Nostalgie boomt. Davon soll die RetroBox profitieren. Dahinter verbirgt sich eine Kombination aus SD-Fernsehgerät und VHS-Rekorder.
So spricht das Startup hinter dem Konzept davon, dass der RetroBox-TV es ermöglichen werde, Binge-Watching wie im Jahr 1999 zu betreiben. Damals waren klassische Videokassetten noch verbreitet, auch wenn die DVD auch in Europa ab 1998 schnell ihren Siegeszug antreten konnte. Allerdings steht auch die neue Fernseher- und VHS-Kombination nicht so ganz für perfekte Nostalgie.
RetroBox nutzt keine CRT-Technologie
Denn dafür müsste die RetroBox ja eigentlich ihrer Optik voll gerecht werden und CRT- bzw. Röhren-Technologie nutzen. Genau das ist hier aber bedauerlicherweise gar nicht der Fall. So nutzt man offenbar LCD-Technik und kombiniert diese mit einer speziellen Software, welche die Ästhetik von Röhrenfernsehern imitieren soll. Laut den Gründern habe man sich zu diesem Schritt entschieden, weil es schwierig sei, noch CRT-Bildschirme zu produzieren. Zudem seien Röhrenbildschirme sehr schwer und zerbrechlich bzw. schwer zu reparieren.

Zusammengefasst: Aus Kostengründen hat man sich dagegen entschieden. Dabei bringt die RetroBox Anschlüsse für RCA, S-Video, Koaxial, AV und auch HDMI mit. Ihr müsst also nicht zwangsweise nur den integrierten Videorekorder nutzen. Wer nicht mehr über alte VHS-Kassetten verfügt, kann das Gerät auch direkt im Bundle mit mehreren Tapes zu Filmen wie „Der weiße Hai“, „Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ kaufen.
RetroBox: Das sind die technischen Eckdaten
Die RetroBox beinhaltet einen Fernseher, der die Auflösungen 240p bzw. 480i unterstützt und mit dem Format 4:2 arbeitet. Der Screen arbeitet mit einer horizontalen Bildrate von 15 kHz und einer vertikalen von 60 Hz. Problem: Laut den Anbietern ist die RetroBox zunächst nur für den US-Markt ausgelegt und unterstützt deswegen auch nur NTSC. Europäische PAL-Inhalte können also nicht wiedergegeben werden. Dafür müsste das Gerät dann auch die Auflösungen 288p bzw. 576i und 50 Hz als Bildwiederholrate unterstützen. Auch ein SCART-Anschluss wäre dann sinnvoll.
Wir haben aber unsere Zweifel, ob die RetroBox für so einen Schachzug ausreichend Abnehmer finden wird. Denn die Mischung aus Oldschool-TV und VHS-Rekorder soll 399 US-Dollar kosten. Im Bundle mit den Tapes sind es sogar 425 US-Dollar. Vorbestellungen sollen bald anlaufen – es stehen 10 Farbvarianten zur Auswahl.
| # | Vorschau | Produkt | Preis | |
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| 1 |
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TRENDnet Maxell S-VHS-C XR-S 30 min. | 6,59 EUR | Bei Amazon kaufen |
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Bildformat 4:2?
Das wäre ja 2:1, bzw. 16:8.
Denke 4:3 ist gemeint, danach sieht es auf den Fotos auch aus und alles andere würde für VHS-Tapes mit 240p/480i auch nicht wirklich Sinn machen..
schade, kein Pal!
wäre witzig gewesen… hab noch ein paar alte gekaufte VHS-Kasetten mit Filme drauf: MIB, Story of Ricky, From Dust Till Dawn, Barb Wire und diverse Musik Videos von Ice-T, Public Enemy und 2 Live Crew‘.
zusätzlich noch Kassetten von Bergrennen und diverse Animies.
Link zum Hersteller?
https://retrobox.us/
zum Scheitern verurteilt…