LG stellt mit dem UltraGear 32GS95UX-B seinen ersten OLED-Monitor mit 32 Zoll und 4K-UHD-Auflösung für Gamer vor.
Erstmals hatten die Südkoreaner den Gaming-Monitor bereits auf der CES 2024 im Januar in Las Vegas präsentiert. Jetzt kommt der Bildschirm bald nach Deutschland: Ab dem 17, Juni 2024 ist der LG UltraGear 32GS95UX-B offiziell im Handel erhältlich. Einige Anbieter listen den Monitor bereits für 1.399 Euro. Vom 03. Juni bis 16. Juni können alle Interessierten über www.lg.com obendrein an einer Vorbestellaktion teilnehmen und dabei einen Rabatt von 100 Euro sowie fünf Jahre Garantie in Anspruch nehmen.
LG 4K-OLED-Gaming-Monitor mit 480Hz
Laut LG handelt es sich um den ersten OLED-Gaming-Monitor des Unternehmens mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung. Mit dabei ist auch Support für HDR10 und die Zertifizierung nach VESA DisplayHDR True Black 400. Spannend ist auch der Dual-Mode des Monitors. So könnt ihr den Gaming-Monitor wahlweise bei voller 4K-Auflösung mit bis zu 240 Hz betreiben oder aber auf 1080p drosseln, dafür dann aber 480 Hz einsetzen. Das ist vielleicht für E-Sportler interessant.
Der LG UltraGear 32GS95UX-B kann auch mit 1080p und dann 480 Hz arbeiten.
Ebenfalls könnt ihr unabhängig von der Bildwiederholrate auch auf eine verkleinere Darstellung in den Formaten 24 oder 27 Zoll umschalten. Neben HDMI VRR finden auch AMD FreeSync Premium Pro und Nvidia G-Sync Unterstützung. Für den Sound nutzt LG das OLED-Panel selbst, welches per „Cinematic Sound“ den Klang auf den Spieler abstrahlt. Hier will man auch mit DTS Virtual:X aufwarten. Auch eine RGB-Hintergrundbeleuchtung darf bei so einem Gaming-Monitor natürlich nicht fehlen.
Was die Schnittstellen betrifft, so bringt der LG UltraGear 32GS95UX-B zweimal HDMI 2.1, einmal DisplayPort 1.4, zweimal USB-A (Downstream, 3.0) und einmal USB-A (Upstream, 3.0) sowie einen Kopfhörerausgang mit. VESA ClearMR 13000 bescheinigt dem Gaming-Monitor eine exzellente Bewegungsschärfe. Auch für VESA Adaptive Sync ist der Bildschirm zertifiziert.
Hinten am Ständer sitzt eine RGB-Hintergrundbeleuchtung.
Für mehr Ergonomie lässt sich der LG UltraGear 32GS95UX-B drehen, neigen und in der Höhe verstellen. Auch die Nutzung im Pivot-Modus ist möglich. Laut LG nutzt der Monitor zudem ein Mikro-Linsen-Array zur Steigerung der Helligkeit. Als Spitzenhelligkeit kann man daher bis zu 1.300 Nits nennen.
Sennheiser lockt mit einer attraktiven Preisaktion auf seine beliebten AMBEO Soundbar-Modelle Mini, Plus und MAX. Mehrere Händler haben die Preise für die Klangriegel um bis zu 33 Prozent reduziert.
Mit der nahenden Fußball-EM 2024 in Deutschland versuchen Elektronikhersteller mit attraktiven Preisaktionen noch ein paar fortschrittliche Audio- und Videoprodukte in den Wohnzimmern zu platzieren. So auch bei den Audiospezialisten von Sennheiser, die das akustische Entertainment-Erlebnis für Live-Sport, Filme, Serien, Fernsehen und Gaming in den eigenen vier Wänden optimieren möchten. Entsprechend wurden im Webshop von Sennheiser sowie bei mehreren namhaften Online-Shops die Preise für die beliebten AMBEO Soundbars zum Teil drastisch reduziert. Die doch recht preisstabilen Produkte von Sennheiser, werden derzeit mit Rabatten von bis zu 33 Prozent (z.b. bei der AMBEO Soundbar Plus) angeboten. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der AMBEO Soundbars).
Sennheiser AMBEO Soundbar Mini
Die Sennheiser AMBEO Soundbar Mini (unten), darüber die Plus-Variante || Bild: Dominic Jahn
Alle Soundbar-Modelle von Sennheiser sind derzeit Teil der Preisvorteils-Aktion. Erfreulicherweise besteht das Klangriegel-Portfolio von Sennheiser nur aus drei Modellen, die wir euch entsprechend schnell vorstellen dürfen. Das Einstiegsmodell hört auf die Bezeichnung AMBEO Soundbar Mini, ein 4.1-Soundsystem mit 6 Lautsprechern (4x Breitband 2x Woofer) und einer maximalen Klangleistung von 250 Watt. Das System erlaubt eine Verarbeitung und Virtualisierung von 3D-Soundformaten wie Dolby Atmos, DTS:X, MPEG-H oder 360 Reality Audio.
