Ein simpler Fernsehkarton sorgt für einen Eklat: Samsung sieht sich mit einer Schadensersatzforderung in Höhe von 15 Mio. US-Dollar konfrontiert.
Update (15.05.2026):
Inzwischen hat Samsung uns folgende Stellungnahme übermittelt:
„Das Bild von Dua Lipa wurde im Jahr 2025 verwendet, um Inhalte von Drittpartnern darzustellen, die auf Samsung TVs verfügbar sind. Ursprünglich wurde das Bild von einem Content-Partner für den kostenlosen Streaming-Dienst Samsung TV Plus bereitgestellt. Die Nutzung erfolgte erst, nachdem der Content-Partner ausdrücklich zugesichert hatte, dass sämtliche hierfür erforderlichen Rechte eingeholt worden seien – einschließlich der Nutzung auf Verkaufsverpackungen.
Samsung hat großen Respekt vor Dua Lipa sowie vor dem geistigen
Eigentum aller Künstler*innen. Samsung sucht aktiv den Austausch mit
Dua Lipa und ihrem Team und ist offen für eine konstruktive Lösung.“
Originalartikel:
Worum geht es da genau? Nun, Samsung hatte 2025 auf die Kartons seiner Fernsehgeräte der Reihe Crystal UHD U7900F einen Screenshot des Tizen-Homescreens gedruckt. Im zentralen Banner prangt dabei ein Bild der Popsängerin Dua Lipa. Letztere hat nach eigenen Angaben aber nie ein Einverständnis zur Nutzung des Fotos gegeben. Laut ihren Anwälten hält sie alle Rechte an diesem Bild und hätte Samsungs Verwendung niemals genehmigt.
Dua Lipa will gegen Samsung vor Gericht ziehen
Laut der offiziellen Klageschrift, habe die Popsängerin den Elektronikriesen im Vorfeld bereits kontaktiert und zur Einstellung der Verwendung des Bildes aufgefordert. Genau dies sei aber trotz mehrfacher Kontaktaufnahmen ausgeblieben. Deswegen müsse man jetzt den Rechtsweg beschreiten. Das verwendete Bild soll dabei nach einem Konzert entstanden sein. Samsung hätte sich nach Auffassung der Anwälte von Dua Lipa für die Verwendung die ausdrückliche Zustimmung der Künstlerin einholen müssen.
Beim Rechtsstreit geht es um diesen unscheinbar wirkenden TV-Karton. | Bild: US-Klagegeschr. 2:26-cv-05019
Da keine Einsicht seitens Samsung erfolgt ist, fordert man nun vor Gericht 15 Mio. US-Dollar Schadensersatz. Man unterstellt dem südkoreanischen Hersteller eine Urheber- und Markenrechtsverletzung. Und wie reagiert der Hersteller? Der hat sich öffentlich noch nicht zu der Klage geäußert. Vermutlich glühen da aktuell erst einmal die Köpfe in der Rechtsabteilung.
Außergerichtliche Einigung ist wahrscheinlich
Wir rechnen jedoch damit, dass das Gerichtsverfahren wohl schnell wieder vom Tisch sein dürfte. Vermutlich wollte Samsung die Geschichte ohne öffentliches Aufsehen aussitzen und wird nun recht schnell zu einer außergerichtlichen Einigung bereit sein. Anschließend werden sich Dua Lipa und der Elektronikriese vermutlich noch einmal gegenseitig auf die Schulter klopfen und das war es dann.
Sollte euch Dua Lipa wider Erwarten kein Begriff sein: Die Popsängerin wurde z. B. durch Hits wie „Houdini“ international bekannt.
Sharp bringt neue QLED-TVs der Reihe JM6000 nach Deutschland. Diese setzen auf TiVo OS als Plattform.
Die neuen Sharp JM6000 ordnen sich technisch klar ins Einstiegssegment ein. So bieten sie zwar HDMI 2.1, allerdings offenbar nur mit eARC. Denn zu ALLM (Auto Low Latency Mode) sowie VRR (Variable Refresh Rate) bzw. 4K bei 120 Hz schweigt der Hersteller. Daher gehen wir von 60-Hz-Panels aus. Immerhin sind Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe an Bord, sodass wir eben von QLEDs sprechen.
