Disney+ hat bereits HDR und Dolby Vision als Features verloren. 4K funktioniert ebenfalls nur noch auf wenigen Geräten. Und schon geht aktuell eine weitere Funktion verloren.
Disney+ ist als Streaming-Dienst in den letzten Monaten für anspruchsvolle Nutzer deutlich unattraktiver geworden. Nachdem zunächst Dolby Vision weggefallen ist, verabschiedeten sich später auch noch die 4K-Auflösung sowie allgemein HDR. Später kehrte 4K über einen Umweg zwar zurück, jedoch nur auf ausgewählten Geräten, welche den Codec VP9 unterstützen. Zumal bereits wieder das Entschwinden droht. Doch vorher hat es noch eine andere Funktion getroffen.
Disney+ verletzt weitere Patente von InterDigital
So hat das Einheitliche Patentgericht (UPC) bzw. die Düsseldorfer Lokalkammer entschieden, dass The Walt Disney Company bzw. deren Streaming-Dienst Disney+ weitere Patente von InterDigital verletzt. Genau wegen eines Streits um Patente bzw. Lizenzgebühren hat die Plattform bereits HDR, Dolby Vision und teilweise 4K gestrichen – was natürlich das Premium-Abo massiv entwertet.
Jetzt hat sich herausgestellt, dass Disney+ weitere Patente verletzt, welche sich um die geräteübergreifende Videowiedergabe drehen. Das führt dazu, dass der Streaming-Dienst abrupt nicht mehr in Kombination mit einem Chromecast von Google läuft. Denn die Bedienung vom Smartphone ist nicht mehr möglich. Wer das dennoch versucht, erblickt lediglich die Fehlermeldung „Streaming über Chromecast ist in deinem Herkunftsland nicht verfügbar“.
Sticheleien gegen Disney
InterDigital wirft The Walt Disney Company vor, den Rechtsstreit auf dem Rücken der eigenen Kunden auszutragen. Statt ordnungsgemäß Lizenzgebühren zu zahlen, streiche man für seine eigene Kundschaft lieber schrittweise Funktionen, ohne transparent darüber aufzuklären oder die Geprellten zu entschädigen. Ginge es nach InterDigital, wäre das alles vermeidbar gewesen, würde der Konzern sich rechtlich akkurat verhalten. Sei es, wie es ist: Disney+ büßt eine weitere Funktion ein und ist damit für Besitzer eines älteren Google Chromecast nicht mehr benutzbar. Bleibt zu hoffen, dass nicht bald noch mehr Einschnitte folgen.
AWOL Vision bringt zur IFA 2026 mit dem LuxVision einen neuen Ultrakurzdistanzprojektor nach Berlin, der technisch weit über die bisherigen Laser-TVs des Herstellers hinausgehen soll. Neben 4K mit 120 Hz und einem RGB-Triple-Laser stehen 6.000 ISO-Lumen sowie eine für UST-Projektoren ungewöhnliche optische Bildverschiebung im Mittelpunkt.
Update: Wir haben einige technische Details korrigiert und mit der offiziellen Kommunikation abgeglichen. Z.B. liefert der UST-Projektor wohl bis zu 6.000 ISO-Lumen
Der AWOL LuxVision in Kürze:
4K UHD mit 120 Hz: Hohe Bildwiederholrate für Filme und Gaming, ergänzt um VRR und ALLM.
RGB-Triple-Laser:6.000 ISO-Lumen Helligkeit und 110 % Abdeckung des Rec.2020-Farbraums.
Optischer Lens-Shift: Vertikale optische Bildverschiebung mit einem Offset-Bereich von 142 bis 152 Prozent.
0,18:1 Ultrakurzdistanz: Sehr kurze Projektionsdistanz mit Bilddiagonalen von bis zu 200 Zoll.
Umfangreiche HDR-Ausstattung: Dolby Vision, HDR10+, IMAX Enhanced, Filmmaker Mode sowie Dynamic Tone Mapping.
Gaming-Ausstattung: Drei HDMI-2.1-Anschlüsse, DisplayPort, VRR, ALLM, Dolby Vision Gaming und laut Hersteller ein Input-Lag von nur 1 ms.
3D & Multi-View: Unterstützt stereoskopisches 3D sowie die gleichzeitige Darstellung von bis zu vier Bildquellen.
AWOL bezeichnet den LuxVision als weltweit ersten 4K-120-Hz-UST-Projektor mit optischem Lens-Shift. Dabei ist ausgerechnet diese Funktion womöglich interessanter als die werbewirksame Kombination aus 4K und 120 Hz. Ultrakurzdistanzprojektoren reagieren bei der Aufstellung ausgesprochen empfindlich: Schon wenige Millimeter, um die das Gerät auf dem Lowboard verschoben wird, können die Position des Bildes an der Leinwand deutlich verändern. Beim LuxVision soll sich die Projektion dagegen innerhalb eines vertikalen Offset-Bereichs von 142 bis 152 Prozent optisch verschieben lassen. Eine digitale Skalierung oder Trapezkorrektur wäre für kleinere Anpassungen damit im Idealfall nicht mehr notwendig.
Gerade bei fest installierten UST-Leinwänden könnte das einen echten Vorteil bringen. Normalerweise müssen Projektor, Möbel und Leinwandhöhe sehr exakt aufeinander abgestimmt werden. Passt beispielsweise die Höhe eines vorhandenen Lowboards nicht ganz, bleibt häufig nur das Verschieben des Projektors oder eine digitale Bildkorrektur. AWOL kombiniert den optischen Lens-Shift zudem mit einem sehr kurzen Projektionsverhältnis von 0,18:1. Der LuxVision kann dadurch auch sehr große Bilddiagonalen erzeugen, ohne ungewöhnlich weit von der Wand entfernt stehen zu müssen. Bis zu 200 Zoll sollen möglich sein.
6.000 ISO-Lumen und RGB-Triple-Laser
Der AWOL LuxVision kann bis zu 200 Zoll Diagonale erzeugen.
Auch abseits der flexiblen Aufstellung fährt AWOL technisch einiges auf. Die Lichtquelle basiert auf einem RGB-Triple-Laser-System, bei dem die Grundfarben Rot, Grün und Blau direkt durch separate Laser erzeugt werden. Eine zusätzliche Phosphor-Farberzeugung ist damit nicht notwendig. Für den LuxVision werden 6.000 ISO-Lumen angegeben. Das wäre selbst für einen leistungsstarken Ultrakurzdistanzprojektor ein ausgesprochen hoher Wert und würde gleichzeitig genügend Reserven für größere Leinwände und Räume mit Restlicht versprechen.
