Sharp präsentiert neue „rahmenlose“ 4K Android TVs für Deutschland

4
Sharps 2021 TV-Lineup in Deutschland startet mit dem DL3 und DN3
Sharps 2021 TV-Lineup in Deutschland startet mit dem DL3 und DN3

Sharp Europe bringt seine ersten 2021-TV-Modelle für Deutschland auf den Markt. Die Sharp DL3 und DN3 4K HDR Fernseher sollen mit einem „rahmenlosen“ Design, Android TV und einem günstigen Preis punkten.

Shap versucht in Europa wieder Fuß zu fassen und hat sich dafür das umsatzstarke Einsteiger-Segment herausgesucht. Mit den ersten Modellreihen DL3 und DN3 (es gibt auch noch DL2, DL4, DN4 und DN5 mit unterschiedlichen Ausstattungen) sollen in diesen Tagen in den Handel entlassen werden. Zu den Highlight-Features gehört ein „rahmenloses“ Design, 4K Auflösung, Android TV sowie Dolby Vision & Dolby Atmos (Dolby Technologien nur im DN3).

Die DL und DN Modellreihen sind beide in 42-, 50-, 55- und 65-Zoll erhältlich und decken damit die beliebtesten Displaygrößen am Markt ab. Beide Modelle lösen nativ mit 4K Ultra HD auf (3.840 x 2.160) und besitzen ein VA-LCD Panel. Die direkte LED Hintergrundbeleuchtung ist sicherlich besser als eine EDGE-LED-Lösung, jedoch dürfte diese nicht allzu viele Dimming-Zonen besitzen. Die Bildwiederholungsrate liegt bei 50/60Hz.

„Rahmenloser“ 4K Android TV

Der Sharp DN3 und DL3 mit rahmenlosem Design sind wirklich schick
Der Sharp DN3 und DL3 mit rahmenlosem Design sind wirklich schick

Die DL und DN 4K Fernseher werden von Sharp als „rahmenlos“ beworben, jedoch ist die Einfassung durch das Chassis von vorne natürlich zu sehen. Einen klassischen Rahmen sucht man hingegen vergebens. Für den Bildeindruck kann das Design auf jeden Fall zuträglich sein. Mit Android TV (9.0 Pie) entscheidet sich Sharp für ein etabliertes Betriebssystem, welches den Nutzern zugriff auf unzählige Apps wie z.B. Apple TV, Amazon Prime Video, Netflix oder Youtube gewährleistet. Zudem stehen die Übertragungstechnologie Chromecast und der Google Assistant als „Komfort-Funktionen“ bereit (built-in).

Bei den Anschlüssen bekommen wird den Standard im angepeilten Preissegment präsentiert. Drei HDMI 2.0b Anschlüsse (einer mit ARC), ein Triple Tuner (Single) für DAB-S2/C/T2 HD sowie zwei USB-Ports sind vorhanden. WiFi und Bluetooth sind natürlich mit an Bord.

Unterschiede Sharp DL3 & DN3

Der Sharp DL3 4K Android TV hat etwas weniger Ausstattung, ist dafür jedoch günstiger
Der Sharp DL3 4K Android TV hat etwas weniger Ausstattung, ist dafür jedoch günstiger

Beide Modelle unterstützten die gängigen HDR-Formate HLG (Hybrid-Log Gamma) und HDR10. Der DN3, welcher über dem DL3 angesiedelt ist, kann zudem Dolby Vision HDR verarbeiten. Ebenso die Verarbeitung des 3D-Soundformats Dolby Atmos ist dem DN3 vorbehalten. Um dieses etwas besser in Szene setzen zu können, wurde der DN3 mit einem von Harman/Kardon optimierten 2.1 Sound-System ausgestattet. Der DL3 soll dagegen keinen Subwoofer und etwas weniger Gesamtleistung besitzen. Zuletzt hat der DN3 die etwas schickeren Standfüße (gebürstetes Aluminium).

Preise & Termin

Die Preise für Deutschland wurden noch nicht kommuniziert. In Großbritannien zahlt man für den DL3 in 50 Zoll umgerechnet 617 Euro und für den 65 Zöller 850 Euro. Dabei handelt es sich jedoch um Preisempfehlungen. Die Geräte werden womöglich weitaus günstiger im Markt aufschlagen. Für die DN3-Variante mit Dolby Vision, Dolby Atmos und verbesserter Soundleistung fallen um die 30 Euro mehr an. Eigentlich ein No-Brainer zu welchem Gerät man greifen sollte. Die Verfügbarkeit wird mit Anfang Juli angegeben. Die restlichen Modellreihen sollen bis August in den Handel gelangen.

QUELLEflatpanelshd.com
Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Eine gute Serie oder Film lässt sich durch nichts ersetzen. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse

4 KOMMENTARE

  1. natürlich kann man dass sagen, wenn in der Beschreibung Local Dimming oder nur Dimming steht, denn niemand beschreibt seine TVs nur mit „Dimming“ wenn die teure Local Dimming Ansteuerung verbaut ist, dass ist ja was womit man sein Produkt von den normalen „Nur -Dimming“ TVs abhebt. So unfähig ist keine Marketingabteilung der TV Hersteller
    Micks hat dass schon richtig beschreiben
    Jeder wo Local Dimming verbaut hat egal ob Edge-lit+LD oder Direct-lit+LD (FALD) der schreibt das auch auf sein geworbenes Produkt

  2. Stinknormales Direct-lit, da gibt es nichts mit mehreren/wenigen Dimmingzonen, maximal eine einzige, keine Ahnung wie ihr darauf kommt sowas überhaupt zu erwähnen

    Direct-lit = Global Dimming -> Eine Zone, der ganze Bildschirm
    Direct-lit + Local Dimming = Full Array Local Dimming (FALD) -> mehrere separat unabhängige Dimmingzonen

    Wenn Sharp dieselben Sparmaßnahmen ansetzt (nur wenige Backlight LEDs) wie zB LG oder Sony mit ihren billigen Direct-lit LCDs, dann ist da auch nichts besser wie Edge-lit. Die Tests von rtings.com beweisen dies seit Jahren,gerade die billigen Direct-lit TVs der letzten Jahre haben eine beschie****Ausleuchtung
    Dass Direct-lit besser ist als Edge-lit stammt noch aus Zeiten wo es FHD TVs mit 40-50 Zoll dominiert den Markt haben, da sind wir aber schon mehr als ein halbes Jahrzehnt davon entfernt.

    Vielleicht schafft ihr es in Zukunft euch an das „Hier und Jetzt“ zu orientieren, und nicht an die längst vergangenen überholten Gegebenheiten

    • Direct LED heißt eigentlich nur, dass die LEDs hinter dem Display angeordnet sind. Wie das Dimming bzw. die Zonenanzahl aussieht kann man daran nicht sagen. Ist ähnlich wie bei Edge LED. Da kann auch keiner sagen ob es nun dimmbare Spalten gibt oder nicht.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte trage deinen Kommentar ein
Bitte trage deinen Namen hier ein