Sharp JM6000: Mit Lautsprechern von Harman/Kardon
Die integrierten Lautsprecher der Sharp JM6000 stammen von Harman/Kardon. Sie unterstützen auch Dolby Atmos. Für das Bild ist im Übrigen neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision an Bord. Fürs Streaming unterstützen diese LCD-Fernseher auch den effizienten AV1-Videocodec von Haus aus. TiVo OS soll eine breite App-Vielfalt garantieren, zählt aber natürlich auch zu den Smart-TV-Plattformen die eifrig Nutzungsdaten zusammenraffen und Werbung integrieren.
Die Schnittstellen der Sharp JM6000.
Zu den weiteren Schnittstellen der Sharp JM6000 zählen neben HDMI 2.1 mit eARC auch noch Wi-Fi, Ethernet, Opcical, SAT-In, RF-In, 3,5-mm-Audio, CI-Card, USB 2.0 und Bluetooth. Die Fernsehgeräte von Sharp sind ab sofort in Deutschland zu haben.
Das kosten die Smart-TVs der JM6000-Serie
Schaut man sich die Preisempfehlungen an, dann sind diese aus unserer Sicht jedoch deutlich zu hoch gegriffen. Denn für jene Summen bekommt man von Konkurrenten wie Hisense oder TCL bereits Modelle mit deutlich besserer Ausstattung – etwa Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Wir gehen aber davon aus, dass die Straßenpreise der Sharp JM6000 schnell fallen werden. Vermutlich wird man sie primär in diversen Supermarkt- und Discounter-Angebotsprospekten vorfinden.
3D im Heimkino ist tot oder stellt zumindest eine Nischenanwendung dar. Anders sieht das Regisseur James Cameron, der in 3D ein überlegenes Format für die Erlebbarkeit von Filmen sieht. Cameron versucht jetzt, einen seiner größten Erfolge – „Aliens“ – in das 3D-Format zu übertragen.
So löste der renommierte Regisseur von Klassikern wie „Aliens“, „Terminator 2“ oder auch „Titanic“ im Jahr 2009 mit „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ qgewissermaßenim Alleingang einen neuen 3D-Hype aus. Lange hielt dieser allerdings nicht an. Inzwischen bringt kein großer Hersteller mehr 3D-Fernsehgeräte auf den Markt. Blu-ray 3D ist zur Mini-Nische geworden und Beamer sind inzwischen die Wiedergabegeräte der Wahl. Doch auch wenn die verbleibenden 3D-Anhänger sich in einem auserwählten Kreis bewegen, zählt sich James Cameron voll dazu.
3D sorgt für mehr Immersion
So gibt der Regisseur in einem Interview mit Letterboxd an, dass er sehr gerne seinen Science-Fiction-Klassiker „Aliens“ zu 3D konvertieren würde. Zuletzt hat er mit der Popsängerin Billie Eilish deren Konzertfilm „Billie Eilish – Hit Me Hard and Soft: The Tour (Live in 3D)“ in stereoskopischem 3D umgesetzt. Und natürlich sind auch die nächsten Fortsetzungen seiner Filmreihe „Avatar“ wieder dreidimensional angelegt.
Tatsächlich ist James Cameron ein Regisseur, von dem alle Filme aus dem 21. Jahrhundert auch in 3D vorliegen. Dabei gibt der Filmemacher zu, bereits Fan von alten 3D-Filmen gewesen zu sein, für die man anno dazumal noch die klassischen roten und grünen 3D-Pappbrillen benötigte. Dabei erklärt Cameron, dass Menschen eben ihre Umwelt dreidimensional wahrnehmen. So wie 3D-Sound also näher an der natürlichen, menschlichen Wahrnehmung liege, gelte das auch für 3D-Videos. Es handele sich schlichtweg um ein überlegenes Format.
Hohe Bildraten sind oft der Schlüssel
Dabei äußert Cameron auch Bedenken hinsichtlich 24p als Bildrate. Für 3D sei dies in einigen Szenen völlig in Ordnung; es gebe aber auch Szenarien, in denen man für eine einwandfreie Darstellung um z. B. 48 fps nicht herumkomme. Inzwischen gibt es zusätzlich auch Tools, wie TrueCut Motion, die dennoch den klassischen Film-Look beibehalten können.
Beobachten wir das Kino, dann starten immer noch viele Filme in 3D. Im Heimkino sieht es hingegen immer düsterer aus, denn das Interesse der Hersteller und Kunden fehlt schlichtweg. Einen neuen Anlauf dürfte es wohl für 3D dort erst geben, wenn autostereoskopische Displays ausgereift und günstig genug sind. Dann könnte man dreidimensional fernsehen, ohne eine Brille nutzen zu müssen.