Dazu wird Klang von Stereo- und Surround-Soundformaten dank integrierten Upmixer in ein voluminöses, akustisches Erlebnis verwandelt. Das System lässt sich via HDMI eARC, Bluetooth, Wi-Fi, Bluetooth, Apple AirPlay 2 usw. ansteuern. Als Komfort-Feature liefert die Ambeo Soundbar Mini auch eine Unterstützung für den Amazon Alexa Sprachassistenten, dank der integrierten Mikrofone. Die Optimierung und Steuerung kann über die Fernbedienung oder kostenlosen Sennheiser Smart Control App erfolgen.
Sennheiser AMBEO Soundbar Plus
Größenvergleich der Soundbars: Die AMBEO Mini (vorne), AMBEO Plus (oben) und AMBEO MAX (Hintergrund) von Sennheiser || Bild: Dominic Jahn
Die Sennheiser AMBEO Soundbar Plus übernimmt alle Funktionen und Features der AMBEO Soundbar Mini und erweitert diese in vielerlei Hinsicht. Die Plus-Variante bildet ein 5.1.2-Soundsystem ab mit zwei nach oben strahlenden Reflexions-Lautsprechern für die Abbildung der Höhenkanäle der 3D-Soundformate. Zudem erhöht sich die Klangleistung auf bis zu 400 Watt (RMS). Auch bei der Auswahl der Anschlüsse gibt es mehr Auswahl. 4K-Passthrough ist dank zwei HDMI 2.0-Eingängen sowie dem HDMI 2.1-Ausgang (eARC) möglich. Dazu gesellt sich noch ein digital-optischer S/PDIF-Eingang, ein Stereo-RCA-Anschluss sowie ein Ethernet/Lan-Anschluss. Weiterhin mit an Bord sind drahtlose Optionen wie Bluetooth, Apple AirPlay 2, Wi-Fi, Chromecast, Spotify Connect uvm.
Sennheiser AMBEO Soundbar MAX
Das Audio-Flaggschiff Sennheiser AMBEO Soundbar MAX || Bild: Dominic Jahn
Zuletzt die AMBEO Soundbar MAX – der ganze Stolz der Soundspezialisten von Sennheiser. Bei diesem Modell kommen doch etwas größere Treiber zum Einsatz, die sich in einem echten 5.1.4-Kanal-System anordnen. Die maximale Klangleistung steigt auf 500 Watt, was sich bei der Klangleistung definitiv bemerkbar macht. Auch die optimierte Verortung von Klangobjekten im Raum dürfte bei der MAX-Variante am besten transportiert werden.
Zuletzt aktualisiert am 18. Oktober 2026 um 03:04 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 18. Oktober 2026 um 03:08 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 18. Oktober 2026 um 03:37 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sony teilt mit, dass sich die App für Netflix von zahlreichen Fernsehgeräten des Unternehmens verabschiedet. Betroffen sind Modelle aus dem Jahr 2014.
Schon vor einer Weile hatte Sony das Aus für die Netflix-App auf seinen Smart-TVs der Modelljahre 2011, 2012 und 2013 bestätigt. Jetzt hat man erklärt, dass zusätzlich auch Geräte aus dem Jahr 2014 betroffen sind. Leser, die also entsprechende Fernsehgeräte besitzen und direkt auf ihnen auf das Streaming-Angebot zugreifen, werden sich nach einer Alternative umsehen müssen.
Einerseits kann man einen 10 Jahre alten Fernseher natürlich auch tatsächlich mal durch ein aktuelles Modell austauschen und dürfte einen erheblichen Qualitätssprung erleben. Wer dazu aber nicht bereit ist, hat andererseits die Chance, einen Streaming-Player per HDMI zu verbinden. Da würde auch schon ein Modell der Reihe Amazon Fire TV Stick ausreichen, um verhältnismäßig günstig den Zugriff auf Netflix wieder zu erreichen.
Ein wenig Bedenkzeit verleibt so oder so noch. Laut Sony wird die App für Netflix auf betroffenen TV-Geräten aus dem Modelljahr 2014 ab dem 23. Juli 2024 nicht mehr funktionsfähig sein. Betroffen sind von dieser Anpassung alle Regionen – also auch Europa bzw. Deutschland.
Smart-TVs bieten wenig Sicherheit in Bezug auf die App-Unterstützung
Letzten Endes sieht man an diesem Beispiel, dass es durchaus praktisch ist, Streaming-Apps direkt über den Smart-TV zu nutzen, doch die Unterstützung kann eben jederzeit gestrichen werden. Allerdings kann man Sony nach einer Dekade auch keinen allzu großen Vorwurf daraus stricken, dass die App eines Streaming-Anbieters jetzt entfällt. Am Ende ist das eben der Lauf der Dinge, da es irgendwann finanziell für die Hersteller und App-Anbieter keinen Sinn mehr ergibt, ältere Geräte auf dem aktuellen Stand zu halten.
