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BenQ TK705i und TK705STi: Frische 4K-Beamer mit HDR10+ und Google TV

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BenQ bringt zwei neue Beamer auf den deutschen Markt: die TK705i und TK705STi haben dabei durchaus einiges gemeinsam.

Beide Beamer erreichen etwa nicht nur eine Spitzenhelligkeit von 3.000 ANSI-Lumen, sondern unterstützen neben HLG und HDR10 auch das dynamische HDR10+. Somit sollten die beiden Projektoren BenQ TK705i und TK705STi auch für hellere Heimkinos geeignet sein. Allerdings ist das mit der HDR-Darstellung bei Beamern natürlich so eine Sache und technologiebedingt nicht mit hochwertigen Fernsehgeräten vergleichbar.

BenQ TK705i und TK705STi bieten Google TV

Auch handelt es sich bei den BenQ TK705i und TK705STi um Projektoren, die zwar als 4K-Beamer beworben werden, nativ aber mitnichten diese Auflösung erreichen. So kommt hier Pixel-Shifting zum Einsatz, um die ultrahohe Auflösung herbei zu mogeln. Beide Varianten nutzen LED-Lichtquellen mit Cinematic Color und decken den Farbraum Rec.709 zu 98 % ab. Auch wirbt der Hersteller mit direkt integrierten Stereo-Lautsprechern mit 8 Watt.

Der BenQ TK705i ist ab sofort erhältlich.
Der BenQ TK705i ist ab sofort erhältlich.

Beide Projektoren nutzen Google TV als Plattform. Auch ganz ohne externe Zuspieler erlauben sie euch also den Zugriff auf Streaming-Dienste wie Prime Video, Netflix oder natürlich YouTube. Ebenfalls hebt BenQ die Gaming-Fähigkeiten hervor. Etwa steht ALLM (Auto Low Latency Mode) stramm und die Eingabeverzögerung soll bei 4K mit 60 Hz nur 5 ms betragen.

Optimale Aufstellung leicht gemacht?

Der BenQ TK705i ist ein regulärer Heimkino-Projektor, der TK705STi wiederum ist ein Kurzdistanzmodell. Beide Modelle sollen sich laut dem Hersteller flexibel aufstellen lassen. Da nennt der Anbieter etwa eine automatische Bildanpassung für Größe und Ausrichtung, Autofokus, Auto-Keystone-Korrektur und Zoom-Funktionen. Der TK705i bringt ein motorisiertes Zoomobjektiv mit. Dank Kurzdistanz-Technik kann das Geschwistermodell TK705STi dafür nahe an die Wand gerückt werden.

Einige Eckdaten des Kurzdistanz-Modells.
Einige Eckdaten des Kurzdistanz-Modells.

Auch eARC ist bei beiden Beamern vorhanden. Der BenQ TK705i ist ab sofort zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 1.399 Euro erhältlich. Der TK705STi mit Kurzdistanz-Technik kostet 1.599 Euro.

8K: Das ist der aktuelle Stand der ultrahohen Auflösung

8K ist bereits seit Jahren am Markt verfügbar. Wir verraten, wie es um die nächste Generation, nach 4K, aktuell so steht.

Es ist schon viele Jahre her, dass am breiten Markt die ersten 8K-TVs für Privatkunden erschienen sind. Seit 2018 versucht sich etwa Samsung da, als Pionier zu präsentieren. Über die Jahre haben auch andere Hersteller wie LG und Sony 8K-Fernseher auf den Markt gebracht. Doch obwohl die Technik potenziell für ein schärferes Bild mit mehr Details als bei 4K sorgen kann, konnte sie sich bisher kaum durchsetzen.

Warner Bros. scannt Filme in 8K

Das liegt vor allem auch daran, dass es so gut wie keine Inhalte in 8K gibt. Für Kunden gibt es daher wenig Anreize, auf einen entsprechenden Fernseher umzusteigen. Zumal die 8K-Fernseher nicht nur teurer in der Anschaffung sind, sie verbrauchen auch deutlich mehr Strom als vergleichbare 4K-Modelle. Immerhin: Das Filmstudio Warner Bros. hat bereits rund 40 Titel in 8K-Auflösung neu einscannen lassen, um sie in Zukunft neu veröffentlichen zu können. Anfang 2025 waren es nur 20 Filme, sodass man inzwischen Fortschritt gemacht hat.

