Der Samsung S90H OLED TV 2026 bringt ein Upgrade mit, das man im hellen Wohnzimmer sofort bemerkt: ein mattes Anti-Reflexions-Display, das Spiegelungen sichtbar reduziert und die OLED-Bildqualität alltagstauglicher machen soll. In unserem Hands-on-Test zeigen wir, warum der neue S90H für Samsung mehr als nur ein Modellwechsel ist – und ob „matt“ wirklich der entscheidende Vorteil gegenüber der OLED-Konkurrenz sein kann.
Einleitung
Samsung schickt 2026 mit dem S90H den Nachfolger des extrem starken OLED-TVs S90F ins Rennen, der bei der Stiftung Warentest mit den Noten „Gut“ (1,7) für die Bildqualität und „Sehr gut“ (1,3) bei der Tonqualität abgeräumt hat. Die Stärken des Vorgängers bleiben dem S90F natürlich erhalten, darunter die hohe Bildqualität, eine starke Gaming-Ausstattung, das flotte Tizen OS-Betriebssystem und die optimale Auswahl an Apps und Komfort-Features. Mit einer bestimmten Änderung möchte Samsung den neuen OLED-TV nicht nur besser machen, sondern auch deutlicher von den Mitbewerber-Modellen abgrenzen, und zwar mit einem matten Display. Das Überraschende: Im Hands-on fiel uns das matte Display nicht sofort als „matt“ auf – sondern vor allem dadurch, dass Spiegelungen im hellen Raum kaum störten. Bislang war die Oberflächenbeschichtung nur den teuersten Modellreihen (mit QD-OLED und WOLED gemischt) vorbehalten. Nun schafft es das Hardware-Feature in einer optimierten-überarbeiteten Version auch in die Mid-Range-Serie S90H (WOLED-Display). In Kombination mit der sehr hohen Spitzenhelligkeit, der präzisen Farbdarstellung und starken HDR-Leistung, welche bereits in ersten Tests bestätigt wurden, bleibt der Samsung S90H OLED-TV ein absoluter Tipp fürs Heimkino und brilliert jetzt auch in hellen Wohnzimmern. Wir durften uns über eine Stunde mit dem neuen OLED-TV von Samsung beschäftigen und möchten euch hier unsere Erfahrungen mitteilen:
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Design: Der erste Eindruck überzeugt

In einem eigens für den Hands-On-Test des Samsung S90H eingerichteten Raum konnten wir uns einen ersten Eindruck vom OLED TV verschaffen. Es war ein wenig wie Liebe auf den ersten Blick, und auch die nähere Betrachtung des OLED‑Fernsehers enttäuschte uns nicht. Als Erstes fällt der Blick auf die großartige Bilddarstellung, dass es nicht viele Komponenten gibt, die vom Display ablenken könnten. Das extrem schlanke Panel misst gerade einmal um die 4 mm, welches das Display in einen minimalistisch-schicken Metallrahmen einfasst. Blickt man frontal auf den Bildschirm, fällt auch der minimale Rahmen um den aktiven Bildbereich nur minimal ins Gewicht. Der zentrale Standfuß wirkt trotz hohem Kunststoffanteil hochwertig und hebt das Panel um mehrere Zentimeter nach oben, damit vor dem OLED‑TV auch hochwertige Soundbars Platz finden, ohne ins Bild zu ragen. Auch positiv zu erwähnen ist die saubere Kabelführung, die primär in Kombination mit einer Soundbar zu tragen kommt.
Auf der Rückseite des OLED‑TVs im unteren Bereich kann der S90H seine schlanke Linie von 4 mm nicht mehr ganz halten. Irgendwo muss die ganze Technik auch hin. Neben dem Bildprozessor und den Anschlüssen beherbergt der Aufbau auch zusätzliche Lautsprecher, unter anderem, um die Höhenkanäle von Dolby Atmos besser darstellen zu können. Insgesamt wirkt der S90H sauber verarbeitet und funktional konzipiert und dürfte auch bei einer Wandmontage so einiges hermachen. Spaltmaße oder ein verzogenes/verbogenes Display konnten wir nicht erkennen.
Perfekter Aufbau für ein „Ambilight-Upgrade“
Die glatte OLED-Rückseite liefert unserer Auffassung nach übrigens die perfekte Oberfläche, um darauf eine Hintergrundbeleuchtung anzubringen, z.B. einen Philips Hue Gradient Lightstrip. Kombiniert mit einer Hue Bridge und der Hue Sync TV-App (kostet 2,99 Euro im Monat oder einmalig 129,99 Euro) lässt sich der TV ganz einfach um ein Ambilight-Feature erweitern, welches nicht nur Signale von externen Quellen, sondern auch integrierte Streaming-Apps, sowie Gaming-Quellen und Musik verarbeiten kann. Zudem lassen sich damit auch externe Hue-Lampen ansteuern und in das Lichtspiel einbinden – ein Feature, welches ich seit mehreren Monaten nutze und nicht mehr missen möchte.
Alleinstellungsmerkmal „Matt“ lässt die Konkurrenz zittern