Wie immer sollte man solche Herstellerangaben allerdings nicht mit der Helligkeit gleichsetzen, die später in einem möglichst akkurat abgestimmten Film-Modus tatsächlich zur Verfügung steht. Interessanter wird daher sein, wie viele Lumen nach einer korrekten Einstellung von Weißpunkt und Farben übrig bleiben. Trotzdem zeigt der Wert, wo AWOL den LuxVision positionieren möchte: Das neue Modell soll die bestehende Aetherion-Serie als neues Flaggschiff ergänzen und eine neue Premiumklasse besetzen.
Der RGB-Laser ermöglicht laut AWOL zudem eine Abdeckung von 110 Prozent des Rec.2020-Farbraums. Auch hier gilt: Ein besonders großer Farbraum allein sorgt noch nicht automatisch für eine bessere Bildqualität. Entscheidend sind eine präzise Farbdarstellung und ein sauberes Tracking innerhalb der verschiedenen HDR-Farbräume.
Für den Schwarzwert und Kontrast kombiniert AWOL eine 7-stufig arbeitende dynamische Iris mit der eigenen EBL-Technologie (Enhanced Black Level). Dazu kommt Dynamic Tone Mapping, das HDR-Inhalte laufend analysieren und die Helligkeitsverteilung an die Möglichkeiten des Projektors anpassen soll. Gerade bei einem derart hellen UST dürfte interessant werden, ob AWOL die hohe Lichtleistung auch mit einem überzeugenden Schwarzwert verbinden kann. Einen finalen Wert für den nativen Kontrast hat der Hersteller bislang nicht genannt.
Unterstützt werden unter anderem HDR10+, Dolby Vision, IMAX Enhanced und der Filmmaker Mode. Für die Weitergabe beziehungsweise Verarbeitung entsprechender Tonsignale werden außerdem Dolby Atmos und DTS:X unterstützt.
AWOL LuxVision: Ein Ultrakurzdistanzbeamer für Gamer?
Die dynamische Iris mit 7 Stufen und die Enhanced Black Level-Technologie des AWOL LuxVision soll den 4K-Laser-UST-Projektor ganz weit nach oben in den Bestenlisten bringen.
Mindestens genauso ungewöhnlich ist die Gaming-Ausstattung. Während viele aktuelle 4K-Projektoren hohe Bildraten nur bei reduzierter Auflösung ermöglichen, soll der LuxVision 4K UHD tatsächlich mit bis zu 120 Hz verarbeiten können. Für Besitzer einer PlayStation 5, Xbox Series X oder eines leistungsfähigen Gaming-PCs wäre das ein deutlicher Fortschritt gegenüber den verbreiteten 4K-60-Hz-UST-Modellen.
Dazu kommen VRR (Variable Refresh Rate) zur Synchronisation der Bildrate sowie ALLM (Auto Low Latency Mode), mit dem kompatible Zuspieler automatisch den verzögerungsarmen Spielemodus aktivieren können. Auch Dolby Vision Gaming wird unterstützt. AWOL nennt außerdem einen Input-Lag von lediglich 1 Millisekunde. Bei welcher Auflösung und Bildwiederholrate dieser Bestwert erreicht wird, ist allerdings entscheidend. Ob tatsächlich auch bei 4K und 120 Hz eine ähnlich niedrige Verzögerung möglich ist, werden erst unabhängige Messungen zeigen.
Für externe Zuspieler stehen dabei drei HDMI-2.1-Anschlüsse sowie ein DisplayPort bereit. Interessant ist die 120-Hz-Wiedergabe nicht ausschließlich für Spiele. Auch klassisches 24p-Filmmaterial lässt sich sauber innerhalb eines 120-Hz-Signals darstellen, da jedes einzelne Filmframe exakt fünfmal ausgegeben werden kann. Damit ergibt sich eine gleichmäßige 5:5-Kadenz und kein 3:2-Pulldown, der zu Mikrorucklern führen kann.
Mit echten 120Hz möchte der AWOL LuxVision nicht nur Gamer ansprechen, sondern auch Heimkinofans, die eine perfekte Zwischenbildberechnung suchen.
Der Ultrakurzdistanzprojektor unterstützt zudem weiterhin stereoskopisches 3D. Gerade in Kombination mit den hohen Helligkeitsreserven könnte das interessant sein, da bei aktivem 3D durch die Shutter-Brillen ein erheblicher Teil der wahrgenommenen Bildhelligkeit verloren geht. Während praktisch alle TV-Hersteller 3D schon vor Jahren aufgegeben haben, hält sich die Technik im Projektorenbereich weiterhin.
Optischer Lens-Shift könnte die spannendste Neuerung sein
Mit dem umfänglichen Optical-Shift könnte sich der AWOL LuxVision einen deutlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern rausarbeiten.
Die eigentliche Besonderheit bleibt jedoch die Optik. AWOL setzt beim LuxVision auf einen vertikalen optischen Lens-Shift. Das Grundprinzip ist mit einem klassischen Lens-Shift vergleichbar: Statt das fertig erzeugte Bild anschließend digital zu verkleinern oder zu verschieben, wird die Position bereits auf optischem Weg angepasst. Der vertikale Offset lässt sich dabei innerhalb eines Bereichs von 142 bis 152 Prozent verändern. Laut AWOL bleibt dabei die volle 4K-Detailschärfe erhalten.
Das klingt zunächst nach einem Detail, kann bei einem Ultrakurzdistanzprojektor aber viel ausmachen. UST-Systeme projizieren das Bild in einem extrem steilen Winkel nach oben. Dadurch reagieren sie erheblich empfindlicher auf Änderungen der Geräteposition als normale Long-Throw-Projektoren. Ein paar Zentimeter zu weit vorn oder hinten können bereits darüber entscheiden, ob das Bild sauber auf eine vorhandene 120-Zoll-Leinwand passt. Genau hier könnte der begrenzte optische Verstellbereich des LuxVision die Installation deutlich vereinfachen.
Zusätzlich stehen Autofokus, automatische Trapezkorrektur, eine automatische Leinwandausrichtung und eine Hinderniserkennung bereit. Wer höchste Bildqualität erreichen möchte, sollte digitale Geometriekorrekturen allerdings weiterhin möglichst sparsam einsetzen. Sie sind bequem, verändern aber das eigentliche Bildraster. Der optische Lens-Shift könnte deshalb gerade für aufwendigere Installationen die wesentlich elegantere Lösung sein.