Der neue CEO der The Walt Disney Company hat große Pläne für Disney+. Die Streaming-App soll zu etwas Neuem mutieren.
Der Nachfolger von Bob Iger an der Konzernspitze, Josh D’Amaro, will Disney+ von einem reinen Streaming-Dienst zu einer Art Mischung aus digitalem Einkaufszentrum und Social Network umwandeln. Laut dem Manager sei Disney+ „das immersive, interaktive und digitale Zentrum der Firma“. Er zieht dabei auch Vergleiche zu den Vergnügungsparks des Unternehmens.
Disney+ soll möglichst viele Synergieeffekte nutzen
So würden die Menschen in die Parks von Disney gehen, um dort die Marken des Unternehmens zu erleben, aber gleichzeitig auch essen, trinken und Merchandise kaufen. Disney+ soll dies quasi ins Digitale übertragen. Offenbar kann sich D’Amaro da so einiges vorstellen. Tatsächlich klingt es nicht abwegig, dass sich z. B. eine Familie einen Film bei Disney+ ansieht und anschließend z. B. Spielzeug oder anderweitiges Merchandise kaufen möchte.
OpenAI und Disney+ gehen getrennte Wege.
Ob dieser Plan aber bei den Kunden gut ankommen wird, ist eine andere Frage. Der rasch wieder geschasste CEO Bob Chapek, Nachfolger und Vorgänger von Bob Iger in einem, strebte z. B. auch ein Abo ähnlich Amazon Prime an. Dieses sollte neben dem Zugang zu Streaming-Content auch weitere Boni beinhalten. Daraus wurde nie etwas. Und auch ein Deal mit OpenAI rund um die Video-KI Sora hat sich in Luft aufgelöst. Denn das Tool ist eingestampft worden.
Disney+ als Schnittstelle zu den Fans?
Laut D’Amaro sei Disney+ die wichtigste Schnittstelle zu den Fans des Unternehmens. Deswegen müsse die Fans mittendrin zwischen Streaming von Filmen und Serien, Übertragungen von Sportereignissen, Games aber auch weiteren Erlebnissen wie Besuchen bei Disney World stehen.
Ob die Abonnenten von Disney+ sich das wünschen bzw. da mitziehen, muss sich erst noch zeigen. Wir sind da einigermaßen skeptisch.
Hisense hat seine neuen QLED- und Mini-LED-TVs für Deutschland präsentiert. Auch die Erscheinungszeiträume und Preise für das TV Line-up 2026 stehen fest.
Hisense bezeichnet seine QLEDs dabei selbst als „Hi-QLED“, das Ergebnis ist aber das gleiche: Es handelt sich um LCD-Fernsehgeräte mit Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe. Hier starten die neuen Modelle A5S, A7S, 7S und 7S Pro. Dazu gesellen sich noch die Modelle E8S, U7S und U7S Pro, welche zusätzlich über Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen verfügen.
Das sind die Hisense E8S, U7S und U7S Pro Mini-LED-TVs 2026
Unter den Mini-LED‑Modellen fungiert die E8S als Einstiegsmodell mit einer Helligkeit von 600 Nits. Darüber ordnet sich der Hisense U7S ein. Dieses Modell kommt auf eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz und eine erhöhte Spitzenhelligkeit von 1.400 Nits. Zudem ist ein 2.1-Soundsystem integriert, das auch Dolby Atmos unterstützt. Auch Dolby Vision IQ ist bei beiden dieser TV-Modelle mit an Bord.
Das sind die neuen Hisense-QLEDs und -Mini-LEDs für 2026.
Schließlich wären dann da die Flaggschiffe dieser Mini-LED-Reihen, die U7S Pro. Hier sind dann auch schon 165 Hz als Bildwiederholrate möglich und die Spitzenhelligkeit klettert auf 3.000 Nits. Zudem sind mehr Dimming-Zonen als bei den Vorgängermodellen verbaut. Zu den weiteren Features zählen vier Ports für HDMI 2.1, VRR (inkl. AMD FreeSync Premium Pro), ALLM und ein verbessertes Soundsystem für 2.1.2-Klang von Devialet. Dolby Atmos und Dolby Vision IQ dürfen hier genauso wenig fehlen wie die Zertifizierung für IMAX Enhanced – plus der Filmmaker Mode.