Kommen wir direkt zu der Verbesserung, die den Samsung S90H nicht nur von seinem direkten Vorgänger, sondern auch von der Konkurrenz abhebt: das matte OLED-Display. Samsung „experimentiert“ bereits seit mehreren Jahren mit der Kombination OLED + matt und versucht damit, eine der größten Schwächen der OLED-Displaytechnologie auszumerzen. Denn der hervorragende Bildeindruck, den die Displaytechnik mit selbstleuchtenden, organischen Pixeln in dunklen Umgebungen transportieren konnte, wurde bei Tageslicht oder sehr hellen Lichtumgebungen durch Spiegelungen und Reflexionen schnell zunichtegemacht.

Und genau hier macht der Samsung S90H definitiv etwas richtig. Uns ist z.B. erst nach rund 15 Minuten aufgefallen, dass das 2026-Modell mit einem matten Display ausgestattet ist, und zu diesem Zeitpunkt hatten wir die Vorhänge des Vorführraums bereits zur Seite gezogen. Spiegelungen werden wirksam reduziert und eintreffendes Licht wird optimal zerstreut. Das müssen wir nicht messen, das können wir subjektiv beurteilen.
Die ersten Versuche von Samsung, OLED-Fernseher mit matter Oberfläche zu etablieren, hatten noch einen gewissen „Kompromiss-Charakter“. Die Oberfläche konnte störende Lichteffekte deutlich reduzieren, dunkle/schwarze Bildbereiche konnten jedoch ins Gräuliche abrutschen. Diesen Mittelweg müssen Kunden beim Samsung S90H nicht mehr gehen. Nur in extremen Situationen erkennt man eine Verfärbung in den dunklen Bildbereichen, die dann leicht in die Farben Grau/Magenta umschwenken. Im direkten Vergleich mit den meisten OLED-Mitbewerbern oder Mini-LED-TVs mit glänzender Oberfläche (Glossy) wird der S90H in der Kategorie „Anti-Reflexion“ und „Anti-Spiegelung“ definitiv als Sieger hervortreten. Wir freuen uns sehr über diese scheinbar kleine, aber notwendige Optimierung, die Samsung vorgenommen hat.
Bildqualität: Was verraten uns die ersten Messungen des S90H?

Wie schon erwähnt, konnte sich der Vorgänger des Samsung S90H OLED-Fernsehers bereits über eine gute Bewertung der Stiftung Warentest freuen. Wir gehen davon aus, dass das neue Modell diese Wertung nochmals toppen könnte, sofern sich die Testparameter in diesem Jahr nicht allzu sehr ändern. Der OLED-Fernseher von Samsung wirft seine Schatten bereits in diversen Testberichten voraus. Diese attestieren dem Modell eine sehr präzise Farbdarstellung und eine saubere Helligkeitsabstufung bei HDR‑Darstellungen, die Spitzenlichter sowie dunkle Bildbereiche optimal hervorhebt.