AWOL hat nach eigenen Angaben auch die eigentliche Optik überarbeitet. Für Teile der Linsenbeschichtung kommt ein Magnetron-Sputtering-Verfahren zum Einsatz, mit dem unter anderem interne Reflexionen reduziert werden sollen. Hinzu kommen eine motorisierte Objektivabdeckung sowie ein streulichtfreies Objektiv. Gerade bei einer UST-Konstruktion sind Schärfe und Fokus bis in die äußersten Bildecken eine Herausforderung. Umso interessanter wird sein, ob die Schärfe auch dann über die komplette Bildfläche stabil bleibt, wenn der optische Lens-Shift genutzt wird.
Anti-RBE II, Multi-View und individualisierbares Gehäuse
Die Highlight-Features und Design-Optionen (Farbe & Materialien) des AWOL LuxVision
Der LuxVision verwendet außerdem AWOLs Anti-RBE-Technologie der zweiten Generation. Sie soll den bei Single-Chip-DLP-Projektoren möglichen Regenbogeneffekt reduzieren. AWOL kombiniert dafür einen optimierten, formatübergreifenden Algorithmus mit einer TÜV-zertifizierten Reduzierung schädlichen Lichts. Wie stark Zuschauer den Regenbogeneffekt wahrnehmen, ist sehr individuell. Besonders bei hellen Objekten vor dunklem Hintergrund können empfindliche Personen kurze rote, grüne und blaue Farbsäume erkennen.
Eine weitere interessante Funktion ist Multi-View. Der LuxVision soll über 4-Kanal-HDMI-Multiview bis zu vier Bildquellen gleichzeitig auf der Projektionsfläche darstellen können. Auf einem 120-, 150- oder sogar 200-Zoll-Bild ergeben sich dafür durchaus sinnvolle Anwendungen – etwa mehrere gleichzeitig laufende Sportübertragungen oder verschiedene Gaming- und Informationsquellen.
Auch beim Gehäuse geht AWOL einen ungewöhnlichen Weg. Statt nur ein oder zwei feste Farbvarianten anzubieten, soll sich der LuxVision über unterschiedliche Farben, Materialien und Oberflächen an den Wohnraum anpassen lassen. Zu den bislang gezeigten Varianten gehören unter anderem gebürstetes Metall, Holzoberflächen wie Eiche oder Walnuss, Carbon, Leder und Steinoptik. Gerade bei einem UST-Projektor ist das nicht ganz unwichtig: Anders als ein klassischer Heimkinobeamer verschwindet ein Laser-TV normalerweise nicht an der Decke, sondern steht dauerhaft sichtbar im Wohnzimmer.
Hier seht ihr den AWOL LuxVision mit einem komplett auf Metall getrimmten Design. Kunden sollen zwischen verschiedenen Farben, Materialien und Oberflächen wählen können, um den Heimkino-Projektor an den eigenen Wohnraum anzupassen.
4K mit 120 Hz bestätigt, DMD-Details bleiben offen
Bei der 4K-Angabe sollte man allerdings unterscheiden zwischen der ausgegebenen UHD-Auflösung und der nativen Auflösung des verwendeten DLP-Chips. AWOL hat die endgültige DMD-Konfiguration des LuxVision bislang nicht im Detail kommuniziert. Bestätigt wird inzwischen jedoch ausdrücklich, dass der Projektor 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde verarbeitet. Auch beim Einsatz des vertikalen optischen Lens-Shifts soll die volle 4K-Detailschärfe erhalten bleiben.
Ob die UHD-Auflösung nativ auf dem verwendeten DMD anliegt oder über schnelles Pixel-Shifting beziehungsweise Texas Instruments XPR-Technologie erzeugt wird, geht aus den bislang veröffentlichten offiziellen Angaben nicht eindeutig hervor. Eine konkrete Aussage zur nativen Auflösung des verwendeten DLP-Chips wäre daher derzeit verfrüht. Spannend bleibt damit vor allem, wie AWOL die Kombination aus 4K-Auflösung und 120 Hz technisch umgesetzt hat.
AWOL LuxVision: Preis und Marktstart
Der AWOL LuxVision soll voraussichtlich ab Oktober 2026 in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 5.999 Euro. Damit positioniert AWOL sein neues UST-Flaggschiff erwartungsgemäß klar im Premiumsegment.
Auf der IFA 2026 in Berlin lässt sich der LuxVision bei AWOL Vision in Halle 22 am Stand 113 begutachten. Gerade der optische Lens-Shift dürfte dabei einen genaueren Blick wert sein. Wenn AWOL damit tatsächlich eine optische Korrektur der Bildposition ermöglicht, ohne Schärfe oder Auflösung sichtbar zu beeinträchtigen, wäre das für die alltägliche Installation eines Ultrakurzdistanzprojektors möglicherweise die spannendere Neuerung als die nächste Rekordzahl bei Helligkeit oder Bildwiederholrate.
Netflix hat die Preise in Deutschland erhöht. Besonders hart hat es das werbefinanzierte Abo getroffen. Aber auch Standard- und Premium-Kunden werden stärker zur Kasse gebeten! Erstmals knackt ein Streamingdienst die 20 Euro-Abo-Hürde!
Grundsätzlich ist die Preiserhöhung beim Streamingdienst keine Überraschung. Denn man hatte in den USA bereits im Frühjahr die monatlichen Kosten angehoben. Mit etwas Verspätung trifft es also jetzt Deutschland. Alle Abos verteuern sich dabei gleichmäßig um 2 Euro im Monat. Das mag sich zunächst für manchen Leser nach wenig anhören, ist aber prozentual gesehen teilweise ein Hammer.
Netflix: Standard-Abo mit Werbung steigt um 40 % im Preis
Das Standard-Abo mit Werbung etwa kostet ab sofort in Deutschland statt 4,99 nunmehr 6,99 Euro im Monat. Das entspricht einer Preiserhöhung um ca. 40 %! Wiederum verteuert sich Standard ohne Werbung von 13,99 auf ab sofort 15,99 Euro im Monat. Das höchste der Gefühle, der Premium-Tarif, kostet jetzt statt 19,99 vielmehr 21,99 Euro im Monat. Dies ist das einzige Abo, das 4K-Auflösung, HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos bietet.
So viel kostet Netflix jetzt in Deutschland (September 2026).
Damit jedoch nicht genug, denn auch das Sharing wird teurer. Das Hinzufügen zusätzlicher Mitglieder außerhalb des eigenen Haushalts kostet im werbefinanzierten Tarif fortan statt 3,99 nunmehr 4,99 Euro. In den anderen beiden Abos sollt ihr zukünftig für haushaltsfremdes Sharing statt 4,99 eher 5,99 Euro im Monat zahlen.