Bekommt 8K im Markt für Fernseher und Projektoren in 2025 noch eine Chance?
Bekommt 8K im Markt für Fernseher und Projektoren in 2025 noch eine Chance?

Allerdings geht es bei Warner Bros. derzeit weniger darum, die Filme in 8K zu vertreiben, als sie in dieser hohen Auflösung besser archivieren zu können. Man hält sich zwar auch die Option offen, die Titel später einmal in 8K zu veröffentlichen, gibt aber zu Protokoll, dass man sich derzeit auf 4K fokussiere.

8K treibt die Kosten in die Höhe

Filme in 8K zu scannen kostet natürlich mehr Geld, denn das Verfahren dauert deutlich länger. Zudem lohnt es sich nur, wenn entsprechend hochwertiges Filmmaterial vorliegt. Viele digital gedrehte Produktionen liegen nativ sogar nur in 2K vor. Und auch Produktionen, wie zwar auf analogem Film erstellt worden sind, sind oft an 2K gebunden, weil die Digital Intermediates, mit welchen z. B. die CGI-Effekte erstellt worden sind, sie darauf in der Produktionskette festgenagelt haben. Ein Beispiel wären die Filme der Reihe „Der Herr der Ringe“.

Die Zukunft von 8K liegt wohl erstmal außerhalb des Heimkinos.
Die Zukunft von 8K liegt wohl erstmal außerhalb des Heimkinos.

8K steht also auch 2025 da, wo es schon all die Jahre gestanden hat: vor einer ungewissen Zukunft. Derzeit kommt keine Bewegung in den Markt und es dürfte immer noch viele Jahre dauern, bis sich daran etwas ändert.

Freaked (1993) erscheint in einer restaurierten 4K-Fassung – jetzt vorbestellbar (Mediabook)

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Die Horrorkomödie „Freaked“ (1993) erscheint rund 20 Jahre nach ihrem letzten digitalen Release (auf DVD) endlich wieder auf einer Disc. Die restaurierte Fassung erscheint im limitierten 4K Blu-ray Mediabook. 

„Freaked“ ist einer dieser Filme, über den ich leider überhaupt nichts weiß. Dabei soll der Titel einen gewissen Kultstatus innehaben. Liegt womöglich auch daran, dass der Film angeblich das letzte Mal vor 20 Jahren eine digitale Veröffentlichung auf DVD erfahren hatte und seitdem weder online noch auf Disc neu aufgelegt wurde. Auf Apple TV (USA) kann man die neue Restauration jetzt schon in 4K-Qualität (mit HDR10 und Dolby Vision) genießen, hierzulande ist der digitale Vertrieb des Films wohl nicht vorhanden. Umso besser, dass „Freaked“ jetzt auf 4K Ultra HD Blu-ray erscheint (Release: 23.01.2026):

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Die restaurierte Variante erscheint mit einem neuen 4K-Master inkl. HDR10 und Dolby Vision HDR. Die deutsche Tonspur soll mit DTS-HD MA 2.0 vorliegen, der englische Originalton mit DTS-HD MA 5.1 Surround-Sound. Das Bildverhältnis ist mit 1.85:1 angegeben, die Laufzeit beträgt überschaubare 80 Minuten. Wer sich unter dem Film nichts vorstellen kann, liest sich am besten einmal die Kurzbeschreibung des Films durch:

Kurzbeschreibung „Freaked“ (1993):

„Der ehemalige Kinderstar Ricky Coogan wird vom Konzern E.E.S. (Everything Except Shoes) engagiert, um das umstrittene Gift „Zygrot 24“ zu bewerben. Mit seinem Freund Ernie reist er nach Südamerika und stößt auf eine groteske Freakshow. Deren Betreiber, der sadistische Elijah C. Skuggs (Randy Quaid), setzt das Gift ein, um gewöhnliche Menschen in bizarre, monströse Freaks zu verwandeln …“

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Wählt aus über 250 Filmen: 99-Cent-Aktion auf HD- und 4K-Filme (Amazon Prime Video)

Amazon beglückt seine Prime-Abonnenten mit einer neuen 99-Cent-Aktion auf ausgewählte HD- und 4K-Filme via Prime Video. Wir haben für euch alle hochauflösenden 4K-Filme herausgefiltert!