Die Spitzenhelligkeit konnte etwas gesteigert werden und soll nunmehr bei 1.550 cd/m² liegen, der DCI-P3-Farbraum wird mit rund 98,5 Prozent fast komplett abgedeckt. Auch die Graustufen-Darstellung und Farbgenauigkeit ab Werk (Bildmodus Movie oder Filmmaker Mode) wurden mehrmals hervorgehoben. Entsprechend kann man sich als Kunde eine professionelle Kalibrierung des Samsung S90H einsparen, da die Unterschiede nur marginal wären und bei der Farbdarstellung mit dem bloßen Auge nicht erkennbar.
Ein kleines Manko bleibt dem Samsung-Modell jedoch erhalten und das ist die fehlende Dolby Vision-Unterstützung. Filme und Serien sehen mit HDR10 und HDR10+ auf dem TV hervorragend aus und auch beim Streaming wird man keine großen Nachteile zwischen HDR10 und Dolby Vision feststellen können (da hier Dolby Vision meist nur in einem Enhancement-Layer über HDR10 gelegt wird). Jedoch möchten wir dieses fehlende Feature auch nicht unter den Tisch kehren.
Größenauswahl, Maße und Preise (UVP) der Samsung S90H OLED-TVs:
| Modellnummer | Größe Zoll / cm | Maße (B x H x T) mit Standfuß |
Preis (UVP) |
| GQ42S90H | 42 Zoll / 107 cm | 934 x 606 x 206 mm | 1.699,- Euro |
| GQ48S90H | 48 Zoll / 122 cm | 1069 x 685 x 265 mm | 1.799,- Euro |
| GQ55S90H | 55 Zoll / 139 cm | 1225 x 773 x 265 mm | 2.399,- Euro |
| GQ65S90H | 65 Zoll / 165 cm | 1444 x 896 x 265 mm | 3.199,- Euro |
| GQ77S90H | 77 Zoll / 196 cm | 1718 x 1058 x 359 mm | 4.599,- Euro |
| GQ83S90H | 83 Zoll / 211 cm | 1851 x 1133 x 359 mm | 7.199,- Euro |
Tizen OS: Schnell, intuitiv und (leider) mit KI

Das Home-Menü des Samsung S90H mit Tizen OS eröffnet sich uns als perfektes Sprungbrett, um in die jeweiligen Bereiche abzutauchen. Egal, ob man die zuletzt aufgerufene Signalquelle, eine neue App, ein Videospiel oder ein Komfort-Feature aufrufen möchte – mit Tizen OS ist man flott und intuitiv unterwegs. Dabei achtet Samsung darauf, die Features und Apps in die korrekten Tabs zu packen, damit der eigentliche Homescreen nicht zu überfüllt wirkt. Auf der Hauptseite oben links finden wir die Nutzerverwaltung, die Suche, Screen-Mirroring und die Einstellungen. Daneben die Zugänge zu Live TV (Internet TV), dem Gaming-Hub, einem Daily-Tab der einem täglich Inspiration für Spaß, Selbstentwicklung und Sport bietet, und zuletzt den Zugang zu allen verfügbaren Apps. Dazwischen haben wir noch eine Funktionstaste für den AI-Assistenten, der auch über eine entsprechende Taste auf der Fernbedienung abgerufen werden kann.

