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Arcam liefert ab: Neue Radia AV-Receiver und Vollverstärker sowie SCL-Einbaulautsprecher

Arcam setzt 2026 zum Rundumschlag an: Mit den neuen Radia AV-Receivern AVA15, AVA25 und AVA35 sowie separaten AV-Komponenten (AVP45 Prozessor + PA9/PA4-Endstufen) und frischen Stereo-Vollverstärkern (SA35/SA45, A5+/A15+/A25+) soll Heimkino und HiFi ganz neu gedacht werden. Parallel dazu wurden neue JBL Synthesis SCL-Einbaulautsprecher angekündigt. 

Bei den aktuellen Neuankündigungen aus dem HiFi-/Heimkino-Umfeld fällt primär eines auf: Arcam stellt seine Heimkino-Zentrale strategisch neu auf. Das zeigen uns die drei neuen Radia AV-Receiver, die von einem neuen Prozessor/Vorstufe und separaten Endstufen flankiert werden. Im gleichen Atemzug wird auch das „Custom-Install-Ökosystem“ ausgebaut: JBL Synthesis erweitert die SCL-Einbau-Lautsprecherfamilie deutlich (SCL = Synthesis Custom Lautsprecher). Die SCLs erlauben die flexible Planung, Umsetzung sowie spätere Aufrüstung von Wohnzimmer- und Heimkinoinstallationen. Im Endeffekt lässt sich mit den AV-Neuheiten ein komplettes Audiosystem für anspruchsvolle Anwender umsetzen, inkl. Lautsprecherlösung. Bevor wir euch ein paar mehr Details verraten, hier eine kompakte Übersicht, was es alles Neues gibt:

  • Neue Arcam Radia AV-Receiver-Serie
    • AVA15 (Einstieg)
    • AVA25 (Mittelklasse)
    • AVA35 (Flaggschiff)
  • Neuer Arcam AV-Prozessor
    • AVP45 (Vorstufe/Processor als separate Option)
  • Neue Arcam Mehrkanal-Endstufen
    • PA9 (9-Kanal-Endstufe)
    • PA4 (4-Kanal-Endstufe, kompakt/erweiternd)
  • Neue/aktualisierte Arcam Stereo-Vollverstärker innerhalb der Radia-Familie
    • SA35 (Streaming-Vollverstärker)
    • SA45 (Streaming-Vollverstärker)
    • A5+, A15+, A25+ (überarbeitete „Plus“-Modelle)
  • Neue JBL Synthesis Einbau-/Custom-Lautsprecher
    • Erweiterung der SCL-Serie (u. a. neue „XL“-Varianten wie SCL-2XL, SCL-4XL, SCL-6XL, SCL-7XL)

Neue Arcam Radia AV-Receiver: AVA15, AVA25 & AVA35

Das Frontdesign der Arcam Radia AVA-Modelle ist doch recht ähnlich (hier abgebildet: AVA25)
Das Frontdesign der Arcam Radia AVA-Modelle ist doch recht ähnlich (hier abgebildet: AVA25)

Arcam stellt die neue Radia-AV-Familie bewusst als dreistufiges Line-up auf, das sich weniger über das Design, sondern über die Ausstattung, Processing-Reserven und die Anzahl der Endstufen unterscheidet: Der Radia AVA15 bildet den Einstieg in die Plattform und liefert bereits das moderne Fundament, das man 2026 erwartet – inklusive aktueller HDMI-Generation mit 8K/HDMI-2.1 samt eARC, Streaming-Funktionen (u. a. Spotify/Tidal/Qobuz je nach App-Ökosystem) sowie Dirac-basierter Raumkorrektur.

Der Radia AVA25 zielt dann auf den „Sweet-Spot“ für ambitionierte Wohnzimmerkinos und Installationen: Hier wird vor allem die Konnektivität und Flexibilität ausgebaut – in der Berichterstattung werden u. a. ein zusätzlicher HDMI-Ausgang mit Zone-2-Möglichkeit, mehr Processing-Kapazität (für größere Layouts) sowie Auro-3D als zusätzliches Tonformat genannt.

Das Anschlussterminal des Arcam Radia AVA35 ist gut bestückt und schön aufgeräumt.
Das Anschlussterminal des Arcam Radia AVA35 ist gut bestückt und schön aufgeräumt.

Das Topmodell Radia AVA35 setzt schließlich dort an, wo Ansprüche und Komplexität nach „mehr“ verlangen: Neben einer nochmals höherwertigen Signalverarbeitung wird eine besonders flexible Kanal-/Endstufenzuordnung („Matrix Channel Assignment“) hervorgehoben, die in der Praxis dabei hilft, interne Verstärkerkanäle einfach mit externen Endstufen zu kombinieren (z. B. Frontlautsprecher extern, interne Kanäle für Heights/Surrounds nutzen). Zudem wird beim AVA35 der Einsatz von Class-G auf neun Kanälen als zentrales Leistungsmerkmal genannt – ausgelegt auf hohe Dynamikreserven, ohne dass der Receiver im Alltag unnötig heißläuft. Über alle drei Modelle hinweg ist der Kern der Radia-Strategie klar: einheitliche Bedienung, zeitgemäße Schnittstellen, moderne Streaming-Integration und Dirac-Optionen bis hin zu DIRAC ART. Die neuen ARCAM Radia AV-Receiver sind für das 3. Quartal 2026 geplant.