Auch Kombi-Abos werden teurer
Mancher Leser wähnt sich eventuell in Sicherheit, weil er ein Kombi-Abo von MagentaTV nutzt. Das gibt es ja vergünstigte Paketpreise. Doch auch da solltet ihr aufpassen. Denn ab dem 1. November 2026 erhöhen sich auch da die monatlichen Preise für Netflix als zubuchbare Option um jeweils 2 Euro im Monat. Sie spiegeln damit also exakt die Preiserhöhungen des Streamingdienstes wider.
Einige Linderung: Neukunden bietet Netflix inzwischen wieder eine kostenlose Probephase von 30 Tagen an. Stammkunden dürfte das aber wohl nur ein schwacher Trost sein.
Braucht Netflix die Preiserhöhung überhaupt?
Die jüngste Preiserhöhung lässt sich zumindest nicht mit schlechten Geschäftszahlen begründen. Netflix wächst weiterhin zweistellig, erzielt Milliardenüberschüsse und erwartet für 2026 eine operative Marge von über 30 Prozent. Allein im zweiten Quartal kaufte das Unternehmen zudem eigene Aktien im Wert von 4,7 Milliarden US-Dollar zurück. Die höheren Abo-Preise erscheinen damit weniger als wirtschaftliche Notwendigkeit denn als Teil der Strategie, den Umsatz pro Kunde weiter zu steigern. Die Börse reagierte auf jeden Fall schon einmal Positiv auf die Preiserhöhungen.
Teufel erweitert sein Audio-Portfolio um einen ziemlich außergewöhnlichen WLAN-Lautsprecher. Der neue IKONIO kombiniert 650 Watt RMS mit gleich zwei integrierten 200-mm-Subwoofern, soll bis auf 19 Hz runterkommen und fällt auf jeden Fall mit seinem bombigen Design auf.
Langweilig sieht der neue Teufel IKONIO* (*Affiliate-Link) definitiv nicht aus. Der Berliner Audiospezialist setzt auf ein offen gestaltetes Gehäuse, bei dem die einzelnen Lautsprecher/Chassis deutlich sichtbar sind. Wer es dezenter mag, kann die Treiber mit den mitgelieferten magnetischen Akustikstoff-Abdeckungen verdecken. Teufel bezeichnet den IKONIO als bislang leistungsstärksten Lautsprecher seiner Home-Streaming-Serie.
Im Inneren arbeitet ein geschlossenes Drei-Wege-System mit drei Hochtönern, drei Mitteltönern und zwei 200 mm großen Subwoofern. Die beiden Tieftöner sitzen sich gegenüber und sollen durch Force Balancing störende Gehäuseschwingungen reduzieren. Acht Class-D-Endstufen treiben die Lautsprecher separat an und liefern zusammen 650 Watt RMS. Kurzzeitig sollen sogar bis zu 2.500 Watt Peak möglich sein.
AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect, TuneIn
Bluetooth
Bluetooth 5.1
TV / Eingänge
Optisch digital, Cinch
Stereo
Zwei IKONIO drahtlos als echtes Stereopaar koppelbar
Bass bis 19 Hz und breite Klangbühne
Dank zwei integrierten Subwoofern überzeugt der Teufel IKONIO in den tiefen Frequenzen. Einen Stereo-Verbund in Kombination mit einem Schallplattenspieler – hier könnte der IKONIO auftrumpfen.
Besonders interessant ist natürlich der versprochene Tiefgang bis 19 Hz. Damit erreicht der IKONIO Frequenzbereiche, für die bei vielen Stereo-Systemen ein zusätzlicher Subwoofer benötigt wird. Erste unabhängige Tests bestätigen, dass der Lautsprecher trotz seines vergleichsweise kompakten Gehäuses ordentlich Tiefbass und erhebliche Reserven mit sich bringt. Für Letztere kommt Teufels Dynamore Ultra zum Einsatz. Dabei werden die seitlich angeordneten Mittel- und Hochtöner genutzt, um die wahrgenommene Stereobühne eines einzelnen IKONIO zu verbreitern. Eine echte Links-rechts-Trennung ersetzt das zwar nicht, zwei Lautsprecher lassen sich aber drahtlos zu einem klassischen Stereopaar verbinden. Die vier 200-mm-Subwoofer erhöhen damit übrigens die Leistung auf bis zu 1.300 Watt RMS.
AirPlay 2, Google Cast und Spotify Connect
Ohne Akustikstoffabdeckung wirkt der Teufel IKONIO WLAN-Lautsprecher fast wie ein Artefakt aus einem Science-Fiction-Blockbuster.
Bei den Komfortfunktionen ist der IKONIO umfangreich ausgestattet. Musik lässt sich über Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect oder TuneIn übertragen. Bluetooth 5.1 (leider nur SBC) steht ebenfalls bereit, Einstellungen und Klangregelung übernimmt die Teufel Home App. Eine Integration in ältere Raumfeld-Systeme ist dagegen nicht möglich. Etwas überraschend fällt die TV-Anbindung aus. Teufel verbaut zwar einen optischen Digitaleingang, verzichtet aber komplett auf HDMI ARC bzw. HDMI eARC. Wer den IKONIO hauptsächlich zum Musikhören kauft, dürfte damit problemlos leben können. Mit einer HDMI-Schnittstelle wäre der IKONIO nahezu perfekt ausgestattet.
Ein einzelner Teufel IKONIO kostet 1.199,99 Euro. Das Stereo-Set mit zwei Lautsprechern wird für 2.279,99 Euro(120 Euro Preisvorteil) angeboten. Zusätzlich gibt es einen passenden Standfuß von König & Meyer für 99,99 Euro. Preislich liegt der IKONIO damit oberhalb vieler klassischer WLAN-Lautsprecher, bietet dafür aber auch ein ungewöhnliches Gesamtpaket. Zwei integrierte Subwoofer, 650 Watt RMS und ein Tiefgang bis 19 Hz findet man in einem einzelnen Streaming-Lautsprecher nicht allzu häufig. Wer dagegen grundsätzlich zwei getrennte Lautsprecher bevorzugt, kann sich auch die bereits vorgestellten Teufel STEREO L 2 ansehen.
Das sagen die ersten Tests:
Die ersten Tests zeichnen insgesamt ein ziemlich klares Bild vom Teufel IKONIO. Besonders häufig gelobt werden der ungewöhnlich tiefe, druckvolle und dennoch kontrollierte Bass sowie die enormen Pegelreserven. Gleichzeitig soll der Lautsprecher nicht einfach nur auf maximale Wucht getrimmt sein, sondern auch Stimmen, Mitten und Höhen ausgewogen wiedergeben. Dynamore Ultra sorgt laut den Testern zudem für eine überraschend breite Klangbühne, auch wenn ein einzelner IKONIO natürlich kein echtes Stereo-Paar ersetzt. Positiv fallen außerdem die einfache Bedienung und die umfangreichen Streaming-Funktionen auf. Die deutlichsten Kritikpunkte betreffen den fehlenden HDMI-ARC/eARC-Anschluss, die eingeschränkte Bluetooth-Unterstützung und den hohen Preis.