Hisense A5S, A7S, 7S und 7S Pro – die neuen QLED-TVs
Dazu kommen dann die QLED-TVs der Reihen A5S, A7S, 7S und 7S Pro. Die A5S sind allerdings nur 1080p-TVs mit 60 Hz, die wenigstens HDR und Dolby Atmos verarbeiten können und durch ihre zwei Aufstellungsoptionen dank der um 9 Grad verstellbaren Standfüße auffallen.
Modelle wie der Hisense A7S liefern eine gute Basis-Ausstattung zum überschaubaren Preis.
Die A7S und 7S stehen hier für die Mittelklasse, sind technisch aber im Grunde identisch. Sie operieren mit 60 Hz, lösen mit 4K auf und unterstützen neben HDR10 auch Dolby Vision. Der Unterschied ist der jeweilige Ständer: Der A7S verwendet laut Hisense ein Mittelstand-Design, während die 7S-Serie mit Seitenstandfuß-Design daherkommt.
Oben rangiert dann der Hisense 7S Pro (nicht zu verwechseln mit dem U7S Pro Mini-LED-TV), der 144 Hz Bildwiederholrate in die Waagschale wirft und natürlich ebenfalls Dolby Vision IQ und Dolby Atmos anbietet. Er bietet höhere Spitzenhelligkeiten als die anderen QLED‑Serien – präziser wird Hisense da aber nicht. Als offizieller Partner des FIFA World Cups 2026 bewirbt der chinesische Hersteller seine neuen LCD-TVs natürlich auch als ideale Begleiter für die kommende Fußball-WM. Alle Geräte nutzen VIDAA als Betriebssystem.
Auf dem Hisense Kick-Off-Event in München durften wir den XR10 Heimkinoprojektor mit 4K-Auflösung und RGB-Triple-Laser erstmals in Aktion erleben. Und das, was der Hisense XR10 über die Wand der Herrentoilette projiziert hat, dürfte nicht nur uns, sondern so ziemlich jeden Heimkinofan sofort überzeugen. Für uns ist der Hisense XR10 bereits jetzt ein Anwärter auf die Projektor-Empfehlung 2026.
Update: Ab sofort ist der Hisense XR10 4K-RGB-Triple-Laser-Heimkinoprojektor verfügbar.
Wir hatten Ende 2026 bereits ausführlich über den neuen Hisense XR10 4K-Heimkinoprojektor berichtet. Damals konnten wir uns lediglich auf die technischen Spezifikationen beziehen und euch einen umfänglichen Überblick darüber liefern, was der Heimkinoprojektor so alles kann. Jetzt konnten wir die Fülle an Highlight-Features in einem realen Nutzungsszenario antesten und waren begeistert. Hisense hat uns zu ihrer Kick-Off-Veranstaltung nach München eingeladen, wo wir neben den neuen 4K RGB Mini LED-TVs auch den Hisense XR10 erstmals in Aktion erlebt haben. Zur Auffrischung noch einmal die wichtigsten technischen Daten des 4K-Laser-Projektors:
Zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2026 um 15:17 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Highlight-Features des Hisense XR10:
Das integrierte Soundsystem des Hisense XR10 wurde von Devialet getunt.
Egal wie nah ihr an den Hisense XR10 herantretet, die Wasserkühlung sorgt dafür, dass der 4K-Projektor flüsterleise bleibt.
Das Design des XR10 4K RGB-Triple-Laser-Projektors ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Mich erinnert das Gerät an eine Mikrowelle.
Der Hisense XR10 ist IMAX Enhanced zertifiziert, unterstützt Dolby Vision, Dolby Atmos und besitzt ausreichend Sensoren, die sich um die unkomplizierte Einrichtung des Bildes kümmern.
Der Hisense XR10 positioniert sich als besonders lichtstarker 4K-Laserprojektor mit klarer Ausrichtung auf große Bilddiagonalen und einer flexiblen Nutzung. Das Herzstück bildet die RGB-Triple-Laser-Engine, die mit bis zu 6.000 ANSI-Lumen und einer Bildgröße von 65 bis 300 Zoll auch in helleren Umgebungen überzeugen soll. Ergänzt wird das Ganze durch ein neues IRIS-System für dynamischen Kontrast (bis 6.000:1), eine erweiterte BT.2020-Farbraumabdeckung sowie eine hochwertige Optik mit 16 Glaslinsen. Für die Praxis setzt Hisense auf umfangreiche Auto-Setup- und AI-Justagefunktionen inklusive Kamera- und Sensorlösung, optischem Zoom und Lens-Shift, um die Installation möglichst unkompliziert zu halten. Dazu kommen moderne Features wie HDMI 2.1, Dolby Vision, HDR10+ und Dolby Atmos. Mit einer Speckle-Unterdrückung (reduziert Laser-Artefakte auf bis zu 6%) und einer „Microchannel“-Flüssigkühlung setzt sich der XR10 von den Mitbewerbern ab.