  • ARCAM Radia AVA15: 2.990,00 EUR
  • ARCAM Radia AVA25: 4.990,00 EUR
  • ARCAM Radia AVA35: 6.999,00 EUR
Spezifikation Arcam AVA15 Arcam AVA25 Arcam AVA35
Positionierung Einstieg in die Radia-AV-Welt „Sweet Spot“ mit mehr Processing/Features Flaggschiff mit maximaler Flexibilität (u. a. Matrix Channel Assignment)
Endstufen / Kanäle 9 Endstufen / 12 Kanäle 9 Endstufen / 16 Kanäle 9 Endstufen / 12 Kanäle
Verstärkerklasse (Amp) Class D Class AB Class G
Leistung @ 8 Ω (2 Kanäle, 20 Hz–20 kHz, 0,5% THD) 100 W 125 W 125 W
Leistung @ 4 Ω (2 Kanäle, 1 kHz, 0,5% THD) 150 W 200 W 200 W
Leistung @ 8 Ω (9 Kanäle, 20 Hz–20 kHz, 0,5% THD) 75 W 100 W 100 W
Leistung @ 4 Ω (9 Kanäle, 1 kHz, 0,5% THD) 90 W 120 W 120 W
Max. Kanalanzahl Processing (Decoding) 12 16 16
Reassignable Channels Front, Surround Back, Height Front, Surround Back, Height Front, Surround Back, Height
Immersive Formate (Kern) Dolby Atmos, DTS:X Dolby Atmos, DTS:X Dolby Atmos, DTS:X
Zusätzliche Formate/Features IMAX Enhanced, Auro-3D IMAX Enhanced, Auro-3D, Matrix Channel Assignment
Raumkorrektur Dirac Live (Upgrade-Optionen: Bass Control / ART) Dirac Live (Upgrade-Optionen: Bass Control / ART) Dirac Live (Upgrade-Optionen: Bass Control / ART)
HDMI Version HDMI 2.1a / HDCP 2.3 HDMI 2.1a / HDCP 2.3 HDMI 2.1a / HDCP 2.3
HDMI Eingänge / Ausgänge 7 / 2 7 / 2 (Zone 1) + 1 (Zone 2) 7 / 2
8K / 4K120 bis 8K/60 oder 4K/120 bis 8K/60 oder 4K/120 bis 8K/60 oder 4K/120
Gaming-/HDMI-Features VRR, ALLM, eARC/ARC, CEC, OSD VRR, ALLM, eARC/ARC, CEC, OSD VRR, ALLM, eARC/ARC, CEC, OSD
Streaming / Multiroom Radia Control App, AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, Roon Ready, UPnP wie AVA15 wie AVA15
Hi-Res Support (Auszug) bis 24 Bit / 192 kHz; FLAC/WAV/ALAC/AIFF u. a. wie AVA15 wie AVA15
Digitale Eingänge 2× Coax, 2× Toslink 2× Coax, 2× Toslink 2× Coax, 2× Toslink
Analoge Eingänge 3× RCA-Paare 3× RCA-Paare 3× RCA-Paare
Pre-Outs (XLR / RCA) 0 / 12 0 / 16 0 / 16
Display 6,5″ Farbdisplay 6,5″ Farbdisplay 6,5″ Farbdisplay
Bluetooth 5.4 (Snapdragon Sound, Auracast/LE Audio u. a.) 5.4 (Snapdragon Sound, Auracast/LE Audio u. a.) 5.4 (Snapdragon Sound, Auracast/LE Audio u. a.)
Maße (B×T×H, inkl. Terminals/Füße) ca. 432 × 407,4 × 170 mm ca. 432 × 407,4 × 170 mm ca. 432 × 407,4 × 170 mm
Gewicht (netto) 10 kg 10 kg 10 kg
Stromverbrauch Standby 2 W (Default) / 0,3 W (Low Power) 2 W (Default) / 0,3 W (Low Power) 2 W (Default) / 0,3 W (Low Power)

AVP45: Neuer Arcam Radia AV-Prozessor

Ohne einen Blick auf die Rückseite (oder die Modellbezeichnung an der Front) lässt sich der AVP45 AV-Prozessor nicht wirklich von seinen aktiven AV-Receiver-Brüdern unterscheiden.
Ohne einen Blick auf die Rückseite (oder die Modellbezeichnung an der Front) lässt sich der AVP45 AV-Prozessor nicht wirklich von seinen aktiven AV-Receiver-Brüdern unterscheiden.

Der AVP45 ist Arcams „separate Schaltzentrale“ für alle, die die neue Radia-AV-Plattform ohne integrierte Endstufen wollen. Statt „All-In-One“ konzentriert sich der 16-Kanal AV-Prozessor auf die korrekte Verarbeitung und Weiterleitung der Signalquellen. Unterstützt werden alle aktuellen immersiven Tonformate mit Dolby Atmos, DTS:X und – wichtig für viele High-End-Installationen – Auro-3D. Zusätzlich wird IMAX Enhanced genannt. Dazu passt, dass Arcam beim AVP45 explizit symmetrische/balancierte Ausgänge und eine flexible Kanalzuordnung herausstellt – genau die Punkte, die bei komplexen Layouts (mehr Heights, mehrere Subs, aktive Front, spätere Erweiterungen) in der Praxis den Unterschied machen.

Auf der Feature-Seite ist er klar auf „State of the Art“ getrimmt: HDMI 2.1 inkl. eARC, moderne Funk-/Streaming-Konnektivität (u. a. Bluetooth 5.4 mit Auracast sowie Streaming über AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect und Qobuz Connect). Zudem wird die komplette Dirac-Palette bis hin zu Dirac Live Bass Control und Dirac Live ART unterstützt, die das Setup kanalübergreifend als Gesamtsystem optimieren soll. In der Radia-Logik ist der AVP45 damit die ideale Zentrale für Kombinationen mit externen Mehrkanal-Endstufen wie der PA4/PA9 (oder vorhandenen Endstufen), wenn man maximale Flexibilität und Upgrade-Fähigkeit im Heimkino plant. Der AVP45 ist für das 3. Quartal 2026 vorgesehen.