Zum Schluss teilen wir noch Sonys offizielle Liste der betroffenen Modelle mit euch. Besitzt ihr also einen der folgenden Fernseher von Sony, ist mit Netflix ab dem 23. Juli 2024 Schluss.
DTS:X ist vielen Heimkino-Fans bereits ein Begriff. Das Konkurrenzformat zu Dolby Atmos liefert fulminanten 3D-Sound für Filme und Serien. Wir klären für euch alle Fragen zum DTS:X 3D-Audioformat.
Dabei möchten wir ergänzen: Im Heimkino gibt es neben dem Platzhirsch Dolby Atmos und dem Zweitplatzierten DTS:X auch noch Auro 3D als 3D-Tonformat. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie ermöglichen objektbasierten Klang. Dies ist etwas, das vor allem beim Mastering bzw. der Abmischung, also in der Produktion, eine Rolle spielt. Letzten Endes können die Toningenieure „Klangobjekte“, z. B. das Rauschen eines Hubschraubers oder den Schuss einer Pistole, freier im Raum verteilen. Sie müssen sich nicht felsenfest auf einen oder mehrere Lautsprecher eines 5.1- oder 7.1-Systems festgelegt werden.
Das kann für dich auch Vorteile bei der Wiedergabe haben. Theoretisch sollte es egal sein, ob ihr z. B. ein 3D-Audio-System im Aufbau 7.1.4 oder 11.2.4, etc. nutzt – dank der objektbasierten Abmischung sollte die Räumlichkeit deines Aufbaus immer voll ausgenutzt werden. Obendrein ermöglichen 3D-Tonformate es im Gegensatz zu ihren Vorgängern wie Dolby TrueHD oder DTS-HD Master Audio, dass auch Klang aus der Höhe kommt. Dies könnt ihr Zuhause entweder durch Deckenlautsprecher oder Upfiring-Lautsprecher realisieren. Letztere sind oft in Premium-Soundbars verbaut. Sie sollen den Klang von der Decke zum Sitzplatz reflektieren.
Hier ist ein System mit DTS:X im 7.1.4-Aufbau zu sehen. | Bild: DTS
Wie gut das funktioniert, hängt nicht nur von eurem Zimmer, sondern auch von der jeweiligen Soundbar ab. Letzten Endes sind „echte“ Deckenlautsprecher natürlich der bessere allerdings auch komplexere Weg. Ein weiterer Vorteil von Dolby Atmos und DTS:X: Ihr könnt nicht nur speziell Deckenlautsprecher verwenden, sondern allgemein wesentlich größere Systeme mit mehr Speakern. Damit sprengt ihr also die Begrenzungen von Dolby Digital, DTS und den bereits erwähnten Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio.
Stopp: Was bedeutet eigentlich 5.1.4?
Genau genommen sind aber weder DTS:X noch Dolby Atmos wirklich neue Klangformate. Vielmehr basieren sie noch auf bestehenden Formaten wie im Bereich der Ultra HD Blu-rays auf den verlustfreien DTS-HD Master Audio und Dolby TrueHD. Sie erweitern diese Formate aber eben um die objektbasierten Metadaten. Letztere platzieren die erwähnten Klangobjekte im Raum, damit eure Lautsprecher sie korrekt wiedergeben können – auch wenn ihr Speaker-Set-ups wie 9.1.4 oder ähnliche Systeme verwendet.
Mancher Leser kratzt sich jetzt jedoch vielleicht ratlos am Kopf: Wofür stehen denn diese „Zahlencodes“ wie 5.1.2, 7.1.4 oder auch 9.1.4 überhaupt? Nun, bei einem klassischen Stereo-System gibt es zwei Lautsprecher oder auch Kanäle. Folglich bezeichnet man so ein System auch als 2.0-Aufbau. Fügen wir einen Subwoofer hinzu, entsteht ein 2.1-System. Die erste Ziffer stehrt für die beiden Speaker (links, rechts), die „1“ nach dem Punkt für den Sub. Gehen wir zum Surround-Sound über, könnte sich ein 5.1-System ergeben. Hier stünden fünf „normale“ Lautsprecher (vorne links, vorne rechts, Center, hinten links, hinten rechts) plus ein Subwoofer bereit.
Soundbars wie die hier gezeigte Samsung Slim HW-S710GD wird gerne mit Dolby Atmos beworben, unterstützt jedoch ebenfalls DTS:X
So weit so gut, doch wofür steht dann die Ziffer 2 bei einem 5.1.2-System? Die letzte Zahl markiert die Anzahl der Höhenkanäle bzw. Deckenlautsprecher oder auch Upfiring-Treiber. Bei einem 5.1.2-System hättet ihr also beispielsweise zwei Höhenkanäle für Klang von oben an Bord. Bei einem 9.1.4-System wären es vier Höhenkanäle – gar nicht so kompliziert also.