Positiv
Negativ
Sehr tiefer, druckvoller Bass
Bass bleibt sauber und kontrolliert
Enorme Pegelreserven
Insgesamt ausgewogener Klang
Breite Klangbühne durch Dynamore Ultra
Gute Sprach- und Stimmwiedergabe
Einfache Einrichtung und gute App
AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect
TCL zerrt Samsung vor Gericht. Man wirft dem Rivalen irreführende Werbung rund um Mini LED vor.
Sowohl Samsung als auch TCL sehen sich selbst als Vorreiter im Bereich für LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Aber: TCL wirft Samsung vor einige Fernsehgeräten mit „Mini LED“ zu bewerben, obwohl diese eigentlich keine echten Mini-LED-TVs seien. Konkret betrifft das die M-Serie des Jahres 2026. Samsung ist sich natürlich keiner Schuld bewusst und bezeichnet die Vorwürfe als haltlos.
Mini LED oder nicht, das ist hier die Frage
TCL erklärt, dass Samsung günstige LCD-TVs ohne Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen als solche vermarktet und damit Kunden in die Irre geführt habe. Zudem habe man damit Konkurrenten, wie eben TCL geschadet, die echte Mini-LED-TVs zu attraktiven Preisen anbieten. Samsung habe keine echten Mini-LED-Modelle zu günstigen Preisen entwickeln können und vermarkte daher die „Fakes“ als Mini LED, um ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis vorzugaukeln.
Der Samsung M80H ist eines der kontrovers diskutierten Modelle.
Samsung winkt angesichts der Vorwürfe ab. Man stehe hinter der Qualität seiner Fernsehgeräte und deren korrekten Produktbeschreibungen. TCL sieht das anders und konstatiert, dass die M-Reihe von Samsung keinen der technischen Vorteile biete, welche mit Mini LED in Verbindung stehen. Es handele sich letzten Endes um neu aufgezogene LCD-Modelle mit Standard-LED-Beleuchtungen. Wer Recht hat, müssen nun die Gerichte klären.
Nicht der erste Streit zwischen Samsung und TCL
Samsung und TCL liegen nicht das erste Mal miteinander im Clinch. In der Vergangenheit hatte umgekehrt nämlich schon Samsung schwere Vorwürfe gegen TCL erhoben. Vor einigen Jahren warf man dem Rivalen vor, bei QLED-TVs zu mogeln und gar keine echten Quantum Dots zu verwenden. Jetzt hat sich der Spieß in Bezug auf Mini LED sozusagen umgedreht.
TCL fordert nun in den USA, dass Samsung die M-Reihe nicht mehr als „Mini LED“ verkaufen bzw. vermarkten darf. Zudem strebt man nach einer Entschädigungssumme. Bis es dann eine Entscheidung gibt, könnte es jedoch noch Monate, wenn nicht Jahre, dauern. Das richtet sich danach, durch wie viele Instanzen der Rechtsstreit geht.
Sony hat mit dem Bravia 6 einen neuen OLED-TV für das Einstiegssegment vorgestellt. Der Sony Bravia 6 bietet erstmals vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse und richtet sich damit auch gezielt an Gamer. Zum Marktstart sind die Preise allerdings noch vergleichsweise hoch.
Update: Die Sony Bravia 6 OLED-TVs werden bei ersten Onlinehändlern zum Kauf angeboten. Wir haben den Artikel um einen Preisvergleich erweitert.
Fairerweise müssen wir sagen, dass die unverbindlichen Preisempfehlungen der Sony Bravia zum Launch sehr ähnlich ausfallen wie jene der LG OLED B6. Derzeit halten wir das aber noch nicht für allzu interessant. Denn im Handel könnt ihr die LG OLED G5, die Flaggschiffe von 2025, günstiger erwerben. Technisch sind jene natürlich haushoch überlegen. Unsere Empfehlung lautet daher, den Preisverlauf der Sony Bravia 6 vorerst zu beobachten.
Sony Bravia 6: Mit viermal HDMI 2.1
Der Sony Bravia 6 weist jedoch ein Merkmal auf, mit dem er sogar die RGB-Mini-LED-Flaggschiffe Bravia 9 II in die Schranken weist. Denn der neue OLED-TV verfügt endlich über vier vollwertige Ports für HDMI 2.1. Das liegt daran, dass er als Chip den MediaTek Pentonic 800 verwendet. Obendrein unterstützt er für Gamer nicht nur 4K bei 120 Hz und eARC, sondern auch ALLM (Auto Low Latency Mode) sowie VRR (Variable Refresh Rate).
Der Sony Bravia 6 soll es mit den LG OLED B6 aufnehmen.
Der Sony Bravia 6 ist neben HLG und HDR10 auch für Dolby Vision bereit. Zudem beherrscht er in Sachen Audio unter anderem Dolby Atmos und DTS:X. Als Plattform setzt Sony wie üblich Google TV ein. Somit könnt ihr konsequenterweise Features wie Google Cast und natürlich auch den Play Store verwenden. Letzterer hält alle wichtigen Apps wie z. B. für Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix bereit.
Das kosten die neuen OLED-Einstiegs-TVs
Die neuen Sony Bravia 6 kommen mit 48, 55, 65, 77 und sogar 83 Zoll Diagonale in den deutschen Handel. Ab September 2026 werden sie erhältlich sein. Man mutmaßt, dass die ein OLED-SE-Panel von LG Display verwenden. Das ist aber nicht offiziell bestätigt. Da die unverbindlichen Preisempfehlungen erst einmal zu hoch sind, raten wir, die Straßenpreise der nächsten Wochen und Monate genau im Auge zu behalten.
Die Sony Bravia 6 sind ab September 2026 in den folgenden Größen verfügbar:
BRAVIA 6 48″: UVP 1399 Euro
BRAVIA 6 55″: UVP 1499 Euro
BRAVIA 6 65″: UVP 1799 Euro
BRAVIA 6 77″: UVP 2599 Euro
BRAVIA 6 83″: UVP 3299 Euro
Preisvergleich Sony Bravia 6 OLED TV (2026):
*Klickt euch durch die Tabs, um die jeweilige Zollgröße des Sony Bravia 6 aufzurufen:
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 07:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 07:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 07:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 07:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Apple TV hat neue 4K-Filme und Vorbesteller ins Programm aufgenommen. Mit „Toy Story 5“ und der Live-Action-Verfilmung von „Vaiana“ lassen sich gleich zwei große Disney-Neuheiten für jeweils 13,99 Euro vorbestellen, während weitere Filme bereits ab 9,99 Euro verfügbar sind.