  • ARCAM Radia AVP45: 5.990,00 EUR
Spezifikation Arcam AVP45 (Radia AV Prozessor)
Produktstatus Q3/2026
Gerätetyp AV-Prozessor (Vorstufe/Processor, ohne Endstufen)
Positionierung (Kurz) Zentrale für High-End-Heimkino/Separates, mit symmetrischen Ausgängen und flexibler Kanalzuordnung („Matrix Channel Assignment“)
Audio-Processing (Marketing/Overview) 16 Kanäle Decoding & Processing (so im Beschreibungsteil angegeben)
Max. Kanalanzahl (Technical Spec) 12 (so im Datenblock „Maximum Channel Count“ angegeben)
Reassignable Channels Front, Surround Back, Height Channels
Dolby Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Atmos Height Virtualisation, Dolby Surround
DTS DTS:X, DTS HD Master, DTS Neural:X, DTS Virtual:X
Weitere Decoder MPEG-H
HDMI Ein-/Ausgänge 7 / 2
HDMI / HDCP HDMI 2.1a / HDCP 2.3
Video-Support bis 8K/60 Hz oder 4K/120 Hz
HDR-Formate HDR, HDR10, HDR10+, HDR10+ Gaming, Dolby Vision, HLG
HDMI-Features VRR, ALLM, CEC, eARC/ARC (Zone 1, Output 1), On-Screen-Display
Streaming – Apps ARCAM Radia Control, Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, Roon (Ready)
Streaming – Dienste Apple AirPlay, Google Cast
Radia Services Internet Radio, Podcasts, UPnP
Hi-Res Formate FLAC, WAV (LPCM), MQA, AAC, ALAC, AIFF, MP3, OGG, WMA
Hi-Res Bit-Tiefe 16 / 24 Bit
Hi-Res Samplerate bis 192 kHz
Gapless Playback Ja
Frequenzgang (Streaming) 20 Hz – 20 kHz ± 0,05 dB
Digitale Eingänge 2× Coax (RCA) / 2× Toslink
Digitale Sampleraten (Coax) 192, 176,4, 96, 88,2, 48, 44,1 kHz
Digitale Sampleraten (Toslink) 96, 88,2, 48, 44,1 kHz
Digitale Bit-Tiefen 24 / 16 Bit
Digit. Frequenzgang 20 Hz – 20 kHz ± 0,2 dB
Digit. S/N (A-gew., ref. 50 W, 0 dBFS) 100 dB
Analoge Eingänge 3× RCA-Paare
Analog S/N (A-gew., ref. 50 W, 1 V) 100 dB
Analog Frequenzgang 20 Hz – 20 kHz ± 0,2 dB
Vorstufenausgänge (XLR/RCA) 0 / 16 (laut Datenblock)
RCA Peak Output (pro Kanal) 2 V RMS
THD+N (20 Hz – 20 kHz) –100 dB
Netzspannung 100–120 V oder 220–240 V, 50–60 Hz
Max. Leistungsaufnahme 900 W
Max. Wärmeabgabe 3070 BTU/h
Idle Leistungsaufnahme 59 W
Idle Wärmeabgabe 200 BTU/h
Standby (Default / Low Power) 2 W / 0,3 W
Abmessungen (B×T×H) 432 × 407,4 × 170 mm
Gewicht (netto) 10 kg
Gewicht (verpackt) 15,7 kg
Bluetooth Version 5.4
Bluetooth-Profile/Features A2DP Sink/Source, AVRCP, Snapdragon Sound, AAC, LE Audio, Auracast, GATT, VCP, MCP, BAP, CAP
Bluetooth Sendeleistung/Frequenz 2,402–2,480 MHz, < max. 10,73 dBm
WLAN IEEE 802.11 a/b/g/n/ac (2,4/5 GHz)
2,4 GHz WLAN (Freq./Power) 2,400–2,4835 GHz, < max. 17,4 dBm
5 GHz WLAN (Freq./Power) 5,15–5,35 / 5,47–5,725 / 5,725–5,875 GHz, < max. 19,2 dBm
Lieferumfang Regionale Netzkabel, Rear panel cowl, Fernbedienung + 2× AAA, Messmikrofon, 5 m USB-Kabel, Quick Start Guide, Sicherheitshinweise

PA4 & PA9: Neue Endstufen von Arcam

Mit den neuen Endstufen PA4 und PA9 schließt Arcam die Radia-AV-Kette sauber ab: Die PA4 ist als 4-Kanal Class-D-Endstufe ausdrücklich für typische „Auslagerungs“-Aufgaben gedacht, also Höhenkanäle, Surrounds oder einen zweiten Hörbereich/Zone 2. Das schlanke 1U-Gehäuse macht das Modell dabei für Rack- und Installationsumgebungen besonders attraktiv (weniger Wärme, wenig Platzbedarf, saubere Skalierung…).

Die PA9 setzt dagegen auf neun Kanäle Class-G und ist der „große Unterbau“ für immersive Setups, wenn man mit einem Prozessor wie dem AVP45 arbeitet oder generell mehr Reserven/Kontrolle auf vielen Kanälen gleichzeitig möchte. Die Class-G-Verstärker sollen im Alltag weniger Verlustleistung als klassische A/B-Modelle vorweisen und genug „schub“ bereitstellen, was beim Filmton (LFE-Übergänge, hohe gleichzeitige Kanalaktivität etc.) in der Praxis hörbar stabiler wirken kann.