Die Bedienung des Samsung S90H ist uns so einfach von der Hand gefallen, dass wir nicht allzu lange im Home-Menü und den Einstellungsmenüs verbracht haben. Einstellungen für Bild und Ton sowie das Zuschalten von Features haben wir größtenteils über das Quick-Menü umgesetzt. Eigentlich gibt es bei der Menüführung und der Auswahl der Funktionen und Features nichts zu meckern.
Eine Anmerkung zum Tizen-OS-Betriebssystem hätten wir dann aber doch noch. Samsung versucht (wie so ziemlich jeder andere TV‑Hersteller auch), seine Fernseher mit allerlei KI/AI-Features vollzupacken. Von schlauen Bildoptimierern, über eine Live-Übersetzung von Untertiteln, bis zu einer Dialogsteuerung, mit der sich Kommentatoren oder Dialoge unabhängig von Soundeffekten und Musik in der Lautstärke verändern lassen. In der Technikwelt denkt man derzeit KI=Gut bzw. KI=Besser. Wir sind eher überzeugt, KI war noch nie wirklich KI und einen durchgehenden Vorteil für den Normalverbraucher konnten wir bisher nicht finden, ohne dass er zu aufgesetzt wirkt. Einzig so etwas wie die Live-Übersetzung mit Untertiteln liefert den Kunden einen wirklichen Mehrwert, sofern es wirklich funktioniert. Man könnte dieses Feature aber auch ohne KI-Bezug (vielleicht sogar noch erfolgreicher) vermarkten. Was uns zu einem Punkt führt, den wir gegenüber Samsung auch bemängelt haben.
Die Rückkehr des Fußball-Bildmodus jetzt mit „Intelligenz“

Wir können uns gut vorstellen, dass die Mitarbeiter von Samsung nicht wirklich Lust haben, dieses Feature auch nur anzusprechen. Die Führungsriege wird den neuen „AI Soccer Mode Pro“, sprich den neuen KI-unterstützten Fußball-Bildmodus Pro, dagegen für eine ganz tolle Idee halten. Wir können uns noch schwach an die Zeiten erinnern, als ein Fußball-Modus bei den meisten TV-Geräten von Samsung enthalten war, welcher die Bilddarstellung jedoch ins Lächerliche zog. Überstrahlende Farben, ein neongrüner Rasen und so grelle Trikots, dass sich zum größten Teil keine Details mehr auf dem Stoff ausmachen ließen. Und genau dieser Bildmodus ist wieder zurück – dieses Mal eben mit künstlicher Intelligenz.

Die KI ist aber leider saudumm. Während der „AI Soccer Mode Pro“ in Bezug auf die Audiowiedergabe von Fußballbegegnungen noch einen Sinn ergibt (Kommentare, Stadionsound etc. lassen sich unabhängig voneinander steuern), muss man bei der Bildwiedergabe doch an dieser angeblichen Intelligenz zweifeln. Die KI erkennt nämlich, ob es sich um ein Fußballspiel handelt, und schaltet sich entsprechend auch nur dann zu. In unserem Testballon schaltete sich der Bildmodus immer zu, sobald er ausgewählt wurde. Mit einer kleinen Overlay-Animation wurde die Aktivierung des „AI Soccer Mode Pro“ bestätigt und kurz darauf starrten wir auch wieder auf diesen neongrünen Rasen, den wir eigentlich nie wiedersehen wollten.
Ja, wir verstehen, dass man zur WM 2026 als TV-Hersteller noch so etwas wie einen „Kicker“ benötigt, der „AI Soccer Mode Pro“ bietet in seinem aktuellen Umfang keinen Mehrwert, sondern verschlimmbessert das visuelle Fußballerlebnis. Übrigens haben die Verantwortlichen von Samsung unser Feedback aufgenommen und möchten dieses auch weiterleiten. Denn bei einer so frühen Präsentation neuer TV-Modelle kann es auch zu Ungereimtheiten kommen, die in der finalen Version im Handel schon korrigiert sind. An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank für die Möglichkeit, den S90H vorab zu testen, und für die Aufnahme unseres Feedbacks.
Gamer kommen voll auf ihre Kosten

Für Gamer ist der Samsung S90H beinahe ein Selbstläufer. Vier HDMI-2.1-Anschlüsse, 4K mit bis zu 165 Hertz, VRR, AMD FreeSync Premium und Nvidia G-Sync – das ist eine Ausstattung, bei der praktisch kein Wunsch offenbleibt. Dazu kommt ein extrem geringer Input-Lag der je nach Bildmodus bei unter 6 ms liegen soll. Wir haben einmal einen kleinen DSE-Test (Dirty Screen Effect) laufen lassen und konnten hier weder Schlieren noch Helligkeitsunterschiede feststellen – was bei einem OLED-Display auch zu erwarten war.