Wir hatten schon einmal die Umfrage gestartet, wann euch Amazon Prime Video über die 99-Cent-Aktionen informiert. Oft kommen die E-Mails verzögert, sodass diese erst kurz vor Ablauf der Aktion am Sonntag eintreffen. So ist es auch bei uns. Sehr nervig, wenn man dadurch das Vorteilsangebot ggf. nicht nutzen kann. Entsprechend informieren wir euch rechtzeitig über die derzeit stattfindende Aktion. Nachfolgend haben wir euch alle Filme in 4K Ultra HD-Qualität herausgefiltert, was bei über 250 Filmen dann doch schon ein ziemlicher Akt ist. Denn eine Filteroption gibt es nach wie vor nicht:

4K Filme in der 99-Cent-Aktion von Amazon Prime Video:

Alle Filme der 99-Cent-Aktion auf Amazon Prime Video Alle Filme der 99-Cent-Aktion auf Amazon Prime Video

Limitierte 4K Steelbooks zu „Tron“ und „Tron: Legacy“ sind wieder vorbestellbar! (Update)

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Die restaurierten 4K-Fassungen der Science-Fiction-Klassiker „Tron“ und „Tron: Legacy“ können ab sofort wieder als 4K Ultra HD Blu-ray Steelbook vorbestellt werden. Erste Tests aus den USA versprechen ein hochwertiges 4K-Remaster!

Update: Das limitierte 4K Steelbook zu „Tron“ kann derzeit wieder auf Amazon.de bestellt werden: Hier klicken!

Originalbeitrag: Rechtzeitig zum Kinostart von „Tron: Ares“ veröffentlichen Walt Disney / Leonine die restaurierten Fassungen der Science-Fiction-Klassiker auf 4K Ultra HD Blu-ray (Kinostart: 09. Oktober 2025 / Verkaufsstart: 03. Oktober 2025). Wie so oft präsentiert sich die erste Verteilung der 4K-Blu-ray in schicken Steelbook-Varianten, die sich in der heimischen Filmsammlung schick präsentieren lassen. In den USA sind die beiden Titel schon auf 4K Blu-ray sowie digital bei Apple TV / Amazon Prime Video in der restaurierten Fassung erhältlich. Von den Versionen auf 4K-Blu-ray und auf Apple TV zeigen sich die Tester doch sehr begeistert:

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Die restaurierten Fassungen erscheinen mit einem neuen 4K-Master, HDR10, Dolby Vision und einer relativ typischen Audioausstattung für einen Filmrelease von Walt Disney. „Tron“ (1982) erhält eine deutsche Tonspur mit Dolby Digital 5.1, während „Tron: Legacy“ (2010) mit einem DTS-HD HR 7.1-Soundmix aufwarten kann. Die englischen Originaltonspuren liegen jeweils mit Dolby Atmos auf den 4K Blu-rays ab.

Das verbindende Stück der Trilogie ist übrigens Jeff Bridges („Der Dude“ in „The Big Lebowski“). Er verkörpert in allen drei Filmen die Rolle des Kevin Flynn – ein begabter Programmierer und Mitarbeiter eines der größten Spieleentwickler in der Tron-Filmwelt. Wir können nur hoffen, dass Walt Disney das Erbe von „Tron“ so fortführt, dass man auch die Liebe und Ehre zu den Vorgängern spürt. Die Chancen, ass der neue „Tron: Ares“ sowie die Vorgänger auf Apple TV, Amazon Prime Video und Disney+ um den Kinostart auch mit einem 4K-Update aufgewertet werden, stehen übrigens gar nicht so schlecht!

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PlayStation 6: Mark Cerny verrät erste Details

Die PlayStation 6 ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Jetzt hat der Sony-Manager Mark Cerny erste Details verraten.

Eigentlich ging es im betreffenden YouTube-Video vor allem um ein technisches Gespräch zwischen Sonys Mark Cerny sowie dem AMD-Mitarbeiter Jack Huynh. So kooperieren Sony und AMD unter anderem direkt für die Weiterentwicklung der RDNA-Grafikarchitektur, welche nicht nur als Basis der PS5-GPU dient, sondern auch in den Radeon-Grafikkarten zum Einsatz kommt. Die gemeinsame Initiative nennt man Project Amethyst. Die Ergebnisse sollen aber auch als Basis für die PlayStation 6 Verwendung finden.