Zeitlich sind beide Endstufen als nachgelagerter Schritt geplant: Während die neuen AVA-Receiver und der AVP45 laut Bericht ab dem Q3 2026 im Handel erwartet werden, sollen die PA4 und PA9 im Q4 2026 folgen.

  • ARCAM Radia PA4: 999,00 EUR
  • ARCAM Radia PA9: 3.990,00 EUR

„Neue“ Stereo-Vollverstärker

Die Stereo-Vollverstärker (abgebildet Arcam A5+) sollten der Vollständigkeit halber nochmals genannt werden.
Die Stereo-Vollverstärker (abgebildet Arcam A5+) sollten der Vollständigkeit halber nochmals genannt werden.

Parallel zum Heimkino-Teil wurde auch die Stereo-Schiene ausgebaut – wichtig für alle, die zwei Welten abdecken wollen (Musik + Film) oder bewusst ein starkes 2.0/2.1-System planen. Nachfolgende Modelle wurden bereits 2024/2025 angekündigt und können auch erworben werden:

  • SA35 und SA45 als Streaming-fokussierte Radia-Vollverstärker,
  • sowie die überarbeiteten „Plus“-Modelle A5+, A15+ und A25+ als Update der klassischen Radia-Integrated-Linie.

Die Plus-Modelle heben sich übrigens durch folgende „Optimierungen“ von ihren Schwestergeräten ab: bessere Konnektivität (z. B. TV-Anbindung über eARC bei ausgewählten Modellen), zeitgemäße Bluetooth-Features und insgesamt mehr Alltagstauglichkeit, ohne den Fokus auf echte Stereo-Performance zu verlieren.

Neue Einbaulautsprecher der SCL-Familie

Die neuen JCL SCL-Einbaulautsprecher 2026
Die neuen JCL SCL-Einbaulautsprecher 2026

Im Custom-Install-Bereich wird die Einbaulautsprecher-Palette über die Erweiterung der SCL-Familie deutlich erweitert. Das ist vor allem für Heimkinos mit akustisch transparenter Leinwand, Vorwänden oder In-Wall-/In-Ceiling-Layouts relevant, weil sich damit mehr Setups planen lassen (Front, Surround, Heights) – ohne innerhalb einer Installation die Serie wechseln zu müssen.

  • SCL-2XL (Top In-Wall, LCR/Surround, sehr große Räume)
    • Woofer: 4× 8 Zoll (Quad-8-Zoll)
    • Einsatz: High-Output LCR & Surround, ausdrücklich auch hinter akustisch transparenten Leinwänden (große/extra-große Räume).
  • SCL-4XL (In-Wall, LCR/Surround, große Räume)
    • Woofer: 2× 8 Zoll (Dual-8-Zoll)
    • Einsatz: Leistungsstark, aber kompakter als SCL-2XL; typischerweise LCR/Surround in großen Räumen.
  • SCL-6XL (In-Wall, Performance/Integration, mittelgroß bis groß)
    • Woofer: 4× 6,5 Zoll
    • Einsatz: Balance aus hoher Performance und „installer-friendly“ Architektur-Integration (also: einfacher in Wände/Setups zu bekommen als „ganz große“ LCR-Bretter).
  • SCL-7XL (In-Wall, Surround/Center in schwierigen Positionen)
    • Horn/Abstrahlung: Offset-Horn (gezieltes „Anpeilen“ des Hörbereichs)
    • Einsatz: Besonders sinnvoll, wenn Direktivität/Ausrichtung kritisch ist (z. B. Center in Sonderposition, Surrounds mit ungünstiger Geometrie).

Einordnung (praktisch): Je weiter oben im XL-Stammbaum, desto mehr Membranfläche/Maximalpegel ist zu erwarten (2XL > 4XL > 6XL), während die 7XL-Logik stark auf gezielte Abstrahlung für schwierige Einbausituationen abzielt.

Fazit:

Im ersten Moment erschlägt einen die Auswahl der neuen Heimkino-Komponenten von Arcam. Wer sich etwas durch die Informationsflut kämpft, dem kann jedoch leicht die „Heimkino-Lust“ überkommen. Arcam möchte seine Kunden umfänglich bedienen und im Bestfall innerhalb ihres eigenen Ökosystems halten. Alle benötigten Komponenten stellen die Akustikprofis bereit und liefern auch genug Auswahl, um das Hobby auch für schwächere Geldbeutel bezahlbar zu machen, wobei das allgemeine Preisniveau immer noch ziemlich hoch angesiedelt ist.

Wozu gehören Arcam und JBL Synthesis

Arcam und JBL Synthesis gehören beide unter das Dach der HARMAN Luxury Audio Group – also der Premium-/High-End-Sparte innerhalb von Harman International. Heißt: Arcam liefert die Elektronik (AV-Receiver, Prozessor, Endstufen, Vollverstärker), während JBL Synthesis die Custom-Install-/Heimkino-Seite mit Systemkomponenten und u. a. den SCL-Einbaulautsprechern abdeckt – organisatorisch alles aus derselben Harman-Luxury-Familie. Die Harman-Familie gehört wiederum zu Samsung. Also Samsung > Harman > Harman Luxury Audio Group > Arcam, JBL Synthesis.

„Diabolisch“ mit Sharon Stone erscheint erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray im April 2026

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Der Filmklassiker „Diabolisch“ (OT: Diabolique) wird von Hanse Sound am 24. April 2026 erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlicht. Das Remake des Thrillers mit Sharon Stone, Isabelle Adjani und Kathy Bates erscheint in einem 2-Disc Mediabook.