DTS:X: Mehr Lautsprecher = mehr Immersion
Ein Vorteil von DTS:X gegenüber DTS-Master Audio oder auch Dolby TrueHD: Ihr profitiert auch dann, wenn ihr euer System später aufrüstet. Das Tonformat macht euch also quasi „zukunftssicher“. Im Übrigen gilt dies aber genau so auch für Dolby Atmos. Beispiel: Eine Tonspur, codiert als DTS-HD Master Audio 5.1 spricht exakt einen 5.1-Aufbau an. Nutzt ihr ein 7.1-System bleiben eure seitlichen Speaker folgerichtig stumm – es sei den ihr rechnet den Ton hoch, was nie ganz ideal funktioniert.
Liegt die Tonspur aber als DTS:X vor, dann wurde sie, wie bereits erklärt, objektbasiert abgemischt. Es ist also egal, ob ihr ein 5.1, ein 7.1.2 oder ein 11.1.4-System, verwendet – die Tonspur kann alle Lautsprecher versorgen und ausnutzen. Das macht es nicht nur für die Ingenieure im Tonstudio leichter, verschiedene Konfigurationen zu berücksichtigen, auch für euch ist das ein Vorteil, falls ihr später euer System umbaut. Mit DTS:X könnt ihr sicher sein, dass es optimal ausgenutzt wird.
Dazu wollen wir anmerken, dass manche AV-Receiver und Soundbars auch mit den Techniken DTS Virtual:X oder Dolby Atmos Height Virtualization werben. Das sind im Grunde Software-Tricks, um etwa bei einer nativen 5.1-Tonspur weitere Kanäle zu simulieren und somit auch die Höhenkanäle zu befeuern. Dass die Software hier aber „schätzen“ muss, sind die Ergebnisse je nach Vorlage mal erstaunlich brauchbar und mal eher kurios. Nativer 3D-Sound ist also klar zu bevorzugen.
Warum „hört“ man so wenig von DTS:X?
Grenzen sind allerdings auch DTS:X gesetzt. Diese liegen in der Praxis weniger am Tonformat selbst, sondern an den Herstellern. Wie viele Lautsprecher bzw. Kanäle ihr an einem AVR betreiben könntt, hängt vom jeweiligen Modell ab. Und da kommt natürlich auch der Geldbeutel ins Spiel. Premium-Receiver von Denon, Marantz und Yamaha kosten schnell tausende Euro.
DTS:X unterstützt auf dem Papier maximal 12 Kanäle. Allerdings gibt es dann auch noch DTS:X Pro, was bis zu 32 Kanäle / Lautsprecher im Heimkino ermöglicht. Diese Grenze dürfte kaum jemand außerhalb der oberen Zehntausend sprengen können. Zumal hier eben eher die erwähnten AV-Receiver limitieren. Flaggschiffe von Denon und Marantz etwa belassen es derzeit bei 14 Kanälen.
Einige TVs können DTS:X direkt wiedergeben, das 3D-Tonformat spielt aber erst bei sehr vielen Lautsprechern seine Stärken aus.
Warum hört man aber verhältnismäßig von DTS:X, während Dolby Atmos gefühlt in aller Munde zu sein scheint? Dolby hat den Vorteil, deutlich schneller auf den Streaming-Zug aufgesprungen zu sein. Dort kann dann als sogenannte Core (Kern) Dolby Digital+ dienen. Bei Ultra HD Blu-rays ist es im Übrigen als Core DTS-HD Master Audio. Während DTS auf Discs verbreitet ist, setzen erst jetzt erste Streaming-Anbieter wie Disney+ verbunden mit IMAX Enhanced auf DTS:X. Es sind aber deutlich weniger Geräte kompatibel als bei Dolby Atmos. Das Unternehmen hinter DTS, Xperi, scheint zu lange geschlafen zu haben.
DTS:X benötigt immer einen Kern
Ihr habt es herausgelesen: DTS:X benötigt als Basis immer einen Core, da es eben kein eigenständiges Klangformat ist, sondern streng genommen seinen Kern um Metadaten aufstockt. Bei Dolby Atmos verhält es sich genau so. Während auf Discs jeweils die verlustfreien Formate DTS-HD Master Audio und Dolby TrueHD die Cores stellen können, sind es bei Streaming-Anbietern die verlustbehafteten DTS und Dolby Digital+.
Bei AV-Receivern und Endstufen (hier die Produktauswahl von Yamaha) gehört DTS:X bereits seit Jahren zum „guten Ton“. Ausnahme natürlich Stereo- und Surround-Systeme.
Die Vorgehensweise mag auf den ersten Blick befremdlich wirken, hat aber einen Vorteil: Tonspuren mit DTS:X sind abwärtskompatibel und funktionieren dank ihrer Kerne stets auch auf Anlagen, die DTS bzw. DTS-HD Master Audio beherrschen. Allerdings gilt das nur für Discs, beim Streaming wird es komplizierter, da Xperi verlustbehaftetes DTS:X erst deutlich später ins Format aufgenommen hat.