RGB-Triple-Laser mit 6.000 ANSI-Lumen: Bereits der erste Blick überzeugt!
An Helligkeit und Farbintensität fehlt es dem Hisense XR10 auf keinen Fall.
Auch schwierige Inhalte mit harten Kanten zwischen hellen und dunklen Bereichen meistert der XR10 mit bravour. Der leichte Grauschleier war mit bloßem Auge nicht zu erkennen (im Schwarzbereich)
Ein weiteres kontraststarkes Bild mit vielen Highlights die auf dem Hisense XR10 wirklich optimal wirkt.
Auf dem Papier klingt das alles fantastisch. Doch kann der 4K-RGB-Triple-Laser-Projektor dieses Qualitätsversprechen auch auf die Leinwand bringen? Wir meinen: Ja! Man muss dazu sagen: Die Voraussetzungen für die Projektion des Hisense XR10 waren nicht unbedingt ideal. Wir hatten nur einen leicht abgedunkelten Raum mit ausreichend Restlicht, und als Projektionsfläche musste eine weiße Wand über den Toiletten herhalten (absolut unwichtiges Detail, fanden wir in diesem Kontext jedoch sehr witzig). Trotz der widrigen Umstände konnte uns der Hisense XR10 sofort in seinen Bann ziehen. Die hohe Spitzenhelligkeit, die sich über die gesamte Projektionsfläche zog, die leuchtenden Farben und das Fehlen von Regenbogeneffekten und „Laser-Speckles“ machten die Demovideos zum Hochgenuss. Auch bei kontraststarken Inhalten mit viel dunkler Fläche, konnten wir mit dem bloßen Auge keinen „Glauschleier“ in den dunklen Bildbereichen erkennen.
Hisense XR10: Flüsterleise dank Wasserkühlung
Es handelt sich hierbei jetzt nur um eine subjektive Bewertung eines Einzelnen, doch alle Kollegen, mit denen ich ein Wort zum Hisense XR10 gewechselt hatte, zeigten sich genauso begeistert. Bewegen wir uns gedanklich einmal weg von der Bewertung der Bildqualität und überlegen uns, wo sich der Hisense XR10 noch von den Mitbewerbern unterscheidet. Als Erstes müssen wir da über die Wasserkühlung sprechen. Der Projektor lief nicht im Ökomodus und die Demovideos waren doch sehr anspruchsvoll. Entsprechend verwunderte es, dass wir praktisch kein Geräusch vom Hisense XR10 vernehmen konnten. Wenn dann vielleicht ein leichtes Surren, welches nur aus nächster Nähe an unser Ohr dringt. Die Kombination aus überzeugender Bildleistung bei minimaler Geräuschentwicklung, macht den Hisense XR10 für uns noch ein Stück sympathischer.
Links die Projektion des Hisense C3 4K-Laser-Projektors, rechts der Hisense XR10 4K-RGB-Triple-Laser-Projektor. Der Unterschied fällt selbst auf dem Bild sehr deutlich aus. (Beide Bilder mit ca. 3 Metern Breite).
Worüber wir uns leider keinen Eindruck verschaffen konnten, ist das integrierte Soundsystem, welches von den französischen Audiospezialisten Devialet getunt wurde. Mit einer Bildqualität auf diesem Niveau (die mit einer entsprechenden Leinwand sicherlich noch zunimmt) darf man jedoch davon ausgehen, dass sich der Käufer um eine hochwertige, externe Klanglösung bemüht. Auf jeden Fall hat der Hisense XR10 ein integriertes Soundsystem an Bord, kann aber auch Dolby-Tonspuren inkl. Dolby Atmos via HDMI-eARC an eine Soundanlage oder Soundbar leiten.
Reisekoffer inklusive!
Dieser Reisekoffer ist im Lieferumfang enthalten und erlaubt den sicheren Transport des Hisense XR10 4K RGB-Triple-Laser-Projektors
Die Fernbedienung des Hisense XR10 fühlt sich wertig an. Das Chassis ist aus Metall gefertigt und hat ein angenehmes Gewicht.