(Hier geht es direkt zur Auflistung der aktuellen 4K-Neuzugänge). Apple TV wird nicht müde und pflegt sein Film- und Serien-Portfolio durchgängig. Sobald ein Titel digital zur Verfügung steht oder ein 4K-Upgrade erhält, kann man sich fast sicher sein, dass dieser auch in kürzester Zeit auf der Streaming-Plattform bereitgestellt wird. So verwundert es nicht, dass auch die neuesten Heimkino-Premieren von Disney, unter anderem „Toy Story 5“ oder die Live-Action-Verfilmung zu „Vaiana“ schon ihren Weg in die Vorbestellerlisten gefunden haben. Ebenso interessant sind „Minions und Monster„, „Obession: Du sollst mich lieben„, „Supergirl“ und „Nürnberg„, die allesamt schon verfügbar sind und es sich in den Apple TV 4K-Charts in den Top 10 bequem gemacht haben.
Apple TV aktualisiert Filmklassiker mit 4K-Upgrades
Und wie wir es von Apple TV gewohnt sind, wird das Angebot auch stetig qualitativ optimiert. Unter anderem bekamen die Filme „Magnolia“ (Tom Cruise), „28 Days Later“ (Cillian Murphy), „Tage der Finsternis“ (Christopher Lambert) oder „Mars Attacks!“ (Zu viele hochklassige Schauspieler zum aufzählen) ein UHD-Upgrade verpasst. Solltet ihr die Filme bereits besitzen, wird dieses in der Regel kostenlos eingespielt. Ansonsten können die Titel bereits ab supergünstigen 3.99 Euro käuflich erworben werden.
Neue 4K‑Filme auf Apple TV (Vorbesteller & Bestandstitel):
13.99€ – Vorbestellbar
13.99€ – Vorbestellbar
9.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
17.99€ – Vorbestellbar
13.99€ – Verfügbar
17.99€ – Verfügbar
14.99€ – Verfügbar
13.99€ – Verfügbar
11.99€ – Vorbestellbar
3.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
7.99€ – Verfügbar
13.99€ – Vorbestellbar
13.99€ – Verfügbar
11.99€ – Vorbestellbar
17.99€ – Vorbestellbar
11.99€ – Vorbestellbar
12.99€ – Verfügbar
11.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
11.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
4.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
19.99€ – Verfügbar
11.99€ – Verfügbar
3.99€ – Verfügbar
16.99€ – Verfügbar
11.99€ – Verfügbar
13.99€ – Verfügbar
3.99€ – Verfügbar
19.99€ – Verfügbar
9.99€ – Verfügbar
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XGIMI bringt mit dem Aura 3 Max und dem Aura 3 Pro gleich zwei neue Ultrakurzdistanz-Projektoren an den Start. Beide Modelle kombinieren RGB-Triple-Laser mit 4K-Wiedergabe bei bis zu 120 Hz, Dolby Vision, IMAX Enhanced und einer doppelten dynamischen Iris.
Bislang stand bei der neuen Aura-Generation vor allem der XGIMI Aura 3 Max im Mittelpunkt. Auf der inzwischen freigeschalteten deutschen Reservierungsseite für die Aura-3-Serie lässt sich neben dem Spitzenmodell jedoch auch ein Aura 3 Pro auswählen. XGIMI positioniert diesen als etwas niedriger angesiedelte Variante und hält sich bei den technischen Daten leider noch bedeckt. Ein direkter Vergleich zwischen den beiden Aura-Modellen ist somit derzeit nicht möglich. Beide Ultrakurzdistanz-Projektoren nutzen einen RGB-Triple-Laser und verarbeiten 4K-Signale mit bis zu 120 Hz. Dolby Vision, IMAX Enhanced, die doppelte dynamische Iris und eine Hardwarelösung zur Reduzierung des möglichen Regenbogeneffekts (RBE) sind ebenfalls dabei.
Aura 3 Max mit 5.700 ISO-Lumen und 4K bei 120 Hz
Der XGIMI Aura 3 Max unterstützt 120 Hz bei 4K-Auflösung und schafft bis zu 5.700 ISO-Lumen.
Beim Aura 3 Max liegen bereits deutlich mehr technische Daten vor. XGIMI nennt für das Spitzenmodell eine Lichtleistung von bis zu 5.700 ISO-Lumen sowie einen nativen Kontrast von bis zu 8.000:1. Das sind erst einmal Herstellerangaben, die sich in einem Test bestätigen müssen. Auf dem Papier wären 5.700 ISO-Lumen und 8.000:1 für einen UST-Projektor aber beachtlich. Gerade beim Kontrast wird interessant sein, wie sich die neue Dual Dynamic Iris in der Praxis verhält. Dabei arbeiten zwei optische Irisblenden zusammen, um die Lichtmenge abhängig vom Bildinhalt zu regulieren.
Bei der eigentlichen Bilddarstellung bleibt XGIMI der DLP-Technik treu. Die 4K-UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten entsteht weiterhin per XPR-Pixelshifting. Neu ist allerdings, dass diese 4K-Darstellung nun mit bis zu 120 Hz erfolgen kann. Dafür verbaut XGIMI zwei DLPC-8545-Controller, welche die Bildsignale parallel verarbeiten. Der Hersteller spricht in diesem Zusammenhang selbst von „native 4K 120Hz“. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass im Projektor plötzlich ein nativer 4K-DLP-Chip arbeitet. Die 4K-Auflösung entsteht also weiterhin per Pixelshifting, die Ausgabe erfolgt jedoch tatsächlich mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz.
Auf der Rückseite des XGIMI Aura 3 Max erkennt man unter anderem drei HDMI-2.1-Anschlüsse.
Für die Zuspielung stehen drei HDMI-Anschlüsse bereit. Nach den bislang vorliegenden technischen Daten handelt es sich bei allen drei um HDMI-2.1-Eingänge, die 4K-Signale mit bis zu 120 Hz verarbeiten können. HDMI 2 übernimmt zusätzlich die eARC-Funktion. Damit könnten beispielsweise eine Spielekonsole und ein Gaming-PC gleichzeitig mit 4K/120 Hz angeschlossen bleiben. Da es in der Vergangenheit aber immer wieder zu Verwirrungen um die Bezeichnung HDMI 2.1 gekommen ist – eine entsprechend bezeichnete Schnittstelle kann durchaus auch nur 4K@60Hz verarbeiten – sollte man die Angabe noch mit etwas Vorsicht genießen.