PlayStation 6 soll von Machine Learning profitieren

Ein Teil von Project Amethyst ist die Kooperation hinsichtlich Machine Learning, welches etwa für das verbesserte Upscaling zum Einsatz kommt. Cerny betont allerdings, dass viele der geplanten Techniken derzeit noch nicht marktreif seien. Allerdings sollen sie „in einigen Jahren für kommende Spielekonsolen“ zum Einsatz kommen – womit eben die PlayStation 6 gemeint sein dürfte.

Cerny hat damit auch indirekt angedeutet, dass die PlayStation 6 wohl nicht vor 2028 erscheinen dürfte. Damit würde die PS5 folgerichtig auf einen Lebenszyklus von 8 Jahren kommen – eines mehr als bei der PS3 oder PS4. Das wäre allerdings durchaus gerechtfertigt, bedenkt man, dass die Spielekonsole inmitten der Corona-Krise erschienen ist und zunächst fast zwei Jahre kaum lieferbar gewesen ist.

Radiance Cores sollen den Durchbruch bringen

Laut Mark Cerny soll die PlayStation 6, auch wenn er diese Bezeichnung nicht direkt in den Mund nimmt, unter anderem von sogenannten Radiance Cores profitieren. Ähnlich wie die RT-Cores von Nvidia sind das spezielle Einheiten, welche das Ray-Tracing gezielt beschleunigen. Dazu kommen sogenannte Neural Arrays, um die GPU beim Upscaling zu entlasten. Schließlich strebt man auch neue Kompressionstechniken (Universal Compression) an.

Die erwähnten Features sollen von AMD aber auch für andere Plattformen genutzt werden, wie das Unternehmen schon betont hat. Auch die PC-Grafikkarten des Unternehmens oder gar kommende Xbox-Konsolen sollten also damit arbeiten.

Nur noch heute: Amazon Fire TV Stick 4K (Max) um bis zu 50 Prozent reduziert!

Amazon hat den Fire TV Stick 4K und Fire TV Stick 4K MAX um bis zu 50 Prozent im Preis gesenkt. Ist das nur ein gutes Vorab-Angebot zu den nahenden Prime Deal Days, oder startet Amazon bereits den Abverkauf zugunsten des neuen Fire TV 4K Select (mit Vega OS).

Update: Der Preisvorteil auf den Fire TV Stick 4K (Max) endet um Mitternacht. Wer sich einen der besten Streaming-Player mit Fire OS sichern möchte, sollte zugreifen.

Originalbeitrag: Vor zwei Tagen hat Amazon sein „Hardware-Event“ abgehalten. Dort wurden viele Neuheiten aus allen Bereichen der Amazon-Gerätewelt vorgestellt, ebenso der neue Amazon Fire TV 4K Stick Select. Dieser Streaming-Stick wirbt mit 4K Ultra HD-Streaming und dem neuen Vega OS-Betriebssystem. Genau genommen handelt es sich jedoch um ein Downgrade, verglichen mit den bereits erhältlichen Streaming-Sticks. Entsprechend wird die Select-Variante im UVP auch etwas günstiger angeboten (54,99 Euro), mit den derzeitigen Rabatten muss man sich derzeit aber auf jeden Fall für den Fire TV Stick 4K* oder Fire TV Stick 4K MAX* entscheiden:

Normalerweise hebt sich Amazon eine so drastische Reduzierung seiner hauseigenen Hardware für spezielle Verkaufsevents wie die Amazon Prime Deal Days* auf, die bald wieder vom 07. bis 08. Oktober 2025 stattfinden. Dass Amazon so weit im Voraus seine Streaming-Sticks mit Rabatten zwischen 44 und 50 Prozent versieht, ist absolut untypisch. Da stellt sich für uns die Frage, ob Amazon seinen Kunden einfach nur etwas Gutes tun möchte (naja…), oder ob bereits der Abverkauf der „alten“ Streaming-Player begonnen hat, um danach das Zeitalter von Vega OS einzuläuten.

Unser Problem mit dem Fire TV Stick 4K Select (2025)

Vega OS ist ein von Amazon selbst entwickeltes Betriebssystem auf Linux-Basis, das anders als Fire TV OS nicht auf Android basiert. Das Problem, das Amazon mit dem bisher eingesetzten Fire TV OS hat, ist zum einen, dass die Updatezyklen zu lange dauern, und zum anderen, dass Nutzer mit der Hardware machen, was sie wollen. Denn die Nähe zu Android ermöglicht findigen Nutzern und Programmierern natürlich, allerlei Programme und Features zu implementieren, die nicht für den Stick vorgesehen oder freigegeben wurden. Das wird sicherlich der Hauptgrund sein, dass Amazon so schnell wie möglich neue Geräte mit Vega OS in den Umlauf bringen möchte.