Hanse Sound hat einen weiteren Klassiker aus den Untiefen der Filmlandschaft geborgen. Bei „Diabolisch“ handelt es sich um ein Remake des französischen Klassikers „Les Diaboliques (1955)“ nur eben mit namhafter Besetzung und etwas frischer. Der Titel wird in der Erstverwertung in einem auf 500 Exemplare limitierten 4K Blu-ray Mediabook veröffentlicht, welches bereits von mehreren Onlineshops zur Vorbestellung angeboten wird. Das Set enthält die neue Abtastung des Filmmaterials auf Standard Blu-ray sowie eine 4K Ultra HD Blu-ray mit der ungeschnittenen Fassung (107 Minuten). Bei der Ausstattung darf man sich auf ein 4K-Master und DTS-HD MA 5.1-Surround Sound (Deutsch & Englisch) freuen. Ob das Bildmaterial auch im erweiterten Dynamikumfang präsentiert wird (HDR10, HDR10+ und/oder Dolby Vision) ist noch nicht kommuniziert. Wer Interesse daran hat, auch diese Lücke in der heimischen Filmsammlung zu schließen, darf gerne zugreifen:

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Technische Details: Diabolisch

  • Name: Diabolisch
  • Produktionsjahr: 1996
  • Edition: 4K Blu-ray Mediabook
  • Release: 24.04.2026
  • Auflösung: 4K Ultra HD
  • HDR: SDR
  • Bildverhältnis: 1.78:1
  • Audio (Deutsch): DTS-HD MA 5.1
  • Audio (Englisch): DTS-HD MA 5.1
  • Laufzeit: 107 Minuten

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Katastrophenfilm „Greenland 2“ ab sofort auf 4K Ultra HD Blu-ray vorbestellbar

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Leonine bringt die Fortsetzung des Katastrophen-Epos „Greenland 2“ auf 4K Ultra HD Blu-ray in den Handel. Sichert euch jetzt den Heimkino-Blockbuster mit Gerard Butler und Morena Baccarin (Deadpool)!

Das Ende der Welt schreitet weiter voran. Nein, das ist keine Schlagzeile aus der heutigen Zeitung, sondern der Plot der Filmfortsetzung „Greenland 2„. Die 4K UHD Blu-ray wird mit einem 4K-Master und HDR10 ausgestattet. Weitere HDR-Formate wurden zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigt. Die deutsche und englische Tonspur soll mit einem DTS-HD MA 5.1-Surround-Soundmix ausgestattet sein, wobei die Hoffnung auf einen 3D-Mix noch nicht ganz gestorben ist. Der Titel wird derzeit noch mit einem vorläufigen Releasetermin (31. Dezember 2026) in den Onlineshops geführt und kann hier vorbestellt werden:

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Kurzbeschreibung „Greenland 2“:

Greenland 2 (auch als Greenland 2: Migration angekündigt) setzt die Geschichte der Garrity-Familie nach den Ereignissen des ersten Films fort: Die Welt ist nach dem Kometeneinschlag weiterhin ein gefährlicher, instabiler Ort, in dem Versorgung, Sicherheit und Vertrauen zu knappen Ressourcen geworden sind. John (Gerard Butler) und Allison Garrity (Morena Baccarin) versuchen, für sich und ihren Sohn in diesem neuen Normal einen Weg nach vorn zu finden – nicht als Heldenreise, sondern als harte, pragmatische Überlebensmission, bei der jede Entscheidung Konsequenzen hat.

Der Film schaltet dabei vom „Akut-Katastrophenmodus“ stärker in Richtung postapokalyptischer Survival-Thriller: raus aus der relativen Sicherheit des Bunkers, rein in eine Reise durch ein verwüstetes Europa, auf der menschliche Konflikte, improvisierte Lösungen und permanente Risiken mindestens so wichtig sind wie das eigentliche Endzeit-Szenario. Wer den ersten Teil mochte, bekommt wieder Fokus auf Familie, Drucksituationen und physisches Durchhalten – nur mit deutlich mehr „draußen in der Welt“.

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Neue 4K Blu-ray Mediabooks zu „Der unglaubliche Hulk (2008)“: Streng limitiert auf je 250 Exemplare

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„Der unglaubliche Hulk (2008)“ erscheint in vier limitierten Mediabook-Varianten inkl. 4K Ultra HD Blu-ray + Standard Blu-ray. Die Editionen sind auf jeweils 250 Exemplare limitiert.

Wer sich eine der oben abgebildeten Mediabook-Versionen zu „Der unglaubliche Hulk (2008)“ sichern möchte, sollte nicht mehr allzu lange zögern. Die neuen 4K Blu-ray Mediabooks die am 20. Februar 2026 erscheinen, sind auf jeweils 250 Exemplare limitiert. Zwei Varianten sind nicht mehr bei allen teilnehmenden Händlern verfügbar. Die Ausstattung gegenüber der bereits erhältlichen Standard 4K Blu-ray hat sich wohl nicht geändert. Ihr bekommt den Film in 4K-Qualität mit HDR10 im Bildverhältnis 2:35:1 zu sehen. Die Audiospuren in Deutsch und Englisch werden in DTS-HD MA 5.1 angeboten. Die Laufzeit beträgt 112 Minuten.

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Crunchyroll erhöht die Preise: Anime-Streaming wird teurer

Schlechte Nachrichten für Anime-Fans: Der Streaming-Dienst Crunchyroll erhöht nämlich die Preise.

Crunchyroll gehört zu Sony und ist eine Streaming-Plattform, die sich auf japanische Inhalte, vorwiegend Anime-Filme und -serien, spezialisiert hat. Mit über 50.000 Episoden, 25.000 Stunden an Inhalt sowie mehr als 2.000 Anime-Serien und -Filmen sticht man locker alle anderen Streaming-Anbieter in diesem Bereich aus. Dazu bietet die Plattform auch noch Musikvideos, Konzertaufnahmen, Games und mehr. Doch ab sofort gelten bedauerlicherweise höhere Monatspreise.