Dazu gesellen sich die typischen OLED-Stärken – auch beim Gaming: perfekte Schwarzwerte, extrem schnelle Pixelreaktionen und eine hervorragende Blickwinkelstabilität. Wer also nicht nur Filme und Serien schauen, sondern auch PS5, Xbox oder Gaming-PC anschließen will, bekommt hier einen der spannendsten OLED-TVs des Modelljahres 2026, der Konkurrenzgeräten in nichts nachsteht.
Audioqualität: Perfekt, nur mit einer Samsung-Soundbar

Der Vorgänger des Samsung S90H wurde von der Stiftung Warentest in der Kategorie „Audioqualität“ sogar mit „sehr gut“ ausgezeichnet. Man darf schwer davon ausgehen, dass Samsung die Klangqualität entweder gleich gelassen oder optimiert hat. Entsprechend darf man sich auf einen hochwertigen Out-of-the-Box-Sound bei Samsungs OLED-Bestseller 2026 einstellen. Wir müssen euch jedoch nicht erklären, dass die akustischen Möglichkeiten eines solch kompakten Fernsehers an ihre Grenzen stoßen. Zufriedenstellenden Tiefenbass oder eine einnehmende Surround-Klangebene wird man aus dem TV leider nicht herauskitzeln können. Für dieses „Problem“ bietet Samsung wie jedes Jahr wieder hochwertige Soundbar-Lösungen an.

Ganz vorn mit dabei: die hier gezeigte Samsung HW-Q995GH 11.1.4-Kanal Soundbar (2026) mit dualem Subwoofer und Rücklautsprechern, die wir in Kombination mit dem Samsung S90H OLED-TV antesten durften. Bei diesem Modell handelt es sich um den direkten Nachfolger der HW-Q995GF aus dem Vorjahr (hier geht es zum Test) die nicht nur von uns, sondern auch von vielen anderen Redaktionen als Referenz-Soundbar-System eingestuft wird. Seit Jahren dominiert Samsungs 900er-Serie die Soundbar-Bestenlisten, und mit der HW-Q995GH (2026) wird sich das auch nicht ändern.
Integrierter TV-Sound ist schön und gut, möchte man die Audioqualität auf das gleiche Niveau wie die visuelle Qualität des Samsung S90H heben, ist eine Soundbar-Lösung (bevorzugt von Samsung) einfach Pflicht. Der Wechsel zwischen TV-Sound und der HW-Q995GH 11.1.4-Kanal-Soundbar offenbart, wie viel Potenzial man verschenkt, sollte man nur auf die integrierte Soundanlage des Fernsehers zugreifen. Noch besser klingen TV + Soundbar jedoch im Verbund über das Q-Symphony-Feature, welches die Klangwiedergabe der beiden Komponenten aufeinander abstimmt. Zudem lässt sich die Soundbar auch drahtlos mit dem Samsung S90H verbinden und behält dabei die Fähigkeit, Dolby Atmos 3D-Soundformate wiederzugeben. Und mit den Rear-Lautsprechern schafft es das System, eine hervorragende Surround-Ebene zu schaffen und auch die „akustische Glocke“ mit den Höhenkanälen für Dolby Atmos besser zu schließen.