Amazon und Nokia beenden ihren bisherigen Rechtsstreit.
Der Amazon Fire TV Stick 4K Max ist ein absolut solider und verlässlicher HDMI-Streaming-Player mit viel Potenzial für „Bastler“.

Als Kunde muss man sich überlegen, ob man sich diese Praxis gefallen lassen und auf etablierte Standards wie Dolby Vision oder Dolby Atmos verzichten möchte. Denn der neue Fire TV Stick 4K Select unterstützt weder noch und ist auch ansonsten schlechter ausgestattet als die oben vorgestellten Vorgängermodelle. Und da die Vorgänger jetzt auch noch günstiger angeboten werden, sehen wir derzeit keinen Grund, zum neuen Modell zu greifen. Unser Tipp: „Bevorratet“ euch mit einem oder sogar zwei Fire TV Stick 4K (Max), denn vielleicht werden die Geräte mit Fire TV OS schon bald nicht mehr angeboten.

Filmmaker Mode: Jetzt beherrscht er einen ganz neuen Kniff

Der Filmmaker Mode hat einen neuen Trick erlernt. Er kann jetzt das Bild an euer Umgebungslicht anpassen.

Der Filmmaker Mode wurde vor einigen Jahren auf Wunsch vieler Filmemacher eingeführt – daher auch der Name. Beispielsweise haben sich große Namen wie Christopher Nolan dafür starkgemacht. In diesem Bildmodus werden alle Bild-Verschlimmbesserer deaktiviert und die Settings angelegt, die eine möglichst originalgetreue Darstellung gewährleisten. Was bereits 2022 auf der CES erstmals präsentiert wurde, wird nun mit Version 1.1 dieser Funktion endlich Wirklichkeit: Es kann auch das Umgebungslicht einbezogen werden.

Filmmaker Mode bezieht eure Beleuchtung ein

Warum ist das sinnvoll? Nun, je nach Umgebungslicht verändert sich auch die Wahrnehmung des menschlichen Auges. Was in einer dunklen Referenzumgebung erstklassig wirkt, kann bei viel Sonnenlicht verwaschen aussehen. Das soll der Filmmaker Mode ab Version 1.1 ebenfalls ins Auge fassen. Er kann dann auf kompatiblen Smart-TVs den Sensor für das Umgebungslicht anzapfen und das Bild entsprechend anpassen. Das erinnert an Techniken wie Dolby Vision IQ oder auch HDR10+ Adaptive.

Filmmaker Mode UHD Alliance
Die UHD Alliance verriet alle Details zum Filmmaker Mode anno dazumal auf der CES 2020.

Letzten Endes ist es laut der verantwortlichen UHD Alliance das Ziel, den Filmmaker Mode aufzuwerten und mit der neuen Version 1.1 flexibler zu machen. So könnt ihr ihn auch in hellen Umgebungen besser nutzen. Im Ergebnis soll dies sowohl den Zuschauern als auch den Kreativen in die Hände spielen.

Ambient Filmmaker Mode hat bereits erste Smart-TVs erreicht

Auch wenn die meisten TV-Hersteller den Ambient Filmmaker Mode bzw. die Version 1.1 erst ab 2026 einsetzen dürften, so könnt ihr ihn mit den richtigen Fernsehgeräten schon jetzt im Einsatz erleben. LG nutzt den Filmmaker Mode in der neuen Version nämlich bereits für seine aktuellen OLED-Modelle wie die LG OLED C5 und G5.

Netflix bringt seine Games auch auf Smart-TVs

Netflix bietet nicht nur Filme, Serien und Co. an, sondern auch Games. Die gab es bisher nur für mobile Endgeräte. Doch jetzt kommen sie auch auf den Fernseher.

Das hat der Co-CEO des Streaming-Dienstes, Greg Peters, im Rahmen eines Events in Los Angeles bestätigt. Allerdings hat er keinen festen Zeitrahmen dafür genannt, wann die Games denn auf Smart-TVs und Streaming-Playern aufschlagen sollen. Klargemacht hat der Manager, dass der Fokus auf Partyspielen liegen wird, die man gemeinsam spielen kann. Als Beispiele wurden bereits „Boggle Party“, „Lego Party“ und „Tetris Time Warp“ genannt.