Disney+ unterstützt inzwischen DTS:X als Teil von IMAX Enhanced für einige Inhalte. Aber nur wenige TVs und Mediaplayer sind derzeit kompatibel. | Bild: The Walt Disney Company
Deswegen kannst du DTS:X per Streaming nur an Geräten einsetzen, die das sogenannte „Profile 2“ beherrschen. Dies sind normalerweise Geräte, die auch für IMAX Enhanced zertifiziert sind. Aus diesem Grund funktioniert auch Disney+ mit DTS:X aktuell nur an einer Handvoll von Geräten. Es bleibt abzuwarten, ob sich das in Zukunft ändern wird. Das hängt wesentlich davon ab, wie gewillt Xperi ist, die Kampfkasse zu öffnen und Partner zu umgarnen.
Der harte Kampf gegen Dolby Atmos
Auch das Marketing von Dolby stellt sich geschickter an, bzw. wirft mit mehr Geld um sich. So bewerben etwa die Hersteller vieler Soundbars und AV-Receiver aggressiv mit Support von Dolby Atmos, auf DTS:X stößt man häufig erst im Datenblatt. Und abseits von Disney+ unterstützt derzeit kein großer Streaming-Anbieter das 3D-Tonformat von Xperi. Dolby Atmos gibt es hingegen bei sowohl Amazon Prime Video (allerdings nur im werbefreien Tarif), Apple TV+, Disney+, Netflix und mehr.
Auch Ultra HD Blu-rays mit DTS:X kann man im Grunde an einer Hand abzählen, während Dolby Atmos sehr verbreitet ist. Die Ursachen sind wohl vielfältig. Wir spekulieren das liegt daran, dass es wesentlich mehr Kinosäle mit Dolby Atmos gibt. Vermutlich erleichtert das den Studios, ihre Kino-Abmischungen auch im Heimkino in Dolby Atmos statt in DTS:X umzusetzen. Dolby stellte sich auch bei der Vermarktung geschickter an und bewarb von Anfang an aggressiv die zusätzlichen Höhenkanäle als Mehrwert. Xperi gab sich eher technisch und betonte den objektbasierten Charakter des Formats, was viele Laien dann eher verwirrt hat.
Dabei hat DTS:X technische Vorteile gegenüber Dolby Atmos, etwa weil es höhere Bitrates unterstützt. Allerdings kontert Dolby, dass Atmos angeblich effizienter codiert sei. Zu bemerken ist aber, dass viele Studios für Dolby Atmos im Dynamikumfang sehr beschränkte Near-Field-Abmischungen verwenden. Da besteht eine Chance für DTS:X, um zu punkten. Vielleicht schaft man das in Zukunft im Rahmen der IMAX-Enhanced-Inhalte?
Zu den aktuellen TV-Herstellern, die DTS:X unterstützen, gehören übrigens Sony, Hisense, LG, TCL, Philips, Vizio, Sharp und weitere, kleinere Anbieter. Und da DTS:X-Fernseher mit älteren DTS-Audioprodukten kompatibel sind, könnt ihr eben auch ältere Geräte mit neueren kombinieren, um von einer Aufwertung des Klangs zu profitieren.
DTS:X vs. Dolby Atmos: Was ist besser?
Zwar hat DTS:X auf dem Papier Vorteile, in der Praxis sind sich die Formate DTS:X und Dolby Atmos aber recht ebenbürtig. Das Unternehmen hinter DTS:X, Xperi, hat sich aber lange bei der Vermarktung denkbar ungeschickt angestellt, was zum Siegeszug von Dolby Atmos beigetragen hat. Inzwischen scheint das Kind in den Brunnen gefallen zu sein, denn es gibt wesentlich mehr Content mit Dolby Atmos.
Ob man jetzt noch aufholen kann, indem man DTS:X sozusagen „verdeckt“ als Teil von IMAX Enhanced in die Wohnzimmer schmuggelt, muss die Zeit zeigen. Noch sieht es nicht danach aus, denn die Hardware-Unterstützung für Streams mit dem objektbasierten Format ist noch überschaubar. Für den Kunden ist es grundsätzlich aber immer zu begrüßen, wenn es Konkurrenz gibt. Denn das treibt die Weiterentwicklung an.
Kleine Anmerkung zum Schluss: Verwechselt bitte nicht DTS:X mit DTS Play-Fi. Während erstes ein objektbasiertes 3D-Tonformat mit Höheninformationen darstellt, ist letzteres ein Multiroom-Protokoll. Beide stammen von Xperi, haben aber im Grunde nichts miteinander gemeinsam.
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Update: Die Auswahl an Bundles und Einzeltiteln wurde entsprechend der aktuellen Änderungen angepasst!