Hisense hat sich darum bemüht, dass das Gesamtpaket stimmt. Das ist auch der Grund, wieso der Hisense XR10 mit 14 kg Gewicht nicht ganz so leicht wie seine Mitbewerber daherkommt. Liegt sicherlich auch daran, dass im Chassis (erinnert uns etwas an eine alte Mikrowelle) so einiges an Technik verbaut wurde. Damit man den Projektor auch sicher und komfortabel transportieren kann, legt Hisense eine Reisetasche bei, die einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Um die User Experience bestmöglich abzurunden, legt Hisense dem 4K-RGB-Triple-Laser-Projektor auch eine schicke Fernbedienung aus Metall bei, die für eine komfortable Bedienung des Vidaa-Betriebssystems sorgt.
Zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2026 um 15:17 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt stellt sich noch die Preisfrage. Was darf der Hisense XR10, vollgepackt mit aktueller Projektionstechnik, sehr leise dank Wasserkühlung und kinderleicht in der Bedienung, eigentlich kosten? Die Antwort von Hisense: 4.999 Euro (UVP). Mit rund 5.000 Euro setzt sich der chinesische Hersteller etwas von der Konkurrenz ab, liefert dafür jedoch in vielerlei Hinsicht mehr. Wir vermuten schwer, dass sich Hisense mit diesem Gerät, ähnlich wie mit seinem PX3-PRO UST-4K-Laserprojektor, im Heimkino-Premiumsegment niederlassen möchte. Dieser Eindruck wird auch durch den preislichen Abstand zu den anderen Laserprojektoren von Hisense verstärkt. Wir haben uns über diesen visuellen Höhepunkt sehr gefreut und vielleicht sehen wir den Hisense XR10 ja irgendwann einmal in unserem „Testlabor“ wieder.
Warner Home Video bringt das neue Prügel-Feuerwerk „Mortal Kombat 2“ auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray in den Handel. Freut euch bereits jetzt auf das limitierte 4K Steelbook sowie eine Standard-Variante, welche wohl im September 2026 in den Handel kommen wird. Beide Versionen sind bereits vorbestellbar!
Ihr wartet bereits seit 2021 auf die Fortsetzung des „Mortal Kombat“-Refresh und könnt es gar nicht erwarten, wie es weitergeht? Dann müsst ihr euch entweder ins Kino begeben oder ihr wartet bis zum Heimkino-Start im September 2026 um zu erfahren, wie es mit Johnny Cage, Sonya Blade, Lui Kang, Kano, Lord Raiden, Scorpion und Co. weitergeht. Und ja, es soll sich mit „Mortal Kombat III“ auch bereits ein weiterer Film in Planung befinden. Ob das Projekt auch realisiert wird, kommt sicherlich darauf an, wie gut sich der zweite Teil (mittlerweile die vierte Verfilmung der gleichnamigen Videospiel-Reihe) an den Kinokassen schlägt. Zur Bild- und Tonausstattung haben wir leider noch keine umfassenden Angaben. Jedoch darf man davon ausgehen, dass Warner seinen 4K-Release bestmöglich ausstattet, z.B. mit Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D-Sound (noch nicht bestätigt). Nachfolgend findet ihr die Vorbesteller-Links:
Zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2026 um 20:03 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2026 um 20:03 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Technische Details „Mortal Kombat 2“ 4K Blu-ray:
Mortal Kombat 2 als Standard 4K Blu-ray
Name: Mortal Kombat II
Produktionsjahr: 2026
Edition: 4K Blu-ray Standard & Steelbook
Release: 07.01.2026
Auflösung: 4K Ultra HD
HDR: HDR10 & ???
Bildverhältnis: ???
Audio (Deutsch): ???
Audio (Englisch): ???
Laufzeit: 106 Minuten
Mehr 4K Ultra HD Blu-ray-Neuheiten findet ihr in unserem Special oder ihr lasst euch unkompliziert über unseren 4K-Disc-Newsletter oder neu über unsere Whatsapp-Gruppe informieren!
Alles nahm einmal seinen Anfang. Mit „28 Days Later“ startete 2002 eines der bekanntesten Film-Franchises aus dem Genre „Zombie-Apocalypse“. Sony Pictures bringt den Film mit Cillian Murphy (Oppenheimer) jetzt als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook in den Handel. Releasetermin ist der 03. September 2026.