Übrigens: Erst im vergangenen Jahr hat Samsung das Design des drahtlosen Subwoofers verändert. Statt eines doch recht klobigen XL-Subwoofers kommt die Samsung HW-Q995GH jetzt in einem kompakten und visuell ansprechenden „Würfel-Design“ um die Ecke. Das geringere Volumen des Woofers kontert Samsung geschickt mit zwei aktiven 8-Zoll-Treibereinheiten, um das gleiche Klangniveau wie der Vorgänger-Subwoofer zu erreichen. Samsung dürfte sich auch gerne einmal ein überarbeitetes Design für seine Referenz-Soundbar überlegen, die seit Jahren mit dem gleichen, etwas langweiligen Akustik-Mesh-Look daherkommt. Da dürfte es doch mittlerweile andere Möglichkeiten geben, den Klangriegel visuell etwas mehr in Richtung Lifestyle zu bewegen.
Gut zu wissen: Mit der HW-Q995GH-Soundbar verliert man keinen HDMI 2.1-Anschluss am TV, da die Soundbar über einen HDMI-Eingang sowie einen -Ausgang verfügt (4K-HDR-Passthrough). Wer sich für den Samsung S90H entscheidet, sollte sich auch eine passende Samsung-Soundbar leisten.
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Testfazit Samsung S90H OLED TV 2026
Der Samsung S90H OLED TV 2026 hinterlässt nach unserem Hands-On einen richtig starken ersten Eindruck und könnte sich zu einem der spannendsten OLED-Fernseher des Jahres entwickeln. Vor allem das matte Display ist weit mehr als nur ein kleines Ausstattungsdetail, sondern ein echter Mehrwert für alle, die ihren OLED-TV nicht ausschließlich im abgedunkelten Heimkino nutzen möchten. Spiegelungen werden effektiv reduziert und auch im hellen Wohnzimmer bleibt der typische OLED-Bildeindruck mit satten Farben, starken Kontrasten und sehr gutem Schwarzwert erhalten. Dazu kommen eine hohe Spitzenhelligkeit, präzise Farbdarstellung, eine starke HDR-Performance und ein extrem schlankes, hochwertig verarbeitetes Design. Auch Tizen OS präsentiert sich gewohnt schnell, übersichtlich und umfangreich. Gamern bekommen mit vier HDMI-2.1-Anschlüssen, 4K mit bis zu 165 Hertz, VRR, FreeSync Premium, G-Sync und niedrigem Input-Lag beinahe die Vollausstattung geboten.
Ganz ohne Kritik kommt der Samsung S90H aber nicht davon. Die weiterhin fehlende Dolby-Vision-Unterstützung bleibt ein unnötiger Makel, auch wenn HDR10 und HDR10+ auf diesem TV hervorragend aussehen dürften. Die KI-Funktionen wirken stellenweise eher aufgesetzt als wirklich hilfreich, und der neue AI Soccer Mode Pro ist in seiner aktuellen Form hoffentlich nur ein unfertiger Ausrutscher, der bis zum