Originalbeitrag: Gute Unterhaltung garantiert. Apple TV hat erneut mehrere Filmsammlungen im Preis reduziert und bietet euch unter anderem die 4-Film-Collection „Godzilla vs. Kong“, die „Action & Abenteuer-Sammlung“ von Warner Bros. oder die „Matrix 4-Film Dejá Vu Collection“ zu kleinen Preisen an. Fast noch interessanter sind diesmal jedoch die Einzeltitel, deren Auswahl ebenfalls überarbeitet wurde. Ganz weit vorne mit dabei sind „Spider-Man: Across the Spiderverse“, „Gran Turismo“ oder der Action-Kracher „Black Hawk Down“. Letzterer steht endlich mit deutscher und englischer Tonspur zur Verfügung! Alle drei Titel werden derzeit für nur 3.99 Euro zum Kauf angeboten. Es lohnt sich aber wie immer durch das gesamte Angebot zu stöbern, welches wir euch nach Preisen sortiert haben. Viel Spaß beim Sparen!
Geekom gewährt euch für kurze Zeit 15 Prozent Rabatt auf den leistungsstarken Mini-PC IT13 mit Intel i9-13900H-Prozessor, 32 GB Arbeitsspeiche, superschneller 2TB M2.SSD und Windows 11 Pro!
Den Vorteilspreis auf den Geekom Mini IT13 könnt ihr euch ganz einfach im Webshop von Amazon.de sichern! Alles, was ihr dafür tun müsst, ist den Coutpon-Code (15% Rabatt) auf der Artikeldetailseite zu aktivieren und schon wird der Rabatt automatisch auf den Normalpreis angewandt. Ihr zahlt somit nur 721,65 Euro anstatt 849 Euro! Die Rabattierung wird jedoch erst an der Kasse sichtbar, also nicht wundern, wenn im Warenkorb noch der normale Preis angezeigt wird!
Der Geekom Mini-PC IT13 vereint leistungsstarke Komponenten auf minimalem Raum und ist eigentlich direkt nach dem Auspacken und Anschließen einsatzbereit. Der Installationsassistent von Windows 11 Pro ist auch für Laien ganz einfach zu verstehen und wer bereits ein aktives Windows-Konto mit OneDrive-Cloud besitzt, der kann seine Dateien in kürzester Zeit auf den neuen Mini-PC laden. Multitasking ist die Königsdisziplin des Geekom Mini PC IT13 und das bezieht sich nicht nur auf Programme und Anwendungen.
Die wichtigsten Features des Geekom Mini-PC IT13 auf einen Blick
Denn mit den unzähligen Anschlüssen können bis zu vier Displays parallel eingesetzt werden, sogar mit 8K Auflösung! Neben den zwei USB-C Gen 4-Anschlüssen mit DisplayPort-Alt-Modus gibt es noch zwei HDMI 2.0-Anschlüsse, einen 2.5Gbit Lan-Port, 3x USB 3.2 Gen 2, ein Kopfhörer-Ausgang, WiFi 6E sowie Bluetooth 5.2. Die superschnelle 2TB M2.SSD lässt sich noch mit mit einer M.2 2242 SATA-SSD oder einer regulären SATA SSD (7mm) erweitern (jeweils +2TB).
Regulären Arbeiten und Internet-Surfen ist für den Geekom Mini IT13 ein Klacks. Doch auch bei anspruchsvollen Anwendungen wie Video- oder Bildverarbeitung sind mit dem kompakten Mini-PC möglich und das mit einer guten Performance! Auch die ein oder andere Gaming-Session ist mit dem starken, integrierten Intel i9 Prozessor kein Problem. Hier liefert das System auf minimalen oder mittleren Bildeinstellungen schon einmal Bildwiederholungsraten zwischen 60 und 100fps, je nach Spiel. Für extrem Grafik-hungrige Ableger aus der AAA-Riege reicht es dann vielleicht dann doch nicht so ganz, außer man dreht etwas an der Auflösung herum. Alles in allem, ein interessantes System, welches einen klobigen Tower-PC oder Laptop mehr als einfach ersetzen kann!
Hisense hat mit dem U8NQ einen neuen LCD-TV mit Mini LED vorgestellt, der es in sich hat. So erreicht dieses Modell bis zu 3.000 Nits Helligkeit.
Es kommen auch Quantum Dots zur Verbesserung der Farbdarstellung zum Einsatz. Da ein Sensor für das Umgebungslicht integriert ist, kann der Hisense U8NQ auch HDR10+ Adaptive und Dolby Vision IQ einsetzen. Wenn man mit dem ebenfalls vorgestellten U7NQ vergleicht, ist zudem ein besseres Audiosystem an Bord, das 60 Watt und 2.1.2-Sound ermöglicht.
Für Gamer ist der Hisense U8NQ mit 144 Hz ausgestattet. Klar, dass dann auch VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency Mode) dabei sein müssen. Weniger. begrüßen wir, dass nur zwei der insgesamt vier HDMI-Anschlüsse echtes HDMI 2.1 bieten. Einer davon ist zudem der eARC-Port. Da kann es eng werden, wenn ihr z. B. einen Gaming-PC und eine Spielekonsole parallel verbinden wollt.
Der Hisense U8NQ bietet 2.1.2-Sound.