Stellt euch vor ihr erwacht aus einem Koma in einem Londoner Krankenhaus und ihr wisst nicht, was vorgefallen ist. Alle Menschen sind weg, die Hauptstadt verwüstet und überall sind diese Infizierten, für die ihr nur so etwas wie die nächste Mahlzeit darstellt. Hoffnung findet ihr nur innerhalb einer kleinen Gruppe Überlebender und reist so durch das verwüstete England. Das Schlimmste steht euch jedoch noch bevor. Der Film „28 Days Later“ startete eine Filmreihe, die mit „28 Weeks Later“, „28 Years Later“ und „28 Years Later: The Bone Temple“ mittlerweile vier Filme umfasst. Ein fünfter Teil soll sich zudem in Planung befinden. Hier könnt ihr euch aber erst einmal das limitierte 4K Steelbook zum ersten Teil sichern:
28 Days Later 4K Blu-ray Steelbook hier bestellen:
Was die Bild- und Tonausstattung anbelangt, gibt es bereits Erfreuliches zu berichten. Das 4K-Master von „28 Days Later“ erfreut uns im bildfüllenden 1.85:1 Format inkl. HDR10 und Dolby Vision. Der englische Originalton soll mit Dolby Atmos 3D-Sound vorliegen, während die deutsche Synchronisation Sony-typisch nur mit einem Surround-Mix ausgegeben wird. Zumindest ist dieser dank DTS-HD MA 5.1 unkomprimiert. Die Laufzeit ist mit 113 Minuten angegeben. Das Set beinhaltet übrigens nur die 4K Ultra HD Blu-ray, also ohne Standard Blu-ray. Diese beinhaltet entsprechend auch das Bonusmaterial mit Featurettes, geschnittenen Szenen und einem alternativen Ende.
Technische Details „28 Days Later“ 4K Blu-ray:
28 Days Later 4K Blu-ray Steelbook
Name: 28 Days Later
Produktionsjahr: 2002
Edition: 4K Blu-ray Steelbook
Release: 03.09.2026
Auflösung: 4K Ultra HD
HDR: HDR10 & Dolby Vision
Bildverhältnis: 1.85:1
Audio (Deutsch): DTS-HD MA 5.1 (voraussichtlich)
Audio (Englisch): Dolby Atmos (voraussichtlich)
Laufzeit: 113 Minuten
Mehr 4K Ultra HD Blu-ray-Neuheiten findet ihr in unserem Special oder ihr lasst euch unkompliziert über unseren 4K-Disc-Newsletter oder neu über unsere Whatsapp-Gruppe informieren!
Samsung – seit 20 Jahren Weltmarktführer im TV-Segment – zieht sich mit seinen Entertainment-Produkten aus dem chinesischen Markt zurück. Der koreanische Elektronikhersteller stoppt damit nicht nur den Verkauf von Fernsehern im weltweit größten TV-Markt, sondern wird künftig auch keine Monitore, Projektoren oder Audioprodukte mehr in China vertreiben.
Samsung zieht sich mit seinen Entertainment-Produkten sowie Haushaltsgeräten aus dem chinesischen Markt zurück und reagiert damit auf die wachsende Dominanz lokaler Marken. In einem Statement nennt Samsung Electronics als Grund die „schnell verändernden Marktbedingungen“ in China. Unternehmen wie TCL, Skyworth oder Hisense konnten sich binnen weniger Jahre nicht nur im lokalen chinesischen Markt, sondern auch in wichtigen internationalen Märkten wie Europa oder Nordamerika deutliche Marktanteile sichern. Dabei setzen die chinesischen Hersteller namhafte Marken wie Samsung, LG, Sony und Co. immer weiter unter Druck. Gerade in einem stagnierenden TV-Markt – beziehungsweise einem Markt mit nur leichten Zuwächsen – müssen die bisherigen Marktführer immer häufiger Anteile an die Konkurrenz aus China abtreten.
Der Rückzug von Samsung aus China unterstreicht damit im Grunde nur eine Entwicklung, die sich schon länger abzeichnet. Am Ende könnte sie wohl lauten: „Ohne China, keine Fernseher“. Dass China schon seit Jahrzehnten als günstiger Zulieferer für elektronische Bauteile, TV-Panels und Co. fungiert, dürfte allgemein bekannt sein. Das niedrige Lohnniveau sowie staatliche Subventionen im Displaymarkt haben China in den vergangenen Jahren jedoch von einem einfachen Zulieferer westlicher Unternehmen zu einem echten Produktionsriesen werden lassen, zu dem es mittlerweile keine Alternative gibt.