Marktstart noch entschärft wird (oder vom Nutzer ignoriert wird). Beim Ton liefert der Fernseher voraussichtlich eine gute bis sehr gute Grundqualität, doch wer das volle Heimkino-Erlebnis möchte, kommt auch beim S90H kaum an einer hochwertigen Soundbar vorbei. Idealerweise aus dem Samsung-Portfolio mit Dolby Atmos und Q-Symphony. Letztlich wirkt der Samsung S90H OLED TV 2026 aber wie eine konsequente und sinnvoll verbesserte Weiterentwicklung des ohnehin starken Vorgängers. Sollte Samsung den Preis attraktiv gestalten und kleinere Software-Schwächen bis zum Verkaufsstart ausbügeln, dürfte der S90H für viele Nutzer der vielleicht ausgewogenste OLED-TV im Samsung-Line-up 2026 werden.
Technische Spezifikationen Samsung S90H OLED TV:
| Modellserie | Samsung S90H OLED TV 2026 |
|---|---|
| Größen | 42, 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll |
| Display-Technologie | OLED mit selbstleuchtenden Pixeln |
| Auflösung | 4K Ultra HD mit 3.840 x 2.160 Pixeln |
| Bildwiederholfrequenz | Bis zu 165 Hz VRR, 100 Hz nativ |
| Antireflexbeschichtung | Glare Free (matt) |
| Bildprozessor | NQ4 AI Gen3 Processor |
| HDR | OLED HDR+, HDR10+ Adaptive, HDR10+ Gaming und HDR10+ Advanced |
| Bild-Features | 4K AI Upscaling Pro, AI Motion Enhancer Pro, Real Depth Enhancer, HDR Brightness Optimizer, Auto HDR Remastering Pro und Filmmaker Mode |
| Gaming-Features | Motion Xcelerator 165 Hz, VRR, ALLM, FreeSync Premium Pro, G-SYNC, HGiG, Game Bar, Game Motion Plus und Super Ultra Wide Game View |
| HDMI | 4 x HDMI mit 4K/165-Hz-Unterstützung auf HDMI 1 bis 4 |
| Weitere Anschlüsse | 2 x USB-A, LAN, optischer Digitalausgang, CI+-Slot, Antennen-/Kabel-/Sat-Eingänge |
| HDMI eARC | Ja |
| WLAN / Bluetooth | Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 |
| Smart-TV-System | Tizen Smart TV mit Bixby, Alexa-Unterstützung, Samsung TV Plus, Webbrowser, SmartThings Hub, Matter Hub und Apple AirPlay |
| Multi-View | Bis zu 2 Videos gleichzeitig |
| Audio | 2.1-Kanal-Lautsprechersystem mit 40 Watt Ausgangsleistung |
| Audio-Features | Dolby Atmos, Object Tracking Sound Lite, Q-Symphony, Adaptive Sound Pro und 360 Audio |
| TV-Empfang | DVB-T2/C/S2, analoger Tuner, HbbTV 2.0.4 und CI+ 1.4 |
| Design | Laser Slim Design, 4-seitig nahezu rahmenlos, Front in Graphite Black, Standfuß in Satin Silver |
| Komfort-Features | EPG, PVR-Aufnahme über USB, IP Control, Anynet+ HDMI-CEC und automatische Energiesparfunktionen |



