Hisense weist dem U8NQ zudem nur ein 8-bit-Panel mir FRC zu, was ebenfalls enttäuscht. Als Betriebssystem dient das proprietäre VIDAA U7.6. Auch ein Tuner für DVB-T2/T/C/S2/S ist verbaut. Für ein möglichst originalgetreues Bild lässt sich der Filmmaker Mode verwenden.
Hisense gibt einen Vorgeschmack auf den UXNQ
Zusätzlich zu dem neuen Hisense U9NQ mit Mini LED und Quantum Dots ist auch noch der beeindruckende UXNQ für den deutschen Markt geplant. Dabei handelt es sich um einen LCD-TV, der ebenfalls eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung beansprucht und sogar bis zu 10.000 Nits als Spitzenhelligkeit erreicht. Das Flaggschiff bietet 110 Zoll Diagonale. Im Juli 2024 soll hier aber bereits das Modell mit 85 Zoll Diagonale erhältlich sein.
Der Hisense ULED X TV mit Mini-LED ist in 110 Zoll (8K 110UX) und 85 Zoll (4K 85UX) erhältlich
Das Modell mit 85 Zoll löst mit 4K auf, die Variante mit 110 Zoll kommt sogar auf 8K. Doch kommen wir zu den Preisempfehlungen.
Auf Amazon.de wird derzeit der Hisense 55U7NQ 4K Mini-LED-TV mit 144Hz in 55 Zoll (139 cm) für nur 699 Euro angeboten. Dazu gibt es noch 50 Euro Cashback von Hisense obendrauf. Ein Preisfehler oder nur ein sehr gutes Angebot?
Sorry, aber bei der Ausstattung und dem Preis kann man eigentlich nichts falsch machen. Bleibt abzuwarten, ob Amazon.de nach der Bestellung auch das Produkt wirklich zu diesem Preis ausliefert. Wir reden hier vom neuen 2024-Modell der U7NQ-Serie von Hisense in 55 Zoll (139 cm). Dieses wird derzeit für 699 Euro angeboten und nach Abzug des Cashbacks von 50 Euro (ihr müsst euer Produkt bis zum 14. Juli 2024 gekauft und bis zum 14. August 2024 HIER registriert haben), kostet das Gerät effektiv nur noch 649 Euro. Doch was bekommt man dafür?
Fortschrittlicher 4K-QLED-Mini-LED-TV
Das Bild passt sich an die Umgebungshelligkeit an dank „Total Ambient Adaptive“, HDR10+ Adaptive und Dolby Vision IQ!
Irh bekommt dafür einen 4K Fernseher mit direktem LED Backlight mit Full-Array-Local-Dimming (FALD für bis zu 1.500 nits), welches auf der Mini-LED-Technologie aufbaut. Bedeutet gute Kontraste und bessere Schwarzwerte im Vergleich zu regulären LED-LCD-Fernsehern. Dazu eine verbesserte Farbdarstellung dank Quantum Dot-Material (QLED) und etablierten Standards wie HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision. Für eine optimale Klangdarstellung sorgt Dolby Atmos 3D-Sound, sofern von der Signalquelle unterstützt.
Gaming-Freuden mit 144Hz (HDMI 2.1)
VRR-Gaming mit bis zu 144Hz dank HDMI-VRR und AMD FreeSync auf dem Hisense U7NQ
Gamer profitieren vom reaktionsschnellen Display mit 120Hz/144Hz welches beim Zocken dank ALLM und VRR (HDMI-VRR und AMD FreeSync) eine überzeugende Performance abliefert. Zwei HDMI 2.1-Anschlüsse stehen euch für eure Konsole oder PC bereit. Am dritten HDMI-Ausgang könnt ihr zudem via eARC Dolby Atmos-Signale an eine kompatible Soundanlage/Soundbar via HDMI zurückleiten. Gesteuert wird mittels der solarbetriebenen Fernbedienung durch das fortschrittliche Vidaa-Betriebssystem, welches alle wichtigen Streaming-Apps und Komfort-Features unterstützt.
Andere Händler rufen für das gleiche Modell (55U7NQ) deutlich höhere Preise auf, wobei es bei zwei Angeboten wohl auch zu kleineren Verwechslungen gekommen ist. Hier haben wir das Modell auch einmal für 799 Euro erspäht. Namhafte Händler haben den 55U7NQ, der erst seit Kurzem gelistet wurde, für satte 1.099 Euro im Angebot.
Hisense bringt mit dem U7NQ einen neuen LCD-Fernseher nach Deutschland. Dieses Exemplar nutzt Quantum Dots und Mini LED – zum aggressiven Preis.
Laut dem Hersteller setzt der U7NQ, der als ULED-TV vermarktet wird, nicht nur auf eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, sondern auch auf Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe. Obendrein beherrscht er nicht nur HLG und HDR10, sondern auch die dynamischen HDR-Standards HDR10+ und Dolby Vision IQ. Zwei Anschlüsse sind für vollwertiges HDMI 2.1 mit 4K bei bis zu 144 Hz, ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) gerüstet. Die anderen beiden bieten nur HDMI 2.0.