China steigt bei Sony, Philips, Panasonic und Loewe ein
Parallel dazu sichern sich chinesische Unternehmen immer mehr Kooperationen mit namhaften Elektronikherstellern. Das ermöglicht es ihnen, ihre Produkte und Technologien unter dem Deckmantel westlicher Marken zu platzieren. So wurde erst in diesem Jahr eine Kooperation zwischen Panasonic und Skyworth bekannt gegeben. Kurz darauf hat Sony verkündet, dass TCL 51% der Anteile einer neuen Tochterfirma übernehmen wird, die TV- und Audioprodukte unter der Marke Sony entwickelt, produziert und vertreibt. Auch Hisense und Loewe pflegen schon seit Jahren eine strategische TV‑Partnerschaft. Philips-Fernseher wiederum werden von TP Vision produziert. Das Unternehmen hat seinen Sitz zwar in Amsterdam, ist jedoch eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der chinesischen TPV Technology Group.
Das einzige Produktfeld, in dem westliche beziehungsweise koreanische Unternehmen derzeit noch weitgehend ohne chinesischen Einfluss ihre Produkte vermarkten können, ist OLED. LG Display und Samsung Display sowie deren Elektroniksparten LG Electronics und Samsung Electronics sind mit ihren Entwicklungen im OLED-Segment – WOLED und QD-OLED – weiterhin recht erfolgreich. Obwohl man dabei zuerst an OLED-Fernseher denkt, liegen zukünftige Umsätze und Gewinne wohl eher im PC-Monitor-Markt. Allein 2025 stieg die Auslieferung von OLED-PC-Monitoren um rund 92 Prozent und erreichte etwa 3 Millionen Einheiten. Für 2026 werden in diesem Segment bereits bis zu 5 Millionen Einheiten vorhergesagt. Es dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein, bis China auch im OLED-Segment stärker mitmischt. Dann könnte die letzte Bastion der westlichen und koreanischen TV-, Monitor- und Displayhersteller ebenfalls fallen.
Nintendo schraubt den Preis der Switch 2 nach oben. Allerdings verbleibt euch noch eine gewisse Gnadenfrist.
Es ist absehbar gewesen, dass es so kommen würde. Kürzlich hatte etwa auch Sony alle Varianten seiner PlayStation 5 um 100 Euro verteuert. Seit dem Launch im Jahr 2020 ist die Spielekonsole mehrfach teurer geworden. Parallel ist dank Shrinkflation der Lieferumfang geschrumpft, denn den Ständer zur vertikalen Aufstellung müsst ihr inzwischen separat nachkaufen. Und jetzt trifft es auch die Nintendo Switch 2.
Nintendo Switch 2 wird 30 Euro teurer
Im direkten Vergleich mit Sonys Schritt wirkt die Preiserhöhung der Nintendo Switch 2 allerdings noch moderat. So steigt der Preis der Spielekonsole von bislang 469,99 auf bald 499,99 Euro. Es ergibt sich also eine Erhöhung um 30 Euro bzw. prozentual gesehen um grob 6,4 %. Im Übrigen erhöht Nintendo den Preis nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Japan. Uns trifft es sogar noch vergleichsweise glimpflich.
Die Nintendo Switch 2 ist schon jetzt ein Erfolg.
Denn in Japan z. B. wird auch die Nintendo Switch der ersten Generation, inklusive OLED-Modell, teurer. Zudem erhöhen sich dort die Abopreise für Switch Online. Entsprechend haben wir in Europa im Grunde noch „Glück gehabt“. Obendrein verbleibt eine Gnadenfrist. Denn die Preiserhöhung der Nintendo Switch 2 soll erst ab dem 1. September 2026 greifen.
Nintendo geriet unter Druck
Das ist eine ziemlich lange Übergangsphase für Unentschlossene. Sony etwa erhöhte die Preise der PlayStation 5 mit nur einer Woche Vorlauf. Nintendo hingegen gibt euch noch mehrere Monate Zeit, um bei der Switch 2 zum bisherigen Preis zuzuschlagen. Ob sich das lohnt, müsst ihr selbst entscheiden. Es sind vor allem Nintendos hauseigene First-Party-Games, welche die Konsole interessant machen. Denn aufgrund der schwächeren Hardware, liegen Multiplattform-Spiele auf der Switch 2 immer in der „schlechtesten“ Version vor.
In diesem Jahr erscheinen immerhin noch Spiele wie das Remake von „StarFox 64“ oder „Yoshi and the Mysterious Book“. Eventuell ist da ja für euch etwas dabei?