USB-A, USB-C, Optical, natürlich HDMI und sogar ein Slot für microSD-Speicherkarten zur Verfügung. Für kabellose Netzwerkverbindungen gibt es Wi-Fi 6. Allerdings arbeitet dieser Streaming-Player mit bescheidenen 2 GByte RAM und dem Chip Amlogic S905X5M, was die Leistung eher einschränkt. 32 GByte Speicherplatz sollen an Bord sein.

Der Google-TV-Box von Acer bringt viele Anschlüsse mit.
Der Google-TV-Box von Acer bringt viele Anschlüsse mit.

Auf der Fernbedienung der Acer 4K UHD Google TV Box finden sich Shortcuts für YouTube, Netflix, Prime Video und YouTube Music. Zudem lässt sich auch zum linearen Fernsehprogramm wechseln und die Kanäle ändern. Eine dedizierte Taste für den Google Assistant ist ebenfalls vorhanden. Wie bereits erwähnt, bleibt aber abzuwarten, ob Acer sich noch zu einer Veröffentlichung in Europa durchringen kann.

Google TV scheint auf dem absteigenden Ast zu sein

Google TV könne definitiv neue Partnerschaften und Aufwind gebrauchen. So hat der Hersteller in diesem Jahr die Ressourcen für das interne Team enorm zusammengestrichen. So soll die Plattform bisher kein Geld in die Kassen des Mutterkonzerns spülen, sondern vielmehr für horrende Verluste sorgen. Einige Quellen unterstellen sogar, Google könnte seine Smart-TV-Lösung daher ganz zu den Akten legen und sich auf das gewinnbringendere YouTube fokussieren.

YouTube Premium: Vielleicht hast du mit einem Familien-Abo bald ein Problem

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YouTube Premium bietet auch ein Familien-Abo an, das man teilen kann. Doch jetzt schaut Google genauer hin und schmeißt erste Nutzer aus dem Tarif.

Zunächst die Entwarnung: Wer YouTube Premium im Familien-Abo nur in einem einzigen Haushalt gemeinsam nutzt, hat nichts zu befürchten. Es geht hier vielmehr denjenigen an den Kragen, die als „Trittbrettfahrer“ das Familien-Abo eines anderen Haushalts mitbenutzen. Dieses Teilen über einen Haushalt hinaus ist ohnehin in den Nutzungsbedingungen schon lange untersagt. Google duldete es aber bisher stillschweigend. Doch das endet nun.

YouTube Premium: Ähnliche Vorgehensweise wie Disney+ und Netflix

So erhalten Betroffene aktuell eine E-Mail von Google, in welcher der Verdacht geäußert wird, dass die jeweiligen Familienmitglieder in einem anderen Haushalt leben, als der Haupt-Abonnent. Deswegen wird das Abo dann pausiert. Dies führt dann natürlich dazu, dass ohne YouTube Premium wieder Werbung bei der Streaming-Plattform erscheint, Downloads und die Hintergrundwiedergabe entfallen sowie YouTube Music gestrichen wird.

Diese E-Mail von Google erhalten Trittbrettfahrer bei YouTube Premium Family.
Diese E-Mail von Google erhalten Trittbrettfahrer bei YouTube Premium Family.

Das Google bei YouTube Premium diesen Weg geht, erinnert an die Vorgehensweisen von Disney+ und Netflix, die ebenfalls mittlerweile das Sharing über einen Haushalt hinaus gezielt eindämmen. Kein Wunder also, dass Google inzwischen nachzieht. Zumal man bei YouTube Premium inzwischen auch VPN-Nutzern im Regelfall direkt wieder die Konten kündigt.

Familien-Sharing verliert an Reiz

Letzten Endes dürfte die Dunkelziffer derjenigen, die YouTube Premium im Familientarif gebucht haben, aber den Dienst mit mehreren Haushalten nutzen, ziemlich groß sein. Da dürfte es also durchaus einigen Mitgliedern an den Kragen gehen. Ziel Googles ist es natürlich, dass die Betroffenen ein eigenes Abo für ihren Haushalt abschließen – oder sich mit der zunehmenden Werbung arrangieren.

Offenbar geht Google aber schrittweise gegen den Missbrauch des Familientarifs vor. Während erste Mitglieder also schon E-Mails erhalten und YouTube Premium für sie pausiert wird, können andere den Dienst noch nutzen. Früher oder später dürfte aber bei allen Trittbrettfahrern eine Mail eintrudeln.