Für Gamer kommen VRR und ALLM sowie Dolby Vision Gaming hinzu. Bei Full-HD-Auflösung sollen sogar bis zu 240 Hz möglich sein. Die von XGIMI beworbene Reaktionszeit von nur einer Millisekunde gilt allerdings für den Betrieb mit 1.080p und 240 Hz und sollte nicht einfach auf 4K/120 Hz übertragen werden. Wir vermuten, dass man beim Projektor bei einem Input-Lag von um die 5 ms landen dürfte.
120 Zoll aus rund 20 Zentimetern Entfernung
Beeindruckend: Mit minimalem Abstand zur Leinwand schafft der XGIMI Aura 3 Max ein Bild mit 120 Zoll Diagonale.
Auch bei der Aufstellung hat XGIMI gegenüber dem Vorgänger nachgebessert. Das Projektionsverhältnis sinkt auf 0,163:1. Damit lässt sich eine Bilddiagonale von 120 Zoll bereits aus ungefähr 20 Zentimetern Abstand zur Projektionsfläche realisieren. Maximal sollen bis zu 200 Zoll möglich sein. Bei einem UST-Projektor macht sich das im Alltag durchaus bemerkbar: Weniger Abstand zur Leinwand bedeutet auch, dass das Lowboard nicht so weit in den Raum ragen muss. Zudem besitzt der Aura 3 Max ja auch eine gewisse Tiefe.
Der Aura 3 Max erhält außerdem ein 80 Watt starkes Harman-Kardon-Soundsystem. Vier Lautsprecher mit jeweils 20 Watt sollen eine separate Soundlösung zumindest bei weniger anspruchsvollen Installationen überflüssig machen. Dolby Atmos und DTS Virtual:X werden unterstützt. Als Smart-TV-Plattform setzt XGIMI auf Google TV, Netflix ist offiziell integriert. HDR10+, HLG, Filmmaker Mode und die Wiedergabe von 3D-Inhalten gehören ebenfalls zum Funktionsumfang.
XGIMI Aura 3 Pro übernimmt viele Funktionen des Max
Wir vermuten, dass sich das Design des XGIMI Aura 3 Pro stark am Aura 3 Max orientiert.
Zum Aura 3 Pro hat XGIMI bislang deutlich weniger verraten. Dass es sich dabei nicht nur um eine abweichende regionale Modellbezeichnung handelt, zeigt bereits die deutsche Reservierungsseite: Aura 3 Max und Aura 3 Pro können dort getrennt ausgewählt werden und werden von XGIMI als „Ultimate Performance“ beziehungsweise „Premium Performance“ geführt.
Bei der Bildtechnik übernimmt der Aura 3 Pro allerdings viele Merkmale des Max. XGIMI bestätigt auch für den Aura 3 Pro RGB-Triple-Laser, 4K-Wiedergabe mit 120 Hz, die Dual Dynamic Iris, Dolby Vision, IMAX Enhanced und den X-VISION-Bildprozessor. Auch die Technologie zur Reduzierung des Regenbogeneffekts ist Bestandteil der Ausstattung. Wir vermuten, dass XGIMI wie bereits bei seinen Horizon-20-Modellen einfach mehrere Geräte mit unterschiedlichen Licht- und Kontrastwerten anbietet.
Reservierung in Deutschland für 50 Euro
Der XGIMI Aura 3 Max 4K-120Hz-Laser-UST-Projektor in der Detailansicht.
Seit dem 1. September 2026 nimmt XGIMI auch über seinen deutschen Online-Shop Reservierungen für Aura 3 Max und Aura 3 Pro entgegen. Dafür werden 50 Euro fällig. Dabei handelt es sich ausdrücklich bisher nicht um den Kauf des Projektors, sondern um eine vollständig erstattbare Reservierungsgebühr. Wer anschließend auf Kickstarter bestellt und dieselbe E-Mail-Adresse verwendet, soll Zugang zu einem vergünstigten VIP-Preis sowie weiteren Aktionsvorteilen erhalten.
Die Preise von Aura 3 Max und Aura 3 Pro will XGIMI am 3. September 2026 bekannt geben. Die eigentliche Kickstarter-Kampagne startet am 20. Oktober. Mit der Auslieferung der ersten Geräte rechnet der Hersteller ab Dezember, wobei die Bestellungen in der Reihenfolge der Kickstarter-Unterstützer abgearbeitet werden sollen.
4K mit 120 Hz wird zum großen Projektoren-Thema 2026
120-Hz-Projektoren sind wohl DAS neue Thema im Heimkino-Segment. Mit dem XGIMI Aura 3 Max (links), dem AWOL LuxVision (oben rechts) und dem JMGO IRIS Ultra Max (unten rechts) haben wir schon drei neue Kandidaten in kürzester Zeit vorgestellt bekommen.
120 Hz scheint sich 2026 zu einem der großen Themen im Heimkino-Projektoren-Segment zu entwickeln. Lange waren hohe Bildraten bei DLP-Beamern zwar nichts Ungewöhnliches, 120 oder 240 Hz standen dann aber meist nur bei einer auf Full HD reduzierten Auflösung zur Verfügung. Bei mehreren neuen Modellen soll diese Einschränkung nun wegfallen.
Erst vor wenigen Tagen hatten wir über den JMGO IRIS Ultra Max mit 4K und echten 120 Hz berichtet. Auch hier kommen zwei DLPC-8545-Controller zum Einsatz, damit die 4K-Darstellung tatsächlich 120-mal pro Sekunde aktualisiert werden kann. Das chinesische Schwestermodell N5S Ultra Max hat bereits gezeigt, dass die Technik grundsätzlich funktioniert. Mit dem AWOL LuxVision wurde inzwischen noch ein weiterer Ultrakurzdistanz-Projektor mit 4K und 120 Hz angekündigt. AWOL kombiniert die hohe Bildrate ebenfalls mit HDMI 2.1, VRR und ALLM und will darüber hinaus bis zu 5.500 ISO-Lumen erreichen. Dazu kommt bei diesem Modell ein für UST-Projektoren ungewöhnlicher optischer Bildversatz.
Mit XGIMI, JMGO und AWOL haben innerhalb kurzer Zeit gleich drei Hersteller entsprechende Geräte angekündigt. 4K/120 Hz dürfte damit bei höherklassigen Projektoren deutlich häufiger werden. Vielleicht sogar schon überfällig, dass man mit der 120Hz-„Integration“ auch mehr in Richtung der Gamer abzielt.
Im Heimkino wird es heller und stimmungsvoller: Signify hat auf der IFA 2026 neue Philips-Hue-Produkte fürs Heimkino vorgestellt.