Bedauerlicherweise ist einer der Ports mit HDMI 2.1 auch der eARC-Anschluss, sodass es für Gamer mit mehreren Plattformen eng werden könnte. Neben HDMI VRR wird im Übrigen auch AMD FreeSync Premium unterstützt. Zu Dolby Atmos sind die TV-Geräte ebenfalls kompatibel. Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung verfügt über ein eigenes Solarpanel und kann so den Großteil der Energie zum Betrieb selbst erzeugen oder per Kabel geladen werden. Dadurch werden keine zusätzlichen Batterien mehr benötigt.
Der Hisense U7NQ ist ab 12. Juni 2024 lieferbar.
Die Hisense U7NQ sind auch von IMAX zertifiziert worden und unterstützen DTS. In den Handel kommen die TVs ab 12. Juni 2024 in den Diagonalen 55, 65, 75 und 85 Zoll. Als Basis dient aber leider nur ein 8-bit-Panel mit FRC. Als Spitzenhelligkeit nennt Hisense bis zu 1.300 Nits. Die verbauen Stereo-Lautsprecher mit einem kleinen Subwoofer kommen auf 40 Watt Leistung.
Hisense U7NQ: Bei Amazon.de bereits vorbestellbar
Als Betriebssystem der Hisense U7NQ dient VIDAA U7.6. Zu den weiteren Schnittstellen zählen auch noch USB, Optical, Ethernet, Wi-Fi 5, Kopfhörer, Composite, CI+ und Bluetooth. Auch ein Tuner für DVB-T2/T/C/S2/S ist an Bord. Man ergänzt hier seine anderen QLED-Modelle ohne Mini LED, wie den E7NQ Pro. Bei Amazon.de werden bereits folgende Preise für die Hisense U7NQ mit Mini LED ausgerufen:
Hisense U7NQ mit 55 Zoll – 699 Euro bei Amazon.de (offiziell 1.099 Euro)
Hisense U7NQ mit 65 Zoll – 1.499 Euro
Hisense U7NQ mit 75 Zoll – Preis 1.899 Euro
Hisende U7NQ mit 85 Zoll – 2.999 Euro
Aktuell könnt ihr zunächst also nur die Variante mit 55 Zoll vorbestellen. Vielleicht handelt es sich beim von Amazon.de ausgerufenen Preis um einen Fehler. Wer Interesse hat, sollte also schnell sein Glück versuchen.
Amazon führt an Geräten der Reihe Fire TV eine neue KI-Sprachsuche in Kombination mit Alexa ein. Als Basis dient ein Large Language Model (LLM).
Angekündigt hatte Amazon diese Funktion bereits im September 2023. Was bringt nun die Neuerung? Ihr könnt auch mit vagen Anfragen nach Filmen und Serien suchen, Alexa findet auch dann den gewünschten Inhalt. Dafür müsst ihr also nicht einmal den Titel der jeweiligen Produktion kennen. Beispielsweise reicht es aus, wenn ihr nach einem bekannten Filmzitat fragt, die KI-Sprachsuche kann denn alleine den richtigen Content heraussuchen.
Alternativ fragt ihr z. B. nach Filmen mit einem bestimmten Schauspieler oder Charakter, nach Genres, Themen und mehr. Alexa schlägt euch dann passende Inhalte aus dem Fundus der Streaming-Anbieter vor, auf die ihr bereits Zugriff habt. Doch Obacht: Im ersten Schritt soll diese Funktion innerhalb der nächsten Wochen für Geräte mit Fire TV verteilt werden. Es ist mindestens Fire OS 6 notwendig.
Fire TV OS befeuert auch die Premium 4K OLED TVs der Z95A- und Z93A-Serien.
Wann das Feature auch in Deutschland bzw. in deutscher Sprache zur Verfügung steht, ist somit erst einmal offen. Typischerweise ist Amazon hier eher trödelig. In den USA gibt es beispielsweise auch schon die Möglichkeit, einen KI-Bildgenerator an den Fire TVs zu nutzen, um damit eigene Hintergrundbilder zu generieren.
Fire TV will raus aus der „Ramsch-Ecke“
Amazon wirkt dabei mit Fire TV in einem Zwiespalt gefangen. Einerseits will man eindeutig raus aus der „Ramsch-Ecke“, also das Image der Plattform aufpolieren, die bislang vorwiegend auf besonders günstigen Geräten gewerkelt hat. Das sieht man etwa an der Kooperation mit Panasonic. Immerhin treibt Fire TV jetzt auch die OLED-Flaggschiffe Z93A und Z95A an.
Andererseits bombardiert Fire TV Zuschauer mit aggressiver Werbung, was nicht gerade für TV-Genuss der gehobenen Klasse steht. An den Fire TV Sticks etwa prangt auf dem Homescreen dann Werbung für Videospiele, Eiscreme und mehr. Das macht auf uns keinen guten Eindruck. Doch wer weiß, vielleicht müssen wir uns an so etwas zwangsweise gewöhnen…