Schade dass Samsung bezgl. DOLBY VISION so stur bleibt. Somit fliegt Samsung bei mir sofort aus der Liste von potentiellen neuen Fernsehern.
Habe mittlerweile über 70 UHD Discs zu Hause. Ich glaube nur eine davon hat HDR10+ und ich schätze gut 50 haben Dolby Vision. Mir ist bewusst dass der Unterschied häufig kaum sichtbar ist, aber wer UHD Discs kauft will häufig das Maximum an Qualität rausholen.
Einsige technische Daten auf der Mediamarkt Seite sind zu den Bilder nicht passend. Gibt es zwei Sat Anschlüsse und ist der tatsächlich Nürnberg 15,9 Kg schwer mit Standfuß, weil der 55S95f 24,9 kg schwer sein soll. Infos zu dem TV kann noch nicht mal die deutsche Samsungseite zeigen, oder sagen wann es den TV in Deutschland zu kaufen geben wird.
Hallo, laut offiziellem Datenblatt von Samsung hat der S90H einen einzelnen Triple-Tuner, also keine Twin-Ausführung. Und das Gewicht der 55-Zoll-Version beträgt 15.9 kg mit Standfuß und ohne 14.6 kg. Beim S95F kommt der Großteil des Gewichts vom massiven Metall-Standfuß, der alleine schon 10kg wiegt (mit Standfuß 23.9 kg – ohne 13.8 kg). Samsung hat das Standfuß-Design etwas geändert bzw. den Metall-Anteil wohl massiv reduziert, weil der OLED TV mit seinem tiefen Schwerpunkt nicht unbedingt so einen schweren Standfuß benötigt. Dieser wurde gefühlt auch nur von den größeren TVs (auch Mini-LED-TV) übernommen und wurde immer mit diesem massiven 10kg-Metallfuß (was es bei größeren Geräten mit 75 oder 85 Zoll auch braucht) ausgeliefert. Das macht den TV einfacher im Handling und spart auch Kosten bei der Produktion/Versand etc.
Hallo, danke für die Antwort, nur unter Samsung.ch ist ein Bild von der Rückseite zu sehen von dem 55 S90H mit zwei Satanschlüssen. Hier der Link dazu https://www.samsung.com/ch/tvs/oled-tv/s90h-55-inch-4k-smart-tv-qe55s90haexzu/
Was stimmt werde ich wohl erst sehen wenn der mal im Laden steht. In der Schweiz könnte ich den schon kaufen. Und ein offizielles Datenblatt konnte mir Samsung, habe da zwei mal telefoniert, auch noch nicht geben oder sagen wo ich das finde.
Guter Test. Ich kaufe nur matte Fernseher. Habe aktuell einen 65qn90f Mini LED. So muss das. Das Ding ist so matt und so hell das ich meine Stube nicht in eine Dunkelkammer verwandeln muss wenn ich etwas sehen will. Da dieser TV selbst bei Vollbild Weiß noch 800 nits macht, macht der TV auch am Tag richtig Spaß. Das Bild, ist hervorragend. Selbst meine Standard Blurays sehen richtig gut aus. UHD habe ich auch. Ich muss aber sagen das ich nur 3 habe wo das Bild sichtbar besser ist. Blade Runner ist so ein Kandidat. Die UHD ist der Hammer was Bild angeht. Das der unterschied beider Formate nicht immer gravierend ist liest man in vielen Tests. Oft sind es minimale Details die einem nur im Standbild auffallen. Spricht wohl dafür das mein Player ein Panasonic 424 Bluray hervorragend Skaliert. Das Bild lässt da nichts vermissen.
Da gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen. Bei den 4K-Discs ist es leider ein Graus, was da teilweise herauskommt. Restaurierte Klassiker profitieren da oft am meisten. Bedauerlicherweise werden die Inhalte ja vorrangig für Kino gemastert und so fällt die HDR-Darstellung auch nicht immer so krass aus. Aber es gibt schon ein paar Juwelen, die man nicht verpassen sollte: Top 30 Bildreferenz-Filme Vielleicht ist dieses kleine Special von uns interessant für dich!
Danke für deinen Kommentar! Nur zur Klarstellung: Der Artikel ist nicht gesponsert, sondern basiert auf eigenen Eindrücken und Tests.
Zum technischen Punkt: Beim Samsung S90H handelt es sich nicht um ein QD-OLED-Panel, sondern um ein WOLED-Panel. Das wird oft verwechselt, ist aber ein relevanter Unterschied – gerade bei Themen wie Beschichtung und Kontrastwahrnehmung.
Mich würde interessieren: Hast du das Gerät selbst schon gesehen oder im direkten Vergleich getestet? Gerade beim Thema „mattes Display“ gehen die Meinungen ja stark auseinander, je nach Einsatz und Umgebung.
Kritik ist absolut willkommen – aber dann am besten auf Basis des konkreten Modells
Ich bezog mich mich konkret auf QD oled, denn dort ist das Thema und die Stimmung dazu eindeutig. Diesen WOLED kenne ich nicht, und ja, dann ist es ein ganz anderes Thema!
Ich würde bei meinem nächsten QD OLED kauf darauf achten, das er NICHT matt ist!
Ich nehme es euch nicht übel, liebe Leute genau sowas ist ein gesponserter Artikel. Kennern fällt es sofort auf, in der Szene wird das Matte Display absolut gehasst, weil es die tiefen Kontraste und den QD Oled Vorteil deutlich schmälert. Es gibt inzwischen sogar DIY Methoden um die Schicht zu entfernen, aus purer Verzweiflung der User.
Musste über den Artikel wirklich lachen, sorry. Samsung ist seit Jahrzehnten für solchen aggressives Marketing bekannt. Trotzdem sind es gute Geräte, hab selber den 34“ curved QD Oled.