Dabei hat auch die zuvor bereits durchgesickerte Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K das Licht der Welt erblickt. Im direkten Vergleich mit der 8K-Version bietet sie aber nur noch einen statt vier HDMI-Eingänge. Zudem muss sie auf Unterstützung für 4K bei 120 Hz verzichten, was sie wohl für Gamer ins Aus schießt. Dafür fällt allerdings auch der Preis deutlich. Könnte also eine sinnvolle Lösung für Anwender sein, die z. B. nur einen UHD Blu-ray Player oder einen Streaming-Player verbinden möchten.
Philips Hue Play Screen Sync: Die frische Alternative
Die Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K erfüllt den Zweck, eure smarte Beleuchtung mit dem TV-Bild bzw. dessen Farben zu synchronisieren. Dafür greift sie die im HDMI-Videosignal enthaltenen Farbinformationen zwischendrin ab. Anschließend könnt ihr die Farben mit smarten Hue-Lampen und -Leuchtmitteln synchronisieren – wie z. B. den kürzlich von uns getesteten Hue Play Floor und Table Lamps.
Ein Nachteil: Die Synchronisation der Farben funktioniert eben nur mit via HDMI angeschlossenen Geräten. Das ist ein Gegensatz zu z. B. der Hue TV Sync App, welche wiederum auf die integrierten Smart-TV-Apps beschränkt ist. Für alle Quellen geeignet ist hingegen die neue Philips Hue Play Screen Sync. Dabei handelt es sich um eine Kamera, die ebenfalls schon vorher durchgesickert war.
Die Philips Hue Play Screen Sync wird oben auf den TV gesteckt.
Die Philips Hue Play Screen Sync wird, ähnlich wie vergleichbare Lösungen von Govee, oben auf den TV aufgesteckt. Sie greift dann mit einer Fisheye-Kamera die Farbinformationen ab, sodass auch hier eine Synchronisierung mit eurer Hue-Beleuchtung möglich ist. Da wollen wir aber ehrlich sein: Solche Kamera-Lösungen sind optisch extrem störend und aus unserer Sicht daher eher unschöne Lösungen.
Neue Möglichkeiten – auch ohne Hue Bridge
Obendrein führt man die Option ein, die Hue-Beleuchtung ohne eine Hue Bridge mit dem TV zu synchronisieren. Der Hue Play Gradient Lightstrip kann nämlich über Bluetooth direkt mit der Hue Play HDMI Sync Box 4K oder Philips Hue Play Screen Sync verbunden werden. Allerdings ist das mehr eine Notlösung. Erst in Verbindung mit einer Hue Bridge oder Bridge Pro kann die Lichtsynchronisation um bis zu zehn zusätzliche Beleuchtungsprodukte erweitert werden.
Signify bzw. Philips Hue bringt zeitgleich auch noch zwei neue TV-Lightstrips auf den Markt. Die Philips Hue Play Gradient Lightstrip und Lightstrip Pro lassen sich für verschiedene TV-Größen zuschneiden. Zum ersten Mal wird das Portfolio auch eine Version umfassen, die für Fernsehgeräte mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu 100 Zoll ausgelegt ist.
Die Preise der neuen Geräte sehen dabei folgendermaßen aus:
Philips Hue Play Screen Sync – verfügbar ab 3. September 2026; ab 119,99 Euro/120 CHF, Sets mit TV-Lightstrips folgen in ausgewählten Märkten.
Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K – verfügbar ab 3. September 2026; ab 149,99 Euro/150 CHF, Sets mit TV-Lightstrips folgen in ausgewählten Märkten.
Philips Hue Play Gradient Lightstrip und Philips Hue Play Gradient Lightstrip Pro – verfügbar ab 3. September 2026; ab 99,99 Euro/100 CHF.
Adam Wingards neuer Action-Horror „Onslaught“ lässt genetisch veränderte Supersoldaten von der Leine. Die A24-Produktion lässt sich jetzt auch in Deutschland auf 4K Blu-ray im Steelbook und Mediabook vorbestellen.
Wer seine Action gerne etwas härter und mit einer ordentlichen Portion Horror serviert bekommt, sollte sich einmal den Trailer zu „Onslaught“ (weiter unten) gönnen. Für den neuen Film von Regisseur Adam Wingard, der zuvor unter anderem bei „Godzilla vs. Kong“, „Godzilla x Kong: The New Empire“ und „You’re Next“ Regie führte, stehen jetzt die ersten deutschen Heimkino-Veröffentlichungen zur Vorbestellung bereit. Der Release ist nach aktuellem Stand für den 17. Dezember 2026 geplant. Man hat die Wahl zwischen der 4K UHD Blu-ray die als limitierte Varianten im Steelbook und Mediabook zur Preorder bereitstehen. Zudem kann der Titel auch als reguläre Blu-ray und DVD geordert werden.
Onslaught auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD vorbestellen:
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Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 08:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Hinter „Onslaught“ steckt das Independent-Studio A24, das sich in den vergangenen Jahren mit Filmen wie „Everything Everywhere All at Once“, „Civil War“ oder „The Backrooms“ einen Namen gemacht hat. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Celeste, gespielt von Adria Arjona. Die ehemalige Army-Scharfschützin lebt mit ihrer Tochter zurückgezogen in einem Wohnwagenpark, als ein geheimes militärisches Experiment völlig aus dem Ruder läuft. Eine Gruppe genetisch veränderter Supersoldaten kann entkommen und zieht anschließend eine blutige Spur durch das amerikanische Hinterland.
Celeste bleibt damit kaum eine andere Wahl, als ihre militärische Vergangenheit wieder hervorzuholen und sich den wesentlich stärkeren Gegnern entgegenzustellen, um ihre Tochter zu beschützen. Gleichzeitig versucht eine bewaffnete Einheit, die außer Kontrolle geratenen Kampfmaschinen wieder einzufangen. Ein klassisches Wochenende in den USA eben…
Technische Details der 4K Blu-ray bisher nicht bekannt
Bei den technischen Spezifikationen der deutschen UHD-Veröffentlichung hält sich das Filmstudio leider noch zurück. Die Chancen, dass „Onslaught“ mit einem 4K-Master mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 und/oder Dolby Vision) aufwarten kann, stehen ziemlich hoch. Beim Ton wird man sich womöglich mit einem Surround-Mix im DTS-HD MA 5.1-Format arrangieren dürfen.
Für Sammler gibt es damit zumindest schon einmal zwei interessante Ausgaben zur Auswahl. Sowohl das limitierte 4K-Steelbook als auch das Mediabook mit 4K UHD und Blu-ray werden aktuell für jeweils 34,99 Euro zur Vorbestellung angeboten. Die normale Blu-ray liegt bei 18,99 Euro, die DVD bei 14,99 Euro (Stand: 03. September 2026).