Netflix Games: Bisher nur für Smartphones und Tablets

Bislang hat Netflix seine Spiele nur für Smartphones und Tablets bereitgehalten. Hier sind die Titel Bestandteil der Abonnements, es fallen also keine Zusatzkosten an. Man kann die jeweiligen Games aus dem Google Play Store bzw. dem Apple App Store herunterladen und muss sich nach der Installation mit seinem Netflix-Konto einloggen. Anschließend sind die Spiele ohne Mikrotransaktionen oder Werbung nutzbar.

Netflix Games ist aktuell noch ein Nischenangebot.
Netflix Games ist aktuell noch ein Nischenangebot.

Inzwischen hat Netflix jedoch seinen Fokus verlagert. Man setzt nicht mehr auf Indie-Titel, sondern will einerseits Familien und Kinder ansprechen, einzelne Blockbuster anbieten und andererseits vor allem Games veröffentlichen, welche die eigenen Marken wie „Stranger Things“, „Wednesday“, „Squid Game“ und mehr nutzen. Diese Strategie will man offenbar auch am Smart-TV beibehalten.

Steuerung ohne Controller

Für die Bedienung der Netflix Games an Smart-TVs und Streaming-Playern werdet ihr keinen Controller benötigen. Stattdessen dient euer Smartphone als Steuerung. Dafür müsst ihr mit dem Phone nach dem Start des jeweiligen Spiels einen QR-Code scannen. Auch die Spiele für den großen Bildschirm sind dabei ohne Mehrkosten nutzbar. Voraussetzung ist lediglich ein Abo beim Streaming-Dienst.

TiVo besiegelt das Ende einer Ära und stampft seine TV-Aufnahmegeräte ein

TiVo ist in den USA synonym mit digitalen TV-Aufzeichnungen gewesen. Doch jetzt endet diese Ära endgültig.

So wie Google als Unternehmen auch zu einem Verb für Internetsuchen geführt hat, kennt man TiVo in den Vereinigten Staaten auch als Synonym für Aufnahmen aus dem Fernsehen. Zeitversetztes Fernsehen bzw. TV-Aufzeichnungen? „I’ll just TiVo it!“, habt ihr vielleicht auch schon in der ein oder anderen US-Serie gehört. Doch mit jener Ära ist nun endgültig Schluss. Denn die Produktion der DVR-Geräte des Unternehmens ist bereits beendet worden.

TiVo fokussiert sich auf sein Betriebssystem

Ganz nett zu wissen: TiVo gehört zum Mutterkonzern Xperi, der auch hinter DTS sowie IMAX steckt. TiVo war ein Pionier und in den USA auch Marktführer im Bereich der digitalen Videoaufzeichnungen bzw. DVR-Produkte. Man hat aber nicht nur die Produktion, sondern auch den Verkauf inzwischen eingestellt. Man hat nach eigenen Angaben auch seine Lagerbestände bereits abverkauft.

Diese Entscheidung beruht natürlich auf einem Wandel der TV-Industrie. Immer mehr Menschen nutzen gar kein lineares Fernsehen mehr und setzen aufs Streaming. Da sind weder Aufzeichnungen möglich, noch werden sie benötigt. Denn der Content steht ja ohnehin zeitlich unabhängig auf Abruf zur Verfügung. Soll wiederum das klassische Fernsehprogramm aufgezeichnet werden, ist das in aller Regel ohne zusätzliche Hardware direkt über den Smart-TVs möglich – entweder auf eine externe Festplatte oder auch in der Cloud.

Auch die Mediatheken haben das Geschäftsmodell von TiVo zerstört

Dazu kommt, dass viele TV-Sender selbst Mediatheken als Apps für Smart-TVs und Streaming-Player offerieren, was den Bedarf noch im Fernsehen etwas aufzunehmen weiter verringert hat. TiVo will stattdessen nun sein Smart-TV-Betriebssystem TiVo OS in den Fokus rücken. Aktuell ist die Plattform allerdings wenig verbreitet und zumeist auf Einstiegsgeräten vertreten.

Man kann TiVo aber sicherlich als einstigen Pionier der digitalen TV-Aufnahmen im Gedächtnis behalten. Ältere US-Fernsehserien werden uns weiterhin daran erinnern, wie dominant die Marke einst in den Vereinigten Staaten gewesen ist.