Crunchyroll erhöht die Preise der Fan- und Mega-Fan-Abos

So wird Crunchyroll in sowohl Deutschland als auch Österreich teurer. Die neuen Preise helten ab sofort für Neukunden. Für Bestandskunden greifen sie ab dem nächsten Abrechnungsdatum nach dem 4. März 2026. Konkret verteuert sich das Fan-Abo von 6,99 auf 8,99 Euri im Monat. Das Mega-Fan-Abo steigt im Preis von bislang 9,99 auf 11,99 Euro pro Monat. Als kleines Trostpflaster können Mitglieder für kurze Zeit auf das jährliche Fan-Abo für 55,99 Euro oder das jährliche Mega-Fan-Abo für 79,99 Euro upgraden.

Crunchyroll lockt mit deutlich mehr Anime-Content als bei Netflix und Co.
Crunchyroll lockt mit deutlich mehr Anime-Content als bei Netflix und Co.

Das entspricht dann letzten Endes einem effektiven Monatspreis von 4,66 bzw. 6,66 Euro. Ist aber natürlich auch ein wenig schöngerechnet, denn schließlich müsst ihr euch dafür für 12 Monate an das Abo binden und die gesamte Summe im Voraus bezahlen. Im Übrigen bieten beide Abos bei Crunchyroll die werbefreie Nutzung des gesamten Katalogs und verheißen auch zusätzliche Rabatte im Crunchyroll Store sowie kostenlosen Versand in der EU – im Fan-Abo ab 75 Euro Bestellwert, im Mega-Fan-Abo schon ab 50 Euro.

Crunchyroll verbessert das Fan-Abo

Tatsächlich verbessert Crunchyroll auch die Konditionen im Fan-Abo. Das erhält jetzt auch eine Download-Option für den Offline-Konsum auf einem Gerät. Es bleibt aber dabei, dass in diesem Abo auf maximal einem Device gleichzeitig gestreamt werden kann. Hingegen sind das im Mega-Fan-Tarif schon vier Geräte parallel. Hier kommt zudem noch der Zugriff auf die Crunchyroll Game Vault dazu.

Crunchyroll hat in den vergangenen Monaten auch zahlreiche Optimierungen eingeführt bzw. plant weitere. Dazu zählt die Chance, endlich mehrere Nutzerprofile anzulegen, etwa auch Jugend-Profile. Zudem könnt ihr Profile per PIN sichern und inzwischen auch Vor- und Abspänne überspringen.

„Predator: Badlands“ jetzt im Heimkino Streamen: Preissenkung auf 11,99 Euro

Ab sofort kann der Science-Fiction-Actionfilm „Predator: Badlands“ digital vorbestellt werden. Die Versionen auf Apple TV und Amazon Prime Video stellen derzeit die einzigen Möglichkeiten dar, den Titel hierzulande in 4K UHD-Qualität zu genießen. Freigeschaltet wird der Film am 06. Januar 2026. 

Update: Amazon Prime Video und Apple TV haben die Kaufpreise für „Predator: Badlands“ auf 11,99 Euro gesenkt. 

Originalbeitrag: Nach einem durchwachsenen Erfolg von „Predator: Badlands“ in den Kinos, schafft es der neueste Ableger aus dem Predator-Universum jetzt via Apple TV und Prime Video in die Heimkinos. Die Vorbestellung ist ab sofort möglich, angeschaut werden kann der Film dann ab dem 06. Januar 2026. Die Qualität unterscheidet sich, je nachdem, für welchen Streamingdienst man sich entscheidet. Auf Apple TV kann „Predator: Badlands“ in 4K Ultra HD mit HDR10, HDR10+ und/oder Dolby Vision HDR wiedergegeben werden. Die deutsche Tonspur liegt als Dolby Digital 7.1 Plus ab, der englische Originalton kann mit Dolby Atmos 3D-Sound aufwarten. Die Vorbestellung kostet auf Apple TV 19,99 Euro.

Predator: Badlands (4K/HDR/Dolby Vision/Atmos) auf Apple TV Predator: Badlands (4K/HDR/5.1) auf Amazon Prime Video Predator: Badlands (4K/HDR/5.1) auf Amazon Prime Video

Auf Amazon Prime Video wird der Film erneut nur in „Basisausstattung“ ausgeliefert. Bedeutet ein 4K-Master mit HDR10 (ggf. HDR10+) und Dolby Digital 5.1 Surround-Sound. Dafür, dass die Auswahl an unterstützten Standards und die Tonspur reduziert wurden, verlangt Amazon Prime Video leider etwas mehr. 22,99 Euro kostet die Vorbestellung der digitalen Variante.

Wann kommt Predator: Badlands auf 4K Blu-ray und Disney+?

Auf Disney+ gibt es bislang nur ein "Special" zu "Predator: Badlands" zu sehen (Making of / Behind The Scenes).
Auf Disney+ gibt es bislang nur ein „Special“ zu „Predator: Badlands“ zu sehen (Making of / Behind The Scenes).

Im Jahr 2022 konnte sich die Predator-Filmreihe mit dem ehemaligen Disney+-Exklusivtitel „Prey“ die Gunst der Fans wieder zurückgewinnen. Wie es aussieht, schafft es „Badlands“ jedoch nicht, den Positivtrend fortzusetzen. Die Kinoperformance war nicht überzeugend und so liegt jetzt die Hoffnung auf die Heimkinoverwertung. Eine 4K Ultra HD Blu-ray sucht man im deutschsprachigen Raum weiterhin vergebens. Auch international ist das Angebot extremst überschaubar. Es wurde lediglich eine 4K Blu-ray in den USA für Mitte Februar 2026 angekündigt. Sollte sich Disney noch für eine Disc-Verwertung aussprechen, würden wir auf einen Release im März 2026 spekulieren. Im gleichen Zeitraum könnte der Film auch auf Disney+ erscheinen. Zumindest legen das Erfahrungswerte mit anderen Kinoveröffentlichungen von Disney nahe, die meist zwischen 100 und 170 Tagen nach der Kinopremiere in das Angebot des Streamingdienstes aufgenommen wurden. Im Januar-Slot auf Disney+ ist der Titel auf jeden Fall nicht zu finden.

