Optoma UHZ50: 4K-Laser-Beamer für Gamer mit 240Hz und 3.000 Lumen

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Der UHZ50 4K-Laser-Beamer: Optimiert für Filme und Gaming
Der UHZ50 4K-Laser-Beamer: Optimiert für Filme und Gaming

Mit dem Optoma UHZ50 gibt es einen weiteren Mitspieler im Segment 4K Beamer für Gamer! Das System soll Zocker mit einer Laser-Lichtquelle mit 3.000 Lumen und 240Hz-Bildmodus überzeugen.

Optoma erweitert sein Beamer-Lineup und liefert mit dem UHZ50 eine interessante neue Option für Gamer. Das Highlight bildet die Dual-Core Laser-Lichtquelle, die eine maximale Lichtleistung von 3.000 Lumen und ein Kontrastverhältnis von 2.500.000:1 (womöglich dynamisch) auf die Leinwand zaubert. Ein weiterer Vorteil eines Laser-Projektors gegenüber einer lampen-basierten Lösung ist die wartungsfreie Nutzung. Mit einer garantierten Laufzeit von 30.000 Stunden (Eco-Modus) und mehr, kann der UHZ50 gut 20 Jahre täglich 4 Stunden genutzt werden. Wir sind uns jedoch sicher, dass davor eher ein anderes Bauteil den Geist aufgibt, oder der 4K-Laser-Beamer einem Upgrade für das Heimkino weichen muss.

Optoma UHZ50: 4K Beamer mit Abstrichen

Optoma UHZ50 4K Laser Projektor von Optoma
Die Laser-Lichtquelle des UHZ50 verrichtet nicht nur mehrere Jahre ihren Dienst, sie liefert auch kontrastreiche, helle Darstellungen

Dass der UHZ50 keine native 4K Verarbeitung bietet, sollte eigentlich klar sein. Im Inneren werkelt ein 0.47″ DMD-Chip von Texas Instruments, der nativ mit 1.920 x 1.080 Pixel auflöst und mittels Pixel-Shifting die vierfache Full-HD Auflösung auf die Leinwand projiziert. Man bekommt also 3.840 x 2.160 Bildpunkte geboten, nicht nativ, dafür aber mit einem deutlichen Zuwachs in der Detaildarstellung gegenüber einem nativen Full-HD-Beamer.

Perfekter Inpug-Lag für Gamer

In den Einstellungen soll man die Wandfarbe einstellen können um die Farbdarstellung zu korrigieren
In den Einstellungen soll man die Wandfarbe einstellen können um die Farbdarstellung zu korrigieren

Der Chipsatz bringt den meisten Nutzern jedoch weitaus mehr Vorteile als Nachteile. Neben der bereits erwähnten hohen Helligkeit, kann der UHZ50 4K-Inhalte mit HLG (Hybrid-Log Gamma) und HDR10 verarbeiten und eine 100%ige Abdeckung des rec.709 Farbraumes bieten. Der DCI-P3 Farbraum wird noch zu 87 Prozent abgedeckt. Im Gaming-Modus sinkt die Reaktionszeit bei 4K@60Hz auf 16,7ms (besser geht nicht) und lässt sich unter 1080p@240Hz sogar auf rekordverdächtige 4ms drücken.

HDMI 2.0 mit eARC

Die Anschlüsse des UHZ50 4K Beamers inkl. HDMI 2.0 und eARC
Die Anschlüsse des UHZ50 4K Beamers inkl. HDMI 2.0 und eARC

Spielekonsolen, Abspielgeräte und Streaming-Player werden über einen der drei HDMI 2.0-Eingänge mit dem UHZ50 4K Gaming Beamer verbunden. Hervorzuheben ist, dass einer der Eingänge unkomprimierte 3D-Soundformate mittels eARC (enhanced Audio Return Channel) über das HDMI-Kabel zurückleiten kann. Des Weiteren bietet der Projektor zwei USB-Anschlüsse für die Wiedergabe von Audio und Videodateien sowie den Anschluss eines Dongles. Wer das Home-Entertainment-Erlebnis drahtlos angehen möchte, kann mit der Optoma Creative Cast App kabellos Videos und Bilder auf einem größeren Bildschirm und von bis zu vier Geräten über ultraschnelles 5GHz-Wi-Fi teilen.

Für eine einfache Installation stehen eine Warping-Funktion, eine 4x Keystone-Korrektur, ein 1.3-facher Zoom sowie vertikaler Lens-Shift zur Verfügung. Zwei Lautsprecher mit je 10 Watt runden das Gesamtpaket ab!

Preis und Termin Optoma UHZ50

UHZ50 4K Projektor von Optoma
Der UHZ50 4K-Laser-Beamer dürfte den Ansprüchen vieler Nutzer genügen, was jedoch auch seinen Preis hat

Der Optoma UHZ50 kann in den nächsten Wochen über autorisierte Händler bestellt werden. Die meisten Shops geben eine Lieferzeit zwischen 2 und 3 Wochen an, somit sollte der 4K-Laser-Projektor spätestens in der ersten Dezemberwoche auftauchen. Der Preis beläuft sich auf 2.599 Euro (UVP)

Optoma UHZ50 Highlight-Features:

