Sky Deutschland erhöht die Preise und könnte von Comcast verkauft werden

Sky Deutschland zieht die Preise an. Leider sind im ersten Schritt vor allem Bestandskunden betroffen. Neukunden erhalten (noch) die alten Preise.

Aktuell lässt sich auch nicht allgemein sagen, wie stark ihr zur Kasse gebeten werdet. Denn wie hoch die Preiserhöhung konkret ausfällt, hängt offenbar vom Einzelfall ab. Die Preiserhöhungen tauchen im Kundenportal auf. So berichten einige Anwender, dass sie ab dem 1. November 2022 bereits 2 Euro mehr zahlen sollen und auch schon eine weitere Preissteigerung ab 01. Februar 2023 zu sehen sei. Dann solle der Preis um 4 Euro nach oben klettern.

Verallgemeinern kann man hier schlecht, denn die Preiserhöhungen variieren je nach gebuchtem Paket. Mitarbeiter des Kundendienstes haben aber zumindest schon bestätigt, dass die Preiserhöhung ab Februar 2023 für alle Kunden von Sky Deutschland greifen soll. Betroffene dürften wohl auch bald Post vom Pay-TV-Anbieter erhalten, die über die genaueren Umstände aufklärt.

Sky Glass erreicht den deutschen Markt erst 2023.
Sky Glass erreicht den deutschen Markt erst 2023.

Mit derartigen Preiserhöhungen befindet sich Sky in guter Gesellschaft. Amazon hatte im September 2022 die Preise für Prime angezogen. In den USA hat auch Disney+ schon an der Preisschraube gedreht und für Deutschland ist dies wohl ebenfalls für Anfang 2023 zu erwarten.

Sky Deutschland könnte bald zum Verkauf stehen

Derzeit gehört Sky Deutschland zu Comcast und letztere sollen wohl den Verkauf in Erwägung ziehen. Beschlossene Sache sei das jedoch noch nicht. Es heißt, das Pay-TV-Geschäft von Sky Deutschland mache sich derzeit in den europäischen Bilanzen eher schlecht. Derzeit prüfe Comcast daher die Optionen. Rund 1 Mrd. Euro könnte Sky Deutschland wert sein. Problem ist wohl der Verlust diverser Fußballrechte, was zu einem Verlust von zwei- bis dreihunderttausend Abonnenten geführt habe.

Auch die durchschnittlichen Ausgaben pro Abonnent seien gesunken. Sky spare daher aktuell, müsse aber noch einen dauerhaft rentablen Weg finden.

André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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8 Kommentare
  1. Die Choose mit der Zwangshardware – bzw unbedingt den Sky Q Receiver nutzen zu müssen – ist auch gerade nicht mehr zeitgemäss. Ob für Fussball…Netflix….UHD….usw…. Das ganz würde auch ohne den Sky q Receiver gehen….Komplette Sky -Streaming plattform – Hardware unabhänig – Netflix wie auch immer etc…

  2. So suboptimal Wow von der Qualität her ist, hat es trotzdem ein besseres Preis/Leistungsverhältnis als Sky Q, wenn man bedenkt, dass da Abo da ein Jahr Mindestlaufzeit hat. Ich sage nur, Bezahlfernsehen einstampfen und einen Dolby Vision und Atmos fähigen monatlich kündbaren Videostreaming Service daraus machen, den man entweder alleine oder in Kombination mit Paramount+ buchen kann.

  3. Sky ist einfach viel zu teuer.
    Das was dort geboten wird, ist einfach nciht das Wert was es kostet.
    Als Regionaler Pay TV/Streaming Anbieter hat man kaum Chancen.

    Dafür ist die Konkurrenz einfach zu stark.

  4. Sehe gerade das ich ab 01.02.2024 statt 31,99 für sky komplett uhd ohne Netflix 35, 67 zahlen soll.
    Hatte mir gedacht das 35 die Schmerzgrenze ist 35,67 wäre noch okay solange es nicht dann wieder be Preiserhöhung gibt. Aber eigentlich geht das bei einer preisgarantie nicht. Mal sehen wie gut paramount + wird. Hoffe die senden in 4k Hdr. Was ja anscheinend nicht der Fall ist. Ich kann ja monatlich kundigen.

    • Für Projekte im Stil der Star Trek I Director’s Edition braucht Paramount+ eigentlich 4K und Dolby Vision/Atmos Unterstützung.
      Der Film ist da zwar jetzt nicht mehr ganz exclusive, aber ich hoffe, das war nicht deren letztes Projekt dieser Art.
      Es gibt ja inzwischen genug Paramount Kinofilme in 4K/HDR und wenn ich mich daran erinnere, wie phantastisch die Full-HD-Serie Star Trek: Discovery bei Netflix in Dolby Vision aussah, müssten die ziemlich blöd sein, wenn sie alles nur in FHD und SDR anbieten würden.
      Und die könnten endlich mal Deep Space Nine und Voyager nach Full-HD konvertieren. (Ja, das ist nachweislich möglich.) Mit einem eigenen Streaming Service, PVOD- und Blu-ray-Veröffentlichungen muss sich das doch lohnen.

  5. Schon im Februar wurde meine angebliche nie endende preisgarantie um 2€ erhöht. Statt 29,99 lebenslang mit uhd komplett ohne Netflix und dazn auf 31,99. Begründet wurde das damit dass ja bald paramount + dazukommt. Weitere Preiserhöhung en werde es nicht mehr geben. Damals ging man davon aus, dass paramount+ spätestens im Sommer kommt pünktlich zu Star trek strange New worlds. Wenn jetzt weitere 10€ dazukommen werde ich mich wohl das erste Mal seit Jahren von sky verabschieden und vom teurem buli fussball. Dann schau ich star trek strange New worlds und dann tschüss. Zu Wow möchte ich wegen der miesen streaming Qualität nicht wechseln. Habe house of the dragon mal bei einem über Wow geschaut. Das ist ja gruselig bei dunklen Szenen. Schon bei uhd ist einiges unscharf aber so? Und warum schafft es sky nicht endlich Filme und Serien in hdr zu zeigen. In England ist das üblich. 4k ist ja toll aber das wichtigste ist hdr. Hochrechnen kann auch mein Fernseher. Da merkt man eh kaum nen Unterschied.

    • bin aus Österreich und zahle auch ein lebenlang 29,90€. Bis jetzt hat sich da auch nix geändert, sobald sich aber was ändern sollte, ist die Kündigung abgeschickt.

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