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PlayStation: Diese Spielekonsole muss bald ohne Netflix auskommen

Netflix verabschiedet sich von einer PlayStation-Spielekonsole – und zwar bereits Anfang März 2026. Keine Angst, es ist nicht die PS5.

Vielmehr wird die Sony PlayStation 3 nach dem 2. März 2026 auf Netflix verzichten müssen. Der Streaming-Dienst verabschiedet sich nach jenem Stichtag von der inzwischen gut 20 Jahre (!) alten Retro-Konsole. Wer eine PS4 oder PS5 besitzt, muss sich also entsprechend keine Sorgen machen. Auf beiden Plattformen bleibt Netflix nämlich wie gehabt nutzbar. Auch wenn man sich darüber streiten kann, ob das empfehlenswert ist.

PlayStation 3 hat wichtige Franchises begründet

So sind Spielekonsolen aus unserer Sicht für Videostreaming eher mäßig geeignet. So verbrauchen sie nicht nur deutlich mehr Strom als dedizierte Player wie z. B. die Amazon Fire TV Sticks, sondern erzeugen natürlich auch eine höhere Betriebslautstärke. Dazu kommt, dass ihnen auch Funktionen fehlen – etwa die Möglichkeit, dynamische HDR-Formate wie HDR10+ oder Dolby Vision zu nutzen. Das trifft natürlich besonders stark auf die in die Jahre gekommene PlayStation 3 zu.

Die PlayStation 3 kam 2006 auf den Markt. Sie erregte zunächst vor allem durch ihren damals exorbitanten Launch-Preis Aufmerksamkeit. In Deutschland startete die Konsole mit etwas Verspätung 2007 ab 599 Euro. Dabei liefen die Games damals zunächst schlechter als an der bereits erhältlichen und günstigeren Xbox 360, weil Sony sich für eine vertrackte Architektur rund um den Cell-Prozessor entschieden hatte. Entwickler soll das damals geradezu zum Wahnsinn getrieben haben.

Im Nachhinein wurde die PS3 zum Erfolg

Allerdings legte die Ära der PlayStation 3 den Grundstein für Franchises wie „Uncharted“ oder auch „The Last of Us“. Zudem kauften viele Heimkino-Enthusiasten damals die Konsole, weil sie zum Launch einer der besten Blu-ray-Player gewesen ist. Das damals neue HD-Format ging mit der PlayStation 3 Hand in Hand.

Dass sich Netflix nun von der Konsole verabschiedet, dürfte die Community verschmerzen können. Wir nehmen nicht an, dass die PS3 noch in vielen Haushalten im aktiven Dienst steht, schon gar nicht fürs Streaming. Letzte Bestandsnutzer erhalten mit günstigen Streaming-Playern wie den Amazon Fire TV Sticks oder höherwertigen Modellen wie dem Apple TV 4K ausreichend Alternativen.

Avatar: Aufbruch nach Pandora erscheint im März 2026 als kostengünstige Standard 4K Blu-ray

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Nach der limitierten Collectors Edition von „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ erscheint im März 2026 endlich eine günstige Standard 4K Blu-ray. Das Keep-Case kann bereits vorbestellt werden.

Update: Ab sofort kann der Film auch auf Amazon.de vorbestellt werden. Die Standard-Variante wird dort für nur 23,83 Euro angeboten.

Der Umfang und Inhalt der Standard Blu-ray entspricht im Prinzip der ersten Veröffentlichung des Films auf 4K Blu-ray (mit Schuber). Ihr bekommt eine 3-Disc-Version mit 4K UHD Blu-ray, Standard Blu-ray und Bonus-Blu-ray geboten. Die Film-Discs beinhalten jeweils die ungeschnittene Kinoversion mit 162 Minuten Laufzeit. Visuell eindrucksvoll, konnte sich der Titel in unserer Leserumfrage auch einen Platz in den Top 30 der Bildreferenz-Filme ergattern. Man merkt einfach, dass James Cameron nicht nur im Kino, sondern auch bei seinen Heimkinoverwertungen auf Qualität achtet. Das 4K-Master von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ wurde mit HDR10 und Dolby Vision auf die UHD Blu-ray gebannt. Dazu gibt es eine deutsche Dolby Digital 5.1-Tonspur und sogar Dolby Atmos 3D-Sound im englischen Originalton. Hier könnt ihr die Standard-Version vorbestellen. Aktuell ist diese Version aber nicht viel günstiger, als die bereits erhältliche Version, die wir euch noch einmal angehängt haben:

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Zuletzt aktualisiert am 9. August 2026 um 19:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Technische Details: Avatar – Aufbruch nach Pandora

  • Name: Avatar – Aufbruch nach Pandora
  • Produktionsjahr: 2009
  • Edition: 4K Blu-ray Standard
  • Release: 16. März 2026
  • Auflösung: 4K Ultra HD
  • HDR: HDR10 & Dolby Vision HDR
  • Bildverhältnis: 2.39:1 + 1.78:1
  • Audio (Deutsch): Dolby Digital 5.1 (Mono)
  • Audio (Englisch): Dolby Atmos (Mono)
  • Laufzeit: 162 Minuten

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Der Amazon Fire TV Blaster ist ab sofort Elektroschrott – Kunden erhalten Gutschrift

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Amazon hat Besitzer der in die Jahre gekommenen Fire TV Blaster-Hardware angeschrieben und diesen mitgeteilt, dass das System bald nicht mehr funktionieren wird. Kunden in Deutschland sollen eine Gutschrift in Höhe des Kaufpreises erhalten.