  • Auflösung: 3480 x 2160 4K UHD
  • Helligkeit: 3.000 ANSI-Lumen
  • Kontrastverhältnis: 2.500.000:1
  • Lichtquelle: Laser, für bis zu 30.000 Stunden wartungsfreie Leistung
  • Helligkeitsanpassung im HDR-Modus
  • Media Player: Integriert und unterstützt 4K HDR und HLG
  • Lautsprecher: 2 x 10W Lautsprecher
  • Geräuschpegel: Leise bei 26db
  • E/A: Zwei HDMI 2.0-Anschlüsse, ein HDMI 2.0-Anschluss mit eARC, HDCP 2.2-Unterstützung; 2 USB-Anschlüsse für Medien Speicherstick
  • Fernbedienung: IR


Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Eine gute Serie oder Film lässt sich durch nichts ersetzen. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse

12 KOMMENTARE

      • Hallo Jan. Da muß ich Sven aber beipflichten. Wer den Beamer als Gaming Projektor anpreist, sollte schon Hdmi 2.1 Schnittstellen verbauen. Und wenn es auch nur eine wäre. Ansonsten geht der als transportabeler Zweitbeamer in Ordnung. 🙂

        • Die HDMI 2.1 Schnittstelle bringt doch überhaupt nichts, wenn die Technik (DLP-Chip, Prozessor etc.) keine 4K@120Hz verarbeiten kann. Man landet derzeit zwangsläufig bei einem teureren Modell, wenn HDMI 2.1 implementiert wird. Nicht umsonst sind die neu vorgestellten Geräte mit HDMI 2.1 so groß (bzw. besitzen das erprobte, gleichgroße Chassis). Überall eine HDMI 2.1-Schnittstelle verbauen zu wollen, ist Wunschdenken und derzeit nicht technisch umsetzbar – zumindest nicht in dieser Preisklasse. Zudem zocken Millionen von Menschen seit Jahrzehnten mit 30-60hz in niedrigen Auflösungen. Eine 120Hz-Verarbeitung ist auch nicht die Regel, weder bei PC-Anwendern, noch bei Konsolen-Games. Ich persönlich habe noch nie einen Controller/PC/Maus weggelegt (egal ob Xbox, PS2, Wii, Wii U, Xbox 360, PS3, Xbox One, Xbox One X, Switch, PS4, PS5, Xbox Series X, PC [RTX 3080]) weil ich mir dachte „ne sorry, also ohne 120Hz kann ich das nicht zocken“. Finde das komisch, dass alle Neuheiten ohne HDMI 2.1 auf einmal „Nicht-Gaming“ sein sollen.

          • Ja das stimmt ja alles was du sagst. Stelle ich auch nicht in Frage. Meinte ja nur das wenn man mit Gaming wirbt. Solch eine Schnittstelle drin sein müsste.
            Dann müssen Sie das Produkt halt teurer machen. Was aber die Käufergruppe verfehlen würde.

            • Ich verstehe was du meinst, aber da haben wir wohl verschiedene Sichtweisen. Wie geschrieben, HDMI 2.1 wäre natürlich schön, wenn es implementiert würde, jedoch kann die Technik 4K@120Hz oder 1440@240Hz einfach nicht darstellen. Und die Darstellung von 120-240Hz hat Optoma sicherlich nicht für interessierte Film- und Serien-Fans implementiert. Ebenso ist die Integration einer Laser-Lichtquelle ein Hinweis darauf, dass man auf Gamer abzielt. Man verbringt als „Regular-Gamer“ doch einige Stunden vor dem Gerät und da würde so eine Lampe im regulären Modus schneller den Geist aufgeben.

            • Doninic das weiß ich alles. Ich meinte nur Gaming und Hdmi 2.1….mehr nicht!
              Und klar sind 120hz nicht unbedingt das Non Plus Ultra.
              Aber wenn ums TVs hier geht müssen die ja auch alle 2.1 haben um als vollwertiger Zocker TV zu gelten. Ansonsten ist es mir Rille, wenn ich auf meinem Vz 1000 zocke, reichen mir die 60 Hz völlig aus. 😉

            • Ja da hast du recht. Die HDMI 2.1 Schnittstelle ist im Prinzip nur für Gamer interessant. Alle anderen Features die für Filme und Serien wichtig sind, können bereits via HDMI 2.0 abgebildet werden.

  1. Wenn ich es richtig weiß, gibt z.B. die X-Box Series X 120 Hz Signale nur über einen HDMI 2.1-Ausgang ab. Im allgemeinen wird für 4K 120 Hz HDMI 2.1 benötigt. Was also machen mit HDMI 2.0 ? Der Anschluß ist nicht up-to-date!

      • Ok ok, dann ist die Überschrift „Optoma UHZ50: 4K-Laser-Beamer für Gamer mit 240Hz und 3.000 Lumen“ aber irreführend da nur in 1080p realisierbar. Würde die X-Box Series X das Signal überhaupt weitergeben, wenn Sie merkt nicht an einem 2.1 Eingang zu hängen ? Ich denke der Kopierschutz würde es nicht zulassen…

        • Die HDMI 2.1-Schnittstelle würde auch kein 4K@240Hz durchschleifen können, bei 120Hz ist Schluss. Ich versuche den Lesern in der Überschrift so viel Informationen wie möglich zu liefern, ich kann jedoch nicht schreiben „Optoma UHZ50, 4K-Projektor mit Pixelshifting (maximal 60hz), Laser-Lichtquelle und 240Hz-Modus bei 1.080p mit einer maximalen Lichtleistung von 3.000 lumen“. Vielleicht verstehst du das. Du schließt die Konsole an den Projektor an, die Konsole erkennt anhand der EDID was das System unterstützt (Verarbeitung 4K@60Hz mit HDR) und gibt entsprechende Videosignale aus. Wäre HDMI 2.1 verbaut, wäre auch HDCP 2.3 implementiert.

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