Habt ihr seit dem vergangenen Wochenende Probleme mit eurem Heimkino-Setup? Falls ihr noch einen Fire TV Blaster im Einsatz habt, könnte dieser das Problem sein. Amazon hat nämlich bereits angekündigt, den Support für das Infrarot-Zubehör zum 31. Januar 2026 komplett einzustellen. Damit ist nicht nur die softwareseitige Unterstützung, sondern auch der eigentliche Funktionsumfang gemeint. Bedeutet: Seit dem Wochenende ist der IR-Blaster nur noch Hardware-Schrott. Es dürfte sich um den ersten Fall handeln, bei dem eine Amazon-Hardware aus der Ferne „deaktiviert“ wird. Betroffene Kunden aus Deutschland erhalten jedoch einen Ausgleich in Form einer Geschenkkarte in Höhe des Kaufpreises des Amazon Fire TV Blasters.

Kunden erhalten Geschenkkarte auf ihr Amazon-Konto gutgeschrieben

Dieser Gutschein wird automatisch im Amazon-Konto hinterlegt und beträgt den Wert des ursprünglich gezahlten Kaufpreises. Das Guthaben lässt sich entsprechend über den kompletten Amazon-Shop hinweg nutzen. Ob die Gutschrift bereits erfolgt ist, könnt ihr über diesen Link prüfen. Aktuell würde es sich anbieten, das Guthaben für einen neuen Amazon Fire TV Stick 4K (Max)* auszugeben. Diese stehen derzeit mit großen Rabatten zum Kauf. Sollte die Geschenkkarte noch nicht gutgeschrieben worden sein, kann man sich als Käufer auch an den Kundenservice bei Amazon wenden.

Immer weniger „dumme“ Unterhaltungselektronik

Für einige wenige Betroffene könnte dies nur ein schwacher Trost sein. Denn der Amazon Fire TV Blaster war für viele die perfekte Brückenlösung, um ältere, nicht smarte Hardware in das bestehende Fire TV- und Echo-Setup zu integrieren und zu steuern. Allerdings kann man verstehen, dass Amazon den Support für das Nischenprodukt nicht bis in alle Ewigkeit aufrechterhalten kann. Mit den Jahren wurde die „dumme“ Unterhaltungselektronik durch neue, smarte Modelle ersetzt, und so verweilt der Fire TV Blaster bei vielen vielleicht nur noch im Schrank, ohne wirklichen Nutzen. Und sollte man immer noch einen alten AV-Receiver, Fernseher oder Projektor ohne smarte Funktionen im Einsatz haben, kann man diese auch mittlerweile über andere Wege ins smarte Zuhause integrieren, z.B. mit einer Universalfernbedienung wie der SofaBaton X2.

Nvidia Shield TV: Kommt doch noch eine neue Generation?

Nvidia stellt vage doch noch eine neue Generation der Shield TV in Aussicht. Man erklärt sogar, was ein neuer Streaming-Player beherrschen müsste.

Die neuen Aussagen stammen direkt vom zuständigen Nvidia-Manager Andrew Bell. Jener arbeitet dort als Senior-Vizepräsident für Hardware-Engineering. Laut Bell spiele man intern durchaus Konzepte für eine neue Shield TV durch. Der neue Streaming-Player müsste dann seiner Ansicht nach etwa HDR10+ beherrschen, die Unterstützung für Dolby Vision erweitern und auch den effizienteren Videocodec AV1 einbinden.

Nvidia Shield TV: Es fehlt an konkreten Plänen

Letzteres sollte auch selbstverständlich sein, schließlich verwendet Nvidia selbst den AV1-Codec mittlerweile auch für seinen Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now. Die letzte Nvidia Shield TV ist dabei bereits 2019 auf den Markt gekommen. Es gibt sie sowohl im eigenwilligen Röhren-Design als auch in der Pro-Version als Box, die den Vorgängermodellen aus den Jahren 2015 und 2017 ähnelt. Laut Bell sollen all jene Modelle auch weiterhin Updates erhalten und keinesfalls aufgegeben werden.

Die Nvidia Shield TV hat ein frisches Update erhalten.
Die Nvidia Shield TV erhält weiterhin Updates.

Allerdings werkelt aktuell noch das veraltete Android TV 11 auf den Streaming-Playern von Nvidia – aktuell ist eigentlich bereits Android TV 14, das in diesem Jahr durch Android TV 16 abgelöst werden soll. Insofern liefert Nvidia zwar noch hier und da Aktualisierungen für seine Shield TV, dabei handelt es sich aber eher um Stabilitätsverbesserungen und Fehlerkorrekturen. Neue Funktionen sind mittlerweile aber eher zur Seltenheit geworden.

Nvidia fokussiert sich auf andere Marktsegmente

Nvidia verdient aktuell vor allem mit KI-Beschleunigern das große Geld. Dazu kommt, dass der Hersteller im Bereich der PC-Grafikkarten absolut dominiert In der Oberklasse steht man sogar aktuell völlig allein als einziger Anbieter da, denn AMD und Intel fokussieren sich auf Modelle für die Einstiegs- und Mittelklasse. Deswegen dürfte ein neuer Streaming-Player der Reihe Shield TV beim Hersteller aber eben nicht allzu weit oben auf der Liste stehen.